Beiträge von Alfred_Schmidt

    Nachtrag zu Sinfonie Nr 3

    Sie wurde 1951 fertiggestellt und mit großem Erfolg uraufgefühert, aber die Russischen Zensoren hatten Einwände uns verlangten eine Umarbeitung. Speziell das Epitaph im 4. Satz "Frieden wird den Krieg besiegen" musste verschwinden, wenn weitere Aufführungen möglich sein sollten.

    Wie man sieht ist diese Abneigung von Politikern gegen den Frieden nicht neu. Schon bei Stalin finden wir ein ideales Vorbild.

    Allerdinge hatte der noch Delikatesse genug, den Papst nicht persönlich anzugreifen......


    mfg aus Wien

    Alfred

    Boris LYATOSHINSKY: Sinfonie Nr 4 in b moll op 63


    Die Sinfonie wurde im Jahr 1963, am Ende einer Phase der relativen Toleranz gegenüber nicht russischen Kulturkreisen in der Sowietunion. Sie wurde im selben Jahr in Lenigrad (heute wieder: St. Petersburg) uraufgeführt und von einem fürenden Kritiker mit glühenden Farben gechildert. Zum 70 Geburtstag des Komponisten fand in Kiev eine weitere Aufführung statt, die von Kritik und Publikum begeistert aufgenommen wurde. Die gelungen Mischung von Zeitgenössischer tonsprache die aber niemals über Grenzen hinausging mit interessanter Instrumentation, sowie die moderate Einbeziehung ukrainischer Melodien gab den Ausschlag.
    Lyatoshinski wurde damals auf eine Stufe mit Schostakowitsch, Bartok, Profoffieff, Honegger etc......gestellt.
    Als diesem Kulturkreis fernestehender, kann ich die Angabe nicht überprüfen, mir ist neben einer gewagten, aber eindrucksvollen stets wechselnden Orchestrierung, vorzugsweise die Passage im 2. Satz mit den Kirchenglocken im Gedächtnis, aber auch die abgrundtiefen Bässe bei den leisen bedrohlichen Stellen.
    Die CD ist derzeit noch einzeln erhältlich, aber auch Teil der (kostengünstigeren) Gesamtaufnahme.

    mfg aus Wien

    Alfred






    Eine weitere Lieferung ist bei mir eingelangt:


    Im Rahmen des vergleichenden Hörens von Schubert- Impromtus habe ich festgestellt, daß ich diese Doppel CD von Paul Badura Skoda zu kaufen übersehen habe. Vielleicht hielt ich aber seinerzeit Impromptus und Moments Musicaux nicht für "würdig" genug allein auf einee CD- nein sogar DOPPEL zu sein, ich sah sie wohl eher als "zugaben" auf Sonaten-CDs (?) Ich weiß es nicht mehr genau. Glücklicherweis gibt es dies Veröffentlichung noch im Programm, so daß ich diesen Fehler ausbessern konnte...


    Gleicher Anlass - anderer Pianist. Eine Klavierlegende: Claudio Arrau

    Eich erwarb diese nicht mehr erhältliche 6 CD Box gebraucht, sie siet indes aus wie neu. Mid diesem Kauf schliesse ich ein unverzeihliches Loch in meiner Interpretensammlung.


    Durch einen Zufall wurde mir eine nicht bestellte antiquarische CD zugesandt. Die bestellte war nicht da. Ein Gespräch mit der "Kundendienstmitarbeiterin" verlief so daß sie letzlich auflagte, denn mein Ton war etwas harsch und zynisch -freundlich formuliert. Die CD lag dann ungelibt herum, bereit, weggeworfen zu werden. Irgendwann ritt mich der Teufel (und das bei einer geistlichen Kantate - ganz schön mtig der Kerl)un dich legt die CD auf. Sie gefiel mir -überraschenderweise auf Anhieb. Nun wollte ich vergleichen. In bin kein großer Bachkantaten kenner, habe aber seinerzeit einige zig CDs der Harnoncourt- Seria gekauft. und nun stehen sie repäsentativ herum. Ich wollte die Kantate 104 raussuche, die sich auf Vol. 32 befindet - um zu vergleiche. Aber just diese fehlte. Es ist mir geglückt sie gebraucht nachzubekommen....

    Soeben gekommen - daher noch ungehört....


    Ich hatte doch versprochen, meine Sammlung durch Käufe von heutigen Interpreten upzugraden -

    habe ich hier gelogen ?

    Bein, beileibe nicht. Auch die heutigen Interpreten wurden wohl bedacht.

    Der oder (besser) das , was mir Vorwürfe machen könnte - wäre mein Bankkonto.....


    mfg aus Wien

    Alfred


    mfg aus Wien

    Alfred

    persönlich schätze ich solche Belcantostimmen aber nicht sehr.

    Es ist gut, daß die Geschmäcker verschieden sind. Dieser Thread leidet, seit ich ihn- mit Unterstützung von -Orfeo -"führe" -an einer gewissen Einseitigkeit, da ich persönlich Belcanto- und Mozartstimmen bevorzuge, weil eben Belcanto, Mozart und Verdi mein Gebiet ist, das mich begeistert. Wagner , aber auch der Verismo ist nicht das meine, dafür aber deutsche und französische "Spieloper"

    So sind Alternativen nicht nur erwünscht, sondern geradezu lebensnotwendig für diesen Thread.

    Ich tu mein Bestes....


    mfg aus Wien

    Alfred

    Eric Ferring - Tenor aus IOWA


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    Link: Lyric Opera of Chicago - c :Simon Pauly


    Eric Ferring wurde 1992 in Dubuque, Iowa geboren wo er auch seine Gesangsausbildung an der Drake Uiversity absovierte und mit dem Master abschloss.

    Er gewann einige Preise.

    In Folge trat er in zahlreichen Opernhäusern, aber auch bei Festivals auf.


    Hier nun ein paar Kostproben:





    Ende 2023 erschien seine erste Solo-CD mit - wie ich finde - etwas eigenartig zusammengestellten Inhalt -beim Label Delos:

    "We have tomorrow"

    Auch hier gibt es einen Videoclip. er und die anderen Ausführenden versuchen ihr Projekt den Hörern nahezubringen....


    Website:

    https://www.ericferring.com/


    mfg aus Wien

    Alfred

    Beim Werbepartner sind die jüngst veröffentlichten CDs nicht zu bekommen

    Diese Information ist obsolet.

    Die hiert gezeigten Cover führen direkt zu jpc - und die Titel sind bestell- und lieferbar....




    mfg aus Wien

    Alfred

    Es wäre freilich schön, wenn die Aufnahmen gebündelt als Box erscheinen würden.

    Ich bin kein Prophet.

    Sieht man aber die aufwändige Aufmachung der letzten Einzelveröffentlichungen an, dann hat man eher den Eindruck AAM setzt auf hoechste Qualität zum Vollpreis: Ein wirkliches Büchlein mit Pappumschlag, reich bebildert auf 60 Seiten Kunstdruckpapier mit ausführlichem Text in englischer Sprache....



    Über die Klavierkonzerte Nr 6-8 gibts noch keinen eigenen Thread...Wer wagt's ??

    Kann ruhig ein Thread über alle 3 Konzerte sein...


    mfg aus Wien

    Alfred

    Bei der Gelegenheit möchte ich auf eine interessante Lesart der "Pariser" Sinfonie Nr. 31 aufmerksam machen, die ebenfalls bei Medimops (gebraucht, sehr gut) relativ günstig zu haben ist (€ 5,69 + Porto):

    Ich habe die Idee aufgegriffen und meine Sammlung dahingehend ergänzt

    Klemperers Mozart wurde immer im Zwielicht gesehen, weil angeblich in Richtung Beethoven verfälschend. Ich finde das nicht, sondern sehe seine Lesart, die Details auskostet, als angenehme Bereicherung. Mal ganz abgesehen davon, daß das Wuchtige, das man Beethoven oft nachgesagrt hat, auch nur eine "Projektion " ist die heute oft in Frage gestellt wird. Dennoch: Erhabene, wuchtige Interpretationen sind immer wieder beeindruckend.

    Ich habe die Aufnahme der Pariser" soeben mit Genuß gehört....


    mfg aus Wien

    Alfred

    Theodore Browne - Tenor aus Manchester


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    Der Tenor Theodore Browne wurde 1991 in Manchester geboren, wuchs aber in Deutschland auf. Die Eltern stammten aus Südafrika und England.

    ER studierte zeitweise zwischen 2012 und 2025 in Frankfurt und gewann einige Preise bei Gesangswettbewerben.

    Soweit ich es eruieren konnte ist Rossini sein Spezialgebiet - und natürlich auch generell Belcanto - und Mozart - und Schubertlieder - und, und, und....


    Browne tritt vorzugsweise bei Musikfestivasls auf: Opera Festival Pesaro, Rheingau Musik Festival, Festspiele Schwetzingen,Sopot Festivalsommer (Polen) Znojmo Music Festival (Tschechien)

    Darüber hinaus trat er in München, am Staatstheater Karlsruhe, im Tiroler Landestheater, beim Glyndebourne Opera Festival u.a, auf.


    Et verfügt derzeit über keine eigene Website und wird auch von Wikipedia nicht erwähnt, wohl aber auf Seiten verschiedener großer Opernhäuser.

    Es gibt auch noch keine CD mit ihm.


    Ich finde aber: man muß ihn gehört haben: Zeit für youtube -Clips






    Ein neue Stimme ?

    Ja und nein. Caruso41 hat ihn nicht erwähnt oder nicht gekannt, ditto Wikipedia, die Tonträgerindustrie ebenso

    Also hier ist er neu....

    Umso wichtiger sind die hier gezeigten Youtube -Clips.


    mfg aus Wien

    Alfred

    Bei meinem "Projekt" alle Haydn Sinfonien von 1-104 (die speziellen waren ursprünglich nicht geplant) bin ich nun doch am Ende angelangt, was nicht heisst,daß ich keine weiteren Aufnahmen meh hören werde. Im Gegenteil. Zahlreiche Neuerscheinungen und Wiederveröffentlichungen wurden uns in den letztn Jahren beschert, das Angebot ist schier unüberschaubar - Ein Haydn-Paradies gewissermaßen.

    Für die heutige Hörsitzung habe ich die Dorati-Aufnahme ausgewählt. Schliesslich habe ich Gesamtaufnahme-Box nicht gekauft, damit sie ungehört im Regal verstaubt;)

    Die Sinfonie Nr. 104 ist Haydns letzte Sinfonie. Ob wir sie "Londoner", "Salomon" oder "mit dem Dudelsack" nennen ist Geschmackssache. Keiner der Titel stammt von Haydn. Sie ist dem Musikverleger Peter Salomon gewidmet, allerdings nicht mehr für seine Gesellschaft (die schliessen musste) sondern für das Nachfolgeunternehmen von Viotti.

    Die Theorie, Haydn hatte bei seiner Rückkehr nach Wien nicht die Rahmenbedinungen für weitere große Sinfonien dieser Machart, halte ich für weit hergeholt. Immerhin schreiber er in Folge noch "Die Schöpfung" und "die Jahreszeiten".....

    Meine persönlichen Favoriten in dieser Sinfonie sind der 3. u d 4. (!!!) Satz....


    P.S: Auch unser japanischer Haydn-Freund bevorzugt - wie ich - Röhrenverstärker......:baeh01:


    mfg aus Wien Alfred

    Zu Hubert Zapiór, (Polen) # 2247 und # 2549, # 2550

    Die IMO übrigens hervorragende Aufführung des "Barbiere di Siviglia" gibt es übrigens als komplette Wiedergabe im Internet
    und wurde von mir vor einigen Tagen verlinkt und kommentiert:. IMO ein MUSS !!!


    Traditionelle Opernaufführungen im Vormarsch!!

    Wurde vielleicht übersehen, daher hier nochmals:





    Nicht traditionell und KEIN Regietheater. Ein Gustostück voller Boseiten im Detail

    Man betrachte nur die Band, da zu Beginn das Ständchen bringt: Die roten köstüme mit nostalgischen Anklängen, und wie die Musiker ihre 'Instrument handhaben....


    mfg aus Wien
    Alfred









    Schon zu Caruso41 s Zeiten sind solche Dinge passiert - und wurde dann auch diskutiert. Das ist bei solch einem Mammut-Thread auch unvermeidlich. Immerhin d bleiben diese -relativ- neuen Stimmen so im Gedächtnis - und das ist schliesslich die Hauptsache. (IMO).


    mfg aus Wien

    Alfred

    Hubert ZAPIÓR

    Hubert_Zapior_BIO_fot_Jan_Windszus.jpg
    Link: Opera Narodo
    Der polnische Bariton Hubert Zapior wurde am 31. März 1993 in Brzesco geboren,

    Er wurde hier bereits 2021 kurz erwähnt, die Quellenlage war damals vermutlich noch schlechter als heute: Keine eigene Website, der WIKIPEDIA Eintrag ist lediglich in polnisch - und eher versteckt.

    Dort finden wir eine Liste seines derzeitigen Repertoires


    Graf Almaviva in der Oper Die Hochzeit des Figar W.A. Mozart
    Figaro in der Oper Cyrulik Sewilski G. Rossini
    Guglielmo in der Oper Così fan tutte W. A. Mozart
    Papageno in der Oper Die Zauberflöte W.A. Mozart
    Zurga in der Oper Perlenfischer G. Bizeta
    Ottokar in der Oper Der Freischütz C. M. von Weber
    Bill in der Oper Die Blüte und der Fall der Stadt Mahagonna Kurt Weil
    Maximilian in der Oper Candyd L. Bernstein
    Prosdocimo in der türkischen Oper G. Rossini
    Herr Fluth in der Oper Cheerful cums mit Windsor O. Nicolaia
    Marullo in der Oper Rigoletto G. Verdie
    Marquis d'Obigny an der Oper G. Verdie
    Neptun in der Oper
    Stach in der Oper Krakowiacy und Górale J.Krakowiacy i Górale Stefani
    Un servo della casa in der Oper Luci mi traditri S. Sciarrino
    Lesbo in der Oper
    Notar und Doktor in der Oper von Gianni Schicchi G. Puccini

    Don Giovanni in der Oper Don Giovannoi W.A. Mozart


    Derzeit (seit 2022/23) ist er im Ensemble der Komischen Oper Berlin.Von 2019-21 war er an der Staatsoper Hannover, Davor trat er oft in Krakau, Warschau und Danzig auf. Er ist mehrfacher Preisträger von internationalen Gesangswettbewerben, vorzugsweise in New-York, Warscheu und Istanbul.


    Hier nun einige Gesangsproben - und auch Proben seiner Schauspielkunst und seines Humors....





    mfg aus Wien

    Alfred

    Ich habe also keine Probleme Kletzki und Karajan mit Genuss zu hören, obwohl die Interpretationen schon etwas konträr sind.

    Diese Gabe muß jeder CD-Sammler besitzen - sonst braucht er gar nicht anfangen zu sammeln. Beethovens Musik ist sehr robust und hat viele Facetten und Farben. Ich bin lange davon abgegangen, ausschliesslich "Lieblingsplatten" zu hören oder "Lieblingsdirigenten"


    Heute mache ich nach langem wieder eine Ausnahme und präsentiere Karl Böhm. Ich würde hier nicht so strikt vorgehen, wenn ich nicht immer wieder falsche Aussagen über ihn lesen müsste. Seine Gegener wollten ihn erst wegen seiner "politischen Vergangenheit" diskreditieren. Als man dann -spät aber doch - bemerkte, daß das heute mehrheitlich niemanden mehr interessiert, versuchte man seinen Ruf als Dirigent zu schädigen - was ebenfalls mißlang.Man muß schon ziemlich einfach gestrickt sein um solch einen plumpen Versuch zu starten. Gerade durch diese "Aktionen" ist er heute noch in aller Munde, wo andere Größen seiner Zeit längst vergessen sind....

    Die frühen Sinfonien sind heute allenfalls noch in Gesamtaufnahmen zu finden. Sind aber auch gestrichen. Na gut -die P.T. Klassiksammler hatten ha schliesslich über 50 Jahre Zeit sie zu kaufen. Die Erstveröffentlichung stammte von 1972.

    Wer nicht will, der hat schon gehabt......

    Hier nun eine Kostprobe. Trotz seiner Reputation war er in Sachen Beethoven immer die Nr 2 hinter Karajan. Auch bei Leuten, die keinen von beiden je gehört hatten.

    Es war eine Art ungeschriebenes Gesetz, daß Karajan in Sachen Beethoven die Nr 1 war, Böhm indes führend bei Mozart und Schubert. Beide haben dies als gegeben akteptiert (IMO geradezu lächerlich)



    Übersicht mit KI

    "Karl Böhms Aufnahmen der Beethoven-Sinfonien mit den Wiener Philharmonikern (insb. der Zyklus 1970–1972) gelten als maßstabsetzend, farbig und strukturell präzise. Im Gegensatz zu Karajans dynamischen Kontrasten betont Böhm eine klassische, ausgewogene und tiefgründige Interpretation. Seine Beethoven-Deutungen zeichnen sich durch dramaturgischen Aufbau und Klangschönheit aus.

    als Quelle wird angegeben: Tamino Klassikforum :)


    mfg aus Wien

    Alfred


    mfg aus Wien
    Alfred




    mfg aus Wien

    Alfred

    Ebenfalls schon lange in meiner Sammlung: Karajan: Sinfonien von Mendelssohn, daruntger natürlich die Nr 5 "Reformationssinfonie"

    Die Aufnahme ist beeindruckend. Ich werde aber hier keine Punkte vergeben oder sie mit der Fey-Einspielung wertend vergleichen. Man müsst entwerde ganz kurz hintereinander hören, oder aber beide, über einen Zeitraum von einigen Tagen, mehrfach. Ich finde, bei der gebotenen Qualität wäre das Erbsenklauberei, die nicht lohnt. Die Karajan-Aufnahme wurde übrigens schon im September 2005 in Beitrag 5 von "teleton" gelobt. Die Einzelveröffentlichung (rechts oben) besitze ich auch - allerdings als normale CD ohne esotherisches Beiwerk......


    mfg aus Wien

    Alfred

    Universal Music setzt offenbar verstärkt auf Streaming/Download und LP. Letzteren Trend lasse ich mal unkommentiert.

    Ich helfe gern mit einem Kommentar aus:

    Es ist ganz offensichtlich, daß es hier durchaus ein Konzept gibt:

    Forciert wird, was - zumindest theoretisch - den grössten Reibach bringt.

    Wenn der Konsument soweit der Gehirnwäsche unterzogen ist, wird manch auch Musik auf

    Edison Phonographen (neu gefertigt in China, Korea oder Wunga-Bunga) anbieten

    Jede Walze ein Unikat, weil stets neu bespielt, oder besungen -

    getreu den historischen Fertigungsmethoden der Steinzeit der Tonaufzeichnung

    Alternativ: Audio-Cassetten der 60er Jahre

    hier gibt es vermutlich noch ein paar hunderttausend, die übrig geblieben sind

    Da es sich uum Antiquitäten handel, sind die Preise natürlich auch entsprechend

    Essbare CD Dieser Typ CD ist nur einmal abspielbar - danach verstummt er.

    Nach abhören des Inhalts soll die Platte aufgegessen werden

    Es gibt sie in 3 Geschmacksrichungen: Edbeer, Vanillie, Zitrone.....

    Man muss sich den (sic) Markt anpassen...


    mfg aus Wien

    Alfred

    Lese ich meinen Beitrag Nr 30 vom 5. November 2015 über die 1. Sinfonie Schuberts unter Frans Brüggen, dann wird mir klar wie die Zeit doch vieles verändert - teilweise auch den eigenen Geschmack. Vielleicht liegt es aber auch daran, daß man nicht mehr so sehr an Interpretationen geliebter Vorbilder klebt oder gewisse Bedingungen nicht mehr stellt ("Wiener Klang")

    Auf jeden Fall habe ich mir heute die Sinfonie Nr 1 in dieser Aufnahme erneut angehört - nachdem ich Hüb' s Beitrag Nr 41 vom 11. November 2015 gelesen habe, der sich ja sehr positiv geäussert hat. Dave Hurwitz hat bei seinen Einschätzungen Frans Brüggen das Recht einer "Persönlichkeit" (also Eigenwilligkeit) zugestanden - ähnlich wie Harnoncourt. Unser Mitglied "Bertarido" ist uns die seinerzeit implizit versprochene Beurteilung noch schuldig. Jetzt wäre eine gute Gelegenheit dazu.

    Heutiger Höreindruck: Ein wenig draufgängerisch, vereinzelt auch polternd, weg, von der "schülerhaften" Sinfonie auf dem Weg zu Beethoven. Ich muß sagen sie hat mir heute ausgesprochen gut gefallen, ist nicht der Fadesse anheim gefallen, wie andere Interpretationen. Ich werde gelegentlich auch andere Sinfonien dieser Gesamtaufnahme anhören und eventuell (?) kurz kommentieren.


    mfg aus Wien

    Alfred

    Ich habe 2018 angekündigt die links oben im Bild gezeigte CD-Box zu kaufen - was ich auch getan habe. Heute habe ich die Versiegelung erbrochen und die CD Nr 4 in den Player gelegt. Und natürlich gehört. Die zeitgleich gekaufte Karajan Aufnahme liegt noch ungehört im Regal - folgt aber zeitnah. Ich habe mich entschlossen, der vermutlich weniger berühmten Aufnahme den Vortritt zu lassen. Und ich wurde in jeder Hinsicht überrascht: Feuer in der Darbietung, Aufnahmetechnik vom Feinsten und daraus resultierender Superklang. Besser gehts nicht - zumindest kann ich mir das nicht vorstellen. Die Box ist übrigens bereits vergriffen, die Einzelveröffentlichung indes nicht.

    Die Sinfonie wurde übrigens stets unterschätzt: In Paris weigerte man sich (um 1830) sie zu spielen, ander Umstände verzögerten die Uraufführunf ebenfalls. Als sie dann doch am 15, November 1832 in Berlin stattfand, war sie kein großer Erfolg. Mendelssohn hasste sie:

    „Die Reformationssinfonie kann ich gar nicht mehr ausstehen, möchte sie lieber verbrennen als irgend eines meiner Stücke; soll niemals herauskommen“

    Glücklicherweise hat er sie nicht verbrannt......



    mfg aus Wien

    Alfred

    Eigentlich passt die gezeigte Aufführung nicht zum Titel: Von "traditionell" ist hier keine Rede.:hahahaha:

    Andrereseits ist es auch kein Regietheater.

    IMO etwas völlig neues - in vielerlei Hinsicht.

    Einerseits ein Kunstwerk, was die meist jungen Stimmen betrifft - ich war teilweise hingerissen.

    dann die tänzerischen Einlagen der Sänder - eine sehr originelle Choreographie

    Die Kostüme sind nicht wirklich stilecht, sondern stilisiert und parodiert

    Enfach UNVERGESSLICH diese Farbenvielfalt.

    Viel Mut und Einfallssreichtum.....

    Dazu kommen zahlreiche Regieeinfälle -Pointen werden anders dargestellt als gewohnt - aber die Story wird nicht angetastet

    Die Warschauer Kammeroper hat hier wirklich was Tolles auf die Beine gestellt

    Ich bekam einen Lachkrampf nach dem anderen :hahahaha:

    Auch Dirigat und Orchester sind zu loben



    mfg aus Wien

    Ich habe die von Ulli vor kurzem vorgestellte Sonate op 24 Nr 2 gesucht - und hab sie gefunden.

    Ich erinnere mich nur dunkel, daß ich begann die Serie mit Constantino Mastroprimiano zu sammeln. Plötzlich waren immer mehr Folgen vergriffen. Ein Wettlauf mit der Zeit. Ich hatte aber vergessen ob ich ihn gewonnen habe, Ich habe !! alle 3 Folgen mit je 3 CDs Inhalt sind in meiner Sammlung. Op. 24 Nr 2 befindet sich auf Folge 1 CD 3 TRACK 7. Mastoprimiano spielt auf einm Ludwig Dulcken Nachbau von 1790 (Andrea Restelli, Milano 2005)

    Aber ich höre die gesamte CD !!


    mfg aus Wien

    Alfred

    Wieder Ein Leserbrief

    Diesmal zu "Der Musiker Gräber"


    E-Mail-Adresse: ist uns bekannt


    Betreff: "Der Musiker Gräber" - Ludwig Hoelscher

    Nachricht: Sehr geehrter Herr Hart!

    Per Zufall bin ich bei Tamino auf "Der Musiker Gräber" gestoßen und habe hierbei Ihren Artikel über meinen Vater Ludwig Hoelscher gefunden. Ich war sehr erfreut, mit welcher Detailgenauigkeit Sie sein Leben dargestellt haben. Vielen Dank! Dennoch erscheinen mir kleine Korrekturen angebracht.

    1.) Als kleiner Junge sollte mein Vater nicht mit der Ritter-Bratsche das Bratschenspiel erlernen. Diese Bratsche, die sich heute noch in meinem Besitz befindet, wäre für ein Kind viel zu groß gewesen. Vielmehr hat er die Bratsche als 4- oder 5-Jähriger als Cello benutzt.

    2.) Bei den Berliner Philharmonikern hat mein Vater nicht 1936 unter Furtwängler debutiert, sondern 1931 unter Max Fiedler.

    3.) Bei der sog. "Gottbegnadetenliste" wird immer wieder Vieles falsch dargestellt. Diese Liste hieß zunächst "Künstler im Kriegseinsatz" (sog. Führerliste) und wurde zumindest anfangs von Gründgens und Goebbels zusammengestellt, erstmals schon im Oktober 1939! Auf dieser Liste war mein Vater schon Ende 1939 und dadurch vom Wehrdienst freigestellt. Erst später hat ein mit der Liste befasster Beamter handschriftlich "Gottbegnadetenliste" auf den Einbanddeckel geschrieben. Daher kommt der Name.

    4.) 1937 wurde mein Vater erstmals zum Professor ernannt. Damit verbunden war sein Eintritt in die NSDAP. Das wurde als notwendig und selbstverständlich angesehen.

    Vielleicht besteht die Möglichkeit, dass Sie Ihren Artikel noch korrigieren, wofür ich Ihnen sehr dankbar wäre.

    Mit freundlichen Grüßen

    Andreas Hoelscher

    Herbert von Karajan (1961/62)

    Ich freue mich, daß dieses Thema wieder aktuell geworden zu sein scheint - speziell weil die den Thread zierende Frage in der Überschrift nicht beantwortbar ist. Sie war von mir als Provokation gedacht. Und wenn ich mir die Beteiligung an diesem Thread über mehr als zwei Jahrzehnte betrachte, so war sie erfolgreich. Es hat funktioniert. Und wir wurden mit zahlreichen Aufnahmen konfrontiert, hatten Gesprächs- und Hörmaterial. 373.000 Zugriffe und fast 1000 Beiträge sprechen eine klare Sprache. Die vielen unerschiedlichen Nominierungen zeigen indes auch, daß Beethovens Musik schier unzerstörbar ist - und daß sie über allem steht.

    Die Frage ist nun, inwieweit man sich HEUTE an diesem Thread beteiligen kann, weil es ist ja weitgehen unmöglich alle Beiträge der letztn 20 Jahre zu lesen und zu kommentieren. Das ist IMO auch nicht wirklich notwendig. Die Zeit ist vergangen, die Fluktation hat uns einen weitgehen anderen Mitgliederstand beschert.

    Ich habe mich heute entschieden den "wichtigsten Zyklus der 60iger Jahre", das ist der erste Karajanzyklus in Stereo für DGG allmählich durchzuhören und dem Phänomen auf die Spur zu kommen warum gerade er "erkoren " wurde - zumindest im Deutschsprachigen Bereich. Hier ist sicher die Projektion des Publikums auf die charismatische Erscheinung Karajans von Bedeutung, von den geradezu unerbittlichen Werbekampagnen der Deutschen Grammpophon Gesellschaft, die den Eindruck zu erwecken versuchte, den größten Beethoven Dirigenten aller Zeiten unter Vertrag zu haben - bei gleichzeitig weltweit bester Aufnahmetechnik. Enne Suggestion ? - oder mehr ?

    Die Wahrheit wird wohl wo dazwischenliegen. Der Zeitgeist spielt wohl auch eine nicht unbedeutende Rolle.

    Wenn irgendwo im Forum von der "Perfektionsmaschine Karajan" schrieb, wenn die "glatte Eleganz" der Interpretationen gerügt (!) wurde, dann ist da wohl auch was Wahres dran. Für diese "Überschätzung" musste Karajan posthum büssen, als beliebte Zielscheibe. des Volkssports "Karajan-Bashing"

    Wirklich zerstören liess sich die Legende aber - trotz vieler Bemühungen - dann letztlich doch nicht....

    Wie klingts aber nun wirklich ? Ich habe hier den Zyklus von 1962 herangezogen, weil er als der "spontanste" gilt und auch als damalige "Referenz"

    Die Aufnahmen klingen supersauber, analytisch und kristllklar, mit einem Hauch von steriler Studioqualität. Sie sind elegant poliert und irgendwie "makellos", etwas das seinerzeit bewundert wurde, heute werden allzu perfekte Dinge (oder Personen) aus verschiednesten Gründen scheel angesehen.

    Karajan - selbst ein Technik-Freak - war in einem Aufsat generell für Schallplattenaufnahmen (wobei er seine eigenen meinte). Es sei eine bessere Art Musik zu hören. "Sie sitzen ganz vorne mit dabei und hören jedes Detail - wie ich an meinem Pult. Diese Klarheit kann durch einen Konzertbesuch niemals erreicht war, zwischen sich räuspernden und hustenden Menschen an teilweise suboptimalen Hörplätzen"

    Und die Musikfreunde kauften. Ja es war zeitweise nur möglich via Subskription den Zyklus zu erwerben - Eine Legende war geboren.

    Ich würde die Aufnahme als durchaus hervorragend beurteilen - speziell aus der Entstehungszeit heraus - aber durchaus nicht als konkurrenlos....


    BTW: ich selbst habe heute keine "Lieblingsaufnahme, sonder freue mich an der Vilefalt des Angebots...:yes:


    mfg aus Wien

    Alfred

    ES war verlockend, nach Bruno Walter nun auch Karajana 1. aufzulegen. Hier nur kurz skizziert, in einem weiteren Thread werde ich ausführlicher berichten.

    Der Unterschie ist vor allem, das was ein Mitschreiber als "Perfektionsmaschine Karajan" bezeichnet hat. Die Aufnahme ist makellos, erwas schlanker als bei CBS, eine DGG Geschmacksrichtung, nicht eine von Karajan. Die Aufnahme ist extrem durchsichtig , allerdings empfand ich den Orchesterklang bei Walter - wenngleich weniger klar gezeichnet - als naturnäher. Angeblich liegt das am Aufnahmereaum, ich meine es liegt an der CBS Tontechnik.

    Ich habe bei Karajan die Aufnahme von 1962, also seine erste Stereoaufnahme für DGG gewählt. Der 1953 mono Aufnahme habe ich keine Beachtung geschenkt....

    Mehr - siehe heute abend unter:


    Ludwig van Beethoven: Sinfonien - Welcher Zyklus ist der Beste?


    mfg aus Wien

    Alfred

    BrunoWalter_Beethoven

    Oberflächlich betrachtet könnte man meinen, es wären zumindest alle bedeutenden Aufnahmen hier vorgestellt worden. Aber bei meiner Recherche musste ich feststellen, daß hier Bruno Walter nicht mal erwähnt wurde. Ich habe mir gestern die erste Sinfonie und heute die Weite angehört, Hier geht es um die 2. aber das Hörerlebnis war bei beiden gleich. Bleiben wir also bei der Zweiten. Sie wird IMO unterschätzt und ist - zumindest was die Schönheit betrifft, den "Großen" ebenbürtig. Kommen wir zur Interpretation: Sie ist äusserst klangschön und ausgewogen, dynamisch genug, aber geht nie an die Grenzen. Unser Mitglied "teleton" hat neulich beanstandet, daß ihm Bruno Walters Aufnahme "zu schön für Beethoven" ist, eine Betrachtung, der ich mich nicht anschliesse. Nirgendwo wir verlang, daß Beethoven unschön, wild , verstörend klingen muß. Der Klngcharakter der Aufnahme mitet um ersten Augenblick ein wenig dunkel an, was aber dur srrahlende Höhen ausgeglichen wird. Der Klang der Instrumente ist - für ein angeblich mediokres Orchester - stellenweise geradezu betörend.

    Bruno Walter hat sie gut im Griff....

    Man behauptet immer, er sei kein "Pultdiktator" gewesen. Das ist eher fraglich , denn er hatte eine eigene Art sich durchzusetzen.

    Er lies bei der Probe das Orchester spielen, und rief dann; "Bravo - ganz wunderbar habt ihr das gemacht - Aaaber - bei uns in Wien - da hat man es soooo gespielt" Dann sommte er dem Orchester vor wie er er haben wollte - bis er seine Sichtweise durchgesetzt hatte. Vielleicht sagt mir seine Version deshalb zu, weil wir in Wien ähnliche Vorstellung von "Klang" haben.....

    Beethoven darf durchaus ungestüm und rabiat klingen - muß aber nicht

    Viele Wege führen nach Rom



    mfg aus Wien

    Alfred

    BrunoWalter_Beethoven

    Heute kam bei mir die Gesamtaufnahme an, woraus ich derzeit die erste Sinfonie höre. Prinzipiell vor mir der Klang der Walter-Aufnahmen vertraut, ich besass 2 Einzelstücke auf Langspielplatte. Schon damals fiel mehr der warme klangschöne Orchesterton auf.

    Die Aufnahme der ersten stammt zwar von 1958, aber der Klang ist vorzüglich - wie eigentlich zu erwarten: Die Stereotechnik war neu, ebenso die Aufnahmeapparaturen, die Schneidvorrichtung und das Presswerk. High Tech 1958. Und man war stolz darauf und wollte es der Welt vorführen.

    Für CBs war es übrigens fast schon Routine: Schon seit 1954 experimentierte man mit Stereo - Allerdings ging man damit erst 1958 in die Öffentlichkeit.

    Eigentlich auch zu früh, denm Stereo-Abspielvorrichtungen in den Haushalten waren so gut wie nicht vorhanden....

    Kurz und bündig: Walter ist mir zu brav, bei aller Liebe zum Detail ... zu wenig dramatischer Beethoven.

    Wir kennen den Geschmack teletons, daher ist diese Aussage nur folgerichtig


    ergleiche ich nun Aufnahmen aus dieser Zeit um 1960 mit Walter, so muss ich eindeutig feststellen, das mir Bernstein / New Yorker PH (so ziemlich meine Lieblings-GA) und Szell / Cleveland Orchester ungleich mehr liegen als der sachliche und einfach bei Beethoven zu schöne Bruno Walter.

    Hier sind wir bei einem entscheidenden Punkt. Es wird zahlreiche Musikfreunde geben, die gerade diese Schönheit goutieren !!

    Somit handelt es sich um eine geradezu unverzichtbare historische Alternativaufnahme.

    Auch wenn sie inzwischen vergriffen ist - es gibt immer Wege ein Exemplar zu ergattern, daß lohnt sich aber nur, wenn einem die Interpretation gefällt.


    PS:während ich hier schreibe höre ich die Erste das zweite Mal, und ich finde: Sie ist BETÖREND SCHÖN !! Damit kann ich leben

    Glücklicherweise gilt heute beim CD Kauf nicht mehr: Diese oder die andere. Es gibt eine große auswahl und im Laufe seines Lebens kann man sich (üblicherweisr) mehrere vergönnen - oder sie wenigstens hören....


    Anmerkung: Direkt von der CD sind die Höhen etwas strahlender, als via youtube.Und somit einen Hauch durchsichtiger.

    Keine Welt- aber erwähnt will ich es doch haben.....


    mfg aus Wien

    Alfred

    Mein Vorsatz war - unter anderem - "Mainstream-Repertoire" mit aktuellen Interpreten aufzufüllen. Das hatte ich in der Vergangenheit auf Sparflamme laufen lassen, denn ich war hauptsächlich damit beschäftigt Nischenrepertoir zu erwerben. Zwar kommt man hier auch mit aktuellen Interpreten in Kontakt - aber eben mit einer anderen Sorte.

    Daher habe ich begonnen bekannte Werke - vorzugsweise der Wiener Klassik - mit neuen Interpreten anzuschaffen um eine Balance mit den Größen der Vergangenheit herzustellen. Hatte ich doch erst vor ca 3 oder 4 Jahren meine Lücken von Interpreen der 60er/70er Jahre geschlossen.

    Was ist aber passiert ? Ich habe festgestellt - was ich bislang nicht bemerkt hatte, daß es noch immer "unverzeihliche" Lücken im Pool der Interpreten der Vergangenheit gab. Uns sio begann ich - vorerst zögerlich - zu ergänzen. Leider wurde aber eine Lawine darus. Ich erwarb alte Aufnahmen von Bernstein,Krips, Leinsdorf, Bruno Walter, dem Amadeus Quartett, Badura-Skoda, Giulini etc etc zu kaufen. Dabei hatte ich noch Glück, denn viele gesuchte Aufnahmen waren trotu medimops nicht mehr zu bekommen.

    Alledings habe ich meinen Vorsatz , neue, mir bislang unbekannte, oder in meiner Sammlung nicht vorhandene Interpreten zuzulegen, nicht gebrochen. So soll vom mirmonatlich eine dieser Errungenschaften in Thread "Neue Bekanntschaften" vorgestellt werden. Ich bin gut vorbereitet, habe bereits Kandidaten weit übers Jahresende hinaus auf Lager, die in Planung sind -nicht mitgerechnet. Viele Käufe fanden in Hinblick auf das Forum statt - und so kann ich - alles in allem Betrachtet - meinem Wunsch entsprevhen, sowohl wunderbare Musik aus der Vergangenheit anzubieten, und die Gegenwart dabei ebenfalls ausreichend abzudecken.

    Mir haben die Käufe (jeder wird, sobald meine Zeit es erlaubt , hineingehört) auf jeden Fall viel Spaß gemacht, sowohl Aufnahmen von gestern (die oft überraschend modern klingen) als auch solche der Gegenwart.....


    mfg aus Wien

    Alfred