Beiträge von StephanMayer

    Lieber Alfred, liebe Taminos,


    erst mal vielen Dank für diese herrlichen musikalischen Anregungen zum Fest und Dir Alfred für Deinen unermüdlichen Einsatz auch wieder im vergangenen Jahr


    Ich wünsche Euch allen ein besinnliches friedvolles Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.


    Herzlichst


    Stephan

    Liebe Freunde,


    auch mich hat die Nachricht vom Tode der "Sena" sehr getroffen. Auch wenn sie mit 90 Jahren ein schönes Alter erreicht hat. Ich war bei der Trauerfeier mit den engsten Freunden und Verwandten in Hainhofen bei Augsburg dabei. Diese war so, wie die Jurinac immer gelebt hat und ich sie auch als große Künstlerin erfahren habe: bescheiden und doch mit großem Tiefgang. Eine kurze Ansprache des örtlichen Pfarrers mit sehr persönlicher Note, er erzählte von der letzten Begegnung zum 90. Geburtstag. Da sei sie schon sehr schwach gewesen, aber immer noch mit diesen stets lebendigen Augen. Und der Weihbischof hat die Messe zelebriert, ebenfalls ohne großes Aufsehen. Danach ein kurzes Gedenken vor der Aussegnungshalle des kleinen Friedhofs, der in der dunklen und kalten bayerischen Nacht nur mit einer kleinen "Laufbahn" aus Teelichtern erhellt war. So ist sie also von uns gegangen. Ich hatte ja das Glück, im April das letzte Interview mit ihr gemacht zu haben und vermutlich auch eines der letzten Fotos, das ich Euch gerne hier zur Ansicht bereitstellen. (Dazu müsste mir jemand sagen, wie ich ein Bild von der Festplatte hier auf diese Seite bekomme.....)


    In Wien wird man Sena Jurinac im Rahmen einer Trauerfeier in der nächsten Zeit bestatten. Nicht auf dem Zentralfriedhof, sondern dort wo auch ihre Mutter begraben ist.


    Beste Grüße


    Stephan

    Hallo Alfred, Dein Gedächtnis ist wirklich sensationell! Ich bin mit Markus Schirmer bekannt und er war in der Tat ein Schüler von Kerer. Leider ist Schirmer selten habhaft aber Du hast Recht, sicher eine perfekte Adresse für mehr Informationen. Mfg Stephan.

    Liebe Forumsfreunde,


    neulich bin ich durch Zufall auf eine CD beim Label Elan (hab ich auch hier im Forum nicht gefunden....) gestoßen. Da spielt ein Pianist mit dem Namen Santiago Rodriguez das 3. Konzert von Rachmaninoff. Diese Live-Aufnahme ist eine absolute Sensation. Das Orchester heißt "Lake Forest Symphony" und der Dirigent Paul Anthony McRae. Beides noch nie gehört, aber von außergewöhnlicher Qualität.Weiß jemand mehr über Label, Pianist und Orchster?


    Beste Grüße
    Stephan

    An Live-Mitschnitten des Bach Klavierkonzerts Nr. 1 d-moll BWV 1052 mit Gould mangelt es nicht: neben der von Dir genannten Aufnahme, die im Mai 1957 bei Goulds UdSSR-Besuch (wo er auch auf Swjatoslaw Richter traf und wo er z.B. den jungen Studenten Alfred Schnittke faszinierte) mitgeschnitten wurde, gibt es auch die Aufnahme mit dem Toronto Symphony Orchestra unter Leitung von Sir Ernest MacMillan aus Toronto vom 29. März 1955 (also aus dem Jahr, in dem die berühmte Aufnahme der Goldberg-Variationen entstand) sowie - was ich persönlich am empfehlenswertesten finde - den Live-Mitschnitt mit dem Concertgebouworkest Amsterdam unter Leitung von Dimitri Mitropoulos aus dem Jahr 1958:


    Da Du in Deiner Aufzählung auch Richter erwähnt hast, dessen Sichtweise Dir offenbar weniger gefällt als die von Gould (ich finde übrigens beide ausgezeichnet), bin ich mal neugierig: meinst Du Richters 1954er Live-Aufnahme mit Talich aus Prag oder seine russische 1955er Aufnahme mit Sanderling?


    Da Du in Deiner Aufzählung auch Richter erwähnt hast, dessen Sichtweise Dir offenbar weniger gefällt als die von Gould (ich finde übrigens beide ausgezeichnet), bin ich mal neugierig: meinst Du Richters 1954er Live-Aufnahme mit Talich aus Prag oder seine russische 1955er Aufnahme mit Sanderling?


    Da Du in Deiner Aufzählung auch Richter erwähnt hast, dessen Sichtweise Dir offenbar weniger gefällt als die von Gould (ich finde übrigens beide ausgezeichnet), bin ich mal neugierig: meinst Du Richters 1954er Live-Aufnahme mit Talich aus Prag oder seine russische 1955er Aufnahme mit Sanderling?

    Herzlichen Dank für den Tipp mit Mitropoulos, diese Aufnahme kannte ich
    nicht, fantastisch! Die Aufnahme aus Toronto ist doch die, von der es
    auch einen Fernsehmitschnitt gibt, richtig? Und was S.R. betrifft: ich
    Kannte bislang nur die Aufnahme mit Talich, habe sie noch mal angehört
    und finde sie eigentlich schon auch ziemlich gut....eben auch ganz
    anders:-)

    An Live-Mitschnitten des Bach Klavierkonzerts Nr. 1 d-moll BWV 1052 mit Gould mangelt es nicht: neben der von Dir genannten Aufnahme, die im Mai 1957 bei Goulds UdSSR-Besuch (wo er auch auf Swjatoslaw Richter traf und wo er z.B. den jungen Studenten Alfred Schnittke faszinierte) mitgeschnitten wurde, gibt es auch die Aufnahme mit dem Toronto Symphony Orchestra unter Leitung von Sir Ernest MacMillan aus Toronto vom 29. März 1955 (also aus dem Jahr, in dem die berühmte Aufnahme der Goldberg-Variationen entstand) sowie - was ich persönlich am empfehlenswertesten finde - den Live-Mitschnitt mit dem Concertgebouworkest Amsterdam unter Leitung von Dimitri Mitropoulos aus dem Jahr 1958:


    Da Du in Deiner Aufzählung auch Richter erwähnt hast, dessen Sichtweise Dir offenbar weniger gefällt als die von Gould (ich finde übrigens beide ausgezeichnet), bin ich mal neugierig: meinst Du Richters 1954er Live-Aufnahme mit Talich aus Prag oder seine russische 1955er Aufnahme mit Sanderling?


    Da Du in Deiner Aufzählung auch Richter erwähnt hast, dessen Sichtweise Dir offenbar weniger gefällt als die von Gould (ich finde übrigens beide ausgezeichnet), bin ich mal neugierig: meinst Du Richters 1954er Live-Aufnahme mit Talich aus Prag oder seine russische 1955er Aufnahme mit Sanderling?


    Herzlichen Dank für den Tipp mit Mitropoulos, diese Aufnahme kannte ich nicht, fantastisch! Die Aufnahme aus Toronto ist doch die, von der es auch einen Fernsehmitschnitt gibt, richtig? Und was S.R. betrifft: ich Kannte bislang nur die Aufnahme mit Talich, habe sie noch mal angehört und finde sie eigentlich schon auch ziemlich gut....eben auch ganz anders:-)

    Liebe Freunde, die große Sängerin feiert dieses Jahr ihren 90. Geburtstag. da ich einen Artikel über sie schreiben werde (ich kenne sie persönlich) wäre ich dankbar über ein paar Anekdoten oder Geschichten, die ihr vielleicht mit beisteuern könnt. Ich werde dann das Tamino-Forum auch gerne erwähnen. Besten Dank im Voraus, Stephan!

    Liebe Freunde, habe neulich eine Schellackplatte erstanden auf der ein Pasquale Amato die berühmte "Cortigiani-Arie" aus Rigoletto singt. Kann mir jemand etwas über diesen Sänger sagen und wo ich mehr Platten bekomme? Besten Dank, Stephan!

    :hello: Liebe Freunde, seit geraumer Zeit beschäftige ich mich mit dem Pianisten Rudolph Kerer, nachdem ich einen Pianisten kennen gelernt habe, der dessen Schüler war. Ich habe mittlerweile weitgehend alle Vinyl-Platten zusammen gesammelt, die es gibt: darunterBeethoven Nr.5, Rachmaninoff Nr.3, eine fantastische Skrijabin-Platte und die symphonischen Etüden von Robert Schumann. Vielleicht kann mir jemand mehr über diesen Pianisten sagen, wäre echt interessant. Besten Dank und Gruß: Stephan

    Hallo liebe Klassikfreunde, ich möchte eine kleine Geschichte erzählen: Neulich habe ich aus einer Kiste im Keller eine alte Doppel-CD mit Glenn Gould/Bach Klavierkonzerte gezogen und ins Auto mitgenommen. Dann hat während der Fahrt das erste Klavierkonzert begonnen. Ich war so verblüfft, das sich rechts rangefahren bin und es mir bis zum Schluss anhörte. Noch nie hat mich ein Bach-Spiel so eingenommen wie da. Aber Du kennst doch diese Aufnahme dachte ich; weit gefehlt. Es war das d-moll Konzert BWV 1042, das wir alle in der Studioaufnahme mit L. Bernstein kennen. Auf dieser CD war aber ein Mitschnitt aus Leningrad, da hat der junge Glenn Gould 1957 (!) mit einem mir unbekannten Dirigenten eingespielt. Einfach sensationell, diese Spannungsbögen, dieser Drive und diese unglaublich modellierte Schönheit im Mittelsatz. Ich habe vergleichsweise mit dem selben Konzert noch Nikolajewa, Richter, Devetzi, Katsaris und Mindru Katz gehört. Nur Mindru Katz mit der noblesse in seinem Spiel war ebenfalls eine Überraschung. Aber auch der kommt nicht an Glenn Gould in dieser frühen Aufnahme heran. Hier gibt es diese Aufnahme:


    http://www.amazon.de/Glenn-Gou…F8&qid=1288949449&sr=8-18


    Beste Grüße


    Stephan

    ...was für eine schöne Cassandra, man könnte schwach werden :-)


    ich höre gerade Haydns Cellokonzert mit Enrico Mainardi und Fritz Lehmann. Was für eine noble Art zu musizieren, Mainardi ist wirklich toll! ich habe die Platte heute für viel Geld erstanden und bereue keinen Cent...


    Vielleicht kann mir mal jemand was über diesen Cellisten sagen...


    Danke


    Stephan

    Liebe Freunde,


    nach diversen Flohmarktbesuchen besitze ich einige Aufnahmen der Pianistin "Branca Musulin", u.a. Mozarts Konzert d-moll KV 466 (RSO Leipzig unter Konwitschny), Bach B-Dur-Partita, Mozart a-moll Sonate, verschiedene Klavierwerke von Chopin.


    Leider und erstaunlicherweise bringt das Internet zu dieser Dame kaum Ergebnisse, ich weiß nur dass sie Anfang der 50-er Jahre einige Konzerte, u.a. mit Karl Böhm gegeben hat und sogar Uraufführungen machte.


    Kennt jemand diese Pianistin und kann mit etwas über sie sagen? Meines Wissens gibt es nicht mal eine CD von ihr....und somit nur die paar Schallplatten, zumeist aus der DDR.


    Verdient aus der Versenkung hervorzukommen hätte es die Dame allemal...


    Beste Grüße


    Stephan

    Hallo liebe Forianer,


    nachdem ich mich heute im Forum bei Beethoven rumgetrieben habe (Mondscheinsonate, Fidelio) endet dieser Abend im Moment auf Schallplatte (! Ich weiß ich bin unverbesserlich) mit Beethovens Fidelio unter Klemperer. Was für ein Finale. Zuvor gabs natürlich Florestan (alias Vickers) Und da muss man sich ja auch den Text immer wieder auf der Zunge zergehen lassen:


    Wahrheit wagt' ich kühn zu sagen
    und die Ketten sind mein Lohn.
    Willig duld' ich alle Schmerzen
    ende schmählich meine Bahn.
    Süßer Trost in meinem Herzen:
    meine Pflicht hab' ich getan!


    Populärwissenschaftlich würde ich sagen, das passt doch auch ganz gut zum Ende des 1. Mai. 8)


    Nix für ungut


    Stephan

    Liebe Forianer,


    nachdem ich mir eben am Klavier (angeregt durch Euch!) mal wieder das Adagio sostenuto gegönnt habe, hier ein paar Anmerkungen.


    Die Tatsache dass es sich um einen Schlager handelt macht das Werk ja nicht schlechter. Ich denke es kommt darauf an, dass einen gerade dieses Adagio auch anrührt. Da ist soviel an Beethoven drinnen und ich finde auch die harmonische Ausführung unglaublich packend...


    Am anrührendsten (natürlich völlig subjektiv) finde ich die Aufnahme mit Wilhelm Backhaus; mir gefallen aber auch die Aufnahmen mit den Klavierexoten Orazio Frugoni, Egon Petri und Ludwig Hoffmann;


    ...da merkt man erst mal, wieviele Aufnahmen man von dieser Sonate hat, habe doch glatt 22 Stück gezählt. Und das sind nur LP-Aufnahmen. Es gibt auch noch ein paar CD's im Haus.


    Eine CD fehlt mir allerdings noch, die ich zufällig neulich im Radio gehört habe: mit Roland Bräutigam. Eigentlich bin ich kein Fan von historischen Instrumenten. Aber was dieser Herr aus dem 3. Satz macht ist einfach unvorstellbar. Noch packender und stimmiger habe ich den bei keiner Aufnahme mit dem modernen Konzertflügel gehört.


    Ich kann das nur empfehlen: :jubel: :jubel: :jubel:


    Vielleicht hat das ja jemand von Euch schon gehört. Da würde mich mal eine andere Meinung interessieren.


    Beste Grüße


    Stephan

    Hallo aus Berlin,


    ja der gute Fidelio. Hatte vergangenes Jahr ein Schlüsselerlebnis: Fidelio im Innenhof von Schloss Tabor im südlichen Burgenland: mit der jungen Philharmonie Brandenburg unter Sebastian Weigle und Sängern die hier niemand kennt. Und doch war es ein so fantastischer Abend, in fantastischem Ambiente mit Leidenschaft musiziert und gespielt, dass ich Fidelio neu entdeckte und fortan mal wieder alle Einspielungen organisiert habe, die auf LP zu haben sind.


    Mein Favorit ist und bleibt die gute alte Furtwängler-Aufnahme; Mödl und Windgassen, sowie die junge Sena Jurinac bleiben einzigartig.


    Etwas aussergewöhnlich aber packend finde ich auch den Fidelio unter Carl Bamberger; Julius Patzak als Florestan ist nicht zu verachten...


    Wie überhaupt ich dann den Vergleich an der Kerker-Arie festgemacht habe und da war für mich die große Neuentdeckung der Tenor James King in dieser Rolle


    Zum Vergleich gab es die Einspielungen von Karl Krauss, Fricsay, Lovro von Matacic, Klemperer (Jon Vickers ist als Florestan natürlich eine Klasse für sich, den totalen Hype der um seine Darstellung gemacht wird kann ich allerdings nicht nachvollziehen) und natürlich Bernstein.


    Gruß


    Sam

    Hallo Freunde,


    da ich zufällig vorgestern in der 1-Euro-Kiste (!!) die beiden Starsonaten op.47 und op.24 gefunden habe (es ist eine LP, keine CD) hier ein paar Anmerkungen. Auf der Platte spielen Wolfgang Schneiderhahn und Carl Seemann. Es ist zwar eine ältere Aufnahme, aber doch zeitlos schön gespielt. Dem damaligen Stil und vor allem Herrn Schneiderhan gemäß sehr brav und leicht romantisierend, aber es zeichnet diese alten Aufnahmen doch aus, dass sie ohne Firlefanz ganz nah an Beethoven sind.


    Hier gibt es alle 10 Beethoven-Sonaten für einen Spott-Preis:


    51Q7+ClYBIL.jpg


    Ich kann die Aufnahme nur empfehlen, hätte aber gerne auch Eure Meinung zu dieser Einspielung gehört.


    Zu meinen weiteren Lieblingen für diese Sonaten auf LP (!) gehören Perlman/Ashkenazy und Haskil/Grumiaux.


    Liebe Grüße


    Stephan

    Höre gerade....


    Verdi-Lieder mit Margaret Price und Geoffry Parsons. Kennt das jemand?


    Hab gestern festgestellt, dass die CD längst vergriffen ist, ebenso eine zweite Auflage aus der "Viva Verdi" Serie.



    Mir völlig unbegreiflich. Die Lieder von Verdi sind wirklich lauter Hits. Gibt es da noch andere Einspielungen?


    Hab gestern in meiner Vinyl-Sammlung noch eine Singel (7'') mit Verdi-Liedern mit einer mir völlig unbekannten Sopranistin gefunden....aber sonst nichts.


    :jubel:


    Beste Grüße


    Stephan

    Hallo Freunde,


    toll, Herrn Zitterbart hier zu treffen. Ich erinnere mich immer noch gerne an ein wunderschönes Konzert mit dem Abbegg-Trio in Villach/Kärnten. Das war der einzige Lichtblick während einer Fastenkur..... =)


    Finde es schön, dass Ihr über die Mozart-Trios sprecht. Auch für mich eine echte Entdeckung im vergangenen Jahr. Und auch mir hat es KV 502 ganz besonders angetan.


    Auf CD kenne ich die neue Aufnahme mit A-S-Mutter, wobei der einfach begnadete Kammermusikspieler André Previn zu erwähnen ist. Über Frau Mutter läßt sich ja wie stets trefflich streiten. Aber bei aller Kritik, insgesamt ein schöner Beitrag zu den Trios.


    Meine Favoriten-Einspielung ist aber vor allem mit dem "Trio di Trieste", ich habe deren Aufnahmen auf LP, es gibt sie meines Wissens aber auch auf CD.


    Momentan erarbeite ich (als pianistischer Liebhaber, aber Laie) ein wenig das Trio in E-Dur; was das an Chromatik zu bieten hat, die sich in so selbstverständliche Mozart-Harmonie fügt finde ich nachgerade grandios. Und da gibt es im ersten Satz eine chromatische Terzsequenz nach unten: das ist so eine Stelle die dermaßen erquickt, dass ich sie immer ein paarmal wiederholen muss beim abspielen. Das ist ja leider bei Mozart so, dass aufgrund der Vielfalt an Eingebung Wiederholungen selten sind (siehe auch KV 364).


    Na ja, aber hier die Größe Mozarts loben, hieße ja Eulen nach Athen tragen. Wollte nur meine Begeisterung frü diese Trios loswerden..


    Beste Grüße


    Stephan

    Liebe Freunde,


    in den letzten Wochen bin ich (allerdings auf LP-Einspielungen) immer wieder auf den Pianisten Orazio Frugoni gestoßen. Beispielsweise ist er mit dabei bei einer Einspielung von Mendelssohns As-Dur Konzert für 2 Klaviere. Einfach grandios.


    (Wie bekomme ich hier eigentlich Pics vom PC rein? Finde nur URLs zum eingeben....?( )



    Und neulich habe ich noch drei große Beethovensonaten mit ihm gefunden und bei Vox-Turnabaout die beiden Liszt-Klavierkonzerte.


    Kennt jemand diesen Pianisten? Und gibt es auch CD's?


    Grüße


    Stephan

    Hallo Freunde,


    jetzt habt ihr ja schon fast alle Aufnahmen von op.61 zusammengetragen. Meiner Meinung nach aber fehlen noch zwei ganz wichtige Aufnahmen, von denen ich allerdings nicht weiß, ob sie auf CD erschienen sind: Zum einen Leonid Kogan mit dem Dirigenten Constantin Silvestri. Eine unglaublich dichte und musikalisch sensible Aufnahme dieses russischen Ausnahme-Geigers. Und dann vor allem für mich die Nr.1 des Beethoven-Konzertes: Hermann Krebbers (er war Konzertmeister des Concergebow Orchesters) mit dem philharmonischen Orchester Den Haag unter Willem van Otterloo. Wirklich sehr zu empfehlen. Wie überhaupt ich finde, dass Hermann Krebbers als Top-Referenz für die großen Violinkonzerte viel zu wenig bekannt ist.


    Beste Grüße


    Sam

    Hallo Freunde,


    ich hab ja auch nicht gesagt dass sich jeder so teure Geräte leisten kann. Es war in unserem Falle nur erstaunlich, wieviel tatsächlich aus einer CD herauszuholen ist. Und das geht halt nur mit aufwendiger Abtast- und Verarbeitungstechnik...


    Ih stimme Euch völlig zu, dass vieles auch subjektiv sein mag. Um selbst nicht im high-end-vodoo abzudriften bin ich inzwischen zu folgendem logischen Schluss gekommen und fahre für mich jedenfalls damit recht gut: einfach jeden Tonträger zu seiner Zeit. d.h.


    bis 1949 Schellackplatten
    bis 1956 Mono-Platten
    bis 1982 Stereo-Platten
    bis 2002 CD's
    ab 2002 soweit vorhanden SACD und DVD-Audio


    Auf diese Art und Weise habe ich unglaublich viel Neues entdeckt, vor allem auch in der Schellack-Zeit. Ordentlich wiedergegeben klingt z.B. Beethovens 5. mit den Berlinern unter Furtwängler von 1947 auf Schellack suuuuper...


    Und es wäre ja auch schade, wenn alles nach 1982 wegfiele, also höre ich gerne auch CD's....zuletzt das Mozart-Requiem mit Thielemann.


    Ist halt nu schade, dass das nicht auf LP erschienen ist :hahahaha:


    nix für ungut


    Stephan

    Hallo Faun,


    nein, es war kein Blindtest und deswegen mit Sicherheit auch ein wenig subjektiv. Ohnehin, für alle CD-Fans: Kauft Euch den Unidisk, der ist zwar teuer aber die Musik die er spielt ist einfach der Hammer. Ich sagte ja schon, da bin ja sogar ich als gußeisener Vinylfan ins Wanken geraten. Erst der direkte Vergleich zweier Aufnahmen hat mir dann bestätigt, dass die LP trotz allem (und trotz aller gegenteiligen Meinungen.....) besser klingt. Nicht so dynamisch vielleicht, aber wärmer und angenehmer für das Ohr...


    Und dass LP's teuer sind ist nur die halbe Wahrheit. Ich habe für je 1 EUR letztens auf dem Flohmarkt wieder 50 Stück ergattert. Allesamt herrliche Aufnahmen und um 50 Euro gibts wohl kaum die selben Aufnahmen auf CD.
    So long


    herzlichst


    Stephan

    Liebe Freunde,


    jetzt muss ich Euch berichten, dass wir hier bei mir neulich einen Hörtest CD versus LP gemacht haben.


    Wir hatten einen Unidisc 1.1 (10000 EUR) für die CD's und einen LP12 (8000 EUR) für die Schallplatten.


    Das Ergebnis fiel sehr unterscheidlich aus. Aber zumindest läßt sich festhalten, dass es LP's gibt die toll und solche die schlecht klingen (aufnahmetechnisch!). Und dasselbe gilt für die CD's.


    Wir haben CD's gehört, die würde ich zumindest bei dieser teuren Anlage mit ensprechenden Platten gleichstellen. (Auch wenn es mir als Vinylfan schwer fällt) Ich muss aber auch sagen, dass im Schnitt mindestens 50-60 Prozent der CD's sehr schlecht aufgenommen sind und keinen Spass machen. Das hört man bei einem so teuren Spieler natürlich....


    Aber eine gut aufgenommene Schallplatte (wir hatten Sheherazade mit UdSSR und Svetlanow) sowohl als Columbia als auch Original-Melodiya. Beide Platten (Columbia ca. 150 EUR, Melodyia ca. 1 EUR!) klangen gleich gut und erheblich besser als dieselbe Aufnahme auf CD. Der Eindruck von der Wärme des Klangbildes gegen die kalte digitale Ausstrahlung der CD hat sich eindeutig bestätigt.


    Auffällig war aber auch, dass z.B. SACD's auch ohne SACD, also als normale CD abgespielt, besser klingen als die alten CD's. Das heißt, bei der Qualität der CD's tut sich was und man muss eben die paar gut aufgenommen Scheiben finden...


    In der Summe würde ich sagen, ist die alte LP trotz allem kaum zu schlagen, vor allem weil die schlecht aufgenommenen LP's seltener vorkommen. Aber zumindest perfekt aufgenommene CD's bzw. SACD's sind eine spannende Variante dazu.


    Beste Grüße


    Stephan

    Hallo Freunde,


    erst mal vielen Dank für die vielen Tipps. Man lernt nie aus.


    Mein Leib- und Magenhändler ist das Schallplatten-Cafe Horenstein in Berlin. Herr Wolf ist wirklich ausgewiesener Spezialist für klassische Schallplatten. Etwas für Musikliebhaber, nicht so sehr für Label-Liebhaber. Und sehr faire Preise. Und köstliche Snacks und Caffees daneben....


    Ebenfalls in Berlin würde ich noch Platten-Pedro, Tegeler Weg 102, http://www.platten-pedro.de/ empfehlen. Sehr gute Beratung und moderate Preise. Pedro ist allerdings 40 Jahre im Geschäft und weiß was preiswert und was teuer ist.


    Und Herrn Bierbaumer bei Blue danube in Tulln (bei Wien) http://www.bluedanube.at/ kann ich auch empfehlen. Der ist zwar teuer, aber nirgends in Europ sonst behaupte ich mal bekommt ihr so viele amerikanische und britische Platten. Viel Zeit mitnehmen und etwas Geld aufheben. Damit ihr den Kummer über den eben stattgefundenen finanziellen Ruin in köstlichem Wachauer Wein ersäufen könnt.


    Soviel für diesmal


    Gruß


    Stephan



    PS: München und Hamburg würden mich Platten-mäßig auch mal interessieren

    Hallo Freunde,


    hatte gerade eine fantastische Aufnahme von Mozarts Klaviertrios KV 542 und KV 564 mit dem Mozart-Trio Salzburg. (Eine BASF-LP von 1966) Besonders interessant, Leonard Hokanson spielt da ein Hammerklavier...


    ....und jetzt die uralte Decca: Kempff spielt Schumanns Klavierkonzert in einer Aufnahme mit dem Londoner Symphonie-Orchester unter Josef Krips;


    Ich sage Euch, das ist besser als jeder Beta-Blocker..... (den ich allerdings noch nicht brauche!)


    Einen schönen Abend wünscht
    Stephan

    Hallo Freunde,


    habe gerade 2 Stunden Kammermusik hinter mir. Darunter das Erzherzog-Trio und das Geistertrio. Beides extrem seltene Decca-LP's mit dem Trio di Trieste. Ich meine ja, den drei Italienern kann kein anderes Trio das Wasser reichen. (Menahem Pressler, den ich persönlich kenne, würde jetzt laut werden....)


    Im übrigen teile ich die Meinung über die Kogan-Aufnahme nicht. Ich habe sie gestern gehört und war eigentlich eher enttäuscht. Trotz Spitzenbesetzung fällt das Trio ein wenig auseinander. Als großer Kogan-Fan muss ich das leider so feststellen, vielleicht liegt das geringe Hörvergnügen ja auch an der Platte.


    Aber beim Trio di Trieste hänge ich (trotz erheblicher Störgeräusche auf der sehr alten Platte) regelrecht an den Lautsprechern.


    Hört Euch das mal auf der Gesamteinspielung (DGG) auf CD an, nachdem ja hier nicht so viele Platten-Hörer zu sein scheinen.


    Und übrigens: Absolut zu m Niederknien sind auch die beiden Mozart-Trios KV 502 und 542; auch da finde ich die Italiener mit Abstand am Besten. Wobei ich pianistisch auch Andre Previn unglaublich mozartianisch und feinfühlig finde, aber seine Ex-Frau an der Geige (Mutter) macht an Previns Seite leider keine sehr gute Figur (musikalisch natürlich!)


    Viele Grüße


    Stephan

    Schönen Nachmittag,


    schon wieder der, der keine CD's hört und deswegen keine Cover zeigen kann.


    Habe heute auf dem Flohmarkt ganz früh Morgens Glück gehabt.....


    .....Saint-Saens Violinkonzert Nr.3 mit Ulf Hoelscher, New Philharmonia London, Pierre Dervaux


    .....wunderschön gespielt;


    anschließend gibt es Rachmaninoff Nr.3, englische Decca, mit Ashkenzy und André Previn.


    Viel Spaß beim Musik-Hören wünscht


    Stephan


    Liebe Freunde,


    gibt es da nicht eine spätere Aufnahme mit Michelangeli. Wenn ich mich recht entsinne wurde die von ihm sogar als Referenzaufnahme gehandelt. er soll sie so lange geübt haben, dass die Spatzen das Thema vom Dach gepfiffen haben....



    Zitat

    Original von Gentilhombre


    Hallo Stephan, schau mal hier hier und hier.


    Hallo Gentilhombre,


    vielen Dank für den Tipp. Jetzt weiß ich zumindest wie ich CD-Cover reinbekomme. Mit den Platten, die ich fast ausschließlich höre ist das schwieriger, bzw. aufwendiger. Werde das mal mit meiner DigiCam machen, weil ich ohnehin alle Platten archivieren möchte. Aber bei 5000 Stück ist das ein wenig Aufwand.... 8o