Beiträge von Orfeo

    Was Chopin über seine Landsleute dachte

    .... das Zitat zeigt wohl eher, wie überzeugt der zwanzigjährige Chopin von sich selber war.


    Ist die Quelle des Zitats Eleonore Bünings Buch „Chopin: Der Poet am Klavier"?


    Die zitierte Stelle findet sich in einem Brief Chopins an Tytus Woyciechowsk (Brief Nr. 66, datiert am 22. September 1830): "Łzy jak groch padać będą ze wszech stron, wzdłuż i wszerz miasta, od Kopernika do Zdrojów, od Banku do kolumny króla Zygmunta. A ja jak kamień zimny i nieczuły, śmiać się będę z biednych ludzi, co mię tak czule żegnać będą...“

    ("Erbsengroße Tränen werden von überall herabfallen, über die ganze Stadt hinweg – von Copernicus bis Zdroje, von der Bank bis zur Sigismundsäule. Und ich, kalt und gefühllos wie Stein, werde über die armen Leute lachen, die mir einen so zärtlichen Abschied bereiten...)

    aus: Chopin. Briefe (Herausgegeben von Krystyna Kobylańska, S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1983). In dieser Standardausgabe der deutschen Übersetzung ist der ganze Brief auf den Seiten 78–81 abgedruckt.

    Wolf-Ferraris Kantate könnte man als Destillat des Textes von Dante bezeichnen, wobei er diesem aber nicht chronologisch folgt.

    Dantes Vita nova enthält 31 lyrische Gedichte, 25 Sonette oder Doppelsonette, 5 Kanzonen oder Kanzonenstanzen, 1Ballade.


    Der italienische Text der Kantate (mit deutscher Übersetzung)

    Der Text von Dantes "Vita Nova" alle 42 Kapitel


    Deutscher Text von Dantes "Vita Nova"


    in diesem Palazzo in Venedig starb Ermanno Wolf-Ferrari 1948

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    Ger Verrips hatte Anfang 1977 das Hörspiel "Een vrouw alleen" (Eine Frau allein) geschrieben, das von einer Frau handelt, die Pianistin werden wollte, es aber nie schaffte.

    In diesem Stück wurde der Text mit Musikstücken illustriert, die von Youri Egorov gespielt wurden; er war erst wenige Monate vorher von Russland in die Niederlande emigriert und hatte zu diesem Zeitpunkt noch nicht viel zu tun.


    Youri Egorov spielt Schuberts Opus 90, Impromptu Nr. 4.

    Hier kann man sich die Aufnahme abspielen.


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    Carlos Vergara (1) ist ein 1989 in Kolumbien geborener Künstler, der in Wien leb und arbeitet.

    Studium der Bildenden Kunst und Fotografie an der Universität für angewandte Kunst Wien (Abschluss 2024) sowie Grafikdesign an der Universidad del Norte in Kolumbien.


    Carlos Vergara (2) *1941 arbeitete eng mit dem Fotografen Ivan Cardoso zusammen.

    Sie sind in den 1970er Jahren bedeutende Figuren der brasilianischen Kulturszene in Rio de Janeiro. Sie experimentierten damals intensiv mit dem neuen Medium de Super-8-Kamera.


    1972 organisierte Carlos Vergara im Museu de Arte Moderne do Rio de Janeiro eine Kollektivausstellung. Neben Vergaras eigenen Fotoarbeiten wurden dort auch Super-8-Filme von Ivan Cardoso gezeigt.


    Die brasilianische Grafikdesignerin Ruth Freihof ist in der Musikwelt vor allem für ihre Arbeit im Editorial- und Cover-Design von Alben berühmt. Sie entwarf die visuelle Identität und die Cover für zahlreiche Alben klassischer und populärer brasilianischer Musiker.


    Vergara, Cardoso und Freihof arbeiteten in den 1970er Jahren für das Label Discos Marcus Pereira. Es ist also gut möglich, dass man gar nicht mit Bestimmtheit sagen kann, wer genau welchen Beitrag für das Cover lieferte.

    Die Trump-Regierung droht mit dem Abriss des Kennedy Centers.

    https://operawire.com/trump-ad…olish-the-kennedy-center/


    Der Anwalt des US-Justizministeriums, Brantley T. Mayers erklärte, dass das Zentrum abgerissen werde, wenn es dem Zentrum nicht gestattet werde, seine Renovierungspläne umzusetzen, einschließlich der Wiederanbringung des Namens von Präsident Donald Trump am Gebäude.


    Er fügte hinzu: „Ohne diese Bemühungen wird das Zentrum weiter zu einem unsicheren, heruntergekommenen Bauwerk verfallen, das abgerissen werden muss.“


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    Versöhnlich und mit einem Augenzwinkern beendet der Dichter Wilhelm Müller seinen Gedichtzyklus. Franz Schubert hat dieses Gedicht allerdings nicht vertont.


    Der Dichter, als Epilog

    Weil gern man schließt mit einer runden Zahl,

    Tret' ich noch einmal in den vollen Saal,

    Als letztes, fünf und zwanzigstes Gedicht,

    Als Epilog, der gern das Klügste spricht.

    Doch pfuschte mir der Bach in's Handwerk schon

    Mit seiner Leichenred' im nassen Ton.

    Aus solchem hohlen Wasserorgelschall

    Zieht Jeder selbst sich besser die Moral;

    Ich geb' es auf, und lasse diesen Zwist,

    Weil Widerspruch nicht meines Amtes ist.


    So hab' ich denn nichts lieber hier zu thun,

    Als euch zum Schluß zu wünschen, wohl zu ruhn.

    Wir blasen unsre Sonn' und Sternlein aus -

    Nun findet euch im Dunkel gut nach Haus,

    Und wollt ihr träumen einen leichten Traum,

    So denkt an Mühlenrad und Wasserschaum,

    Wenn ihr die Augen schließt zu langer Nacht,

    Bis es den Kopf zum Drehen euch gebracht.

    Und wer ein Mädchen führt an seiner Hand,

    Der bitte scheidend um ein Liebespfand,

    Und giebt sie heute, was sie oft versagt,

    So sei des treuen Müllers treu gedacht

    Bei jedem Händedruck, bei jedem Kuß,

    Bei jedem heißen Herzensüberfluß:

    Geb' ihm die Liebe für sein kurzes Leid

    In eurem Busen lange Seligkeit!

    Das Cover zeigt einen Teil des Gemäldes eines alten Meisters vor der Restaurierung, die sich über mehrere Jahre erstreckte. Wer hat da was gemalt?

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    Winzig kleine Ausschnitte aus sehr großen Gemälden hatten wir schon mehrmals, wobei ich aber davon ausgehe, dass viele Kunstinteressierte dabei vielleicht sogar die Lust verlieren, überhaupt eine Lösung zu suchen.

    moderato wird es aber sicher schaffen.

    Da kann was nicht stimmen, denn Maria Antonia oder Erzherzogin von Österreich (und Kurfürstin von Bayern,) lebte von 1669 bis1692.

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    Die Rose befindet sich aber in der Hand von Maria Antonia von Österreich-Lothringen, (später Marie Antoinette), der Tochter von Kaiserin Maria Theresia.

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    Der Adel und seine Titel machte es den Bürgerlichen schon immer schwer.

    Neuigkeit Nr. 2


    Gemeinsam mit Ramin Bahrami würdigte der Schauspieler, Bariton und Regisseur Luca Micheletti den Pianisten Youri Egorov.


    Dessen menschliche und künstlerische Geschichte steht im Mittelpunkt von „Un pianoforte in esilio" (Ein Piano im Exil) – einem von Luca Micheletti konzipierten Rezital, das Wort und Musik miteinander verknüpft. Micheletti trat dabei sowohl als Autor als auch als Interpret auf. Die Produktion, die am 17. Mai 2026 im Teatro Borsoni in Brescia uraufgeführt wurde fängt die Zerrissenheit eines Künstlers ein, der die Ängste seiner Zeit verkörperte. An seiner Seite stand der iranische Pianist Ramin Bahrami, der wie Egorov die Erfahrung des Exils teilt und Werke von Robert Schumann interpretierte.


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    Micheletti, ein Schauspieler, Regisseur und Bariton mit internationaler Karriere – zuletzt gefeiert in der Titelrolle des „Macbeth“ unter der musikalischen Leitung von Riccardo Muti am Teatro Regio in Turin –, begann seinen künstlerischen Weg im Sprechtheater. Er wurde mit renommierten Auszeichnungen geehrt, darunter auch der Pirandello-Preis (2015) und der Premio Enriquez (2024).

    Schon gibt es Neuigkeiten, denn einen Tag vor meinem Urlaub fand ich noch zwei mir bisher unbekannte Informationen.


    Der Musikjournalist Willem Boone führte 2011 ein sehr ausführliches Gespräch (englisch) mit der Violinistin Emmy Verhey über Youri Egorov als Musiker und als Mensch, dem sein Leben im Exil oft Probleme bereitete, die er teilweise mit Alkohol und Drogen und intensivem Partyleben überdecken wollte. Elisabeth Verhey äußerte sich bereits in der oben erwähnten Tv-Doku dazu.


    Beide sind mehrmals zusammen aufgetreten und haben eine Aufnahme mit Stücken von Schubert, Brahms und Bartók veröffentlicht.

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    Zum vorläufigen Abschluss meiner Beiträge zu Youri Egorov, will ich noch ein paar Fotos von ihm posten. Diese Screenshots aus einem Film, der am 9. November 2017 anlässlich der Eröffnung des 2. "Allrussischen offenen Yuri-Egorov-Wettbewerbs" für junge Pianisten am Konservatorium Kasan gezeigt wurde, zeigen Youri Egorov ganz privat.


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    Sobald es Neues gibt melde ich mich wieder.

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    Youri Egorov: Diary, or the secret notes


    Dieses Tagebuch wurde auf Russisch verfasst und von Claire Obolensky ins Englische übersetzt. Sie war die engste Freundin des Pianisten. Die beiden lernten sich 1975 kennen und blieben bis zu Egorovs Tod eng miteinander verbunden. Im Tagebuch nennt er sie stets „Svetunka“ und gelegentlich auch seine „Prinzessin“. Aufgrund ihrer engen Bindung erlaubte er Claire, sein Tagebuch zu lesen.


    Übersetzung des bei MusicWeb International veröffentlichten Begleittextes:

    "Das Tagebuch ist übersichtlich gestaltet und umfasst 259 Seiten; dabei steht das Faksimile des russischen Originals jeweils auf der linken Seite der englischen Übersetzung gegenüber. Am Fuß jeder Seite finden sich nützliche, detaillierte und informative Anmerkungen. Viele Kollegen werden von ihm gelobt, etwa Richter – „ein Musiker, den ich schätze“ –, Gilels, der „einen großartigen Klang hatte, niemals schrill oder metallisch“, und Horowitz, dessen Klang ihm gefiel: „Er ist weder metallisch noch schrill.“ Zudem lobte er die gesangliche Qualität ihres Spiels. All dem vorangestellt ist jedoch die Bemerkung: „Er ist ein alter, verwöhnter Clown...“ Er bewunderte die Cellisten Lynn Harrell und Mischa Maisky sehr; mit Letzterem arbeitete er mehrfach zusammen. Anderen gegenüber äußerte er sich jedoch äußerst kritisch, und bisweilen schwingt in seinen Worten ein Hauch von Neid mit. „Pogorelich, Ashkenazy oder Barenboim – sie benehmen sich, als wären sie Erzbischöfe. Ich bin nur ein Musiker (ein begabter).“ Über Brendel bemerkte er: „Sein Klang ist nicht schön, und es fehlt ihm an Aufrichtigkeit.“ Auch Perahia und Gavrilov kamen bei ihm nicht gut weg.

    Egorov war ein begeisterter Fußballfan und ließ keinen Zweifel an seiner Leidenschaft für diesen Sport. Das Verfolgen von Spielen im Fernsehen ging oft mit ausgiebigem Trinken einher. Gelegentlich trank er übermäßig viel und genoss hin und wieder einen Joint. In einem Tagebucheintrag vom 30. April 1986 schrieb er: „Ich bin betrunken. Ich habe vor, mir aus dem letzten Rest Haschisch, den ich mitgebracht habe, einen Joint zu drehen.“ Sein Alkoholkonsum war häufig von depressiven Phasen begleitet: „Ich bin schwer ums Herz, und oft denke ich: Gott steh mir bei. Oft möchte ich weinen. Ich bin betrunken...“ All dies führte regelmäßig zu einem heftigen Kater.

    Im gesamten Tagebuch reflektiert Egorov über seine Homosexualität und sein Leben als schwuler Mann. Bisweilen äußert er sich dabei sehr explizit – zu explizit, um es hier zu zitieren. Jan Brouwer war sein Partner, und die beiden waren sehr ineinander verliebt. Auch Brouwer starb vier Monate nach Egorov an den Folgen von AIDS. In seinen Aufzeichnungen schildert der Pianist unter anderem Begegnungen mit Schwulen in überfüllten Straßenbahnen. Er erwähnt auch einen Flugbegleiter – „zu 300 Prozent schwul“ –, der ihn nicht anlächelte. Über einen Diskothekenbesuch berichtet er: „Zwei Typen dort gefielen mir. Lange Haare und wahrscheinlich schwul. Einer von ihnen sah mich ständig an.“

    Der Tod des Pianisten im April 1988 infolge von AIDS-Komplikationen war eine Tragödie. Die erste Erwähnung der Krankheit findet sich bereits sehr früh im Tagebuch. Am 27. März 1986 notiert er: „Diese neue Krankheit ist als AIDS bekannt geworden. Ein verdammtes Virus.“ Ende September desselben Jahres vermerkt er, dass er ein Kilogramm abgenommen hat – ein Umstand, der ihm Sorgen bereitet. Zu diesem Zeitpunkt ist er bereits davon überzeugt, sich mit dieser „schrecklichen Krankheit“ infiziert zu haben. Im Februar 1988 schildert er von seinem Krankenbett aus, wie er zunächst an einer Lungenentzündung und anschließend an einer Hirnhautentzündung erkrankte. In einem Eintrag vom 10. Februar 1988 schreibt er: „Wenn ich sterbe, vermache ich meinen gesamten Besitz Jan Brouwer, meinem Freund.“


    Den Abschluss des Buches bildet ein Anhang. Dieser beginnt mit Hintergrundinformationen zu Claire Obolensky und beschreibt die erste Begegnung sowie die aufblühende Beziehung zwischen ihr und dem Pianisten. Zudem sind ein Artikel aus der Zeitung *De Telegraaf* vom 10. Februar 1987 sowie eine Konzertkritik aus *De Volkskrant* vom 30. November 1987 abgedruckt.


    Ich kann dieses wunderschön gestaltete Tagebuch nur loben, ebenso wie die hervorragende Arbeit von Wim de Haan, der das Andenken an diesen außergewöhnlichen Künstler wachhält. Wer dieses Buch liest, gewinnt einen wertvollen Einblick in das Leben dieses wahrhaft begabten Musikers."

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    Robert Schumann

    Arabeske C-Dur, op. 18 (1839) [6:46]

    Kreisleriana, op. 16 (1838, rev. 1850) [31:10]

    Claude DEBUSSY

    Préludes, Heft 1 (1909–1910) [39:23]

    Youri Egorov (Klavier)

    Live-Aufnahme vom 16. November 1983, Het Concertgebouw, Grote Zaal, Amsterdam

    TROS-Rundfunkaufnahme / bisher unveröffentlicht

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    Diese CD enthält eine bisher unveröffentlichte Live-Rundfunkaufnahme, die der Pianist am 16. November 1983 im Concertgebouw einspielte; sie wurde von den analogen Original-Masterbändern neu gemastert und bearbeitet. Sie erschien in einer auf 100 Exemplare limitierten Auflage.


    Stephen Greenbank äußerte sich in "MusicWeb International" zu dieser Aufnahme (in Übersetzung): "Kommerzielle Einspielungen aller drei Werke sind in der 7-CD-Box „Youri Egorov: The Master Pianist“ (Warner Classics) enthalten, die zwischen 1978 und 1985 aufgenommen wurde. Generell scheinen Rundfunk- und Live-Mitschnitte – mit all ihren Ecken und Kanten – mehr Spontaneität und Spannung zu bieten, da die Künstler unmittelbar auf das Live-Erlebnis reagieren. Dies ist meiner Meinung nach auch hier der Fall; diese im Augenblick eingefangenen Alternativaufnahmen stellen eine wertvolle Ergänzung der Diskografie des Pianisten dar [....] Die EMI-Studioaufnahme von Debussys *Préludes* (Buch 1) wurde vom Pianisten im Mai und November 1983 in den Londoner Abbey Road Studios eingespielt. Diese Live-Rundfunkübertragung vom 16. November ist interpretatorisch verständlicherweise identisch, doch das Klangbild wirkt unmittelbarer [....] Auch wenn diese Interpretation meine bevorzugten Aufnahmen von Michelangeli und Zimerman nicht verdrängt, so ist Egorovs Darbietung doch absolut überzeugend und ein tief bereicherndes Erlebnis. Wim de Haans fachkundiges Remastering haucht dieser Aufnahme neues Leben ein. Der Klavierklang ist warm und zugleich brillant, mit einem reizvollen Glanz, und die Akustik des Concertgebouw bietet genau das richtige Maß an Resonanz. Gelegentlich ist das Publikum in den ruhigeren Passagen zu hören, etwa durch das eine oder andere Hustengeräusch".


    Eigentlich egal ob Winterthur oder nicht. Ich würde viel lieber wissen, ob Alice Bailly jemals ein Werk namens "C'est l'heure" geschaffen hat. Ich habe jetzt zwei KI befragt, beide sagen sehr deutlich NEIN:

    Nein, ein Bild mit dem exakten Titel „C'est l'heure“ ist von Alice Bailly nicht bekannt. Es gibt jedoch zwei sehr berühmte Werke der Schweizer Avantgarde-Künstlerin, die das Wort „l'heure“ (die Stunde / die Zeit) im Titel tragen und bei denen es sich um Verwechslungen handeln könnte:
    L'heure du thé (auch bekannt als Le thé, 1920): Ein bedeutendes kubo-futuristisches Ölgemälde auf Karton, das sich heute in der Sammlung des Aargauer Kunsthauses befindet. [1, 2]
    L'heure de la messe (oder Sortie de messe, 1928): Ein Ölgemälde auf Leinwand aus ihrer späteren Schaffensphase, das sich in Schweizer Privatbesitz befindet. [1]

    Warum sollte das Booklet bei den Angaben den Namen richtig angeben, den Standort aber falsch?

    Vielleicht sollte man den Verfasser des Textes fragen: Dr. Dominik Sackmann.


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