Beiträge von Orfeo

    Der in #10 abgebildete Zeitungsartikel bezieht sich auf das Buch "Pusvārdā. Jānis Zābers", erschienen in Riga im Mansards Verlag, 2010. (deutsch = In einem Wort. Jānis Zābers), 462 Seiten.

    zwei ISBN (Verlagwechsel): 9984812847, 9789984812847


    Die Autorin Daiga Mazvērsīte studierte Musikwissenschaft und machte 1989 am Lettischen Staatlichen Konservatorium ihren Master-Abschluss. Sie hat viele Artikel, Rezensionen und Interviews mit Musikern veröffentlicht und arbeitet für das lettische Radio Latvijas Radio 2.

    Sie ist Co-Autorin von Avantgardistische Strömungen in der lettischen Musik von 1970 – 1990

    Pusvārdā. Jānis Zābers - Daiga Mazvērsīte - iBook.lv - Grāmatu draugs

    Es ist nur eine Vermutung, aber eine begründete.

    Die Mimi in dem kurzen Schnipsel der Bohème ist Anna Novelli, die am 17 Mai 1964 ihr Debut an der Scala hatte. Wie üblich in Mailand sangen die berühmten Namen meist nur die ersten 6-7 Vorstellungen, danach kam für die Vorstellungen im freien (und billigeren Verkauf) bzw. für Sondervorstellungen die zweite Riege. Bis zur 7. Vorstellung am 9. Mai sangen Mirella Freni und Gianni Raimondi unter Karajan, für die 8. Vorstellung am 17. Mai sind es Novelli und Aragall unter Sanzogno. Dann hätte wahrscheinlich in einer der letzten Vorstellungen im Mai 1964 Janis Zabers den Roldolfo singen sollen, wenn er nicht aus der Heimat den Rückzugbefehl erhalten hätte.


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    Ich liebe solche Tüfteleien - ich bin mir ziemlich sicher, dass ich richtig liege.

    Ich habe noch Bildmaterial gefunden zu Jānis Zābers, das verdeutlicht, wie sehr er in seiner Heimat verehrt wird. Wir können sogar einen Rundgang durch sein Geburtshaus (unten) machen.


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    hier mit Arvids Žilinkis, dem Komponisten der Erfolgsoper "Zelta zirgs"

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    nur einer von vielen Zeitungsartikeln

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    Danke, lieber Orfeo. Ist die Inszenierung auf auf DVD oder Blue-Ray erhältlich?

    Tschuldigung, dass ich erst jetzt antworte. Ich habe es vergessen. Ich habe keine Aufnahme im Handel entdeckt. Es gibt zwar Möglichkeiten, von den russischen Seiten Video runterzuladen, aber meistens macht mein Virenschutz nicht mit. Das gleiche gilt für die Chinesen. Da mir das Risiko zu groß ist, nebenbei noch viele andere unerwünschte Programme im Dowload zu erhalten, gibt es die Videos bei mir weiterhin nur im PC.


    LG Orfeo

    Lieber Carlo,


    ist es verwunderlich, dass ich hinter "Zelta zirgs" allerhand Material für den Thread Unkannte Opern wittere? Ich habe mit der Suche begonnen (mal wieder in einer neuen unbekannten Sprache), aber immerhin habe ich schon eine komplette Radioübertagung der Oper in einer szenischen Aufführung von 2015 gefunden.

    Auf den russischen Seiten wird dieses Werk feste ignoriert, ist sie doch so was wie eine Nationaloper Lettlands geworden. Politisch repräsentiert das Stück sieben Jahrhunderte ausländischer Herrschaft, die nur die Letten selbst mit den bescheidensten Mitteln beenden können. Die heldenhafte Rettung Saulcerītes symbolisiert das nationale Erwachsenwerden Lettlands und das Erreichen der Unabhängigkeit.


    Mehr gibt es hoffentlich demnächst


    LG Orfeo

    1969 – 52. Geburtstag von Aleš Briscein (Sänger)

    Herzlichen Glückwunsch an Aleš Briscein zum Geburtstag


    Trotz Auftritten in ganz Europa und Japan ist Briscein seiner Heimat Tschechien verbunden geblieben und singt laufend ein breites Repertoire in den Opernhäusern von Prag, Brünn, Ostrava und in seiner Geburtsstadt Liberec.


    Duett Hans-Kezal aus "Die Verkaufte Braut" (Aleš Briscein, Kurt Rydl) 2020


    Es ist ein Unikum der Literaturgeschichte, dass ein Autor eine seitenlange Interpretation seines eigenen Stückes gegeben hat.


    Die Besprechung seines Dramas „Die Räuber“ wurde in der Zeitschrift „Wirtenbergisches Repertorium der Litteratur“ 1782 anonym veröffentlicht. Herausgeber der Zeitschrift waren sein Freund Johann Wilhelm Petersen, Jakob Friedrich Abel, sein Lehrer an der Karlsschule, und Johann Jakob Atzel. Die Rezension bezieht sich auf die Trauerspielfassung des Dramas. Schiller hatte dies nach der Uraufführung in Mannheim als Bühnenfassung seines Stücks bearbeitet. Am Ende der Rezension ist ein erfundener Vorstellungsbericht über die Uraufführung des Stückes in Mannheim. Dieser wurde angeblich zwei Tage nach der Uraufführung von einem Korrespondenten erstellt.


    Die vollständige Besprechung (6 Seiten) kann man nachlesen im

    Friedrich Schiller Archiv

    Zu Benedikt Kristjánsson (Tenor-Island) - #1875, 2179, 2180 *


    Gerade habe ich eine konzertante Aufzeichnung von "Les Boreades" beim Festival Oude Muziek 2018 im TivoliVredenberg/Utrecht gehört/gesehen; die CD war schon an anderer Stelle angekündigt worden. Sehr schöne Stimmen, von denen ich außer Juan Sancho bisher keine gehört hatte. Aber Kristjánnsson kannte ich zumindest von Sehen auf Covern schon - mit inzwischen langen Haaren. Jetzt kenne ich auch seine sehr einprägsame Stimme.

    Mit Deborah Cachet - Alphise; Caroline Weynants - Sémire, L’Amour, Polimnie; Juan Sancho - Abaris; Benedikt Kristjánsson - Calisis; Benoît Arnould - Adamas; Nicolas Brooymans - Borée; Tomás Šelc - Borilée; Lukáš Zeman -Apollon

    Jean Philippe Rameau (1683-1764): Les Boreades, 3 CDs


    *nicht im Inhaltsverzeichnis, weil die Kopfleiste in beiden bisherigen Einträgen fehlte.

    1981 – 40. Todestag von Samuel Barber (Komponist) #330

    ... und noch ein Zusatz zu #330:

    Am 16. September 1966 wurde mit der Uraufführung seiner Oper "Antony and Cleopatra" die neue MET eingeweiht. Dirigent Thomas Schippers; Regie Zefirelli; Cleopatra: Leontyne Price; Anthony: Justino Diaz)nach der gleichnamigen Tragödie Antonius und Cleopatra


    Für die Stimme von Tom Krause komponierte er "Body of a woman" (Text in #49 ). Hier aber nicht von ihm gesungen

    1843 – 178. Todestag von Friedrich de la Motte Fouqué (Dichter)

    Friedrich de La Motte Fouqué – Wikipedia

    Friedrich Heinrich Karl Baron de la Motte Fouqué, Baron de Thonnayboutonne, Baron de Saint-Surin, Seigneur de la Greve gehört zu den Dichtern der Romantik, die jeder kennt. Am bekanntesten ist von seinen Werken die "Undine".

    Tschaikowskys Opernfragment "Undina" (Ундина) beruht darauf, Lotzings "Undine", von Seyfrieds "Undine", ebenso E. T. A. Hoffmanns "Undine" und war sicher eine der Quellen für Antonín Dvořáks "Rusalka".



    Ein Missgeschick bei der Verlinkung von

    Szenische Aufführung der Version von 2010

    18. Juni 2010 - Teatro Nuovo Spoleto/Festival dei due mondi aufgeführt mit dem Titel: Gogo no Eiko

    Inszenierung Giorgio Ferrara, Leitung des Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi: Johannes Debus

    Einführung mit Szenenausschnitten. 25:00 Minuten Dauer


    Richtig ist es hoffentlich!! so

    Szenische Aufführung der Version von 2010

    18. Juni 2010 - Teatro Nuovo Spoleto/Festival dei due mondi aufgeführt mit dem Titel: Gogo no Eiko Inszenierung Giorgio Ferrara, Leitung des Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi: Johannes Debus

    Einführung mit Szenenausschnitten. 25:00 Minuten Dauer

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    Musikdrama in zwei Akten (14 Szenen), Libretto von Hans-Ulrich Treichel nach der Erzählung „午後の曳航“ - Gogo no eikō (Der Seemann, der die See verriet) von Yukio Mishima (1963) Auftragswerk Deutsche Oper Berlin, Entstehungszeitraum 1986-89, Revisionen 2003, 2005 und 2010 mit dem Titel „Gogo No Eiko“.

    Die Erzählung

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    Eine Geschichte über das Aufeinandertreffen zweier Generationen, über eine Phase im menschlichen Leben, die problematisch ist, die Pubertät, des Sich-finden-Wollens, der Selbstüberschätzung und grenzenlosen Ansprüche, der Unduldsamkeit und Schroffheit, die nur Unsicherheit und ein “Nicht-wissen-wie“ kaschieren müssen. Eine Phase wechselnder Freundschaften und der Suche nach Leitbildern, in der die Führungsrollen sich herausbilden. Mishima, der mehrmals für den Nobelpreis vorgeschlagen wurde und als das enfant terrible der japanischen Nachkriegsliteratur bezeichnet wird, entwirft ein brutales Szenarium der Ausweglosigkeit, in dem das Ringen um Normalität zum Scheitern verurteilt ist.


    Der Film

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    Originaltitel: The sailor who fell from grace with the sea

    - deutscher Titel: Der Weg allen Fleisches (Wikipedia)

    Die Oper

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    Henze und sein Librettist Hans-Ulrich Treichel griffen mit ihrer Adaption von „Gogo no eikô“ (dt.: Der Seemann, der die See verriet) auf eine Novelle zurück, in der es nicht nur um das Meer, Seemänner, Fernweh und Heimweh geht, sondern auch um das erotisch-sexuelle Thema einer unerfüllten maskulinen Liebe. Der in der literarischen Vorlage erst 13-Jährige wird in der Henze-Oper folgerichtig als herangewachsener Geschlechtsreifer dargestellt. Mit nur sieben Rollen, ohne Chor, dafür mit opulentem Orchester setzte Hans Werner Henze die obsessiven, albtraumhaften Bilder der Romanvorlage um. Die zahlreichen Schauplatzwechsel verband er durch instrumentale Zwischenspiele, sogenannte "Verwandlungsmusiken".


    Noboru lebt in zwei Welten zugleich und ist in keiner von beiden zuhause: Mit seiner Mutter Fusako bildete er seit dem Tod seines Vaters eine nahezu unzertrennliche Einheit, zugleich radikalisiert er sich als Mitglied einer Jugendbande, die der Elterngeneration den Kampf angesagt hat. Seine Mutter Fusako will den Kontakt verhindern. Sie ist Geschäftsfrau und seit acht Jahren Witwe. Sie liebt den Schiffsoffizier Ryuji Tsukazaki. Nachdem der Offizier Fusako und Noburu, dem alles was mit Seefahrt zu tun hat mächtig imponiert, sein Schiff gezeigt hat, ist der Junge sehr beeindruckt und stolz. Er erzählt die Neuigkeit seinen Freunden, die jedoch glauben Ryuji sei auch nicht anders als die übrigen Erwachsenen, die nur alles verböten. Als Noburu erfährt, dass Ryuji, der für ihn ein Held ist, beabsichtigt, die Seefahrt aufzugeben hofft er, dass dieser dem Meer, das für die Bandenmitglieder ein Sinnbild von Weite und Freiheit ist, treu bleibt. Ryuji macht Fusako einen Heiratsantrag und möchte in Zukunft an Land bleiben um in ihrem Geschäft zu helfen. Noburu berichtet darüber der Bande, deren Anführer vorschlägt, aus Ryuji wieder einen »Helden« zu machen. Die Halbwüchsigen verurteilen ihn zum Tod. Noburu, dessen Bewunderung für Ryuji und seine Mutter in Hass und Verachtung umgeschlagen sind, lockt den ehemaligen Seemann zum Versammlungsort der Bande, wo sie ihn töten.

    DIE SZENENFOLGE Die Oper steht nicht im Tamino-Opernführer.

    Auszug aus dem Libretto (1. + 2. Szene)


    1. Akt – Sommer

    1. Szene

    Seit einiger Zeit schließt Boutiquebesitzerin Fusako Kuroda ihren Sohn Noboru abends in seinem Zimmer ein, damit er sich nicht mehr nachts mit den Freunden einer Bande trifft. Heimlich beobachtet Noboru seine Mutter beim Zubettgehen.

    Noborus Traum

    2. Szene

    Fusako besichtigt mit Noboru ein großes Frachtschiff. Von dem 2. Offizier Ryuji Tsukazaki sind Mutter und Sohn gleichermaßen angetan. Fusako lädt Ryuji Tsukazaki zu einem Restaurantbesuch ein.

    Ryujis Traum

    3. Szene

    Nach dem Restaurantbesuch erzählt der Seemann bei einem Spaziergang, dass er keinen Sinn mehr in dem Leben auf See sieht.

    4. Szene

    Fusako und der Seemann Ryuji, der bisher nur mit Huren im Bett war, schlafen miteinander. Sie werden von Noboru heimlich beobachtet. Fasziniert sagt sich Noboru »Der Seemann gehört zu mir!«

    5. Szene

    Noboru und vier Klassenkameraden aus der Bande bezeichnen sich statt mit ihren Namen mit Zahlen, die ihre Rangfolge anzeigen. Noboru ist Nummer Drei. Er beschreibt den Beischlaf Ryujis mit seiner Mutter und kündigt an, der Seemann werde Ungeheures vollbringen. Sein Enthusiasmus wird von Nummer Eins, dem Anführer, gedämpft: Wie alle Erwachsenen lüge auch der Seemann und man könne sich nicht auf ihn verlassen

    6. Szene

    Als Ryuji sich am Tag nach der Liebesnacht an einem Brunnen abkühlt, wird er von Noboru überrascht, der von dem eigentlich verbotenen Treffen mit seinen Freunden kommt. Der Seemann verspricht Noboru, ihn nicht zu verraten.

    7. Szene

    Im Hafen nehmen Fusako und Noboru von Ryuji Abschied. Während Ryuji der bekümmerten Fusako seine Rückkehr zu Neujahr verspricht, hofft Noboru, dass Ryuji nicht zurückkomt, denn: »Ein Seemann gehört dem Meer.«

    8. Szene

    Auf Anstiftung des Anführers tötet Noboru eine Katze.


    2. Akt – Winter

    9. Szene

    Der zurückgekehrte Ryuji macht Fusako am Neujahrsmorgen einen Heiratsantrag, den diese nicht zurückweist.

    10. Szene

    Die Mitglieder der Bande rechnen mit ihren Vätern ab. Der vaterlose Noboru wird auf Ryuji angesprochen. In die Enge getrieben, muss er zugeben, dass Ryuji nicht nur keine Heldentaten vollbracht, sondern der See den Rücken gekehrt hat und im Modeladen seiner Mutter arbeiten will.

    11. Szene

    Fusako und Ryuji teilen Noboru ihre Heiratsabsicht mit und Ryuji erklärt Noboru zu seinem Sohn. Fusako entspricht Ryujis Bitte, Noboru abends nicht mehr einzusperren, und händigt Noboru seinen Zimmerschlüssel wieder aus. Fusako und Ryuji begeben sich in ihr Schlafzimmer. Noboru bezieht seinen Beobachtungsposten, schläft aber mit der Taschenlampe in der Hand ein und wird von den Erwachsenen entdeckt. Fusako ist außer sich vor Empörung. Anders als es Fusako und Noboru erwarten, verzeiht Ryuji ihm.

    12. Szene

    Ryujis Verhalten wird in der Bande besprochen. Nummer Vier verkündet den Schuldspruch: »der Seemann hat versagt. Er hat das Meer verraten.« In Abwesenheit wird Ryuji zu einem qualvollen Tod verurteilt.

    13. Szene

    Fusako zerbricht an der Erfahrung des Kontrollverlusts über ein gemeinsames Leben mit Noboru und Ryuji.

    14. Szene

    Ryuji ist der Einladung Noborus gefolgt, ihm und seinen Schulkameraden von seinen Abenteuern auf See zu erzählen. Doch stattdessen erklärt er ihnen, dass er sich dem Meer wie dem Land gleichermaßen entfremdet hat. Der Weg in ein Leben mit Fusako ist ihm ebenso verwehrt wie der Weg zurück zur See. Den mit Schlaftabletten versetzten Tee, den Noboru ihm anbietet, schlägt er nicht aus.

    Chronik der Aufführungen:

    Berlin, Uraufführung 5. Mai 1990 · Deutsche Oper

    Inszenierung Götz Friedrich, Musikalische Leitung Markus Stenz

    Henzes Oper hatte eine nicht sonderlich erfolgreiche Uraufführung erlebt; der Komponist entschied sich deshalb zu einer Überarbeitung (Erstaufführung 2003 in Tokyo), die er dann nochmals für eine Produktion 2006 bei den Salzburger Festspielen revidierte mit 50 Minuten zusätzlich komponierter Musik,


    9.März 2002 Frankfurt

    Inszenierung Nicolas Brieger, musik. Leitung Bernhard Kontarsky

    mit: Peter Marsh, Pia-Marie Nilsson, Claudio Otelli, Bernhrd Landauer, Matjaz Robavs, István Kovács und Johannes Martin Kränzle (als Chef der Jugendbande )


    Konzertante Aufführung der revidierten Version von 2003

    15. Oktober 2003, Suntory Hall - Tokyo aufgeführt mit dem Titel: "Gogo no Eiko"

    Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, musik. Leitung Gerd Albrecht

    Deutsches Libretto übersetzt ins Japanische von DeIkumi Waragai e Toshiro Saruya.


    Konzertante Aufführung der revidierten Version von 2005

    26. August 2005 - Großes Festspielhaus Salzburg, aufgeführt mit dem Titel: Gogo no Eiko

    Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI Torino, musik. Leitung Gerd Albrecht

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    Audio - Youtube


    Szenische Aufführung der Version von 2010

    18. Juni 2010 - Teatro Nuovo Spoleto/Festival dei due mondi aufgeführt mit dem Titel: Gogo no Eiko

    Inszenierung Giorgio Ferrara, Leitung des Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi: Johannes Debus

    Einführung mit Szenenausschnitten. 25:00 Minuten Dauer


    Szenische Aufführung am 15. Dezember 2020 Staatsoper Wien (Covid19-Sicherheitskonzept- Version ohne Publikum). Es wird eine neue Fassung in deutscher Sprache gespielt, die sich an der Fassung von 2005 orientiert, aber einige damals vorgenommene Striche rückgängig macht.

    Inszenierung Jossi Wieler/Sergio Morabito, musik. Leitung Simone Young

    mit: Vera-Lotte Boecker, Bo Skovhus, Josh Lovell, Erik Van Heyningen, Kangmin Justin Kim, Stefan Astakhov, Martin Häßler.


    „Das verratene Meer“- live Staatsoper Wien Video ►


    Ab Minute 00:45:16 Beginn der Oper

    Minute 00:03:00 - 00:41:00 Einführendes Gespräche mit dem Leitungsteam: Simone Young, Jossi Wieler, Sergio Morabito, Anna Viebrock und den Sängern: Vera-Lotte Boecker und Bo Skovhus.


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    Zu Elena Stikhina (Sopran, Russland) #1808, 1809, 1835ff, 1919, 2170ff


    ich stimme dem Satz von Caruso grundsätzlich zu, würde aber gerne von Peter wissen, in welchen Zeitabständen die verschiedenen Rollen stattgefunden haben, denn heute Renata und morgen eventuell Mimi und zwei Tage später wieder anderes Fach geht auf Dauer garantiert nicht.

    das kann man nachsehen bei Operabase, auf ihrer Homepage ist der Kalender nicht aktiviert.

    :hello:

    Hallo Caruso41,

    PS. für Orfeo: Kennst Du auch die Namen der übrigen Sänger in der SALOME

    Das war ein Problem wegen der verschiedenen Schreibweisen (Jelena Stichina, Елена Стихина)

    der russischen Namen. Schon allein die Website von Elena Stikhina zu finden hat lange gedauert, die vom Theater ging schneller, aber die Rollen waren alle in Doppelbesetzung angegeben; die Inszenierung gibt es seit 2015. Hier diejenigen, die wirklich im Video dabei sind

    Salome - Elena Stikhina

    Herodes - Dmitry Pyanov

    Herodias - Margarita Nekrasova

    Jochanaan - Artyom Garnov


    In diesem Video singt Elena Stikhina von Minute 02:30 - min. 12:06 folgende Titel

    PYOTR ILYICH TCHAIKOVSKY

    02:30 “Tell Me, What in the Shade of the Branches” op. 57, No. 1

    SERGEI RACHMANINOFF

    06:21 “How Fair this Spot” op. 21, No. 7

    PYOTR ILYICH TCHAIKOVSKY

    08:30 “Does the Day Reign?” op. 47, No. 6


    War Requiem - Britten

    Royal Concertgebouw Orchestra, 12. Oktober 2018

    Gianandrea Noseda (Conductor)

    Elena Stikhina (Soprano)

    Mark Padmore (Tenor)

    Michael Volle (Baritone)

    Elena Stikhina (Sopran, Russland) #1808, 1809, 1835ff, 1919, 2170


    macht Euch selbst ein Bild von ihr, indem Ihr sie hört als Desdemona in:

    Otello

    in einer Gesamtaufnahme 2017 der Opera des Bellas Artes in Mexico ( Otello gesungen von Kristian Benedikt:!: - #208, 241, 1229ff, 1233ff.)

    und in einer ganz aktuellen Salome von 2020 aus dem Novaya Opera Theater in Moskau

    Salome

    Wer sich mal einen ganz Tag frei nehmen will, der kann hier 19 Stunden lang Glenn Gould hören.

    Glenn Gould on Television - The Complete CBC Broadcasts 1954-1977

    P1:
    Glenn Gould - piano, harpsichord, conductor
    Maureen Forrester, Leonard Rose
    CBC Symphony Orchestra, Paul Scherman, Geoffrey Waddington
    Ottawa Symphony Orchestra, Thomas Mayer
    P2:
    Glenn Gould - piano, organ, “harpsipiano”, conductor
    Symphonia Quartet, Russell Oberlin
    Julius Baker, Oscar Shumsky
    P3:
    Glenn Gould - piano
    Lois Marshall, Oscar Shumsky, Elizabeth Benson-Gay, Lillian Smith Weichel,
    Patricia Rideout, Gordon Wry, Edgar Murdoch, Victor Di Bello,
    Canadian String Quartet
    P4:
    Glenn Gould - piano
    Yehudi Menuhin
    P5-P6:
    Glenn Gould - piano
    P7:
    Glenn Gould - piano
    Toronto Symphony Orchestra
    Vladimir Golschmann
    P8:
    Glenn Gould - piano
    Toronto Symphony Orchestra
    Karel Ancerl
    P9:
    Glenn Gould - piano
    James Campbell, Helen Vanni, Roxolana Roslak
    Patricia Rideout, Borris Bratt
    P10:
    Glenn Gould - piano, recitation
    Patricia Rideout, Borris Bratt, Roxolana Roslak
    Suzanne Shulman, James Campbell, Raymond Crisara
    Orford String Quartet, Dancers

    Vor einigen Wochen schon fand ich bei meinen Recherchen zur Oper "Julien" von Gustave Charpentier eine Video-Gesamtaufnahme von 1992 der

    Louise

    Maureen Forrester singt die Mutter, Gregory Kunde den Julien, Mary Mills die Louise.

    Keine riesige Rolle, aber für Liebhaber ihrer Stimme sicher interessant.

    1957 – 64. Geburtstag von Susanne Mentzer (Sängerin)

    Richard Strauss (1864-1949): Ariadne auf Naxos, DVD Carlisle Floyd (geb. 1926): Wuthering Heights, 2 Super Audio CDs Pietro Mascagni (1863-1945): Cavalleria Rusticana, CD


    Die amerikanische Mezzosopranistin Susanne Mentzer hat sich nicht nur als Sängerin, sondern auch als Schriftstellerin, Lehrerin und Kunstanwältin tätig.

    Sie blickt zurück auf eine bedeutende Opern-, Konzert-, Kammermusik- und Konzertkarriere von über 35 Jahren auf vier Kontinenten in fast jedem großen Opernhaus.

    Sie wechselte inzwischen zu altersgerechten Charakteren und fügte ihrem Repertoire kürzlich einige neue Rollen hinzu. Die alte Buryja in Jenufa, Königin Gertrude in Hamlet, Frau Patrick DeRocher in Jake Heggies Dead Man Walking, Marcellina in Le Nozze di Figaro, die Bettlerin in Sweeney Todd und Nellie in Carlisle Floyds Wuthering Heights.


    Hier als Komponist in Ariadne auf Naxos Metropolitan Opera of New York 2003

    25 Opern sind inzwischen in diesem Thread aufgeführt.

    Zeit für einen geordneten Überblick in einem alphabetischen Inhaltsverzeichnis.

    Stand 21.01.2021 / 09:00 h


    1. Artaserse (diverse Komponisten) # 59
    2. Das Herz (Pfitzner) #98 - 108
    3. Demofonte ( Gluck) # 92
    4. Dubrovsky (Nápravník) #94, 95, 96
    5. Flavio Crispo (Heinichen) # 64, 66, 81
    6. Guercoeur (Magnard) # 111 - 113
    7. Hamlet (diverse Komponisten) # 93
    8. Il Pompeo / Pompeo Magno #1, 9, 65, 67
    9. Judith (Gnecchi) # 68 - 78
    10. Julie (diverse Komponisten) # 56
    11. Julien (Charpentier) #42, 44, 45
    12. La Chute de la Maison Usher (Debussy) # 87
    13. La liberazione di Ruggiero dall'isola di Alcina (zwei Komponisten) # 88
    14. Leonora ossia l'amor cojugale (Paer) # 89, 90
    15. Lord Byron's love letter (de Banfield) # 82, 84, 85,
    16. Minoru Miki Opern #7, 62, 63, 79 (+ #1f im Opernführer)
    17. Moniuszko Opern/Operetten #21, 24, 27, 29, 31, 32, 34, 41
    18. Olimpiade (diverse Komponisten) #48, 49, 51
    19. Opéra d'Aran (Becaud) #53, 57, 58
    20. Orfeo (diverse Komponisten) # 86
    21. Sarka (zwei Komponisten) # 60, 61
    22. Scalia / Ginsburg (Wang) #20
    23. Stradella (Franck) # 91
    24. Tesla (Kievman) # 19
    25. The Visitation (Schuller) # 80

    Der Postillon: Geheime Regierungspläne geleakt: Großbritannien fahndet  fieberhaft nach      Lektürehilfen George Orwell


    George Orwell starb am 21. Januar 1950


    Der in Indien als Eric Arthur Blair geborene Orwell war ein englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist. 1921 bis 1927 war er Beamter der britischen Kolonialpolizei in Birma. 1936 nahm er auf republikanischer Seite am Spanischen Bürgerkrieg teil. Er schrieb Romane, Sozialreportagen und Essays. Durch seine "Farm der Tiere" (1945), eine satirische Fabel über den Sowjetkommunismus, und 1984 (1949), eine Zukunftsvision von einem totalitären Staat, wurde Orwell weltberühmt.

    Zu Claire de Sévigné - Sopran (Kanada), #1225 - 1228

    Zur Zeit beginnen Einträge oft mit der Bemerkung "eigentlich hätte auf dem Programm gestanden....."

    Bei Claire de Sévigné wäre es Bernsteins Candide in Genf gewesen. Aber die Proben hatten schon begonnen und so hatte man im November 2020 einen Stream zusammengestellt, wovon der Schnipsel mit "Glitter and be Gay" auch bei Youtube zu sehen ist.


    Noch nicht erwähnt wurde im Forum bisher der Mitschnitt von Arthur Honneggers "Jeanne d'Arc au bûcher" in Amsterdam. Die Aufnahme wurde zum "WINNER of the 2020 International Classical Music Awards for

    Best Choral Album of the year" gekürt und Jenny Camilleri schrieb über die relativ kleine Rolle der Vierge in Backtrack "Claire de Sévigné’s luminescent soprano was the soaring voice of the Virgin".


    Arthur Honegger (1892-1955): Jeanne d'Arc au Bucher, Super Audio CD bei jpc und bei music.apple


    Als Kontrast dazu ihre Venus aus der Elbphilharmonie in "Le Grand Macabre"


    Der komplette Live Stream hier: https://www.youtube.com/watch?v=BnScKIg791o