Beiträge von Orfeo

    Lorenzo Lotto war ein bedeutender italienischer Maler der Hochrenaissance und des frühen Manierismus. Sein "Porträt einer Frau als Lukretia" hängt in The National Gallery, London


    https://artsandculture.google.…QHGr3mvKdnIjQ?hl=de&avm=2


    Der Titel des Porträts erklärt sich erst beim Betrachten des ganzen Gemäldes. Rechts sieht man eine Zeichnung, die den Suizid der vergewaltigten Lucretia darstellt und die letzten Zeilen der Erzählung des Livius über das Leben der Lucrezia, einer der berühmtesten Frauen der römischen Frühgeschichte: "nec ulla deinde impudica Lucretiae exemplo vivet".

    Die abgebildete Dame ist Lucrezia Valier aus Pesaro.

    Wahrscheinlich hatten die drei ein leicht mulmiges Gefühl, denn konnte man sich einem Wunsch Chrennikows auch 1988 kaum widersetzen, wollte man Karriere machen.

    Kissin war zu dem Zeitpunkt 17 Jahre alt und hatte wahrscheinlich überhaupt kein "mulmiges Gefühl". Er äußerte sich dazu 32 Jahre später in einem Interview:

    "Tichon Nikolajewitsch Chrennikow war nicht nur ein guter Musiker und Mentor junger Talente: Er war ein außergewöhnlich guter Mensch, der es liebte, anderen zu helfen. Indem er über viele Jahre die äußerst wichtige

    Position als Generalsekretär des sowjetischen Komponistenverbandes bekleidete, benützte er laufend seinen Einfluss für eine große Anzahl guter Taten für viele, die in Not waren."

    Das ganze Interview

    https://www.musikverein.at/mag…ziges-kriterium-ist-liebe

    Der Komponist Darius Milhaud starb am 22. Juni 1974. Er schrieb u.a. 12 Symphonien und 16 Opern, darunter auch "La Mère coupable" (Libretto von Madeleine Milhaud) nach dem dritten Stück (1792) von Beaumarchais' Figaro-Trilogie: "L’autre Tartuffe ou La mère coupable"


    Sir Peter Neville Luard Pears (* 22. Juni 1910 in Farnham


    Peter Pears hat fast die gesamte Musik aufgenommen, die Britten für ihn geschrieben hat. Die große Ausnahme ist die Rolle des Earl of Essex in "Gloriana, die erst nach dem Tod von Britten und Pears aufgenommen wurde. Andere Decca-Aufnahmen von Pears reichen von alter Musik von Dowland, Schütz und ihren Zeitgenossen bis hin zu Waltons "Façade" und umfassen ein so vielfältiges Repertoire wie den Kaiser in Puccinis "Turandot", die Titelrolle in Strawinskys "Oedipus Rex" und die Tenorpartie in Berlioz' "L'enfance du Christ". Zu seinen Aufnahmen für andere Labels gehören die Rolle des Evangelisten in Bachs Matthäus-Passion unter Klemperer, die Tenorpartie in Bachs h-Moll-Messe und Faurés "La bonne chanson".


    Die Neue Schubert-Ausgabe ist eine wissenschaftliche Edition sämtlicher Werke Franz Schuberts (1797–1828). Ihre insgesamt 84 Bände sind nach Werkgruppen in acht Serien geordnet und schließen ein Werkverzeichnis, Dokumente zur Biographie und Quellenstudien mit ein.

    https://schubert-ausgabe.de/


    Die Online-Datenbank schubert-online.at enthält digitale Reproduktionen von mehr als 500 Notenautographen und mehr als 600 Erst- und Frühdrucken der Werke Franz Schuberts. Hinzu kommen Digitalisate von Briefautographen und Lebensdokumenten.

    https://schubert-online.at/activpage/index.php

    Heute, 17. Juni 2022, starb im Alter von 92 Jahren Jean-Louis Trintignant.

    Seine Karriere begann vor mehr als 70 Jahren in 1951 im Théâtre de l'Humour, Paris mit der kleinen Rolle des O'Kelly in Schillers "Maria Stuart" und ebenfalls 1951 in Saint-Etienne mit mehreren kleinen Rollen in Shakespeare's "Macbeth" (1. bzw. 3. Mörder und König Duncans Sohn Donalbain.)

    Heute vor 140 Jahren wurde Igor Strawinsky in Lomonossow geboren.

    Er war russisch-französisch-amerikanischer Staatsbürger. Seine bekanntesten Werke entstammen seiner frühen russischen Periode: Der Feuervogel, Petruschka und Le sacre du printemps.


    Bereits 1818 wurde Charles Gounod geboren (am 17. Juni). Mit seiner Oper "Faust" wurde 1883 die Metropolitan Opera New York eröffnet; an der Pariser Opéra gab es seit der UA am 19. März 1859 mehr als 3000 Aufführungen dieser Oper.

    Das Opernhaus in Odessa wurde im spãten 19. Jahrhundert von den Wiener Architekten Fellner und Helmer erbaut.b


    Trotz des gegenwärtigen Krieges und der ständigen Bedrohung durch Raketenangriffe dient zur Zeit ein Gedicht von Taras Schewtschenko, als Grundlage für die Uraufführung der Oper "Kateryna" von Oleksandr Rodin. Das Hauptthema ist die Tragödie eines ukrainischen Mädchens, das sich im 19. Jahrhundert in einen russischen Soldaten verliebt.

    Russische Raketenangriffe und der Beschuss der maritimen Hauptstadt der Ukraine schüchtern anscheinend keine Mitarbeiter der Oper von Odessa ein. Derzeit engagieren sich Theatermitarbeiter ehrenamtlich und veranstalten Wohltätigkeitskonzerte in Odessa und im Ausland.

    Das Bemerkenswerte am Krieg ist, dass keiner von uns die Arbeit abgelehnt hat. Wir stehen alle zusammen und arbeiten für das Wohl unseres Landes. Wir helfen allen, die es brauchen und wo wir nützlich sein können: beim Singen und Musizieren. Wir sammeln Spenden, um die Armee zu unterstützen“, sagt Yulia Tereshchuk, Solistin des Opernhauses.


    In dem finnischen Dokumentarfilm "Talvinen Matka" (Winterreise) unternimmt ein Musiker eine emotionale Reise in der Hoffnung, sich als Künstler zu verbessern. Kalle Koiso-Kanttila ist ein aufstrebender klassischer Sänger, der an einer angesehenen Musikschulen studiert hat. Obwohl Kalle davon träumt, Solist in einem professionellen Opernensemble zu werden, lief sein Vorsungen nicht so gut, wie er es gerne gehabt hätte. Kalle studiert bei mehreren erfahrenen Gesangslehrern, die ihn ähnlich beurteilen – dass er sich nicht emotional mit seiner Musik verbinden kann und dass er seine persönlichen Probleme lösen muss, die bis in seine Kindheit zurückreichen, wenn er jemals vorankommen und sich im Lied vollständig offenbaren will. Kalle beginnt mit Tom Krause und Roland Hermann zu arbeiten, die ihm helfen, die Turbulenzen seiner Vergangenheit zu erschließen, während Kalle ein besonders anspruchsvolles Musikstück, Schuberts „Winterreise“, einstudiert.

    "Talvinen matka" wurde im Wettbewerb des Hot Docs International Film Festival 2007 gezeigt.

    Die DVD ist im Handel erhältlich.

    „Mathis der Maler“ (Paul Hindemith): Mathias Grünewald, genannt 'Mathis', Hofmaler des Erzbischofs – Roland Hermann / Albrecht von Brandenburg, Kardinal und Erzbischof von Mainz – Josef Protschka / Lorenz von Pommersfelden, Domdechant von Mainz– Victor von Halem / Wolfgang Capito, Rat des Kardinals – Hermann Winkler / Riedinger, ein reicher Mainzer Bürger – Harald Stamm / Ursula, seine Tochter – Sabine Hass / Der Truchsess von Waldburg, Befehlshaber des Bundesheeres – Ulrich Hielscher / Sylvester von Schaumberg, einer seiner Offiziere – Ulrich Reß / Hans Schwalb, Führer der aufständischen Bauern – Heinz Kruse / Regina, seine Tochter – Gabriele Rossmanith / Die Gräfin von Helfenstein – Marilyn Schmiege / Der Pfeifer des Grafen – John Cogram / Der Chor des Norddeutschen Rundfunks Hamburg / Chorltg.: Werner Hagen / Der Kölner Rundfunkchor / Chorltg.: Godfried Ritter / Das Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchester / Dirigent: Gerd Albrecht (Köln, Westdeutscher Rundfunk, Studio Stolberger Straße, 30. 4. - 9. 5. 1990). Die Oper wurde anschließend auch konzertant am 11. 5. 1990 in der Kölner Philharmonie aufgeführt. (Die Studio-Aufnahme erschien 1994 bei 'Wergo' auf drei CDs.)

    Diese Aufnahme kann man hier hören:

    https://m.bilibili.com/video/BV1Er4y1F7UP

    Inzwischen haben sich offizielle russische Stellen zur Aufkündigung der Anerkennung der Unabhängigkeit Litauens geäußert.


    Der Abgeordnete Jewgeni Fjodorow der Partei „Einiges Russland“ hatte einen Gesetzentwurf in der Duma eingebracht. Fjodorovs Entwurf sah vor, die Anerkennung der Unabhängigkeit Litauens durch die Sowjetunion aus dem Jahr 1991 aufzuheben, da sie „von einem verfassungswidrigen Gremium unter Verletzung der Verfassung der UdSSR angenommen“ worden sei. Da die Russische Föderation „Rechtsnachfolgerin der UdSSR auf ihrem Territorium“ sei, wie in dem Dokument argumentiert wird, könne das Dekret aufgehoben werden.


    Etwa eine Stunde nachdem russische Nachrichtenagenturen über den Gesetzentwurf berichteten, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der staatlichen Nachrichtenagentur Tass, eine „solche Initiative“ sei dem Kreml nicht bekannt.

    Noch am Abend veröffentlichte die Agentur dann ein Statement des ehemaligen Vorsitzenden des russischen Verfassungsgerichts, Dainius Žalimas, demzufolge der Gesetzentwurf des Abgeordneten keine Folgen für Litauen haben dürfte, da die Beziehungen zwischen Litauen und Russland „nicht auf einer Resolution des Staatsrates der UdSSR vom 6. September 1991, sondern auf einem zwischenstaatlichen Abkommen vom 19. Juli 1991“ beruhten.


    Der rechtsnationalistische Jewgeni Fjodorow ist Vorsitzender des Vereins Nationale Befreiungsbewegung (NOD). NOD ist eine politische Bewegung in Russland. Sie verfolgt das Ziel, den Einfluss der Russischen Föderation zu vergrößern, bis er einen Zustand erreicht hat, der dem der Sowjetunion vor dem Jahr 1991 nahe kommt.

    Die russische Staatsduma hat soeben einen Gesetzesentwurf zur Aufkündigung der russischen Anerkennung der Unabhängigkeit Litauens von 1990 vorgelegt. Darin heißt es, die Anerkennung sei "illegal".

    Beim Lesen deines Hinweises auf die Aufkündigung der Anerkennung der Unabhängigkeit Litauens von 1990 durch die russische Duma und der Begründung "Illegalität" gehen bei mir alle roten Lampen an.

    Bei der erwähnten Nachricht sollte man sehr kritisch sein. Ich fand als Quelle nur zwei ukrainische Seiten; auf der Seite der russischen Staatsduma wird kein Wort darüber verloren, auch nicht in der internationalen Presse.

    "The State Duma of the Russian Federation registered a bill on "Cancellation of the recognition of Lithuania's independence" dated September 6, 1991, the recognition of which was considered illegal by the member from the United Russia party Yevgeny Fedorov. It is reported by ZN.ua on Wednesday, June 8."

    https://ukranews.com/en/news/8…independence-of-lithuania

    Die russische Generalstaatsanwaltschaft überprüfte bereits 2015 die Rechtmäßigkeit der Anerkennung der Unabhängigkeit der baltischen Republiken durch die Sowjetunion 1991. Veröffentlicht wurde die Nachricht in deutscher Sprache sehr zeitnah bereits vor 7 Jahren am 30.06.2015 in "augengeradeaus.net"


    Merke: Fake-News und Irreführung gibt es auf allen Seiten.

    Wenn ich den Titel dieses Thread recht verstehe, reist also Claudia Roth im Namen der Bundesregierung zum Schutz europäischen Kulturgutes nach Odessa.

    Claudia Roth war auf Einladung des ukrainischen Kulturministers Olexandr Tkatschenko in Odessa.

    Roth hat sich bereits mehrfach für die Unterstützung von ukrainischen Künstlerinnen und Künstlern in ihrem Land und von geflüchteten Kulturschaffenden in Deutschland sowie von ukrainischen Kulturinstitutionen stark gemacht.

    Von Seiten des Bundeskabinetts hatten zuvor Annalena Baerbock Anfang Mai und Svenja Schulze Ende Mai jeweils Kiew besucht. Auch Friedrich Merz sowie Bundestagspräsidentin Bärbel Bas waren bereits in Kiew.

    Ich nehme an, dass im Falle des Boris mit Anna Netrebko viele deutschsprachige Zeitungen und Nachrichtendienste einer von einer österreichischen Zeitung verbreiteten Ente aufgesessen sind.

    In auslãndischen Medien wird nur berichtet, dass Netrebko an der Scala singen wird, und zwar in Macbeth.


    Euronews: La Scala's 2022-23 calendar will also feature a host of Russian stars singing roles in ‘Boris Godunov’ as well as other titles, including soprano Anna Netrebko in ‘Macbeth.’

    Es gibt allerhand Videoaufzeichnungen seiner frühen Auftritte an der Wiener Staatsoper.

    Als Graf Dominik trat Rafael Fingerlos 2017 in "Arabella" auf, in 2018 in "Rusalka" als Jäger, im gleichen Jahr als Minister in Alma Deutschers "Cinderella" (Siehe Unbekannte Opern #161f ) Es existieren im Netz komplette Videoaufzeichnungen dieser Opern.

    Zitat

    Vielleicht kennt jemand hier diese Ausgabe und kann nähere Auskunft geben.

    Es handelt sich um 1 LP aus dem Jahr 1972 mit Aufnahmen aus den Jahren 1919 (Ivogrün) - 1936 (Perras)

    Wer singt was in der oben vorgestellten Aufnahme?

    Ach Ich liebte, war So glücklich + Welcher Kummer herrscht In meiner Seele - Perras

    Durch Zärtlichkeit und Schmeicheln – Kern

    Martern aller Arten – Ivogrün

    Nie werd' Ich Deine Huld verkennen - Kern

    Nachtrag zum Orchester der RAI #16


    Dirigenten des Orchesters der RAI in der Vergangenheit waren:

    Wilhelm Furtwängler, Herbert von Karajan, Antonio Guarnieri, Igor Stravinskij, Leopold Stokowski, Sergiu Celibidache, Carlo Maria Giulini, Mario Rossi, Lorin Maazel, Thomas Schippers, Zubin Mehta, Wolfgang Sawallisch, Georges Prêtre, Giuseppe Sinopoli.


    Archiv des Orchestra nationale della RAI

    http://www.osn.teche.rai.it/search.aspx?lang=en

    Das "Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI" ist ein italienisches Symphonie-Radioorchester, das sich im Besitz der öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehgesellschaft RAI befindet. Seine Hauptkonzertort ist das Auditorium RAI in Turin. Seine Konzerte werden auf Rai Radio 3 übertragen. Der derzeitige künstlerische Leiter ist Ernesto Schiavi.

    Weiter gibt es regionale Orchester der RAI, z.B. in Rom, Parma, Mailand.

    Aufnahmen in der Vergangenheit (um hier nicht mit vielen Covern zu wedeln, bei jpc als Suchbegriff "Orchestra sinfonica RAI" eingeben)



    BEISPIELE

    Ring des Nibelungen 1953

    mit Ferdinand Frantz, Wolfgang Windgassen, Elisabeth Grümmer, Martha Mödl, Rita Streich, Gottlob Frick, Sena Jurinac, Coro Sinfonica di Milano della RAI, Orchestra Sinfonica di Milano della RAI, Wilhelm Furtwängler


    Jonas Kaufmann – Dolce Vita 2015


    Rudolf Serkin plays Beethoven 1958


    La Traviata mit Maria Callas 1958


    Nadine Sierra - Made for Opera 2020

    mit Werken von: Verdi, Donizetti, Gounod