Beiträge von Hayate

    Ich habe Schumann bisher wirklich unrecht getan, ich entschuldige mich (wenn schon nicht bei ihm persönlich) dann offiziell hier dafür.


    Habe vor ein paar Tagen auf einem ungarischen Sender im Urlaub Schumanns Vierte (D-Moll) gehört und war noch Minuten nach dem Applaus wie gefesselt.
    Jetzt gebe ich den anderen Symphonien auch noch eine Chance!


    Fragt mich bitte nicht nach dem Namen des Dirigenten oder des Orchesters, habs vergessen :(

    hey, rappy, nichts gegen das Erwachen der Natur, der Satz ist wundervoll!


    eine alternative Spätromantik Ideal-Sinfonie wäre:


    1.Satz - erster Satz aus Tchaikowskys Vierter oder Fünfter (ich mag beide gleich gerne, die Schicksalsthemen sind genau mein Fall ;))
    2.Satz - zweiter Satz aus Dvoraks 9er
    3.Satz - Scherzo aus Dvoraks 7er (Ja, rappy!)
    4.Satz - Finale aus Tchaikowskys Fünfter

    Ich will auch:


    Klassik:


    1.Satz - erster Satz der "Prager" (ja, wunderprächtig!)
    2.Satz - zweiter Satz der 39er (mir der Liebste)
    3.Satz - Menuett der "39er" (ja, auch)
    4.Satz - Finale der "Linzer" (genial)


    Romantik:
    1. Satz - natürlich der erste Satz aus Schuberts "C-Dur"
    2. Satz - der zweite Satz aus der "C-Dur"
    3. Satz - das Scherzo aus Schumanns Vierter
    4. Satz - das Finale von Brahms Zweiter


    Spätromantik:
    1. Satz - der erste Satz aus Mahlers "Titan"
    2. Satz - der zweite Satz aus Rachmaninoffs Zweiter
    3. Satz - der dritte Satz aus Dvoraks "Aus der neuen Welt"
    4. Satz - das Finale der Symphonie "Aus der neuen Welt"


    :D

    Warum dreht sich bei Aphorismen die hier von Frauen kommen immer alles nur um Männer? -fg- :D


    Als kleine Revanche:
    "Über eine Spur von Geist in einer Frau freuen wir uns
    ebenso wie über ein paar Worte, die ein Papagei richtig
    herausbringt.
    " (Balzac) ;)


    Und hier noch ein paar schöne:


    "Ehe man anfängt, seine Feinde zu lieben,
    sollte man seine Freunde besser behandeln."
    (Mark Twain)


    "Das Recht auf Dummheit gehört zur Garantie
    der freien Entfaltung der Persönlichkeit."
    (Mark Twain)


    "Wir mögen Menschen, die frisch heraus sagen,
    was sie denken -
    falls sie dasselbe denken wie wir.
    " (Mark Twain)


    "Sobald die Frau aus dem Mann einen Esel gemacht hat,
    redet sie ihm ein, er sei ein Löwe mit eisernem Willen.
    " (Balzac)


    Und zuguterletzt:


    "Das Allerschönste am ganzen Leben sind seine Illusionen." (Balzac)

    Zitat

    Original von Klawirr


    Äh, geht's in der »echten Liebe« nicht irgendwie auch um materiellen Besitz...?


    Nö, wieso sollte es?
    Da ich momentan selber verliebt bin, weiß ich wovon ich spreche und um was "materielles" gehts mir dabei momentan eher nicht, zumindest nicht primär ^^


    Zitat

    Oder vielleicht eher um pateriellen Besitz...? ;)


    welche ein Wortspiel! :D

    Zitat

    Original von Klawirr


    Alles was Du hast, hat irgendwann Dich. (Tyler Durden)


    Na das wäre ja in der echten Liebe garnicht mal so verkehrt.
    Durden sprach ja im Film vorallem vom materiellen Besitz.


    Da fällt mir noch ein:
    "In der Liebe gibt es immer einen, der leidet, und einen, der sich
    langweilt."
    (Balzac)

    Meine absoluten Favoriten:


    "Wer zu den Quellen will, muss gegen den Strom schwimmen."
    (alte chinesische Weisheit)


    "Was du liebst, lass frei, kommt es zurück, gehört es dir, kommt es nicht wieder, hat es dir nie gehört." (Konfuzius)


    "Musik wird als störend oft empfunden, weil sie stets mit Geräusch verbunden." (Wilhlem Busch)


    "Glück ist das Einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt." (Albert Schweitzer)


    "Jeder hat dumme Gedanken, nur der Kluge verschweigt sie." (Unbekannt)


    "Streite nie mit einem Narren! Dazu musst du zuerst auf sein Niveau herab wo er dich dann mit seiner Erfahrung schlägt." (Unbekannt)


    "Wer fragt ist ein Narr für 5 Minuten. Wer nicht fragt bleibt ein Narr sein ganzes Leben." (Unbekannt)


    "Stets findet Überraschung statt
    Da, wo man's nicht erwartet hat."Wilhelm Busch



    "Das Schönste aber hier auf Erden
    Ist lieben und geliebt zu werden." Wilhelm Busch


    mit lieben Grüßen
    Christoph

    Zitat

    Original von Erna
    Hallo zusammen!


    Auch ich empfinde den langsamen Satz von Beethovens "Geistertrio" durchaus als geisterhaft.


    naja ...


    Ich hätte da noch das Lied "Der Geistertanz" D.116 anzubieten sowie den vierten Satz aus dem Dumky-Trio.
    Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

    Zitat

    Original von Wulf
    Deswegen schrieb ich ja, daß es Arnold Feil tut - ich persönlich, sehe das ähnlich wie Du. Wollte damit nur zum Asudruck bringen, daß es auch andere Ansichten gibt


    Ja, schon klar ;)


    Zitat

    Original von Wulf
    - ergo, sooo schlecht das VK nun jnicht sein kann. :yes:


    So ist es.



    Uff ...
    Nur Undergroundler?
    Was ist mit den Stars?


    Übrigens, wer hat Zeit und Laune hier mal eine Auswertung zu machen?

    Jaa, und weil nun ebenfalls wieder bald Weihnachten ist, darf man sich doch wieder 7 Konzerte aussuchen, nicht wahr Alfred, oder galt das Sonderangebot nur fürs letzte Jahr? -g-


    Ich habe die Gattung Violinkonzert erst vor kurzem wirklich lieb gewonnen und sie scheint erstaunlicherweise langsam aber sicher meine bisher favorisierte Gattung, das Klavierkonzert, zu überholen.
    Hätte ich mir noch vor einem halben Jahr nicht träumen lassen, galten für mich doch VKs damals eher als schwierig und nur was für Violinfans.


    Nun hier meine Liste (ohne Reihenfolge):


    Beethoven D-Dur
    Tschaikowksy D-Dur
    Saint Saens Nr. 2
    Saint Saens Nr. 3
    Dvorak A-Moll
    Sibelius D-Moll

    Weihnachtsbonus: Mozart Nr. 5


    Zitat

    Original von Wulf
    Dvorak: Violinkonzert op 53 - wundert mich warum das noch keiner angeführt hat (Übrigens: Arnold Feil - stellt es in seiner Metzler Musikchronik noch vor das Cellokonzert! )


    Na, wir wollen mal nicht übertreiben!
    Natürlich ist es gut, aber das Cellokonzert ist dann doch eine andere Liga.


    Ach, hinzuzufügen ist noch, dass ich die VKs von Mendelssohn und Prokofieff noch überhaupt nicht und das VK von Brahms nur zum Teil kenne, aber was nicht ist kann ja noch usw... .


    mit weihnachtlichen Grüßen
    Christoph

    Zitat

    Alle hätten den Sieg verdient gehabt.


    :)
    Vielleicht klappts beim nächsten mal.


    Das Klarinettenquintett ...
    Eines von den großen Mozartwerken neben dem Klarinettenkonzert welches ich zwar kenne aber leider noch nicht lieben gelernt habe, ich weiss nicht warum das so ist, vielleicht liegts an der Klarinette?!
    Womöglich lerne ich nun endlich das Werk durch verschiedene Interpretationen schätzen, ich hoffe es zumindest.

    Also ich muss meine Aussage bezüglich des 1. Cellokonzerts ewtas revidieren.
    Belanglos erscheint es mir nach mehrmaligem Hören mittlerweile definitiv nicht mehr, jedoch sind Adjektive wie "umwerfend", "fantastisch", "atemberaubend" auch wieder zu hoch gegriffen, die 'Wahrheit' liegt wohl irgendwo dazwischen.


    Ich habe mich mit dem Kauf dieser Box momentan mehr oder weniger absichtlich in eine kleine Saint- Saens-Phase hineingezogen.
    Bezahlt habe ich für diese recht umfangreiche Box mit allen drei Violonkonzerten, allen 5 Symphonien, allen Klavierkonzerten und einigem mehr knappe 20 Flocken.
    Die Klangqualität scheint mir gut bis sehr gut, zu den Interpretationen kann ich leider ohne Vergleiche nichts sagen, außer dass sie mir bis jetzt nicht negativ aufgefallen sind.


    Nach erstem Reinhören und Booklet-Lesen bin ich etwas darüber verwundert, warum denn dem 3. Violinkonzert keine größere Beachtung hier im Forum beigemessen wird, gehört es doch neben denen von Beethoven, Brahms, Dvorak (ja, ich zähle das Dvorak VK auch dazu),Tschaikowsky, sowie Sibelius zu den ganz großen seiner Gattung.
    Schon nach dem ersten mal hören war ich von der Magie dieses Werks fasziniert, vorallem der zweite Satz ist wunderschön, unbedingt anhören! :motz:


    Auch wenn das etwas hektische 2. Violinkonzert nicht ganz an die Tiefe des 3. herankommt, sagt es mir dennoch sehr zu.
    Der erste Satz könnte hier genauso als Finale durchgehen, aber das echte Finale ist in Tempo und Energie dann doch noch etwas rasanter.


    Die Jugend Symphonien (in A und Urbs Romana) hauen mich nicht vom Hocker, leider ebensowenig die offizielle Erste und Zweite.
    Weiter bin ich bis jetzt noch nicht gekommen, vorallem aber auf die Klavierkonzerte und die Orgelsymphonie bin ich gespannt.


    mit Grüßen
    Christoph

    Zitat

    Original von Renua
    Aus jedem Satz strahlt geradezu eine wundervolle Symphonik und ein herrlicher Zusammenklang. Ich kann kaum einen Satz nennen, der ein bisschen kränkelt, oder bei dem einen das Gähnen kommt.


    ähm, also das Scherzo der Großen zieht sich schon ziemlich :stumm:


    Warum bei Kammermusik immer nur die Streichquartette, die Trios und das Forellenquintett?
    Maik, probiers mal mit der Fantasie für Violine und Klavier, dem Rondo Brillante oder der Arpeggione Sonate.


    Auch die Klaviermusik muss man einfach kennen, und ich rede jetzt nicht nur von den letzten 6 Sonaten.
    Die 8 Impromptus sind ebenso umwerfend wie die 3 Klavierstücke (D.946), die Grazer Fantasie und die Hüttenbrenner Variationen.
    Und kennst du die "Wanderer-Fantasie" überhaupt schon, aus deinem Post ging das nicht hervor.
    Und die großen Werke für Klavier zu vier Händen nicht vergessen!


    Aber vielleicht hast du als Dvorakianer nicht so viel Interesse an Klaviermusik, kann das sein?

    Einfach nur viel hören.
    Am besten bei völliger Dunkelheit am Abend in aller Ruhe mit Kopfhörern.


    Die Fünfte von Dvorak habe ich übrigens eher lieben gelernt als die Siebte, sie gehört zu meinen 10 Lieblingssymphonien.
    Vorallem der Schluss des Finales ist wirklich ergreifend.

    Also ich kenne bis dato seine italienische, die schottische, die zwei Cellosonaten, die Duos für Violine und Klavier (sind nur ein paar Frühwerke), die Sommernachtstraum Ouvertüre und die beiden Klavierkonzerte und ich muss sagen, wirklich begeistert hat mich davon nichts.


    Die italienische Symphonie ist kurze nette Unterhaltung, mehr aber auch nicht, die Schottische gefällt mir da schon etwas besser.
    Bei den beiden Cellosonaten finde ich lediglich einzelne Sätze interessant (letzter Satz beim Ersten und 2. Satz beim Zweiten).
    Die Duos für Violine und Klavier waren zum Gähnen, wenn ich mich recht erinnere hat er sie mit 12 oder 13 Jahren geschrieben, vielleicht bin ich nur mit falschen Erwartungen ran gegangen.
    Die Ouvertüre ist gut, keine Frage, auch bezweifle ich gar nicht die technische Meisterleistung des ersten KK, die Klavierkonzerte insgesamt können mich jedoch nicht rühren, fragt mich nicht warum, ich weiss es auch nicht (oberflächliche Brillanz? :X).


    Ich kann daher wohl im Großen und Ganzen Loges Ausführungen am ehesten zustimmen.


    Nachtrag:
    Ach ja, mit einigen seiner Soloklavierwerken (außer der Variationen) habe ich mich kurze Zeit auch beschäftigt, klingt mir zu belanglos, von Schubert ist das leider meilenweit entfernt.

    Er hat lange gebraucht um zu reifen, hm? (Symphonie Nr. 1 komponierte er mit 16 Jahren)
    Im Gegensatz zu Mozart der schon als Kind die reifsten Werke schrieb? Hä?
    Na ich weiss nicht, Schubert hat halt später mit dem Komponieren angefangen, was eigentlich noch zusätzlich für ihn spricht.
    Für seine umfangreiche Musik hatte er also nicht 31 Jahre Zeit (ich muss mich korrigieren) sondern lediglich 15, (31 minus 16) während ein Mozart (oder Mendelssohn) schon fast im Kleinkindalter mit dem Musikschreiben begann. (Vorsprung!)


    Zitat

    Doch, sind wirklich alle von diesen ungefähr 1250 Werken tatsächlich auf so einem hohen Niveau wie die "Unvollendete", oder die Klaviersonate B-Dur? Gewiss nicht!


    Nein, aber bei welchem Komponisten sind denn alle Werke auf gleich hohem Niveau?
    Die meisten seiner Werke haben jedoch ein konstant hohes Niveau, auch die früheren.

    uff, das ist wohl so ein Pflichtthread für mich.


    Faszinieren tut mich zum Einen die Tatsache, dass er es in allen Gattungen die er je anging, außer in der Oper, zur Meisterschaft brachte:
    Kammermusik, Symphonik, Lied, Klaviermusik zweihändig, Klaviermusik vierhändig, Messe, Tänze ...
    Zum Anderen fasziniert mich, wie man in nur 31 Jahren so unglaublich viel Musik auf so hohem Niveau schreiben kann.
    Ich glaube in dem Punkt kann ihm in der Musikgeschichte absolut niemand das Wasser reichen (ja, außer vielleicht Mozart, dem waren aber auch ein bisschen mehr Jahre gegönnt).


    Und zuguterletzt fasziniert mich, ach ja..., natürlich die Musik an sich, ich danke für die Aufmerksamkeit ...


    Bitte zwingt mich hier jetzt nicht meine Lieblingswerke aufzuzählen, ich bin müde und gehöre ins Bett. :(

    Zitat

    Wenn fasziniert heutzutage Tschaikowsky überhaupt noch ?


    Hier!
    Was mich fasziniert ist wohl sein unglaublicher Melodienreichtum und die Klarheit seiner Musik.


    Zitat

    Original von georgius1988
    Was mich an Tschaikowski fasziniert sind die Steigerungen und Höhepunkte mit denen er seine Werke versah. Ein Finale war bei ihm auch stehts ein solches.


    Hoho, oh ja!


    Von der Kammermusik kenne ich noch zu wenig, aber ansonsten vermag er mich wahrlich zu fesseln.
    Bei seiner vierten und fünften Symphonie bekomme ich an manchen Stellen immer noch Gänsehaut, nach mindestens ein dutzend mal hören.
    Auch seinen frühen Symphonien kann ich viel abgewinnen, außer der Dritten :X.
    Das Klavier und Violinkonzert sind einfach spitze, egal ob oft gespielt, oder als Lockvogel verwendet, da kann doch die Komposition an sich nichts dafür.
    Ein komplettes Balett würde ich mir eher nicht antun, aber die Suiten, vorallem Schwanensee und Nussknacker, beleben das Herz.
    Bei der Klaviermusik habe ich auch schon ein bisschen reingeschnuppert, naja, die klotzige Sonate ist wohl nichts für mich, aber die Six Morceaux Op.51 sind wunderbar, fehlen noch die Jahreszeiten, die ich mir demnächst besorgen werde.

    Zitat

    Original von Fairy Queen
    Falls es von Grieg Symphonien geben sollte, gefallen die mir prophylaktisch eher auch-wer solche Lieder komponiert......... :jubel:


    Ja, da gibt es glaube ich tatsächlich eine, nämlich eine in C-Moll vom relativ jungen Grieg.
    Kennt sie jemand von euch Experten und kann ein bisschen was zu ihr sagen?

    Wie steht die Musikwissenschaft eigentlich zu den beiden Cellokonzerten?


    Ich kenne momentan lediglich das Erste, welches mir im Großen und Ganzen ziemlich belanglos erscheint, bis auf den Anfang des zweiten Satzes, so schön, dieses Thema könnte ich stundenlang in Endlosschleife laufen lassen.
    Steht einem Tschaikowsky an Fantasie und Schönheit in nichts nach.

    Zitat

    Original von WolfgangZ


    Aber gewiss! Mir fällt gerade das Seitenthema im ersten Satz der Cellosonate op. 40 ein oder das Leitthema der siebten Sinfonie. Wenn das keine erlesenen Melodien sind!
    :)


    Besten Gruß, Wolfgang


    Ja, und vielleicht noch Peter und der Wolf, aber ist das alles?


    Zitat

    Beethoven als schwachen Melodiker abzukanzeln ist an Dummheit ohnehin kaum zu überbieten! Wer hat denn den unsterblichen Superhit "Für Elise" komponiert


    Ja, und das Finale der Ersten sowie der Neunten, schon klar, aber bestätigen Ausnahmen nicht die Regel? (der erste Satz der Mondschein hat keine Melodie)
    Bei Mozart, Schubert und Tschai könnte ich auf die Schnelle dutzende Sätze oder ganze Werke nennen.


    Zitat

    Original von Loge
    Bei Schubert ist es z. B. die Musik für Violine und Orchester.


    Um Himmels Willen, Bildungslücke, muss ich nachholen!
    Was gibt es da für Sachen, kann nicht viel sein.

    ach rappy, du hast wohl den größten Melodiker, nämlich Franz Schubert vergessen, schäm dich! :D
    Alles andere kommt doch nach ihm. -g-


    Prokofjiew ein großer Melodiker, wo und wann? Johann Strauß? naja..., wenn man seine Musik mag und ein Auge zudrückt.
    Bei Mozart, Tchaikowsky und eventuell noch Dvorak kann ich dir gänzlich zustimmen.


    Zitat

    dagegen z. B. Musiker, die aus schwacher Thematik geniale Musik machen können: Brahms, Schumann, Beethoven (was natürlich nicht heißt, dass deren Thematik immer schwach ist, aber es gibt meiner subjektiven Meinung nach Werke dieser Komponisten, die mich von ihren Themen überhaupt nicht ansprechen aber das durch andere Dinge so stark wieder aufwerten, dass sie zu meinen Lieblingswerken gehören).


    Ja, geht mir mit diesen Komponisten auch so.

    Also, da ich mittlerweile alle drei Konzerte kenne, bin ich nun endlich auch in der Lage meine persönliche Rangliste zu erstellen, die nämlich folgendermaßen aussieht:


    auf Platz 1, ganz klar das Cellokonzert (muss ich dazu etwas sagen?)
    danach folgt das .... jap, das Violinkonzert, vorallem wegen dem grandiosen Finale, das einfach Freude bereitet.
    und zuguterletzt das Klavierkonzert, bei dem sich für meinen Geschmack der erste Satz ein bisschen zu sehr in die Länge zieht.


    mit Grüßen
    Christoph

    Zitat

    Original von flotan
    Für mich ist Bruckner der Nachfolger Schuberts (und Schubert umgekehrt "Bruckner light" :stumm: )


    Was hat Schubert musikalisch jetzt genau mit Bruckner zu tun? X(


    Ich tue mir mit Bruckner sowie mit Brahms sehr schwer.
    Während ich bei Brahms schon einige Fortschritte mache (seine Werke gefallen mir aber nie wirklich zur Gänze), geht beim Anton überhaupt nichts weiter.


    Dieses Buch "Taktlosigkeiten" muss ich haben! :D

    Zitat

    Original von honigschlecker
    Bei mir ist das Verhältnis Romantik (+ Beethoven) zu Indie/Prog/Dark Wave ziemlich genau 50:50. Dies nicht zuletzt deshalb, weil ich den klassischen Gesang als aufgesetzt und unnatürlich empfinde, kaum fähig, Emotionen zu transportieren. Daher höre ich in Sachen Klassik/Romantik fast nur Symphonik und den Gesang hole ich mir dann halt woanders her. :)


    hoho


    hehe :D

    Natürlich darf man Pop Musik hören, warum soll man es nicht dürfen?
    Wer soll einem das verbieten?
    Die Frage ist nur, ob man überhaupt nocht Interesse an so einer Musik (-g-) hat wenn sich einem bereits die Welt der 'klassischen' Musik erschlossen hat.
    Mich persönlich reizen die ganzen "Stars" mit ihren "Hits" schon lange nicht mehr.


    Nerven oder sonst irgendwie stören tut mich diese Musik (wenn man sie nicht gerade irgendwo penetrant vorgesetzt bekommt zb. Fitnessstudio wo man innerhalb von zwei Stunden mind. 5 mal das gleiche Lied hören muss) aber eigentlich nicht, ich empfinde sie einfach nur als belanglos, geht bei einem Ohr rein und beim anderen wieder raus.

    Danke Johannes, die Diskussion hinter dem Link war sehr interessant.


    Der Kopfsatz der Vierten haut mich eigentlich regelrecht jedesmal von Neuem um.
    Ich weiss garnicht welcher mir lieber ist, dieser oder der Kopfsatz der Fünften.
    Zwar ahne ich was du bezüglich des Finales der Vierten meinst,
    soviel ich weiss hat ja aber Tchaikowsky selbst eine Erklärung zu diesem Finale abgegeben und gesagt was er damit ausdrücken wollte.
    Und solange die Musik das ausdrückt was der Komponist empfindet kann man doch nicht von Kitsch sprechen.
    Und außerdem finde ich ein bisschen kitsch, ein bisschen Übertreibung zur richtigen Stelle und zur richtigen Zeit garnicht mal so verkehrt, warum nicht?
    Wie Stabia bin auch ich der Meinung, dass ein bisscchen Kitsch, sofern nicht maßlos übertrieben und richtig eingesetzt, auch ein Stilmittel sein kann.

    Zitat

    Was mich aber sehr interessieren würde, wäre eine (wenn auch nur kurze) Anmerkung von dir dazu, ob du Tschaikowskys Vierte (eine meiner Lieblingssymphonien) oder einen Satz daraus für Kitsch hältst oder nicht, und die Begründung dazu. Oder wolltest du mit dem Verweis auf Adorno signalisieren, dass du mit diesem in dem Punkt einer Meinung bist?


    Ja, das macht mich jetzt auch etwas neugierig.


    Der zweite Satz wurde ja im Thread zu Tchaikowskys Vierter von manchen am meisten gelobt.
    Er ist ein sehr melodienseliger Satz, aber reich an Melodien ist eigentlich fast alles von Tchaikowsky.
    Aber warum deshalb unbedingt Kitsch?
    Kannst du, pbrixius, uns auch vielleicht ein bisschen was aus dem zitieren was Adorno geschrieben hat, nur damit wir ein bisschen aufgeklärt werden und wissen was er jetzt ungefähr meint und gerade an diesem Satz auszusetzen hat.
    Würde hier sicher nicht nur Draugur und mich interessieren.


    mit Grüßen
    Christoph