Beiträge von astewes

    Bei mir es heute Abend Scelsi



    Giacinto Scelsi


    Suite Nr. 8, für Klavier "Bot-Ba" (1953)

    Suite Nr. 11, für Klavier (1956)


    Sabine Liebner, Klavier

    AD: Februar 2013, Mai 2020










    Obwohl ich mit dem metaphysischen Dunst bei Scelsi nicht viel beginnen kann, finde ich seine Klavierwerke absolut wundervoll. Der richtige Kehraus :)

    Zitat von Garaguly

    Und noch was: Wir hatten hier ein Neumitglied, das sehr aktiv war in diesem Thread: Apollon. Seit Wochen nix mehr von ihm gehört. Weiß jemand, was aus ihm geworden ist?

    Diese Frage habe ich mir auch schon gestellt. Seine Beiträge waren nicht nur anregend, sondern auch anregernd.:) Leider habe ich überhaupt keine Ahnung.....

    Eigentlich wollte ich jetzt meinen neuen David Philip Hefti hören. Das passt aber nicht wirklich hinter den Mompou mit seiner eigenwilligen Farbigkeit. Also entweder Giacinto Scelsi oder....



    Federico Mompou


    Musica Callada (1959-1967)

    28 Stücke für Klavier in vier Büchern



    Steffen Schleiermacher, Klavier


    (AD: Juli 2012)







    Das geht auf jeden Fall! Eben aus dem Spätwerk. Die Farben sind ein bisschen anders, aber so ist das im Alter ....8-). Einen erholsamen Schönheitsschlaf an alle Taminos :hello:

    Brennen wir noch was Kalk...



    Friedrich Kalkbrenner


    25 Grandes Études de Style et de Perfectionnement Op. 143


    Tyler Hay, Klavier


    AD: 19. April 2019








    ungefähr zur selben Zeit erschienen wie Op. 10 von Chopin. Leichtgewichtiger und unterhaltsamer und auf jeden Fall mit etwas virtuosem Geklimper..... und durchaus schön!

    Das gestrige Saxophon-Quintett hatte was, wenn auch wesentlich weniger Heavy Metal als erwartet. Sehr schön gehörte Klangemulsionen der Bläser. Das Bariton-Sax mit dem Klavier ist auch ein Erlebnis .....


    Heute lass ich es etwas pathetischer angehen. Beethoven in der Version von Friedrich Kalkbrenner mit Etsuko Hirose am Konzertflügel. Ein Erlebnis allererster Güte :). Ich versuche das Umschlingen der Millionen auf den engeren Familienkreis zu beschränken ....;)




    Ludwig van Beethoven / Frédéric Kalbrenner


    Sinfonie Nr. 9 transkribiert für Klavier

    Etsuko Hirose, Klavier

    Chor von Jekaterinburg

    Ltg.: Andrei Petrenko


    AD: Januar-Februar 2020

    Charles Valentin Alkan schrieb 1838 einen dreiteiligen Etudenzyklus Op. 76 , dessen erste Etude in As-Dur den Titel Fantaisie trägt und für die linke Hand alleine ist.


    Hier eingespielt vom Japaner Hokuto Ogasawara, wo man die Hand sehr gut sehen kann. Die Einspielung hat ein paar Schwächen, allerdings bekommt man auch ein Gefühl für die technische Schwierigkeit der Komposition.



    Und ja, Marc-André Hamelin hat diese Etude auch live eingepielt. Hier noch eine Einspielung mit virtuoserer Attitude vom Pianisten Maxime Zecchini. Hier gibt es allerdings eine Menge Hall zu ertragen....


    Heute ist wieder was gekommen.


    Bei soviel Freude an Papa Haydn ist mir aufgefallen, dass ich eigentlich keine Aufnahme seiner Sinfonien habe. Eine sträfliche Vernachlässigung, die jetzt durch eine Empfehlung von Don_Gaiferos wieder gutgemacht wurde. Der Preis pro Sinfonie ist kaum zu schlagen ;)



    Dazu kamen


     



    und endlich der Hefti


    Ja - was ist "Avantgarde" und wie setzt man sie fort,

    Zur Fortsetzung der Avantgarde:


    Nachdem, was ich eben versucht habe zu sagen, müssen wir uns keine Sorgen machen, solange es Menschen gibt, die das Bedürfnis haben, sich mit Musik auszudrücken, welche, die diese interpretieren wollen und welche, die das dann hören wollen ......:jubel:

    Ja - was ist "Avantgarde" und wie setzt man sie fort, nachdem alles, was "überwunden" werden konnte, "überwunden" war?

    Das betrifft ja nicht nur das Steichquartett.



    Nachdem ich mich nun mit dem Begriff Avantgarde immer schwerer tue, je mehr Musik ich aus dem Umfeldern meiner bisherigen Schwerpunkte höre. tue ich mich mit dem Begriff "überwinden" noch schwerer, den Du, wie ich finde, völlig zu Recht in Anführungszeichen gesetzt hast.


    Aus irgendeinem Grund versuchen wir das uns Umgebende einer einfach zu bestimmenden Menge von Schubladen zuzuordnen. Das hat im Alltag einen Sinn. Wenn ich in ein Konzert gehe und ich sage einem wenig an Musik Interessierten, dass es um musikalische Avantgarde geht, kann derjenige mit einer hohen Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass es für ihn wie Geräusch klingt :P. Er wird mir schelmisch viel Vergnügen wünschen. Damit hat sich der Sinn des Begriffes dann auch erschöpft. Diese Schubladen helfen, den Alltag zu strukturieren, mehr nicht.


    Im Ende ist die Frage, ob Musik Avantgarde ist, nicht schlauer, als die Frage, wie ein "Teilchen" gleichzeitig Welle und Korpuskel sein kann oder wann nun der erste Mensch in der Evolution der Lebewesen aufgetaucht ist. Es ist ein untauglicher Versuch. Die angewendete Sprache reicht nicht aus, der Sache auf den Grund zu gehen, sondern dient eben nur dem oben angegeben Zwecke.


    Auch die Vokabel "überwinden" hat etwas, wie ich meine, der Musik künstlich Aufgesetztes. Ein Komponist meint damit für sich eventuell die Suche nach einer für seine Ideen adäquaten musikalischen Sprache. In diesem Sinne "überwindet" er die vorherige Sprache. Ein Kritiker meint eventuell, dass eine musikalische Sprache nicht in eine (diese) Zeit passe und verknüpft das mit philosophischen oder soziologischen Überlegungen. Ein Fahrstuhlbesucher freut sich, dass er jetzt im Fahrstuhl keine Pression von Lachenmann hören muss, die ihm das Kaufvergnügen verdirbt, sondern computergenerierte, akustische Stimulanzien, die klarerweise das vorherige Unwohlsein überwinden! Jaja, das zum Schluss ist nur ein weithergeholte Phantasie ;).


    Im ersten Fall überwindet eine neue musikalische Sprache eine alte. Hier macht der Begriff Sinn, allerdings nur für den Komponisten persönlich. Für den Rezipienten ist es in meiner Sichtweise unerheblich, was ein Komponist für sich überwindet, solange ich seine Musik hören und hörend aufnehmen kann. Im zweiten Beispiel werden soziologische oder philosophische Erkenntnisse, die selbst wieder einer Überprüpfung bedürfen, zur Bewertung von Musik herangezogen. Das erscheint mir ziemlich sinnfrei, es sei denn, man bewerte die gesellschaftliche Wirkung von Musik. Das dritte Beispiel ist eine psychologische Form der Überwindung, die gegebenenfalls nicht einmal zur Bewusstheit kommt ;(.


    Musik hat interne Gesetzmäßigkeiten, die für den Rezipienten nur insoweit Bedeutung haben, als sie hörbar sind. Was hörbar ist und was nicht, hat im wesentlichen mit der Hörerfahrung zu tun.


    Da ich Musik, wie auch alle Kunst, als wesentlich zweckfrei ansehe, gibt es in diesen Bereichen keine "Überwindung" sondern nur einen Wandel, der in einem komplexen, nicht wirklich verstehbaren, Wechselspiel zu einer ebenso nicht wirklich verstehbaren Realität steht.


    Langer Rede kurzer Sinn ist: Hören was Spaß macht, neugierig sein auf Neues (und Altes ;)). Wir sind in dieser Welt Dreijährige, für die es dauernd etwas zu entdecken gilt :huh:


    Beste Grüße von astewes

    Ich blicke weiterhin mit Spannung nach Polen und (m)eyere weiter. Allerdings jetzt mit mehr Heavy Metal :)



    Krzysztof Meyer


    Klavierquartett Op. 112 (2009)

    Streichquartett Nr. 14 Op. 122 (2014)

    Quintett für 4 Saxophone und Klavier Op. 107 (2006)


    wechselnde Besetzung

    Wieniawski Quartett


    (AD: 2017)




    Wer sich für die vier Saxophonisten interessiert, dem möchte ich mit der Rückseite der CD helfen


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    Es tut mir leid, lieber astewes, aber aus dem genannten Grund (und noch einem weiteren, auf den ich mich jetzt nicht mehr näher einlassen möchte) geht es einfach nicht. Ich bitte um Verständnis.

    Selbstverständlich! Wer bin ich, Dir Aufgaben aufzudrücken.


    Ich finde es nur schade, dass es so schwer ist, hier im Forum eine sachbezogene Diskussion zu führen. Aber die Dinge sind, wie sie sind.....


    Auf jeden Fall Danke für die Hinweise zu Charles Rosen. Ich bin gespannt.

    Auch hier ein Blick nach Polen. Anders, als sein Vornamensvetter Penderecki, hat Herr Meyer bisher ein umfangreiches Werk an Kammermusik geschrieben, darunter allein fünfzehn Streichquartette. Ich höre jetzt davon die Nummern 9, 11 und 12.



    Krzysztof Meyer


    Streichquartett Nr. 9 Op. 74 (1990)

    Streichquartett Nr. 11 Op. 95 (2001)

    Streichquartett Nr. 12 Op. 103 (2005)


    Wieniawski Streichquartett

    (AD: Februar und Mai 2010)

    Der Abend wird beschlossen mit Klaviertrios ganz verschiedener Provenienz



    Franz Joseph Haydn

    Klaviertrio Nr. 44 E-Dur Hob. XV:28 (1794)


    Bernd Alois Zimmermann

    Présence, ballet blanc en cinq scènes, für Klaviertrio und Sprecher (1961)


    Franz Schubert

    Klaviertrio Nr. 2 in Es-Dur D 929 (1827)



    Trio Gaspard

    Liveaufzeichnung aus dem Pierre Boulez Saal der Berliner Philharmonie 2018




    Eine spannende Mischung mit meinem Lieblingstrio von Zimmermann, was hier stimmungsmäßig adäquat eingerahmt ist.


    Allen Taminos eine ruhige Nacht! :hello:

    Ob freilich als "kompositorischer und emotionaler Höhepunkt der deutschen romantischen Klaviermusik", das ist eine andere Frage.

    Ich nehme an, dass Du in Deinem Beitrag dazu indirekt Bezug genommen hast.

    Lieber Helmut Hofmann , Genau. Hier wäre ich vorsichtig. Aber eine Analyse könnte ja tieferes Verständnis für die Komposition liefern. Ich habe den Titel auch ein wenig als Herausforderung dafür verstanden.


    Ich stellte mir vor, diesem "spektakulären" Prozess der Einarbeitung des Zitats und der Verzögerung seines Erscheinens im Einzelnen nachzugehen.


    Eine schöne Idee, von der ich glaube, dass hier einige daran Interesse hätten!


    Auch wenn AcomA02 seinen Thread indirekt, eben mit der Formulierung seines Themas, so angelegt hat, dass er auch ein Nachdenken über die spezifische Eigenart dieser Musik beinhalten könnte, so hat dieser sich doch in eine ganz andere Richtung entwickelt.

    Ich glaube, so sollte man nicht denken. Viele Musikinteressierte, wie zum Beispiel auch ich, bringen hier ihre Lieblingsinterpretationen, weil diese häufig der Weg waren, das Stück kennenzulernen und nicht selten der einzige Weg. Das sollte eine Analyse also nicht verbauen, sondern sogar hilfreiches Beispielmaterial liefern.


    So wie ich AcomA02 verstanden habe, steht der Analyse nichts im Wege.


    Es ist ja ein grundsätzliches Problem hier im Forum, dass unsere Voraussetzungen alle sehr verschieden sind. Das macht den Dialog natürlich etwas schwieriger. Es einigt uns aber die Liebe zur Musik, so dass Du von einer gewissen Bereitschaft zum Erarbeiten eines Verständnisses ausgehen solltest.


    Davon lasse ich aber ab

    Ich würde mich freuen, wenn Du Dich anders entscheiden könntest.


    Beste Grüße,

    Axel



    PS: Ich habe mir jetzt den Rosen bestellt, weil ich das Gefühl habe, dass ein Pianist, der auch Boulez eingespielt hat, mir Romantik besser erklären kann, als es mancher schwülstige Text der damaligen Zeit tut.

    angeregt durch unser neues Mitglied Klassikfreund-FT , dem ich hiermit ein herzliches Willkommen sage, höre ich heute Abend eine Doppel-CD mit Klaviermusik von Philip Glass hören



    Philip Glass


    Glassworks (Opening) (1981)

    Truman sleeps (aus dem Film)

    The Hours, (music fom the film score) für Klavier (Transkribiert von Michael Riesman)

    How Now, für Klavier (1968)

    Mad Rush, für Klavier (1979)

    Metamorphosis, für Klavier (1988)


    Valentina Lisitsa, Klavier

    AD: September 2014




    Eine sehr schöne Mischung aus Originalmusik für Klavier und Transkriptionen aus Filmmusiken. Ich habe damals die Pianistin Lisitsa über diese CD kennengelernt. Mir war das ganze Internetspektakel unbekannt.

    Immer, wenn ich Musik von Mozart für zwei Klaviere höre, erstarre ich in Ehrfurcht, was sonst bei mir eher selten passiert.



    Wolfgang Amadeus Mozart


    Konzert für zwei Klaviere und Orchester in Es-Dur K. 365

    + zwei Kompositionen von Corea und Gulda


    Friedrich Gulda, Klavier

    Chick Corea, Klavier

    Königliches Concertgebouw Orchester

    Nikolaus Harnoncourt, Ltg.


    (AD: 1984)




    Sowohl der Preis bei jpc, wie auch die Bewertung sind lächerlich. Es gibt kaum eine bessere Aufnahme. Orchester und Klaviere spielen hier einmalig zusammen. Ich hatte meine alte Platte, so schnell es ging, ersetzt, vor lauter Angst, dass Platten und deren Spieler aussterben ....^^. So dachte man 1984

    ansetzend an dem von Charles Rosen diesbezüglich ins Spiel gebrachten Begriff "Fragment" als einer für die Musik der Romantik konstitutiven Kategorie.

    Hier würde mich eine Quelle interessieren. Gibt es da was im Internet oder ein Buch, was man sich bestellen sollte? Ich habe das Buch "The Romantic Generation" von ihm gefunden.




    Das sieht auf den ersten Blick wie eine gute Quelle aus.

    Die in #8 angekündigte Scheibe ist angekommen und gehört.




    Die Aufnahmen sind vorgestern erschienen, stammen aus dem Jahr 2020 und sind technisch (akustisch und auch musikalisch) hervorragend :)


    Das erste Streichquartett von Penderecki aus dem Jahre 1960 ist etwas provokativ und arbeitet am Anfang viel mit befremdender Arbeit auf den guten Holzteilen. Wer die Aufnahme vom LaSalle noch in den Ohren hat, kann das nachvollziehen. Das ganz wirkt dort durchaus auch ein bisschen theoretisch, ohne eine meiner Lieblingsscheiben in Misskredit bringen zu wollen.


    Hier nun, mag es am Verständnis des Tippett Quartettes oder einfach auch an der Zeit zu liegen, kommt das Ganze skurril, aber keineswegs provokant 'rüber. Es hat was mit dem Gezupfe, Gestreichel und Gehämmere, was eine eigene Atmosphäre erzeugt. Ich bin mir ziemlich sicher, beim Hören Ohrenzeuge eines Mordes an einer Mücke geworden zu sein. Das Summen und die Klatsche sind klar zu vernehmen. So klingt das nicht beim LaSalle und provozieren kann das nur noch einen Mückenfreund! ;)


    Das zweite Streichquartett aus dem Jahre 1968 ist immer noch experimentell und nimmt mit seiner "Mikrotonalität", so klingt es in meinen Ohren, einiges von den Streichquartetten von Georg Friedrich Haas vorweg.


    Das Streichtrio aus dem Jahre 1991 ist von ganz anderer Machart. Elegische Klänge, hämmernde Rhythmen, hier wurde ganz schon mal in Mimimalmusik eines Glass und die Klangflächen eines Vasks, aber auch eigenwillige Kontrapunktik als additive Inspirationsquelle verwendet... Das Stück ist aber für meine Ohren durchaus etwas Neues und scheint auch als Blaupause für die kommenden Streichquartette zu dienen.


    Das oben von lutgra besprochene dritte aus dem Jahre aus dem Jahre 2008 ist natürlich auch darauf. Das Elegische und Meditative wird hier im Verhältnis zum Streichtrio weiter ausgedehnt. Allerdings ist die Verwandschaft mit dem Trio ohrenfällig. Eventuell bekommt der rhythmische Teil einen leicht volkstümlichen Charakter, den es im Trio noch nicht gab.


    Das vierte Streichquartett aus dem Jahre 2016 hat dem Ganzen musikalisch nicht viel Neues beizugeben. Ich hätte Schwierigkeiten, es vom dritten zu unterscheiden :(. Aber in solchen Fällen wirken die Zeit und wiederholtes Hören Wunder.


    Klanglich ist das hier ein Traum. Man hört wirklich jedes Detail und ist fast "live" bei der Aufnahme dabei.

    Bei mir beginnt der Morgen mit Cellosonaten von LvB



    Ludwig van Beethoven


    Sonate für Cello und Klavier Op. 5 Nr. 1 F-Dur (1796)

    Sonate für Cello und Klavier Op. 5 Nr. 2 g-Moll (1796)

    Variationen über Mozarts "Bei Männern.." in Es-Dur WoO (1801)

    Sonate für Cello und Klavier Nr. 3 Op. 69 in A-Dur (1808)

    Sonate für Cello und Klavier Nr. 4 Op. 102 Nr. 1 C-Dur (1815)


    Mischa Maisky, Cello

    Martha Argerich, Klavier

    (AD: 1992 im Concertgebouw)




    BTW eine der schönsten Aufnahmen dieser Stücke für diese von Beethoven ins Leben gerufenen Gattung, die ich kenne

    Ivo Janssen ist hier schon als Bach und Prokofieff Spieler erwähnt worden.


    Heute muss er bei mir mit Hindemith und seinen tonalen Spielen ran.. und auch das macht er ausgezeichnet...:)




    Paul Hindemith


    Ludus Tonalis (1942)


    Ivo Janssen, Klavier

    AD: 1990 in Amsterdam










    mit diesen Spielen wünsche ich allen eine gute Nacht.:hello:

    Ich wechsle von der Konzertphantasie in die Kammer. Heute bekommen .....



    Krzysztof Penderecki


    Streichquartett Nr. 1 (1960)

    Streichquartett Nr. 2 (1968)

    Der unterbrochene Gedanke (1988)

    Streichtrio (1990)

    Streichquartett Nr. 3 (2008)

    Streichquartett Nr. 4 (2016)



    Tippett Quartet

    AD: Juli 2020





    in der Reihenfolge der CD

    Lieber Helmut Hofmann


    ich bin tatsächlich auch an dem Werk interessiert. Mangels Kenntnisse nähere ich mich über Interpretationen. Ich finde die drei von mir genannten für mich erhellend, würde mich sehr aber auch über weitere Durchleuchtung freuen.


    Mir würde schon ein Verständnis reichen, auch wenn das Werk nicht gleich der Höhepunkt der Romantik wäre.


    eine überzeugende Großform in der Romantik wäre für mich etwas wichtiges. Anders als viele andere kann ich den Sonaten der Romantiker wenig abgewinnen. Vielleicht ändert sich das ja dann 😊


    ich bin leider unterwegs und muss mit dem Handy hantieren, was mir sichtlich schwerfällt


    beste Grüße

    Ich habe in letzter Zeit wieder einiges an Schumann gehört. Vielleicht überraschend für mich, weil der Pianist Daniil Trifonov bisher bei mir eher im Bereich turnerisch pianistischer Albernheiten aufgetaucht ist, finde ich die Einspielung der Kreisleriania tatsächlich bemerkenswert.


    Das Versponnene bei Schumann scheint ihm durchaus zu liegen.


    Um auch mal eine sehr reizvolle neue Aufnahme hier zu zitieren. Die junge koreanische Pianistin Yeol Eum Son hat eine recht aktuelle Einspielung mit Schumanns Werken, insbesondere auch der Fantasie, im Programm unseres Sponsors, die ich wärmstens empfehlen kann:



    Hier bietet das Web noch eine Liveeinspielung, die ich gerne zeigen möchte




    Aber wer will, kann auch die Albumaufnahmen im Web finden .....

    Aus aktuellem Anlass ........ kurzfristige Programmänderung (ja der Tag war schon etwas durchgeplant ;))



    Robert Schumann


    Fantasie in C-Dur Op. 17 (1836)


    Yeol Eum Sun, Klavier

    AD: Juni 2017






    und weil es so schön ist, kommt die Kreisleriana gleich danach 8)

    Und auch, wenn ich mich mit dem etwas ambitionierten Titel des Threads etwas schwer tue, scheint mir die Fantasie eine wirklich originelle Komposition zu sein, die wahrscheinlich auf einmalige Weise Schumanns Phantasie (jetzt seine mentale :)), die eher in der Kurzform ihre Artikulation zu finden scheint, hier überzeugend in der Großform aufgehen lässt. Seine Sonaten geben mir dieses Gefühl leider nicht.

    Mit dem oben schon schon von Helmut Hofmann erwähnten Charles Rosen betritt noch ein zweiter stark dem 20. Jahrhundert zugewendeter Pianist die Bühne der Schumann Interpreten. Charles Rosen spielte die Fantasie als letztes auf seiner Schumann gewidmeten Sammlung "Schumann - The Revolutionary Masterpieces" Anfang 1980 für nonesuch ein


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