Beiträge von astewes

    Auch von mir ein kleiner Beitrag zur „British Invasion“



    Alan Rawsthorne


    Klavierquintett (1960)

    Klaviertrio (1967) ohne geht‘s heute nit

    Sonate für Viola und Klavier (1937)

    Sonate für Cello und Klavier (1948)


    John McCabe, Yoshiko Endo, Julian Rolton, Klavier

    Peter Adams, Cello

    Martin Outram, Viola

    Rogeri Trio

    AD: November 1997, St. Martin‘s Church, Hampshire, England

    nach der russischen Trionade nun vom österreichischen Erfinder der coolen Klaviertrios



    Franz Joseph Haydn


    Klaviertrio in F-Dur Hob. XV:37 (1760)

    Klaviertrio in C-Dur Hob. xV:C1 (1760) ggf. Wagenseil

    Klaviertrio in G-Dur Hob. XIV:6 (1767)

    Klaviertrio in F-Dur Hob. XV:39 (1767)


    Beaux Art Trio

    AD: 1971-1976

    einen russischen „Guten Morgen!“ aus der Kammer. Ein kleines Wechselbad der Gefühle :)



    Anton Arenski

    Klaviertrio Nr. 1 d-Moll, Op. 32 (1894)

    Sergej Rachmaninoff

    Klaviertrio Nr. 1 g-Moll „Trio élégiaque“ (1892)

    Dmitri Schostakowitsch

    Klaviertrio Nr. 1 c-Moll Op. 8 (1923)

    Nikolai Kapustin

    Klaviertrio Nr. 1 „Divertissement“ , Op. 126 (2005)


    Beethoven Trio Bonn

    AD: Mai 2012

    Heute morgen ein Preisträger mit seinem Potpourri



    Jean Français, Tema con variazioni für Klarinette und Klavier (1974)

    Norbert Burgmüller∫, Duo für Klarinette und Klavier in Es-Dur, Op. 15 (1834)

    Jörg Widmann, Fantasie für Klarinette solo (1993)

    Leonard Bernstein, Sonate für Klarinette und Klavier (1942)

    Johannes Brahms, Sonate für Klarinette und Klavier f-Moll, Op. 120/1 (1894)


    Bettina Aust, Klarinette

    Robert Aust, Klavier

    AD: Oktober 2015

    Heute Abend wird sich fein gemacht, virtuell natürlich nur :). Ein Abend mit Martha Argerich und Gidon Kremer mit einem Programm aus Schumann und Bartók.



    Robert Schumann

    Sonate für Violine und Klavier Nr. 2 d-Moll, Op. 121 (1851)

    Kinderszenen für Klavier, Op. 15 (1838)


    Béla Bartók

    Sonate für Violine solo (Viertelton Version publ. 1994) Sz. 117 (1944)

    Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 in cis-Moll Sz. 75 (1921)


    Zugaben Fritz Kreisler


    Martha Argerich, Klavier

    Gidon Kremer, Violine

    AD: 11. Dezember 2006, Großer Saal der Berliner Philharmonie



    Großartiger Abend, großartige Stimmung und viel Beifall :jubel:. Allen Taminos ein vergleichbares Vergnügen heute Abend :hello:

    Auch hier wird gestrichen. Diese schöne Scheibe habe ich seit etwas über einem Jahr und sie hat mir beim Kauf ausgezeichnet gefallen: Musik des 20./21. Jahrhunderts - gerade gehört - kurz kommentiert


    Also los mit der Kunststreicherei …


    Pierre Boulez

    Anthèmes für Violine solo (1991)


    Eugène Ysaÿe

    Sonaten für Violine solo Op. 27 / 2 und 4 (1924)


    Salvatore Sciarrino

    6 Capriccios für Violine solo (1976)


    Jörg Widmann

    3 Etüden für Violine solo (2001-2002)


    Carolin Widmann, Violine

    AD: Dezember 2004 - Februar 2005

    Heute morgen wieder gute Laune mit Mozart



    Wolfgang Amadeus Mozart


    Trio für Klarinette (oder Violine), Viola und Klavier „Kegelstatt“ k. 498 (1786)

    Duo für Violine und Viola in G-Dur K. 423 (1783)

    Duo für Violine und Viola in B-Dur K. 424 (1783)


    Gidon Kremer, Violine

    Kim Kashkashian, Viola

    Valery Afanassiev, Klavier

    AD: 1985

    Heute zum Abschluss keine Sahnetorten, sondern ungarisches Gulasch, kunstvoll gewürzt….vom selten aber hervorragend einspielenden Zehetmaier Quartett. Wer die Einspielungen vom Takacs in den Ohren hat, .merkt hier, dass Gulasch auch Haute Cuisine sein kann :)



    Béla Bartók


    Streichquartett Nr. 5 in B-Dur Sz. 102 (1934)


    Paul Hindemth


    Streichquartett Nr. 4 , Op. 22 (1921)


    Zehetmair Quartett

    AD: Juni 2006




    Allen Taminos ein leckeres Abendessen :hello:

    ich bin vor über zwanzig Jahren jpc-Kunde geworden wegen der Aufnahmen von Jean Barraqué, Musik, die man nur bei cpo bekam, damals eine Empfehlung eines Komponisten… :)


    Ich bin dabei geblieben. Wenn ich zu entscheiden hätte, was mir wichtiger wäre, Aufnahmen von Jean Barraqué oder Jeff Bezos auf dem Mars ;)…… ?

    wenn auch nicht durch seine innovative Kraft, so doch durch seinen Ausdruck fasziniert das Coriglianosche Streichquartett. Ohne Bartok allerdings wäre es kaum denkbar. :)


    Zurück zur britischen Invasion und Streichquartetten, die nach einem (fast) britischen Label benannt sind



    Peter Maxwell Davies


    NAXOS Streichquartette

    Streichquartett Nr. 9 Op. 275 (2006)

    Streichquartett Nr. 10 Op. 283 (2007)


    Maggini Quartet

    AD: Januar und Juni 2008







    BTW bei Interesse für alle SQs oder aber bei zwanghafter Boxophilie (leider mittlerweile selbst süchtig;)) empfehle ich


    Anders als seine Streichquartette umgibt die späten Violinsonaten von Schumannn ein eigener fantastischer Zauber, und ja, in der Interpretation von Carolin Widmann hört man, dass sie auch eine Affinität zur Moderne hat. Wundervoller Klang und großartiges Zusammenspiel….


    Schauen wir jetzt ein wenig auf die Amerikaner



    John Corigliano

    Snapshot circa 1909 für Streichquartett (2003)

    Streichquartett (1995)


    Jefferson Friedman

    Streichquartett Nr. 2 (1998)


    Corigliano Quartet

    AD: Oktober 2004

    jaja ein wenig Romantik kann nicht schaden und Schumann steht sowieso auf meinem todo-Zettel ;)


    Neben Aufnahmen mit Argerich und Kremer oder Capuçon, habe ich noch eine mit Carolin Widmann, die ich kaum gehört habe… jetzt ist die Gelegenheit. Die CD bietet noch ein etwas unbekannteres Werk von Schumann, das von ihm nicht veröffentlicht wurde…



    Robert Schumann


    Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 in a-Moll, Op. 105 (1851)

    Sonate für Violine und Klavier Nr. 3 in a-Moll WoO (1853)

    Sonate für Violine und Klavier Nr. 2 in d-Moll Op. 121 (1851)


    Carolin Widmann, Violine

    Dénes Várjon, Klavier

    AD: August 2007

    Zitat von Apollon

    Mit Barshai und Kitajenko bist du eigentlich schon sehr gut bedient...


    Brauchst du Haitink, ich weiß nicht. Die 4. war zwar fantastisch (... z.B. im II. Presto, das einsetzende Schlagwerk nach dem Streicherfugato hat mich regelrecht vom Sitz gerissen.

    Decca Ingenieurskunst vom Feinsten.), aber schon die 7. hatte mich weniger überzeugt. Die anderen Sinfonien aus dem Set kenne ich kaum bis gar nicht, aber auch das muss ich ändern.

    Vielen Dank für den wertvollen Ratschlag. Da habe ich mich wohl etwas zu sehr von plötzlicher Begeisterung anstecken lassen. Ich werde wohl noch ein bisschen mit meinen jetzigen Versionen arbeiten.


    Der Morgen allerdings war wieder der Kammer verschrieben.



    Morton Feldman, Spring of Chosroes (1977)

    Bernd Alois Zimmermann, Sonate für Violine und Klavier (1950)

    Arnold Schoenberg, Phantasy Op. 47 (1949)

    Iannis Xenakis, Dikhthas (1979)


    Carolin Widmann, Violine

    Simon Lepper, Klavier

    AD: 2008

    Am Abend nun doch spätromantische Schwarzwälder Sahnetorte mit Kirsche



    Peter Tschaikowski


    Souvenir de Florence, für Streichsextett (1887-1892)


    Arnold Schoenberg


    Verklärte Nacht für Streichsextett, Op. 4 (1899)


    Emerson String Quartet

    Colin Carr, Cello

    Paul Neubauer, Viola

    AD: 2012



    Trotz Sahnetorte allen eine unbeschwerte, ja sogar verklärte Nacht :hello:

    Zitat von Apollon

    . Ich bin mit der Vierten noch lange nicht durch. Kitajenko/capriccio, Ormandy/Sony, Rattle/EMI, Rostropovich/Warner und Slovak/Naxos liegen hier noch rum und warten eingelegt zu werden


    Ich habe mir die Vierte nun auch schon mehrfach angehört und sie gefiel mir von Mal zu Mal besser… ich besitze momentan nur die Einspielungen von Kitajenko und Barshai. Ich schaue mal nach der Haitink Edition….

    Der britische Komponist ( Gibt es in der Klassik auch eine british Invasion?) Thomas Adès ist auch Pianist und als solcher hat er vor zwanzig Jahren ein sehr schönes Album aufgenommen das läuft nun bei mir seit einiger Zeit…



    Werke von Niccolo Castiglioni, Edvard Grieg, Alexei Stanchinsky, György Kurtag

    Leos Janaček, Ferruccio Busoni, Conlon Nancarrow


    toll gespielt und eine originelle Auswahl…


    AD: 2000

    Zitat von Apollon

    Tolles Doppelalbum :thumbup:

    Da schließe ich mich gerne an. 🥁


    Lieber Apollon, schade, dass Du bei Schostakowitsch zu Nr. 7 gewechselt hast. Mich hätte interessiert welche Nr 4 Deine Nr. 1 gewesen wäre…..

    Nachdem der nicht diätetische Tschaikowski nicht zum Zuge kam nun wieder großartige Musik



    Morton Feldman


    Violin and Orchestra (1979)


    Caroline Widmann, Violine

    Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks

    Emilio Pomarico, Ltg.


    AD: Oktober 2009







    Caroline Widmann gibt im Web dazu ein längeres Interview


    ein bisschen speziell und auch etwas fordernd


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    Helmut Lachenmann


    Pression für einen Violoncellisten, (1969)

    Wiegenmusik für Klavier (1963)

    Guero für Klavier (1970)

    Toccatina für Violine (1986)

    Dal niente für Solo Klarinette (1970)

    Interieur 1 für Solo Perkussionist (1966)

    Ein Kinderspiel für Klavier (1980)


    Helmut Lachenmann und Mitglieder

    des ensemble recherche

    AD: 1995


    Danach war ein Versuch mit dem Tschaikowski Streichsextett wie Schwarzwälder Kirschtorte nach trockenem Vollkornbrot. ^^

    vom französischen Charme zur russischen Traurigkeit….



    Dmitri Schostakowitsch


    24 Preludes für Klavier, Op. 34 (1933) arr. Auerbach


    Lera Auerbach


    Sonate für Viola und Klavier, (2013)


    Kim Kashkashian, Viola

    Lera Auerbach, Klavier

    AD: Oktober 2013, Zürich

    nach amerikanischem Klangzauber gestern Abend, nun französischer Gute-Laune-Charme



    Francis Poulenc, Sonate für Cello und Klavier FP 143

    Gabriel Fauré, Papillon Op. 77, Après un rêve, Op. 7

    Darius Milhaud, Élegie Op. 251

    Lili Boulanger, 2 Stücke für Violine und Klavier (arr. Haimovitz)

    Nadia Boulanger, 3 Stücke für Cello und Klavier

    Maurice Ravel, 2 hebräische Melodien

    Claude Debussy, Sonate für Cello und Klavier


    Matt Haimovitz, Cello

    Mari Kodama, Klavier

    AD: Juni 2019



    ausgesprochen unterhaltsam! Voraussetzung Französisch :)