Beiträge von Apollon

    Für 3,99€ klasse Shostakovich aus Stuttgart bei mir.



    Dmitri Shostakovich (1906-1975)


    Symphony No.4 in c-moll op.43

    Suite op.29a aus der Oper "Lady Macbeth von Mtsensk"


    Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR

    Andrey Boreyko


    Stuttgart, Liederhalle, 27 & 28.04.2006 (op.43)/

    08-10.06.2005


    Lieber Apollon, kennst du eigentlich die ganze Oper? Da ist genau soviel tolle Musik drin wie in der Suite (die eine Konzertfassung von drei Vorspielen ist). Ich empfehle die Aufnahme von Rafael Kubelik mit Fischer-Dieskau. Unvergleichlich auch die Gestaltung der Regina durch Ursula Koszut.

    Lieber Dr.Pingel, bei der angezeigten Einspielung handelt es sich um die Oper, nicht um die Suite.

    Und ja, ich kenne die Oper ganz gut. Vor einigen Jahren hatte ich sie auch mal am Staatstheater Mainz gesehen, nur, das war leider nix. Die Oper stellt enorme Ansprüche, sowohl an Chor, Orchester und vorallem an die Solisten. Das einzig Gute in Mainz war das Orchester, es tut mir leid, der Chor und die Solisten waren heillos überfordert.


    Als weitere Aufnahmen besitze ich natürlich ;) EMI/ Kubelik/BR und die Oehms/Young aus Hamburg.

    Die neue Aufnahme aus Wien capriccio/de Billy wird wahrscheinlich auch den Weg zu mir finden.


    Ja, die Koszut ist ausgezeichnet, aber auch die Hass beeindruckt mich (...die Aufnahme läuft gerade!).

    Gerd Albrecht war mit seinem Ensemble 10 Tage im Studio, das ist erstaunlich. Die Chöre singen fantastisch, das Orchester peitscht die Handlung voran, so dass ich das Grinsen nicht mehr lassen kann und obendrauf hervorragende Solisten.

    Heute eingetroffen und schon ein ganze Weile im Player.




    Paul Hindemith (1895-1963)


    Mathis der Maler

    Oper in sieben Bildern


    Solisten

    Chor des Norddeutschen Rundfunks

    Kölner Rundfunkchor

    Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchester

    Gerd Albrecht


    Köln, Studio Stolberger Straße des WDR, 30.April - 9.Mai 1990



    Bin mehr als begeistert ... 8)

    Der Morgen beginnt mit Leonard Bernstein.


    CD7


    Leonard Bernstein (1918-1990)


    Jeremiah - Symphony No.1

    The Age of Anxiety - Symphony No.2


    Jennie Tourel, mezzo-soprano

    Philippe Entremont, piano

    New York Philharmonic


    New York, Manhattan Center, 1961 (No.1.)/ 1965

    Biblisches begleitet mich in den Abend.



    Igor Stravinsky (1882-1971)

    The Flood (A Musical Play)

    Abraham and Isaac (Sacred Ballad)

    Requiem Canticles


    Charles Wuorinen (1938-2020)

    A Reliquary for Igor Stravinsky


    Solisten

    New London Chamber Choir

    London Sinfonietta

    Oliver Knusse


    London, 10 & 11/1994

    Ja, das ist wirklich ein Unding!


    Aber wie schon so oft angemerkt, der japanische Musikmarkt hat da so seine ganz eigenen Gesetze (und Käufer).


    Ich könnte mir allerdings auch vorstellen, dass dieser Zyklus nur erscheint, weil Paavo Järvi zur Zeit Chefdirigent beim NHK Symphony Orchestra ist und die sowieso schon eine ganze Menge an Aufnahmen veröffentlicht haben, zwar bei RCA Red Seal, die allerdings auch zu Sony gehören.


    Naja, und wahrscheinlich waren die Absatzzahlen so rosig, dass man eben auf den Bruckner-Zyklus gekommen ist, den es bekanntlich bis dato als Box noch nicht gab.


    Und mal ehrlich, was kann es schöneres geben, als nach einem NHK Konzert - praktisch als Give-away - eine kleine Bruckner-Box mitzunehmen...^^


    Der japanische Aficionando überlegt nicht wieviele Bruckner-Zyklen er dafür bekommen könnte, nein, er schlägt zu, ohne lange zu fackeln.

    Ich rätsel immer noch. Ist das ein Jugendbild von Schosta oder Salonen? ;) Kläre uns auf, lieber Apollon !

    Coole Frisur auf jeden Fall!

    :D:D.... Nein, nein!


    Das Cover bezieht sich auf das enthaltene Opernfragment Orango von 1932, näheres gerne über beigefügtem Link.


    https://en.m.wikipedia.org/wiki/Orango_(Shostakovich)



    Es zeigt die Maske aus dem Film Mama von Elisabeta Bostan von 1976.


    Hier ein Trailer des Musicalfilm:


    Die Vierte hat es mir heute angetan ...


    Ein Mangel an fantastischen Aufnahmen gibt es wahrlich nicht, die Krone geht m.E. an Kondrashin (1962).

    Seine Intensität ist zum Bersten, unbeschreiblich.


    Ein weiterer unter vielen ist Myung-Whun Chung, ein Dirigent der mich selten enttäuscht hat, so auch hier. Seine Einspielung der Vierten ist spitze, die Klimax im Presto Teil des ersten Satzes, atemberaubend. Myung-Chung kann aber nicht nur laut und schnell, nein, getragen vom hervorragenden Spiel des Philadelphia Orchestra gelingt ihm z.B. ein wunderschöner Trauermarsch im Largo.



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    Dmitri Shostakovich (1906-1975)


    Symphony No.4 c-moll op.43


    Philadelphia Orchestra

    Myung-Whun Chung


    11/1994

    Einen tollen Solitär besitzt du da, meister astewes. Wenn ich der Platte genau so zugeneigt wäre, wie der CD, deine Ausgabe hätte auch den Weg zu mir gefunden. Seit 1962 leistet WERGO hervorragende Arbeit im Veröffentlichen zeitgenössischer Musik. WERner GOldschmidt, seines Zeichens Kunsthistoriker und Sammler legte damals zusammen mit dem Musikwissenschaftlicher Helmut Kirchmayer den Grundstein zu dem Label, das später bekanntlich komplett von Schott übernommen wurde. Vorallem Hindemith und Ligeti wurde mir durch das Label nahegebracht, aber abgesehen davon gibt so viel mehr und interessantes bei WERGO zu erkunden.


    Für Freunde neuer Musik eigentlich bis heute unverzichtbar.

    Bin doch immerwieder angetan, wie gut diese alten Living Stereo Aufnahmen klingen. Toll!



    Maurice Ravel (1875-1937)

    Rapsodie espagnole

    Pavane pour une infante défunte


    Sergey Rachmaninov (1873-1943)

    Die Toteninsel


    Chicago Symphony Orchestra

    Fritz Reiner


    Chicago, Orchestra Hall, 1956/1957







    CD24 aus folgender Schatztruhe:

    Die sinfonische Dichtung Kossuth des noch sehr jungen Bartók bedarf einer recht großen Orchesterbesetzung,

    u.a. 2 Harfen, 8 Hörner, 2 Tenortuben & Tuba.


    Patriotisch schallt es hier einem um die Ohren, ein Frühwerk. Der große Meister ist im Ansatz erkennbar, die großen Werke kamen allerdings erst später.



    Béla Bartók (1881-1945)


    Kossuth - Symphonic Poem Sz.75a

    Two Portraits op.5*

    Suite No.1 op.3


    Michael Ludwig, violin*

    Buffalo Philharmonic Orchestra

    JoAnn Falletta


    Buffalo, Kleinhans Music Hall, October/November 2013