Beiträge von Apollon

    Ich erlaube mir, auf diese großartige Alternative zu verweisen:



    Eine Studioproduktion des NDR von 1979, die für meine Begriffe ausgezeichnet klingt und eines der besten Tondokumente darstellt, das Klaus Tennstedt hinterlassen hat. Ich habe vor Zeiten mal mehrere seiner "Eroicas" verglichen und habe die NDR-Aufnahme als die beste befunden, was Darbietung und auch Klang anbelangt. Auch die "Coriolan"-Ouvertüre ist phänomenal. Manchmal liest man ja, dass dieser Dirigent im Aufnahmestudio nicht immer seine Bestleistungen gezeigt habe. Mag sein. Hier aber gibt es für meine Begriffe überhaupt keine Einwände (ähnlich bei den Wagner-Einspielungen für EMI mit den Berliner Philharmonikern).


    Die CD wird in den Warenkorb wandern, schön.

    Mir war sie bis jetzt nicht bekannt. Und überhaupt, von der dritten kann man nie genügende im Regal stehen haben.


    Das er im Studio wohl nicht seine Bestleistung abrufen konnte, war mir bekannt. Ich weiß nicht, seine Wagner Scheiben sind auch reine Studioproduktionen und superb. Seinen EMI Strauss, Mahler-Zyklus, Mussorgsky und, und, und ...

    Alles im Studio entstanden und mir gefällts.


    Letztendlich kann ich das auch nicht wirklich beurteilen, dafür kenne ich Tennstedt nicht gut genug - und schon gar nicht seine Live-Aufnahmen.


    Sei's drum, danke für den Hinweis.

    Ich greife jetzt auch zur Box und schnappe mir "Klaus Tennstedt - The Great EMI Recordings".


    Ob das jetzt wirklich "...great recordings" sind, weiß ich nicht. Die zwei Aufnahmen daraus, die ich wirklich kenne und für sehr gut erachte, sind zwei Wagner Einspielungen mit "Musik aus dem Ring" und "Ouvertüren", gespielt vom vorzeige Orchester Berlins, den Berliner Philharmoniker.


    An der Reihe ist nun allerdings das London Philharmonic Orchestra mit Beethoven.


    Los geht's ...


    CD1


    Ludwig van Beethoven (1770-1827)


    Symphony No.3 "Eroica" op.55*


    -Overtures-

    Die Geschöpfe des Prometheus op.43

    Coriolan op.62

    Egmont op.84


    London Philharmonic Orchestra

    Klaus Tennstedt


    EMI/DDD/1991* (in Concert)/1984






    Welch fantastische Symphonie die "Eroica" doch ist. Ich glaube nach der vierten, ist das meine meist gehörte Beethovens. Bei der Symphonie handelt es sich um einen aus zwei Konzerten zusammengestellten Live-Mitschnitt. Sein eher romantischer Ansatz gefällt mir recht gut. Das Orchester ist groß und spielt auch dementsprechend.

    Leider fällt der Klangqualität die frühe Digitalära auf die Füße. Ein flaches mit wenig Tiefenstaffelung gepaartes Klangbild ist das Resultat. Alles nicht schlimm, ging aber auch damals schon besser.

    Dann mach ich's mal auch so.


    Danke dir :)


    (.... ich kann mich eh nur steigern:hahahaha: (:stumm:))

    Zwei interessante Neuerscheinungen ...


    Erich Wolfgang Korngold: Much Ado about Nothing op.11 (Komplette Bühnenmusik)

    +Der Vampir oder Die Gejagten (The Vampire or The Hunted)



    Die CD wurde bereits in 2014 aufgenommen, erscheint - warum auch immer - erst jetzt. Genauer gesagt am 11.02.22

    Bei dem Vampir handelt es sich um eine weltweite Ersteinspielung ... bin gespannt.



    Camille Saint-Saens: Phryne (Oper in 2 Akten)


    Erscheint am 04.02.22

    Also doch besser über den jpc - Banner bestellen?


    Oder wie oder was ...:rolleyes:

    Eine Zeitlang verging kaum ein Tag ohne Copland ...die Phase habe ich hinter mich gelassen.


    Nun, nach längerer Zeit erfreue ich mich immer noch an seiner Musik.



    Aaron Copland (1900-1990)


    An Outdoor Overture

    Symphony No.1

    Statements

    Dance Symphony


    BBC Philharmonic

    John Wilson


    Chandos/DDD/2018






    Die Auswahl an Copland Aufnahmen ist recht groß. Ob Bernstein (DG & Sony), Tilson Thomas (RCA (Sony)),

    Slatkin (RCA (Sony)/ EMI/ Naxos), Dorati (Decca/ MLP(Sony)) oder, oder, oder ...

    Interessant auch die Reihe bei Sony, wo Aaron Copland selbst am Dirgierpult steht.


    Man hat die Qual der Wahl, richtig schlechte Aufnahmen konnte ich keine ausmachen.


    John Wilson bietet bei Chandos - abgesehen von einer guten, zupackenden Lesart - den Vorteil von Mehrkanal. Eine Möglichkeit die ich persönlich nicht mehr nutze, ich höre Musik ausschließlich in Stereo. Doch wer will, kann in Copland Klängen baden, Chandos hat hier wunderbare Arbeit geleistet. Wilson hat insgesamt vier SACDs eingespielt, die alle bekannten und auch weniger bekannte Werke Coplands beinhalten.


    Ach ja, Copland in Mehrkanal gibt es natürlich auch von anderen Labels.

    Bestellungen werden nur verrechnet wenn sie über einen Foren- Link getätigt werden.

    Ansonst weiss man ja nicht, daß der Besteller vie Tamino empfohlen wurde.

    Also: Im Forum stöbern - das forum verlassen und dann vio Google bei jpc bestellen

    Da gibts keine Provision

    Upps!


    d.h. ich muss hier über das Forum auf die gewünschte CD/Cover drücken. Komme im Anschluss zu jpc, muss dann die gewünschte CD bestellen und die Provisions-Tantiemen wandern zu Tamino. Ist das so richtig?


    Mist, das hab ich noch nie so gemacht :untertauch:.


    Vielleicht wäre es ratsam, gerade neue Mitglieder explizit darauf hinzuweisen. Gerne auch mit Anleitung.


    ... und ich dachte die ganze Zeit, dass Coverwedeln über den jpc-Link entsprechende Provision generieren würde :pfeif:.



    Grüße

    Apollon

    Da hast du vollkommen Recht, lieber Norbert.


    Zum Glück hatte ich mir den "Ritter Blaubart" vor einigen Jahren gesichert, ebenso seine "Donna Diana".


    Ein Bekannter wies mich auf den Blaubart hin bzw. spielte mir Ausschnitte vor. Zwar war mir das Cover jahrelang bekannt, doch irgendwie kam nie Interesse auf die CD zu erwerben. Aber dann, ich weiß noch wie sehr ich von der Musik angetan war. Unter seinen mir bekannten Opern, sticht der Blaubart wirklich heraus.


    Mein bisheriger (kleiner) Reznicek Bestand:


         



    Wahrscheinlich kein Komponist der ersten Reihe, aber IMO mehr als nur hörenswert. Davon konnte ich mich in letzter Zeit - vorwiegend im symphonischen Bereich - per Stream selbst überzeugen. Auch wenn man manchmal Stücke zwei- dreimal hören muss, seine Kompositionen stecken voller Ideen und interessanten Orchesterfarben.


    Aber was erzähl ich dir, lieber Norbert. Du weißt das alles sicherlich schon ^^.


    Grüße

    Apollon


    Alfreds Graener Post hat meiner Bestellung den letzten Schubs verpasst. Denn eigentlich waren die Scheiben schon lange fällig, ebenso der Reznicek.


    Naja, und bevor die CDs ganz verschwinden wird jetzt bestellt.














    Am Abend Berlioz bei mir.

    Die Aufnahme stammt aus der schönen weißen Sony Box "Daniel Barenboim - A RETROSPECTIVE"


    Obwohl die Einspielung durch das Studio b-sharp music & media solutions Berlin in 24bit/192kHz Technologie restauriert worden ist, klingt das Ergebnis für die Zeit (1976) nicht wirklich befriedigend. Das ist mir leider bei so einigen Scheiben aus der Box aufgefallen.


    Gehört wird natürlich trotzdem.



    CD24


    Hector Berlioz (1803-1869)


    Les Troyens - Chasse royale et orage

    Roméo et Juliette op.17


    Orchestre de Paris

    Daniel Barenboim


    Sony/ADD/1976








    Originalcover

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    Nach den tollen Bliss-Klavierkonzerten und einer Menge anderer Orchesterwerke war ich etwas enttäuscht vom Cellokonzert und dem Rest auf der Naxose ... da war mir zu wenig los, dass mich hätte richtig voll ansprechen können. :|

    :?: Wie siehst Du das, lieber Apollon ?

    Da hast du nicht ganz unrecht, lieber teleton.


    Also, ich fand das Cellokonzert nicht ganz so schlecht, vorallem gefiel mir der zweite Satz "Larghetto" ziemlich gut. Allerdings, und da hast du recht, ist sein Klavierkonzert oder gar seine Colour Symphony um einiges besser. Das ist - so glaube ich - kein Geheimnis. Auch steht Bliss nicht wirklich auf einem Level mit Bax oder Vaughan Williams IMO:untertauch:.


    Da fehlt es mir doch an raffiniert-kompositorischer Besonderheit, die ich bei den anderen Beiden immer wieder antreffe.


    Grüße

    Apollon:)

    Schön, dass du die Oper hörst, lieber Fiesco.


    Ich habe sie bereits vorbestellt. Mit dabei sind noch Ermione und Bianca e Falliero. Auch dieses Böxlein wurde, wie bereits die Donizetti Ausgabe neu gemastert.



    Ab 18.02.2022 erhältlich



    Grüße

    Apollon

    Sir Bliss hat mir jetzt gut gefallen, daher bleibe ich bei ihm und genieße die nächste Scheibe.



    Sir Arthur Bliss (1891-1975)


    Meditations on a Theme by John Blow

    Metamorphic Variations


    Bournemouth Symphony Orchestra

    David Lloyd-Jones


    NAXOS/DDD/2009

    Bleibe in GB, wechsle nun zu Sir Arthur Bliss, der 1950 in den Adelsstand erhoben wurde.


    Die Stücke auf der CD kenne ich alle nicht, bin gespannt.



    Sir Arthur Edward Drummond Bliss (1891-1975)


    Music for Strings op.54

    Cello Concerto op.120

    Two Studies op.16


    Tim Hugh, Cello

    English Northern Philharmonia

    David Lloyd-Jones


    NAXOS/DDD/1995


    Mein Weg führt mich weiter durch den Naxos Zyklus. Ich muss schon zugeben, Paul Daniel und Kees Bakels leisten hier wunderbare Arbeit. Die bisher gehörten Teile haben mir alle ziemlich gut gefallen. Allerdings ist die Konkurrenz an Aufnahmen (Boult, Handley, Thomson, Previn, Hickox, Davis, Slatkin, Haitink u.a.) so groß, dass es an einem selbst obliegt, was und wem ich welche Sinfonie hören möchte.


    Zur Zeit habe ich an Naxos meinen Spaß :).



    Ralph Vaughan Williams (1872-1958)


    Symphony No.4

    Norfolk Rhapsody No.1

    Flos Campi*


    Paul Silverthorne, Viola*

    Bournemouth Symphony Chorus*

    Bournemouth Symphony Orchestra

    Paul Daniel


    Naxos/DDD/2003


    Richard Wagner (1813-1883)


    Siegfried

    -Dritter Aufzug-


    Siegfried................... Jess Thomas

    Mime........................ Gerhard Stolze

    Der Wanderer........... Thomas Stewart

    Alberich.................... Zoltan Kelemen

    Fafner....................... Karl Ridderbusch

    Erda.......................... Oralia Dominguez

    Brünnhilde................ Helga Dernesch

    Waldvogel................ Catherine Gayer


    Berliner Philharmoniker

    Herbert von Karajan


    DG/ADD/1966-1970



    ...macht richtig Spaß :)

    Zum Frühstück höre ich heute Morgen Sir William Walton.



    Sir William Walton (1902-1983)


    Christopher Columbus - Suite

    Songs after Edith Sitwell

    Anon in Love

    A Song for the Lord Mayor's Table


    Jill Gomez, Sopran

    Linda Finnie, Mezzosopran

    Martyn Hill, Tenor

    Arthur Davies, Tenor


    Westminster Singers

    City of London Sinfonia

    Richard Hickox


    Chandos/DDD/1990

    Die Tage hatte ich Denèves Roussel Einspielungen bei Naxos angepriesen.


    Hier nun die Vierte inkl. Beifang.



    Albert Roussel (1869-1937)


    Symphony No.4 op.53

    Rapsodie flamande op.56

    Petite suite op.39

    Concert pour petite orchestre op.34

    Sinfonietta op.52


    Royal Scottish National Orchestra

    Stéphane Denève


    Naxos/DDD/2006-08


    Heute Morgen ertönt Balletttmusik vom höchst kreativen Bohuslav Martinu.


    Das Label Supraphon vereint eine großartige Kollektion seines Landsmannes. Leider sind etliche Aufnahmen offiziell aus dem Sortiment gestrichen. Über den Gebrauchtmarkt ist jedoch vieles zu bekommen - und natürlich über die Streamingdienste.



    Bohuslav Martinu (1890-1959)


    The Butterfly that stamped


    Female Chorus of the Kühn Mixed Chorus

    Prague Symphony Orchestra

    Jiri Belohlavek


    1986