Beiträge von Apollon

    Roussel höre ich gerne und oft. Sein Ballett Aeneas erklingt allerdings heute zum ersten Mal bei mir.

    Nach den ersten Takten fiel mir doch die eher bescheidene Tonqualität auf. Komisch, entstand die Aufnahme doch 1969 unter Studiobedingungen der Radio France/ Erato. Ok, ähnlich wie die RAI in Italien nicht eben bekannt für erlesene Klangkultur. Sei's drum ...



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    Albert Roussel (1869-1937)

    Aeneas Op.54

    Ensemble des choeurs de l'O.R.T.F.

    Orchestre national de l'O.R.T.F.

    Jean Martinon

    (Paris, Radio France, Studio 104, 11-12.XII.1969)


    Aram Khachaturian (1903-1978)

    Flute Concerto

    Jean-Pierre Rampal, flute

    Orchestre national de l'O.R.T.F.

    Jean Martinon

    (Paris, Radio France, Studio 103, 5-6.I.1970)

    Und noch mal in das Barenboim Böxlein gegriffen ...


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    Richard Wagner (1813-1883)


    Die Walküre - Walkürenritt

    Siegfried - Waldweben

    Götterdämmerung - Vorspiel und Siegfrieds Rheinfahrt

    Götterdämmerung - Trauermarsch

    Götterdämmerung - Finale

    Der fliegende Holländer - Overture

    Die Meistersinger von Nürnberg - Prelude

    Le Descente de la Courtille*


    Choeur de l'Orchestre de Paris*

    Orchestre de Paris

    Daniel Barenboim


    Paris, Salle Pleyel, 31 Januar 1983 & 22 Mai 1982



    Aha, die letzte Nummer Le Descente de la Courtille kannte ich noch gar nicht.

    Heute Vormittag war mir nach Mahler ...



    Gustav Mahler (1860-1911)


    Symphony No.5


    Chicago Symphony Orchestra

    Claudio Abbado


    Chicago, Medinah Temple, 2/1980



    Ich hatte ganz vergessen, wie atemberaubend gut diese Einspielung doch ist. Abbado beschert uns mit dem wunderbaren Orchester aus Chicago eine IMO absolut stimmige Interpretation. Eingefangen wurde das Ganze in vorzüglichem ADD Sound der '80 Jahre. Der Klang ist offen und warm, hier ist unbedingt die Arbeit des Tonmeister Klaus Hiemann zu würdigen. Für mich ein gelungener Start in die Woche :).

    Weiter mit Schoenberg ...



    Arnold Schoenberg (1874-1951)


    Five Pieces for Orchestra op.16*

    Cello Concerto°

    Brahms orch. Schoenberg:

    Piano quartet in G op.25°


    Fred Sherry, cello°

    London Symphony Orchestra*/

    Philharmonia Orchestra°

    Robert Craft


    London, Abbey Road Studios, 28-29 Mai 1994*/ London, Walthamstow Centre, Oktober 2000°/

    London, Abbey Road Studios, Oktober 1998°



    Ich beginne mit R. Wagner, allerdings ohne Gesang.



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    Richard Wagner (1813-1883)


    Orchesterstücke aus "Der Ring der Nibelungen"


    National Symphony Orchestra Washington

    Antal Dorati


    Washington, Consitution Hall, April 1975



    Wie gewohnt spielen die amerikanischen Orchester mit großem Klang, so auch hier das Orchester aus Washington.

    Die Tempi sind ruhig und fliessend. Auf Showeffekte sollte man nicht hoffen, nicht bei Dorati.


    Warner seztz seine Berlioz Reihe unter John Nelson fort. Im März steht die Veröffentlichung der Dramatischen Symphonie Roméo et Juliette, op.17 und der Cléopâtre an.



    • Erscheinungstermin: 31.3.2023
    • 2 CDs/ 1 DVD



    Wie auf dem kurzen Video zusehen, bringt Nelson 6 Harfen (!) zum Einsatz. Von Berlioz vorgeschrieben sind lediglich zwei. Ob Nelson hier eine Urfassung oder ähnliches aufgetan hat, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Näheres wird man sicherlich im Booklet erfahren können.


    Und wieder aus der B-Box ...



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    Leonard Bernstein (1918-1990)


    Chichester Psalms

    Facsimile*


    John Bogart, Alt-Solo

    Camerata Singers

    New York Philharmonic

    Leonard Bernstein


    New York City, Manhattan Center, 26 Juli 1965/

    New York City, Lincoln Center, Philharmonic Hall, 18 Juni 1963*



    Wenn Komponisten eigenen Werke dirigieren ist das immer so eine Sache.

    Bei Bernstein kann man sich eigentlich keinen besseren Dirigenten vorstellen als Bernstein himself :).

    Zum Zeitpunkt der Aufnahme war Daniel Barenboim noch kein Chefdirigent des Chicago Symphony Orchestra. Es sollten noch weitere 10 Jahre vergehen, erst 1991 übernahm er von Sir Georg Solti diese unter Dirigenten sicherlich nicht uninteressante Stellung ein.




    Peter Tchaikovsky (1840-1893)


    Romeo und Julia

    Francesca da Rimini

    Capriccio italiano

    Overture solennelle "1812"


    Chicago Symphony Orchestra

    Daniel Barenboim


    Chicago, Orchestra Hall, 3/1981



    Die Klasse des Orchesters ist unüberhörbar, auf allen Positionen bestens besetzt. Ein wahrer Luxusdampfer, allerdings ohne schwerfällig zu sein.

    Die impressionistischen Klangwelten lassen mich nicht los.



      


    Claude Debussy (1862-1918)


    Prélude à l'après-midi d'un faune

    La mer

    Jeux

    Children's Corner (orch. Caplet)


    Orchestre National de Lyon

    Jun Märkl


    Auditorium de Lyon, Juli 2007



    Zugegeben hat mich Simon Rattle heute Nachmittag eine Ecke mehr verzaubert. Doch gibt es gegen Märkl keinerlei Einwände, auch hier wird Debussy vorzüglich zelebriert. Der schon recht guten Klangqualität hätte man vielleicht noch einen Hauch mehr Saalakustik geben können. Aber ja, da hat jeder Toningenieur seine eigene Philosophie, verständlich.




    Und noch mal Debussy ...


    CD1


    Claude Debussy (1862-1918)


    Musique pour Le Roi Lear

    Jeux

    Trois Images pour orchestre

    Estampes - Pagodes (orch. Grainger)*


    City of Birmingham Symphony Orchestra

    Sir Simon Rattle


    Warwick, University of Warwick, Arts Centre, 15-17 Februar 1989/

    Birmingham, Symphony Hall, 1-2 Dezember 1996*

    Weiter mit Bernstein ...



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    Maurice Ravel (1875-1937)

    Shéhérazade*


    Hector Berlioz (1803-1869)

    La Mort de Cléopâtre


    Jennie Tourel, Mezzosopran

    New York Philharmonic

    Leonard Bernstein


    New York City, Manhattan Center, 20 Mai 1961*/ 9 Oktober 1961



    Leonard Bernstein zeigt sich hier als extrem feinfühliger Begleiter und mausert sich in dieser Funktion zum eigentlichen Hauptakteur dieser wunderbaren Aufnahme. Leider, ja leider hat Frau Tourel ihren künsterlichen Zenit schon einige Zeit hinter sich gelassen, zwar im Ausdruck immer noch sehr präsent, rein stimmlich nicht mehr wirklich taufrisch. Wie auch, sie war damals im Moment der Aufnahmesitzung bereits im 61. Lebensjahr.

    Trotzdem, Bernstein verzaubert.

    Der Morgen beginnt mit Debussy ...


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    Claude Debussy (1862-1918)


    Prélude à l'après-midi d'un faune

    Nocturnes

    Jeux*


    New York Philharmonic

    Leonard Bernstein


    New York City, Manhattan Center, 28 September 1960/ 2 Mai 1960*



    Die Aufnahme präsentiert sich in einem ganz wunderbarem Remastering.

    Am Abend noch dies:


    CD1

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    Cavalerie légère (Suppé)/ New Symphony Orchestra of London - Raymound Agoult (1971)

    Donna Diana (Reznicek)/ Orchestre du Conservatoire de Paris - Albert Wolff (1971)

    Zampa (Hérold)/ Orchestre du Conservatoire de Paris - Albert Wolff (1971)

    La Fille du Tambour-Major (Offenbach)/ London Symphony Orchestra - Richard Bonynge (1966)

    Les Hébrides (Mendelssohn)/ London Symphony Orchestra - Peter Maag (1971)

    Si j'étais Roi (Adam)/ New Symphony Orchestra of London - Raymond Agoult (1971)

    Le Domino noir (Auber)/ Orchestre du Conservatoire de Paris - Albert Wolff (1961)


    Absolut charmant...!

    Barockes rotiert nun ...



    Georg Friedrich Händel (1685-1759)


    Israel in Ägypten

    (in dt. Sprache)


    Carola Nossek, Sopran I • Petra-Ines Strate, Sopran II

    Rosemarie Lang, Alt

    Christian Vogel, Tenor

    Siegfried Lorenz, Bass I • Gothart Stier, Bass II


    Rundfunkchor Leipzig

    Rundfunk-Sinfonie-Orchester Leipzig

    Wolf-Dieter Hauschild


    Leipzig, Paul-Gerhardt-Kirche, 5-6Oktober 1981

    Danke für deinen Eindruck, lieber Norbert.


    Nein, natürlich wollte ich Sydney nicht mit Amsterdam vergleichen. Nein, so war das nicht gemeint.


    Grüße

    Apollon

    Ich höre mich derzeit durch diese Box:


    Wie war dein Eindruck, lieber Norbert?


    Ich habe den Schuber auch und finde ihn leider nicht so sonderlich :untertauch:.


    Es ist vorallem das eher - wie soll ich es sagen - schlechte oder besser gesagt, ungenügende Orchesterspiel was mich stört. Vielleicht tue ich der Einspielung unrecht, vielleicht müsste ich da nochmal ran?!


    Über seinen Decca Rachmaninov gibt es keine Diskussion, der steht bei mir hoch im Kurs.


    Grüße

    Apollon


    Igor Stravinsky (1882-1971)


    L'Oiseau de Feu

    Scherzo à la russe (for jazz band)

    Four Studies

    Scherzo à la russe (orchestral version)


    City of Birmingham Symphony Orchestra

    Sir Simon Rattle


    University of Warwick, Arts Centre, 16-17 Oktober 1987



    ... gerade der Feuervogel ist zum träumen schön.


    Aber auch klanglich ist die Platte ganz wunderbar gelungen :):thumbup:.

    Bin zu Mahler gewechselt ...



    Gustav Mahler (1860-1911)


    Symphony No.5


    Royal Concertgebouw Orchestra

    Bernard Haitink


    Amsterdam, Concertgebouw, Grote Zaal, 1-4 Dezember 1970



    Mein lieber Mann (& Frau), Haitink drückt ganz schön auf die Tube. Wie ein Orkan kommt der erste Satz daher ...mir eigentlich fast zu intensiv. Das Orchesterspiel ist gewohnt von ausgezeichneter Qualität. Mit dem Klang bin ich nicht ganz zufrieden. Mehr tiefe in den Raum und ein wenig mehr Basspegel hätte ich mir schon gewünscht :pfeif:.

    Zeit für Ligeti:


    CD2


    György Ligeti (1923-2006)


    • Atmosphères (Wiener Philharmoniker/ Claudio Abbado/ 1988)

    • Volumina (Gerd Zacher, Orgel/ 1968)

    • Lux aeterna (NDR Chor/ Helmut Franz/ 1968)

    • Organ Study no. 1 "Harmonies" (Gerd Zacher, Orgel/ 1968)

    • Lontano (Wiener Philharmoniker/ Claudio Abbado/ 1988)

    • Ramifications (Ensemble Intercontemporain/ Pierre Boulez/ 1982)

    • Melodien (London Sinfonietta/ David Atherton/ 1975)



    Nach so einer Sitzung hörst du Haydn mit ganz anderen Ohren ... :S



    Auf ins Paradies ...



    Robert Schumann (1810-1856)


    Das Paradies und die Peri op.50


    Hajossyova/ Schiml/ Büchner/ Polster/ Lorenz/

    König/ Vogel/ Nossek

    Rundfunkchor Leipzig

    Rundfunk-Sinfonie-Orchester Leipzig

    Wolf-Dieter Hauschild


    Leipzig, Paul-Gerhardt-Kirche, 1981



    Eindringlich schöne Musik, allerdings gibt es bessere Aufnahmen. Hauschild zerdehnt zum Teil über die Maßen, anderes gelingt ganz gut. Wäre Rögner wohl so nicht passiert - das aber nur eine Vermutung ;).