Beiträge von Apollon

    Bevor es nachher in den Urlaub geht, lausche ich noch ein wenig Poulenc.



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    Francis Poulenc (1899-1963)


    Gloria

    Stabat Mater


    Barbara Hendricks, Sopran

    Choeurs de Radio France

    Orchestre National de France

    Georges Prêtre


    Paris, Salle Wagram, Oktober 1988 (Gloria)/

    September 1984




    Tolle Einspielung!

    Einer meiner Lieblingsfranzosen ...



    Albert Roussel (1869-1937)


    Symphony No.4 op.53

    Rapsodie flamande op.56

    Petite suite op.39

    Concert pour petite orchestre op.34

    Sinfonietta op.52


    Royal Scottish National Orchestra

    Stéphane Denève


    Glasgow, Henry Wood Hall, 2006 - 2008

    Mit großem Genuss gerade zu Ende gehört ...




    Gustav Mahler (1860-1911)


    Symphony No.3


    Birgit Remmert, Mezzosopran

    City of Birmingham Symphony Youth Chorus

    Ladies of the City of Birmingham Symphony Chorus

    City of Birmingham Symphony Orchestra

    Sir Simon Rattle


    Symphony Hall Birmingham, 5 - 7 Mai 1997







    Die Symphony Hall in Birmingham.

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    Bei einem Wiederhören vor einiger Zeit war die Euphorie nicht mehr ganz so groß.

    Beste Grüße

    Dem stimme ich zu - bzw. ist die Euphorie in mir noch nie aufgekommen. Aber wer weiß, vielleicht bringt Hruša frischen Wind in die Angelegenheit. Järvi (RCA) und Ward (Capriccio) haben mir die Symphonie nicht wirklich näher bringen können und an Mahlers Erste kommt sie für mein Dafürhalten auch nicht ran. Trotzdem freue ich mich über diese Neueinspielung und bedanke mich für den Hinweis.


    Grüße

    Apollon

    Außerdem entnehme ich den Covers, daß es den traditionsreichen Berliner Männerchor "Carl Maria von Weber" noch gibt. Hoffentlich ist sein Bestand noch auf lange gesichert, denn "Männerchor" klingt ja heutzutage schon vielen als diskriminierend.

    Leider nein, lieber nemorino. Der Chor bestritt am 25.08.2002 als schon verkleinertes Ensemble (10 Sänger) sein letztes Konzert im Theater Karlshorst Berlin. So war auch der letzte und einzige Berufs-Männerchor Deutschlands ein Fall für die Geschichtsbücher. Schade, aber Gelder aus der öffentlichen Hand gab es schon lange keine mehr und als rein privates Ensemble war ein Überleben nicht möglich.



    Die Berliner Morgenpost schrieb am 25.08.2002 hierzu:


    Zitat

    Der Chor hat eine lange Tradition. Von 1950 bis 1990 war er das Herzstück des Erich-Weinert-Ensembles der DDR-Armee. Die Bundeswehr übernahm ihn nur bis Mitte 1991. Auf Beschluss des Bundestages wurde der mittlerweile mit Sängern aus ganz Deutschland aufgefüllte Carl-Maria-von-Weber-Chor bis 1995 weiter aus dem Verteidigungshaushalt mit jährlich drei Millionen Mark finanziert. Höhepunkte unter den hundert Konzerten pro Jahr waren das Flandern-Musikfestival und eine Israel-Tournee. Beim Frankfurter Gastspiel der Metropolitan Opera New York mit einer konzertanten Aufführung des «Fliegenden Holländer» unter James Levine übernahmen die «Webers» 1994 den Chorpart.


    Jerke und seine Mannen stemmten sich ihrem Schicksal entgegen und wagten 1995 als stark reduziertes Vokalensemble den Neuanfang. Vom Senat wurde es bis 1999 als «Arbeitsförderbetrieb» betrieben. Der Klangkörper begeisterte weiter im In- und Ausland, auch bei Revuen im Friedrichstadpalast. Ob Volks- oder Kunstlied, geistliche Musik, Folklore, Oper, Operette oder Musical - nichts war den «Webers» fremd. Zahlreiche CDs künden davon. Zu einer Heimstatt wurde das Theater Karlshorst.


    Grüße

    Apollon

    Das deckt sich auch mit meiner Hörerfahrung. Allerdings gibt es auch bei reinen Militärkapellen doch signifikante Klangunterschiede - zwei meiner favorisierten Kapellen sind die "Vienna Military Brass Band" und das "Zentrale Orchester der NVA".

    Wie interessant ... durch Zufall bin ich gestern auf diese kurz Dokumentation gestoßen "Zwischen Probe und Parade (1975) - Dokumentarfilm über das Zentrale Orchester der NVA". Zwar bin ich kein Freund von Märchen, die Doku allerdings fand ich durchaus sehenswert.



    Musik von der Insel ...



    CD10


    Edward Elgar (1857-1934)


    In the South

    Introduction and Allegro

    Enigma Variations


    Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR

    Roger Norrington


    Liederhalle Stuttgart, Beethovensaal, 2007/10







    Fantastisch klingt das Stuttgarter Radioorchester unter seinem damaligen Chefdirigenten. Der "Stuttgart Sound" war nicht bei jedem beliebt, ich mochte seine Arbeit in Stuttgart. Und so wandern die SWR-Mitschnitte bei mir regelmäßig in den Player.

    Auf in die USA ...



    Randall Thompson (1899-1984)

    Symphony No.2


    George Whitefield Chadwick (1854-1931)

    Melpomene Overture

    Rip Van Winkle Overture

    Tam O'Shanter - Symphonic Ballad


    Detroit Symphony Orchestra

    Neeme Järvi


    Detroit Symphony Hall, 29 April & 6 Mai 1995


    Robert Schumann (1810-1856)


    Manfred Op.115


    Jörg Gudzuhn, Sprecher

    Rundfunkchor Berlin

    Berliner Sinfonie-Orchester

    Michael Schønwandt


    Berlin, Schauspielhaus am Gendarmenmarkt, Oktober 1993






    Der dänische Dirigent Michael Schønwandt war von 1992-1998 Chefdirigent des heutigen Konzerthausorchester Berlin.

    Erscheint demnächst ...




    • Label: Profil, DDD/LA, 2021
    • Erscheinungstermin: 26.8.2022



    jpc schreibt hierzu:


    "Vom Wiedererwachen der Kunst

    Vom Wiedererwachen der Kunst nach Krisenzeiten handelt Carl Meisls Festspiel »Die Weihe des Hauses«, das mit der Musik Ludwig van Beethovens am 3. Oktober 1822 in Wien zur Wiedereröffnung des Theaters in der Josefstadt gegeben wurde.

    Zugrunde gelegt hatte man Beethovens Musik zu August von Kotzebues Text »Die Ruinen von Athen« (1812). Die Komposition wurde dem Text Meisls angepasst und um Neuschöpfungen Beethovens erweitert. Dieser scheint erst im September 1822 für die bevorstehende Aufführung kompositorisch tätig geworden zu sein und auf jene Texte Meisls neue Musik komponiert zu haben, für die sich keine adäquate Vorlage in den »Ruinen von Athen« finden ließ. Der Tanz mit Chor »Wo sich die Pulse jugendlich jagen« ist als Werk ohne Opus (WoO) 98 separat verzeichnet, ebenso der für das Festspiel überarbeitete Marsch Opus 114. Hohen Bekanntheitsgrad erreichte die Ouvertüre. Ihre prominente Platzierung als separates Opus (124) zwischen der Missa solemnis
    und der 9. Sinfonie belegt, dass ihre Verwendung als Konzertouvertüre mit Beethovens Zustimmung rechnen kann. "

    In Anlehnung an die kleine UHQCD Diskussion, muss ich Dr. Holger Kaletha beipflichten, diese Ausführungen klingen IMO wahrhaftig besser als herkömmliche CDs.


    Eine gewisse Klarheit und Brillianz im Klang sehe ich als ganz klaren Vorteil dieses Verfahrens. Und so habe ich mir nach und nach einige dieser Scheiben zugelegt, zugegeben nicht ganz billig.

    Aber was nützt das ganze Geschreibe darüber, einfach mal selbst ausprobieren.


    (UHQCD/Japan)


    Igor Stravinsky (1882-1971)


    Petrouchka

    The Firebird


    Chicago Symphony Orchestra

    Carlo Maria Giulini


    Chicago, Medinah Temple, 13 - 15 Mai 1969

    Bei mir war es ganz klar der Musiklehrer, er hat uns in die Oper und ins Konzert geschleppt. Damals nervig, heute bin ich ihm auf ewig dankbar. Wäre das nicht gewesen, ich denke, ich hätte ein Theater nie von innen gesehen...


    Obwohl, mein Vater hatte eine Kassette von Mario Lanza "Unvergessen - Mario Lanza". Ich weiß noch, wie ich diese Kassette rauf und runter gehört hatte. Es ging soweit, dass ich seine Lieder in unserem damaligen Treppenhaus aus voller Kehle nachsang (...eher schlecht als recht:D). Die Stimme hat mir imponiert und wahrscheinlich hat sich mich auch für mein weiteres Leben geprägt - mit Ausnahme der Pubertät, da ging Klassik gar nicht.




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    Eine nicht zu unterschätzende Vierte bietet uns hier André Previn. Mit dem Chicago Symphony Orchestra gelingt ihm eine packende Darbietung mit nie nachlassender Intensität. Auch klanglich braucht sich die Aufnahme von 1978 nicht verstecken. Der Dynamikumfang ist weitgespannt, was in der Zeit nichts ungewöhnliches für die EMI war.



    (Warner/Japan)



    Dmitri Shostakovich (1906-1975)


    Symphony No.4


    Chicago Symphony Orchestra

    André Previn


    Chicago, Medinah Temple, 1 Februar 1977







    ...für die mikroskopische Abbildung kann ich leider nix für.

    Mein zuletzt gehörter Berwald hat mir ausserordentlich gut gefallen. Leicht und beschwingt floß die Musik daher, eine Freude ihr beizuwohnen.


    Also, jetzt noch ein bisschen mehr von meiner kleinen "Entdeckung des Tages".



    Franz Berwald (1796-1868)


    -Sinfonische Dichtungen-


    Gävle Symphony Orchestra

    Petri Sakari


    Gävle Concert Hall, 13 - 15 September 2000

    ... weiter mit Delius


    CD2

    Frederick Delius (1862-1934)


    The Walk to the Paradise Garden*

    A Song of Summer*

    Irmelin Prelude*

    Late Swallows

    Appalachia°


    Alun Jenkins, Bariton

    Ambrosian Singers°

    London Symphony Orchestra*/

    Hallé Orchestra

    Sir John Barbirolli


    1965-70

    ...es wird heißer und heißer.


    Mal sehen, vielleicht bringt mir der nordische Nielsen etwas Abkühlung.



    Carl Nielsen (1865-1931)


    Symphony No.5 & 6


    Finnish Radio Symphony Orchestra

    Jukka-Pekka Saraste


    Helsinki, Culture Hall, September 1997 (5.)/ September 1999

    Einen schönen heißen Nachmittag allerseits.


    Im Player rotieren die Trojaner mit der Crespin unter Prêtre. Klanglich - auch für die Zeit - nicht wirklich gut eingefangen, flach und kaum räumlich. Vielleicht liegt's auch an der CD Übertragung? Die original LP habe ich leider nicht, bzw. besitze ich sowieso keinen Plattenspieler.



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    Hector Berlioz (1803-1869)


    Les Troyens (Highlights)


    Crespin/ Chauvet/ Berbié/ Bellary/ Huteau

    Orchestre, Fanfare et Choeurs du Théâtre National de l'Opéra de Paris

    Georges Prêtre


    Paris, Salle Wagram, 15/ 16 - 23 Januar & 11/ 13 Mai 1965

    Aus der Blütezeit der digitalen Opernaufnahme - Gounods Faust unter Monsieur Michel Plasson.




    Charles Gounod (1818-1893)


    Faust


    Faust - Richard Leech

    Marguerite - Cherly Studer

    Méphistophélès - José van Dam

    Valentin - Thomas Hampson

    Siebel - Martine Mahé

    Dame Marthe - Nadine Denize

    Wagner - Marc Barrard


    Choeur et Orchestre du Capitole de Toulouse

    Michel Plasson


    Toulouse, Halle-aux-Grains, 15 - 28 Februar 1991