Danke für den schönen Bericht und die Kommentare.
Ab morgen kann ich mitreden. Das amot ti vieta von Tetelmann auf Instaramm ist schon sehr vielversprechend!
Danke für den schönen Bericht und die Kommentare.
Ab morgen kann ich mitreden. Das amot ti vieta von Tetelmann auf Instaramm ist schon sehr vielversprechend!
Ich freue mich darauf demnächst mit meiner Frau für ein paar Tage zu verreisen. Wir haben an drei aufeinanderfolgenden Tagen ( 5,6 und 7. 12) und an drei unterschiedlichen Orten ein Treffen mit den Damen Fedora, Cio-Cio-San und Salome. Das gibt es wahrscheinlich nur in Berlin !
Karnevalsonntag 15.2. dann die Walküre im Harz in Halberstadt und als Höhepunkt am 25.3 Tristan in der Met.
Im Dezember Monaten gibt es doch an der DOR wieder Besserung. In Düsseldorf gibt es Katja Kabanowa (da freu ich mich drauf wie Bolle) und in Duisburg Händels "Giulio Cesare" (auch hier ist Bolle angesagt), beide Werke auch mehrmals.
Aber trotzdem ! November und Dezember kein Verdi, Puccini, Wagner oder Strauss an der DOR. Daran kann ich mich nicht erinnern!
Hoffentlich erfolgt hier nicht der Wechsel zum Stagionebetrieb. Die DOR hatte immer ein tolles ausgewogenes Programm, welches mit Wien, zT auch Berlin, gut mithalten konnte.
Das ist bis jetzt eher eine Ausnahme an der DOR. Duisburg wird leider aus Kostengründen massiv ausgedünnt, aber so ein besch... Programm für November habe ich noch nie an der DOR gesehen, und ich bin seit über 30 Jahren regelmäßig da!
Als Siegmund war er sehr gut zu verstehen, und in der 3 Sat-Aufzeichnung auch. Vielleicht hatte er einen schlechten Tag , oder siehst du das auch so bei der Aufzeichnung der Premiere ? Dann ist es eben im Auge des Betrachters.......
Meine Frau und ich waren jedenfalls so hingerissen, daß wir noch in der Nacht Karten für seinen Tristan an der MET im März 26 erworben haben, als Abschluß unserer geplanten USA Reise.
Bin gerade aus Bayreuth zurück und noch immer überwältigt von dem 1. Aufzug Walküre , den ich in fast 40 Jahren, so noch nie live gehört habe.
Wenn Spyres, wie Samstag, die Arme ausbreitet und ins Forte geht, ist das unfassbar und unvergleichbar gut , und mir fallen als Vergleich nur die Aufnahmen mit L. Melchior ein. Leider konnte ich ihn als Walter nur im Stream hören, was mich auch uneingeschränkt überzeugte.
In so fern, kann ich Renes Beitrag nur unterstützen.
Die Inszenierung des Ring, nur GD habe ich nicht gesehen, ist für mich , abgesehen von einigen Ungereimtheiten, überzeugend als modere Familiensaga. Das Dirigat langsam, aber immer mit Spannung ohne jemals die Sänger zuzudecken.
Komisch, daß so wenig Taminos zum Hügel pilgern und darüber berichten !
Hallo Provence !
Gestern Abend habe ich nochmals die Aufführung des Otello in Düsseldorf besucht. Es war der letzte Abend in dieser Saison und gut besucht.
Die Inszenierung ist eine moderne Interpretation, wo sich alle Figuren in einem schwarzen Kasten wie eingefangen bewegen und nur bei Otellos Tod öffnet sich dieser kurz nach oben. Eine, wie ich finde, ganz gute Idee.
Die Sänger können immer frei Singen, ohne absurde Verrenkungen durchzuführen und sind auch so positioniert, dass man sie immer gut hören kann. Wieder war die Leistung des Ensemble und des Orchester hervorragend und dieses wurde auch vom Publikum goutiert.
Konzertante Aufführungen besuche sehr selten, da lege ich lieber eine CD auf.
Selbstverständlich habe ich Bezug genommen auf die aktuelle Kritik im Opernfreund mit der aktuellen Besetzung. Damit sollte gezeigt werden, daß ich mit meiner Begeisterung für die sängerischen Leistungen nicht alleine stehe. Mir hat die Inszenierung, abgegesehen von der lächerlichen Bevormundung des Publikums durch Streichungen in der Übertitelung, gefallen, aber klar Geschmacksache !
Ich kann nur jedem empfehlen in der Rheinoper den Otello mit Martin Muehle noch anzuschauen. Am 10. und 13.7.
Muehle singt den Otello wie Del Monaco, wenn man es mag, ich tue es !! Auch die anderen Partien sind sehr gut besetzt.
Dazu gibt es eine tolle Kritik im Opernfreund ! Bin leider zu blöd zum verlinken !
Weiterhin sollte man die Rusalka wegen Nicole Chevalier, auch in der Rheinoper heute und Freitag 11.7, nicht verpassen.
Selten eine so fesselnde Kombi aus Gesangskunst und Schauspiel wie bei der Amerikanerin gesehen !
Habe schon Karten für ihre Salome in Berlin im Dezember !
Danke für den Bericht. Es gibt leider nur noch wenige hier die über ihre Erlebnisse schreiben.
Ich habe die Inszenierung vor vielen Jahren in Bologna mit Siukola und Schnaut gesehen. Mir hat sie sehr gefallen , trotz der fehlenden Nähe im 2. Aufzug. Die Bilder habe ich immer noch im Kopf , während ich die Bilder anderer Tristane längst vergessen habe, ich denke das spricht fur die Inszenierung.
Als ehemaliger Hardcore-Wagnerianer ist in den letzten Jahren meine Leidenschaft für Puccini immer weiter angewachsen mit der Reihenfolge :
1. Fanciulla
2. Turandot
mit Abstand
3. Tosca
4. La boheme
5. Manon
6. La rondine
7. Butterfly
Das Finale von Manon würde ich jedem empfehlen , der einen Einstieg in Tristan sucht, sozusagen "Tristan light "
Die Musik beim ersten Erscheinen von Minnie im 1. Akt der Fanciulla ist für mich überwältigend , im wahrsten Sinne, ähnlich wie das Finale der Walküre.
Fanciulla und Turandot sind durchkomponiert, wie bei Wagner , auf höchstem Level.
Ich freue mich Freitag Gregory Kunde in Parma als Andrea Chernier erleben zu dürfen.
Vor einem Jahr habe ich ihn als Calaf in Hamburg gehört. Beeindruckend wie er das mit seinen 71 Jahren macht !
Ein großer Künstler ! Leider konnte ich ihn als Dick Johnson in Hamburg letztens nicht hören.
Ich habe am Donnerstag in Rom eine Tosca gesehen, in dem Bühnenbild nachgebaut der ersten Aufführung in diesem Theater 1900 !
Herrlich, jedes Detail der Inszenierung stimmte mit dem gesungenen Text/ Libretto überein. Das Bühnenbild mit den 3 Schauplätzen orientierte sich an den baulichen Gegebenheiten in prächtiger Farbgebung.
Das würde hier als fürchterliche traurige Ruine gelten !
Meine Frau und ich, und alle mehr als 2000 Anwesende, haben es aber trotzdem sehr genossen.
Ich freue mich darauf im August Daniel Behle als Loge und am nächsten Tag M. Spyres als Siegmund in Bayreuth zu hören.
Früher habe ich die Mutter von Herrn Behle in Bonn als Walküre gehört, wenn ich mich richtig erinnnere!
Natürlich klingt Cielo e mar bei Bergonzi anders ! Alles klingt anders bei Carlo ! Man kann Götter nicht mit Menschen vergleichen!
Ich kannte Jadge bisher noch nicht, aber alles was hier eingestellt wurde, auch die Gioconda gefällt mir gut, ein toller Spinto !
Hallo Thdeck,
das ist mal eine tolle Interpretation, der ich allumfassend zustimme, aber niemals so prägnant hätte schreiben können !
Bravo und Danke !
Dirk
Ich habe Frau Netrebko zum ersten Mal live als Turandot im Mai in Wiesbaden gehört. Eine so perfekte stimmliche und gestalterische Darbietung der chinesischen Prinzessin, habe ich trotz vieler Turandots an verschiedenen Häusern noch nie gehört. Mir ist jetzt klar, warum sie so ein Weltstar ist und zu Recht gute Kritiken bekommt. Die Kartenpreise waren mit ca. 100 € sehr fair. Unfair war nur eine grölende Schar protestierender Ukrainer auf der Wiese vor dem Opernhaus, die zum Glück nicht ins Haus hinein konnten.
Auch ihr Ehemann hat sehr gut gesungen.
Fazit : Immer wieder , wenn möglich !
Trailer und Interview fand ich auch eher anregend mir diese Inszenierung mal anzuschauen, statt sie sofort abzulehnen. Allerdings denke ich nicht, daß man sich danach wirklich ein Urteil erlauben kann, dafür ist es doch zu kurz. Ich habe auch nur einmal bisher eine Vorstellung vorzeitig verlassen, ein brüllender Tenor im Trovatore in Düsseldorf der mir Alles verleidet hat, obwohl ich mich schon oft geärgert habe, aber bis zum Ende sollte man schon bleiben um Mitreden zu können! Ich denke also Trailer sind nicht geeignet eine Regiearbeit oder Sängerleistung zu beurteilen, sondern sie sollen nur Interesse wecken, und das hat in dem Fall, zumindest bei mir, funktioniert.
Sorry , sehe gerade, ich bin im falschen Chat.
Nabucco hat mir auch sehr gut gefallen , obwohl einiges zu sehen war, daß nicht so im Libretto steht, aber gut passte.
Sollte nicht längst eine neue Inszenierung vorgeschlagen werden, über die man sich dann austauschen kann, anstatt sich hier gegenseitig auf die Löffel zu geben ?
Ich habe am 15. 8 die Vorstellung besucht.
Die Inszenierung läßt mich ratlos zurück. Ich verstehe sie nicht. Vielleicht hat man irgendwo den Müllhaufen von Schlingensief in B. gehortet und diesen im 2. Akt auf der Bühne verteilt, und ihn im 3. Aufzug zu einem Haufen zusammengeschoben, auf dem dann Tristan liegen kann ? Aber vereinzelte Momente , auch der Personenregie , waren beeindruckend, zB die einzige innige Umarmung bei den ersten Habet-acht-Rufen oder wie Marke bei seiner Klage Tristan an den Kopf fasst.
Schager hat sich deutlich bemüht an den richtigen Stellen leise zu singen, fast schon zu viel, wenn er im 2. Aufzug das Wort "Liebe" immer im Piano singt. Die Stimme harmonierte sehr gut mit Nylands, besonders auch im im 2. Aufzug und ich glaube es gibt niemanden der den 3. Aufzug so fesselnd und stimmgewaltig gibt wie er, ohne jegliche Abnutzung. Das war atemraubend !
Das über Windgassen stimmt, aber Gould hatte eine wunderschöne kraftvolle Stimme , so habe zumindest ich sie immer empfunden, und die Tatsache, daß er mehr als 3000 Aufführungen , z.T 2 mal am Tag, im Phantom der Oper abgeleistet hat müssen, spricht gegen einen klugen Einsatz seiner Ressourcen. Welcher Wagnertenor seiner Zeit hatte denn weitere Grenzen?
Nach diesen Diskussionen werde ich mich hoffentlich morgen angeregt auf der Fahrt nach B. mit meiner Frau über diverse angesproche Apekte austauschen können, die Fahrt dauert lange genug , und versuche die Inszenierung des Isländers unvoreingenommen auf mich Wirken zu lassen. Zum ersten mal ist auch meine 23 jähr. Tochter in B. und ich bin gespannt wie Sie , vollkommen unbelastet, das Stück sieht.
Aber die Diskussion hier ist sehr interssant und hat mir einige neue Aspekte und Herangehensweisen nahe gebracht, besondes von Werner H. , auch wenn ich seinen Standpunkt des öfteren nicht teile.
Ich gehöre zu den Doofen die glauben, daß Isolde sich in Tristan verliebt hat, in dem Augenblick in dem sie ihn töten will, und genau das gibt die Musik auch her ! Da brauchts keinen Trank mehr !
Danke, werde ich dann mal suchen !
Mir gefällt die Inszenierung des TH nicht so gut wie allen anderen. Diese ganzen Figuren die da rumlaufen und nicht im Libretto stehen, ist nicht mein Ding ! Aber Gould hat immer für alles entschädigt!
Vielen Dank für den interessanten Bericht über Tristan in B. Ich sehe Donnerstag Tristan und Freitag Tannhäuser mit zwei vollkommen unterschiedlichen Tenören, Schager und Voigt, die ich beide schön öfter gehört habe. Mal schauen !
Da hast du recht ! Dann liege ich mit meiner Einschätzung wohl falsch. Danke für die Korrektur und den Artikel.
Damit kein falscher Eindruck entsteht: Ich mag Kollo, besonders seinen Stolzing, ich habe ihn leider nur am Ende seiner Karriere hören können, das war nicht aussagefähig.
