Beiträge von Doc Brown

    Die CD hat sich in unserer Familie und Verwandtschaft nie durchgesetzt und Verbreitung gefunden. Die Eltern und Grosseltern sind bei der Schallplatte geblieben, die jüngere Generation hat Musik anfangs im Netz gekauft, da man sie dort in besserer Qualität bekommt und auf dem Computer gespeichert und ist dann zu Streaming gewechselt, wo Internetzugang zuverlässig als Flatrate vorhanden war. Von den Kollegen hat keiner Datenträger rum stehen.


    Sofern mir Mal eine CD in die Hände fällt, kopiere ich diese am Computer auf Festspeicher, um sie an zu hören.

    Auch ich habe Mal vor langer Zeit diese Sammlung "Arthur Rubinstein - The Complete Album Collection" bekommen, aber nie gehört:

    - Die Aufnahmen sind ein halbes Jahrhundert alt und möglicherweise nicht mehr zeitgemäß.

    - Da ich meine Musik vom Computer spiele, müsste ich die 101 Scheiben irgendwo einlesen und taggen. Das war mir jedoch bisher zu viel Aufwand. Geräte zum Lesen solcher rotierender Datenträger werden schon lange nicht mehr verwendet und somit auch bei PCs nicht mehr eingebaut. Anstatt der sinnlosen Menge an Plastikscheiben hätte man besser einen Speicherchip ins Buch gelegt.

    - Der riesige Karton war mir zu gross und unpraktisch, sodass er daher möglicherweise, sofern er nicht bereits entsorgt wurde, noch irgendwo vergessen im Keller lagert.


    Lohnt sich der Aufwand?

    Vielleicht war auch das gemeint:

    Gold-Hasen sind die aus feiner Schokolade mit dem Glöckchen am roten Halsband von einem schweizer Hersteller.


    Dank Miniaturisierung und neuen Schaltungen der Technik hat sich unser Hobby, das Hören klassischer Musik, ständig verbessert: getreue Wiedergabe, Kabellos möglich, hoher Wirkungsgrad, kleine, unauffällige Geräte sind portabel oder bieten wohnlicheres Ambiente. Daher nutze ich für den Musikgenuss gerne die aktuellste und beste Technik. Dass diese problemlos funktioniert darüber muss man sich keine Gedanken machen. Aber die Technik ist nur ein Mittel zum Genuss von Musik, wie ein Flakon für das Parfüm oder der Flaschenöffner für das Getränk. Das wertvolle davon ist immer der Inhalt. :cheers:

    Gold-Ohren kenne ich zwar nicht, aber vielleicht meinst Du die Gold-Hasen-Fraktion: "Mein Name ist Hase, ich weis von nichts."


    ... die fiese Lasten darstellen ???

    So ein Verstärker ist bis 2 Ohm Lastimpedanz angegeben. Daher kann man auch mehrere Lautsprecher parallel anschliessen und weitere Räume mit Musik versorgen. Wenn Du 1 Ohm feste Geräte benötigst, dann finden sich weitere, geeignete Verstärker in der Rubrik Beschallungstechnik. Für Zuhause reichen auch um 2x10W. Die gibt es vermutlich bereits zum aufstecken auf den Raspi oder als Briefmarke zum irgendwo versteckt ankleben. Wir wollen mit der Energie und den Ressourcen unserer Umwelt sinnvoll umgehen.

    Hitzepause???

    Für mich sehen die Abbildungen oben wie alte Heizlüfter der Grosseltern aus. Ich verwende zum Musik Hören aktuelle Verstärker und da wird nichts warm, sondern es wird nur das Signal aus meinem Raspi verstärkt. So ein Gerät ist für 2x100W etwa genauso gross, d.h. wie eine Zigarettenschachtel.

    Jakobus, eben, du verbringst auch Deine Zeit mit Musik hören und nicht mit planlosem Ausprobieren von mangelhaften Geräten.


    Am Wochenende war ich auf einem Open-Air klassik Konzert (ohne PA). Da haben sich während der Aufführung Bekannte lautstark begrüsst und unterhalten. Obwohl andere Konzertbesucher sich beschwert und um Ruhe gebeten haben, hat sie das nicht interessiert und sie haben einfach weiter geredet. Nein, das waren keine jungen Leute, sondern Senioren, von denen ich so eine rücksichtslose Störung nicht erwartet hätte. Wir haben dann einen anderen Hörplatz aufsuchen müssen.


    Ich verwende Kopfhörer unterwegs auf Reisen in Bus und Bahn oder Hotelzimmer, Balkon oder Terrasse. Sie sollen gegen Lärm isolieren und für den Transport klein und leicht sein, also in die Hosentasche oder Rucksack passen. Dabei werden die Kopfhörer auch Mal stärker beansprucht, wenn man sie schnell einstecken muss oder in der Sonne vergessen wurden. Kann man das mit Produkten dieses asiatischen Hersteller auch und stecken die das dann problemlos weg?

    und

    Aber auch ich / wir haben lange ausprobiert, dass ist Teil unseres Hobbys :)

    Und bei anderen Komponenten wie Verstärker, Cd Player auch so.


    Gruß Michael

    Nö, zumindest mein Hobby ist klassische Musik hören. In Geräte will ich nichts investieren. Dafür gehe ich lieber ins Konzert. Deshalb bin ich hier in einem Musik Forum und nicht im Elektrik oder Mechanik Forum. Kopfhörer gehen leider durch den Gebrauch mechanisch defekt, bzw. die Kunststoffe zerfallen mit der Zeit oder manche verlieren sie unterwegs. Schade dass ihr damit so viel Zeit vergeudet, anstatt Musik zu hören.

    Da mir in letzter Zeit immer wieder Geräte mit Bluetooth zugetragen wurden, hatte ich Gelegenheit mich mit dem Thema nochmals zu beschäftigen. Zur Verwendung kam der bereits genannte Bluetooth V.5.3 USB Stick von UGREEN. Diesen habe ich mit einer Verlängerung oben an der Schreibtischlampe befestigt. Zwei Nagetiere und ein Barcodescanner, bei denen ich die Akkus tauschen sollte, konnten zufällig via eigenem Dongle und auch per Bluetooth betrieben werden. Das habe ich zum Testen genutzt: Die Verbindung und Funktion hat sofort mit dem Setup des Betriebssystems funktioniert. Bei den BT Kopfhörern sollten teilweise die Ohrpolster ersetzt werden und so lagen diese bis zum Eintreffen der Ersatzteile für weitere Tests herum. Seit meinem letzten Versuch wurde im Betriebssystem etwa Mitte 2025 der Audioserver auf pipewire umgestellt. Zudem habe ich das Tool blueman verwendet, das mehr Einstellmöglichkeiten bietet und viele Informationen zu Bluetooth anzeigt. Damit habe ich alle Kopfhörer, sowohl für Hören als auch Sprechen, zum funktionieren bekommen. Bluetooth Verbindung habe ich mit dem Sender an dieser erhöhten Position in der ganzen Wohnung bis auf eine Ecke im Gang. Leider sind bei meinen damals gekauften In-Ears die Akkus durch nicht benutzen tief entladen worden und dadurch nun defekt.

    Hallo Doc,


    das ist keine Argument, denn KH benutze ich meist zu Hause und sehr oft Abends im Bett. Also da kann von Sommerhitze keine Rede sein.


    Und Punkt zwei: Solche furchtbaren Ohrhörer oder In-Ear- Stöpsel kommen mir schon aus hygienischen Gründen grundsätzlich nicht ins Ohr. Wenn bei irgendwelchen elktronischen Geräten früher Ohrhörer dabei waren, habe ich die direkt entsorgt.

    Hallo teleton,


    dann hast Du Glück, dass es bei Dir in der Wohnung im Sommer nicht heiß wird (Haus in den Bergen, gut gedämmt oder Klimaanlage).


    Ich liege meist auf der Seite und das geht eigentlich mit geeigneten In-Ears recht gut.


    Was hat das mit Hygiene zu tun, es sind doch Deine Hörer und alle Kopfhörer berühren immer irgendwo die Haut, wenn sie abdichten sollen.


    Schade für Dich, dass Du die beigelegten Ohrhörer nicht probiert hast, denn ich erhalte oft auf diese Weise dann solche Kopfhörer geschenkt, die ich teilweise sehr gut finde. Leider kann man genau diese dann aber nicht mehr nachkaufen, wenn sie defekt gegangen sind. Bei mir sind Kopfhörer ein Verbrauchsartikel für unterwegs, für die ich keinen Aufwand betreibe, weil ich sie doch bald ersetzen muss. Funkkopfhörer muss ich nach jedem Gebrauch erneuern, weil sie nach dem Urlaub ungenutzt liegen, sich die Akkus tief entladen und defekt gehen. Für jemanden der selten mit Kopfhörer hört, mach das keinen Sinn. Drei Paar sind schon tot, aber nun habe ich mir für den Urlaub noch Mal welche, weil sie praktisch bei einer Bestellung umsonst waren, mit bestellt. Die haben einen flachen Kanal und Silikonstücke. Mal probieren, ob sie länger angenehm im Gehörgang sitzen. Zur Not habe ich noch welche mit Kabel dabei. Vielleicht ist es eine gute Idee, wenn ich sie im Hotelzimmer zurück lasse, damit sie dann jemand weiter nutzt, der oft drahtlose Kopfhörer verwendet.

    Erstaunlich, dass jetzt in der Sommerhitze das Thema mit den "Ohrwärmern" hervor geholt wird, aber es soll auch Leute geben, die bei dem Wetter eine Wollmütze tragen.


    Dieser Typ Muschelkopfhörer ist mir unangenehm beim Tragen: Entweder drücken sie mich auf den Ohren oder ich schwitze unter den Polstern. Für mich sind Earbud oder In-Ear (manche drücken leider auch im Gehörgang) Hörer besser. Kopfhörer verwende ich überhaupt nur mobil auf Reisen.

    Weil es keine Normen gibt bei den Anschlüssen, ist die Wirkung je nach Gerätekombination anders.

    Das sind glaube ich alles sehr komplexe Anpassungsprobleme zwischen Verstärker - Kabel - CD-Spieler, die man mangels Normen - jeder Hersteller macht, was er will - einfach kaum vorhersagen kann. Deshalb verliert man viel Zeit - und Geld - bzw. Lehrgeld.

    Warum verwendest Du nicht besser Geräte mit genormten Anschlüssen?

    Falls jemand den Titel liest und weitere Infos für Android sucht:

    Andreas Kromke hat speziell für Klassik Hörer den Unpopular Music Player geschrieben.

    Hallo ins Forum,


    wäre es eine gute Idee, passend zum Forumsthema, Musikvideos zu klassischer Musik zu produzieren? Man könnte auch Proben oder Vorbereitungen einer Aufnahme zum Konzert zeigen. Ich finde die Erklärungen, warum so gespielt wir oder warum Mikrofone dort stehen, immer sehr interessant. Man könnte auch einen Instrumentenbauer besuchen und sein Handwerk vorstellen. Vielleicht hat jemand Verbindungen zu Musikern, der nächste kann ansprechende Bilder drehen und ein weiterer macht guten Ton. Wenn bei Alfred das Film-Eqipment bereits dafür vorhanden ist, so könnte es auch gut hierfür eingesetzt werden. Am Ende haben die Musiker ein Promotion-Video und die Crew hatte ihre Freude bei der Produktion.


    Mal so als Anregung zum Thema des Forums hier und Video, falls das nicht eine Gruppe hier bereits macht.


    Doc Brown

    Die class D Verstärker klingen nicht, sondern heben nur den Pegel an. Das sind doch keine Musikinstrumente.


    Einen komischen class D Verstärker hast Du da stehen. Wenn der so gross (ca. 19" breit, 1 oder 2 HE hoch) und schwer (mehrere kG) ist, dann müsste das ein Industrieprodukt für PA (public adress) Beschallung oder zum Betreiben von Maschinen sein und mehre kW (z.B. 2x 16kW sind noch an der Schukosteckdose machbar, darüber ist dann Drehstrom notwendig) Leistung sein. Möglicherweise ist der DSP darin nicht richtig konfiguriert, wenn er komisch klingt. Dann sollte auch er ordentlich funktionieren.


    Die class D Verstärker für zuhause mit bis um 100W sind ICs der üblichen Halbleiterhersteller. Die Platine für Lötanschlüsse und ein paar externe Bauteile sind dann nur so gross wie eine Briefmarke oder Handteller. Die sind meist in Geräte eingebaut und nicht sichtbar als solche (Technik Geraffel mag ich in der Wohnung nicht rum stehen haben). Über den üblichen 3,5mm Klinkenstecker oder Bluetooth wird ein Player angeschlossen. Für meine Geräte habe ich um € 3-10 bezahlt, inzwischen sind sie vielleicht durch die Inflation etwas teurer. Am besten holt man sich das IC mit einer Platine über Albert Schnell und bestückt es nach IC-Hersteller Vorgaben im Datenblatt selber neu. Da es SMD bestückt ist, ist das in Sekunden erledigt. Ein Steckernetzteil versorgt das Gerät und den class D Verstärker dabei. So ein Netzteil habe ich/man meist noch rum liegen. Bei mir tun vermutlich 5-10 solcher kleinen Helferlein unauffällig ihren Dienst, ohne dass bisher einer ausgefallen ist und wenn, dann gäbe es eben einen neuen. Zum Glück kostet Elektronik heut zu Tage fast nix.

    Das steckt vermutlich im USB-C Stecker der Kabel drin:


    Specification:

    CX 31993 Chip

    Interface: TYPE C to 3.5mm

    Total length: 13cm

    Thrust: 65mW

    DAC sampling rate: 32bits/384KHz

    Signal-to-noise ratio/SNR: >128dB

    Dynamic range/DNR: >120dB

    Distortion/THD+N: 95db

    THD+N: 0.0003% DSD: 64/1283(PCM)

    Wire: 4 strands of transparent sterling silver + 4 strands of transparent blue mixed, a total of 8 strands of sterling silver

    Wie man sich die Verzerrungen schön redet ist egal, aber es sind doch Veränderungen des Klangs und somit unerwünscht, wenn man das Instrument möglichst genau hören möchte.


    Seit wir seit einiger Zeit bei technischen Schaltungen des Typs der Klasse D angekommen sind, dachte ich, dass damit solche klanglichen Veränderungen in Verstärkern nicht mehr existieren. Es wird technisch nur noch an und aus geschaltet und mit welchem Bauteil man das macht, ist doch egal. Am Ende sollte heute bei allen aktuellen D Verstärkern immer das selbe heraus kommen. Wenn Dir Dein Gerät optisch besser gefällt und Du den Platz und Strom dafür opfern möchtest, so lass eben eine Röhre das Signal schalten. Das Auge isst mit, sagt man und deshalb gibt es auch die Blindverkostung.8)


    .. wenn Du magst auch von Ananas. :jubel:

    astewes, da es am Kabel keinen Lautstärkeregler gibt, macht es für mich keinen Sinn einen Kopfhörer damit direkt an zu schliessen. Man müsste das Digitalsignal im Computer auf leiser um rechnen und würde so den Klang verändern. Falls es in der Software so eine Einstellung gibt, so habe ich diese immer auf maximal, d.h. nicht abschwächen/leise umrechnen und regle die Lautstärke am Verstärker, auch weil ich an den realen Knopf leichter dran komme. Möglicherweise ist aber das digitale Umrechnen besser als so ein Potentiometer.


    Meine Meinung ist nicht so viele Geräte zu verwenden, durch die die Musik hindurch muss und die stets auch Netzteile haben. Die/meine kleinen Geräte haben alle die 3,5mm Klinkenbuchsen. Mit diesem Adapter kann man Geräte anschliessen, wie z.B. Mischpult, oder Verstärker für Lautsprecher und Kopfhörer, die noch einen analogem Eingang haben, ohne dazu ein weiteres, grosses Gerät und einen Stromanschluss zu benötigen. Erstaunlich, dass diese hier niemand verwendet. Im USB-C Stecker ist vermutlich eine Anpassung, wie bei den Computer Monitorkabeln, wo man unterschiedliche Anschlüsse verbinden kann (ein Raspberry Pi hat HDMI, die PC-Welt verwendet Display-Port). MartinH, z.B. Raspberry Pi o.ä. haben keine interne Soundkarte.

    Das ist eher eine Frage der Erziehung, wenn Kinder zu faul sind mit dem Fahrrad eine halbe Stunde oder 45 Minuten pro Weg zum Unterricht zu fahren. Mich haben meine Eltern nie irgendwo hin gefahren, vermutlich, weil sie das als Jugendliche auch nicht anders kannten. Erst später, als ich mir das selber verdient hatte, konnte ich dann mit meinem Mopped fahren.

    Zum Anschliessen vom Computer an analoge Geräte gibt es so Adapter-Kabel USB nach 3,5mm Klinke für etwa €5, das bei mir bisher stets problemlos funktioniert hat, wenn ich Mal so eine Verbindung benötigte. Das könnte vielleicht die Lösung für die diskutierten Probleme sein, weil dann keine grossen Geräte dazwischen sind, die das Signal verändern.

    Wir hatten uns in einem anderen Faden Gedanken über den Fortbestand z.B. der Orgel gemacht und fest gestellt, dass Instrumente nur weiter von Interesse sind und gebaut werden, wenn es genügend Spieler und Zuhörer hierfür gibt.


    Welche Möglichkeiten gibt es, Menschen für das Musik Machen zu begeistern?

    Warum funktioniert es bei manchen Menschen nicht?

    Warum wählt jemand ein bestimmtes Instrument?

    Warum interessieren sich manche Menschen überhaupt nicht für Musik?


    Man denkt vielleicht erst einmal an Eltern und Lehrer in der Jugend, vielleicht auch an Klassenkameraden, aber wie ist das bei Erwachsenen, die vor einer freien Auswahl stehen?


    Manchmal liest man in der Biografie oder bei einem Interview von Profimusikern, wie sie zu ihrem Beruf gekommen sind. Von den vielen Hobbymusikern weis man wenig.

    Würde man die damalige Volksmusik aus heutiger Sicht nicht bereits als klassische Musik bezeichnen, auch um sie von der volkstümlichen Musik, wie sie heute auf Volksfesten gespielt wird, ab zu grenzen? Ich hatte das Wort populär eher im Sinne von beliebt verstanden und nicht in gesellschaftlichen Schichten gedacht.

    Zur Zeit als diese heute als klassische bezeichnete Musik komponiert und erstmals aufgeführt worden ist, war sie populär, soweit das ohne Kino, Radio, Fernsehen und Internet möglich war. Das waren Hits, die auf der Strasse gepfiffen wurden. Die Künstler gingen damals schon auf Tournee und haben sie so verbreitet. Man musste die Noten von Hand kopieren und konnte sie nur mit der Post oder einem Kurier versenden, damit auch andere die Musik spielen und bekannt machen konnten. Klassische Musik war zu ihrer Zeit durchaus populär. Alles hat eben seine Zeit.

    MartinH, Du kannst auf Deiner Orgel natürlich spielen, was Dir gefällt, aber allzu viele (zahlende) Zuhörer wirst Du nicht finden, wie die Besucherzahlen s.o. zeigen. Zum Glück gibt es Pop- und Jazz- Musiker, die auf einer Pfeifenorgel spielen, was ich für den Erhalt des Instrumentes durchaus förderlich finde. Vermutlich gehörst Du nicht zu der jungen Generation von Schülern, die soeben ihre Musikrichtung entdecken und begonnen haben, ein Instrument zu erlernen. Um die geht es hier und sie für Orgel zu begeistern, damit sie eine Zukunft hat. Bereits Stars wie Elvis Presley, The Beatles oder The Rolling Stones mit ihrer Musik sind für diese Generation nicht mehr interessant und sie werden auch deren Instrumente (z.B. Elektronenorgel, Rhodes Piano etc.) teilweise gar nicht mehr kennen. Die können mit so dröger jahrhunderte alter Orgelmusik erst recht nichts anfangen und werden dann die Gemäuer samt Instrument ab reissen, um neuem Platz zu machen. Die Geschichte zeigt, dass dies bereits geschehen ist: Z.B. die damals so beliebten Heimorgeln sind schon auf den Sperrmüll gelandet.

    Der Titel soll uns anregen, darüber nach zu denken, was möglicherweise die Zukunft der Orgelmusik sein wird und andererseits Wünsche für die Entwicklung zu äussern, insbesonders wie wir das Instrument, die Musik, den Saal und die Darbietung gestalten müssten, damit sie mit der Zeit geht und so weiter attraktiv bleibt. Da gehört vielleicht auch der Versuch dazu, den Event optisch wie in einer Disco auf zu peppen. Mit anderen alten Musikinstrumenten wird durchaus auch aktuelle Musik in total neuer Umgebung gemacht und sie konnten somit diesen verstaubten Nimbus in altem Gemäuer hinter sich lassen.

    So wie ich den Titel verstehe, geht es um die kommende Musik und nicht um tradierte Literatur. Denn wie Orfeo sagt, wird durchaus aktuell und zukünftig für Orgel komponiert. Das sollte man auf Konzert- oder Kino-, also modernen Orgeln spielen können. Dass Musik in Zukunft per MIDI vom Computer gespielt wird, gehört eben auch dazu und neue Orgeln werden diese Schnittstelle implementiert haben. Wir schreiben unsere Texte und Noten am Computer und nicht mehr von Hand mit Tinte und Federkiel.


    Mir gefallen solche modernen Stücke durchaus.

    Der Titel fragt nach der Zukunft von Orgelmusik, zumindest von derzeit aktiven Komponisten und nicht nach Instrumenten und Stücken von lange verstorbenen. Das Thema ist daher zeitgenössische, klassische Musik und vielleicht auch, wie und wo Pfeifenorgeln zukünftig gebaut sein könnten. Schade dass hier bisher nicht all zu viel dazu bei getragen wurde.


    Wir haben hier in der Nähe leider keine Kino- oder Studio-Orgel, sodass ich nicht in den Genuss gekommen bin, mir dort aktuelle Kompositionen an zu hören. In den grossen Städten und bei Rundfunkanstalten soll es aber solche Pfeifenorgeln geben. Man müsste sich mal Schlau machen, wann dort aufgeführt wird und dann solche Aufführungen besuchen, wenn das möglich ist.

    Orgeln kenne ich auch in Konzertsälen, Opernhäusern und Kinoorgeln, die aber nur in USA. Bei uns habe ich leider noch keine Kinoorgel gehört, obwohl es diese auch hier zu Lande gibt. Früher gab es auch in Gasthäusern eine Orgel.

    Damals habe ich mir auch so einen elektrostat Float gebastelt, als Jürg Jecklin davon erzählt hat. Der hat bei mir nie Probleme mit der Elektrik gehabt. Der Jecklin Float elektrostat wird bei Quad in Deutschland, in aktueller Auflage, immer noch hergestellt, für alle, die nicht selber basteln wollen. Es ist das letzte Modell, das der gute Jürg Jecklin entwickelt hat, denn er hat uns leider im November 2021 verlassen.

    https://www.quad-musik-shop.de…qa-kopfhoerer-elektrostat


    Polster zerfallen mit der Zeit nach 10 Jahren, wie bei allen Kopfhörern und müssen immer Mal ersetzt werden. Das ist normal, denke ich und sind generell als Ersatz kein Problem zu bekommen.