Beiträge von Doc Brown

    Warum tauscht Du den Prozessor nicht einfach aus? Das sollte doch Routine in einer aktuellen Werkstatt sein, vor allem wenn die Technik schon so alt ist. Ist der Prozessor von SONY nicht mehr erhältlich? Heutzutage kann man auch problemlos in Japan bestellen. Vielleicht hast Du beim Albert Schnell Glück, dort gibt es fast alles für kleines Geld.


    Als nächstes Audio Projekt gibt es bei mir den Sound-Server in der Pfefferminzbox. Leider ist der Rasperry Pi Zero 2m derzeit nicht lieferbar. Der wird wieder bis zu 32-bit, 384kHz verarbeiten. Er muss kein Netz oder Internet haben und wird direkt per WLAN und Tablet oder SP bedient. Ihr könnt Mal ausrechnen wie viele CDs oder Stunden mit FLAC verlustfrei komprimiert auf ein verbautes 1TB micro SD Kärtchen dann passen. Die Schallwandler können via Bluetooth verbunden werden, sodass es keinen Kabelklang mehr gibt.

    Leider hast du von dem ganzen Thema so wenig Ahnung und auch so wenig Aufgeschlossenheit, dass ich mir weitere Beiträge in deine Richtung spare, da mir die Zeit dafür schlicht zu schade ist.

    Ich bin allerdings mehr für neue Produkte aufgeschlossen, bei den alten Sachen ist mir klassische Musik und Kunst ausreichend. Dass diese Silberscheiben Informationen zu den Namen des Komponisten, des Stückes, den Interpreten usw. enthalten und mit geeigneter HW dargestellt werden können, ist Dir aber schon klar? Leider ist es mir unverständlich, dass man veraltete Technik zur Musikwiedergabe benutzt, wo doch die Klangqualität angeblich so wichtig ist. Mir würden so große Geräte wichtigen Lebensraum in der Whg. wegnehmen. Durch Vorstellung meiner Musikwiedergabegeräte hatte ich eigentlich gedacht, dass auch andere hier im Forum angeregt werden, sich etwas in der Art zu installieren und ihre ggf. Weiterentwicklung wieder hier präsentieren. Aber dazu fehlt die Eigeninitiative, wie generell in unserem Land und deshalb sind wir technisch zurück und müssen diese billigen Produkte nun teuer in Fernost kaufen.



    Zu Bild von #475:

    Ein Steampunk Objekt, das man aus alten Teilen gebaut hat. Wer sich damit das Zimmer zu Weihnachten dekorieren möchte, beim Albert Schnell hab ich solche Geräte für etwa nen Hunni gesehen. In den Sockeln sind manchmal LEDs eingebaut, um die Glaskolben bunt zu beleuchten. Früher haben Musiker damit Klangformung gemacht, inzwischen macht man das mit einem DSP viel einfacher.

    Das war nur ein Beispiel, aber vielleicht spielst Du hasiewicz ein anderes Instrument mit großer Freude oder bist es am Erlernen. Wie bei jedem Gerät (technisch oder musikalisch), wirst auch Du nach einer Einweisung oder durch Probieren, erste Töne und Klänge an einem Cembalo/Flügel/Klavier erzeugen können. Ich liebe alte Musikinstrumente aus Holz. Mir macht das Lust ihnen Klänge zu entlocken. Diese scharfkantigen Knöpfe aus Plastik oder kaltem Metall möchte ich lieber nicht drücken müssen.


    So ein Spieler für diese Silberscheiben ist für mich kaum von Wert, denn die geerbte Sammlung enthält keine und für mich ist diese Zeit nicht mehr relevant gewesen und macht technisch keinen Sinn. Diese Plastikverpackung mit dem winzigen Booklet bietet für mich auch haptisch und optisch keinerlei Reiz.


    Der oben gezeigte Silberscheiben Spieler sieht für mich wie eine riesige Mogelpackung aus, denn solche Abspielgeräte sind schon sehr lange eher kleiner als die Verpackung der Scheiben selber. Wie Zeigt dagegen so ein winziges Display den Namen des Komponisten, des Stückes und der Interpreten an? Früher gab es Industriedesigner (wie z.B. Dieter Rams), die je nach Einsatzzweck haptisch bedienbare oder optisch ansprechende Gehäuse und Bedienelemente entworfen haben. Heute muss es nur noch billig in Stückzahlen aus der Produktionsmaschine in Fernost fallen. Dann will ich solche Produkte möglichst gut verstecken können.


    Einen wichtigen Vorteil bietet meine Anlage: Sie ist mobil, kann Mal eben schnell in ein anderes Zimmer gestellt werden und man kann sie in den Rucksack packen, um bei Freunden Musik zu hören, ohne einen sog. Henkelmann verwenden zu müssen.

    Geräte zur Musikwiedergabe sind lediglich notwendige Werkzeuge. Werkzeuge sind normalerweise kein Selbstzweck, sondern nur ein Mittel, um etwas zu fertigen. Ich beschäftige mich nicht mit Hammer, Säge und Schraubendreher als solchen, sondern benutze sie. Sie sind nicht besser, wenn vergoldet und groß und schwehr. Je mehr Details ich hören möchte, um so kleiner und feiner sollte das Werkzeug sein.


    Es ist unpassend, solche technischen Gerätschaften von heute an sehen zu müssen, wenn ich klassische Musik höre. Statt dessen sollten im Zimmer Musikinstrumente aus der damaligen Zeit stehen, also durchaus Technik. Für den Hörer der Barockmusik könnte da ein Cembalo stehen, wer etwas großes mag, innen schön ausgeschmückt, das ist dann eine passende Augenweide und macht Freude bei der "Bedienung".

    Dabei stelle ich oft fest, dass ich die erste Einspielung eines Werkes, die ich gehört habe und/oder auch schon lange kenne, bei den Vergleichen meist präferiere und habe Mühe eine neue oder andere besser zu finden. Man ist leider oft ein Gewohnheitsmensch. Es sind auch sehr alte Aufnahmen darunter, die beim Hören Freude bereiten, obwohl die Qualität nur dem damaligen Stand entspricht. Die Anlage zur Wiedergabe spielt beim Beurteilen der Interpretation für mich keine Rolle. Die Musik besteht ewig, aber Technik ist nach kurzer Zeit nur noch Schrott wert. Den Raspberry Pi, vorgestellt hier von mir in #389, halte ich auch für ein gelungenes Gerät, weil er den Zweck, Musik ab zu spielen, erfüllt und wenigstens unauffällig verschwindet. Die schönen Cover und Booklets von Schallplatten mag ich gerne, auch um Hintergrundinformationen zur Aufnahme zu erfahren oder bei Opern den Text zu lesen. Manchmal hole ich die Noten dazu, um Details genauer nach zu gehen.

    Wir machen in kleiner Runde von 5-6 Leuten gelegentlich Tests.

    Dabei werden verschiedene Aufnahmen des selben Werkes angehört und diskutiert, welche Interpretation oder Stelle jedem persönlich gut gefällt. Man lernt neue Aufnahmen des selben Stückes kennen, die andere vorstellen und darf sich da rein hören. Dabei gibt es keine beste Aufnahme, weil Musikgeschmack sehr unterschiedlich ist. Als Musikliebhaber interessiert nur die Musik und keine Geräte, auch keine Aufnahmetechnik.

    Der Beitritt z.B. in diesem Forum ist doch der Versuch, der Einsamkeit zu entkommen, denn im Alltag findet man keine gleichgesinnten Klassik Hörer.


    Schwierig könnte ich mir vorstellen, als alter Anfänger mit einem Instrument, noch passende Mitspieler zu finden.


    Täglich eine Stunde zur Arbeit Rad zu fahren ist eher möglich, aber abends eine halbe Stunde ein Instrument zu üben eher nicht.

    Sollte man zur Datensicherung in der Buchhaltung billige Brenner und CDs für den Steuerberater verwenden, damit die Umsatzzahlen geringer sind und man weniger Steuern bezahlen muss?

    Will man jedoch ein Programm von CD installieren, erhält man mehr Features bei einem teuren CD-Laufwerk?

    Ich finde den Ausdruck Kabelklang unpassend. Man sollte besser von Kabeleinfluss auf den Klang sprechen. Kabel selbst klingen nicht.

    Gruß Friedrich

    Doch, ich habe das Mal in einer Fabrik eher gespürt. Dort wurden Maschinen mit ca. 16kW Leistung mit Stromimpulsen bei maximaler Last betrieben und man konnte diese Impulse wegen des Erdmagnetfelds fühlen, wenn man das Kabel anfasst. Das verstehe ich unter Kabelklang.

    Kabel Einfluss auf den Klang ist ein immer wieder kontroverses und von Placeboeffekten belastetes Thema. Das gilt auch für die "Einspielzeit".

    Ich kann aber aus eigener Erfahrung bestätigen das es zB bei Lautsprecherkabeln eine Rolle spielen kann. Was sich da technisch oder physikalisch abspielt oder soll weiß ich nicht.

    Als ich vor längerer Zeit mal bei den Lautsprecherkabeln auf Viablue SC6 Biwire Kabel (3m Länge) umstellte hat es tatsächlich ca 2 Wochen gedauert bis ein klanglich deutlich besseres Ergebnis hörbar war (bei tägl. Nutzung). Warum ???


    Gruß Friedrich

    Hier lernt man doch noch wieder Neues:

    Bisher habe ich immer die Kabelreste von Elektroinstallationen verwendet. Dann sollte ich besser die Leitungen verwenden, die von einem Abriss übrig sind, denn die sind schon einige Jahre eingespielt.

    mir fallen da gleich mehrere Faktoren ein wieso klassische Musik nicht populär ist:


    1.) Sie ist nicht 'tanzbar'

    Das ist eine absurde Behauptung.


    Wozu dient Balettmusik, wenn nicht zum Tanzen?

    Es gibt einige Stücke, die damals zum Tanzen für das Volk komponiert wurden.

    Man sieht Kinder spontan zu klassischer Musik in einem Konzert tanzen.

    Hier im Forum gibt es diesen Faden Der Barocktanz – Tanz der Macht – Tanz der Sinnlichkeit, der sich z.B. mit Tanz in der Barockmusik beschäftigt.

    Bei einer Suche im Netz kann man reichlich Tanzschulen und Vereine finden, die historische Tanzkunst pflegen und lehren.

    Doch, das steht in meiner Bastelecke:

    Klassikfreaks stellen ihre HIFI-Anlagen vor


    Mein Motorrad hat kein Radio.

    Da ich eine Sammlung klassik Schallplatten geerbt habe, sollte mir das für längere Zeit ausreichen, bis ich damit durch bin. Wie ich diese passend zu meiner Elektronik hören kann, habe ich noch nicht gelöst. CD kann ich auf SD kopieren lassen und von dort abspielen. Technik ist nur Hilfsmittel und sollte unsichtbar im Hintergrund werkeln.


    Was ist High-End, das Hohe-Ende? Meine Assoziation zu dieser ominösen Bezeichnung: Die Steigerung des Vietnam Krieges (siehe Film: Apocalypse Now, Musik: The End von The Doors)? Der Untergang einer Hochkultur (Römer, Mayas etc.)? Der Weltuntergang? Wenn man psychisch/physisch am Ende ist? Im hohen Alter dann, der Tod? Wenn man nicht mehr weiter weis? Kurz vor dem Absturz? Irgendetwas ist da vermutlich extrem zu Ende ...


    Dann besuche ich Freunde, die besser spielen als ich oder lade sie ein, bei mir zu musizieren.


    Viele sind leider bereits tot. Vor einiger Zeit habe ich Georg-Friedrich in London besucht, aber er war nicht zuhause. Gräber besuchen ist musikalisch auch nicht so der Brüller. Hier ist Provinz, also muss ich sowieso dort hin reisen, wo die Musik spielt.


    Ja, s.o.

    Solche Geräte haben für mich den Charme einer Zentralheizung und in der Wohnung möchte ich so etwas daher nicht stehen haben. Dafür würde ich mir lieber ein Musikinstrument kaufen und in Ausbildung investieren.


    Technik hat nichts mit Kultur zu tun. Kultur ist Bildende Kunst, Musik, Literatur. Hör-Kultur wäre dann Konzert, Musical, Oper, Operette, ob live oder Konserve. Diese HiFi-Zeitschriften maßen sich auch nicht an, über Kultur zu schreiben. Dafür sind Musikzeitschriften zuständig.

    Mein Hifi-Händler hatte dann das entscheidende Gerät auf Lager, das alles veränderte: „Einstein Absolute Tune MK II“ aus Bochum

    Das sind lustige Namen, mit denen eure Geräte benannt sind, wie meine Tenöre (10 Oere) und der Raspberry Pi, Musikernamen finde ich dabei eher passend. Das soll dann an alte Tage und große Namen erinnern. Ein Computer bei mir hies Mal Purcell, ein Server Bach, ein Switch Telemann usw.. Zudem kannte ich einen Admin, der seinen USB Sticks Tiernamen gab. :thumbup::D :love:

    Eine entscheidende Antwort auf das Thema "Haptiker oder Downloader?" des Fadens ist für mich schwierig:


    Einerseits mag ich die schönen Cover und Booklets zum Lesen bei den LPs, die ich geerbt habe. Weil ich ein optisches Gedächtnis habe, finde ich sehr schnell, die gesuchte Platte im Schrank. Jedoch das Bedienen der Mechanik und die kurze Laufzeit von Datenträgern empfinde ich eher als ungenügend und nervig. Verzerrungen, Knacken und Rauschen stören mich zudem beim konzentrierten Hören. Ein Sammler bin ich nicht, habe aber mit dem Erbe keine Wahl, da es die Werke in anderer Form sonst nicht gibt oder der Aufwand diese neu zu suchen und kaufen immens wäre. Durch das Erbe der Schallplatten bin ich so ausreichend ausgestattet mit klassischer Musik, dass ich keinen Bedarf mehr sehe, weitere Musik, in welcher Form auch immer, hinzu zu fügen.


    Die Klangqualität ist erst beim download von digitalen Aufnahmen ab 24bit/192kHz wie bei der LP. Eine Oper von 60-70 Titel kann man am Computer bequem am Stück hören, schnell an beliebige Stellen springen oder Abschnitte wiederholen. Download ist für mich erst wirklich interessant, wenn auch die Libretti dabei sind. Die Handhabe der Computertechnik mag ich hingegen nicht, weil ich da nicht finde, was ich gerne hören möchte. Wie soll ich einem dummen Computer eine Melodie oder ein Bild (Cover) beschreiben, damit er das abspielt?


    Die CD empfinde ich als überflüssig, weil sie eigentlich weder ein schönes, großes Cover und gut lesbare Libretti, noch hochwertigen Klang (Qualität der 80er Jahre) bietet. CDs in den Computer zu bringen (alle Titel korrekt zu benennen, das fummelige Booklet ein zu scannen), dafür wäre mir der Aufwand und die Zeit, die mich vom Hören abhält, zu schade.

    Für so einfache Sachen, wie ein Gerät zum Musik Abspielen, muss ich natürlich keinen Ingenieur bemühen. Unglaublich, mit welch missionarischem Eifer, vermutlich von Händlern hier, für diese technischen Konsumergeräte Werbung gemacht wird, obwohl wir uns in einem Musik Forum befinden. Mit den mir zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zum Musik Abspielen bin ich zufrieden und mache mir hierzu keine Gedanken, würde mich jedoch an Diskussionen zu Musikinstrumenten gerne beteiligen, auch wenn es sich hierbei um alte Erfindungen handelt.

    astewes, ich nehme an, Du hast die genannten Produkte (meine in einem anderen Faden vorgestellten Geräte, sowie diesen Kopfhörer) selber gehört, um Dich zur Qualität zu äussern. Dann kannst Du sicherlich auch detailliert beschreiben, was Du gut findest oder bemängelst.


    Meine Aussagen sind lediglich meine persönliche Meinung und keine Religion, die ich niemandem auf dränge.

    Ich verwende die Geräte, die mir zur Verfügung stehen und kann damit für mich ausreichend meine klassische Musik, auch im Vergleich die Interpretationen hören. Da es lediglich ein Hobby ist, muss ich keine detaillierten Rezensionen der gehörten Werke z.B. für ein Magazin abliefern.


    Preise lassen wir sowieso aussen vor, weil sie heutzutage keinerlei Aussage mehr über die Tonqualität liefern.

    Nein nicht beliebige Ingenieure, sondern wie ich schrieb, solche, die vergleichbares für die Industrie entwickeln. Die müssen durchaus wissen, was andere produzieren.


    Natürlich habe ich eine eigene Meinung, die ich mir aber von einer weiteren Person gerne bestätigen lasse. Im Beruf muss ich das nach jedem Arbeitsschritt auch so handhaben, denn ein am Projekt unbeteiligter Kollege muss es überprüfen und die Korrektheit gegenzeichnen.

    Deine Zusammenstellung von Miniplatinen ergibt einen SD Cardplayer, wenn ich es richtig verstehe, oder liegen die Musikfiles woanders?

    Wenn wir bei der Terminologie bleiben wollen, so würde ich ihn eher als SD Card PC bezeichnen, denn ich nutze ihn als meinen Computer. Er kann mir auch die Audio Sachen mit 32-bit bis 384 kHz abspielen, im Gegensatz zu diesen nur Playern.


    Nur die Musik, die ich gerade öfter hören möchte, kopiere ich mir darauf, da ich kein Sammler bin.