Beiträge von Jakobus

    So liebe Freunde, was eigentlich als eine erfolgsversprechende Anrede beginnt, ist eine eher frustrierte :(8o. Wie hier einige im Forum vorhergesagt haben, ist die Sache mit dem 820S Kopfhörer zwiespältig. Ich war mit dem 820S einigermaßen zufrieden, was angesichts des Preises eine gewisse Enttäuschung verbirgt. Aber okay es mag ja am Verstärker liegen? Somit dachte ich, rüste doch etwas auf und nach einigen Monaten habe ich das getan. Nun was soll ich sagen, es ist sicher mehr Volumen da (immerhin) aber weder hat sich viel am warmen Klang noch an der größeren Bühne viel verändert. Und wie ich schon früher beschrieben habe, macht die Qualität der Aufnahmen viel aus. Interessant ist in diesem Zusammenhang und das war mir nicht gewahr: wenn ich der Anzeige der Abtastrate meines tischtop ^^ Verstärkers glauben darf, sind diese selbst bei einzelnen Sätzen der gleichen Aufnahme der gleichen CD unterschiedlich. Ich dachte in meiner Naivität, dass diese wenigstens in einem Musikstück immer gleich hoch bzw. gut ist. Okay mal schauen, was noch aus dem 820S wird. Ich bin nicht wirklich zufrieden, aber auch nicht unglücklich. Aber Begeisterung sieht definitiv anders aus. Eine andere Möglichkeit ist, ich höre einfach schlechter, wie früher ;)

    Sorry, es hätte 800S heißen sollen

    So liebe Freunde, was eigentlich als eine erfolgsversprechende Anrede beginnt, ist eine eher frustrierte :(8o. Wie hier einige im Forum vorhergesagt haben, ist die Sache mit dem 820S Kopfhörer zwiespältig. Ich war mit dem 820S einigermaßen zufrieden, was angesichts des Preises eine gewisse Enttäuschung verbirgt. Aber okay es mag ja am Verstärker liegen? Somit dachte ich, rüste doch etwas auf und nach einigen Monaten habe ich das getan. Nun was soll ich sagen, es ist sicher mehr Volumen da (immerhin) aber weder hat sich viel am warmen Klang noch an der größeren Bühne viel verändert. Und wie ich schon früher beschrieben habe, macht die Qualität der Aufnahmen viel aus. Interessant ist in diesem Zusammenhang und das war mir nicht gewahr: wenn ich der Anzeige der Abtastrate meines tischtop ^^ Verstärkers glauben darf, sind diese selbst bei einzelnen Sätzen der gleichen Aufnahme der gleichen CD unterschiedlich. Ich dachte in meiner Naivität, dass diese wenigstens in einem Musikstück immer gleich hoch bzw. gut ist. Okay mal schauen, was noch aus dem 820S wird. Ich bin nicht wirklich zufrieden, aber auch nicht unglücklich. Aber Begeisterung sieht definitiv anders aus. Eine andere Möglichkeit ist, ich höre einfach schlechter, wie früher ;)

    Lieber Thomas, das ist wirklich ein ScKätzchen! Wunderbare Aufnahme - apropos die in Youtube eingestellte, klingt weitaus besser (soll heißen kein Knistern) wie meine beim Streamer (von Biddulph Recordings). Klar das Knistern kommt von der Schellack-Platte - trotzdem wundert es mich, dass Du auf Youtube eine deutlich bessere gefunden hast

    Gute Frage lieber Querstand, ich habe mir den Kommentar ebenfalls reflektiert, um herauszufinden, woran es konkret liegt. Ich denke es liegt daran, dass TLdS sich "auch noch" an Rameau versucht. Ist es ein Gewinn für die Musik? Oder nicht einfach ein von der Plattenfirma "bemühtes", mit großen Namen, ein neues Album herauszubringen. Ich gebe zu, wenn man dieses strenge Kriterium an andere CDs auch anlegen würde, fielen viele durch. Mir gefiel sein Album über Joseph Chevalier de Saint-George besser.

    Auch wenn ich mich - nach der Sommerpause und damit als erster Beitrag seit langer Zeit - mit so einem Kommentar zurückmelde, aber ich finde das Gemälde sehr hässlich ^^^^^^. Es erinnert mich an Chagall mit einem Pop Rizzi-Überzug oder so ähnlich. Mir ist klar, dass es kein wirklicher Chagall ist - aber das ursprüngliche Motiv könnte ihm entlehnt sein

    Liebe Alle, da ich aktuell in Deutschland bin - siehe da die JPC Seite funktioniert wieder einwandfrei. Also muss aus unerfindlichen Gründen die VAE die Seite gesperrt haben

    Toll Ulli - vielen Dank für die interessanten Infos. War mir nicht alles bekannt. "Bei Männern...." als Duett ja - trotzdem fand ich die Pamina immer noch zu piepsig. Oh Autocorrect - für Pamina gab es Tamina und Patina X(. Ich gebe Dir recht, es wäre spannend zu wissen, wie damals Barbara Gerl geklungen hat.


    Schwäbische Sclaven? Heilig's Blechle ... :no:

    Lieber Ulli, ohne die Aufnahme zu kennen würde mich dieser Satz interessieren bzw. auf was genau bezieht sich der? Das scheint eine interessante Aufnahme zu sein und als Fan dieses teutschen Singspiels bin ich immer an Neuigkeiten interessiert. Die französische Tradition bezieht sich wohl auf die Opera comique. Jetzt habe ich es mir angehört - die Sklaven schwätzet schwäbisch. Das wäre doch mal was: eine Zauberflöte auf schwäbisch. Die wohlwollende Meinung der Kritiker für das "Mädel" bzw. deren junge Stimme kann ich überhaupt nicht nachvollziehen - zu piepsig - Tamino ist am Anfang ebenfalls sans voix - später bessert es sich. Papageno brilliert, jawoll, aber Pamina lässt mich schnapp atmen - da hilft nur der Defibrillator ^^.

    Zuerst einmal ja Orfeo du hast sicher die richtige Spur, aber das von Dir erwähnte und gezeigte Deckenfresko in Ca' Rezzonico ist nicht identisch mit dem von Dir ebenfalls gezeigte Vorlage für das Cover. Zum Beispiel hat der Gaukler große Knöpfe auf dem Cover - beim Fresko nicht. Tiepolo - wie Du bereits beschrieben hast - einige Varianten dieses beliebten Themas. Offensichtlich hat er das auch auf Öl verewigt - oder sein Sohn. Jedenfalls Du hast das Rätsel gelöst. Weisst Du denn wo die Covervorlage ist?

    So liebe Rätselfreunde - ich habe es wohl aktuell mit Deckengemälde. Wobei das scheint es eben nicht zu sein. Soll heißen, es ist nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint.

    Das Rätsel ist: Es zeigt - wie so oft - einen Ausschnitt und wer ist der Künstler und jetzt das schwierige: wie sieht das Gemälde im Gesamten aus?


    https://www.discogs.com/de/release/8931693-Stravinsky-Masaaki-Suzuki-Tapiola-Sinfonietta-Pulcinella-Suite-Apollon-Musagète-Concerto-In-D-For-S/image/SW1hZ2U6NDEzOTU1NDU=

    Guten Morgen lieber querstand - ich bitte um Geduld - man muss erst mal Zeit und Muse finden sich diesen - selbst teilweise - anzuhören. Ist ja keine 3 Minuten Single. Bislang habe ich die 3. und eine meiner liebsten Beethoven Symphonien - die 7. - gehört und ich muss sagen - bravo! Einschränkend finde ich die Aufnahme und der Klang hätten für so eine relativ neue Aufnahme besser sein können.

    Lieber Moderato, Hodler ist ein großer Künstler - aber sehr interessant, dass ganze Gemälde zu sehen. Mit dieser JPC Verlinkung ist mir wirklich unangenehm. Aber ich habe vieles versucht und es hat nichts geholfen. Vielleicht klärt es sich noch. Aber wie bereits erwähnt, anderen geht es ebenso. Und ich habe keine Lust stundenlang nach einem möglichen Fehler zu suchen.

    Lieber Orfeo - wie so oft zuvor, hast Du das Rätsel erraten. Hinzufügen möchte ich noch folgendes aus Wikipedia zum sogenannten "Opaion" :


    Das Gewölbe besteht aus einer abgesenkten Decke, die illusionistisch in gemalte Pendentifs unterteilt ist. Einige gemalte Rippen unterteilen den Raum in regelmäßige Figuren, wobei ein vergoldeter Hintergrund und monochrome Malereien Stuckskulpturen und Medaillons simulieren. Die geschickte Gliederung der gemalten architektonischen Elemente simuliert ein tiefes, fast kuppelförmiges Gewölbe, das in Wirklichkeit nur eine leichte Wölbung ist.

    In der Mitte befindet sich der berühmte Opaion, das erstaunlichste Werk des gesamten Zyklus, in dem die illusionistischen Experimente der Cappella Ovetariin Padua auf die Spitze getrieben werden. Es handelt sich um ein Tondo, das sich illusionistisch zum Himmel hin öffnet und an das berühmte Oculus des Pantheon erinnern soll, dem von den Humanisten gefeierten antiken Monument par excellence. In dem perspektivisch von "sotto in sù" verkürzten Oculus ist eine Balustrade zu sehen, aus der eine Hofdame in Begleitung ihres schwarzen Dieners, eine Gruppe von Mägden, ein Dutzend Putti, ein Blauer Pfau (eine Anspielung auf die am Hof anwesenden exotischen Tiere, nicht auf ein christologisches Symbol) und eine Vase vor dem Hintergrund eines blauen Himmels herausragen. Um den Eindruck des offenen Okulars zu verstärken, hat Mantegna einige Putten gemalt, die sich gefährlich an der Innenseite des Rahmens festklammern und schwindelerregende Einblicke in ihre prallen kleinen Körper gewähren. Die Vielfalt der Posen ist äußerst reichhaltig und zeichnet sich durch eine völlige Bewegungsfreiheit der Körper im Raum aus: Einige Putten gehen so weit, dass sie ihre Köpfe in die Ringe der Balustrade stecken, oder sind nur durch eine kleine herausgestreckte Hand sichtbar.

    Es ist unklar, ob es sich bei den Mädchen um königliche Persönlichkeiten handelt, die sich am Hof der Gonzaga aufhalten (ein weibliches Gesicht wird als Markgräfin Barbara von Brandenburg bezeichnet). Sie sind in verschiedenen Haltungen festgehalten (eine hält sogar einen Kamm), und ihre verspielten Gesichtsausdrücke scheinen einen Streich vorzubereiten, eine Episode aus dem Alltag nach der Lektüre von Donatello. Die schwere Vase mit Zitrusfrüchten lehnt in der Tat auf einem Stock, und die Mädchen um sie herum scheinen mit lächelnden, mitschuldigen Gesichtern im Begriff zu sein, sie in den Raum zu werfen. In der Wolke neben der Vase verbirgt sich ein menschliches Profil, wahrscheinlich ein Selbstporträt des geschickt verkleideten Künstlers.

    Der Okulus wird von einer kreisförmigen Girlande umrahmt, die ihrerseits von einem Quadrat aus gemalten Rippen umgeben ist, die mit einem verschlungenen Motiv bemalt sind, das an die Palmetten antiker Flachreliefs erinnert. An den Kreuzungspunkten befinden sich vergoldete Medaillons. Um das Quadrat herum sind acht Rauten mit vergoldetem Hintergrund angeordnet, die jeweils einen kreisförmigen Feston enthalten, der das von einem Putto getragene und von flatternden Bändern umgebene Porträt eines der ersten acht römischen Kaiser in Grisaille umschließt. Diese Darstellung entspricht der antik geprägten Gesamtkonzeption.


    Ehrlich gesagt finde ich das wirklich große Kunst von Mantegna. Es ist nicht nur eine tolle optische Täuschung, es ist mit der ganzen Körperlichkeit der Handelnden großartige Malerei.

    Lieber Orfeo - wenn Du möchtest, gebührt Dir das nächste Rätsel

    So liebe Kunst-Taminos - jetzt versuche ich mit der dankenswerten Hilfe von thdeck etwas einzustellen. Ich konnte den Hinweis mit dem rechten Mausklick leider nicht umsetzen, weil es bei mir (MacBook Pro) keine rechte Maustaste gibt und auch keine Grafikadresse einfügen. Ich bin auf "Permalink kopieren" auf der Webseite gegangen. Das kam dann dabei raus. Auf diese Seite kam ich übrigens im Gegensatz zu JPC ohne Probleme.


    Zum Rätsel: ich denke jeder Kunstinteressierte kennt es -

    Von wem ist es?

    Wo "hängt" es und was ist das spannende daran?



    SW1hZ2U6MzI0NDQyMDE=

    Lieber Jakobus, alles zu hören und zu kommentieren ist hier ja Teil der Selbstverpflichtung, Cherry-Picking ist nicht vorgesehen. Da ich aber in den nächsten Wochen eh nix Anständiges zu tun habe - jetzt noch ein paar Tage Krankenhaus, dann mindestens 3 Wochen Reha - mache ich für die nächste Vorschlagsperiode nochmal mit, und werde zwischen Wassertreten und Kniebeugen wieder mit ein paar zwar höchst zutreffenden aber nicht notwendigerweise den Vorschlaggeber erfreuenden Kritiken aufwarten.


    Danach gehe ich dann aber in die wohlerworbene Kritikerrente und wende mich ein wenig von der Akustik ab und der Optik zu.

    Lieber Michael, ah ok das mit der Selbstverpflichtung war mir nicht bewusst - das heisst man sollte als Teilnehmer jeden Beitrag kommentieren, ob man was dazu zu sagen hat oder nicht? Ich musste sehr schmunzeln - jedenfalls wünsche ich Dir eine erfolgreiche Reha und eine baldige Genesung. Und anschließend viele optischen Genüsse, die Dir wieder zur Freude, dem schönen Götterfunken gereichen

    Lieber m-mueller - Michael, ich verstehe was du meinst, aber mir ist schon viel Neues begegnet, was mich "weiterbringt" (auch aus der "Moderne" sprich 19.Jahrhundert ^^) - aber sicher nicht alles. Und hie und da auch ein Kopfschüttler. Das gibt es bei anderen Mitglieder über meine Auswahl sicher ebenfalls - so what?. Ich sehe das pragmatisch. Und niemand zwingt Dich alles zu hören oder zu kommentieren. Es wäre ein unsagbar großer Verlust, wenn Du dem Thread abhanden kommst.

    Liebe Kunstkenner, wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, haben andere Anwender und ich Probleme die JPC Seiten aufzurufen. Ich kann deshalb keine links zu JPC einstellen. Dann wird die Suche nach geeigneten Cover schwierig für mich, weil ich selbst streame. Wäre es auch möglich ein von mir selbst gemachtes Coverfoto einer gestreamten CD ei

    Es scheint so, als wäre die Familie öfters in Rom gewesen:


    Fanny, die „schon als Kind eine die Aufmerksamkeit erregende Erscheinung“ (Rellstab, S. 405) war, spielte als 13-Jährige die 24 Präludien aus dem ersten Teil des Wohltemperierten Klaviers von Joh. Seb. Bach auswendig. Kompositionen von Bach hat sie während ihres ganzen Lebens gespielt, und als sie 1822 Goethe besuchte, ließ er sie „viel Bach spielen“ (Mendelssohn Bartholdy, S. 21). Im selben Jahr trug sie auch das Konzert in a-Moll von ihrem Bruder Felix Mendelssohn „sehr schön und fertig“ (Parthey, S. 271) vor. Halböffentlich wurden ihre Auftritte in den 1823 begonnenen Sonntagsmusiken, die seit 1825 im Hause Leipziger Straße 3, wo sie bis zu ihrem Tode lebte, stattfanden. Dessen Gartensaal „fasste mehrere hundert Menschen.[…] Hier war das eigentliche Lokal, wo die Sonntagsmusiken ihre volle Ausdehnung gewinnen sollten“ (Hensel Bd. 1, S. 141). Der mit einer Kuppel bekrönte Saal maß etwa 14 mal 7,5 Meter, und im Winter versammelten sich die Musiker und Zuhörer in Fanny Mendelssohns Musikzimmer, das mit angrenzenden Räumen vergrößert werden konnte und so etwa 100 Personen Platz bot.

    Außerhalb der Sonntagsmusiken ist Fanny Hensel in Berlin dreimal öffentlich als Pianistin aufgetreten: zweimal in sog. Dilettantenkonzerten – am 19. Febr. 1838 und am 4. März 1841 im Konzertsaal des Königlichen Schauspielhauses – und am 21. Febr. 1847 in der Singakademie, wo sie die blinde Sängerin Bertha Bruns begleitete. Während der Italienreise, die die Familie Hensel 1839 antrat, musizierte Fanny Hensel in Rom in der Villa Medici, deren Direktor damals der Maler Jean-Dominique-Auguste Ingres war. Zu den Pensionären gehörte auch Gounod. Der andere Ort in Rom, wo sie auftrat, war das Haus des „Cavaliere Landsberg“ (Hensel Bd. 2, S. 88).


    Somit auch 1839 - da wäre sie etwa 34 gewesen - das erscheint mir wiederum etwas zu alt für das Portrait. Aber Portraits bzw. deren Künstler schmeichelten den Sitzenden ;)