Beiträge von Robert S.

    Also man kann sich natürlich immer über das Regietheater streiten, das ist auch gut so. Was mir gefallen hat, war der Raum für Interpretation, und wie ich schon schrieb war es als Traum von Miller inszeniert. Da kann natürlich auch schräges Zeug kommen, wie ein ewig langer Cadilac, komische Figuren etc. Also im Traum ist alles möglich. Der Teddy hat meiner Meinung nach Luisa als Kind symbolisiert, ebenso Rudolfo wie er unter die Bettdecke gekrochen ist. Das wurde alles ausgebuht. Aber im Ernst, es wurde bei der Werkseinführung auch angesprochen.

    Musikalisch war das ganze ein einziger Genuss, Nadine Sierra und George Petean haben mir persönlich am besten gefallen.

    Ich war bei der Premiere dabei und die Inszenierung wurde ja in allen Blättern ziemlich zerrissen. Jetzt stelle ich mir die Frage" warum macht die Staatsoper das"? Also die sind in der Direktion ja nicht blöd. Und dann bin ich zu folgender Antwort gekommen.

    1. Die Staatsoper ist ja ein weltbekanntes renomiertes Haus und was da gespielt wird wird von der ganzen Welt beäugt. Nicht nur von den paar tausend die eh hingehen, die Touristen interessieren auch nicht, aber die anderen Häuser, die Agenturen etc.

    2. wenn da nichts neues kommt, dann ist die Staatsoper irgendwann nicht mehr aktuell, verliert den internationalen Anschluss

    3. Bei der Werkseinführung wird ja einiges erklärt, ebenso steht viel im Programm, das muss man sich schon anhören und lesen, dann ist es auch schlüssig.


    Gibt es da andere Meinungen?

    Liebe Grüße, Robert


    P.S, also mir hat es gefallen;)

    erstmal noch einen schönen Restostertag an alle. Ich war gestern in meiner ersten Wagner Oper. Uiuiui was war ich gespannt ob es mir gefällt. Und ja...ich fand es wirklich faszinierend. Die Musik war einfach wunderschön und ich war fast 5 Stunden gefesselt von dem was ich sah...

    Jetzt werde ich mir den nächsten nRing 2025 als Zyklus bestellen..

    Liebe Grüße

    ich war gestern in Wien im Nest...das ist im Künstlerhaus die neue Staatsoper, deswegen Nest...das Format nennt sich Oper*etten talk. Es war recht kurzweilig, Nicole Car war dabei und hat einiges über das sterben auf der Opernbühne erzählt. Es gibt da immer ein anderes Thema, gestern ging es darum warum fast nur Frauen in der Oper sterben . Das Publikum kann sich an der Diskussion beteiligen was auch gemacht wurde. Also wer aus Wien kommt und für 10 Euro einen kurzweiligen Abend haben möchte, das kann ich empfehlen..


    vielen lieben Dank für die ausführliche Antwort

    Ich habe heute drüber nachdenken müssen, wie sich ein Orchester jedesmal neu auf einen bestimmten Dirigenten einstellen muss. Heute hörte ich im Musikverein Schuberts 4 Symphonie unter der Leitung von Ricardo Muti. Es spielten die Wiener Philharmoniker. Jetzt frage ich mich wie oft die das zusammen proben damit es so klingt wie der Dirigent das will? Die Noten können die sicher alle ohne Probleme spielen, aber jeder Dirigent will doch das es sich einmalig anhört.

    Leider habe ich kein Thema gefunden wo ich den Thread einstellen kann...ich hoffe das passt so.

    Liebe Grüße,

    Robert

    ich mag Zugaben auch nicht,

    Vikingur Olafsson hat nach seinen Goldberg Variationen , die er im Wiener Konzerthaus gespielt hat, gleich gesagt das er keine Zugabe gibt weil das den für Abend gar nicht gut wäre....

    Ausser ich habe so einen total gemischten Abend...oder statt 10 Schubertliedern und 2 dazu....aber sonst mag ich es nicht.

    oh klar,

    Es war kv 456 und kv 467

    Sie hat im Anschluss des Konzertes noch die Ehrenmitgliedschaft des Musikvereins verliehen bekommen. Das zweite Konzert war übrigens ihr Debüt im großen Saal….1964…. So hat sich da ein Kreis geschlossen.

    Erstmals vielen Dank für die netten Antworten,

    Ich habe versucht einen alten Beitrag darüber zu finden, leider kenne ich als Neuling das Forum noch nicht so gut und die Suchfunktion hat mir nicht wirklich geholfen.

    Ich hatte gestern das große Glück Mitsuku Uchida live zu erleben, sie hat das Konzert in B dur und in C dur gespielt und ich war von ihren sehr klaren Tönen sehr angenehm beeindruckt. Dirigiert hat sie selber, es spielte das Mahler Chamber Orchester.
    Jetzt stellen sich mir 2 Fragen…Ist mir das Orchester wichtiger oder der Solist bzw. die Solistin .
    Liebe Grüße,

    Robert