Beiträge von m-mueller

    nach Bachs 565, die sich gut auf der Gitarre anhört, aber nicht wirklich mit dem Klang der Orgel mithalten kann, nun ein Stück, das auch nicht für Gitarre geschrieben wurde, sondern für Violine, die im Vergleich zu 565 nicht minder berühmte Chaconne aus der Partita Nr. 2, BWV 1004. Hier habe ich allerdings den Eindruck, daß die Gitarrenversion schöner, musikalischer, ausdrucksstärker ist als die Violin-Version, zudem sie hier in der Interpretation von Kanahi Yamashita ausgezeichnet gespielt wird.


    Neben der alten Brillantbox mit Fagius und der Einspielung von Walcha habe ich die Gesamteinspielung von Alessio Corti.


    Corti-RB01%5BConcerto%5D.jpg


    Verlinkungen zum ehemaligen Webepartner non grata werden vermieden.

    Anmerkung moderato in seiner Funktion als Moderator.


    Bei jpc gibt es anscheinend nur Auskopplungen.


    Ich bevorzuge die Einspielung insbesondere aufgrund der besseren Aufnahmetechnik, wenn auch manche Aufnahme etwas auf der scharfen Seite zu sein scheint.


    Als Orgel wurde verwendet die Große Tamburini Orgel der Kirche Santa Maria Segreta in Mailand. Es sind 17 CDs des Labels Antes Concerto aus dem Jahre 2000.

    Hallo Moderato,


    wie ordnen wir denn dieses hier ein?


    She's like the swallow that flies so high

    She's like the river that never runs dry

    She's like the sunshine on the lee shore

    She loves her love but she'll love no more

    'Twas down in the meadow this fair maid bent

    Picking the primrose as she went

    The more she picked, the more she pulled

    Until she's got her apron full

    She climbed on yonder hill above

    To give a rose unto her love

    She gave him one, she gave him three

    She gave her heart for company

    And as they sat on yonder hill

    His heart grew hard, so harder still

    He has two hearts instead of one

    She says "Young man, what have you done?

    How foolish, foolish you must be

    To think I loved no one but thee

    This world's not made for one alone

    I take delight in everyone"

    She took her roses and made a bed

    A stony pillow for her head.

    She lay her down, no more did say

    But let her roses fade away.

    She's like the swallow that flies so high

    She's like the river that never runs dry

    She's like the sunshine on the lee shore

    She loves her love but she'll love no more


    Ist laut Wikipedia ein kanadischer Folk-Song





    gerade gesehen: es gibt eine Rubrik "Traditionell", da gehört es wohl rein.

    Warum gehört eigentlich Flamenco nicht zur Avantgarde - er ist nur sehr bedingt schön, nicht immer tonal, ist andererseits zweifellos klassische Musik in der spanischen Musiktradition - und es gibt ihn u.a. von einigermaßen zeitgenössischen Komponisten, z.B. hier von dem vor nicht langer Zeit gestorbenen Paco de Lucia - Almoraima , gespielt von Grisha Goryachev


    Nach so einer schnellen Fingerübung ist ein komplexes Schlachtschiff angebracht - Invierno Porteno, Astor Piazzolla, gespielt von Zoran Dukic



    Ich halte es für eines der feinfühligsten und intimsten Stücke, die Piazzolla geschrieben hat. Die einzelne Gitarre erreicht nicht die emotionale Intensität des Orchesters (insbesondere des Bandoneons), aber es ist schon immer wieder erstaunlich, was alles ausgedrückt werden kann.

    Ein Stück für Dr. Pingel, ich hoffe, es gefällt Dir - Schütz: Selig sind die Toten




    mit der neuen Mezzo im roten Kleid

    auch wieder exzeptionell gut: Gloria und In Terra Pax aus der h-moll-Messe



    neben der Performance sticht auch die Klangqualität hervor

    Lieber Helmut,


    in der Tat weichen wir hier etwas ab, mir fehlt eigentlich nicht noch mehr an Zerissenheit - so ein Stück kann ja auch auseinanderfallen, wenn es zu wenig "aus einem Guß" gibt. Einen im Tenor ähnlichen Einwurf gibt es bei Beitrag 103 in diesem Thread, auf den ich etwas später (105) ähnlich lümmelhaft geantwortet habe, wie er selbst ausgefallen ist - aber vom Grundsatz her ist das immer noch meine Meinung.


    Eine weitere, sehr schöne, Sonate ist die Nr. 25, die Lisitsa soeben eingespielt hat:


    Das Lute-Duo, eines meiner Favoritenduos, spielt Couperin, Les Barricades Mysterieuses, eines meiner Favoritenstücke für Zupfinstrumente.


    Und es klingt leider nicht so spielerisch, so tänzerisch, wie es sein sollte, sondern eher erdschwer und verkopft.


    Einmal mehr zeigt sich: zwei Favoriten zusammengespannt sind nicht unbedingt Garant dafür, daß das Ergebnis auch ein Favorit wird.


    Und heute kam die Meldung, daß die Sopranistin Eleonore durch Molly Noon ersetzt worden ist.


    Hier ihre Probe-Aufführung zusammen mit den anderen 7:



    aus der email: Regina Caeli Laetare' by Tomás Luis de Victoria during her final round audition with the group.