Beiträge von m-mueller

    Ein schönes Konzert: Julia Trintschuk


    ab 00:24 - Fernando Sor, Grand Solo

    ab 11:17 - Joaquin Clerch, Preludios de Primavera (1 - 4)

    ab 20:45 - Giovanni Ricondi, Introduction de Caprice op.23
    Astor Piazzolla, ab 31:00 - Oblivion und ab 35:47 - La muerte del Angel

    ab 42:47 - Joaquin Rodrigo, Invocasion y Danza
    ab 53:09 - Francisco Tarrega, Gran Jota


    Du hast natürlich völlig Recht, cher Dottore!! Das Schweigen war gedankenlos, heißt, es ist mir gar nicht in den Sinn gekommen, Dich (oder überhaupt jemanden) zu informieren. Die Entschuldigung, daß das Konzert eine hohe Sichtbarkeit hatte (Ruhrfestspiele) und ich insofern davon ausgegangen bin, daß Du es eh weißt, sticht natürlich nur sehr bedingt, ich hätte es hier nochmal ankündigen sollen. Insofern Asche auf mein Haupt. 1000 Jahre mehr Fegefeuer erscheint mir allerdings bei einer ca. 1 h-Veranstaltung (netto-Singzeit, also ohne Klatsch, Erläuterungen etc.) nicht ganz verhältnismäßig.


    Aber aus Fehlern soll man ja bekanntlich lernen, wir können ja eine Entente-Informatique gründen: wenn einer von uns in ein solch gelagertes Konzert geht, wird der andere informiert. Du hast ja auch von Konzerten berichtet, bei denen ich mich im Nachhinein gefragt habe, warum ich nicht da war. Immerhin habe ich Dir aber kein Extra-Fegefeuer an den Hals gewünscht.


    Nach dem Konzert standen die Mitglieder der Voces8 draußen vor der Kirche und hatten darum gebeten, man möge sie doch ansprechen, nach 2 Jahren Grusel sei es so schön, wieder mit Konzertteilnehmern ins Gespräch zu kommen.


    Hab ich auch glatt gemacht, habe mich an Baß und Bariton, die als Gruppe da rumstanden, herangewanzt und sie informiert, daß ich den zweiten Teil des Konzerts (Jazz und Swing) brillant fand, aber den ersten Teil (von Renaissance über Britten bis Rheinberger) sehr geliebt habe, und sie mögen doch weiterhin ohne Schnickschnack (wie Beat-Boxen) diese alte Musik singen, zumal sie bei dieser Musik ein Alleinstellungsmerkmal hätten, es gäbe ja sonst niemanden, der das auf diesem Niveau sänge - na ja, außer Tenebrae vielleicht.


    Sie haben dann sehr ernsthaft genickt, und meinten dann auch sowas wie "maybe Tenebrae".


    OK, so haben sie es nicht gesagt, aber die Sentenz ist zu gut, um sie auszulassen, sie sagten mehr was in die Richtung, Tenebrae sei (auch) ganz exzellent.

    Voces8 gerade zum erstenmal life gehört, soeben (gestern, ist ja schon nach Mitternacht) in Recklinghausen. Atemberaubende Truppe: Stimmen, Präzision, Dynamik, Chorklang, Interaktion und blindes Verständnis allererste Sahne.

    Ein schönes Konzert der hervorragenden Gitarristin Ana Vidovic



    Flute Partita in A minor, BWV 1013 by Johann Sebastian Bach
    -Allemande (3:06)
    -Corrente (8:40)


    Violin Sonata No. 1, BWV 1001 by Johann Sebastian Bach
    -Adagio (12:44)
    -Fuga (16:38)
    -Siciliana (21:19)
    -Presto (24:25)


    Un Dia de Noviembre (27:36) by Leo Brouwer


    Gran Sonata Eroica, Op. 150 (32:17)mby Mauro Giuliani


    Sonata in E major, K. 380, L. 23 (41:39)
    Sonata in D minor K.1, L. 366 (46:28) by Domenico Scarlatti


    Nocturno (48:55) by Slavko Fumic


    Encore -
    Asturias (53:49) by Isaac Albeniz

    Barock und Jazz scheinen ganz gut zusammenzugehen, viele Barockstücke sind von Jazzgruppen adaptiert worden. Zu nennen ist hier vor allem Jacques Loussier mit Play Bach, der auch Stücke von Vivaldi und anderen Barockgrößen aufgenommen hat.



    Vielleicht ist das ja für Klassikhörer ein geeigneter Zugang zum Jazz: die Melodien sind bekannt, man muß sich nur auf Rhythmen und Improvisationen einlassen.

    Francis Kleynjans (* 1951) ist ein französischer Komponist, der viele Stücke für Gitarre geschrieben hat.


    Hier das Präludium der Suite Bresilienne op. 51, gespielt von Katja Hoder



    Scheinbar draußen aufgenommen klingt es doch sehr nach Studioaufnahme, mit fettem Hall unterlegt und komplett weichgespült.

    nicht alle englischen Chören spielen in der Spitzenklasse mit, auch wenn der eigene Anspruch hoch ist:

    Ein Hinweis noch: es gibt sehr gute Ensembles aus den USA, die meist an irgendeine Universität angegliedert sind. Dort ist man wohl auch theoretisch firm und weiß in etwa, wie was gesungen werden muss. Es gibt einige Vorstellungen in meinem Schreibtisch.

    Das stimmt, ich habe da auch schon was verlinkt, insbesondere zur University of Utah.

    Radka Toneff, The Moon is a harsh mistress



    Romantischer Klassiker, insbesondere, wenn man weiß, daß Radka Toneff im Alter von 30 Jahren (1982) den Freitod gesucht und leider auch gefunden hat.


    aus Wikipedia: ...her 1982 album Fairytales was voted the best Norwegian album of all time.


    "The Moon is a harsh mistress" ist der erste Titel dieses Albums.