Beiträge von Joseph II.

    Angeregt durch diesen Thread, lauschte ich gestern Abend dieser Aufnahme, die sich auf der dritten CD dieser Box des Labels Andante befindet. Es konnte auf die Originaltonbänder des ORF zurückgegriffen werden, die Veröffentlichung hat also offiziellen Charakter. Was fällt auf? Praktisch keine Publikumsgeräusche, über dem Goldenen Saal des Musikvereins scheint an diesem 8. Dezember 1973 eine düstere Stimmung zu liegen, als hätte das Publikum geahnt, dass es Josef Krips hier zum allerletzten Mal erleben würde. Kurz davor, im September 1973, spielte Krips seine letzte Studioaufnahme ein (Searles 2. Symphonie für Lyrita in London). Gesundheitlich dürfte der Dirigent bereits schwer angeschlagen gewesen sein. Ich hörte mal von einem Bericht aus seiner späten Zeit beim San Francisco Symphony, dem er bis 1970 vorstand, wo er jemanden nach einem Konzert in seiner Umkleidekabine empfing, bei ihm auch seine junge Frau Harrietta Procházka, die er 1969 geheiratet hatte. Es war seine dritte Ehe, sie war 31, er 67. Jedenfalls fiel demjenigen bereits da der schlechte Gesundheitszustand von Krips auf. Womöglich ist der ORF-Mitschnitt von diesem Dezembertag auch das letzte Tondokument, welches von diesem Dirigenten überhaupt existiert. Es ist keine energiegeladende Darbietung, vielmehr kontemplativ und insofern schon jenseitig. Das Solistenquartett ist allererste Klasse. Dermota, damals bereits 63, klingt alterslos. Berry fulminant wie eh und je, so auch die beiden Damen. Der Unterschied zur oben ebenfalls abgebildeten Pariser Aufnahme, die acht Jahre zuvor entstand, ist nach meiner Erinnerung ziemlich gewaltig. Damals stand Krips noch voll im Leben, die Interpretation war schroffer und vorwärtsdrängender. Dieser Eindruck stellt sich 1973 nicht mehr ein. Es ist wohl keine erste Empfehlung für das Werk, aber doch eine historisch bedeutsame. Der Abgang eines großen Dirigenten.

    Allerdings. Chailly ist der lebende Beweis dafür, dass man Spezialist sowohl für Mahler als auch für Bruckner sein kann. Der häufig kolportierte und angeblich natürliche Gegensatz zwischen beiden Komponisten wird überstrapaziert. Dass es Dirigenten gibt, die durchaus beides auf hohem Niveau können, ist auch nichts Neues, denke ich etwa an Klemperer, Horenstein, Tennstedt oder Haitink.

    Ganz ehrlich, ich verstehe mitnichten, wieso Flügelhelme in der "Walküre" lächerlicher und deplacierter wirken sollen als das, was derzeit tatsächlich auf den Bühnen geboten wird, bis hin zu den blutrünstigen Exzessen des verblichenen "Aktionskünstlers" Hermann Nitsch, dem man mit der Verpflichtung nach Bayreuth noch den Ritterschlag verpasst hat. Klischeehaft und kitschig ist doch gerade das "moderne Regietheater", seit Jahrzehnten in sich völlig erstarrt und sich selbst beweihräuchernd, die Hure Babylon der Opernwelt. nemorino hat es weiter oben doch treffend geschildert. Schon in den 1980er Jahren wurde dieses Schindluder getrieben, so dass er sein Abonnement aufgab.

    Aber ich bin überrascht, dass Dir das Unzeitgemäße einer solchen Inszenierung nicht auffällt.

    Dies ist mir nicht entgegen, lieber astewes. Für mich stellt das Unzeitgemäße erst einmal nichts Negatives dar. Bruckner etwa nannte sich einen eben solchen Unzeitgemäßen. Diese Geisteshaltung ist mir persönlich nicht unsympathisch. Vermutlich habe ich deswegen auch eine ehrliche Schwäche für dergleichen wie eine vorgestrige Wagner-Inszenierung. Ich würde freilich keineswegs erwarten, dass dies allgemein nachvollzogen wird. Beim Bonmot des Alten Fritz stimme ich daher sehr gerne überein: Suum cuique. ;)

    Es gibt noch zwei spätere Aufnahmen des Requiems von Mozart:



    Agnes Giebel, Sopran

    Marga Höffgen, Alt

    Hans-Ulrich Mielsch, Tenor

    Boris Carmeli, Bass


    Chœurs de l'ORTF

    Orchestre National de l'ORTF

    Josef Krips


    Aufnahme: Paris, 2. Dezember 1965


    Stereo-Mitschnitt des Französischen Rundfunks (ORTF)


    Lucia Popp, Sopran
    Margarita Lilowa, Alt
    Anton Dermota, Tenor
    Walter Berry, Bass


    Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien
    Wiener Philharmoniker
    Josef Krips

    Aufnahme: Großer Musikvereinssaal, Wien, 8. Dezember 1973

    Stereo-Mitschnitt des Österreichischen Rundfunks (ORF)

    Es handelte sich um den letzten Auftritt des Dirigenten mit den Wiener Philharmonikern. Ein würdiger und passender Abschied. Josef Krips starb kein Jahr darauf im Alter von 72 Jahren an Lungenkrebs.

    Zur historischen Echtheit der Kostümierung

    Dies ist mir durchaus bekannt. Historisch belegbar sind die Helme mit Hörnern im hohen Norden wohl nicht. Freilich ist es aber in meinen Augen kein Automatismus, es deswegen gleich zur Lachnummer zu degradieren. Der Komponist wollte doch keine historischen Wikinger darstellen. Es ist eben Wagner pur, wie er es sich erdachte, und Teil des Gesamtkunstwerkes. Die Kostümierung ist Produkt ihrer Zeit, wie der pathetische Text, den manche ja auch lächerlich finden. Was soll's. ;)

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    Ludwig van Beethoven
    Symphonie Nr. 5 c-Moll op. 67


    London Symphony Orchestra
    André Previn


    Aufnahme: Kingsway Hall, London, 1/1973








    Wahrscheinlich die berühmteste Symphonie überhaupt. Legionen von Aufnahmen türmen sich gen Himmel. Es fiele schon schwer, die zehn größten zu benennen. Eine Einspielung, die m. E. durchaus in Betracht zu ziehen wäre, ist diese. Die Veröffentlichungspolitik von EMI bzw. Warner machte es ihr indes nicht leicht, große Bekanntheit zu erlangen. In CD-Zeiten ist sie nämlich einzig als japanische Ausgabe einzeln herausgebracht worden und findet sich in der Mammutbox "The Warner Edition" (96 CDs, s. u.). Previn interpretiert die Fünfte monumental, gleichsam im Geiste Klemperers. Das Orchesterspiel des London Symphony Orchestra, das damals eine goldene Ära erlebte, ist stupend. Wie etwa die Streicher während der Durchführung im Finalsatz agieren, haut in dieser Detailfreude regelrecht um. Kurzum eine herrliche Aufnahme, die noch dazu hervorragend klingt.


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    Robert Schumann
    "Manfred". Dramatisches Gedicht in drei Abteilungen von Lord Byron für Sprecher, Soli, gemischten Chor und Orchester op. 115


    Klausjürgen Wussow, Mona Seefried, Christa Lorenz, Ingrid Hoffmann, Horst Schön, Manfred Tümmler et al.


    RIAS-Kammerchor

    Radio-Symphonie-Orchester Berlin

    Gerd Albrecht


    Aufnahme: Jesus-Christus-Kirche, Berlin, 16.-20. Juli 1984





    Eine der wenigen Gesamtaufnahmen dieses Werkes. Auch in nachfolgender Box enthalten:


    Krips und Tschaikowsky - das erscheint mir mindestens so ungewöhnlich wie seine überraschende Hinwendung zu Mahler.

    Danke für die Erinnerung hieran, lieber nemorino. Die Einspielung habe ich in den Tiefen meiner Sammlung, ewig nicht gehört, aber als wirklich gut in Erinnerung. Sie datiert übrigens bereits auf September 1958, eingespielt in den Sofiensälen in Wien. Auf CD war sie in unterschiedlicher Form zu haben.


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    Und wo wir schon dabei sind: Krips spielte auch die Symphonie Pathétique ein, und zwar mit dem Tonhalle-Orchester Zürich für das Label Concert Hall (Aufnahme: 10/1960).


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    Jordan hat mit den Jahren eben eine zunehmend immer kritischere Haltung gegenüber dem sog. Regietheater eingenommen. Früher hat er es zähneknirschend hingenommen, will nun aber nicht länger dazu schweigen. Das spricht nicht gegen ihn. Plumpe Zwangsaktualisierung der Opernstoffe hat er als das Credo eines Großteils der Regisseure zurecht benannt.

    Daniel Barenboim hat zwei Zyklen der Mozart'schen Klavierkonzerte eingespielt. Der ältere mit dem English Chamber Orchestra wird relativ häufig erwähnt. Der spätere mit den Berliner Philharmonikern geht darüber ein wenig unter. Dies zu Unrecht. Vom Klangkörper her, dürfte es kaum eine luxuriösere orchestrale Brillanz geben. Barenboim leitet vom Flügel aus. Die Einspielungen, entstanden zwischen 1986 und 1998, erschienen zunächst bei Teldec als Einzel-CDs und später in einer großen Box bei Warner. Christopher Headington urteilte im "Gramophone": "This new issue is a must for connoisseurs of this artist's work, and recommendable to anyone" und verortete Barenboim "in the highest class of interpreters of Mozart's piano concertos".


    Und hier findet sich noch ein packender Stereo-Mitschnitt mit Beethovens Fünfter mit dem Los Angeles Philharmonic aus der Hollywood Bowl vom 7. Juli 1970 unter dem Dirigat von Gastdirigent Josef Krips. So unheimlich habe ich die Überleitung vom Scherzo zum Finale selten gehört.



    Tatsächlich ist die amerikanische Zeit von Krips zu Unrecht in den Hintergrund gerückt. Er war ja zwischen 1963 und 1970 auch Chefdirigent in San Francisco.

    In erstaunlich gutem Klangbild (frühes Stereo) liegt ein Mitschnitt aus der Zeit von Josef Krips als Musikdirektor des Buffalo Philharmonic Orchestra (1954-1963) im US-Bundesstaat New York vor. Gespielt wurde in der Kleinhans Hall, Buffalo, am 19. November 1957 ein Programm, bestehend aus Verdis Ouvertüre zur Oper "La forza del destino" und anschließend Mahlers Symphonie Nr. 1, ein Repertoire, mit dem man Krips für gewöhnlich kaum in Verbindung bringen dürfte. Hier zumindest die Ouvertüre:


    Danke für dieses Thema, lieber nemorino.


    Mir scheint, es waren nicht nur die Begrenzungen der Schallplatte, die das Weglassen der Wiederholungen bedingte. Manche Dirigenten der Generation Bruno Walter (geb. 1876) ließen diese Wiederholungen belegbar auch in Konzertaufführungen weg. So verfuhr u. a. auch Leopold Stokowski (geb. 1882) bis zuletzt und beharrte sogar noch in seiner späten Studioeinspielung von Beethovens Fünfter für Decca (1969) auf den Verzicht der Wiederholung im Kopfsatz. Nun gibt es freilich auch aus dieser Dirigentengeneration Beispiele, welche zumindest die wichtigsten Wiederholungen (genannte Kopfsätze von Nr. 5 und 7 etwa) durchaus spielen ließen. Arturo Toscanini (geb. 1867) scheint diese zumindest in seinen späteren Aufführungen beachtet zu haben. Jedenfalls war es bis mindestens in die 1960er Jahre offenbar kein völliger Fauxpas, wenn die Wiederholungen entfielen. Aus heutiger Sicht mag dies unverständlich wirken. Den Wert einer ansonsten großartigen Aufnahme mindert dies für mich persönlich indes nur geringfügig.

    Die Geschichte mit den fehlenden #2 und #8 habe ich auch mal so ähnlich gehört. Allerdings fehlen diese beiden auch mehr oder minder zufällig in James Levines Aufnahmen der 1970er und frühen 1980er, wobei es eine spätere live-Aufnahme zumindest der 2. gibt. Im Falle der 8. kann natürlich auch immer sein, dass man den Aufwand (oder das Verhältnis zu erwarteten Verkaufszahlen) gescheut hat.

    Der Live-Mitschnitt Levines der Zweiten mit den Wiener Philharmonikern (erschienen bei Orfeo) ist sensationell in jedweder Hinsicht und eine der Top-Darbietungen, die ich kenne. Die Achte gab es mal beim Boston Symphony Orchestra als offiziellen Download (offenbar nicht mehr verfügbar). Und "Veni creator spiritus" erschien mal in der Box "The First 100 Years" des Chicago Symphony Orchestra (Teil II fehlt da allerdings - gespielt wurde er natürlich trotzdem). Es wäre wirklich hoch an der Zeit, dass M8 unter Levine leichter verfügbar gemacht würde.


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    Bei der gestrigen Hörsitzung fiel mir auf, daß bei Kondrashin die Sinfonien 2 und 8 fehlen. Da die Aufnahmen alle zur Sowjetzeit entstanden liegt die Vermutung nahe, dass die beiden Werke des religiösen Inhaltes nicht gespielt/aufgenommen werden durften. Weißt Du da was drüber (vom Restzyklus fehlt mir dann nur die Nr. 3)?

    Nach meinem Kenntnisstand soll dies zwar der angebliche Grund sein, lieber Thomas. Wobei es noch eine andere Möglichkeit dafür geben könnte: Kondraschin setzt sich Ende 1978 in den Westen ab. Die erste russische Einspielung der 2. Symphonie von Mahler entstand indes durchaus bereits zu Sowjetzeiten, nämlich 1980 unter Juri Temirkanow mit den Kräften des Leningrader Kirow-Theaters. Sie erschien bei Melodia auf LP und gelangte mittlerweile auch auf CD (siehe unten). Es könnte also Legendenbildung sein bzgl. des vermeintlich problematischen religiösen Inhaltes und tatsächlich verhinderte schlicht und ergreifend einzig Kondraschins Flucht eine Einspielung in der UdSSR. Was nun die 8. Symphonie angeht, so gibt es nach meinen Informationen keine Melodia-Aufnahme, was allerdings eine theoretische Aufführung nicht völlig ausschließt. Der erste russische Dirigent, der belegbar alle Mahler-Symphonien eingespielt hat, war kurz nach Zusammenbruch der Sowjetunion Jewgeni Swetlanow. Sie erschienen bei Warner.


    Neugierig geworden auf das Klagende Lied würde ich jenseits von Rozhdestwensky zu Tilson-Thomas greifen. Oder läge ich da schief?

    Roshdestwenski ist wahrlich eine Wucht, wie zu erwarten. "Das klagende Lied" sagt mir ebenfalls sehr zu und ich sehe es wie Rheingold: ja nicht "amputiert" ohne ersten Teil. Tilson Thomas wird bei dem Werk auch sehr gelobt. Ich las der Tage bei der Recherche, man solle die ursprüngliche CD-Erstausgabe von RCA meiden, da die Neuauflage auf dem SFS-Label einen deutlich verbesserten Klang böte infolge eines Remasterings. Gemeint sind diese beiden:



    Beste Grüße :hello:

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    Joseph Haydn
    Symphonie Nr. 104 D-Dur Hob. I:104 "London"


    Österreichisch-Ungarische Haydn-Philharmonie
    Adam Fischer

    Aufnahme: Haydnsaal, Schloss Esterházy, Eisenstadt, September 2003 (Internationale Haydntage)








    Kürzlich war die Rede vom mittlerweile untergegangenen Eisenstädter Haydn-Festival. Diskographisch ist es leider unzureichend erfasst. Diese CD (der "Urwaldsumpf" listet sie noch) stellt eine löbliche Ausnahme dar. Sehr feurige, mitreißende Interpretation in ausgezeichnetem Klangbild. Ich habe dort selbst live die 103te in dieser Kombination Orchester-Dirigent gehört, allerdings etwa ein Jahrzehnt später.

    Ziehrer hat sich die letzten Jahre verdientermaßen zum unverzichtbaren Teil des Neujahrskonzerts entwickelt. Eine späte Würdigung dieses Komponisten, dessen Todestag sich am 14. November zum 100. Male jährt. Schade nur, dass man seit Jahrzehnten keinen Walzer von Eduard Strauss mit aufs Programm setzt. Der konnte weit mehr als nur Polka.

    Bewusst noch nie gehört, erklingt nun, bereits weit fortgeschritten:



    Gustav Mahler
    "Das klagende Lied" (dreiteilig)


    Teresa Cahill, Sopran

    Dame Janet Baker, Mezzosopran

    Robert Tear, Tenor

    Gwynne Howell, Bass


    BBC Singers · BBC Symphony Chorus

    BBC Symphony Orchestra

    Gennadi Roshdestwenski


    Aufnahme: Royal Albert Hall, London, 20. Juli 1981


    Die symphonische Qualität dieser Kantate ist tatsächlich nicht abzustreiten.

    Nach sieben Jahren auch meinerseits ein komplettes neues Ranking, das indes bereits morgen etwas anders aussehen könnte:


    7

    2

    3

    8

    1

    5

    6

    9

    10

    4


    "Das Lied von der Erde" als Quasi-Symphonie wäre wohl auch ziemlich am Ende. Zu meiner Schande muss ich gestehen, "Das klagende Lied" nie gehört zu haben, danke für den Hinweis darauf. Die Besetzung scheint ja durchaus interessant.

    Zunächst dachte ich, hier könnte ich bestimmt ein Dutzend Werke benennen, doch letztlich musste ich lange überlegen. Es gibt gar nicht so viele (mir bekannte) Werke, mit denen ich überhaupt nichts anfangen kann. Ich ging dann meine Lieblingskomponisten durch. Gar nicht so einfach, da etwas herauszupicken, was in diese Kategorie passt. Schließlich kam mir doch ein Einfall: Mahlers Vierte. Mit dieser kann ich von allen seinen Symphonien am wenigsten anfangen, am ehesten noch mit dem Schluss. Versucht habe ich es ein paar Mal. Aber auch bei meinem letzten Komplettdurchlauf sämtlicher Mahler-Symphonien hatte einzig die Vierte das Potential, einschläfernd zu wirken. Wenn es unbedingt sein muss, würde ich die Bernstein-Aufnahme mit den Concertgebouw-Orchester und dem wenig idiomatischen Knabensopran Helmut Wittek nehmen (DG). Das ist dann allerdings auch vermutlich die Interpretation, die erklärte M4-Fans meiden wie der Teufel das Weihwasser.