Beiträge von Joseph II.

    Das ist aber kein Arbeitszeugnis, sondern eine Rezension, die Baileys Leistung besonders positiv hervorhebt. Norman Bailey war in England überaus beliebt, auch wenn das im deutschsprachigen Raum wenig Widerhall fand. Diese Totalverrisse kann ich auch überhaupt nicht ernst nehmen. Gerade läuft Wotans Abschied unter Otto Klemperer, wo Bailey singt. Wenn das schlecht sein soll, verstehe ich die Wagner-Welt nicht mehr. Das soll erst einmal ein Bassbariton bei dem Tempo (fast 20 Minuten) so hinbekommen. Ein wenig mehr Respekt vor der Lebensleistung dieses Sängers hielte ich für sehr angebracht. Nichts für ungut.

    Als ich die Schlagzeile las, Klaus Mäkelä würde nun das Concertgebouw-Orchester Amsterdam übernehmen, war ich hin- und hergerissen. Auf der einen Seite wäre das schon wahrlich ein weiterer Paukenschlag. Mit Mitte zwanzig Chefdirigent des (laut eines Rankings) weltbesten Orchesters. Auf der anderen Seite leitet Mäkelä doch bereits zwei ausgezeichnete Orchester in Oslo und Paris. Soll das jetzt wirklich alles parallel ablaufen? Oder gibt er die Osloer Philharmoniker oder das Orchestre de Paris nach kurzer Zeit schon wieder ab? Das wäre ja auch ein wenig unseriös.

    Da gibt es aber noch andere Meinungen:


    "Baileys nobel introvertierter Sachs hat den Anspruch, der schönste auf CD zu sein." (Tim Ashley, The Guardian, über "Die Meistersinger" unter Goodall)


    "Gesanglich am besten Norman Baileys honigsüßer Wotan." (Jed Distler, ClassicsToday, über "Das Rheingold" unter Goodall)


    "Norman Bailey hat das vollste Rollenverständnis für den Wotan, eine Rolle, die Mitgefühl und Seelenqualen erfordert." (Marc Bridle, MusicWeb International, über "Die Walküre" unter Goodall)


    "Sein Wotan im 'Ring'-Zyklus der English National Opera der 1970er Jahre wird bis zum heutigen Tage von unserem Publikum gepriesen." (Statement der English National Opera anlässlich des Ablebens des Sängers)

    Im UK genoss Norman Bailey einen hervorragenden Ruf und galt als einer der besten Wagner-Baritone. In den englischsprachigen Aufnahmen unter Sir Reginald Goodall war er der Sachs und der Wotan/Wanderer. Im deutschsprachigen Raum war er nach meiner Beobachtung zwar durchaus respektiert, aber wurde kaum ernsthaft zu den größten Rollenvertretern gerechnet.

    In Sachen Schnelligkeit ist bei jpc wahrlich noch Raum nach oben vorhanden.


    Beispiel 1:


    Mitte Juli bestellte ich zwei CDs, wo es hieß, dass der Lieferant eine Lieferzeit von "ca. mind. 4 Wochen" angebe. Man ist also ohnehin toleranter bei den Erwartungen. Freilich, nach über zwei Monaten immer noch nichts. Kann jpc nun liefern oder nicht? Muss man als Kunde wirklich in jedem Einzelfall gezielt beim (ebenfalls nicht besonders schnellen) Kundenservice nachhaken?


    Beispiel 2:


    Vor einer Woche eine Blu-ray geordert, die beim Lieferanten als "umgehend lieferbar" deklariert war, deswegen den unaussprechlichen Konkurrenten umgangen, der es indes (natürlich) auf Lager hatte. Jedenfalls wurde bis vor zwei Tagen (!) auf diese "umgehende" Lieferung gewartet. Nun heißt es seither: "Die Auslieferung wird vorbereitet". Liegt das jetzt wirklich tagelang bei jpc herum, ehe man sich herablässt, es von dort zu verschicken?

    Fazit: Gefühlter Eindruck: "Machen wir es heute nicht, machen wir es morgen; machen wir es morgen nicht, dann eben überhaupt nicht." Eigentlich inakzeptabel. Man mag über den globalen Monopolisten schimpfen, aber so etwas habe ich dort ihn nunmehr beinahe zwanzig Jahren nicht erlebt.

    Karl Richter (München 1972)


    Joseph Haydn

    "Die Schöpfung"


    Elisabeth Speiser, Sopran (Gabriel, Eva)

    Werner Hollweg, Tenor (Uriel)

    Karl Christian Kohn, Bass (Raphael, Adam)


    Chor der Bayerischen Staatsoper

    Bayerisches Staatsorchester

    Karl Richter


    Aufnahme: Nationaltheater, München, 8. Mai 1972



    haydn7bkcr.jpg


    Vor zwei Jahren beklagte ich hier noch, dass es keine Aufnahme unter dem Dirigat Karl Richters auf dem Markt gäbe. Nun hat Hänssler einen Mitschnitt aus dem Privatbesitz von Prof. Tobias Richter technisch aufbereitet und veröffentlicht. Dem Sohn Karl Richters und langjährigen Generalintendanten der Deutschen Oper am Rhein kann man gar nicht dankbar genug sein. Hänssler muss wahre Wunder vollbracht haben, denn die Tonqualität war zunächst angeblich in einem sehr schlechten Zustand. Davon hört man glücklicherweise nichts mehr, im Gegenteil. Für eine fast 50 Jahre alte Aufnahme sehr gutes Stereo und keine unnötigen Studiospielereien. Für meine Begriffe in allen Belangen mustergültig und insofern eine wichtige Erweiterung der Diskographie.

    Eine "Hammeraufnahme", gell? ;)
    Für mich die beste Aufnahme der Orgelsymphonie von Saint-Saens, so wenig idiomatisch das auch im Detail sein mag.
    Monumentaler hat das niemand interpretiert, zumindest wüsste ich keinen.
    Allein der scheinbar ins Unendliche hinausgezögerte Schlusstakt (typisch später Swetlanow) ist sagenhaft. :hail:


    Joseph Haydn
    "Die Schöpfung"


    Elisabeth Speiser, Sopran (Gabriel, Eva)

    Werner Hollweg, Tenor (Uriel)

    Karl Christian Kohn, Bass (Raphael, Adam)


    Chor der Bayerischen Staatsoper
    Bayerisches Staatsorchester
    Karl Richter


    Aufnahme: Nationaltheater, München, 8. Mai 1972



    Das wird definitiv meine neue Lieblingsaufnahme! :thumbup::hail:


    Beim "Und es ward LICHT" fährt man unweigerlich vor Schreck hoch, wie ich das noch in keiner Aufnahme erlebt habe, obwohl man als Kenner ja vorgewarnt ist.

    Die Chöre sind eine Wucht sondergleichen, die Solisten ausgezeichnet und das Orchester richtig großsymphonisch und fanfaren- und paukenstark. Richters Tempowahl könnte nicht adäquater sein.

    Die Veröffentlichungspolitik hinsichtlich des Bruckner-Zyklus von Paavo Järvi mit dem hr-Sinfonieorchester für RCA trieb generell schon seltsame Blüten. Die Aufnahmen liegen dem HR seit Jahren vor, erschienen aber über einen sehr langen Zeitraum auf Tonträger. Nr. 1-3 waren m. W. auch bisher nur in Japan zu beziehen, Nr. 8 fehlte bis zuletzt komplett. Wer sich also die übrigen Symphonien zugelegt hat, muss nun trotzdem diese Japan-Box abermals ordern, um an die Achte zu kommen, die wohl einzeln nicht erscheinen wird. Offenbar traute man diesem Zyklus auf dem europäischen Markt keine rechte Chance zu. Waren die Verkaufszahlen für die hier erschienen einzelnen CDs (Nr. 4, 5, 6, 7, 9) zu niedrig? Ich habe mir abgesehen von Nr. 8 alle über die Jahre zugelegt (Nr. 1-3 als digitale Downloads) und empfand die Interpretationen auf einem insgesamt doch hohen bis ausgezeichneten Niveau.

    Ein ähnlicher Fall ist Sibelius' mysteriöse 8. Symphonie. Die Partitur des Werkes, an dem er jahrelang schrieb und mit dem er offenbar nie zufrieden war, soll der greise Komponist bereits 1945 ins Feuer geworfen haben, was die Welt erst nach seinem Tode erfuhr. Gleichwohl haben sich ein paar wenige Skizzen erhalten, die mittlerweile sogar schon eingespielt wurden. Höchst unwahrscheinlich, dass sich diese Achte rekonstruieren lässt.

    Ernst nehmen kann ich den Rekonstruktionsversuch in diesem Falle nicht. Wie schwierig und langwierig war die hochseriöse Rekonstruktion des Finalsatzes der Neunten von Anton Bruckner durch Samale/Mazzuca/Phillips/Cohrs, deren allererste Anfänge auf das Jahr 1984 datieren und die Finalversion erst 2012 zustande kam. Und bei Bruckner 9 lag ja neben drei vollendeten Sätze vom Finalsatz vergleichsweise viel zumindest in Rohform von des Meisters eigener Hand vor. Ganz anders verhält es sich bei Beethovens geplanter Zehnter. Nun also soll ein Computer binnen kürzester Zeit die Quadratur des Kreises zustande bringen. Das ist im Grunde eine Beleidigung der jahrzehntelangen Arbeit solch bedeutender Musikwissenschaftler wie im genannten Falle bei Bruckner. Zum Glück kann die Technik nicht alles.

    Die Kritik an dieser Inszenierung verstehe ich nun nicht. Wenn eine Oper spektakulären Bombast verträgt, dann doch "Turandot", wo auch die Musik diese Tendenz aufweist. Insofern schlichtweg librettogetreu und den Intentionen Puccinis gerecht werdend inszeniert. Wem das zu pompös ist, der wird mit "Turandot" sowieso wenig anfangen können.

    Die Form der Krone erinnert eher an die französische Lilie (Fleur de lys). Einen tieferen Sinn muss man nicht zwingend vermuten. Vielleicht aber soll die Krone (lat. corona) auch eine Verbindung zur derzeitigen Pandemie herstellen, womit das Genie des Regisseurs endgültig und unbestreitbar erwiesen wäre. Im Filmbereich wäre dies oscarreif.



    Als "kleine[n] Meilenstein für Verehrer Karl Richters" stellt Hänssler diesen historischen Stereo-Mitschnitt von 1972 aus München vor: Haydns "Schöpfung", die der knapp neun Jahre später allzu früh verstorbene Dirigent nicht mehr im Studio einspielen konnte. Es spielt das Bayerische Staatsorchester, begleitet vom Chor der Bayerischen Staatsoper. Als Solisten agieren Elisabeth Speiser, Werner Hollweg und Karl Christian Kohn. Eine echte Sensation, welche Richters Diskographie erweitert.

    Achtung: Bei OperaDepot handelt es sich dem kurzen Hörschnipsel zufolge, trotz des angeblich "extremly good sound", nur um Mono.


    Sicher ist die Altus-Ausgabe (Stereo) die bestklingendste und hatte als einzige Zugriff auf die japanischen Originalbänder. Man findet sie bei Eingabe des Barcodes "4543638004911" auch beim japanischen Amazon für ¥10.266 (ca. 78,78 EUR). Hinzu kommt aber auch noch die Einfuhrumsatzsteuer, da außerhalb der EU.


    Den Japanern wäre es zuzutrauen, diese neue Klangquelle nun als Unterlegung für den restaurierten Film zu verwenden, der dann irgendwann als Blu-ray herauskommt.



    Charlie Watts (1941-2021), der Schlagzeuger der Rolling Stones, ist ja leider vor kurzem 80-jährig verstorben (siehe auch bereits die Vorbeiträge).

    Ich war zwar nie ein ausgewiesener Fan dieser Kultband, aber diese Vita rang mir doch wahrlich Respekt ab. Ich mochte Charlie Watts als den immer sehr gut gekleideten Gentleman inmitten dieser Gruppe wirklich sehr, so dass mich sein Ableben doch einigermaßen betroffen macht. Auf den ersten Blick passte er gar nicht so recht in die Band, aber je mehr man darüber nachdenkt, war er wohl sogar eher das Herz und der Ruhepol der Rolling Stones mit seinem uneitlen, bescheidenen und stets sympathischen Auftreten.


    Jedenfalls stieß ich anlässlich seines Todes wieder auf das oben gezeigte Video eines der ganz großen Hits der Rolling Stones, der auf 1981 datiert und insofern wohl eigentlich schon in die spätere Phase der Band (Experten mögen mich gerne korrigieren). Ich mochte eher die 60er- und 70er-Songs der Stones, aber dieser ist auch absolut zeitlos. Das dazu gedrehte offizielle Musikvideo ist, um es britisch auszudrücken, hilarious und aus heutiger Sicht vielleicht unfreiwillig komisch. Ich habe es mir wirklich mit Gewinn seit langem abermals angeschaut und kann es nicht glauben, dass das schon 40 Jahre alt sein soll.


    Bei YouTube findet sich ein amüsanter, aber auch irgendwie treffende Kommentar, den ich hier zitieren möchte:


    Mick: "This is my stage, bitches"

    Keith: "This is fun"

    Ronnie: "Where tf am I"

    Charlie: "Look at these 3 idiots"

    Bill: "I don't wanna be here"

    R.I.P., Charlie Watts. Den Ritterschlag hättest du wahrlich verdient! Dein Tod machte selbst "a grown man cry".


    charlie-watts-fb-2005-crop.jpg

    Meine liebste Aufnahme von "L'Orfeo" ist mittlerweile dieser Klassiker aus dem Jahre 1973:


    R-4105861-1427231921-5388.jpeg.jpg



    Die Interpretation gilt manchen wohl als gnadenlos überholt, aber sei's drum. Jürgen Jürgens vermeidet Geschwindigkeitsrekorde und erzielt durch weniger für meine Begriffe mehr. Die Sänger/innen finde ich ausgezeichnet. Die Einspielung erhielt den Grand Prix du Disque Paris zu einer Zeit, als dieser auch noch wirklich etwas aussagte.


    Hier die Besetzung:


    118975192-3.jpg

    Hier ist seine allerletzte Aufnahme.

    Vielen Dank für den Hinweis!!!

    Das ist zugleich auch das allerletzte Konzert Asahinas (vor der Pause gab es Tschaikowskis 1. Klavierkonzert). Er fühlte sich gleich danach unwohl und ließ sich ins Spital einliefern, das er nicht mehr lebend verlassen sollte.

    Kommt das nun auch endlich offiziell auf CD/SACD heraus in Japan? Ich nehme es ja fast an.

    In dieser Hinsicht muß ich Dich korrigieren, lieber Joseph. Das von Dir beanstandete "leere Feld" war ursprünglich leer. Es wurde erst mit dem Wort "STEREO" gefüllt nach Einführung dieser neuen Technik, erst schwarz auf gelb, später dann rot unterlegt, damit es noch deutlicher ins Auge fiel. Ab ca. 1964 wurde die rote Farbe dann wieder weggelassen, und es blieb danach bei der schwarzen Schrift auf gelbem Untergrund. Später hieß es dann in diesem Feld "Numerique", nach Beginn der Digital-Ära.

    Lieber nemorino,


    natürlich hast Du Recht. Du hast das ja auch alles noch "live" miterlebt seinerzeit. Ich hätte besser schreiben sollen: Gerade in der Zeit der frühen Stereophonie (bei der DGG wohl ab ca. 1957/58 - ich müsste jetzt selbst nachschlagen) war ästhetisch in Design-Hinsicht für mich der Zenit erreicht. Gerade diese Rotunterlegung des Stereo-Schriftzuges hat für mich etwas geradezu Mustergültiges. Es war ja auch etwas ganz Besonderes damals. Sicherlich ist das auch ein wenig subjektiv, aber ich persönlich finde die Cover-Gestaltung der DGG in den 1950er und 60er Jahren schon allemal gelungener als in der letzten Zeit. Das war für meine Begriffe ganz überwiegend sehr geschmackvoll. Betrachte ich die neueste Entgleisung des Netrebko-Albums, komme ich nicht umhin, Dir beizupflichten. Damit sei gar nichts über die Platte selbst gesagt (die wir ja alle zum jetzigen Zeitpunkt gar nicht kennen können). Ich finde diese Gestaltung auch indezent, um nicht zu sagen degoutant.

    Bei der Gelegenheit eine völlig andere Bitte (oder ANREGUNG) an die DGG:

    Der Wunsch, heutige Neuerscheinungen " MODERN" und "ZEITGEMÄSS" aussehen zu lassen treibt mit unter tolle Blüten. Selbst wenn ich über die Coverbilder mal mide lächle, mal Unlust verspüre, so gibt es IM indes EINE geschmackliche Entgleisung, die absolut OFFENSICHTLICH ist, ind das wäre die Auswahl der Schriftarten in der gelben Kartusche.

    Diese Kartusche wurde einst designed, um die "historische Dimension" der "Deutschen Grammophon Gesellschaft" zu betonen, und dazu passend wurde eine serifenhafte Schrift eingresetzt. HEUTE wird diese oft durch eine "moderne" serifenlose ersetzt, was an sich schon ein Stilbruch ist. Dessen nicht genug, werden oft mehrere Schriften in EINER Kartusche verwendet - und darüber hinaus - auch unterschiedliche bei den einzelnen Veröffentlichungen. Fett und normal, groß und klein - Jede CD ist anders. Das wirkt dilettantisch, so als ob ein User eines DTP- oder Graphikprogrammes alle Möglichkeiten ausnützen möchte. Das Argument, daß sowas heute ohnedies niemand mehr bemerkt, hat bestimmt seine Berechtigung - aber ob das bei Klassiksammlern der Fall ist - da hab ich so meine Zweifel.....

    Man mag einwenden, daß die sowieso im Aussterben begriffen sind, was nicht völlig von der Hand zu weisen ist - aber ich hoffe - vor allem im Sinne der Produzenten von "Klassischer Musik", daß dieser Vorgang sich über viele Jahre hinziehen möge - es gibt - wenn auch zu wenig - Nachwuchs....

    Danke, dass das mal erwähnt wird. Ich kann das nur bestätigen und unterstreichen. Ich dachte schon, ich sei der einzige, dem das auffällt. Das wirkt heute sehr dilettantisch. Wie gewollt, aber nicht gekonnt.

    Ein ästhetischer Makel ist auch das leere Feld unten, wo früher "STEREO" stand (siehe auch die LP-Abbildungen weiter oben im Thread). Da fehlt doch ohne schlichtweg etwas!

    Ein paar willkürliche Beispiele für den heutigen unästhetischen Trend:


    Ich pflichte dem geschätzten Garaguly bei. Neulich habe ich einige Aufnahmen der Weber'schen Symphonien verglichen und Sawallisch ging bei mir als Sieger hervor. Er wertet gerade die erste Symphonie auf und macht sie fast schon zur "großen Symphonik". Die Zweite ist halt per se nicht von diesem Format und fällt m. E. gegenüber der Vorgängerin auch ab.