State Symphony Orchestra of the DPRK
Das State Symphony Orchestra of the Democratic People's Republic of Korea (SSO; korean. 조선국립교향악단) ist das nordkoreanische Staatsorchester mit Sitz in Pjöngjang.
Das Orchester wurde 1946 als Central Symphony Orchestra gegründet und 1947 dem Staatlichen Kunsttheater inkorporiert. 1956 wurde es wieder unabhängig. 1969 erfolgte die Zusammenlegung mit dem bisher eigenständigen (North) Korean Arts Film Studio Orchestra. Seine heutige Form erhielt es 1980. Ab den 1970er Jahren trat es verstärkt auch als Opernorchester in Erscheinung.
Im August 2000 trat das SSO zum ersten Mal nach dem Koreakrieg in Seoul auf. Ein für 2008 geplantes Gastspiel in Großbritannien (u.a. in der Royal Festival Hall) scheiterte infolge der Finanzkrise.
Das SSO bedient primär nordkoreanisches Repertoire, spielte allerdings einige ausländische Werke in seiner offiziellen CD-Reihe klassischer Musik ein, darunter Schostakowitschs "Leningrader Sinfonie".
Chefdirigenten/Musikdirektoren:
Kim Ki-duk (1946-Mitte/Ende 1950er)
Heo Jae-bok (Mitte/Ende 1950er-1969)
Kim Byong-hwa (1969-2007)
Chang Yong-sik (2007-2023)
Chae Joo-hyeok (seit 2023)



























