Beiträge von allegro_assai

    80. Geburtstag von Christof Stählin
    * 18. Juni 1942 in Rothenburg ob der Tauber; † 9. September 2015 in Hechingen


    Zunächst Außenseiter der Liedermacherszene, dann Wegbereiter einer neuen
    Generation, Christof Stählin nahm stets eine Sonderrolle ein.
    Er war Wortmagier, Universalgelehrter und Philosoph, Dichter, Schriftsteller,
    Essayist, Kabarettist, Sprachforscher, Musiker, Poesielehrer.


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    Gestern, am 18. Juni, wäre Christof Stählin, achtzig Jahre alt geworden


    Links: http://www.christof-staehlin-gesellschaft.de/


    Perfekt! Vielen Dank, lieber Moderato

    Mit Musica Rara, London, Great-Marlborough-Street, verbinde ich den Namen Richard Pringsheim.
    Danke für die Covers der Noten.

    Haben Sie Informationen über

    - Tonger, Köln
    - Musica Rara, früher London

    - BIM Schweiz

    - Musikverlag Halter, Karlsuhe


    Besten Dank



    Lieber allegro-assai


    Danke für die Nennung dieser vier Verlage. Ich habe diesen thread gestartet und bin kein Fachmann im Musikverlagshandel. Ich werde recherchieren, was ich in Erfahrung bringen kann.


    LG moderato in seiner Funktion als Moderator

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    „Mein Wunschkonzert: Thomas Mann spricht über Musik, die er gern hört“.

    Thomas Mann erinnert sich, wie er als Schüler „wiederholt in dem einigermaßen unzulänglichen Lübecker Stadttheater“ die Oper Lohengrin gehört habe. „Sie ist ein herrliches Stück, der Gipfel der Romantik.“


    In der Poschingerstrasse in München schaffte er später ein Grammophon an,
    um seine Musik zu hören (Foto CD cover)


    Thomas Mann und seine Familie können wir in diesem Fernseh-Dreiteiler von
    Heinrich Breloer aus dem Jahre 2001 noch einmal erleben ...






    Die Organistin und Cembalistin Hedwig Bilgram wurde am 31. März 1933 in Memmingen
    im Allgäu geboren. Sie erhielt Klavierunterricht bei Thilde Kraushaar, einer Meisterschülerin August Schmidt-Lindners. Später setzte sie ihre Studien an der Hochschule für Musik in München fort und studierte Klavier bei Friedrich Wührer und Orgel bei Karl Richter. Als Meisterschülerin von Karl Richter wuchs Hedwig Bilgram in die Leipziger Musiktradition ihres Lehrers hinein.

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    Die Organistin Hedwig Bilgram (H.Bilgram privat)

    Antonio Caldara

    * 1671? Venedig/I (möglicherweise Padua/I),
    † 28.12.1736 Wien
    Italienischer Cellist und Komponist, gehörte zu den Komponisten
    des venezianischen Spätbarocks. Caldara war ein gefeierter
    Venezianer am Wiener Kaiserhof.
    Er hinterließ ein mehr als 3000 Werke umfassendes Oeuvre
    mit dem Fokus auf geistlicher und weltlicher Vokalmusik.




    Caldara: Il trionfo dell'innocenza - "Vanne pentita a piangere"
    Cecilia Bartoli, Les Musiciens du Louvre , Marc Minkowski
    Cecilia mit Arien von Händel, Scarlatti und Caldara
    Recording 2005

    S.a.

    Francesco Bartolomeo CONTI (1681-1732)


    Geboren: 20. Januar 1681 - Florenz, Italien
    Gestorben: 20. Juli 1732 - Wien, Österreich

    Barocke Trompetenkunst, eingespielt an historischem Ort:


    Torelli - Complete Works for 1, 2 & 4 Trumpets


    - Sinfonias in D Major, G. 1-11, 13, 26, 29-31

    - Sinfonia à 4 in C Major, G. 33

    - Concertos in D Major, G. 27 & 32

    - Sonatas in D Major, G. 15-25


    Orchestra della Cappella Musicale San Petronio

    Dir. Sergio Vartolo


    Gabriele Cassone, P.O. Lindeke, David Staff, Steven

    Keavy, and Edward H. Tarr sind die Solisten auf Barocktrompeten.

    E. H. Tarr bearbeitete die Notenausgaben.



    Bongiovanni GB 5523/24/25-2 (3 CDs), 1992




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    Philipp Heinrich ERLEBACH (1657-1714)


    Philipp Heinrich Erlebach (* 25. Juli 1657 in Esens/Ostfriesland; 17. April 1714 in
    Rudolstadt (Thüringen)) gilt als einer der wichtigsten mitteldeutschen Komponisten
    zwischen Heinrich Schütz und Johann Sebastian Bach.


    Er kam 1681 als Capelldirector an den Hof des Grafen Albert Anton von
    Schwarzburg-Rudolstadt. Mehr als 1.000 Kompositionen für die Hofmusik
    und den Gottesdienst schuf er. Der größte Teil davon fiel allerdings 1735
    dem verheerenden Brand im Stadtschloss Rudolstadt den Flammen zum Opfer.
    Erhalten geblieben sind weniger als 100 Werke, darunter vor allem Kantaten,
    die Liedersammlung Gott-geheiligte Sing-Stunde von 1704, Motetten,
    Ouvertüren sowie Kammermusik.



    1705 nahm Erlebach als Mitglied des Gefolges Albert Antons an einer
    Huldigungszeremonie für Kaiser Joseph I. in Mühlhausen teil, wo er mit
    der Rudolstädter Hofkapelle ein großes Festwerk dirigierte, das er für
    diesen Anlass komponiert hatte und das als einzige Musik in einer
    autographen Abschrift erhalten ist.

    Gegen Kritik beugte Erlebach vor, in einer seiner Arien heißt es:


    Ihr Tadler, nehmt von einem Freunde

    zur klugen Nachricht dieses an:

    Wollt ihr mich ja durchziehen,

    muss jeder sich bemühen,

    dass, eh er mich anfeinde,

    er alles bessern kann.


    Michel Pignolet de MONTÉCLAIR (1667 – 1737)

    Michel Pignolet wurde 1667 als jüngstes von sieben Kindern in
    Andelot, Haute Marne, geboren und war Sohn eines Webers.
    Er studierte
    mit Jean-Baptiste Moreau (1656-1733) von der Kathedrale
    von Langres. 1687 wechselte Michel Pignolet nach Paris, dort
    fügte er "Montéclair"
    seinem Namen hinzu, eine Festung in seinem Heimatort.

    Im Dienst des Prinzen von Vaudémont begleitete er diesen nach Italien und erweiterte dort seine
    Kontrabass-Studien. Nach seiner Rückkehr wurde er Mitglied der Streicher des Pariser Opernorchesters, Instrument Kontrabass (Basse de violon). Von 1707 bis 1737 war
    Montéclair Kontrabassist an der Opéra von Paris, er arbeitete als Musiklehrer und gründete ein Musikgeschäft. Mit den Zeitgenossen François Couperin und Rameau tauschte er sich regelmäßig aus.
    Montéclair schrieb Opern, Serenaden, Konzerte, Kantaten und Menuette, sowie didaktische Werke.

    Im Juli 1737, drei Monate vor seinem Tod, erhielt er eine königliche Rente, er wohnte
    bis zu
    seinem Tod in der Rue Chanoinesse, Nähe Notre-Dame.


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    Jean-Philippe Rameau bewunderte besonders die Oper Jephté und war von ihr tief beeindruckt.

    Links: discogs

    Gaspar SANZ (1640-1710)


    Gaspar Sanz (1640 - 1710), spanischer Komponist, Gitarrist des Barock und Priester.


    Gaspar Sanz wurde als “Francisco Bartolome Sanz y Celma” in Calanda im Königreich Aragón geboren.
    Später nannte er sich “Gaspar Sanz”. Er stammte aus einer wohlhabenden Familie und
    studierte Philosophie und Theologie in Saragossa, Komposition und Gitarre lernte er in
    Italien. Zurück in Spanien veröffentlichte Gaspar Sanz sein mehrbändiges Lehrwerk
    "Instrucción de música sobre la guitarra española” für die Barockgitarre. Dieses
    beinhaltete 90 Arrangements spanischer Tänze.

    Gaspar Sanz ist 1710 in Madrid gestorben.


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    Mehr Info:

    https://en.wikipedia.org/wiki/Gaspar_Sanz

    Sir John Barbirolli, geb. 2. Dezember 1899 in London als
    Sohn italienischer Einwanderer (Giovanni Battista Barbirolli)


    Gustav MAHLER (1860-1911)


    Symphony No. 2 in C minor, Resurrection [81:17]

    Igor STRAVINSKY (1882-1971)

    Symphony of Psalms
    [23:59]

    Victoria Elliot (soprano); Eugenia Zareska (mezzo)

    Hallé Choir

    Hallé Orchestra/Sir John Barbirolli


    rec. live, 12 March 1958, Free Trade Hall, Manchester; 28 August, 1957,
    Edinburgh Festival. ADD. mono.

    Henning Wiegräbe und sein Stuttgarter Posaunen Konsort mit
    Tylman Susato: Bransle Quatre Bransles

    L2R: Henning Wiegräbe, Johanna Pschorr, Sabine Gassner,
    Maximilian Schrag, Arne Morgner, Mathias Gromer

    Zitat von MO

    Die ventillose Naturtrompete ist etwas für Könner ihres Faches. Krisztian Kovats beherrscht das Instrument meisterhaft. Er wird begleitet von L'arpa festante, Christoph Hesse, Rien Voskuilen. Sie machen uns mit Konzerten vor der Einführung der Ventiltrompete vertraut.

    Mit der Erfindung der Ventile Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die
    Welt der Chromatik für Blechblasinstrumente erschlossen: aus Naturhorn
    und Barocktrompete des 17. und 18. Jahrhunderts wurden uneingeschränkt
    chromatisch zu spielende Instrumente.


    Eine Anthologie über 200 Jahre von Trompeten mit Ventilen - es ist ein
    klingendes Musikinstrumentenmuseum - findet sich auf der Aufnahme

    "200 Jahre Ventile Con Variazioni".

    mit Werken von Josef Kail, Joseph Forestier, Wassily Brandt, Oskar Böhme,
    Alexander Goedicke, Frigyes Hidas, Jacques-François Gallay, François Georges,
    Auguste Dauvernè, Johann Strauss II (Junior), Carl Höhne und anderen


    Krisztián Kováts bläst auf historischen Trompeten, Kornetten und
    Flügelhörnern, Yukie Togashi begleitet auf Hammerklavier und Konzertflügel.

    Der Musikwissenschafteler und Trompetensolist Edwar Tarr (1936 - 2020)
    erläutert im 100seitigen CD Booklet die Klangbeispiele, das verwendete
    Instrumentarium und die ersten Interpreten und Komponisten für die
    Ventiltrompete.


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    87. Geburtstag von Vinko Globokar (Posaunist und Komponist)


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    https://de.wikipedia.org/wiki/Vinko_Globokar
    https://www.ricordi.com/de-DE/…ers/G/Globokar-Vinko.aspx

    Vinko Globokar wurde am 7. Juli 1934 in Anderny / Frankreich geboren. Vom 13. bis zum 21. Lebensjahr lebte Globokar in Ljubljana (Slowenien), wo er als Jazzmusiker debütierte. Danach studierte er Posaune am Conservatoire in Paris (Diplom in den Fächern Posaune und Kammermusik), Komposition und Dirigieren bei René Leibowitz und Kontrapunkt bei André Hodeir. Er war auch Schüler von Luciano Berio.


    Globokar war der Solist zahlreicher Uraufführungen von Werken für Posaune von Luciano Berio, Mauricio Kagel, Karlheinz Stockhausen, René Leibowitz, Louis Andriessen, Toru Takemitsu, Jürg Wyttenbach und anderen.


    Eigene Werke wurden unter seiner Leitung unter anderem vom Orchester des Westdeutschen Rundfunks, den Orchestern von Radio France, Radio Helsinki und Radio Ljubljana sowie den Philharmonischen Orchestern Warschau und Jerusalem aufgeführt.


    Von 1967 bis 1976 war Vinko Globokar Professor an der Musikhochschule Köln. Er gehörte zu den Gründern der 1969 entstandenen Gruppe für Improvisation „New Phonic Art“ und war 1973 bis 1979 Leiter der Abteilung Instrumental- und Vokalforschung am Institut de Recherche et de Coordination Acoustique/Musique (IRCAM) in Paris. Von 1983 bis 1999 arbeitete er als Lehrer und Dirigent für Musik des 20. Jahrhunderts mit dem Orchestra Giovanile Italiana di Fiesole (Florenz). Im Jahr 2003 wurde er zum Ehrenmitglied der ISCM (IGNM) ernannt.


    Vinko Globokar lebt in Paris.

    63. Geburtstag von Michala Petri (dänische Blockflötistin)

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    Michala Petri begann im Alter von drei Jahren mit dem Blockflötenspiel und
    war mit fünf Jahren erstmals im dänischen Rundfunk zu hören. Ihr Debüt
    als Konzertsolistin fand 1969 in der Tivoli Concert Hall statt, dem Jahr, in
    dem sie ihr Studium bei Professor Ferdinand Conrad an der Hochschule
    für Musik, Theater und Medien Hannover
    begann. Seitdem
    unternahm sie ausgedehnte Tourneen durch Europa, Nordamerika, Israel,
    Australien und den Fernen Osten und konzertierte mit Musikern wie
    Pinchas Zukerman, James Galway, Joshua Bell, Maurice André, Keith Jarrett,
    Gidon Kremer und Claudio Abbado sowie als Solistin mit vielen großen
    Kammer- und Sinfonieorchestern der Welt.


    Links:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Michala_Petri
    https://www.highresaudio.com/e…7419ca2dbb4/michala-petri


    1964 – 57. Todestag von Pierre Monteux (Dirigent)

    Links:
    https://www.jpc.de
    https://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Monteux




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    • Bach: Konzert für 2 Violinen & Orchester BWV 1043
      +Beethoven: Symphonie Nr. 3
      +Berlioz: Benvenuto Cellini-Ouvertüre; Symphonie Fantastique
      +Brahms: Symphonie Nr. 2; Klavierkonzert Nr. 1; Violinkonzert; Haydn-Variationen op. 56a
      +Debussy: La Mer; Nocturnes
      +Dvorak: Symphonie Nr. 7
      +Elgar: Enigma Variations op. 36
      +Franck: Symphonie d-moll
      +Ibert: Escales
      +Mozart: Klavierkonzert Nr. 18
      +Ravel: La Valse
      +Saint-Saens: Havanaise op. 83
      +Scriabin: Le Poeme de l'extase op. 54
      +Strawinsky: Le Sacre du Printemps
      +Tschaikowsky: Dornröschen (Ausz. )
    • Künstler: Leonid Kogan, Henryk Szeryng, Lili Kraus, Yehudi Menuhin, George Enescu, London Symphony Orchestra, Boston Symphony Orchestra, Concertgebouw Orchestra, San Francisco Symphony Orchestra, Chicago Symphony Orchestra, Orchestre Symphonique de Paris, Wiener Philharmoniker, Pierre Monteux