Beiträge von allegro_assai

    29. November 2017, Fortsetzung:


    Sänger:


    Anna Bahr-Mildenburg geb. Belschan von Mildenburg, * 29. November 1872, Wien, † 27. Januar 1947 Wien,
    Opernsängerin und gefeierte Wagner-Interpretin, Regisseurin


    Sie kam als Tochter des k.k. Majors Belschan von Mildenburg zur Welt, setzte gegen den Willen ihrer Familie ihre Bühnenlaufbahn durch und studierte am Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, wo sie unter anderem von der berühmten Rosa Papier eine glänzende Ausbildung erhielt. Sie debütierte 1895 als Brünnhilde in Wagners "Die Walküre" am Stadttheater Hamburg, an dem Gustav Mahler Dirigent war. 1897 sang sie in der "Parsifal"-Aufführung der Bayreuther Festspiele die Kundry, wobei sie von Cosima Wagner in die authentische Interpretation Wagnerscher Musikdramen eingeführt wurde. 1898 erfolgte, nachdem sie bereits am 8. Dezember 1897 als Gast die Brünnhilde gesungen hatte, ihre Berufung an die Wiener Hofoper, deren Direktor Mahler 1897 geworden war (Hofopernmitglied ab 1. Juni, Debüt 22. September 1898). Ihre Glanzpartien waren: Leonore, Ortrud, Elisabeth, Brünnhilde, Donna Anna, Isolde, Santuzza, Klytämnestra und Herodias. Verdientermaßen nannte man sie die "Duse der Oper". 1901 mit dem Titel Hofopernsängerin ausgezeichnet, wirkte sie an der Oper bis 1901 als ständiges Mitglied, dann bis 30. April 1916 bzw. 1919-1921 als Gast.
    1921 übernahm sie die Leitung eines Meisterkurses für darstellende Kunst und eine ordentliche Professur an der Akademie der Tonkunst in München, wo sie als Gastregisseurin des Nationaltheaters mit einer Inszenierung von Wagners "Der Ring des Nibelungen" Aufsehen erregte. Nach dem Tod Hermann Bahrs (1934) kehrte sie nach Wien zurück, war an der Akademie für Musik und später am Konservatorium der Stadt Wien tätig.
    Bei den Salzburger Festspielen trat Bahr-Mildenburg nur als Schauspielerin in Erscheinung. Auf Einladung von Max Reinhardt wirkte sie 1923 und 1925 in Calderóns "Welttheater" mit. Ihren Abschied von der Opernbühne feierte sie 1931 als Klytämnestra in Richard Strauss' "Elektra" bei den Opernfestspielen in Augsburg.



    Links:
    https://www.wien.gv.at



    Trompete:


    Peter Heckle, * 29. November 1965, Bad Krozingen, klassischer Trompeter


    Peter Heckle studierte bei Robert Bodenröder in Freiburg von 1985 - 1989. Er war Mitglied beim Orchester
    Européen des Jeunes (1985 - 1989) und beim SWF-Sinfonieorchester Baden-Baden.
    Seit 1989 ist er bei der Badischen Staatskapelle Karlsruhe.


    Auch 2017 gehörte Peter Heckle dem Festspielorchester der Bayreuther Festspiele an.



    28. November 2017, Fortsetzung:

    Trompete:


    Josef Hell, * 28. November 1925, Innsbruck, + 6. Januar 2017, klassischer Trompeter


    Josef Hell erhielt er ab seinem dreizehnten Lebensjahr Unterricht bei Heinrich Weber, dem damaligen ersten Trompeter im Innsbrucker Symphonieorchester. Schon mit sechzehn Jahren war er als Trompeter bei den Stadtmusikkapellen Wilten und Mühlau beschäftigt. 1943 trat er in das Symphonieorchester Innsbruck ein, ebenso tätig war er am Landestheater.


    Daraufhin teilte er das Schicksal vieler Angehöriger dieser Generation: durch die Einberufung zur Wehrmacht wurde sein Studium zwangsweise unterbrochen, und nach der Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft wurde dieses wieder zum Hauptanliegen. Nach vorübergehender Orchestertätigkeit in Innsbruck und an der Wiener Volksoper wurde er 1955, im Jahr der Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper, als 1. Trompeter an dieses Haus engagiert. Seit 1960 ist er Mitglied der Wiener Philharmoniker gewesen. Prof. Josef Hell ist ab 1. September 1990 in Pension gegangen und lebte seitdem wieder in seiner geliebten Heimat Tirol am Mieminger Plateau westlich von Innsbruck.


    Das musikalische Talent von Josef Hell ist auf seine Söhne übergegangen:
    Josef Hell jr. ist Stimmführer der Primgruppe der Wiener Philharmoniker und ordentlicher Professor an der Universität für Musik und darstellende Kunst;
    Michael Hell ist Erster Solocellist bei den Münchner Philharmonikern und unterrichtet am Tiroler Landeskonservatorium Innsbruck.


    Josef Hell war Mitglied des Trompetensatzes der legendären Solti Ringaufnahme in Wien.





    YT:
    Sir Georg Solti (1912 - 1997) | Große Dirigenten bei der Arbeit beobachtet


    Links:
    http://www.vsm.bz.it/komponist/hell-josef-sepp/
    https://www.wienerphilharmoniker.at</a>

    Zitat

    Stimmenliebhaber:


    da du mit den Sänger durch zu sein scheinst, möchte ich noch an einen Bariton erinnern, der heute vor 25 Jahren starb ...

    Diese beiden Sängerinnen gehören auch zum heutigen Tag:


    Tina Turner, * 26. Nov. 1939, Brownsville/Tennessee, Rocksängerin und Schauspielerin


    Mit 180 Mio verkauften Tonträgern rockte Tina Turner das Musikgeschäft



    Florence Foster Jenkins, * 19. Juli 1868, + 26. Nov. 1944, Amateur-Sängerin


    Schiefer wie sie sang wohl keiner in der Carnegie Hall ....


    25. November 2017, Fortsetzung:


    Trompete:

    Makio Bachauer (geb. Kataoka), * 25. November 1979, Hamburg, klassischer Trompeter und Trompetensolist


    Den ersten Trompetenunterricht erhielt er mit neun Jahren. Nach seinem Abitur im Jahr 1999 und seinem Wehrdienst beim Heeresmusikkorps 100 in Münster nahm er im Oktober 2000 sein Studium an der Musikhochschule Hamburg bei Matthias Höfs auf.


    Makio Bachauer war Stipendiat der Oscar und Vera Ritter-Stiftung in Hamburg und in der Spielzeit 2003/2004 Praktikant beim SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg. Ab dem 1. Januar 2005 war er Solo-Trompeter beim Sinfonieorchester Aachen.
    Seit dem 1. August 2009 gehört Makio Bachauer dem Münchner Rundfunkorchester als Stellvertretender Solotrompeter an.
    Er ist Mitglied beim Bach-Trompetenensemble München



    YT:
    John Williams - Star Wars: Battle of the the heroes - Münchner Rundfunkorchester


    Operngala Juan Diego Flórez - BR-KLASSIK


    I got rhythm - Ein Abend mit Georg Gershwin - BR-KLASSIK


    Links:
    http://www.rundfunkorchester.de/besetzung/3848-2/


    Dirigent:


    Jean-Claude Malgoire, * 25. November 1940, Avignon, Oboist, Musikwissenschaftler und Dirigent.


    Malgoire gründete 1966 mit Kollegen das Ensemble „La Grande Écurie et la Chambre du Roi“, eines der ersten Barockensembles mit historischer Aufführungspraxis in Frankreich





    YT:
    Händel: Orchestral Works (Part 1/3 - Water Music (complete) - J.C. Malgoire)


    Lully Te Deum


    Links:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Claude_Malgoire

    24. November 2017, Fortsetzung


    Trompete:


    Tobias Willner, * 24. November 1971, Herzberg, klassischer Trompeter, Trompetensolist und Pädagoge


    Sein Musikstudium absolvierte Tobias Willner an der Musikhochschule Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig bei
    Peter-Michael Krämer, 1997 legte er hier sein Meisterklassenexamen ab. Nach zehnjähriger Tätigkeit als Solotrompeter im Orchester der Oper Halle wechselte Tobias Willner 2004 in gleicher Position zur Sächsischen Staatskapelle Dresden.


    Darüber hinaus ist Tobias Willner Mitglied des Dresdner Trompeten Consorts und unterrichtet als Lehrbeauftragter an der Dresdner Musikhochschule.




    Dmitri Schostakowitsch: Klavierkonzerte
    Konzert für Klavier, Trompete und Streicher op. 35
    Klavierkonzert Nr. 2 op. 102
    Concertino für zwei Klaviere op. 94
    Tarantella für zwei Klaviere
    Anna Vinnitskaya (Klavier), Ivan Rudin (Klavier), Tobias Willner (Trompete), Kremerata Baltica, Holzbläser der Staatskapelle Dresden

    YT:

    Thielemann conducts Bruckner Symphony No. 6 - Staatskapelle Dresden


    Links:
    http://www.staatskapelle-dresd…nzeige/mw/tobias-willner/



    Tuba:


    Heiko Triebener, * 24. November 1964, Berlin, Tubist und Pädagoge


    Aufgewachsen in Tübingen, dort 1983 Abitur am Kepler Gymnasium, Hauptfächer Musik und Mathematik, anschl. Studium Musikwissenschaft an der Uni Tübingen. 1984-85 Wehrdienst am Luftwaffenmusikkorps 1 Neubiberg bei München, 1984-86 Tubist am Radiosinfonieorchester Saarbrücken, 1987-93 beim Orchester der Beethovenhalle Bonn und seit 1993 bei den Bamberger Symphonikern – Bayerische Staatsphilharmonie.


    Mitglied bzw Mitarbeit bei Melton Tuba Quartett, Philharmonic Brass Düsseldorf, Westfälisches Blechbläserensemble, Munich Opera Brass, Blechbläserquintett der Bamberger Symphoniker, Bamberg Symphony big.band, Bach Blech Blues, German Brass


    Seit Oktober 2012 Lehrbeauftragter im Fach Tuba an der Hochschule für Musik Würzburg.





    YT:
    Konzertausschnitt Melton Tuba Quartett & Duisburger Philharmoniker


    Links:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Heiko_Triebener
    http://www.meltontubaquartett.com




    22. November 2017, Fortsetzung:


    Trompete:



    Josef Eidenberger, * 22. November 1956, Vöcklabruck/A,
    klassischer Trompeter, Trompetensolist und Musikpädagoge


    Josef Eidenberger begann 1972 seine Ausbildung an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz im Fach Trompete und legte 1980 die künstlerische Reifeprüfung ab. 1977 erhielt er den 1. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Josef Eidenberger war von 1978 bis 1987 als erster Trompeter im Bruckner-Orchester in Linz tätig. Von 1986 bis 1989 war er ständiger Substitut als erster Trompeter an der Bayerischen Staatsoper München. 1995 bis 1996 war er Gastprofessor an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst „Mozarteum“ in Salzburg.


    Zu seiner regen Konzertätigkeit zählen u.a. Auftritte mit dem Klangforum Wien und der Camerata Academica Salzburg. Solistische Auftritte u.a. mit dem Bruckner-Orchester Linz, Mozarteumorchester Salzburg und der Camerata Academica Salzburg. Josef Eidenberger leitet seit 1987 eine Trompetenklasse an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz.



    YT:
    Histoire Du Soldat - Dances



    Esteban Batallán, * 22. November 1983, Barro/Spanien,
    klassischer Trompeter und Trompetensolist



    YT:
    Esteban Batallán-Concerto for Piano, Trumpet and Strings-Shostakovich


    André Jolivet - Concertino pour trompette


    Links:
    http://www.soimumbai.com/conductor/profile/32
    http://www.orquestaciudadgrana…artists/esteban-batallan/



    22. November 2017, Fortsetzung:

    Horn:


    Klaus Wallendorf, * 22. November 1948, Elgersburg, klassischer Hornist, Gebrauchslyriker, Liedkomponist, Conférencier,
    Kabarettist und Buchauthor


    Klaus Wallendorf wurde mit 16 Jahren Mitglied im Sinfonieorchester Aachen. Ein Jahr später erspielte er sich einen 1. Preis beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert". Es folgten Engagements bei den Düsseldorfer Symphonikern, an der Deutschen Oper Berlin sowie als Solohornist im Orchestre de la Suisse Romande und beim Bayerischen Staatsorchester. Von 1980 bis 2016 war Klaus Wallendorf Hornist bei den Berliner Philharmonikern.


    Daneben spielte er im Consortium Classicum und seit 1985 beim Blechbläserensemble German Brass. Neben seiner Tätigkeit als Hornist tritt
    Klaus Wallendorf seit vielen Jahren als Moderator von Konzerten in Erscheinung und bezeichnet sich selbst als "Würdigungsfachkraft" und "Gebrauchslyriker".


    Sein Buch "Immer Ärger mit dem Cello" mit Untertitel „Liebeserklärung eines irrenden Waldhornisten an die streichenden Kollegen“ erschien 2012.
    Legendär ist Klaus Wallendorf's U-Bahn-Polka, die 19 U-Bahnstationen von Tokio besingt.



    Nach dem Abschiedskonzert von Klaus Wallendorf
    L2R: Sarah Willis, Klaus Wallendorf, Sir Simon Rattle




    YT:
    Berlin Philharmonic Horns: Sous le ciel de Paris


    Berlin Philharmonic Horn Quartet & Annette Dasch (Dasch-Salon)


    J. Haydn - Hob VIId:5 - Concerto for 2 horns in E flat major (Rosetti)
    ... Performers: Klaus Wallendorf & Sarah Willis, horns; Bayerische Kammerphilharmonie Orchester, conducted by Johannes Moesus.


    Links:
    http://www.lachmusik.de/frameset/bio_wallendorf.htm
    http://www.genuit.de/Genuit/Partner/p_Klaus_Wallendorf.htm

    21. November 2017, Fortsetzung:

    Flöte:


    Severino Gazzelloni, † 21. November 1992 Cassino, klassischer Flötist


    In Ergänzung zu William B.A.'s posting s.o.






    YT:
    Mozart Concerto per flauto n.2 K 314 - Gazzelloni - Celibidache - Rai Torino (1958)


    Berio Sequenza per Flauto solo - Gazzelloni


    Links:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Severino_Gazzelloni



    Trompete:


    David Tasa, * 21. November 1948, Milwaukee/USA,
    klassischer Trompeter, Trompetensolist und Musikpädagoge
    Der Trompeter David Tasa wurde in Milwaukee, Wisconsin, geboren. Er studierte von 1966 bis 1972 bei Haskell Sexton an der University of Illinois und weiter bei Arnold Jacobs und Adolph Herseth.


    1972 kam er nach Deutschland und wurde Solotrompeter der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford (1972 - 1973), des Staatstheaters Kassel (1973 - 1976) und 1976 des Opernhaus- und Museumsorchesters in Frankfurt. Außerdem ist er Mitbegründer des Frankfurter Blechbläserquintetts sowie Frankfurt Chamber Brass (Blechbläser der Frankfurter Oper). Zahlreiche Engagements als Solist führten David Tasa durch Europa, nach Israel sowie nach Nord- und Südamerika.


    Seit 1982 unterrichtet er an der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und wurde 1999 zum Professor h.c. ernannt. In 2003 wurde David Tasa in den künstlerischen Beirat der Gallus-Konzerte (Förderkreis Musik Main-Taunus) berufen. Neben dem gängigen Konzertrepertoire widmet er sich besonders der zeitgenössischen Musik und spielte u.a. die deutsche Erstaufführung der "OKNA-Fenster nach Marc Chagall" von Petr Eben (*1929) für Orgel und Trompete (zusammen mit Gert Augst) sowie die Uraufführungen zweier Werke von William Thomas McKinley (*1938), das "Jubilee Concerto" für Blechbläser Quintett und Orchester und die Komposition "Jenseits der Mauer" für Trompete und Orgel.



    David Tasa mit Trompete gefertigt von David G. Monette Corp.




    David Tasa, Trompete, und Katharina Götz, Orgel
    Quelle: Taunus Nachrichten


    YT:
    Chablis (Goff Richards) from "Homage to the noble grape" played by Pro Musica Sacra Siegen


    ... David Tasa ist Mitglied von Pro Musica Sacra Siegen (2. von links)

    Links:
    http://www.jmphilharmonie.de/konzerte/archiv/solisten/tasa/


    20. November 2017, Fortsetzung.

    Trompete:


    Eugène Joseph Foveau, * 20. November 1886, Dijon ; + 5. Januar 1957, Paris.
    Klassischer Trompeter, Kornettist und Musikpädagoge




    "Eugène Foveau was born in Dijon on 20 November 1886. He was the ninth child of a modest family of ten. His father, a dance hall manager, was an excellent amateur musician who taught his son the basics and was his only teacher until Eugène was admitted to the Paris Conservatoire. He encouraged Eugène’s early inclination for the cornet. At the age of 13 he could boast the title of solo cornet at the local wind band, “L’Union Musicale de Dijon”. Meanwhile, he studied harmony with the pianist Charles Suiste.


    In 1902, at the age of 16, he entered the Paris Conservatoire in the class of J.J. Mellet. There he won First Prizes, in cornet in 1906 and trumpet in 1907, which marked the beginning of an exceptionally brilliant career, although like many others he began by playing bread-and-butter music.
    In October 1911 Foveau succeeded Alexandre Petit as solo trumpet at Concerts Colonne. Appointed to the Paris Opéra in June 1914, the war prevented him from taking up the post. He had already achieved fame at the time though he was only 28 – Franquin’s age at the beginning of his own career.After the war, he entered the Musique de la Garde Républicaine as solo bugle and was awarded the Médaille militaire there in 1921. He resumed his post at the Concerts Colonne and succeeded E.Lachanaud as first solo trumpet at the


    Paris Opéra, where he was to play for over 35 years.


    On 3 March 1925 Foveau succeeded Alexandre Petit as cornet teacher at the Paris Conservatoire. Foveau’s appointment had been suggested by the Conseil supérieur du Conservatoire and the Government had approved it. In the same year, Pierre Vignal took over the trumpet class from Franquin.



    In 1929 he resigned from the Concerts Colonne and was succeeded by Auguste Beghin, his colleague at the Garde Républicaine. The prestigious orchestra was conducted by Pierre Dupond and Eugène was then one of its star musicians.


    In 1932 Foveau recorded Stravinsky’s Soldier’s Tale under the composer, and the Columbia 78 rpm records were distributed in London in 1933.


    Eugène Foveau died on 5 January 1957 after teaching for more than 30 years and without enjoying the retirement he fully deserved. "


    Quelle:
    LAPLACE Michel, Les fondateurs de l’école française de trompette Merri Franquin, Eugène Foveau et Raymond Sabarich, in Brass Bulletin, n° 29, 1980.


    Links:
    http://www.thierrycaens.com
    Brass Bulletin No 29, 1980








    20. November 2017, Fortsetzung.

    Trompete:


    John Foster, * 20. November 1977, Atherton/AUS, klassischer Trompeter, Trompetensolist, Barocktrompeter und Buchauthor







    Foster, John. The Baroque Trumpet Revival. Chandler, Arizona: Hickman Music Editions, 2015. http://www.HickmanMusicEditions.com.



    YT:
    ‘Sound the Trumpets’ Live in Concert, USA 2017. John Foster and Vince DiMartino Soloists


    Links:
    http://www.johnfostertrumpet.com
    http://www.bach-cantatas.com/Bio/Foster-John.htm

    11. November 2017, Fortsetzung:


    Horn:


    André Cazalet, * 11. November 1955, Pau/F, französischer Hornist und Pädagoge


    André Cazalet ist seit 1980 Solohornist im Orchestre de Paris und tritt daneben vielfach in Europa, den USA und im Nahen Osten als Solist oder Kammermusiker auf, u. a. mit Daniel Baremboim, Schlomo Mintz, dem Quatuor Talich, Jean Pierre Rampal, Jean Bernard Pommier, Gérard Caussé, Maurice Bourgue, Katia et Marielle Labèque sowie mit dem Orchestre de Paris, dem Orchestre Philharmonique de Radio France und dem Ensemble Intercontemporain von Pierre Boulez. Als Professor am Conservatoire National Supérieur de Musique ab 1985 in Paris wird er auch regelmäßig eingeladen, im Ausland zu unterrichten, u. a. am Tschaikowsky-Konservatorium von Moskau, der Musikhochschule Hamburg, der Musikakademie Oslo und dem Zentral-Konservatorium von Peking. Für seine Interpretation des Brahms Trios und des Ligeti Trios erhielt er den Grand Prix du Disque. Seine Aufnahme der Elégie von Poulenc für die Firma DECCA wurde von der Grammophon Zeitschrift mit einem „Event“ ausgezeichnet. In seiner Diskographie finden sich auch die Hornkonzerte von Joseph und Michael Haydn und von Leopold Mozart (mit dem Orchestre National de Chambre de Toulouse).






    YT:
    Franz Joseph Haydn. Horn Concerto No. 2 in D major, Hob. VIId:1


    ... André Cazalet, horn Orchestre de Chambre National de Toulouse Alain Moglia, conductor
    Recorded 19-21 September 1994 in Chapelle des Carmélites in Toulouse


    Links:
    http://www.orchestredeparis.co…iew/andre-cazalet_96.html


    Trompete:


    James Morrison, * 11. November 1962, Boorowa/New South Wales, Jazz-Trompeter
    und High-note-Trompeter
    Als Multiinstrumentalist beherscht er auch Posaune, Euphonium, Flügelhorn, Saxophon, Klavier und elektronische Trompete.




    YT:
    James Morrison & Schagerl All Star Big Band feat. Thomas Gansch - "The Flintstones"


    Prague Proms 2016: James Morrison - Jazz from A to Z


    Links:
    https://de.wikipedia.org/wiki/James_Morrison_(Jazzmusiker)
    http://www.jamesmorrison.com.au/

    10. November 2017, Fortsetzung:


    Trompete:


    Lee Harper, * 27. Feb.1945 Camp Le Jeune, North Carolina/USA,
    † 10. November 2010 Salzburg, Jazz-Trompeter, Komponist, Arrangeur und Pädagoge




    Links:
    http://www.leeharper.at/index.htm
    http://www.musiklexikon.ac.at/ml/musik_H/Harper_Lee.xml
    https://de.wikipedia.org/wiki/Lee_Harper



    Balàzs Nemes, * 10. November 1976, Budapest
    klassischer Trompeter, Trompetensolist und Musikpädagoge


    Balázs Nemes bekam seinen ersten Trompetenunterricht mit zwölf Jahren bei Èva Nagyiván und anschließend bis 1996 bei
    Attila Simon. Gleichzeitig absolvierte er von 1993 bis 1995 ein Auslandsfernstudium am Conservatoire de Paris bei Guy Touvron.
    Von 1997 bis 1999 erhielt er weiterführende Studien an der Juilliard School in New York bei Raymond Mase, Mitglied des American Brass Quintet, und bei Mark Gould, Solo-Trompeter der Metropolitan Opera New York.


    Von 1994 bis 1996 spielte Balázs Nemes im Budapest Festival Orchester. Bei Aushilfstätigkeiten als Solo-Trompeter spielte er unter anderem im SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, im NDR Sinfonieorchester, in der Staatskapelle Berlin, im Orchester der Tonhalle Zürich und im Chicago Symphony Orchestra. Am 1. Januar 1999 wurde Balázs Nemes Solo-Trompeter im Sinfonieorchester Basel. Mit erst 24 Jahren wurde er im Jahr 2001 Solo-Trompeter des hr-Sinfonieorchesters. In den Jahren 2002 und 2003 war Balázs Nemes Solo-Trompeter an der Metropolitan Opera New York.


    Darüber hinaus ist er unter anderem Mitglied des Blechbläserensembles „hr-brass“. Balázs Nemes arbeitet als Dozent in der Orchesterakademie des Sinfonieorchesters Basel und beim Meisterkurs des Epsival im französischen Limoges. Er ist seit 2002 Initiator und Leiter der Internationalen Blechbläsertage Szekszárd in Ungarn.


    Nach einem Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim hat er seit 2004 einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main inne.




    YT:
    Mahler: Third Symphony: 3rd Movement - Paavo Järvi (Part 3)


    Benjamin Britten: Fanfare for St. Edmundsbury


    Links:
    http://www.concerto-grosso-frankfurt.de



    Dirceu Braz, * 10. November 1950, Mogi das Cruzes/Brasilien,
    klassischer Trompeter, Piccolospezialist, Acryl-Künstler, Buchauthor und Musikpädagoge.
    Genannt "The King of Bachtrompete"


    Dirceu Braz hat bei und bei Henri Adelbrecht (Zürich) studiert.
    In Brasilien geboren und aufgewachsen, verließ Braz seine Heimat im Jahr
    1973, um Musik in Deutschland zu studieren. Nach seinem Studium an der
    Musikhochschule in Stuttgart
    bei Heribert Rosenthal (1973 - 1976) folgten drei Jahre Aufenthalt in der
    Schweiz bei der Meisterklasse von Professor Henry Adelbrecht.


    Dirceu Braz versucht die Welt der Musik, der Literatur und der Malerei unter einen Hut zu bringen. Für Projekte in seiner Heimat
    z.B. Strassenkinder in Brasilien veranstaltet er seit vielen Jahren Benefiz-Konzerte mit seiner Piccolotrompete und er spielt Barockkonzerte in Fussgängerzonen deutsche Städte für Projekte in Brasilien. Sprechen Sie Dirceu Braz einfach an!






    YT:
    Bachianas Brasileiras Nr. 5 - Heitor Villa-Lobos by Dirceu Braz


    Links:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Dirceu_Braz




    7. November 2017, Fortsetzung:


    Trompete:


    Al (Alois, Maxwell) Hirt, * 7. November 1922 New Orleans; + 27. April 1999 New Orleans,
    Trompeter und Bandleader



    YT:
    Green Hornet Theme by Al Hirt


    Al Hirt "Ciribiribin" 1979


    Links:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Al_Hirt




    Romain Leleu, * 7. November 1983, Lille, klassischer Trompeter und Trompetensolist





    YT:
    BACH Romain Leleu Gigue Partita No 3 BWV 1006 HD


    Musique: Romain Leleu, la trompette renommée


    Georges Delerue - Cantate Romain Leleu, trompette - Ghislain Leroy, orgue


    Links:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Romain_Leleu
    https://romainleleu.com/en/

    6. November 2017, Fortsetzung:

    Trompete:


    Paolo Longinotti, * 6. November 1913 Bellinzona/CH; + 31. Januar 1963, Genf,
    klassischer Trompeter, Trompetensolist und Musikpädagoge.


    Paolo Longinotti ist am 6. November 1913 in Bellinzona (Tessin,
    Schweiz) geboren. Von seinem Vater, Ercole, erhielt er den ersten
    Musikunterricht: Klavier, Geige und Trompete. Er führte seine Studien
    weiter in Bellinzona, Lugano und dann am Konservatorium in Genf, wo er
    einen ersten Preis mit Auszeichnung für Trompete erhielt. Er war damals
    bei Professor Dupont. Theorie-Unterricht nahm er bei den Professoren
    Jules Ph. Godard und Alexandre Denereaz in Lausanne, Komposition in
    Zürich mit Prof. Müller.
    Nacheinander war er Solo-Trompeter im
    Orchestre de Radio Lausanne ( 1935-1938), im Orchestre de la Suisse
    Romande, im Tonhalle Orchester, bevor er von Ernest Ansermet wieder
    zurückgerufen wurde ans Orchestre de la Suisse Romande als Erster
    Solo-Trompeter. Dort machte er eine fabelhafte Karriere, hat er doch
    fast alle Werke aufgenommen, die den Weltruf von Ansermet gemacht haben.
    Er war ebenfalls einer der seltenen Trompeter dieser Zeit, der das 2.
    Brandenburgische Konzert von J.S. Bach spielen konnte.
    Longinotti unterrichtete
    am Konservatorium in Genf und leitete die offizielle Staatsmusik, die
    “Elite”. Er komponierte zahlreiche Instrumentalwerke, Kammermusik und
    Musik für Harmonien und Blechblasmusiken. Scherzo Iberico wurde 1942 als
    Pflichtstück für den Schweizerischen. Wettbewerb 1943 in Genf
    komponiert. Paolo Longinotti ist am 31. Januar 1963 in Genf gestorben.

    YT:
    Paolo LONGINOTTI - Trumpet Legends


    ... Paolo Longinotti (cnt), P.Aubapan (tb), Henri Helaerts (bsn), Hougstod
    (cl), M. Schwalbi (vln), Peschia (perc),
    conducted by Ernest Ansermet,
    April 14, 1952 : Soldier's Tale, mvt1 (Igor Stravinsky)


    Links:
    https://www.editions-bim.com

    5. November 2017, Fortsetzung:


    Trompete:


    Julius Kosleck, * 1. Dezember 1825 Naugard/Hinterpommern; † 5. November 1905 Berlin,
    klassischer Trompeter, Kornett-Virtuose und Musikpädagoge


    Julius Kosleck wurde als Sohn armer Eltern in Naugard (Hinterpommern) geboren. Während seiner Ausbildung (1833 bis 1843) im Militärknabeninstitut Annaburg/Sachsen erhielt er Trompetenunterricht.


    Von 1843 bis 1853 wurde Kosleck als Hoboist (Piston, Trompete) beim 2. Garde-Regiment zu Fuß in Berlin eingesetzt. Danach trat er die Stelle des ersten Trompeters der „Königlichen Kapelle“ in Berlin an, die er bis 1893 bekleidete. Im Jahr 1870 gründete Kosleck das „Kaiser-Cornett-Quartett“, mit dem er unter anderem 1872 auf dem „World Peace Jubilee“ und dem „International Music Festival“ in den Vereinigten Staaten und während der Sommermonate der Jahre 1877 bis 1880 in Riga auftrat.


    Seine „Große Schule für Cornet à piston und Trompete“ erschien erstmals 1872 im Leipziger Verlag Breitkopf & Härtel.
    Kosleck verwendete als erster in Bach's h-moll Messe eine hohe lang gestreckte Trompete mit 2 Ventilen, er wurde damit Pionier
    in Sachen hohe Trompete.


    Von 1872 bis 1903 unterrichtete Julius Kosleck die Fächer Trompete und Posaune an der „Königlichen Hochschule für Musik“ in Berlin.
    1893 folgte die Ernennung zum Professor.





    Sein Grab befindet sich auf dem Friedholf Alt-Schöneberg.
    Der „Kosleckweg“ im Berliner Stadtteil Mariendorf ist nach ihm benannt.



    YT:
    Julius Kosleck - Kaisergruss (1889)


    Links:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Julius_Kosleck
    fb

    Zitat

    Vielleicht hat ja der eine oder andere vor zwei Tagen Das Verdi-Requiem mit den gleichen Protagonisten in München gesehen?

    Yep.


    Dieses Konzert ist in der Mediathek:


    https://www.br.de/mediathek/vi…equiem-mit-riccardo-muti- av:59fe35e36b7fea0018f8e270?t=1m25s


    Chor und Symphonieorchester des BR
    Verdis "Requiem" mit Riccardo Muti


    Riccardo Muti war zu Gast bei Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Er dirigierte Verdis "Messa da Requiem". In den Solopartien sind unter anderen die Sopranistin Krassimira Stoyanova und die Mezzosopranistin Anita Rachvelishvili zu erleben.

    04. November 2017, Fortsetzung:


    Dirigent:


    Elgar (Gary) Howarth, * 4. November 1935, Cannock/UK,
    Dirigent, Komponist und ehem. klassischer Trompeter



    L2R: Elgar Howarth, Philip Jones, John Wilbraham



    Philip Jones Brass Ensemble auf Japan Tour, 3. von rechts: Elgar Howarth


    Elgar Howarth dirigierte die UA von

    LIGETI, György Sándor: LE GRAND MACABRE

    am 12. April 1978 im Königlichen Theater, Stockholm


    (s.a. Thread in diesem Forum)


    Links:
    https://en.wikipedia.org/wiki/Elgar_Howarth



    Kornett:


    George Edward Ives, * 3. August 1845, Danbury ; + 4. November 1894;
    Kornettist, Bandleader und Militärmusiker


    George Ives dirigierte die Danbury Brass Band, Bethel Cornet Band, 1st Connecticut Heavy Artillery Band (während d. Bürgerkrieges),
    Bartram Band, Fanton Manufacturing Co Band, l’Ives Cornet Band sowie das Swedish LadyVocal Quartet.


    George Ives war der Vater des Komponisten Charles Ives.



    George Edward Ives


    Links:
    https://en.wikipedia.org/wiki/Charles_Ives


    30. Oktober 2017, Fortsetzung:


    Trompete:


    Helmut Finke, * 7. April 1923, Herford; + 30. Oktober 2009, Vlotho,
    klassischer Trompeter, Instrumentenbauer und Unternehmer


    Als Zwölfjähriger bekam Helmut Finke von einem Militärmusiker seinen ersten Trompetenunterricht. Er wurde dann zweiter Trompeter im Städtischen Orchester Herford, Walter Holy war an der ersten Trompete.


    Im Jahre 1950 erwarb Helmut Finke günstig eine Mechaniker-Drehbank und begann Mundstücke zu drehen. Dazu kamen bald kleinere Reparaturaufträge an Blechblasinstrumenten. Schon ein Jahr später baute er seine erste Trompete aus alten Teilen. Und nun entschloss er sich endgültig zum Aufbau einer Werkstatt und damit zur Herstellung von hochwertigen Metallblasinstrumenten.


    1954 müssen zwei Gesellen eingestellt werden. FINKE hat bereits einen Namen für den Nachbau historischer Instrumente, das sind zunächst die Renaissance-Tenorposaunen, dann auch engmensurierte B-Trompeten. Zwischen 1955 und 1956 werden die Hoch-D und Hoch-F Trompeten entwickelt und der Satz historischer Posaunen bis hin zur Bassposaune komplettiert. In dieser Zeit wurden auch die ersten Waldhörner und andere große Blechblasinstrumente hergestellt.


    Im Jahre 1959 konstruierten Helmut Finke und Otto Steinkopf gemeinsam die runde Clarintrompete. Zum Fertigungsprogramm gehörte ab sofort auch die Hoch-B-Trompete. Helmut Finke, Walter Holy und Otto Steinkopf waren Pioniere im Instrumentenbau und standen am Anfang einer Entwicklung, die bis heute anhält.



    Helmut Finke



    Helmut Finke drückt ein Schallstück heraus



    Helmut Finke Trompete in D



    Die erste Einspielung des 2. Brandenburgische Konzert auf Schallplatte mit historischem Equipment:
    Walter Holy mit einer Helmut Finke Clarintrompete, Concentus musicus, 1964


    Links:
    Bach / Harnoncourts / Concentus Musicus Wien, 1964: Brandenburg Concerto No. 2, BWV 1047

    Links:
    https://www.zugergrafik.ch/finke/
    https://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Finke
    https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Steinkopf
    https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Holy


    25. Oktober 2017, Fortsetzung:


    Trompete:


    Florian Klingler, * 25. Oktober 1977, Mils/Innsbruck
    klassischer Trompeter, Trompetensolist und Pädagoge


    Florian Klingler begann mit acht Jahren mit dem Trompetenspiel bei Hannes Buchegger; von 1993-1998 studierte er Konzertfach am Tiroler Landeskonservatorium Innsbruck bei Prof. Erich Rinner.


    Er ist Mitglied der Austrian Brass Connection, Art Of Brass Vienna, der Brass Connection Tirol und der Brass Band Fröschl Hall mit der er 2005 eine Solo CD aufnahm; regelmäßig ist er Gast bei den Blächbläserensembles German Brass, Pro Brass und Blechschaden; 1996 1.Preisträger beim Yamaha-Wettbewerb in Wien; 1997 1. Preisträger beim Blechbläserwettbewerb der Stadt Passau mit dem Trompetensextett Tirol.


    Von 1995 bis 1997 Solotrompeter verschiedener Jugendorchester unter anderem im Orchester der Europäischen Union; 1997-2000 Solotrompeter im NDR-Sinfonieorchester Hamburg und seit September 2000 Solotrompeter der Münchner Philharmoniker.


    2005 – 2008 Lehrbeauftragter für Trompete am Richard-Strauss-Konservatorium München. Solistische Auftritte brachten ihn mit Orchestern wie den Münchner Philharmonikern, den Münchner Symphonikern, den Stuttgarter Philharmonikern und den Niederrheinischen Sinfonikern Mönchengladbach zusammen.




    YT:
    Münchner Philharmoniker - Candide Overture


    Schagerl Brass Festival 2008 - Austrian Brass Connection - Ave Maria


    Bruckner: Symphonien Nr. 4 & Nr. 7, Christian Thielemann / Münchner Philharmoniker



    Links:
    https://www.mphil.de/personen/florian-klingler.html
    http://www.art131.bayern.de/co…ldernationen/kleiter.html



    Helmut Wobisch, * 25.10.1912 Wien, † 20.2.1980 Wien, klassischer Trompeter, Pädagoge und Intendant.


    Ausbildung in Wien u. a. bei Engelbert Lax und F. Dengler. 1936 wurde er 1. Trompeter des Orchesters der Wiener Staatsoper, 1939 Mitglied der Wiener Philharmoniker (1952–69 auch deren Geschäftsführer, der leider für die Vernichtung zahlreicher Tonaufnahmen der Philharmoniker beim Sender Rot-Weiß-Rot verantwortlich war), mit diesen sowie als Solist Auftritte u. a. bei den Salzburger Festspielen. 1954 zum Prof. an die Wr. MAkad./MHsch. berufen. Wobisch gründete 1969 den Carinthischen Sommer und leitete dieses Festival bis zu seinem Tod.


    Als Trompetensolist mit zahlreichen Einspielungen schon in den 1950er Jahren setzte er sich neben Werken J. Haydns besonders für die Musik des Barock ein. Zahlreiche Komponisten widmeten ihm Werke (R. Strauss, Th. Berger, K. Pilss, A. Uhl, F. Wildgans).





    YT:
    Siegfried Funeral Music - Götterdämmerung - Solti - VPO


    Teresa Stich-Randall "Su le sponde del Tebro" A. Scarlatti


    .... Teresa Stich-Randall, soprano Helmut Wobisch, trumpet Ernst Reichert, harpsichord Camerata Academica des Salzburger Mozarteums Bernhard Paumgartner, conductor 27.08.1952, Felsenreitschule, Salzburg


    Vivaldi / H Wobisch / A Heller, 1960: Concerto For Two Trumpets in C, P. 75 - Antonio Janigro,


    Links:
    http://www.musiklexikon.ac.at/ml/musik_W/Wobisch_Helmut.xml




    24. Oktober 2017, Fortsetzung:


    Trompete:


    Thomas Reiner, * 24. Oktober 1969, Ludwigsburg, klassischer Trompeter und Trompetensolist


    An den Musikhochschulen Würzburg, Leipzig und Weimar studierte Thomas Reiner bei Professor Uwe Komischke, Werner Heckmann und Helmut Erb Orchestermusik. Heute arbeitet er als Dirigent und Dozent und tritt als selbständiger Konzertsolist im In- und Ausland auf.


    Er arbeitete als Trompeter am Stadttheater Heilbronn und war Gründungsmitglied des Blechbläserensembles "Atlantis Brass" und des Trompetenensembles "ARTA".




    YT:
    Thomas Reiner at work


    ... J.C.Schickhardt Op 17 No. 12.


    Links:
    http://www.musiktreffpunkt.de/…aits/trompete/reiner.html
    http://www.thomasreiner.com/
    https://www.schilkemusic.com/thomas-reiner-3/



    Lindeke, Per-Olov, * 16. August 1957; + 24. Oktober 2015, schwedischer klassischer Trompeter und Spezialist für Barocktrompete





    YT:
    Cum Sancto Spiritu, Tromba Consort Per-Olov Lindeke 1st Trumpet


    J.S Bach Cantata 75 Sinfonia. Per-Olov Lindeke Natural trumpet


    G. Torelli Sonata G8, Per-Olov Lindeke barocktrumpet




    23. Oktober 2017, Fortsetzung:


    Komponisten:


    Riepel, Joseph, get. 22.1.1709 Deutsch-Hörschlag/OÖ, † 23.10.1782 Regensburg/D,
    Musiktheoretiker, Komponist, Violinist.


    Studium bei den Jesuiten in Steyr/OÖ (ab 1727) und Linz (ab 1733), wo er J. J. Fux’ Gradus ad Parnassum rezipierte. Er wurde Schullehrer und studierte 1734–36 an der Univ. Graz Philosophie. Als Kammerdiener des Generals Alexander Graf d’Olonne reiste er während der Türkenkriege 1736–39 durch Osteuropa. Danach hielt er sich bis 1745 in Dresden/D auf, wo er bei Jan Dismas Zelenka Unterricht nahm. Später suchte er in Polen und Wien eine Anstellung. 1749 wurde er Violinist und Hofkapellmeister beim Fürsten von Thurn und Taxis in Regensburg. Dort verfasste er seine Schriften, die mit jenen H. Chr. Kochs die Musiktheorie der Wiener Klassik repräsentieren.



    YT:
    Joseph Riepel Trumpet Concerto 2nd Mov. Adagio, Bahb's The art of the High Baroque part 6 wmv


    Links:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Riepel
    http://www.musiklexikon.ac.at


    Trompete:


    Flores, Francisco Alberto ‘Pacho’, 23. Oktober 1981, San Cristobal/Venezuela,
    klassischer Trompeter


    Pacho Florez erhielt mit acht Jahren ersten Unterricht bei seinem Vater, dem Trompeter und Orchesterchef Francisco Flores Díaz. Nachdem Pacho seine Ausbildung in Venezuelas bahnbrechendem System von Kinder- und Jugendorchestern (El Sistema) erhalten hatte, studierte er bei Orlando Paredes an der Escuela de Música Miguel Ángel Espinel, bei Eduardo Manzanilla am Instituto Universitario de Estudios Musicales in Caracas und bei Eric Aubier in Paris, wo er 2005 mit einem einstimmig zuerkannten Prix de Virtuosité seinen Hochschulabschluss machte. Er gewann nicht weniger als vier internationale Wettbewerbe, darunter 2006 den angesehensten überhaupt: den Trompeten­wettbewerb Maurice André.


    Als Solist ist Flores mit Orchestern in Frankreich, Russland, der Ukraine und Japan sowie mit dem Simón Bolívar Symphony Orchestra aufgetreten. Er hat Recitals in berühmten Konzertsälen wie der Carnegie Hall in New York, der Salle Pleyel in Paris und der Tokyo Opera City Concert Hall gegeben.






    YT:
    J. B. G. Neruda: Concierto para corno da caccia y orquesta. Pacho Flores


    P. Sarasate: Aires gitanos. Pacho Flores


    Links:
    https://stomvi.com/en/stomvi/staff-stomvi/1270-pacho-flores



    Rinner, Erich, * 23. Oktober 1960, Schwaz/A, klassischer Trompeter und Musikpädagoge


    Erich Rinner studierte an der Musikhochschule in München bei Prof. Uhlemann Trompete. Von 1981-1983 war er Solotrompeter am Hessischen Staatstheater Wiesbaden und von 1983-2002 stv. Solotrompeter bei den Münchner Philharmonikern.


    Erich Rinner ist Leiter des Fachbereichs Blasinstrumente, Schlagwerk und Blasorchesterleitung, sowie Dozent für Trompete am Tiroler Landeskonservatorium. Außerdem ist er Mitglied der Gruppe Blechschaden (Blechbläser der Münchner Philharmoniker) und verfasste eine Reihe von Lehrbüchern und Etüden für Trompete. Seit 1998 wirkt Prof. Rinner als Dozent für Blech der Int. Jungen Orchesterakademie.






    YT:
    Blechschaden - Buxtehude - Wagner


    ... Erich Rinner, ganz links, mit Brass Ensemble Blechschaden



    Links:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Rinner_(Trompeter)







    17. Oktober 2017, Fortsetzung:


    Trompete:


    Edward Treutel * 27. Mai 1913, Philadelphia; + 17. Oktober 1997, Englewood Medical Center/New Jersey,
    klassischer Trompeter und Pädagoge


    Edward Treutel studierte bei Herbert L. Clarke, bei Harold Rehrig (Trompeter im Philadelphia Orchestra) und bei Max Schlossberg.
    Von 1937 bis 1995 unterrichtete er Trompete an der Juillard School. Er arbeitete auch bei Manhattan School of Musik
    und bei Columbia University Teachers College.
    Zu seinen Schülern gehörten u.a. Vincent LaSelva, Carol Dawn Reinhart, Philip Smith, und Lew Soloff.


    Edward Treutel spielte die UA von "Billy the Kid" von Aaron Copland, er spielte auch die USA Erstaufführungen der Romantic Symphony von Howard Hanson und das Piano Konzert in G Dur von Dmitri Shostakovich.



    Edward Treutel Schüler: Lew Soloff




    Edward Treutel Schülerin: Carole Dawn Reinhard





    Edward Treutel Schüler: Phil Smith, New York Philharmonic



    Bernard Jeannoutot, * 11. Juli 1934, Paris; + 17. Oktober 2014, klassischer
    Trompeter und Pädagoge






    Mitbegründer von Quintette Ars Nova: Bernard Jeannoutot (2. von rechts)



    YT:
    Poème pour deux orgues et cuivres (R.P Emile Martin)


    Links:
    http://www.lolifantparis.com/Ateliers.php


    Horn:


    Arkady Shilkloper, * 17. Oktober 1956, Moskau,
    Jazzmusiker (Waldhorn, Flügelhorn, Alphorn, Trompete, ....)



    YT:
    Arkady Shilkloper and Vadim Neselovskyi "ALPINE SKETCH" (composed by Arkady Shilkloper)


    Arkady Shilkloper "Duet for One"




    Links:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Arkadi_Fimowitsch_Schilkloper

    16. Oktober 2017, Fortsetzung:

    Trompete:


    Francesco Tamiati, * 16. Oktober 1965, Vercelli/Piemont/Italien,
    klassischer Trompeter, Trompetensolist und Musikpädagoge


    Seit 2002 ist Francesco Tamiati Solotrompeter an der Scala.
    Er spielte für D. Barenboim (Histoire du soldat di Igor Stravinsky), R. Muti (Bach h-moll Messe) und G. Dudamel (Mahler 5 s.u.).


    Als Professor unterrichtet Francesco Tamiati an Conserv. della Svizzera Italiana (Lugano) und seit 2003 an der
    Académie du Théâtre de la Scala.





    YT:
    Vivaldi Concerto in C, 3rd Movement


    A. Goedicke - Studio da concerto op.49


    Dudamel conducts Mahler 5 Symphony (Part I)- Teatro alla Scala (Milan) Tamiati principal trumpet.


    Links:
    http://www.francescotamiati.com

    15. Oktober 2017, Fortsetzung:

    Trompete, Zink:


    François Petitlaurent, * 15. Oktober 1965, Besançon, klassischer Trompeter, Barocktrompeter und Zinkenist


    Francois Petitlaurent studierte Trompete und Musikwissenschaft in Frankreich,
    bei Friedemann Immer setzte er seine Studien auf der Barocktrompete an den Musikhochschulen Köln und Amsterdam fort.
    Bei William Dongois, Jean Tubery und Bruce Dickey spezialisierte
    Francois Petitlaurent sich auf Zink.


    Als Experte für Zink und Barocktrompete spielt Francois Petitlaurent regelmäßig mit namhaften
    Ensembles Renaissance- , Frühbarock- und Barockmusik.



    Francois Petitlaurent (l) und William Dongois (r), Zink





    YT:
    Buxtehude - Part 1 - Heut triumphieret Gottes Sohn


    Links:
    http://www.musikhandwerk.de
    https://www.trompeten-consort.de

    15. Oktober 2017, Fortsetzung:


    Organist und Chordirigent:


    Günther Ramin, * 15. Oktober 1898 Karlsruhe, + 27. Feb. 1956 Leipzig,
    Organist, Cembalist und Chordirigent


    Günther Ramin studierte von 1914 bis 1917 am Konservatorium der Musik in Leipzig auf Empfehlung von Karl Straube, der Thomaskantor an der Leipziger Kantorkirche war. 1918 wurde er dort Organist und 1920 Orgellehrer.
    Der Thomaskantor Günther Ramin spielte mit seinem Leipziger Chor und Mitgliedern des Gewandhauses zwischen
    1950 und 1956 fünfundzwanzig Bachkantaten ein.
    Zu Günther Ramins Schülern gehören Hugo Distler, Paul-Heinz Dittrich, Albrecht Haupt, Diethard Hellmann, Hanns-Martin Schneidt, Karl Richter, Helmut Walcha, Günter Metz und Ruth Zechlin.




    YT:
    Günter Ramin - Harpsichord Recital in Moscow (1954)


    Links:
    https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnther_Ramin
    Diethard Hellmann (Hrsg.):
    Johann Sebastian Bach Ende und Anfang. Gedenkschrift zum 75. Geburtstag des Thomaskantors Günther Ramin. Wiesbaden 1973


    14. Oktober 2017, Fortsetzung:


    Trompete:


    Peter Leiner, * 14. Oktober 1962, Landau, klassischer Trompeter und
    Musikpädagoge


    Nach dem Studium 1984 – 1991 beim Mannheimer Trompetenurgestein Reinhold Lösch (Orchestermusik, Musikerziehung, Kapellmeisterexamen) und Dienst beim 9. Heeresmusikkorps (1982 - 1984), erspielte sich Peter Leiner die Solotrompeterstelle beim SWR Rundfunkorchesters Kaiserslautern, seit 2007 ist er in gleicher Position bei der Deutschen Radio Philharmonie.


    1987 gründete Peter Leiner das Blechbläserensemble "Das RENNQUINTETT" und bringt seither mit seinen
    Kollegen in nahezu unveränderter Zusammensetzung auf hohem Niveau den Zuhören Freude und Unterhaltung,
    darunter auch in sehr viele Kinderkonzerten.


    Prof. Peter Leiner ist seit 1993 Lehrbeauftragter für Hauptfach Trompete und Kammermusik an der
    Hochschule für Musik Saar (ab 1997 Professor)









    Peter Leiner und sein Schüler Thomas Hammes, SWR Stuttgart, spielt
    Trompetenkonzerte von Giuseppe Torelli auf moderner Trompete



    YT:
    Giuseppe Torelli - Sinfonia con trombe G20


    Porträt - Die Brassband "Rennquintett" | SWR Kunscht!
    ....


    Links:
    http://www.rennquintett.com/Peter-Leiner.html
    http://www.drp-orchester.de/pa…/musiker/peter-leiner.php

    9. Oktober 2017, Fortsetzung:


    Trompete:


    Walter Gleissle, * 9. Oktober 1919, Mannheim; + 21. Dezember 1961, Leonberg,
    klassischer Trompeter und Trompetensolist.


    Walter Gleissle machte eine Lehre als Blechblasinstrumentenmacher, parallel zur Lehrzeit studierte er Trompete bei Karl Müller, dem Solotrompeter am Staatstheater Mannheim. Den Krieg überlebte Walter Gleissle in einem Musikkorps der Luftwaffe.
    Nach Kriegsende spielte er in amerikanischen Klubs mit Paul Kuhn. Von 1948 war er in Koblenz bei Emmerich Smola im Rundfunkorchester des SWF. Ab 1951 bis 1961 war dann Solotrompeter unter Hans Rosbaud in Baden-Baden.


    Walter Gleissle war ein phantastischer Trompeter und in allen Genres zu Hause. Er spielte in Big Bands, im Sinfonieorchester, er war der Trompeter für die Bachpartien in den Bach Aufführungen von Fritz Werner, Heilbronn. Ihm sollte dort der blutjunge Maurice Andre nachfolgen.
    Auf der Rückfahrt von einer Aufführung des Weihnachtsoratoriums verunglückte Walter Gleissle tödlich mit seinem Wagen am Leonberger Dreieck.




    YT:
    Walter GLEISSLE - TRUMPET LEGENDS


    Bach: Brandenburg Concerto No. 2, Tilegant (1960)



    Links:
    forgottenrecords.com
    www.ba
    ch-cantatas.com