Beiträge von Sakow

    Wie man ältere Stücke der Woche als MP3 ergattert


    Es ist etwas verwirrend, dass bei den Stücken der vergangenen Wochen trotzdem noch steht "Anhören UND herunterladen", denn zweiteres ist nicht möglich, wie ja schon hier geklagt wurde.
    Auch die Stücke aus dem Archiv (ganz links in der Menüleiste) wären ja ganz nett, wenn man sie als MP3 auf dem Rechner haben könnte. (Vorallem, wenn man wie ich ne Internet-Sperre hat und man deswegen nen Bogen um Streaming macht...).


    Es gibt hierzu eine recht einfache Methode, in dem man die laufenden Stücke einfach aufnimmt und die Aufnahme als MP3 speichert, ohne Qualitätsverlust. Dazu sind nur 3 Schritte notwendig.


    Schritt 1: Das richtige Programm installieren
    Dazu braucht man das Programm "No23", zumindest empfehle ich es. Downloaden kann man es ganz fix und kostenfrei hier:
    >>>Download<<<
    Achtung: Um MP3's zu erstellen benötigt man einen bzw. Den "Lame". In der Regel bekommt man den zwangsläufig durch irgendwelche Player mit. Falls du ihn aber trotzdem noch nicht hast, musst du den ebenfalls Downloaden, und zwar hier:
    >>>Download<<<
    Das ganze muss nun erstmal installiert werden. Wenn man das Programm öffnet muss man ein paar Dinge erstmal einstellen. Ich empfehle das "Volumen" auf 100 zu stellen, und "Master" auf 14. Das aufgenommene Stück ist hierbei dann etwas leiser, aber das kann man später dann nachkorrigieren.
    Qualität kann jeder selbst entscheiden, genauso wie der Zielort usw.


    Schritt 2: Musikstück auswählen und vorbereiten
    Geht nun ins Archiv und wählt das Stück aus, welches ihr als MP3 haben wollt. Klickt auf "Anhören und Runterladen" und klickt auf "Play". Wenn ihr die ersten Töne hört läuft der Stream. Wenn euer internet schnell genug ist könnt ihr ohne weitere Gedanken den Riegel ganz nach links schieben und das Stück pausieren. Wenn es aber erst noch laden muss, wartet bis das Stück komplett geladen ist, ehe ihr zum nächsten Schritt geht.


    Schritt 3: Aufnehmen
    Geht nun zum No23-Recorder. Vergewissert euch nun, dass KEIN Geräusch euch irgendwie dazwischenfunken könnte, denn No23 nimmt JEDEN Ton auf, der über die Soundkarte läuft (z.B. auch Töne von Messengern etc). Schaltet am besten auch den Windows-Sound aus. Sehr schnell denkt man nicht dran und öffnet einen Ordner, und dieser Ton der dabei abläuft wird dann gnadenlos auf die Aufnahme gebabbt. Auch darf euer Rechner nicht ruckeln, also in der Zeit der Aufnahme darf er auch nicht großartig belastet werden, sonst habt ihr kleinere Pausen in der Aufnahme wenn es ruckelt.
    Wenn ihr soweit seit, klickt auf "Record". Die Aufnahme läuft bereits. Macht euch jetzt bloss keinen Stress, die Pause am Anfang kann man später schließlich noch rausschneiden. ;)
    Öffnet nun das Fenster, wo das Stück drauf wartet abgespielt zu werden, und klickt auf "Play". Und lasst das Stück jetzt einfach laufen, bis es fertig ist.
    (Wenn ihr nicht dabei bleiben wollt, gibt es bei NO23 auch die Möglichkeit ganz unten auf Zeit einzustellen.)
    Ist das Stück beendet, klickt auf STOP. Nun habt ihr das Stück als MP3.


    Man kann nun noch hingehen und nachkorrigieren, sprich den Anfang und das Ende wegschneiden und ggflls. die Lautstärke verstärken usw.
    Ich würde hierzu das Programm "Audacity" empfehlen. Bei erhöhtem Interesse reich ich den Link noch nach.


    Joa, und das wärs auch schon. Es dauert definitiv länger als es zu downloaden, darum verpass ich auch kein Stück mehr. Aber es ist jedenfalls eine Möglichkeit es zu ergattern.
    Und falls man es demnächst doch runterladen kann, soll der Beitrag nicht umsonst sein; denn so kann man schließlich ALLES aufnehmen, was man hört. Wenn ihr also Stücke im Internet findet, die euch gefallen, die man aber nicht downloaden kann: :pfeif:
    Z.B. Internetradio. Einfach aufnehmen... ist übrigens laut Gesetz legal, falls sich jemand sorgen macht um seine Rechte. :P
    Gilt übriens auch für youtube, die Qualität bremst sich hierbei halt nur selbst.



    :hello:



    C.

    Zitat

    Original von der Lullist
    der Veracini von dieser Woche ist aber auch nicht übel - echt ein schönes Stück Musik :jubel::jubel::jubel:


    Ich war auch SEHR positiv überrascht! :jubel:
    Die Background-Information von SWR sind auch immer sehr lesenswert.



    :hello:

    @Detlev: Liest sich irgendwie wie eine persönliche Meinung über diese Tonarten. Wer urteilt zum Beispiel darüber, dass g-moll angeblich die schönste Tonart sein soll?
    E-Dur empfinde ich auch nicht als "Tödlilch traurig", D-Dur auf gar keinen Fall "Devot", wenn auch nur leicht. :D


    Schade, dass du nicht mehr weißt wo du sie herhast. :pfeif:




    C.

    Salut,


    ich fand in der Suche keinen allgemeinen Thread darüber, darum wird's meiner Meinung nach Zeit. Nicht zuletzt aus purem Eigennutz, weil ich hoffe dass hier ein haufen historischer Hintergründe über das Klavierkonzert zusammenkommen, die ich nicht weiß. =)


    Für mich sind Klavierkonzerte die beste Gattung, die die gesamte Klassik je hervorbrachte, und wirkt auch immer "richtig". Ich weiß gar nicht wie ich das beschreiben soll... :jubel:


    Allgemein wird behauptet, dass es Johann Sebastian Bach war der mit seinen Cembalo-Konzerten das Klavierkonzert quasi erfand, mit dem Violinkonzert als Vorbild. Zu nennen ist hierbei sein fünftes brandenburgisches Konzert, in dem das Cembalo nicht - wie üblich - den Generalbass spielt sondern einen eigenständigen Part übernimmt.


    Richtig gereift ist das Klavierkonzert erst - wie üblich :P - in der Epoche der Wiener Klassik. Die größte Revolution bringt hierbei Mozart mit sich, der dem Klavierkonzert
    1. einen sehr hohen Stellenwert gab
    2. die für ihn übliche Form dieser Gattung zuteilte, in dem das Klavier als Soloinstrument voll ausgereizt wird.
    Beethoven's Klavierkonzerte haben sich wohl auch aus diesem Stil des Klavierkonzert's heraus entwickelt.


    In der Romantik galt es ja allgemein von den üblichen Formen der Klassik abzuweichen, so auch beim Klavierkonzert.
    Da in der Romantik viele Pianisten ihr Können als Virtuose hauptsächlich in den Vorgergrund stellten, verschob sich der Part des Orchesters immer mehr in den Hintergrund, und die des Solisten immer mehr in den Vorgergrund. Ein Umstand, der meiner Meinung nach der Gattung nicht wirklich zugute kommt. So kann man Chopins Konzerte z.B. getrost ohne Orchester spielen...


    Wie das Klavierkonzert der modernen Klassik klingt weiß ich gar nicht, mal sehen wer dazu was sagen kann.
    Dass mir die Art der Klavierkonzerte allá Mozart am besten gefallen und m.M.n. die vollendeste Form dieser Gattung darstellt, muss ich wohl nicht erwähnen. :untertauch:


    Klavierkonzerte sind jedenfalls meine absolute Lieblingsgattung allgemein und sind für mich der Höhepunkt der Klassik.
    So, und nu bin ich gespannt, in welcher Epoche ihr die Klavierkonzerte am besten aufgehoben findet, welche Werke ihr hierbei nennen würdet und welcher Komponist eurer Meinung nach am meisten dazu beisteuerte, euer "ideales Klavierkonzert" zu schaffen.


    :hello:



    C.




    PS: Falls der Thread in einem anderen Forum besser aufgehoben ist, da es ja ein Konzert ist, bitte ich die Moderatoren es entsprechend zu verschieben. Ich war mir nicht ganz sicher, bei der Wahl des Forum...


    PS2: Jetzt hab ich explizit vorhind nach "Klavierkonzert" im Betreff gesucht, und fand nix. Bin ich blind oder die Suche blöd? ?(

    Zitat

    Original von Dreamhunter
    Hmm - wahrscheinlich weil [...] die Qualität besser ist.


    Das ist auch für mich so der Hauptgrund, zumindest was es Musik betrifft - und darum geht es ja hierbei hauptsächlich denke ich.
    Youtube ist ja nichts anderes als ein sehr kompaktes Flash-Video, was es erst ermöglicht so schnell Videos zu schauen. Die Bildqualität leidet da eben genauso mit, wie die KLangqualität, alles wird minimal.
    Zwar gibt es verinzelt schon den Button für "High Quality", aber dafür muss das Video auch erstmal die Vorussetzungen bringen.


    Jedenfalls macht man nichts falsch, wenn man sich weiterhin die CD's kauft, für absluten Hörgenuss. Für Schalplattengänger, die sich noch nicht so dran gewöhnt haben stets gute Qualität zu hören, könnte es aber vielleicht reichen. Wobei man sich ja immer ans bessere gewöhnt, nech... :beatnik:


    Praktisch ist youtube aber, um ein Werk fix kennenzulernen, ohne gleich in den Laden zu laufen und es zu kaufen - vorallem wenn man das Geld dazu nicht hat oder eben nur das eine Werk will und nicht noch zig andere dazu.


    Ich selbst benutze youtube für alle möglichen Dinge, nicht zuletzt auch um dort meine Musik vorzustellen. Allerdings dies auch nurnoch für die youtube-User, ansonsten lade ich es lieber irgendwo als ZIP hoch.
    Ansonsten ist es irre, dass man zig Filme auch komplett dort schauen kann, auch wenn man dazu alle 10 Minuten ein neues Video anklicken muss. Aber findet tut man irgendwie ALLES... und das birgt mehr möglichkeiten als man denkt. :pfeif:



    C.

    Zitat

    Original von Ulli
    Wie kann ein Lieblingskonzert in einer Nichtlieblingstonart stehen?


    Steht doch in meinem Fazit. ?(


    Außerdem ist C-Dur ja keine Nichtlieblingstonart für mich - spontan würde mir dazu Cis-Dur und Es-moll einfallen - sondern eben für Klavierkonzerte eine 'passende' Tonart, wie ich finde.
    Es-Dur favoritisiere ich allgemein und bei allen Gattungen, wäre also langweilig es jedes Mal zu erwähnen. :beatnik:



    C.

    Ist für mich gar nicht so einfach zu beantworten.
    Aber erstmal ganz reguläre:


    Kapitel I [ :D]
    Meine Lieblingstonart


    Meine absolute Lieblingstonart ist Es-Dur. Der Klang erscheint mir irgendwie von allen am unnachahmlichsten. So weich, und freudig. Warm und erhaben. Ich fühl mich einfach wohl, da reichts schon wenn man den reinen Akkord am Klavier zum Besten gibt; ein schöner Klang. Den Effekt habe ich bei C-Dur nicht...


    Dabei tritt eben vorallem das Klavier in den Vorgergrund. Sonaten in Es-Dur für Klavier, sowie Klavierkonzerte sind mir rein klanglich in Es-Dur am Liebsten.
    Von Mozart gibt es leider nur eine Klaviersonate in der Tonart. *seuft* Dafür ist das Menuett daraus eines meiner liebsten. Die Rede ist von KV 282.


    Bei Klavierkonzertes sieht es schon besser aus. Das berühmte Jeunehomme-Konzert KV 271, wo man flinke Händchen für braucht.
    KV 449 ist weniger bekannt. Der Anfang ist auf mehr mollig, das Es-Dur strahlt erst danach durch.
    Zu KV 482 muss man wohl kaum noch was sagen. Den dritten Satz kennt man ja spätestens nach dem Film "Amadeus", und bei dem kommt m.E. die Tonart auch am besten zur Geltung.


    Beim Komponieren bin ich noch recht sparsam mit der Tonart. Sie ist meine Lieblingstonart, darum behandel ich sie ein wenig wie eine Heilige... Klingt komisch, ist aber so.
    Zwischen dem letzten Es-Dur Werk und dem davor liegt eine Zeitspanne von einem Jahr. :baby: Und es handelt sich auch nur um unzugehörige Klavierstücke.


    Kapitel 2
    Tonarten um Gattungen


    Neben meiner Lieblingstonart finden sich noch einige andere Tonarten dazu, die ich favoritisiere. Nur eben nicht nur als tonart an sich, sondern in Bezug auf die Gattungen.


    Sinfonien höre ich am liebsten in G-Dur, ich mag dieses Frische dieser Tonart. Gibt es bei MOzart leider fast gar nicht, aber ich schwöre ja nach wie vor auf KV 199.
    G-Dur ist übrigens auch bei seinen Klavierkonzerten ein Sonderkind...


    Bei Klavierkonzerten favoritisiere ich C-Dur. Nicht zuletzt, weil mein Lieblingsklavierkonzert (KV 467) in dieser Tonart steht, und C-Dur Konzerte allgemein mir immer im Ohr bleiben. C-Dur hat für mich vorallem eines; Etwas unterhaltsames. Ich verbinde es mit Lustig und Fröhlich.


    Klaviersonaten höre und spiele ich, wenn Es-Dur ausverkauft ist, gerne in A-Dur. Romantisch, verliebt und Feierlich empfinde ich diese Tonart.


    Kapitel 3
    Sonderfall moll


    Man merkt es ja schon; moll findet hierbei keinen rechten Platz bei mir. Und doch hab ich ja ab und an das Verlangen nach moll. Abgesehen davon, weiß ja jeder dass ein Werk nie in seiner Tonart bleibt, sondern sich zwischen vielen anderen bewegt, die zwar letztendlich immer wieder ihren Knotenpunkt an ihrer Haupttonart finden (zumindest gehört sich das so), aber es ja trotzdem fließt. Und dabei wandert es ja auch öfters mal ins moll.
    Ein Werk ohne moll ist für mich auch undenkbar.


    Wenn es aber eine Tonart des moll's gibt, die ich wirklich aus dem Klang heraus mag, dann ist es d-moll. Es ist keine Traurigkeit die ich damit in Verbindung bringe (Ich finde übrigens dass Dur trauriger ist als moll, wenn man es richtig anstellt), sondern ich finde es Düster, mysteriös und Rätselhaft. Gänsehautfeeling.


    Fazit


    An sich können natürlich ALLE Tonarten herrliche Musik von sich geben, und ich wäre glaube ich auch der Letzte der Musik nicht mehr genießen könnte, nur weil das Werk in einer anderen Tonart steht, oder gar ein Es-Dur Werk transponiert wurde.
    Es geht, auch wenn ich mich so umfangreich dazu äußere, um reinstes Fühl-Hören. Und hierbei strahlen eben die Tonarten unterschiedliche Gefühle aus, die ihren kleinen Beitrag machen.
    Tonarten zu wählen ist auch meines Erachtens keine leichte Entscheidung für einen Komponisten. Er hat sich schon was bei gedacht, und in dem Vertrauen hin sollte man ein Werk auch genießen, in der Tonart in der man es zu hören bekommt.



    :hello:



    C.

    Dazu fällt mir ein, wie sich meine Verdaulichkeit in den Jahren verändert hat.
    Vor knapp 2 Jahren z.B. fand ich Mozarts Klavierkonzerte noch unverdaulich. Damals wagte ich mich nur an die Sinfonien, und auch da erinnere ich mich noch wie unverdaulich für mich seine große Es-Dur Sinfonie No. 39 war.


    Das hat sich inzwischn geändert. Klavierkonzerte sind mein LIeblingsgenre geworden. Ich kann Neue Musik beim ersten Hören genießen, und früher schwer verdauliches ist nun leichte Kost.
    Jetzt sind es Mozarts Streichquartette, bei denen ich nur mühsam Zugang finde. Mal sehen ob und wann es sich ändert.


    Ich weiß ja nicht ob das mit den Jahren immer besser, und immer immer besser wird...
    Aber bis jetzt ist jedes Jahr aufs Neue ein gewaltiger Unterschied.



    :hello:



    C.

    Zitat

    Original von kopiroska
    Im gleichen Jahr entstehen auch die Joseph Haydn gewidmeten sechs Streichquartette.


    Das ist so nicht ganz richtig. Mozart begann schon 1782 die Arbeiten an diesen 6 Streichquartetten. Bis das letzte fertig komponiert war, vergingen 3 Jahre, nämlich bis 1785. Nicht umsonst beteuerte Mozart, wieviel Arbeit es ihm bereitete diese Streichquartette zu komponieren. :pfeif:


    Um anderen die Chance zu geben auf KV 497 zu Antworten wart ich erstmal noch damit.
    Aber nur 3 Tage, denn ich LIEBE den ersten Satz dieser vierhändigen Sonate! :lips:



    C.

    Zitat

    Original von musicophil
    Und jetzt ein Lieblingswerk von mir: KV 505.


    Öm... das hatten wir bereits.
    Wäre vielleicht nichtmal schlimm, ABER hier warst es sogar bereits du der es damals vorschlug. :D


    Nehmen wir stattdessen mal mein Lieblingsklavierkonzert KV 467, in C-Dur.
    Den Kopfsatz vorallem, den liebe ich :lips:




    :hello:


    C.

    Zitat

    Original von Alfred_Schmidt



    Der Autor deutet an, es könne sich um eine subtile Bosheit Mozarts handeln um die Aufführung zum Desaster werden zu lassen und den Auftraggeber (Colloredo ??) zu ärgern.


    Um ihn zu ärgern? Dafür hat er aber ganz schön viele Ideen in dieses Divertimento gesteckt. Sinfonien zu der Zeit waren von ihm weit weniger ansehnlich.



    :hello:

    Nuuuja, Mozarts Werk ist umfangreich und da nimmt man eben gerade bei Aufführungen gerne die "besten", sprich beliebtesten Werke. Das ist bei den Sinfonien nicht anders, darum kommen die "kleineren" Sinfonien etwas in Vergessenheit. Etwas.
    Einen erhöhten Bekanntheitsgrad hat ja noch die 29ste und die 35ste (Haffner) Sinfonie.


    Ansonsten muss ich dir wirklich Recht geben. Auch in den früheren Sinfonien sind richtige Schätze zu finden. Die erste Sinfonie Mozarts, die für mich ihren besonderen Reiz hat ist die 18te.
    Eine sehr unbekannte, kaum beachtete Sinfonie ist seine 27ste KV 199. Zu Unrecht unbekannt, denn auch wenn es eine "kleine" Sinfonie ist rührt sie mich sogar mehr als die bekanntere und zugegeben auch reifere 29ste Sinfonie in A-Dur.
    Sehr unbekannt ist auch die 33ste Sinfonie in B-Dur, die in meinen Augen durchgehend einen recht tragischen Akzent mit sich führt.


    Man muss sich aber eingestehen; Die letzen Sinfonien die Mozart komponierte sind einfach etwas ganz anderes und man will wirklich sagen; besser. Mozarts Sinfonien haben sich halt weiterentwickelt.
    Nur gibt es von dieser "Sorte" neuer Sinfonien Mozarts eben nur diese 3 (oder 4, die Prager zähle ich nämlich gerne auch dazu). Mehr hat er nicht mehr geschafft, aber er hätte eben sicher nicht mehr kommende Sinfonien so komponiert wie jene davor.


    In irgend einem Thread las ich auch mal, dass es auch kaum mehr Sinfonien nach Mozart komponiert wurden, die in ihrer Art so waren wie diese letzten von Mozart. Um nicht zu sagen gar keine? Schade eigentlich, es ist dasselbe Drama wie bei den Klavierkonzerten...




    C.

    Zitat

    Original von musicophil
    Wagner macht mich verrückt. Anders kann ich es nicht zum Ausdruck bringen.
    Was es ist... keine Ahnung. Aber seine Musik nervt mich tierisch. Sorry.


    Versuch's mal mit Stockhausen. :D
    Händeschütteln.

    Dass wieder 2 Werke entdeckt wurden bedeutet für mich vorallem 1; dass es noch Hoffnung gibt andere Fragmente von ihm zu finden, und dass auch danach gesucht wird.


    Z.B. würde ich mich freuen, wenn seine a-moll Sinfonie gefunden werden würde. Ein Jugendwerk, und trotzdem hätte es seinen Reiz.
    Aber auch in späteren Phasen gibt's doch noch reichlich verlorenen Kram, was schadets da also zu suchen?


    Ich erhielt letztens übrigens eine noch nicht so lange wiederentdeckte Arie von Mozart. Leider wurden hier nur 2 Seiten entdeckt, ABER; Die Arie fand ich SEHR schön!
    Hier hat es sich gelohnt bzw. würde es sich auch lohnen den Rest davon noch zu finden. 8)



    C.

    Hallo liebe Forianer,


    es handelt sich bei dem Divertimento KV 131 um ein sehr unbekanntes Werk Mozarts. Ich las hier noch nie was drüber.
    Und doch ist es mir ein großes Bedürfnis diesen Thread, zu eröffnen. Denn ich liebe dieses Werk sehr. Obgleich es ein einigermaßen frühes Werk ist, wirkt es für mich wie eine sehr gelungene, reife Sinfonie in 6 Sätzen.


    Mozart besetzte das Divertimento mit Flöte, Oboe, vier Hörner, Fagott und Streicher.
    Geschichtlichen Hintergrund zu dem Werk kenne ich bis heute keinen, hoffe daher dass Ulli hierzu was sagen kann.
    Ich denke Mozart hat hier, gerade in den kontrapunktischen Rahmsätzen, viel in Richtung italienische Sinfonie experimentiert, denn den Hang zum italienischen lässt sich hier nicht anzweifeln.


    Vielmehr hoffe ich nun, dass ich nicht der einzige bin, der dieses Werk kennt und schätzt.
    Ich habe nichtmal Einspielungen zu empfehlen, denn ich kenne keinen. Ich fand das Werk als Aufnahme im Internet.
    Mein Lieblingssatz ist übrigens der Letzte. 8)



    Eilige Grüße,



    C.

    Lieber Alfred,


    ich behaupte, dass es zu 50% an einem selbst, aber zu 50% auch am Werk selbst liegt.


    Ich sage wohl nichts Neues, wenn ich sage dass es Werke gibt, die einem besser im Ohr bleiben als andere.
    Wenn ich Werke aus dem Barock höre vergess ich sie in der Regel schon nach wenigen Minuten.
    In der Wiener Klassik wiederum hab ich die Melodien schon nach einmaligem Hören im Kopf. Manchmal so penetrant, dass sie gar nicht mehr aus dem Sinn gehen.


    Auf der anderen Seite weiß ich, dass ich früher Werke erst einige Male hören musste ehe ich sie mir behielt. Dies ist im Laufe der Hör-Erfahrung zwar besser geworden, aber es gibt immernoch persönliche Grenzen.
    Vorallem kenne ich meine Kriterien.
    Musik muss bei mir melodisch, fröhlich und trotzdem tiefsinnig sein.
    Bei anderen ist das Hauptkriterium vielleicht dass es besinnlich und romantisch ist. Was weiß ich...
    Ich denke, das ist bei jedem anders. Wobei Melodik ein sehr dehnbarer Begriff ist, wie ich mittlerweile herausfinden durfte.


    Sich selbst kann man in der Hinsicht wohl am besten beobachten, wenn man mal nach einem Tag des Radiohörens schaut was hängen blieb. ;)


    Was aber sicher ist; ein Werk lernt man besser kenne, wenn man es öfters hört. Zumindest weiß ich, dass ich ein Werk in vielen Punkten einfach immer wieder von einer neuen Seite kennenlerne. Nicht nur, dass man irgendwann alle Stimmen auswendig pfeifen kann; Man lernt auch viele neue Stimmungen/Gefühle kennen!


    :hello:




    C.

    Warum schrieb Alfred hier eigentlich noch nichts zu?


    Was mich ein wenig wundert, über mich selbst, ist die Tatsache dass mir dieses Konzert anfangs nur mittelmäßig gefiel, verglichen mit den anderen Konzerten rund um dieses Konzert.
    Es ist mir deshalb so unerklärlich, weil dieses Konzert gar nicht so schwer zu 'verdauen' ist, denn sonst hätte ich es verstanden, ähnlich wie bei seiner großen Es-Dur Sinfonie.
    Ich finde sein 25stes Klavierkonzert in C-Dur hierbei noch viel schwerer.


    Dieses Konzert hat aber alles, was ein Konzert braucht. Es ist pompös, majestätisch, frisch und voller Überraschungen. Öfters hörte ich, dass dieses Konzert ein Rückgang sei, und es nicht mit jenen großen KOnzerten (20,21,22) aufnehmen kann.
    Zwar finde ich auch, dass das Konzert etwas aus der Reihe schlägt, aber meines Erachtens nach ist es gelungen-anders, wenn nicht sogar besser (was nicht heißt, dass es über mein Lieblingskonzert KV 467 geht ).


    Inzwischen liebe ich dieses Konzert sehr. Es ist immer so schwer Mozarts Konzerte zu ordnen... das kann beinahe täglich sich ändern. Heute wäre dieses Konzert bei mir dann deultich auf Platz 2.
    Am liebsten ist mir übrigens der erste Satz. Das Seitenthema ist einfach zum Reinknien.



    Als Einspielung empfehle ich hierbei, schon wieder, Perahie, der hat das meiner Meinung nach sehr gut und temperamentvoll wie üblich gespielt. Und die Kadenz kann sich hören lassen.




    :hello:



    C.

    Zitat

    Original von Ulli
    Warum das so ist? Vielleicht eine Art angeborener (oder eher angelernter?) Ignoranz - wir nehmen vieles als selbstverständlich hin (z. B. unsere Gesundheit) und erst, wenn etwas außerplanmäßig weniger Gutes passiert, wird man wachgerüttelt...


    Das wiederum ist die Grundstruktur des Glücks, zu der Siddhartha Gautama, den man als Buddha kennt, einen entscheidenden Beitrag geleistet hat. Denn er sagte in seinen 5 edlen Wahrheiten.
    Das Leben besteht aus Leiden und ALLES Glück ist vergänglich.


    Den Satz muss man erstmal verstehen, aber er meint eben das was Ulli sagte; Erst wenn man etwas nicht mehr hat, weiß man wie wertvoll es ist. Erst wenn es einem nicht mehr so gut geht, weiß man wie glücklich man war.
    Eine schlechte Erkenntniss für deprimierte Menschen, denn irgendwo bedeutet es auch, dass man gar nicht Glücklich sein kann, in dem Maße wie man es immer anstrebt.


    Bekommt man eine Ekältung, wird einem bewusst wie angenehm es doch ist gesund zu sein. Wird das Gehalt gekürzt genießt man erst hinterher, den Luxus den man sich fortan nicht mehr leisten kann. Macht der Mensch, den man liebt, einen Schlusstrich mit einem, wird einem erst bewusst wie wertlos das Leben nun eigentlich ohne die Person ist.


    Um den Bogen zum Thema zu bekommen; in der Musik ist es nicht anders. Künstler werden als selbstverständlich hingenommen, kaum gewürdigt. Sterben sie, ist allen klar; von dem wird nichts Neues mehr erscheinen. Das was da ist, ist da und wird nicht mehr werden und muss umgehend sichergestellt und begutachtet werden.
    Ein wenig hab ich auch das Gefühl, die Menschen stehen auf traurige Geschichten, denn die mit dem Tod und dem Künstler ist die beliebteste; Der arme Küsntler. So ein Genie, und bekam erst nach dem Tod seine gewünschte Beachtung...
    Ein wirklich alter Hut. Und da man ihn nicht mehr kritisieren kann...Bingo. ;)



    C.

    Ich finde Orgelkonzerte auch ziemlich merkwürdig. Wie Ulli sagte, lernt man die Orgel meist als ein Instrument der Kirche kennen, und darum reflektiert mir der Klang auch immer den Schein von geistlicher Musik.
    Ein Orgelkonzert empfinde ich daher nicht als Konzert.


    Kennen tu ich nicht sehr viele. Ich habe einige von Brixi (schreibt der sich so?) und eines von einem gewissen Herrn Blees. (Übrigens; )


    Man muss aber zur Verteidung für dieses Genre sagen, dass ich den Klang der Orgel allgemein auch gar nicht mal so dolle mag. Ich verzichte gerne drauf, daher bin ich vielleicht sogar nicht so geeignet um darüber zu urteilen...



    C.


    Nicht ganz so schlimm, aber in der Form erlebe ich es auch.
    Das erste mal bemerkte ich das, als ich mal merkte dass ich ein Bedürfnis hatte. Ich überlegte, denn ich dachte erst ich habe Hunger. Nein? Dann kann es nur Durst sein. Auch nicht?
    Himmel, was fehlt nur nur?


    Es war tatsächlich die Musik!



    Zu dem Thema werde ich morgen nocha ausführlicher antworten, denn dazu gibts ne Menge zu sagen.



    :hello:



    C.

    In der Tat, das kenne ich...
    "Überlegenheitsgefühl" trifft es hierbei ganz gut. Wenn es etwas gibt, worüber ich unzufrieden bin, oder sogar verletzt bin, dann höre ich klassische Musik und sinne. Sehr schnell habe ich dann das Gefühl, die Welt wieder ein wenig weiter weg zu betrachten.
    Das ist nicht weiter schwer, da ich eh glaube weniger Oberflächlich als die meisten Menschen zu denken.


    Aber es bedeutet nicht, dass ich unbedingt fröhliche Musik höre. Diese tröstet zwar, aber sie bestätigt nicht.
    Das Adagio von Mozarts Klarinettenkonzert KV622 (damit hatte ich es heute schon) ist so ein Satz, den ich sehr traurig finde.
    Es trifft mich genau am Wunden Punkt, viel mehr als das Requiem. Stille Tränen sind dann keine Seltenheit.


    Dadurch wird es kurzzeitig schlimmer, aber dann...
    ...dann ist es besser. Reinigende Musik sozusagen. :lips:


    Das Finale der Jupiter-Sinfonie wiederum schafft es mich, euphorisch zu stimmen. Sehr praktisch, wenn man nicht mehr kann.


    Dieses Thema ist für mich mit äußerster Vorsicht zu genießen. Ich schreibe vielleicht noch was dazu, aber das bisschen muss erst reichen.



    C.

    Jaaa, das Klarinettenkonzert von Mozart. Da muss man nicht viel Worte verlieren, es ist einfach ein Traum.
    Der erste Satz so elegant, der zweite so furchtbar rührend (bis zu Tränen), der dritte so herrlich verspielt.


    Zum ersten Mal hörte ich das Konzert im Radio, zu einer Zeit wo mir Mozart (Klassik allgemein) noch recht fremd war. Sie spielen das Adagio, und ich wurde hellhörig. Hatte ich doch das Gefühl dieses Konzert schonmal gehört zu haben, und war mir doch so bewusst ich höre es zum ersten Mal. (Kennt da jemand?)


    Ich habe nicht aufgepasst im Radio, fand es also so schnell nicht wieder. Erst einige Zeit später stieß ich durch einen Zufall wieder drauf. Auch dann wurden die anderen Sätze sehr interessant für mich, vorallem der Finalsatz mit seiner beeindruckenden Durchführung.


    An Einspielungen haperts mir hierbei. Die Version die ich habe ist aber glaube ich mit einer sehr modernen Klarinette gespielt, was ich natürlich sehr willkommen heiße. Schön weich im Klang.
    Ich besitze zudem das Fragment für Bassethorn als Hip-Aufnahme. Finde das Klarinettenkonzert aber gelungener.


    Zweifellos ist aber Böhms Aufnahme jene, die mich am meisten rührt. Bei Böhm bin ich allgemein gut bedient, der machte aus Mozart das, was ich hören will.


    Lustig ist auch, dass das Genre m.E. nie wieder so ein vortreffliche Konzert erlebte, dies hier aber gleichzeitig ein Startschuss des Genres ist.



    :hello:



    C.

    Zitat

    Original von Gerald


    Wenn ich so etwas höre, will ich eigentlich nur mehr weg...tut mir leid, das ist schrecklicher Mist! Gregorianischer Choral ist weder Singstimme, noch die plumpe Lagerfeuer-Gitarren-Begleitung. Das klingt eher wie der nächste Song-Contest-Hit. (Ich merke bereits, leichte Agressionen steigen nach dem zweiten Hören in mir auf...)


    Klassischer Fall von Verlesen;
    Mit "diese Musik" ist NICHT der Youtube-Link gemeint, sondern diese Art der Musik im allgemeinen.


    :hello:



    C.

    Zitat

    Original von Johannes Roehl
    Soll das ein Witz sein? ?(
    Das ist die kitschige Scorpions-Schmonzette :wacky: mit ein paar Kapuzentypen im Video. NICHTS daran hat irgendetwas mit Gregorianik oder mittelalterlichen Musik zu tun. Höchstens der Hall... :D es klingt nicht mal pseudo-gregorianisch, nur eben nach etwas hohlem einstimmigen Männergesang.


    Dass es aber immerhin deutliche Ähnlichkeit dazu hat siehst du, oder?
    Denn ich wollte damit vielmehr zeigen, dass diese Musik auch in der heutigen Modernen Musik noch seinen Platz hat. Mehr nicht. ;)


    Zitat

    Zum zigsten Male, bitte keine direkten Links zu youtube, sondern wie korrigiert in "..." setzen und in Browser kopieren!


    Sorry, ich dachte so wäre es auch okay denn ich weiß zu 99% dass die Links in diesem Code-Block nicht zu googeln sind. :baby:



    C.

    Zitat

    Original von Melisma
    Joseph, wie machst du es? - Abschreiben? :rolleyes:


    Bei den Betriebssystemen von 1989 war es glaub ich das letzte mal notwendig, Links und Adressen abzuschreiben.
    Wofür gibt es schließlich Herrn Copy und Frau Paste? :D


    Ich hab dir den Link aber mal zum klicken der PN geschickt. ;)



    C.



    Edit:


    Hups, Fehlermeldung. Du kannst gar keine PN's empfangen. Dann musst du alleine durch den Schlund des Microsoft. :P


    Ich habe ausnahmsweise den Link für kurze Zeit aktiviert - also - nur anklicken.


    ABER


    Leute mit strengen Sicherheitseinstellungen können TROTZDEM
    die Tracks nicht hören:


    Bei mir kommt folgende Fehlermedung:


    Hello, you either have JavaScript turned off or an old version of Adobe's Flash Player. Get the latest Flash player.


    MOD 001 - Alfred

    Ich HOFFE (!), dass ich dieses Problem eines Tage habe.
    Denn im Moment hätte ich eher diesen Thread eröffnet:


    "Hilfe! Meine Klassiksammlung hat den Boden im Fass zu weit oben!!!"



    Da ich aber davon ausgehe, dass mein Kaufrausch spätestens ab dem ersten Gehalt losgeht, wird sich das irgendwann genauso ergeben.


    Bei meinem Tick für Listenordnung werd ich aber nie die Übersicht verlieren. :P



    C.