Beiträge von honigschlecker

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    Original von Alfred_Schmidt


    Gardiners Aufnahme hat ja eine Menge Konkurrenz bekommen (einige Zyklen werden später in eigenen Threads besprochen), sei es der Zyklus Norrington1 oder Norrington 2, jener von Zinman oder Harnoncourt.


    Den jünsten Abbado-Zyklus kann man m. E. auch noch hinzufügen. Zwar nicht auf Originalinstrumenten, aber doch in einem ähnlichen Geist aufgenommen.


    Gardiner als Referenz... Für mich steht er halt für Interpretationen, die sich möglichst nahe an dem orientieren, was Beethoven wohl gewollt hat. Dafür sind diese Aufnahmen für mich tatsächlich eine Referenz. Durchhörbarket, Klangfarben, Aufnahmetechnik und auch das Dirigat, alles topp. In den Ecksätzen gefällt mir Norrington gelegentlich noch ein wenig besser, aber vor allem die langsamen Sätze dirigiert er viel zu schnell. Und die Klangqualität spricht schon recht klar für Gardiner.


    Aber das ist halt bei weitem nicht die einzige Zugangsmöglichkeit zu Beethovens Sinfonien. Das andere Extrem ist wohl Furtwängler, bei dem das Erleben, das Mitfühlen der Musik über alles stand.
    Und dazwischen gibt es auch noch etliches, das ich nicht missen möchte (Giulinis ältere Einspielungen, insbesondere).

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    Original von Spradow
    Das macht es schwer zu beurteilen, ob er denn wirklich so gut ist, wie er teuer ist. Ich suche noch nach einer "anderen" Beethoven-Gesamteinspielung, habe aber so lange gewartet, bis der ebenfalls teure Leibowitz nirgends mehr verfügbar ist und Harnoncourt nur noch im Paket mit Klavierkonzerten etc. .


    Im Fokus stehen 1, 3, 9, die ich bisher "nur" mit Karajan habe (und mir daher von einer anderen Lesart viele neue Erkenntnisse verspreche), 6, die mir mit Abbado etwas langweilig daherkommt, und 2, von der ich gar keine eigene Einspielung besitze.?


    Die Nr. 1 und 2 fehlen mir, den Rest von Gardiners Beethovenwelt nenne ich mein eigen.
    Prinzipiell zeichnet die Einspielungen halt aus:
    Frische Tempi, die sich an Beethovens Metronomangaben orientieren (die langsamen Sätze ein wenig gemäßigter als Zinman oder gar Norrington), tolle Durchhörbarkeit, überhaupt sehr gute Orchesterleistung, keine Manierismen, und eine sehr gute Aufnahmenqualität.


    Die Sechste habe ich gerade mal wieder gehört. Das ist die Sinfonie, die ich mir unter Gardiner am seltensten anhöre, da ich bei dieser Sinfonie eigentlich langsamere Tempi bevorzuge.
    Dennoch, die Szene am Bach fand ich so auch sehr stark, da hört man es glatt ein wenig plätschern. ;-) Das Scherzo, wie so ziemlich alle schnelleren Sätze, bringt Gardiner schön zur Geltung. Auch das Gewitter klingt prima, allerdings ist bei diesem Satz Norringtons etwas rauherer Zugang kraftvoller.

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    Original von Santoliquido
    OK, dann tue ich mich mit dem Schellackliebenden Holger zusammen, nehme ein Grammophon nebst genügend Stahlnadeln mit auf diese Insel


    Ja, so ergibt alles Sinn, auch die Beschränkung auf drei CDs (angesichts von 15 kg Grammophon nebst Zubehör (vermutlich wiegen die Dinger noch mehr!?)) ist das Gepäck ja schon dick genug. :)

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    Original von Santoliquido
    Auf diese Insel muß ein Plattenspieler mit:


    Ich habe ja eher den Eindruck, dass die Stromversorgung auf einer einsamen Insel ein größeres Problem darstellt als CD oder Platte. ;)


    Deswegen finde ich diese Fragestellung mit Büchern auch irgendwie "realitätsnäher".


    :hello:

    In Bruckners Vierter unter Dohnnany hat mir gerade insbesondere das Finale gut gefallen. Das hat er sehr zügig dirigiert, vor allem das dritte Thema. Ein echter Kontrast zu meinem sonstigen Favoriten, Celibidache. :-) Sehr kampfeslustig, finde ich.


    Die Hörner hätten allerdings ruhig besser zur Geltung kommen können, finde ich. Die gingen gelegentlich mal etwas unter. Ansonsten, von einem verwackelten Flöteneinsatz abgesehen (kommt vor), schon eine schöne Aufführung der Haasschen Fassung der Vierten.


    Maazel spielt Mahlers Dritte in seiner 1985er Aufnahme mit den Wiener Philharmonikern in 110:24 Minuten. Bernstein "braucht" fünf Minuten weniger. Übrigens eine sehr gute Einspielung, die Maazelsche. :yes:


    Oooh - die habe ich bei der Suche augenscheinlich übersehen. Ob es die gleiche Einspielung ist, weiß ich natürlich auch nicht mehr, aber für 7 Euro wandert die auf jeden Fall in den Warenkorb. :yes: Danke!


    Naja, Vivace ist ja nun einfach nur bewegt, und eben nicht unbedingt wirklich schnell. Wobei ich mir dessen bewusst bin, dass Beethovens Metronom da offenbar anderer Ansicht war. ;-)

    Ich hatte mal als Kind eine Einspielung von Beethovens Siebenter unter Giulini auf MC, die ich damals ganz toll fand. Zumal er tatsächlich "Vivace" (und nicht: Allegro con brio bzw. Presto, wie der Satz häufig musziert wird) spielen ließ. Die hätte ich gerne wieder - aber offenbar keine Chance mehr.
    Seine Einspielung mit dem Scala-Orchester ist hingegen nicht der Bringer. Da wird's auch mit dem "Vivace" schon knapp. :D

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    Original von Michael
    Hier was zu Stimme Farinellis:
    Um den historisch verbürgten Stimmumfang Farinellis über dreieinhalb Oktaven in unserer kastratenlosen Zeit musikalisch zu realisieren, wurden die Stimmen des Tenors Derek Lee Ragin und der Sopranistin Ewa Mallas-Godlewska miteinander kombiniert und durch digitale Klangtricks zu einer einzigen Stimme geformt.


    Hätte man nicht einfach Mariah Carey singen lassen könnnen? Der wird ja in den Medien beharrlich ein Stimmumfang von fünf Oktaven bescheinigt. ;)

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    Original von ben cohrs
    Na ja -- Bruckners Neunte IST natürlich "christliche Musik" ...


    Eine interessante These / ein interessantes Thema. :)
    Zunächst definiere ich religiöse Musik als solche Musik, die bei der Ausübung der religiösen Rituale unterstützt bzw. dabei gespielt wird, oder die darauf vorbereitet. Dass ein Komponist nur einzelne Motive eingebaut hat, genügt demnach nicht, um in diese Kategorie zu fallen. Beethovens Eroica ist ja z. B. auch keine politische Musik.


    Allgemein gilt Bruckners Musik doch als absolute Musik, soweit ich da informiert bin. Und demnach ist es keine religiöse Musik. Auch wenn Bruckner sicherlich seinen Glauben in irgendeiner Weise hat einfließen lassen. Aber das ist doch für den Hörer konkret kaum nachzuvollziehen. Was soll denn z. B. der erste Satz der Neunten in christlicher Hinsicht vermitteln? Nee nee, das ist für mich absolute Musik. Allerdings ist es sicherlich möglich, dass das der ein oder andere Christ eine andere Wahrnehmung hat und diese Musik durchaus als religiös empfindet.

    Mein mp3-Player fasst auch nur 1 GB. Da ich meine eigenen CDs als 128 kbit/s vbr ogg vorbis kodiere, passt dann dennoch einiges drauf. Und den Unterschied zum Original höre jedenfalls ich bei ordentlich kodierten Musikdateien überhaupt nicht. Momentan sieht's auf dem Player so aus:


    Beethoven 4, 5, 7 / Furtwängler
    Bruckner 9 / Giulini
    Holst Mars
    Elend, World in their screams
    Liszt, La campanella / Kissin
    Debussy, La Mer / Abbado Luzern
    Und natürlich einiges außerhalb der Klassik


    Noch interessanter finde ich eigentlich die Frage, wo ihr unterwegs Klassik hört? Die Möglichkeiten für den MP3-Player sind doch relativ eingeschränkt. Ich habe mir dafür einen Kopfhörer von Sennheiser mit aktiver Filterung der Außengeräusche angeschafft. Dennoch, etwa im Bus ist es ziemlich hoffnungslos, Klassik zu hören. Auch in den lauteren Nahverkehrszügen funktioniert das nicht. Ich höre daher Klassik nur in leiseren Zügen und zu Fuß.

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    Original von ben cohrs
    deR Rahmen wird quasi wichtiger (oder zumindest genauso wichtig) wie das Bild darin.


    Was du in Bezug auf den Bruckner-Kult schriebst, kann ich ich auch nicht recht nachvollziehen. Ich sehe eigentlich überhaupt keinen. Aber gut, ist wohl auch Interpreationssache des Begriffes Kult.
    Aber diesem Satz kann ich nach meinem Konzertbesuch in Aachen durchaus beipflichten! Die Erwartungshaltung in Bezug auf eine gewisse Stimmung in der Musik ist bei einem Konzert in einer Kirche jedenfalls schon mal vorhanden, während man in ein Konzert in einer Philharmonie doch recht neutral gehen kann. Die Location an sich macht es dann auch nicht einfacher, sich auf die Musik zu konzentrieren und auch einzulassen. In einem Konzerthaus hätte ich mit Boschs Aufführung von Bruckners Neunter jedenfalls weniger Schwieirigkeiten gehabt als so.


    Ich sehe keinen musikalischen Grund, weshalb man ein Sinfoniekonzert heutzutage noch in einer Kirche aufführen sollte. Von christlicher Musik mal abgesehen.

    Ich bin kein regelmäßiger Konzertbesucher, aber das wird schon noch...
    Ich möchte nur meinen Ausflug nach Aachen (Bruckners Neunte mit Finale) beisteuern:
    Dort hatte ich die zweithöchste Preiskategorie (gut, das waren nur (?) 22 Euro) gebucht. Und dafür bekam ich einen Platz in der sechstletzten Reihe in der Kirche, mit bester Aussicht auf eine schön dicke Stützsäule. Das fand ich natürlich zunächst mal ziemlich ärgerlich; aber gut, es ging ja um die Musik, von daher: nicht tragisch, nur etwas ärgerlich.


    Davor war ich eine ganze Weile nicht mehr im Konzert, und zwar eigentlich wegen meiner letzten Konzerterfahrung in der Essener Philharmonie. Dort wurde Bruckners Siebte geboten, und dank moderner Technik klang dort für mich ein mf/f bereits _wirklich_ laut. Über die fff-Passagen will ich daher gar nicht viel reden... Jedenfalls hatte ich ernsthaft über Ohrenstöpsel nachgedacht, und mich danach nicht mehr in ein Konzert in Essen getraut. Mache ich aber demnächst bestimmt mal wieder. Vielleicht ist die Akustik ja ohrenfreundlicher geworden.

    Ich hatte kürzlich meine ersten Kontakte mit Furtwänglers Beethoven und muss schon sagen: Wow! - das kommt "meinem" perkten Beethoven nahe wie bisher kein anderer Dirigent!
    Kann jemand etwas zu dieser Box hier sagen? Hi-End hört sich ja eigentlich nicht schlecht an... Leider steht da nix zum Orchester etc.




    Sehr kaufenswert scheint mir auch noch diese Box zu sein?!
    Wilhelm Furtwängler dirigiert das Berlin PO Vol. 1 (Beethoven, Mozart, Schubert u. a.)

    Bei Film + Klassik denke ich immer an Albinonis Adagio in g für Streicher in Welles' Kafka-Verfilmung "Der Prozeß". Dort wird eine sehr getragene Interpretation des Werkes (Karajan) immer wieder eingeflochten, was die Atmosphäre des Films intensiviert.

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    Original von ben cohrs
    Die heutigen CDs verkraften bis zu 80 Minuten (siehe B5 mit Thielemann); daran kann es also nicht gelegen haben. Andrerseits: Warten wir mal ab.


    Ja, das stimmt. Aber vielleicht dachte Bosch noch, die Grenze wäre immer noch bei 74 Minuten. :D



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    Soweit ich weiß, waren die eigentlichen Aufnahmen am Samstag...


    Oh, da war also auch schon ein Konzert bzw. die Aufnahme?! Nun ja, deutlich unterscheiden wird sie sich wohl nicht von dem Konzert, nehme ich mal an.


    Um nochmal kurz auf das Konzert zurückzukommen: Dasss sich Bosch und die Aachener der viersätzigen Neunten gewidmet haben, ist ja schon mal positiv. Das Beispiel möge Schule machen...
    Und die Darbietung des Finales fand ich auch durchaus hörenswert. Mich störte halt nur, dass
    a) die ultraschnellen Tempi meiner Erwartungshaltung (vonwegen Kirche und Bruckner und so) diametral entgegenstanden und
    b) der Zugang Boschs zwar nicht uninteressant, aber auch ein wenig eindimensional war. Die Feierlichkeit blieb so ziemlich auf der Strecke. Das kann man möglicherweise mögen, aber mein Ding ist es halt nicht.
    c) Dass er dem Scherzo die dämonische Komponente geraubt hat, indem er das Trio deutlich langsamer spielte, habe ich Bosch noch nicht verziehen. ;) Darauf hatte ich mich nämlich wirklich gefreut, da mir das Scherzo zuvor gut gefallen hat.

    Einen kleinen Kommentar zu der Aufführung in Aachen möchte ich beisteuern:
    Marcus Bosch's Interpretation zeigte deutlich, wie modern die Töne waren, die Bruckner damals in seiner letzten Sinfonie anschlug. Dies zu betonen war wohl auch das Hauptanliegen Boschs. Und in diesem Sinne bot er eine stringente, in sich logische Darstellung dieser Sinfonie, bei der sich das Finale durchaus harmonisch einfügte. Positiv fand ich auch, dass Bosch durchaus kompromisslos zur Sache ging, keine Weichzeichnerei.


    Soo... Luftholen... Ich wollte meinen Beitrag ja positiv beginnen...


    Dennoch, hätte ich gewusst, was da auf mich zukommt, hätte ich sicherlich nicht sieben Stunden Fahrzeit (davon 1,5 Stunden Wartezeit am Bahnhof Aachen-West wg. "Personenschadens") investiert.


    Nur nochmal die Eckpunkte: Bruckner... Aufführung in einer Kirche... Vortragsbezeichnungen u. a.: Feierlich, Misterioso, Langsam usw.
    Angesichts dieser Eckdaten kann ich die Darbietung Boschs und der Aachener Sinfoniker nur als "irritierend" bezeichnen. Feierliche Momente? Allenfalls in homöopathischen Dosen, vielleicht die Coda des Finales. Vielleicht auch noch der Choral im Finale. Langsame Partien? Nicht wirklich. Das Blech war etwas zu dominant; aber gut, es waren halt die Aachener und nicht die Münchener.
    Ich habe mich wie oben angedeutet trotzdem auf die Interpretation eingelassen, und es war ja auch recht kurzweilig. Aber Bruckner steht für mich halt einfach für mehr als nur für Kurzweiligkeit. Irgendwie konnte man den Eindruck bekommen: Hauptsache, es passt auf eine CD. :untertauch:
    Stark schien mir übrigens das Scherzo zu sein, das klang mehr als ordentlich. Dann hatte Bosch allerdings im Trio die "Eingebung", das Tempo deutlich zu drosseln...


    Hier noch die Dauer der einzelnen Sätze, ziemlich genau:
    1. Satz 20 Min.
    Scherzo 10:30 Min.
    Adagio 20 Min.
    Finale 20 Min.
    (!!!)
    Celibidache brauchte in seiner Münchener Aufführung für die ersten drei Sätze der Neunten also sechs Minuten länger als Bosch für alle vier.


    Zum Finale: Im Vergleich zur 96er-Version der Finale-Rekonstruktion waren für mich drei Änderungen hörbar. Eine kleine Uminstrumentierung im ersten Drittel des Satzes (glaub' ich jedenfalls ausgemacht zu haben :) ), dann wurden einmal zuvor fehlende Takte eingefügt (hatte Ben schon erwähnt) und die jedenfalls für meine Ohren größte Änderung war ganz klar die Passage vor der Coda. In der alten Version kehrt vor der letzten Kulmination das erste Thema des Kopfsatzes wieder. Die Überleitung dazu fand ich harmonisch sehr gelungen - allerdings, warum nur das erste Thema wiederkehrt, hat sich mir nicht so ganz erschlossen. Diese Passage ist jetzt deutlich verändert, und es kehren alle Themen übereinander wieder (jedenfalls, soweit das heraushörbar war?!). Schade um die Hinleitung aus der 96er-Version, aber logischer ist das m. E. so auf jeden Fall.


    Nach dem Konzert heute finde ich es um so bedauerlicher, dass ich nie eine Darbietung der m. E. überragenden Brucknerdirigenten Giulini und Celibidache (meinetwegen noch Wand) live miterleben durfte. Nun haben wir zwar eine hörenswerte Finale-Rekonstruktion dank Ben & Co. - aber gibt es auch einen passenden Dirigenten dazu?


    Ich war schon dabei, eine derbe Antwort zu formulieren - habe dann aber die Emoticons gerade noch gesehen. :)


    Schubert 9 vor Bruckner 9 - und Mahler 1 vor Mahler 6 und 9 - das macht mir ganz schön zu schaffen.

    Ich hatte ja noch eine (eigentlich zwei, aber eine hat Spradow ja jetzt schon estellt) weitere Auswertung versprochen, fällt mir gerade so ein. :-)


    Hier also nun eine gewichtete Rangliste. Das bedeutet, wenn im Beitrag eine Rangliste enthalten war, dann gab es für Platz 1 immer 10 Punkte für Platz 2 immer 9 Punkte usw.
    Wenn keine Rangliste vorhanden war, dann habe ich die Punkte nach diesem Schlüssel verteilt:
    Anzahl Punkte, die insgesamt verteilt worden wären, wenn eine Rangliste vorhanden wäre / Anzahl der Werke


    Zwei Beispiele:
    1) Unsortierte Liste mit 10 Werken => Für jedes Werk (10 + 9 + 8 + 7 + 6 + 5 + 4 + 3 + 2 + 1)/10 = 55/10 = 5,5 Punkte
    2) Platz 1 = Alpha, Platz 2 = Beta und danach acht unsortierte Werke => 10 Punkte für Alpha, 9 Punkte für Beta und (8 + 7 + 6 + 5 + 4 + 3 + 2 + 1)/8 = 36/8 = 4,5 Punkte für jedes der acht weiteren Werke.



    97. Bantock: Hebridean Symphony 9
    97. Berlioz: Symphonie "Harold en Italie" 9
    97. Dvorak 3 9
    97. Kozeluch: Sinfonie C-Dur 9
    97. Langgard 1 "Klippenpastorale" 9
    97. Schumann 1 9
    93. Dvorak 4 10
    93. Liszt: Faust-Sinfonie 10
    93. Mahler 10 (Adagio) 10
    93. Vaughan-Williams 1 10
    89. Dvorak 5 10,5
    89. Franck: Sinfonie d-moll 10,5
    89. Haydn 083 "Die Henne" 10,5
    89. Prokofiev 2 10,5
    78. Bruckner 2 11
    78. Bruckner 6 11
    78. Haydn 045 "Abschied" 11
    78. Haydn 102 11
    78. Haydn 103 "Paukenwirbel" 11
    78. Hindemith: Sinfonie Es-Dur 11
    78. Hindemith: Sinfonie Mathis der Maler 11
    78. Janacek Sinfonietta 11
    78. Shostakovich 13 11
    78. Sibelius 3 11
    78. Stravinsky Sinfonie in 3 Sätzen 11
    74. Beethoven 2 11,5
    74. Rachmaninoff 2 11,5
    74. Schubert 6 11,5
    74. Webern: Sinfonie opus 21 11,5
    73. Bruckner 0 12
    70. Haydn 026 "Lamentatione" 14,5
    70. Kraus: Sinfonie C-Moll 14,5
    70. Shostakovich 05 14,5
    68. Dvorak 7 15,5
    68. Haydn 088 15,5
    63. Haydn 101 "Die Uhr" 16
    63. Mahler 7 16
    63. Shostakovich 01 16
    63. Shostakovich 07 "Leningrad" 16
    63. Shostakovich 10 16
    59. Britten: Sinfonia da Requiem for orchestra 16,5
    59. Honegger 3 "Liturgique" 16,5
    59. Korngold Fis-Dur opus 40 16,5
    59. Shostakovich 09 16,5
    56. Prokofiev 1 "Classique" 17
    56. Tchaikovsky 4 17
    56. Vaughan-Williams 2 17
    55. Shostakovich 04 17,5
    52. Haydn 094 "Paukenschlag" 18
    52. Mendelssohn 5 18
    52. Mozart 25 "Kleine G-Moll" 18
    50. Méhul 1 19
    50. Mozart 35 "Haffner" 19
    49. Sibelius 2 19,5
    48. Schumann 4 21,5
    47. Shostakovich 11 22,5
    45. Shostakovich 08 "Stalingrad" 23
    45. Shostakovich 15 23
    44. Mozart 38 "Prager" 24
    43. Saint-Saens 3 "Orgel" 24,5
    42. Mozart 36 "Linzer" 27
    40. Mahler 3 27,5
    40. Shostakovich 14 27,5
    39. Mendelssohn 4 "Italienische" 28
    38. Mozart 29 30
    36. Beethoven 4 30,5
    36. Mahler 5 30,5
    34. Berlioz: Symphonie Fantastique 32
    34. Haydn 104 "Londoner" 32
    33. Beethoven 8 33
    32. Bruckner 5 34,5
    31. Sibelius 5 35
    30. Bruckner 4 "Romantische" 36
    28. Mozart 39 38,5
    28. Schubert 5 "Tragische" 38,5
    27. Mendelssohn 3 "Schottische" 39
    26. Mahler 4 40,5
    25. Mahler 9 42,5
    24. Tchaikovsky 6 43
    23. Brahms 2 44,5
    22. Dvorak 8 45,5
    21. Schumann 3 "Rheinische" 46,5
    20. Mahler 6 "Tragische" 47
    19. Tchaikovsky 5 48
    17. Brahms 3 50
    17. Mozart 40 50
    16. Mahler 1 "Titan" 60
    15. Mahler 2 "Auferstehung" 68,5
    14. Bruckner 7 72,5
    13. Bruckner 8 74,5
    12. Brahms 4 75,5
    11. Schubert 8 "Unvollendete" 76
    10. Brahms 1 91
    09. Mozart 41 "Jupiter" 95
    08. Beethoven 3 "Eroica" 95,5
    07. Beethoven 6 "Pastorale" 97,5
    06. Beethoven 5 105
    05. Bruckner 9 109,5
    04. Schubert 9 "Große C-Dur" 115,5
    03. Dvorak 9 122
    02. Beethoven 7 144
    01. Beethoven 9 160