Beiträge von heldenbariton


    Hallo Siegfried ,
    sie hat ja ´ne Stimme, nur sollte sie lernen, mit dieser umzugehen; insbesondere in Bezug auf Intonation.
    Was mich total an AN nervt, ist ihre Textunverständlichkeit und das "seelenlose Runtersingen" ihrer Partien.
    Na ja, Attraktivität kann die Bühnenwirksamkeit fördern, das Fehlen einer fundierten Gesangstechnik (und auch Intelligenz) nicht ersetzen.


    :hello:Heldenbariton

    Ich erlebte ihn als Nabucco/Germont/Simon Boccanegra :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
    An Aufnahmen habe ich die oben genannten Werke und Don Carlos-Lucia-Trovatore-I due Foscari.
    Ein fantastischer Sänger!!!


    :hello:Heldenbariton

    Der "Chenier" unter Cleva ist nicht neu; ich habe ihn seit 28 Jahren in meiner Sammlung..
    die Milanov ist super, Warren absolute Spitze, Tucker transponiert teilweise (besonders im Schlussakt).


    :hello:Heldenbariton

    Lieber Syrinx,
    ich stimme dir in Bezug auf die Akustik zu; Barenboim, so schrieb ich, hat halt seine Probleme mit p und f, aber ich habe in meiner "Kritik" versucht meinen Gesamteindruck wiederzugeben. Das Einheitsbühnenbild ist so nichtssagend, von Personenregie kann überhaupt keine Rede sein, so dass eigentlich nur das musikalische der Aufführung interessant scheint.


    LG,
    Heldenbariton :hello:

    Die gestrige "Tristan"-Aufführung der Lindenoper war vom Umbesetzungspech verfolgt...
    Katharina Dalayman sagte ab, dafür sprang Waltraud Meier ein, die zwei Tage zuvor noch in Valencia einen Liederabend gegeben hatte.
    Kurz vor Vorstellungsbeginn wurde bekannnt gegeben, dass Christof Fischesser, der sein Partiendebut als König Marke geben sollte, ebenfalls absagte; für ihn kam aus Zürich Matti Salminen....
    Ich möchte mich vordergründig auf das musikalische der Aufführung beschränken, das Einheitsbühnenbild von Hans Schavernoch ist nicht der Rede wert.


    Waltraud Meier machte mit Bühnenpräsenz und Identifikation mit der Partie wett, was an stimmlichen Unbilden aufkam; die Höhe sprach wenig an, die Mittellage klang teilweise matt und verhaucht...,der Liebestod war eine großartige Leistung, die "standig ovations" hatte sie vollends verdient; Ian Stacey in der Titelpartie, mir bisher unbekannt, überzeugte wie Meier durch Identifikation mit der Partie, ein baritonaler Heldentenor, der diese schwere Aufgabe mit Bravour meisterte, auch er wurde zu Recht gefeiert.
    Michaela Schuster und Roman Trekel bekamen, wofür eigentlich, einen Riesenbeifall..Schuster sang unverständlich, stimmlich unstet...Trekel stemmt die hohen Töne, Tiefe war kaum vorhanden. Über den Melot von Reiner Goldberg hülle ich den Mantel des Schweigens.
    Matti Salminen als Marke brachte seine Persönlichkeit mit Erfolg in die "statische" Inszenierung ein, stimmlich war er vollauf präsent.
    Die kleineren Partien zeigten keine Ausfälle.
    Barenboim am Pult "drehte" manchmal zu stark auf, aber insgesamt wars eine großartige Leistung.
    Fazit: Eine Aufführung, von Einspringern "gerettet", die das Prädikat "besonders" verdient.

    Lieber Peter,
    die Aufnahme, die du ansprichst, ist die von 1958 unter Serafin.


    Lieber Zauberton,
    danke für den Thread über eine meiner favorisierten Opern, die leider im Repertoire der Opernhäuser unterrepräsentiert ist.
    Ich selbst habe mich ebenso ausführlich mit dem Werk beschäftigt, da ich die Szenen des Mefistofele in mehreren Konzerten gesungen habe.
    Für mich sind die Aufnahmen mit de Angelis, Neri und Siepi d i e Referenzen. Ghiaurov (live mit Tebaldi; Bergonzi) ist natürlich auch nicht zu vergessen.
    Das "L´altra notte" , von Claudia Muzio gesungen, besticht durch Innerlichkeit, spart auch Dramatik nicht aus.
    Allerdings sollte hierbei nicht vergessen werden, dass Muzio zur Zeit der Aufnahme gesundheitlich angeschlagen war.


    :hello:Heldenbariton

    Eine meiner absoluten Lieblingssopranistinnen ist verstummt.
    Ich habe mit ihr "Il Trovatore"/"Caterina Cornaro"/"Lucia"/"Ernani"/"Puritani/"Simon Boccanegra""Vespri"/"Traviata"/"Forza"......
    Sie bleibt mir unvergessen.
    :hello:Heldenbariton

    Ich hab sie in "Bohème" zusammen mit Carreras in Berlin gehört (1981),
    und fand es nicht übel, aber vom "Hocker gerissen" hat sie mich nie.
    Hierbei drängt sich mir die Frage auf: Was hat sie bewogen, das falsche Fach zu singen???


    :hello:Heldenbariton

    Liebe Kristin,
    das Wichtigste: :jubel::jubel:HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH zum Geburtstag.
    Das Weitere: Die Schippers-Aufnahme ist nicht Live, sondern Studio.
    Ich hab noch ´ne italienisch gesungene "Carmen" aus Verona (mit Simionato, Scotto, Bastianini :jubel: :jubel: :jubel:


    Liebe Grüße,
    Guido

    Hallo Kristin,
    kennst oder hast du den "Trovatore" mit Corelli aus Salzburg 1962 oder das Gastspiel der Opera di Roma 1961 in Berlin????
    Sehr schön zum Vergleich..mehr wird nicht verraten.


    Liebe sonnige Grüße,
    Guido :hello: :hello:

    Liebe Kristin,
    die "Salome" von 1949 aus der Met zeigt die Welitsch "at her best", die 1952er-Aufnahme fällt dagegen ab.
    Einen reizvollen Vergleich bietet Maria Cebotari (mit Patzak).
    Sonnige Berliner Grüße,
    Guido

    Hallo Kristin,


    kennst Du Strauss-Lieder mit Patzak ???
    Oder "Salome" mit ihm als Herodes ???
    Oder "Fidelio" aus Salzburg?????


    Obwohl, meine ehrliche Meinung, Patzak nicht zu meinen Lieblingen gehört, möchte ich auf die genannten Aufnahmen nicht verzichten.


    Hilde Güden gehört zu meinen absoluten Favoriten ("Bohème"/"Arabella"/"Fledermaus").


    Liebe Berliner Grüße,
    Guido

    Was hält der geneigte Hörer von der Bayreuther "Götterdämmerung" des Jahres 1942?


    Set Svanholm i s t hier ein hervorragender Siegfried,
    Marta Fuchs (Brünnhilde) und Egmont Koch (Gunther) halten durch, wenns auch nicht immer schön klingt, Friedrich Dalberg braucht als Hagen (es war sein Bayreuth-Debut) keinen Vergleich zu scheuen,
    Camilla Kallab gibt eine hervorragende Waltraute, Robert Burg macht aus dem Alberich einen Komiker, was von diesem Sänger auch nicht anders zu erwarten ist, die absolute Spitze der Aufnahme ist das hervorragend disponierte Orchester (der Chor ebenso) unter Elmendorff.
    Die Tonqualität ist für das Alter der Aufnahme hervorragend;
    ich möchte die Aufnahme nicht missen.


    :hello:Heldenbariton