Beiträge von Beethoven

    1. Beethoven: Waldsteinsonate op 53
    2: Chopin: 4. Ballade
    3. Liszt: La Campanella
    4. Rachmaninov: Prèlude en do-dièse mineur
    5. Listzt: Liebestraum
    6. Chopin: Fantasie-Imprumto
    7. Chopin: die Etüden
    8. Chopin: Walzer op. 18



    Hat einen Moment gedauer bis ich diese acht zusammenhatte, denn Orchestermusikstücke mit Klavier habe ich auch extrem gerne.


    Also, zu Beethovens Waldsteinsonate: Der erste Satz gefällt mir dort am meisten, er ist rassig, hat einen starken bass und die Durenwechseln sind eben so atemberaubend wie das Tempo selbst.


    Chopins Ballade No.. 4: Diese Stück ist ein einziger Traum. Es beginnt langsam, in C-dur und geht dann plötzlich in F-moll über... Und dann nimmt das Tempo unheimlich zu, die Terzen überschlagen sich drauf und drunter und dann diese Pause... Ich erschrecke jedes mal, wenn dann plötzlich dieses Virtuose "Presto con fuoco" kommt.. Es ist für mich die bedeuteste Komposition von Chopin, sogar vom 19 Jahrhundert.


    Liszt: La Campanella ist ein Stück, dass nur die wenigsten gut genug interpretieren können: Es sind Sprünge, denen man sich gar nicht bewusst wird, weil einen Stück so sehr verzaubert. Wiederum beginnt es langsam (relativ, immerhin muss mein mit der rechten Hand ordentlich springen) und dann leiten die Tonleitern in ein immer spektakulärer werdende Viruosität bis die Oktaven nur so drauf eingehämmert werden. Ein faszinierendes Stück... Ich wollte so gern alles spielen können, aber das kann warten.


    Rachmaninov: Prélude en do-dièse mineur: Dieses Stück spiele ich gerade, Heute habe ich Konzert, dort werde ich das Vorspielen... Die Einleitung ist so gegensätzlich, als würden sich zwei Stücke kreuzen. Zum entziffern der Horror... Und dann dieses Agitato, auch hier wieder raffiniert gemacht: Wer hier richtig gute Dynamik und nicht zu viel Pedal zum besten gibt, kann mit einen accelerando unglaublich viel bewirken... Und dann dieses Majestetische Ende... traumhaft... wie ein Glockenspiel... bis die Einleitung wieder genommen wird, nur viel kraftvoller, als hätte man das agitato und die Einleitung in einem Mixer getan... bis dann das Ende kommt, das an den Anfang des zweiten Klavierkonzertes erinnert.


    Der Liebestraum... da brauch ich nicht viel zu sagen, es ist einfach nur traumhaft schön.


    Der Fantasie-Imprumto ist wieder mal ein Portrait von Chopin. Leise, verschlossen und dennoch diabolisch schnell und wie Perlen... Es ist wie ein Fluss, der zuerst davon fliesst, elegant, und dennoch atemberaubend... und der Zwischenteil hat eine so empfindliche linke Hand, dass ich mich frage, wie ich das hin bekommen soll.


    Die étuden von Chopin sind, so finde ich, alle nennenswert, wobei ich besonders die vierte (am Freund Franz Liszt) und die erste besonders betonen möchte... Die Revolutionair ist natürlich Jedermann ein Begriff. Die Etuden sind Stücke, die einen nicht auf die Nerven gehen, wenn man sie nacheinander Pausenlos hört... Sie sind kurz, ähneln sich irgendwie, und dennoch ist jedes ein Unikat von unschätzbaren Wert.


    Walzer op. 18 ist mein Lieblingswalzer von Chopin (An dem ich ebenfalls arbeite). Es ist unglaublich, wie ein Stück so lustig tönen kann und dennoch eine art melancholie weckt... Es hört sich viel schwieriger an, als es ist... Die ganzen Stimmen, die man vernimmt, scheinen einen auf zwei Hände unübertragbar... Hier hat Chopin wiedereinmal sein ganzes Genie eingesetzt,
    etwas anders tönen zu lassen als es ist... Ich beneide ihn.


    So, soviel dazu, ich sage hier eher was ich denke als das, was ich weiss. Aber zugegeben, Die Ballade von Chopin verdient in meinen Augen den grössten Respekt!

    Zitat

    Der berühmteste Linkshänder unter den Musikern dürfte Beethoven gewesen sein. Und der soll ja als Pianist nicht schlecht gewesen sein.


    Nun, wenn dass wirklich stimmt, würde dass einiges erklären, denn mit der linken Hand ist bei Beethoven nicht zu Spassen.
    Aber den grössten ausgleich zwischen Linken und recht Hand macht, finde ich, Bach, der wechselt halt of die Hand mit der Melodie.

    Nun ja, ich als noch junger Mensch profitiere von Ostern und habe mir dieses Set schon gewünscht, ist aber eindeutig teurer in der Schweiz (80 Franken = 53.33 Euro ungefähr)
    Ich wünsch mir aber in erster linie die zwei Bänder wo alle Sonaten von Beethoven enthalten sind! Ein Meisterstück, kann es noch gar nicht erwarten, die in die Finger zu kriegen, auch wenn die meisten zu schwierig sind, die alleine zu Besitzen ist einfach zu GEIL!


    äh, eigentlich ist Minor und Major Französisch, aber eben, vielleicht sollte ich euch mal aufklären;
    Ich nehme die Klavierkurse auf Französisch, obwohl Deutsch meine Muttersprache ist.
    Ich habe halt, was der Musik betrifft, lieber Französisch. Ich finde die Notennamen c, d, e, f, g, h, a und den is und es regeln, wie soll ich sagen... unpraktisch, irritierent und bei gesang ungebräuchlich.
    Ich sage eigentlich immer, auch auf deutsch, do, re, mi, fa, sol, la, si und für Kreuz entweder Kreuz oder dièse oder für b B-moll. So ist dass halt.


    weiter...



    Danke für die Information, Leute, die sich mal richtig Mühe geben, so was gibs nicht genug! Weiter so!


    Beethoven*



    *Nennt mich ruhig Rafael (realname) oder Rafa(spitzname)

    Was den Sonaten-Interpreten angeht, so habe ich viele, aber mein Lieblingsinterpret ist Gulda, obwohl der schon Tot ist... ;)
    Nun, von Christian Zacharis habe ich nicht viel gehört, aber ich habe von ihn alle Sonaten von Mozart. Eigentlich höre ich die Sonaten von Mozart gar nicht, die gefallen mir nicht sonderlich. Oder kann mir jemand eine Sonate erwähnen, ausser der Sonate n*16 K.545 "Leichte Sonate" oder der Sonate N*11 K.331 "Alla turca" ?
    Und was eine Sonate ist, weiss ich schon mehr schlecht als recht. Sie beginnt, so viel ich weiss, immer Major, kriegt dann kurz später ein kreuz oder B-moll mehr hinzu, wechselt dann ins Minor und kommt auf wunderbarer Art wieder ins Major.























    So, ein grosses noch für all die Antwortbereiten.

    Nun, ich habe mich falsch ausgedrückt. Notenlinien, dass heisst, zwei Violinenschlüssel oben, und zwei Fa-Schlüssel unten. Ich suche mal schnell ein Bild *Luftzug*


    So, da wär mal ein beispiel zum erklären:

    Dieses Stück hat je zwei Linien, ein für die linke und die andere für die recht. Nun, bei rachmaninov gibt es halt doppelt so viele, vier Notenlinien statt zwei, die mit einer geschweiften Klammer verbunden sind.
    Kapisch?
    So, jetzt seit ihr mal am erklären dran.

    ähm, ich habe keinen Vortrag von Debussy in der Schule GEHöRT, sondern einen Vortrag von Debussy GEMACHT. Der kleine, aber feine Unterschied.
    Was das mit *Lied* angeht, wie wollt ihr sonst allgemein ein Stück bezeichnen? Stück? :wacky:

    Was Debussy angeht, über den weiss mehr, als eigentlich nötig, hatte einen Vortrag von ihm in der Schule, was keinen Menschen interesiert hat. Ach, wir jungen Leuten sind schon verschiedener als eigentlich gut tut.
    Also, schon mal ein grosses DANKE!

    Die kenn ich garnicht. Wer sind denn die? Und warum ist Liszt verglichen zu denen Kindertgarten und...



    Zitat

    Ja, Mozart ist der Schwerste! Man hört jeden Verspieler, alles liegt klar und offen da und die Interpretationen sind auch nicht direkt im Stück schon vorgegeben. Mozart spielen können nicht viele.



    War dass jetzt Sarkastisch gemeint?

    So, in der Hoffnung, dass dieses Thema nicht verschoben wird;


    Dass soll er angeblich sein, so die neusten News auf den Tamino-Klassikforum.
    Aber stimmt das überhaupt?
    Klar, wer schafft ausser ihm so schwierige Stücke noch romantisch wirken zu lassen, so wie "la Campanella" oder "Liebesträumerei"?
    Ich bin ziemlich ratlos, über Liszt weiss ich wenig, vorher habe ich nur gehört, er sei der strengste Komponist, aber das er gleich der Schwierigste ist? Hätte man mich gefragt, so hätte ich viel mehr auf Schumann oder Mozart getippt.

    Nun, erklären könnte man es so;
    Als ich die Waldsteinsonate zum ersten mal hörte, war ich auch ganz epicht auf der Interpretation. Ich fand es unglaublich, spannend und heute nochmal diese Interpretation hören?


    Tote Hose!


    Es ist halt so, wenn du luganski noch nie in deinem Leben gehört hast, kannst du schlecht beurteilen, oder? Von den Noten her ist Rachmaninovs 2 Concert ein knaller, aber andere Interpreten, andere Sitten. Ich vermute mal, du solltest zuerst mal Luganski anhören, und wenn du das schon gemacht hast und diese immer noch besser findest... So weit wird es hoffentlich nicht kommen :pfeif:

    über dieses Lied habe ich schon allerlei gehört. Zum ersten mal hörte ich nach knapp zwei Monaten Klavieruntericht von ihn, als ich begeistert meine neue CD sammlung zeigte. Sie erzählte mir, es sei eines der Komplizierteste Stück der Welt. Nun, einen Jahr später höre ich eine etwas differenziertere Meinung: Es sei schwierig zu entziffern, weil es vier linien gibt, zwei für die rechte, zwei für die linke. Zuerst klang das fast logisch doch danach wurde es etwas, wie soll ich sagen, paradox.
    Wieso vier Linien? Man kann doch nicht mehr als zehn Noten auf einmal spielen, und das nur mit falschen Terzen. Und wenn ich mir Nikolai Luganskys Finger so genau anschaue, sehen die nicht gerade aus, als hätte er was mit Chopin gemeinsam. Also;
    Wie sollte das gehen?
    Einige Wochen danach erklärt mir eine Wildfremde Frau mal, dass es damit zu tun hätte, dass er so grosse Sprünge mäche, dass man halt vier linien brächte. Aber das glaube ich auch fast nicht, denn man kann alle Noten mit gutem Willem auf zwei Linien drauftun, einfach Schlüssel wechseln, oder?


    So zum Lied selber habe ich auch eine Meinung; Es ist, finde ich, eine Wunderbar Komposition wobei mir das Klavier nicht immer gut genug im Vordergrund gesetzt wird. Aber, lass ich das mal Rachmaninovs Sorge sein.


    Zu den Interpreten, interpretiert habe ich das Lied, wie schon erwähnt, von Nikolai Lugansky und von Rachmaninov höchstpersönlich. Aber ich höre doch lieber Lugansky an, ich mag halt nur DDD oder DDR Qualität.


    Jetzt seit ihr dran, kann mich jemand aufklären?

    Es ist eigentlich das, was mich im Klavierstudium am meisten bewegt: Die Sonaten von Beethoven!
    Ich finde sie einfach grandios, unübertreffbar, und selbst Mozarts Sonaten (Von denen die KW545 und der "Türkische Marsch" die einzigen vernünftigen in meinen Augen sind) schaut neben Beethovens Sonatenwerke dumm aus der Wäsche.
    Meine Lieblingssonaten von Beethoven sind:
    Die Waldstein, erster Satz
    Die Moonlightsonata, erster und dritter Satz
    Pathétique alles
    Appassionata dritter Satz
    und die opus No. 14 No. 1 und 2


    Was denkt ihr eigentlich? Welche Sonaten verdienen in euren Augen den grössten Respekt? Von all den oberen ist es die Waldsteinsonate, ich mag halt komplizierte Stücke. Es ist auch mein Wunsch, sie an meiner Abschlussprüfung zu spielen.