Beiträge von Maexl

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    Original von Ulli


    D916B ist lt. D nur ein 127taktiges Klavierstück in C, welches motivisch an den Sinfonieentwurf D916A erinnert (finde ich). Wurde da mit D916C Klavierstück in c kombiniert oder woher stammt der Schlußsatz? Welche Stück wurde als Allegretto eingefügt (D900?)? Jedenfalls eine fragwürde Kombination, die mich durchaus interessiert.


    Könnte man nicht auch D 915 einfügen? leider habe ich diese ausgabe nicht und sie ist nicht wie vieles anderes frei verfügbar, da das copyright noch nicht so alt ist... sollen wir mal einen thread zu den klavierfragmenten aufmachen?


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    Original von Ulli


    Was gibt es da zu bearbeiten, wenn anstelle der Solisten ein kleines Kammerensemble auftritt? Deutsch weist auf die Möglichkeit der Mehrfachbesetzung der Streicherstimmen hin [Arnold Feil in: NGA VI, 7, Vorwort S. XIV].


    hinzugefügt hat der herr eine kontrabassstimme, die im original (siehe "http://imslp.info/files/imglnks/usimg/7/7a/IMSLP04120-SchubertPianoQuartetD487.pdf") nicht vorhanden ist - dass man grundsätzlich um zwischen solisitischen und tutti-stellen zu unterscheiden nicht eine neue fassung schreiben muss ist klar. mit dieser bearbeitung grenz sich knauer laut beiheft gegenüber der bearbeitung von william h. irving ab, die "großes orchester [...] mit massiver bläaserbesetzung" verlangt (kennt die jemand?).


    liebe grüße, max

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    Original von Ulli
    wenn ich mir Mozarts Kammerversionen der Klavierkonzerte 413, 414, 415, 449 und 537 vorstelle, dann kann D 487 sehr wohl mithalten
    [...]
    Und das sicher noch eher als D 667, wobei der Beginn des Quartetts ja schon sehr deutlich auf den Beginn der "Forelle" hindeutet. Was für ein herrliches Werk! Und ich könnte mir das durchaus auch mit vollerer Besetzung vorstellen, die man später zum Klavierquartett abspeckt :D


    mehr wegen der 'rekonstruierten' Sonate D916b habe ich mir diese aufnahme geleistet (fetzig ungarischer schlusssatz (!)):



    darauf ist auch eine bearbeitung (vom pianisten) von d 487 für streichorchester und klavier enthalten...


    kannst du dir ja bei nächster gelegenheit zu gemüte führen ;-)


    Max

    :lips: :jubel:
    ich ziehe staier/lubinov eschenbach/frantz vor.
    machen wir doch einen schubert 4händigthreat (ohne f-moll fantasie u. grand duo) auf - dann können wir gleich mit dem anderen divertissement, lebensstürme usw. anschließen...


    liebe grüße aus dem kalten heidelberg


    Da es jetzt schon drei? Einzelthreads gibt (falls nicht verdiente das Grand Duo C-Dur auch einen eigenen), würde ich eher vorschlagen, noch einen weiteren für "Lebensstürme" zu eröffnen und ggf. für weitere Werke. Sammelthreads sind auf Dauer problematisch, weil sie zu Verdopplungen und Unübersichtlichkeit führen; wenn eigentlich genügend Interesse für die Einzelwerke bestünde, sollte man sie vermeiden.
    JR

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    Original von Gurnemanz
    Johannes Brahms
    Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-moll, op. 15


    Moye Kolodin, Klavier
    Beim Brahms-Konzert hatten sie bei allem Engagement (großartig der in Freiburg geborene Solist, 21 J.) noch Mühe mit der vertrackten Rhythmik


    Hoffentlich war es nicht der Solist, der sich mit Brahms abgemüht hat?
    Ich habe ihn, Sohn der Freiburger Klavierprofessorin Elsa Kolodin (die nicht nur hervorragend spielt sondern auch gut unterrichtet), mit Chopin-Etüden gehört und war ebenso begeistert.


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    Original von Ulli
    Die Taminos, deren einer Teil sich bereits am frühen Mittag in Heidelberg traf und zunächst die Kafka-Ausstellung besuchte, belegten im Spiegelsaal eine gesamte Stuhlreihe. Das war sehr erfreulich, so wie die netten gemeinsamen Begegnungen vor und nach dem Konzert in diversen Restaurants und Kneipen Heidelbergs ebenfalls.


    Zur Wiederholung vorgemerkt!


    na, da soll es an mir nicht scheitern...

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    Original von Cassiodor
    Die Chopin-Etüden hat er zusammen mit den dazu von Godowsky erstellten mörderischen Transkriptionen sehr souverän eingespielt.


    hat er das?
    ich suche immer noch eine ga-alternative zu hamelin, glaube aber nicht, dass berezowsky außer den wenigen, auf der etüden-cd veröffentlichten bearbeitungen, noch weitere godowskysche etüden eingespielt hat.


    lg, max

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    Original von Gerrit_Stolte


    Franz Schubert - Late Piano Works, Volume 7: D 960 und Wandererfantasie
    Philips 422062-2


    Kompetent, mehr nicht, wenn auch besser als seine analogen Aufnahmen für Philips auf Philips Duo. Der Funke springt nicht über und das hat zum großen Teil mit manuellen Defiziten bei Brendel zu tun. Die Anstrenung ist zu hören, die größen Melodiebögen sind nicht auszumachen. Note wird an Note gereiht, selbst kurze Phrasen werden, wenn es mal schneller gefordert wird, nicht fließend zu hören. D 960 hat ein paar schöne Momente im ersten Satz, Scherzo und Finalsatz sind allerdings höchstens Durchschnitt.


    so sind meiner meinung nach die meisten seiner d960-aufnahmen, die ich von ihm kenne. mich würde mal eine aufnahme des sehr jungen brendel interessieren.
    vor einem jahr überraschte eine aufnahme, die ich im rahmen eines seminars zu hören bekam: d959 mit brendel in einem hervorragenden tempo! ich kenne allerdings leider weder cover noch aufnahmedatum. ich habe sie bisher nicht wiedergefunden. alle späteren aufnahmen, die ich bisher durchprobiert habe klingen sehr ähnlich. ganz gut - aber nicht so mitreißend wie andere.



    diese habe ich - passt genau in das obige muster.


    ich habe bei anderen stücken die erfahrung gemacht, dass brendel sehr unterschiedlich spielt, bei den impromptus (vox-aufnahmen (?)) oder den mozart-sonaten habe ich alte platten auf denen er wirklich herausragend gut spielt. später eingespielte cds haben zwar durchweg besseren klang aber fallen deutlich ab, wenn ich sie mit den platten vergleiche.


    lg, Max

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    Original von Ulli
    Wie bei allen Werken mit großer Besetzung passten mir wieder die hohen Stimmen nicht: Ein jaulender Sopran mit Anlaufglissandi zum Ko**** - penetrant knödelig. Wirklich widerlich. Allerdings bei den Piani dann doch erstaunlich gut! Frauke May hingegen hatte eine passende und dramatische Beinahe-Alt-Stimme [schöne ausgeprägte und warme Tiefe!].


    Chor und Orchester waren wirklich in Topform, was ich von mir selbst nicht behaupten konnte...


    tjaja - von besagter mezzosopranistin (fraule may) gibt es auch eine gute und günstige aufnahme der wolf/mörike-lieder (im entsprechenden wolf-thread zu finden). die restliche besetzung kommt mir aber auch bekannt vor - werde nachforschungen anstellen, könnte im bereich des möglichen sein, dass eine freundin von mir mitgesungen hat.


    unbedingt möchte ich mich noch für das schöne treffen in karlsruhe und den gestrigen morgen bedanken. ich hoffe auf ein baldiges remake.


    euer beglückter max

    ich mag sie wegen brendel, der ein weilchen brauchst bis er sein spiel gefunden hat (eben doch live), nicht so besonders. einige lieder sind aber doch sehr gut gespielt und gesungen. in erinnerung ist mir die krähe, bei der mich eine auflistung der verschiedenen aufnahmen-tempi doch sehr interessiert.


    welche andere aufnahme ich allerdings bevorzugen würde kann ich nicht so wirklich sagen. gibt es eine mit trekel oder einer frühere goerne+eric scheider (mein derzeitiger favorit)? falls nicht vll. doch eher gerhaher/pregardien/schreier/güra? vll. sogar quasthoff falls sie gut ist; ich kann mich auch an die gute skvohus-aufnahme mit helmut deutsch erinnern, den ich in straßburg mit einer fulminanten winterreise erlebt habe...



    lg, Max

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    Original von Gurnemanz
    Meine Frage an die Filmmusikkenner/innen: Kennt Ihr dies, ist es empfehlenswert? Nur um einen viertelstündigen Film zu sehen, erscheint mir der Preis etwas zu hoch, aber es ist ja noch viel mehr drin.


    Also: Wer kann und mag ein paar Sätze dazu schreiben?


    also:


    es ist sehr empfehlenswert. ob es dir gefällt hängt allerdings davon ab, wie sehr du dich für filmmusik interessiert.
    wissenswertes findest du hier: http://www.hanns-eisler.com/DVD/index/
    ein symposion findet bald in berlin statt: http://www.hannseisler.net/ind…ts/Filmmusiksymposium.pdf
    falls du in der nähe bist - schau dort mal rein...
    (und der 3te band der eislerstudien (kA ob schon erschienen? kenne nur die beiden anderen) beschäftigt sich damit (allerdings nicht direkt mit "regen"): http://hanns-eisler.net/index/…EislerStudien3&Sprache=de)
    es gibt sehr viel filmmusik von eisler, das meiste ist leider nur einem kleineren kreis von kennern bekannt. die auf der angesprochenen dvd versammelten szenen reihen sich also in ein großes filmschaffenswerk ein und zeigen nur einen exemplarischen ausschnitt der hervorragenden qualität.
    das buch selber ist ebenfalls sehr lesenswert, könnte auf den ungeübten eisler/adorno-leser allerdings durchaus trocken und veraltet wirken - ist es aber wirklich nicht. es schwankt sehr stark im abstraktionsniveau, bietet also ein breites spektrum zwischen theorie (ideen zur ästhetik, soziologische bemerkungen) und praxis (vorurteile, dramaturgie, material).


    zu eislers filmmusik ist weiter zu bemerken, dass er viele filmkompositionen auch zu kammermusikalischen oder sinfonischen werken umgeschrieben/ergänzt hat.
    (hier: http://www.hanns-eisler.com/filmmusik.htm zu finden)
    dort ist noch ein reicher schatz zu entdecken - leider dort ebenso selten aufgeführte werke wie in anderen gattungen (chor, orchestersuiten, klaviermusik...)


    es freut mich, dass sich für eisler etwas interesse regt - vielleicht bald ausreichend zu produktivem diskurs über seine werke? - mein schwerpunkt liegt generell bei vokalwerken bzw. werken mit gesang (/gesangsbeteiligung) sowie orchester/bühnenstücken.
    an kammer- und klaviermusik fehlt mir leider noch viel - sogar einige schlüsselwerke.


    egal, wie du dich entscheidest empfehle ich die beschäftigung mit eisler - oder in deinem fall mit seiner filmmusik:
    nach regen würde ich fritz langs "hangman also die" sowie slatan dudows "kuhle wampe", die anderen joris ivens filme oder alain resnais "nuit et brouillard" empfehlen


    für weitere fragen stehe ich gerne zur verfügung


    liebe grüße, Max

    wie auch immer - ich habe herrn brendel in am 28.7 in baden baden gehört und war sehr überrascht wie huddelig, ungenau er spielt - kein vergleich mit älteren aufnahmen. die fehlende kraft zu stürmischen fortissimopassagen ist zu entschuldigen allerdings sein ppp ist auch max. mp. man erkannte allerdings trotzdem sein großes können.
    hat er bei den anderen konzerten an kognitiv anspruchsvolleren stellen ebenso mitgesummt? es war noch nicht so laut wie gould aber doch deutlich vernehmbar. achja - und die Göttin in B-Dur leider ohne Wiederholung... hätte er lieber den liebestraum weg gelassen und dafür schubert vollständig gespielt.
    mein fazit: er spielt sehr gut, kann aber leider nicht mehr spielen.


    lg, Max

    gestern hörte ich in heidelberg einen graf-flügel (no.102 aus wien stand drauf) aus den 20ern des 19. jhdts. (gegeben wurde ein schubert/haydn/field-liederabend) und muss sagen, dass grade das Klangvolumen mich etwas überrascht hat. er hatte keine mühe mit der opernerprobten mezzosopranistin mitzuhalten.
    im tonumfang reicht der flügel bis zum g und ist mit gewissen pedaleffekten ausgestattet (ist das sozusagen der steinway der damaligen zeit?).

    mir ist vorhin eine überlegung gekommen, die ich gleich ausprobieren musste.


    gleich wird bestimmt zwar die versammelte liebhaberschaft dieser ewigen göttin (für mich ist d960 weiblich) in heillose aufregung verfallen - aber mir gefällt es so:


    da ich kein freund eines zu langsamen 1./2. satzes (s. sokolov) bin und trotzdem noch das problem des gegensatzes des langsamen ersten teils zum flotten 2ten teil empfinde, habe ich mal einfach die beiden mittleren sätze umgestellt (1., 3., 2., 4.) und finde das grade beim hören sehr erfrischend.


    hat vielleicht jemand lust dazu diesen versuch mitzumachen?


    liebe grüße, Max


    hmm, vielleicht kann ich zur verwirrung beitragen... :stumm:


    Brilliant schreibt ja tatsächlich nicht, von wann die Aufnahme ist:



    du kannst allerdings 1951 ausschließen, da diese laut rückseite meiner version:


    Zitat

    USSR 19969-72 (78), MELODIYA S 10-15235-36 (LP), MELODIYA D 027069-70 (LP), MELODIA/EURODISC 302 616-435 (4LP), MELODIA/EURODISC 85 312 XAK (LP), MELODIA/ARIOLA 88230 XHK (LP), MELODIYA/WESTMINSTER WGM-8309 (LP), BIANCO E NERO BN 2432/2 (2CD), GRAMMOFONO AB 78600 (CD), Klavier LIBRARY PL 235 (CD), DANTE HPC 098 (CD), PHILIPS 456 796 (2CD)



    DGG: emil gilels: early recordings
    Mono, original masters
    http://www2.deutschegrammophon…eries/?ID=originalmasters


    "Here are rare Melodiya recordings from 1935 to 1955, all appearing on CD for the first time..." (DGG)


    Im Booklet schreibt man: "Als er 1933, noch vor seinem achtzehnten Geburtstag einen landesweit ausgelobten Wettbewerb in Moskau gewann, wurde er quasi über Nacht zu einer internationalen Berühmtheit. Ungefähr ein Jahr später, noch als Schüler Neuhaus' am Moskauer Konservatorium, spielte er erstmals Liszts Neunte Ungarische Rhapsodie ein. Kein Geringerer als der große Emil von Sauer, der selbst Liszt-Schüler gewesen war, verkündete, der Komponist selbst hätte das Stück kaum besser spielen können."


    trotzdem ist die verwendete Aufnahme "Recording: Moscow, (P) 1951 Westminster LP no. WGM 8309" und dauert 10:24. man erkennt sie an der durchwachsenen tonqualität. :(
    könnte vielleicht die selbe sein wie die 10:27 jedenfalls setzt das klavier beinahe sofort ein, am ende könnte man noch 3/4 sec. rauschen wegschneiden... auf 10:13 kommt man damit jedenfalls nicht (- eher auf 10.27 wenn zu beginn auch ca.3/4 sec. rauschen zu hören wäre -) außer die platte lief bei überspielen minimal langsamer als bei aufnahme.
    schreib den netten herren doch einfach mal ne e-mail, da sie die aufnahme ja laut ihrer diskographie haben:
    "Aufbereitet durch Ates Tanin, Eric Bartels und Stephan Weber. Hellgelb markiert sind bei mir vorhandene Aufnahmen."


    frohe ostern, Max

    ich hoffe ja etwas darauf, dass die Preise purzeln:


    Zitat

    Die Jubiläumsedition
    Im Mai 2008 wird aus Anlass des 20jährigen Jubiläums des Klavier-Festival Ruhr eine Sonderedition mit allen bis dahin erschienen 50 [!] CDs der Edition-Klavier-Festival Ruhr veröffentlicht. Ergänzt wird diese Jubiläumsbox, die die Volumes 1-19 versammelt, durch ein reichhaltiges Booklet, das die Geschichte des Klavier-Festival Ruhr Revue passieren lässt.
    Sonderausgabe der Edition Klavier-Festival Ruhr – erscheint voraussichtlich im Mai 2008.


    hatte mir schon mehrfach das Transkriptionen-Volume angesehen aber jedesmal wegen den 30€ wieder etwas anderes gekauft.
    Auf einige der Konzerte dieses Jahr würde ich wirklich sehr gerne.


    lg, Max

    hmm also eher nicht lohnenswert im niedrigpreisigen sektor - OK. das war zwar nicht das was ich mir erhofft hatte aber wissen wollte. Dann rüste ich wohl doch lieber am einfachsten auf einen günstigen, digitalen, gebrauchten verstärker um.

    er ist z.b. nicht auf die Anwendung in PCs festgelegt außerdem auch nicht von dessen Strahlungen und Betriebsschwankungen abhängig.
    außerdem könnte man mehrere Quellensysteme anschließen... - das war jedenfalls meine überlegung.
    sollte ich mir außerdem noch eine teure PCI-Karte zulegen, weiss ich nicht, wie lange ich sie bei Systemerneuerungen benutzen kann (PCIe usw.)


    vielen Dank, Max

    Ich habe vor mir statt einer neuen Soundcard doch lieber einfach den digitalen Ausgang des Mainboards zu benutzen - nun aber die frage: welcher D/A-Wandler lohnt sich - bzw. auf welchen günstigen Modellen sind evtl. die gleichen Chips drauf.


    Ich hoffe etwas auf die Hifi-Kompetenz des Forums.


    Liebe Grüße, Max

    Zitat

    Original von steppenhund
    Brendel habe ich schon gehört. Wie schon anderwärts feststellbar, kann ich an Brendels Aufnahmen kein Manko erkennen. Doch er erscheint mir zu akademisch, zu beherrscht. (Ich habe das einmal bei DV959 erwähnt, fällt mir jetzt ein.)


    hmm wie viele verschiedene Brendel-Aufnahmen gibt es denn? ich hab auch eine aufnahme mit einem beherrschten brendel.
    letztes semester war ich hörer des seminars schuberts letzte jahre am musikwissenschaftlichen institut der heidelberger uni, bei dem wir einen tollen vortrag zu dieser sonaten bekamen. die verwendete aufnahme war auch von brendel - allerdings sehr ungestüm, wild und was das tempo betrifft am ende seines machbaren. die hätte ich sehr gerne...


    lg, Max

    von Eisler gibt es da so einiges. Zu einzelnen Stücken kann ich bei spezifischem interesse auch was sagen - so ist es allerdings in der masse zuviel, daher mal nur dieser kleine link, der zwar auch nicht alles aber darüberhinaus auch die eigentlich ähnlich besetzten kanten (tempo der zeit, exilkantaten usw.), zeitungsausschnitte, palmström usw., die zwar oft liedhaften charakter haben aber als gattungsform entweder frei oder als kantate gesehen werden müssen.: http://www.hanns-eisler.de/seite5.htm
    bei gelegenheit kürze ich vielleicht die liste mal auf klare kammermusik ohne die ausladenderen werke und kantaten.
    unter diesen werken ist sehr viel schönes zu finden, was sich, einen guten Sänger/eine gute Sängerin vorausgesetzt auch gut aufführen lässt.


    von Dessau gibt es auch einiges, abseits der Bühnenmusiken, mit ähnlicher Besetzung und Gattung Lied.


    die Frage, wie man Kammermusik mit gesang gegen symphonische Liederzyklen z.B. von Mahler (Kintertotenlieder / Lieder eines fahrenden Gesellen) abzugrezen hat könnte man ja durch die jeweilige Besetzung begründen.


    lg, Max

    Hallo Syrinx,


    ja es gibt diese ganzen Einspielungen z.b. von Naxos, aber ich persönlich kenne nur sehr wenige Musikgeschäfte, bei denen man die tatsächlich kaufen kann. Das meinte ich. Per internet kriegst Du ja eh alles, da kannst du aber nur kurze Hörproben vornehmen.


    Weiterhin denke ich nicht, dass Du die beiden CDs vergleichen kanns, da Vieauxs Cd keine reine Barrios-CD ist. Ich kann zumindest bis zu einem gewissen Punkt nachvollziehen, dass Du Russells Cd musikalisch als langweilig empfindest, das hängt schwer davon ab, wie Du Barrios siehst. Du solltest nicht vergessen, dass Russell bei den meisten seiner Cd-Aufnahmen intensive Recherche zum Komponisten betreibt, bei der Barrios-Cd Kontakt mit ehemaligen Schülern und Freunden von Barrios gesucht hat. Für mich persönlich kann ich nur sagen, dass ich Barrios auch nicht als besonders "aufregenden" Komponist verstehe. Das bedeutet selbstverständlich nicht, dass er kein guter Komponist war.


    Die Cd von Russell zeichnet sich durch eine technische Sauberkeit aus, die auch bei Aufnahmen nur wenige erreichen. Außerdem sehe ich diese CD als eine komplette, holistische Interpretation des Werkes von Barrios.


    ich kenne selbstverständlich noch andere Interpretationen von Barrios, um von den bekannteren welche zu nennen z.b. die von J. Williams und A. Goni. dass ich russels einspielung erwähne, hat also schon nen grund.


    Grüße

    Ich hab von nem freund, der klassische gitarre spielt mal nen tipp gekriegt - ihr erwähnt nämlich vor allem die gitarristen, die zwar in den 60ern und 70ern brillant gespielt haben, aber mittlerweile gibt es natürlich bessere. eine eigentümlichkeit der klassischen gitarre ist, dass es immer ewigkeiten dauert, bis man die neuesten aufnahmen im handel kriegt (sozusagen erst, wenn diese den status eines klassiskers erhalten haben, was gut mal ein bis 2 jahrzehnte dauern kann) da die klassische gitarre ja lange nicht einer so großen popularität erfreut, wie beispielsweise das klavier oder andere soloinstrumente.


    empfehlung: der name von david russel ist hier noch gar nicht gefallen,
    besonders zu empfehlen 2 CDs:


    - für die, die barrios mangoré mögen: die mit abstand beste cd mit stücken von barrios ist



    music of barrios von russell




    für barockfans


    auch von ihm und deutlich besser als williams, obwohl man sich von williams alles ganz gut anhören kann.