So, heute habe ich mir noch eine Aufnahme Sviatoslav Richters aus dem Jahre 1970 angehört. Sie gefällt mir besser als Horowitz, auch wenn sie mit 29:51min sogar rund 3 1/2 Minuten länger dauert. Die schnellste Interpretation von Franz Hummel (25:56 min) toppt sie in meinen Ohren allerdings nicht.
(Horowitz braucht 26:16 min; Yundi Li etwa 30:16 min)
Beiträge von Maexl
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Zitat
Original von Pius
Wo hast Du denn den Beinamen her? Da rege ich mich doch gleich wieder unnötg auf... :motz:Wenn du dich aufregen möchtest, dann wenigstens über mich, denn es ist in der Tat so, dass ich Cosima gebeten habe den zugegebenermaßen nicht immer mitgelieferten Beinamen anzufügen.
Der Name "Fantasie-Sonate" ist in der Schubertforschung gebräuchlich... Wenn man den ersten Satz der Sonate genauer betrachtet findet man den Bezug auch rasch. Bei der Dalberto-Aufnahme steht der Beiname auf der CD-Umhüllung und auch im Beiheft der Endres-GA bleibt der Beiname nicht unerwähnt.
(Nach dem Sommerurlaub 1826 hat Schubert Gelegenheit das Klavier eines Freundes (Milhelm Rieder, Portraitist) zu benutzen, im Oktober komponiert er die Klaviersonate.)
ZitatOriginal Hans Christoph Worbes
Im Herbst 1826 fand Josef von Spaun seinen Freund Franz Schubert bei der Komposition der G-Dur-Sonate D 894. Als "Fantasie, Andante, Menuetto und Allegretto", als Folge einzelner Stücke also wurde dieses op. 78 im Jahr darauf von dem Verleger Tobias Haslinger im Druck vorgelegt.
Im Eingangssatz der G-Dur-Sonate setzt Schubert keineswegs auf die thematischen Kontrastwirkungen der Sonatenformweiter darf Ich Arthur Hutchings Zitieren:
ZitatOriginal Arthur Hutchings
A few years ago the only Schubert pianoforte sonatas to find an occasional place in recital programs were the a-minor, Op. 42, and the so-called Fantasy-Sonata in G-major, Op. 78, edited by Liszt. -
Hier vielleicht ergänzend:
Der Name "Fantasie-Sonate" ist in der Schubertforschung gebräuchlich... Wenn man den ersten Satz der Sonate genauer betrachtet findet man den Bezug auch rasch. Bei der Dalberto-Aufnahme steht der Beiname auf der CD-Umhüllung und auch im Beiheft der Endres-GA bleibt der Beiname nicht unerwähnt.
(Nach dem Sommerurlaub 1826 hat Schubert Gelegenheit das Klavier eines Freundes (Milhelm Rieder, Portraitist) zu benutzen, im Oktober komponiert er die Klaviersonate.)
ZitatOriginal Hans Christoph Worbes
Im Herbst 1826 fand Josef von Spaun seinen Freund Franz Schubert bei der Komposition der G-Dur-Sonate D 894. Als "Fantasie, Andante, Menuetto und Allegretto", als Folge einzelner Stücke also wurde dieses op. 78 im Jahr darauf von dem Verleger Tobias Haslinger im Druck vorgelegt.
Im Eingangssatz der G-Dur-Sonate setzt Schubert keineswegs auf die thematischen Kontrastwirkungen der Sonatenformweiter darf Ich Arthur Hutchings Zitieren:
ZitatOriginal Arthur Hutchings
A few years ago the only Schubert pianoforte sonatas to find an occasional place in recital programs were the a-minor, Op. 42, and the so-called Fantasy-Sonata in G-major, Op. 78, edited by Liszt. -
so, nach einigen Nachforschungen mal hier das wesentlichste:
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
ZitatAlles anzeigenFranz Hummel
Franz Hummel (* 1. Januar 1939 in Altmannstein) ist ein deutscher Komponist und Pianist.
Er gilt als einer der ungewöhnlichsten zeitgenössischen Komponisten Deutschlands. Entdeckt und unterstützt von Richard Strauss, Eugen Papst und Hanns Knappertsbusch wurde er zunächst Klaviervirtuose. Er gab Konzerte in ganz Europa und spielte über 60 Schallplatten mit nahezu dem gesamten klassisch-romantischen Repertoire ein. Seit Anfang der siebziger Jahre wirkt er jedoch ausschließlich als Komponist.
Seine Opern, Sinfonien, Balletmusiken, Konzerte und Kammermusikwerke wurden und werden von namhaften Musikern und an den bekannten Häusern gespielt.
Im Jahr 2000 hatte das von ihm komponierte Musical „Ludwig II. - Sehnsucht nach dem Paradies“ seine vielbeachtete Weltpremiere im eigens errichteten Musical Theater Neuschwanstein. Bis 2003 wurde das opernhafte Musical über den bayerischen Märchenkönig von 1,5 Mio. Menschen besucht. 2001 brach er mit seiner öffentlichen Abstinenz als Pianist und gab ein Improviationskonzert mit der russischen Geigerin Liane Issakadse und dem weltberühmten Klezmer-Klarinettisten Giora Feidman in der Carnegie Hall in New York. In Fortsetzung des Musicals über Ludwig II. schreibt Hummel derzeit (2005) an einem Musical über Richard Wagner und an einem „Volksmusik-Musical“, das in einigen Jahren in seiner Heimatstadt Riedenburg zur Uraufführung gelangen wird.
Werk
* König Übü Oper 1984
* Blaubart Kammeroper 1984
* Gesualdo Oper 1996
* Styx Szenisches Adagio 2001
* Ludwig II. - Sehnsucht nach dem Paradies (Musical)Und wenn man nach CDs mit seinen Werken sucht findet sich eine gewisse Häufung, was ein Trompetenkonzert und ein Septett angeht. Er hat sich also nicht auf Oper/Musical beschränkt.
es gibt leider nur die Platte, aber einen Hinweis zu dieser habe ich auf einer französischen h-moll Sonaten-Website gefunden: h**p://patachonf.free.fr/musique/liszt/sonate?p=h
Zitatø ? - CD : Top Classic - LP : BASF 202 1869-4 (+ Funérailles et 5e Sonate op. 53 de Scriabine)
Durée : 25'56« Très rude » (Peter)
Max
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ich habe 3 verschiedene Aufnahmen der h-moll Sonate:
1. Horowitz (anfang der 30er Jahre) - nicht schlecht, aber leider ist die Klangqualität ziemlich übel, es rauscht, was ja nicht so schlimm wäre, aber sein steinway klingt einfach nicht besonders gut.
2. Franz Hummel (1968 ), eine LP von Top Classic (tp-9009), meine Lieblingsaufnahme der 3 Interpretationen. Durch die raschen Tempi, die er bei rasanten stellen nimmt wirkt es, als ob er an die grenze seiner möglichkeiten stösst, allerdings finde ich es so genau richtig, die zerbrechlichen lyrischen phasen wirken durch herrliche spannungsbögen wunderbar. Die aufnahme (auf LP zusammen mit den Franziskuslegenden aus der Reihe "Berühmte Klavierwerke") hätte ich auch gerne auf CD.
Der Plattentext verrät folgendes neben kurzen Infos zu den Werken:
ZitatFranz Hummel, geb. 1939 wurde als 12jähriger von Eugen Papst entdeckt, der ihm ein Stipendium für Klavier und Komposition vermittelte. Schon der Neuzehnjährige beherrschte sämtliche Beethoven-Sonaten, das gesamte Klavierwerk von Robert Schumann sowie die wesentlichsten Werke Brahms, Liszt und Mozart.
Heute umfasst sein Repertoire nicht nur die großen Werke der klassischen Klaviermusik, er ist auch ein überzeugender Interpret zeitgenössischer Komponisten.und 3. Yundi Li, den ich in Baden Baden mit der Sonate (neben Chopin-Scherzi und Liszts Rigoletto Paraphrase) schon gesehen und gehört habe und dessen CD ich auch mein eigen nenne. Seine Interpretation wirkte auf mich mehr unterkühlt und zu schlicht um mir das Werk zu erschließen.
kennt vielleicht jemand die Hummel-Aufnahme?
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ich lese grade dies:

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Ich kann dem fachkundigen Urteil nur voll und ganz zustimmen.
Die Cds habe ich heute abgeholt und gleich nacheinander gehört... wirklich eine tolle Interpretation.
Die Klangqualität ist mir schon fast zu gut ;). Von meinen alten Platten bin ich noch so manchen Knackser und grade in den leisen Passagen ein erotisches knistern gewöhnt.

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kennt denn jemand mehrere Aufnahmen davon und kann mir eine Interpretation empfehlen? Oder hat jemand eine CD, die er gar nicht mag?
Diese Bewertung hier z.B. macht mir wieder Angst.
ZitatRezensentin/Rezensent: putzilaul
Schuberts Oktett D 803 gehört (nicht nur in seinem Umfang) zu den herausragendsten Werken der Kammermusik. Obwohl das Ensemble schon fast ein kleines Orchester darstellt, bleibt die Komposition doch immer der (vielfach durchaus intimen) Kammermusik verpflichtet. Und genau hier krankt leider die vorliegende Aufnahme. Die richtige Balance zwischen den einzelnen Stimmen wird nie wirklich gefunden, wobei sich das Problem auf einen einfachen Nenner bringen lässt: Gideon Kremer. Offenbar ist der Violinist werden willens noch fähig, sich in ein größeres Gesamtes einzuordnen und stellt sich meist penetrant in der Vordergrund, zusätzlich verstärkt durch das meist starke Vibrato und die eher schwammige Phrasierung. Sicher ist die Aufnahme nicht schlecht, schließlich ist jeder der Musiker für sich ein großartiger Künstler. Aber acht Stars zusammen sind halt noch lange keine Garantie für ein gutes Ensemble. Kammermusik verlangt das bedingungslose Ein- und Unterordnen aller und das ist offenbar nicht jedermanns Sache.Max
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ich ärgere mich immer über dieses Rondo.... die Sonate hat so einen genialen, nach dem zugegebener maßen von vielen klavierschülern strapazierten ersten satz kommenden, mittelteil (G-Dur, dann g-moll) dass mir der Schlusssatz danach gar nicht zusagt.
Den mittelteil habe ich inzwischen komischerweise schon 2mal als zugabe gehört...
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Zitat
Original von SMOB
Der erste Satz ist im Vergleich zu anderen Aufnahmen sehr schnell, was ich allerdings nicht als Manko bewerte.Genau deswegen erwähnte man die Sonate nachdem ich den ersten Satz angespielt hatte... ich meinte das richtige Tempo doch getroffen zu haben :] - dann musste mein Onkel mir den Satz noch unbedingt wie Lipatti vorspielen
- seit dem suche ich nach der Aufnahme :angry: (man merke, die Plattenläden mit klassischer Musik in meiner Gegend sind nicht all zu groß). Entsprechend konnte er mir auch den Schlusssatz der Mondscheinsonate mit Rubinstein nicht vorenthalten :motz:, als ich mich langsam an andere Interpretationen rangetastet hatte.vielen vielen Dank für die Info

Max
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bei mir sind es eher die 2 Fantasie-Stücke, die mich reizen... zugegeben KV 511 kenne ich noch nicht.
An der Fantasiesonate übe ich grade ein wenig - naja den ersten Satz halt erstmal.achja, für alle anderen, und für dich, falls dir Stuttgart vielleicht terminlich besser passt:
ZitatAlles anzeigenHamburg: 28.3. (Di.)
München: 30.3. (Do.)
Stuttgart: 3.4. (Mo.)
Berlin: 5.4. (Mi.)
Salzburg: 10./15.4. (Mo./Sa.)
Essen: 23.5. (Di.)
Freiburg: 26.5. (Fr.)
Köln: 28.5. (So.)ZitatAlles anzeigenAlfred Brendel, Klassik
Mo, 3.4.06, 20:00 Uhr
Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle StuttgartMeisterpianisten - 9. Abend
Haydn: Sonate D-Dur Hob. XVI:42 Schubert: Sonate G-Dur D 894 "Fantasie" Mozart: Fantasie c-Moll KV 475 Rondo a-Moll KV 511 Haydn: Sonate C-Dur Hob. XVI:50
Schüler-/Studentenermäßigung an der AbendkassePreise: 35,90 - 68,90 EUR
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ich habe gelesen, dass Alfred Brendel demnächst (ich glaube im Mai) in Freiburg 3 Konzerte geben wird:
KV 475
KV 511D 894
und 2 Haydn Sonaten
Ulli uvm.: das wäre doch was?
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Gestern war ich in einem tollen Beethoven-Abend an der Hochschule für Musik in Freiburg. Gegeben wurden ein Quartett, eine Violinsonate und ein Trio.
Ein toller Abend wegen einem meiner, was sein Kammermusikschaffen angeht, eigentlich eher Problemkomponisten - nicht nur wegen einer exzelenter Darbietung. Die 3€, die ich dafür bezahlt habe sind für diese Interpretation eher ein Witz.
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Zitat
Original von heinz.gelking
Ullrich ist übrigens Schüler von Hokanson in Frankfurt (der wiederum Schnabel-Schüler war), war auch bei Buchbinder in Basel und hat an zwei neunwöchigen Meisterkursen von Claude Frank in Aspen teilgenommen.achja, a pro pos Schnabel, ich hab in einem Musikmagazin gesehen, dass es von ihm 5 CDs, "The complete Schubert recordings", gibt:
ZitatAlles anzeigenArtur Schnabel - The Complete Schubert Recordings, 1932-1950 - Music & Arts
Five-disc set restores in improved sound 78s from the pianist who rediscovered the Schubert piano sonatas
Artur Schnabel - The Complete Schubert Recordings, 1932-1950 = 8 Impromptus, D. 899 and D. 935; Allegretto in C Minor, D. 915; March in E, D. 606; Moments musicaux, D. 780; Piano Sonata No. 18 in D, D. 850; Piano Sonata No. 21 in A, D. 959; Piano Sonata in B-flat, D. 960; Piano Quintet in A, D. 667 "Trout;" 7 Lieder; Marches Militaires, D. 733; Divertissement a la Hongroise in G Minor, D. 818; 2 Marches, D. 819; Andantino varie in B Minor, D. 823; Allegro in A Minor, D. 947; Rondo in A, D. 951 - Therese Behr-Schnabel, contralto/ Karl Ulrich Schnabel, piano/ The Pro Arte Quartet/ Claude Hobday, bass
Music & Arts CD-1173 (5 mono CDs), 65:08; 62:17; 71:40; 71:28; 74:27 (Distrib. Albany)
weiteres unter w w w . audaud.com/article.php?ArticleID=1049
Ist mir leider nur zu teuer um es zu riskieren.
und über D959 habe ich noch einen interessanten Vergleich gefunden:
w w w . beckmesser.de/themen/schubert.html
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so, das Dalbertopäckchen hab ich jetzt auch. Wirklich klasse - Qualitativ hochwertigen Schubert zu einem Toppreis. Sicherlich sind einige Interpretationen, garde der populäreren Werke nicht die allerbesten - brauchen sich allerdings auch nicht verstecken.
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Zitat
Original von Heinz
Eine gute Gelegenheit, nochmal auf die Aufnahme meines Lieblingsklaviertrios, dem Stuttgarter Klaviertrio mit Monika Leonhard
am Klavier, Rainer Kussmaul an der Geige und Claus Kanngießer am Cello hinzuweisen.Die zwei CDs mit den beiden großen Klaviertrios und einigen kleineren Werken sind 1989 bei Naxos erschienen. Die Klangqualität ist ausgezeichnet.
Gruß
Heinznagut - du hast mir überzeugt - ich hab sie bestellt, und falls ich Beaux Arts doch besser finde sind nur 12 € in den Sand gesetzt.
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ich habe von ihm eine CD mit den Chopin-Sonaten, wirklich gut - und aus übungszwecken eine sehr gute mit den Walzern - da gefällt er mir wirklich unheimlich.
wenn ich mehr geld hätte würden die beethoven-symphonien auch bei mir im regal stehen. -
ich habe eine brendelplatte mit der A-Dur-Sonate von Brendel die trotz seiner Wiederholungstaktik Frl. Uchida doch recht undifferenziert aussehen lässt. Wenn ich dann noch Pires in einigen Glanzsonaten hinzuziehe weiss ich wirklich nicht mehr warum Ich Uchidas Mozart CD, die ich habe noch hören sollte...
andere Frage: Kennt jemand Dino Lipattis Mozart-Sonaten-Einspielungen, ganz konkret den ersten Satz der a-moll Sonate?
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oh, ein Mitstreiter

atm (oder: im Moment) lese ich mich grade durch die Exiljahreschade, dass die Werke (und grade die politisch durchsetzteren) dieses wohl leider immer noch maßlos unterschätzten Komponisten so selten aufgeführt werden.
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Zitat
Original von Maexl
grade beim vergleichen der Stücke hab ich gesehen: es gibt auch eine Auskopplung aus der SonatenGA (lohnt sich preislich aber kaum):
ich vermute mal, dass die Aufnahmedaten in der CD, die nicht teil der GA ist genannt werden. Ich glaube allerdings nicht, dass es eine 2te Aufnahme ist.
Festzustellen wäre es vielleicht anhand der aufnahmedaten "unserer reliquie".
unsere doppelcd enthält ja D157, D279, D894, D959, D960
über die doppelcd in der GA habe ich mich allerdings auch schon gewundert? - Wenn man die Sonaten-Evergreens versammelt haben wollte (und so wirkte es nach den letzten 3 sonaten) hätte man eigentlich D845 o. D958 nehmen sollen statt den 2 frühen, eher klassischen Sonaten.
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Die Pires-GA ist schon sehr gut - aber klanglich nicht so brilliant wie neuere aufnahmen häufig sind. die interpretation jedoch ist wirklich spitze. (auch wenn mein onkel mir die a-moll sonate von dinu lipatti als besser empfohlen hat)
Ich hab noch ein paar tolle brendel-lps gehört... wahrscheinlich gibt es die auch auf cd.
Gulda ist nat. auch sehr gut (kam heute morgen mit einem Konzert Februar 1981: KV 332 O-Ton: "Jetzt noch einen Hinweis an den Tonmeister: diese Fassung der F-Dur Sonate können sie ungehört nehmen!", Fantasie und Sonate c-moll).
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*grml* - du hast selbstverständlich recht

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bezahlt hab ich für endres damals 15€
und dalberto steht mit - ich glaube - 36€ im regalZitatAlles anzeigenMichel Dalberto spielt Schubert [message #74349] Mi, 28 Dezember 2005 09:47
D-Goebel
Hallo,Brilliant hat mit 14 CDs für ca. 27,99 EUR diese Box auf den Markt gebracht.
Die Aufnahmen waren früher bei Denon für teures Geld zu erwerben.
Der Titel "Piano Sonatas" stimmt nicht, bzw. ist er unvollständig. Es sind
nämlich ein Reihe von Klavierstücken enthalten - etwa so viel wie bei G.
Schuchters Fast-Gesamteinspielung.Zu den Sonaten:
Mir dienen als Vergleich zu den Gesamteinspielungen, nicht Einzelaufnahmen:
W. Kempff, A. Schiff. G. Schuchter
Sein Anschlag ist etwas härter(vielleicht liegt es auch am Steinway)). Er
spielt wesentlich schneller als G. Schuchter(keine Kunst!). Offenbar bezieht
er sich mehr auf die Dramatik der Sonaten so weit vorhanden, aber durchaus
differenziert und mit allen Wiederholungen. Kempff und Schiff spielen mehr
lyrisch, Schuchter fällt durch das langsame Tempo aus dem Vergleich
heraus(obwohl ich seine Aufnahmen nicht missen möchte)Zu den Klavierstücken:
Da habe ich nur G. Schuchter und M. Endres(Tänze u.a.) zum Vergleich. Hier
gilt ähnliches wie bei den Sonaten: kraftvoll, kernig, tempomäßig wesentlich
schneller als Schuchter, etwa so wie Endres.Unbekannte Einspielungen sind auch zu finden: Allegretto C-Dur D346 /
Allegro D570 / Allegro moderato D571 / Andante C-Dur D29 / Rondo E-Dur D506
/ Scherzo Allegro vivace D570 / / eine Sonate in C-Dur D613Fazit:
Wer die Sonaten oder/und die Klavierstücke nicht komplett hat, sollte
zugreifen. Ich halte aber sie als Alternativaufnahme auch für sehr
gewinnbringend, weil ich manches durch M. Dalbertos schnelleres, energisches
und eigenständiges Spiel neu höre.An die herausragenden Einzelnaufnahmen von A. Brendel, S. Richter u.a.
reicht er natürlich nicht ran, aber schlecht ist sein Spiel da auch nicht.Viele Grüße
DieterDie Klavierstücke Schuberts sind offenbar sonst eher versprengt zu finden (Impromptus, Moments Musicaux und Wandererfantasie nat. häufiger) - die Sonaten hab ich ja nun - bei den letzten hab ich auch einige adäquate Vergleichsaufnahmen - daher haben mich auch grade die frühen Sonaten und die Klavierstücke interessiert.
ZitatAlles anzeigenKlaviersonaten (Gesamtaufnahme)
Sonaten D. 157, 279, 537, 566, 568, 575, 620, 664, 784, 840, 845, 850,
894, 958-960-Sonate nach D. 571 / 604 / 570
+Valses Sentimentales D. 779 Nr. 1, 3,5, 7,13, 14, 19, 21, 23, 24,
28, 30;Walzer D. 978, D. 979, D. 980;Moments musicaux D. 780;
Ecossaisen D. 158, 421, 529, 781, 782;Scherzi D. 593 Nr. 1 & 2;
12 Deutsche D. 790;Deutsche Tänze D. 791 Nr. 1-3;
Diabelli-Variationen D. 718;Adagio D. 178;Cotillon D. 976;
Originaltänze D. 365 Nr. 1, 2,14, 20, 22, 26, 29-36;
Galopp & 8 Ecossaisen D. 735;Variationen D. 156;Andante D. 29;
Deutsche Tänze D. 841;3 Klavierstücke D. 946
Michel Dalberto, KlavierZitatAlles anzeigenTänze für Klavier (Ga)
Franz Schubert Michael EndresDisc 1
1.34 Valses sentimentales op. 50 D 779 (Index 1-34)
2.Menuett cis-moll D 600
3.Deutscher Tanz Cis-Dur mit Trio A Dur D 139
4.Trio E Dur D 610
5.Zwölf deutsche Tänze D 420 (Index 1-12, 13: Coda)
6.Zwölf_ Ecossaisen_D_299_(Index_1-12)
7.Index 17-18: Ecossaisen Nos. 1-2
8.Sechs deutsche Tänze D 820 (Index_1-6)
9.Zwölf Walzer op 77 D 969 Index_1-12)
10.Zwei Ländler Es-Dur D 980 B (früher D 679)
11.Aus:Zwölf Ländler D681 Nos. 5-12 (Index 1-8)Disc 2
1.Zwanzig Walzer op. post. 127 D 146 (Index 1-20)
2.Variation über einen Walzer von Anton Diabelli c-moll 718
3.Zwölf Grazer Walzer op. 91 D 924 (Index 1-12)
4.Acht Ecossaisen D 529 (Index 1-8)
5.Zwölf deutsche Tänze op. post. D 790 (Index 1-12)
6.Walzer G-Dur D 979
7.Index 1-8: Ländler Nos 5.12Disc 3
1.17 deutsche Tänze D 366 (Index 1-17)
2.Index 3-10: Ecossaisen Nos. 1-8
3.Deutscher Tanz Ges-Dur D 722
4.Drei deutsche Tänze 971 (Index_1-3)
5.Zwei deutsche Tänze D 769 (Index 1-2)
6.Zwei deutsche Tänze D 841 (Index 1-2)
7.Drei deutsche Tänze D 973 (Index 1-3)
8.Index 2-13: Tänze Nos. 1-12
9.36 Originaltänze op. 9 Index 1-36)Disc 4
1.Walzer (Index 1-12)
2.Ländler (Index 1-17)
3.Eciossaisen (Index 1-9)
4.Index 2: Ecossaisen
5.Index 7: Menuett No. 3 C-Dur
6.Aus: Zwölf Ecossaisen_D_781_Nos._2-12_(Index_2-12)
7.Index 7-10: Menuette Nos. 20-23Disc 5
1.Ländler No. 2
2.Vier komische Ländler D 354 (Index 1-4)
3.Index 17/18: Ecossaisen Nos. 1-2
4.Index 5: Ecossaisen Nos. 6
5.Walzer As-Dur D 978
6.Sechs Ecossaisen D 421 (Index 1-6)
7.Ecossaise Es-Dur D-511
8.Index 6: Trio II
9.Index 4: Trio
10.Index 2: Trio
11.Acht Ländler B-Dur D 378 (Index 1-8)
12.Ecosaisse d-moll / F-Dur D158
13.Sechs Ländler D 970 (Index 1-6)
14.Ecossaise D-Dur D 782
15.Acht Ecossaisen D 997 (Index 1-8)
16.Drei deutsche Tänze D 972 (Index 1-3)
17.Drei deutsche Tänze D 973 (Index 1-3)
18.Zwei Walzer D 980 (Index 1-2)
19.Drei Ecossaisen D 816 (Index 1-3)
20.Zwei deutsche Tänze D 974 (Index 1-2)
21.Deutscher Tanz D-Dur D 975
22.Catillion Es- Dur D 976
23.Menuett mit zwei Trios E-Dur D 335grade beim vergleichen der Stücke hab ich gesehen: es gibt auch eine Auskopplung aus der SonatenGA (lohnt sich preislich aber kaum):

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Zitat
Original von Rienzi
Franz Schubert:
Wandererfantasie in C-Dur D 760 (meine Nr. 2)
Sonate in G-Dur D 894Na wenn die Wandererfantasie zugelassen ist dann verstoße ich für sie D 845 (oder doch lieber D 894 ?).
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wenn man das dies irae zu schnell nimmt wirkt der 12/8tel Tackt zu sehr nach 3/4-Walzer - im optimalen tempo singt es sich zwar sehr anstrengend - aber es lohnt sich... manchem zuhörer kann man so eine gänsehaut bereiten.
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kennt jemand diese Box?

sie lächelt mich immer an, wenn ich an ihr vorbei gehe und flüsstert mir zu: "kauf mich!" aber ich habe der versuchung bisher widerstanden.
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nö, (ich bin selbst nur mit ISDN unterwegs)
ich suche eine gute Aufnahme... es gibt aber einfach zuviele :motz: -
hier noch die fehlenden Covers:
Schubert: Klaviertrio in B-Dur
Schneeberger, Dähler, T. Demenga
Label: Claves
Bestellnummer: 50-9112
Franz Schubert: Sonatensatz (1812) D 28
Franz Schubert: Trio in B-flat major op. 99 D 898Schubert: Klaviertrio in Es-Dur
Schneeberger, Dähler, T. Demenga, 1998
Label: ECM New Series
Bestellnummer: CD 453 300-2
Franz Schubert: Trio in Es-Dur op. 148, D 897 Notturno für Klavier, Violine und Violoncello
Franz Schubert: Trio in Es-Dur, op. 100, D 929 für Klavier, Violine und VioloncelloThomas Demenga hat übrigens eine leicht zu findende Website
Erscheinungsdatum: 20. Januar 1994
Label: Scl (Sony BMG)
ASIN: B0000262GC
Komponist: F./Beethoven, l.V. Schubert
Künstler: P./Istomin, E./Schneider CasalsErscheinungsdatum: 7. Februar 2003
Label: Japan (Megaphon Importservice)
ASIN: B00008BDFA
Künstler: Suk Trio
TRIO IN B-FLAT MAJOR, OP.99, D898 FOR PIANO, VIOLIN & VIOLONCELLO
NOTTURNO IN E-FLAT MAJOR, OP.148,D897FOR PIANO, VIOLIN & VIOLONCELLO

Kennt zufällig jemand diese CD:
Erscheinungsdatum: 28. Mai 1996
Label: EMI Classi (EMI)
ASIN: B000002SEE
Klaviertrio Nr. 1 op. 99 D. 898
Künstler: David Oistrakh -
Zitat
Original von Frank Georg Bechyna
Lieber Peter ,
Martha Argerichs Interpretation als sie den Busoni - Wettbewerb gewann bleibt für mich der Massstab ..
Dieses 2. (!) Debut-Recital fällt gegenüber der Argerichaufnahmen bei EMI doch ab . Aber das am Rande .
Beste Grüsse
F r a n kdas ist die einzige Aufnahme, die ich habe - also ein Glückstreffer.
Als ich Samstagmorgen, ich schätze so gegen halb 1 uhr durchs Fernsehen gezappt habe bin ich auf einem Französischen Sender hängen geblieben: Lise de la Salle hat dort ein Stück von Liszt und eben diese Toccata gespielt. Ich hab mich dann sofort noch mal dessen vergewissert, aber sie spielt den Schluss ziemlich im gleichen Tempo wie Martha. Es scheint zwar leider noch keine Einspielung zu geben - aber falls jemand wüsste wie ich an einen Videomitschnitt davon rankäme wäre ich sehr dankbar. Von Liszt gibt es ja schon eine CD von ihr:

Dies hab ich noch gefunden (je w w w .):
abeilleinfo.com/forum/read.php?f=2&i=3887&t=3887
lotusrecords.at/fileadmin/lotus/downloads/KL-06-05.pdf (auf Seite 9 eine Kritik)
ZitatAlles anzeigenLise de la Salle 1
AUDIMAX, Samstag, 5. November 2005, 20 Uhr
Zyklus C/MeisterkonzerteLise de la Salle, Klavier
Mozart - Klaviersonate D-Dur KV 284 Dürnitz-Sonate / Mozart - Variationen über Ah vous dirais je maman / Prokofiev - Romeo und Julia / Prokofiev - Toccata
Ein Wundermädchen... , schreibt die Süddeutsche Zeitung über die erst 16jährige Französin Lise de la Salle. Mit 4 Jahren begann sie Klavier zu spielen, seit dem 9ten Lebensjahr tritt sie öffentlich auf. Da musiziert kein gedrilltes Wunderkind, sondern eine ernste, zarte, scheue junge Künstlerin und offenbart dem Hörer, wie Manuel Brug einfühlsam schrieb “wundervolle Momente des Werdens, Versprechungen auf Kommendes”. Ihre aktuelle CD mit Werken von Bach und Liszt wurde in England als “Record of the month” ausgezeichnet.
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Schubert D 960 (No.1 bis jetzt Kissin)
Schubert D 959
Schubert D 894
Schubert D 845
Schubert D 537
Chopin No. 2
liszt h-moll
beethoven appassionata
beethoven pathétique
mozart a-mollbei mozart gefallen mir eher einzelne sätze - also I.Satz KV 310, dann den II.Satz KV 545, dann den II.Satz KV 576 und Enden wieder mit dem Schlusssatz KV 310
ohne reihenfolge

