Beiträge von Maexl

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    Original von Maexl
    Ich habe mich jetzt festgelegt: Ich werde in Musik meine Präsentationsprüfung machen.
    Dazu brauche ich 4 Themen und habe mir gedacht, ich wähle 1. Schubert (Lied; Klavierschaffen) 2. Liszt (Virtuose Klaviertranskriptionen) 3. Eisler (Politik und Musik) und Kreisler (Kabarett und Chanson).


    so, einige Bücher habe ich jetzt:


    (lese ich grade)


    (schon gelesen)


    (wartet noch)


    Schubertliteratur habe ich schon länger:


    praktischstes:


    obigem unterlegen:


    einfühlsamstes:


    zeitnah:


    und


    und in Auszügen ein Buch von


    Arthur Hutchings: Schubert (The Master Musicians),
    Gerald Moore - The Schubert Song Cycles, with thoughts on performance,
    Gerald Moore - Schuberts Liederzyklen, Gedanken zu ihrer Aufführung.



    Von Kreisler werde ich sicher noch ein, zwei seiner eigenen Bücher lesen, von Eisler, wenn ich etwas finde über sein Vokal- und vielleicht auch Filmschaffen - von Liszt habe ich noch nicht so viel Ahnung.


    Kennt vielleicht noch jemand von euch etwas interessantes zu den 4 Komponisten, was mir entgangen ist?

    wegen den defekten Festplatten rate ich ja meistens zu einem hardwarebasierten Raid 0 oder Raid 5 (bei mehr Platz). Netzwerkfestplatten sind im Moment groß in Mode und machen es möglich ohne ständig laufendem Server von jedem Netzwerk PC an seine Daten zu kommen. Festplatten mit 80GB zu kaufen lohnt sich nicht (es sei denn mir möchte jemand meine 2 Raid 0 Platten, dank denen ich gerade schreibe abzukaufen). Festplatten mit 250 GB sind momentan die Preis/Leistungs-Sieger. mit einem Raid sollte es dann auch ausreichen ein Backup (vll. monatlich) außer Haus zu lagern. Ohne Backup würde ich auch keine speicherung sensibler Daten empfehlen, besonders wenn man z.B. kleine Kinder hat, die mal fix auf die Idee kommen die Festplatte zu formatieren oder häufiger ohne Firewall usw. unterwegs zu sein.


    grade bei der Suche nach CDs gefunden:


    Das scheint das Problem zu sein.


    von all den Büchern sind nur die 3 von dir erwähnten sofort lieferbar. Die meisten nur noch antiquarisch zu haben.


    Ich setze ja Hoffnungen in:



    da müsste ich dann wahrscheinlich schnell zuschlagen - sonst ist das auch wieder vergriffen *grml*

    ich hab grade mal fix bei einem großen Online-Buchhandel gesucht:



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    Franz Liszt
    von Ludwig Kusche
    Pappband - 135 Seiten - Süddt. Verl.
    Erscheinungsdatum: 1961
    ISBN: B0000BKMVA


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    Franz Liszt
    von Hedwig Weilguny, Willy Handrick
    Gebundene Ausgabe - 177 Seiten - Dt. Verl. f. Musik
    Erscheinungsdatum: 1961
    ISBN: B0000BP8IR


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    Franz Liszt
    von Sacheverell Sitwell, Willi Reich
    Gebundene Ausgabe - 311 Seiten - Atlantis Verl.
    Erscheinungsdatum: 1958
    ISBN: B0000BNZEK


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    Franz Liszt
    von Robert Stockhammer
    Gebundene Ausgabe - 86 Seiten - Österr. Bundesverl.
    Erscheinungsdatum: 1961
    ISBN: B0000BOAD2


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    Franz Liszt
    von Bruno Voelcker
    Gebundene Ausgabe - 231 Seiten - Kiepenheuer
    Erscheinungsdatum: 1955
    ISBN: B0000BOZ3U


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    Franz Liszt. Die Geschichte seines Lebens, Schaffens und Wirkens.
    von Paula Rehberg, Gerhard. Nestler
    Gebundene Ausgabe - 732 Seiten - Artemis/Patmos, Düssel.
    Erscheinungsdatum: Dezember 1984
    ISBN: 3760802028





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    Franz Liszt oder Die Überwindung der Romantik durch das Experiment.
    von Reinhard Haschen
    Gebundene Ausgabe - 386 Seiten - Athenaeum Vlg., Bodenheim
    Erscheinungsdatum: 1989
    ISBN: 3610085401




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    Franz Liszt, Autobiographie




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    Original von Caesar73
    Lieber Maexl,


    folgendes Vorgehen wäre sinnvoll:


    (falls Du es noch nicht getan hast) Besorge Dir den MGG Artikel über Liszt.


    sehr Gute Idee... vielen Dank



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    Original von Caesar73
    (aus der Reihe Große Komponisten und ihre Zeit im Laaber Verlag) Franz Liszt von Wolfgang Dömling, zweite Auflage 1998, mit 36 Euro allerdings nicht ganz billig, dürfte aber auch in einer gut sortierten Bibliothek ausleihbar sein.


    das Büchlein habe ich mir gestern morgen aus unserer Schulbibliothek - die Bibliothekarin war so in eine Lektüre vertieft, dass ich sie nicht stören wollte - für unbestimmte Zeit entliehen *hust* (der Schubert-Band fristet sein Dasein auch seit einigen Monaten bei mir). Das Buch scheint aber auch nicht so allgemein aufgebaut zu sein.



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    Original von Caesar73
    (nagelneu, allerdings nur in englischer Sprache) dieses Jahr erschienen: The Cambridge Companion to Liszt, Cambridge University Press 2005.


    Nicht dass ich nicht Englisch kann (jedenfalls passiv) - aber das muss es dann nicht unbedingt sein.



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    Original von Caesar73
    Es gibt aus der Reihe der Rowohlt Monographien auch einen Band zu Franz Liszt, der ist allerdings schon reichlich alt, von 1972- ich würde darauf verzichten


    Den Band habe ich auch in der Schule gefunden... nun auch auf meinem Nachttisch - aber wie von einer Brecht-Biografie der RoRoRo-Reihe, die ich nach einigen Seiten wieder weg gelegt hatte verspreche ich mir nicht viel davon... aber ein paar nette Bildchen hat sie immerhin.



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    Original von Caesar73
    Bei Hanns Eisler kann ich Dir leider nicht weiterhelfen.


    Zu Eisler finde ich jedenfalls schon mal viel mehr! Eigentlich schade.


    Ich habe mir eigentlich eine möglichst gute allgemeine Biografie gewünscht, wie z.B. die dtv-Biografie Schuberts von Malte Korff (unbedingte Empfehlung!!! - Top-Material)... aber aus dieser dtv-Reihe gibts nichts über Liszt und schon gar nichts über Eisler.

    Ich habe mich jetzt festgelegt: Ich werde in Musik meine Präsentationsprüfung machen.
    Dazu brauche ich 4 Themen und habe mir gedacht, ich wähle 1. Schubert (Lied; Klavierschaffen) 2. Liszt (Virtuose Klaviertranskriptionen) 3. Eisler (Politik und Musik) und Kreisler (Kabarett und Chanson).


    Jetzt Brauche ich jeweils eine möglichst gute Biografie von Franz Liszt und Hanns Eisler.


    Habt ihr da vielleicht Ratschläge?

    Und ich merke grade, was ich verpasst habe:


    Boris Bloch gab in meiner nähe in der Alten Kirche Fautenbach ein Konzert:


    Liszt: 11 Klavierbearbeitungen von Richard-Wagner-Opern (Tristan u. Isolde - Isoldes Liebestod, Fliegende Holländer - Ballade der Senta...)
    Nuages Gris
    Im Traum
    Unstern
    Trauergoldel
    Am Grabe Richard Wagners
    Ballade No.2 (!!!)


    also Liszts Spätwerk (von Bloch selbst erläutert)


    Scarlatti: 10 Klavierstücke


    Beethoven: 32 Variationen in c-moll


    Die Kritik ist begeistert.

    SMOB, du verunsicherst mich gerade ein wenig... das Ges-Dur Impromptus ist im ersten Zyklus und zwar No.3 (D899 - Opus finde ich bei Schubert häufig verwirrend)


    Die bekanntesten sind denke ich mal D899 No. 3 und 4 - das berühmte As-Dur-Impromptus (mir gefällt ja besonders der Mittelteil) und D 935 No. 3 das Rosamunde-Impromptus... mir gefallen ja D899 No. 1 & 4 und D935 No. 3 (Variationen 3-5) & 4


    Wirklich schwierig sind die Impromptus nicht (die ersten 2 Zyklen, die ich nur habe jedenfalls nicht). Meine Lieblinge sind ja jeweils No. 1 u. 4. Ein geübter Klavierspieler wird nicht lange daran üben brauchen. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass sie als Konzertliteratur für viele deutlich zu leicht ist... das stimmt nur zu einem gewissem Grad - so haben einige Pianisten ja bewiesen wie herrlich makellos man sie spielen kann.


    @obsi für D 935 könnte ich für fans von recht flotten Tempi Brendels Vox-Aufnahme empfehlen.


    Fans des Impromptus No. 4 D 935 sollten mal in das f-moll (No. 3 - es gibt 2 in f-moll) Moment Musicaux reinhören. Es ist auch das bekannteste Moment Musicaux - glaube ich.

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    Original von Ulli
    "Glooooo-ho-ho-ho-ho-hoooo-ho-ho-ho-ho-hooooo-ho-ho-ho-ho-hoooo-ri-aaaahhh"


    Habe Noten davon für 4stimmigen Chor (Bass, Tenor, Alt, Sopran)... kopiere es dir, falls du es brauchen kannst.


    drauf steht: Gloria in excelsis deo - Weihnachtslied aus Frankreich - Satz. Karl Marx - Deutsche Fassung: O. Fr. Sch.


    die 3te Strophe hat bei mir allerdings nen anderen Text.

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    Original von MarcCologne


    Und einmal die "Dreigroschenoper" mit James Last :D



    Finger weg davon!


    James Last dirigiert nicht mal schlecht, das Manko sind einige der prominenten Schauspieler, die wirklich kaum singen können, sicher gibt es auch einige Höhepunkte... aber als zusammenhängende Oper kann man es sich nicht anhören.

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    Original von romeo&julia
    Gestern strahlte das schweizer Radio drs 2 eine Sendung zu den Einspielungen von Chopins Etuden aus. Es wurden fünf Aufnahmen verglichen und besprochen.

    eine sehr preisgünstige Kennenlern CD ist diese hier:



    In der f-moll Fantasie D 940 ist zwar die typischen Vorschläge etwas exzentrischer Interpretiert - aber sonst eine sehr solide Einspielung... Das "Lebensstürme" Duo zähle ich wie die Fantasie und einige kleinere Werke zu den größten Instrumentalkompositionen Schuberts für 2 Pianisten. Mir gefällt die Überlegung, Schuberts 4händige Kompositionen sind von ihrer Besetzung so wegen seiner Affinität zum geselligen Beieinander und der Bedeutung von Freundschaften für ihn.
    Klavierspieler kennen sicher auch seine Militärmärsche wegen des niedrigen Schwierigkeitsgrades gerne bemühte Stücke - klein und wieder groß.

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    Original von observator



    auch eine box mit „sämtlichen“ sonaten (zwar nur 17 und nicht 20 wie bei badura-skoda). neue aufnahme. zum preis von 1 cd! sicher keine fehlinvestition.


    So - nach meinem Kurztrip nach Freiburg in die Uni war ich noch im Rombach und hab mir die Box jetzt auch geholt - von Richter war ich nicht so begeistert - jedenfalls nicht von dieser Sonate -


    Welche Sonaten fehlen denn in der Box?


    Nach schnellem Reinhoren in D 960-Satz 1 und D 958 kann ich schon mal sagen, dass sich der Kauf rentiert hat - und nicht nur wegen des Preises.


    Gibt es eigentlich auch eine Einspielung von Ivo Pogorelich?

    Ich hab mir die Aufnahme jetzt von Brilliant Classics geholt - wie es sich dort mit den Pausen verhält hab ich noch nicht festgestellt.


    - ich finde grade keine Abbildung aber es ist eine rote Kartonbox mit Gulda drauf und wenn ich mich richtig entsinne 9 CDs in Papphüllen. -


    so die hab ich jetzt...


    habe die tage schon mal in liszt und schubert reingehört...


    die h-moll sonate finde ich top...
    dann hab ich mir die D 960 angehört - ich finde er spielt den anfang zu klassisch - kommt dann langsam rein in den stil und spielt ein ausgezeichnetes tempo im schlusssatz
    von den anderen schubertsonaten weiss ich noch nicht so ganz, was ich von ihnen halten soll - nach dem ersten hören gefielen mir die frühen sonaten sogar besser als die späten (bis auf D 960 nat.).


    aber richter scheint bei den aufnahmen von einer husterwelle geplagt zu sein, jedenfalls sein publikum ist nicht zimperlich *grml*

    Entschuldigung :(


    Leider habe ich meine Schumannnoten + Aufnahmen gerade verliehen - sonst würde ich dir die Stelle Beschreiben - aber aus der Erinnerung weiss ich, dass es statt aufs A vom F wieder runter geht ich meine aufs D oder E, dann dort verweilt um dann wieder aufs F und ab dort wieder normal weiter zum Schluss zu führen. Ich bin mir allerdings nicht sicher.
    Jedoch bleibe ich bei der Meinung, dass wenn man das A nicht einigermaßen bekommt man das Lied nicht singen sollte - man möge mich mit einer herausragenden Aufnahme doch bitte von einem besseren belehren, sollte es nicht so sein ;)


    Max

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    Original von CRC
    Enttäuschend ist für mich - nach furiosem Start - die Karriere von Olaf Bär verlaufen. In der "Dichterliebe" (Ich grolle nicht) muss Bär bei der Schlange, die am Herzen frisst, nach unten transponieren. Dietrich Fischer-Dieskau hat die Höhe. Das klingt dann schon ganz anders.


    Es ist aber auch nicht ohne... den Ton bekommt man schon - aber so richtig sauber und mit viel reserve bekommt ihn nur ein Tenor (ich habe mit der Stelle enorme Probleme... würde mir allerdings nie anmaßen die Stelle tiefer zu singen)...


    Du meinst, er hat die einzelne Stelle runtertransponiert? Wie soll denn das Funktionieren? Hat er das ganze Lied tiefer gesungen oder wie? Wenn man eine einzelne Stelle tiefer singt dann muss man doch irgendwo die Harmonik anpassen... in die Dominante wechseln oder so.... das wäre ja grausam.
    Wahrscheinlich hat er einfach die tiefe Variante gesungen (es gibt derer ja zwei) die sich leider viel viel schlechter anhört... (sie hat kurz einen Orgelpkt.)


    Max

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    Original von Draugur
    Schokolade für die Ohren, ähnlich zuckersüß wie Schubertls "Litanei"...


    Litanei erinnert mich ab und zu ein wenig an das Ave Maria - geht es noch jemandem so?


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    Original von Draugur
    Ersteres versuche ich im Gesangsunterricht zu singen, wobei es sich auch in der "tiefen" Fassung in einem für mich recht hohen Register abspielt, und beim zweiten möchte ich irgendwann mal die verzwickte Klavierbegleitung können.


    auf welche Töne beläuft sich denn dein Stimmumfang?

    eben bin ich über Fi-Di und Eisler gestolpert - ist die CD empfehlenswert? Der Inhalt ist ähnlich wie auf Goernes CD:




    1.Spruch 1939
    2.In die Städte kam ich
    3.An die Überlebenden
    4.Über die Dauer des Exils
    5.Zufluchtsstätte
    6.Elegie 1939
    7.An den Schlaf
    8.An den kleinen Radioapparat
    9.In den Weiden
    10.Frühling
    11.Auf der Flucht
    12.Über den Selbstmord
    13.Gedenktafel für 4000 Soldaten, die im Krieg gegen Norwegen versenkt wurden
    14.Spruch
    15.Hotelzimmer
    16.Die Maske des Bösen
    17.Despite these miseries
    18.The only thing
    19.Die letzte Elegie
    20.Unter den grünen Pfefferbäumen
    21.Die Stadt istnach den Engeln genannt
    22.Jeden Morgen, mein Brot zu verdienen
    23.Diese Stadt hat mich belehrt
    24.In den Hügeln wird Gold gefunden
    25.In der Frühe
    26.Erinnerung an Eichendorff und Schumann
    27.An die Hoffnung
    28.Andenken
    29.Elegie 1943
    30.Die Landschaft des Exils
    31.Verfehlte Liebe
    32.Monolog des Horatio


    Mich schreckt aber wieder der späte Aufnahmetermin... oder kennt ihr Alternativen?

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    Original von Theophilus


    du solltest den Anteil an deutschsprachigen Interpreten erhöhen. Da du offensichtlich gerne Sängerinnen hörst, such einmal bei Christa Ludwig und Brigitte Fassbaender (von Ludwig gab es zumindest immer eine schöne EMI-CD mit Liedern; auch Gundula Janowitz sowie Elly Ameling und Helen Donath sind erwähnenswert).


    Von Dietrich Fischer-Dieskau musst du ältere Aufnahmen nehmen (am besten aus den 50ern),


    Eigentlich hätte ich ja lieber Tenöre... aber das waren so die CDs die der Klassikladen so hergab... wundersam - Die Zyklen gabs fast nur von Männern und LiederCDs von Frauen...


    Ich habe ja ein Volumen davon (Franz Schubert Lieder Volume 3 (die 3 Zyklen), die mir gut gefallen, bis auf das Rauschen *grml*) - Diese hier in etwas dezenterer Aufmachung (ohne Übersetzungen usw.):



    ... dann habe ich noch eine einzelne Platte (Ausgewählte Lieder der Romantik -> DG 135 026 http://www.btinternet.com/~john82khr/Privilege135.htm) von Fi-Di (Jörg Demus begleitet) mit Schubert und Schumann auf der A-Seite (der B-Seite kann ich nichts abgewinnen)... da steht auch wieder kein Datum drauf *grml*. Plattencover findet sich keines doch Titelbild ist dieses hier:



    Adolph Menzel: "Die Schwester des Künstlers im Wohnzimmer"


    Wenn ich das jetzt richtig Überblicke fehlen mir also diese 2 Trümmer?:




    Nur schade, dass ich mir die 100€ nicht leisten kann. :(