Beiträge von Norbert

    "Auf der Zielgeraden" meines großen Vergleichshörens von Brahms' 2. Sinfonie beschäftige ich mich derzeit mit:



    Danach wird folgen:



    Ich habe in den letzten Wochen mehr als zwei Dutzend verschiedene Aufnahmen gehört, fünf oder sechs werden wohl noch in meinen CD-Spieler eingelegt werden. Auch wenn ich der Sinfonie noch nicht überdrüssig bin, werde ich bei den anderen Sinfonien wesentlich selektiver vorgehen, wenn ich meine bevorzugten Einspielungen der Werke herausfinden möchte.

    Lieber Garaguly und lieber timmiju,


    als da wären die sich in meinem Eigentum befindlichen, sehr empfehlenswerten:


    und

    Hallo miteinander,


    ich hatte Orfeos letzten Beitrag freigeschaltet, ohne mir den Link genauer anzuschauen.


    Meine Moderatorenkollegen wiesen darauf hin, dass er problematisch erscheint, weil dadurch der Bayerischen Staatsoper Einnahmen entgehen könnten. Das ist zwar nichts außergewöhnliches mehr, aber ich kann den Standpunkt sehr gut nachvollziehen (gerade in Corona-Zeiten, in denen massiv Einnahmen weggebrochen sind) und habe daher den Link entfernt.


    Nichts für ungut, lieber Orfeo.


    Norbert als Moderator

    Eine gute Idee. Brahms' 2. Sinfonie habe ich lange nicht mehr gehört, genauer, seit gestern.


    Deswegen befindet sich gerade folgende CD in meinem CD-Spieler:



    Der Zufall will es, dass Haitinks Aufnahme fast genauso alt ist wie die von Asahina. Sie entstand im März 1990.

    Der musikalische Tag beginnt mit:


    John Eliot Gardiner dirigiert das Orchestre Révolutionnaire et Romantique; Aufnahme vom November 2007


    -ein guter Beginn, denn diese Aufnahme, die ich nach einigen Jahren mal wieder höre, gefällt mir heute wesentlich besser als damals. Eine sehr schön transparente Aufnahmen mit flüssigen Tempi, aber keinesfalls "seelenlos". Es sind für mich Engagement und Hingabe spürbar.

    Lieber Stimmliebhaber,


    Günter Wand ist kein passendes Beispiel, denn zwar gab er mit 62 Jahren den Chefdirigentenposten beim Gürzenich-Orchester auf, übernahm dann allerdings 1982, mit 70, den Posten des Chefdirigenten beim NDR Sinfonieorchester.


    Aus dem Stegreif fallen mir noch folgende Beispiele ein: Marek Janowski übernahm im August 2019, mit 80, den Chefdirigentenposten bei der Dresdner Philharmonie, Lorin Maazel war 72, als er Chefdirigent der New Yorker Philharmoniker wurde, gar 82, als er bei den Münchner Philharmonikern den gleichen Posten antrat.

    Riccardo Muti ist seit 2010 Chef beim Chicago Symphony Orchestra und wurde 1941 geboren. Herbert Blomstedt war auch schon weit im Rentenalter, als den Chefposten beim NDR SO und danach beim Gewandhausorchester antrat. Nicht zu vergessen Pierre Monteux, der 1961, mit 86, Chefdirigent beim London Symphony Orchestra wurde.


    Die Beispiele stellen sicherlich nicht die Regel dar, aber unterstützen die Aussage von Perikles.

    Lieber rolo,


    u.a. diese Aufnahme habe ich mir für morgen vorgenommen.


    Jetzt höre ich erstmals eine Neuerwerbung (naja, "gebraucht, sehr gut" für knappe 9 € (inkl. Porto) erstanden):



    Die Aufnahme war einige Jahre auf meinem Wunschzettel ,aber die Preise haben mir nie gefallen.

    Das warten hat sich gelohnt. Ich liebe das Werk; Myung-Whun Chung bürgt so gut wie immer für höchste Qualität, und Keith Lewis gefällt mir als Faust bislang sehr gut. Zudem eine exzellente Klangqualität und ein wunderbar transparentes Orchesterspiel. Kann so weiter gehen...:thumbup:;)

    Derzeit im CD-Spieler:



    -Sinfonie Nr. 2, die mich im positiven Sinne etwas sprachlos macht. So transparent, so detailfreudig, so unendlich zart verspielt im Allegretto grazioso, so fein abgestuft, so spielfreudig habe ich die Sinfonie sehr selten gehört.


    Ich besitze die Gesamtaufnahme seit über acht Jahren und ich schätze sie sehr, u.a. weil Bychkov jeder Sinfonie einen eigenen Charakter verleiht. Warum höre ich sie dann aber so selten?

    Auf der Suche nach den favorisierten Aufnahmen der Brahms Sinfonien...


    Derzeit im CD-Spieler:



    Eigentlich, ja "eigentlich" stehen meine vier Favoriten für drei Nominierungen bei der 2. Sinfonie schon fest (bei den anderen Sinfonien habe ich keine eindeutigen Präferenzen), aber der Kopfsatz dieser Janowski Einspielung gefällt mir ebenfalls ausgezeichnet. Recht schnelles Tempo (19:02 mit Wiederholung), aber dennoch mir Ruhe und viel Liebe zum Detail gespielt.

    Zu der sehr gelungenen Aufnahme der 7. Sinfonie gesellt sich eine fast schon als sensationell zu bezeichnende Einspielung der kompletten Balletmusik zu "Die Geschöpfe des Prometheus". "Spielfreude pur" lautet die Überschrift, musizieren auf der "Stuhlkante", sehr differenziert in den Orchesterfarben des Originalklangensembles, ebenso feinsinnig in den dynamischen Abstufungen und der Frische der Tempi.


    Bei einer musikalischen Qualität wie dieser ist es noch unverständlicher, dass Beethovens Opus 43 so selten zu hören ist.

    Heute erhalten:



    -Ich befinde mich zwar erst im Allegretto der 7. Sinfonie, bin aber bereits sehr angetan. Schnelle, aber nicht "seelenlose" Tempi, sehr gute Balance zwischen den einzelnen Orchestergruppen, hervorragende, natürlich-transparente, Klangtechnik.

    Den, dass Du, lieber Norbert, nicht ganz Unrecht haben könntest! Sowohl hinsichtlich der positiven Aspekte, die Du ja auch erwähnst als eben dann auch der negativen. Mir war das auch ein bisschen zu 'leer' - aber das müsste ich anhand anderer Aufnahmen erstmal versuchen zu verifizieren.


    Grüße

    Garaguly

    Danke für die Rückmeldung.


    Ich höre derzeit:



    CD 5: Beethoven, Sinfonien 1 und 2, Ouvertüre "Die Geschöpfe des Prometheus"

    Und, lieber Garaguly, welchen Eindruck hattest Du?


    Da mir heute Nachmittag auch wieder der Sinn nach Franz Liszt steht, höre ich:


    Für das


    Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur, op. 83


    nominiere ich:



    Im Die Klavierkonzerte von Brahms - Zwei Symphonien mit piano obbligato -Thread schrieb ich 2006:



    Dem ist fast 15 Jahre später nicht viel hinzuzufügen, abgesehen davon, dass diese Aufnahme von allen zwölf zum Vergleich gehörten die "stimmungsvollste" war. Vom ersten, wunderbar gespielten Hornsolo bis zum letzten Takt des Finalsatzes herrscht das Gefühl der Freude am gemeinsamen Musizieren vor.



    Das Duo Hans Richter-Haaser und Herbert von Karajan harmoniert ebenfalls prächtig. Der Pianist beherrscht sowohl die "heldischen" Töne als auch die zarten, lyrischen und wird in gleicher Manier vom Dirigenten und dem bestens disponierten Orchester unterstützt. Gemessen am frühen Stereo-Zeitalter (aufgenommen im November 1958) gibt es keine klanglichen Einwände.



    Die Überraschung. Auch Gerhard Oppitz und Sir Colin Davis (zum Zeitpunkt der Aufnahme im Januar 1993 gerade nicht mehr Chefdirigent des SO des Bayer. Rdfs.) bilden eine musikalische Einheit, die das Werk in voller Größe zur Geltung kommen lässt. Die hervorragende Klangtechnik gab letztendlich den Ausschlag für diese Aufnahme und nicht für z.B. Fleisher/Szell, Richter/Leinsdorf, Arrau/Giulini oder Ashkenazy/Haitink, die ich ebenfalls ohne Schwierigkeiten hätte nominieren können.

    Ich hab grad keinen besseren Thread gefunden für diese Ankündigung:

    Heute 25.4. 17:25 Uhr auf ARTE: Joana Mallwitz dirgiert Mozarts Ouvertüre zur „Zauberflöte“ und Tschaikowsky's Sinfonie Nr. 6 Pathetique. Es spielt das Konzerthausorchester Berlin. In der Mediathek noch verfügbar bis Ende Juli.

    Lieber patebino,



    ein geeigneterer Thread wäre zum Beispiel dieser gewesen: bald im TV .....


    Ich habe mir erlaubt, die letzten Beiträge dorthin zu verschieben.


    Viele Grüße


    Norbert als Moderator