Beiträge von Norbert

    Mir ist's gerade hiernach:


    Nikolaus Harnoncourt - Walzer Revolution

    Mozart: Kontretänze KV 603 Nr. 1 & KV 609 Nr. 1 & 4; 6 Deutsche Tänze KV 571

    +J. Strauss I: Radetzky-Marsch op. 228 (Urfassung); Erste Kettenbrücke-Walzer op. 4; Schäfer-Quadrille op. 217; Der Carneval in Paris-Galopp op. 100; Walzer a la Paganini op. 11

    +Lanner: Pas de neuf nach Mercadante; Sehnsuchts-Mazur op. 89; Hans Jörgel-Polka op. 194; Malapou-Galopp op. 148a; Hexentanzwalzer op. 203; Marsch aus Corso Donati-Ballett; Cerrito-Polka op. 189; Jagd-Galopp op. 82; Die Schönbrunner-Walzer op. 200

    Concentus Musicus Wien, Nikolaus Harnoncourt

    Sony, 2011

    Die Interpretation von Mendelssohns Oktett ist "zupackend" und schwungvoll, eher auf der "raueren" als auf der "gemütlichen" Seite. Ich war sehr angetan, aber auch Enescus noch unbekanntes Werk hinterließ bei mir einen sehr guten Eindruck, so dass ich mir eine weitere Aufnahme beider Werke gönne:


    Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)

    Oktett op.20

    +George Enescu (1881-1955): Oktett für Streicher op. 7

    Emmanuel Coppey, Anna Egholm, Lorenzo Gatto, Luka Ispir, Amia Janicki, Liu Pelliciari, Karen Su, Edoardo Zosi, Benedetta Bucci, Miguel da Silva, Violaine Despeyroux, Riana Anthony, Stefano Cerrato, Zachary Mowitz

    Fuga Libera, 2022

    Brandneu (seit gestern) ist erhältlich:



    Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)

    Streichoktett Es-Dur op. 20

    +George Enescu (1881-1955)

    Streicheroktett op.7

    Belcea Quartet, Quatuor Ébène

    Erato, 2024


    -Mendelssohns Oktett, das ich gerade höre, ist mir sehr gut bekannt, dasjenige von George Enescu hingegen noch gar nicht. Ich bin also gespannt...

    wen es interessiert, der kann sich das Neujahrskonzert der Wiener bestellen



    Es erscheint auch als CD Ende Januar. Streamen geht jetzt schon

    Bedauerlicherweise ist es so, dass Sony seit einigen Jahren, zumindest in der Streaming-Version, den Applaus nach den Stücken weglässt, was den Mitschnitten komplett die Atmosphäre nimmt. Stellenweise ist es sogar zu hören (zumindest per Kopfhörer), dass der Applaus "weggenommen" wurde, was diese Vorgehensweise noch ärgerlicher macht.


    Ich erwarte nicht, dass der ganze Applaus nach den Stücken festgehalten wird; die gängige Praxis aus vielen Neujahrskonzerten, den Applaus ein paar Sekunden hören zu lassen und ihn dann auszublenden, hat sich für mich als sehr praktikabel erwiesen, aber spontane Reaktionen des Publikums wegzulassen in einem Konzert, das auch von Emotionen lebt, macht die Veröffentlichung per Streaming steril und somit sinnlos, zumal das Konzept des Ausblendens des Publikums nicht konsequent durchgehalten wurde/werden konnte.


    Die ersten Takte des "Donauwalzers", die vom Applaus unterbrochen werden, sind zu hören, ebenso das Lachen im Publikum als Yannick Nézet-Séguin seinen Neujahrsgruß mit den Worten "Please do not worry, we will play it" beginnt, die Neujahrsansprache ist der einzige Track, bei dem der Applaus original belassen wurde, während beim abschließenden Radetzky-Marsch zwar das von Neujahrskonzerten bekannte leisere und lautere Klatschen zu hören ist, nicht aber die überschwängliche Freude des Publikums, als der Dirigent den Marsch im Publikum dirigierte.


    Was soll das? Ist das auf CD auch so?

    Sturmtief "Elli" sorgt dafür, dass ich heute keinen Fuß vor die Haustür setzen werde.


    Stattdessen höre ich sehr selten gehörtes:


    Ludwig van Beethoven (1770-1827)

    Schottische Volkslieder op.108

    +Klaviertrio WoO. 39; Rondo op. 51, 1 f. Klavier

    Klaus Mertens, Jaap ter Linden, Daniel Sepec, Richard Fuller

    NCA, 1998

    Danke für den Hinweis, lieber Gregor.


    Da ich die Oper (als eine der sehr wenigen von Verdi) noch gar nicht kenne und die Besetzung mit Antonietta Stella, Ettore Bastianini und Franco Corelli sehr interessant klingt, werde ich sie mir demnächst mit großem Interesse zu Gemüte führen...

    Ich höre derzeit u.a. sehr gerne Scheherazade von Nikolai Rimsky-Korssakoff. Heute ist diese Aufnahme an der Reihe:



    Nikolai Rimsky-Korssakoff (1844-1908)

    Scheherazade op.35

    +Modest Mussorgsky: Eine Nacht auf dem kahlen Berge

    London Philharmonic Orchestra, Bernard Haitink, David Lloyd-Jones

    Philips, 1971

    YNS war wunderbar, er hatte richtig Bock auf das Ding, hatte sichtlich gute Laune und Spaß am Dirigieren, an der Musik und wirkte ansteckend mit seiner Art.

    Ohne Partitur habe ich noch nie jemanden das NJK dirigieren gesehen - oder ich kann mich nicht daran erinnern. Der erste Kontakt, der in Erinnerung ist, war Maazel 1986 (live); ob er eine Partitur nutzte, weiß ich nicht.


    Das mit dem auswendig dirigieren finde ich sehr interessant, lieber Accuphan.


    Zumindest Carlos Kleiber (1989 und 92) wird ebenfalls ohne Partitur dirigiert haben, aber bei anderen Dirigenten könnte ich es aus dem Stegreif auch nicht sagen.


    Zitat

    Bleibt abzuwarten, wann die erste Frau das Ding dirigieren darf.


    Voraussetzung dafür ist, dass ein Dirigent ein Abonnementskonzert der Wiener Philharmoniker dirigiert haben muss, um zum Neujahrskonzert eingeladen zu werden. Das ist bei der Damenwelt bisher nur bei Mirga Gražinytė-Tyla der Fall, die das letztes Jahr zum ersten Mal tat. Diese Saison werden Joana Mallwitz (Salzburger Festspiele) und Karina Cannelakis (Mozartwoche Salzburg) die Philharmoniker dirigieren. Das wird wohl noch etwas dauern, bis zum ersten Mal eine Dirigentin das Neujahrskonzert leiten wird.

    Wer hat es gesehen, wie hat es gefallen?


    Nach zwei eher schwerfälligen, zu groß-sinfonischen Jahren hat mir das diesjährige Neujahrskonzert unterm Strich gut gefallen. Yannick Nézet-Séguin wusste, obwohl er debütierte, um welche Veranstaltung es sich es sich hier handelt und bediente das Publikum trefflich, indem er mitpfiff und -klatschte und zum Schluss den Radetzky Marsch aus dem Zuschauerraum dirigierte (ein Novum, wenn ich mich nicht irre).


    Die Programmauswahl, in der erstmals zwei Komponistinnen gespielt wurden, hat mir ebenfalls gut gefallen. Das Dirigat war leicht-beschwingt, kurzum, ich habe mich gut unterhalten gefühlt.


    Nach dem Neujahrskonzert ist vor dem Neujahrskonzert und so vermelden die Wiener Philharmoniker das nächste Debüt: 2027 wird Tugan Sokhiev erstmals das Neujahrskonzert dirigieren.


    Ich bin gespannt...

    Auch die anderen drei Sätze und das oftmals verkitschte "Capriccio Italien" sind vorzüglich gelungen und klingen hervorragend.


    Die Box der Sinfonien gab es mal beim Werbepartner für 12,99 €. Ein Schnäppchen sondergleichen.



    Schade, dass ich nicht früher darauf aufmerksam geworden bin. So mache ich weiter mit den Einzelaufnahmen und höre jetzt:


    Peter Iljitsch Tschaikowsky (1840-1893)

    Symphonien Nr.2 & 3

    Deutsche Radio Philharmonie, Christoph Poppen

    Oehms, 2009/10

    Gestern wurde Tschaikowskys 1. Sinfonie, "Winterträume", gehört.


    Auch wenn es zumindest heute nicht sonderlich winterlich ist bei 5°C und Regen, finde ich die Inspiration gut, da ich die Sinfonie sehr mag.


    Also erklingt bei mir zum ersten Mal:



    Peter Iljitsch Tschaikowsky (1840-1893)

    Symphonie Nr.1 "Winterträume"

    +Capriccio Italien op. 45

    Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, Christoph Poppen

    Oehms, 2009


    -Der erste Satz gefällt mir sehr gut. Er hat "Zug" und wird mit viel Leidenschaft, Detailfreude und Engagement gespielt.

    Ich starte beschwingt in den musikalischen Sonntag:



    Zuerst einmal CD 1 mit den Ouvertüren zu W. Tell; Il Signor Bruschino; Il viaggio a Reims; La gazza ladra; La scala di seta; Il turco in Italia; L'italiana in Algeri.


    Die Interpretationen gefallen mir aber so gut, dass ich mir sehr sicher bin, danach auch noch CD 2 zu hören mit den Ouvertüren zu Barbier; Torvaldo e Dorlinska; La cambiale di matrimonio; Otello; Semiramide; Le Siege de Corinthe; Tancredi


    National Philharmonic Orchestra, Riccardo Chailly

    Decca, 1981/84


    Nichts leichter als das, lieber Maurice:



    Zwar ist die Aufnahme nicht mehr beim Werbepartner JPC erhältlich, aber sehr wohl zu finden, wenn man im Suchfeld "Tschaikowsky Gatti" eingibt und, nachdem keine exakten Treffer angezeigt wurden, auf der rechten Seite oben "Auch nicht erhältliche Artikel" anklickt.

    Auch ich wünsche allen frohe Weihnachten, auch wenn mir musikalisch gar nicht weihnachtlich zu Mute ist.


    Nach



    Dmitri Schostakowitsch (1906-1975)

    Symphonie Nr.8

    Dallas Symphony Orchestra, Andrew Litton

    Delos, 1996


    folgt jetzt:



    Jean Sibelius (1865-1957)

    Finlandia op.26,7

    +Karelia-Suite; En Saga; Pohjolas Tochter; Schwan von Tuonela

    Atlanta Symphony Orchestra, Yoel Levi

    Telarc, 1992

    Ich bleibe Herrn von Suppé treu und höre jetzt sein Requiem, ein Werk, das ich sehr schätze:


    Franz von Suppé (1819-1895)

    Requiem

    Marie Fajtova, Franziska Gottwald, Tomislav Muzek, Albert Pesendorfer, Philharmonischer Chor München, Philharmonie Festiva, Gerd Schaller

    Profil, 2012

    Ich höre gerade:



    CD 2 mit den unbekannteren Ouvertüren


    Die Irrfahrt ins Glück; Juanita; Fatinitza; Das Modell; Der Gascogner; Wiener Jubel-Ouvertüre; Die Frau Meisterin


    Royal Philharmonic Orchestra, Gustav Kuhn


    Ariola, 1990


    -die Aufnahmen höre ich sehr gerne. Sehr spielfreudiges Orchester und stimmige, schwungvolle, aber nicht zu knallige Interpretationen.

    Nach Griffiths ist vor Griffiths, deswegen gönne ich mir eine weitere Aufnahme des Dirigenten:


    Jacques Offenbach (1819-1880)

    Ouvertüren - "Folies symphoniques"

    Ouvertüren aus Les Bavards, Les Bergers, Le Roi Carotte, Monsieur Choufleuri, Les Brigands, Ba-Ta-Clan, Geneviève de Brabant, Monsieur et Madame Denis, La Créole, La Princesse de Trébizonde, Madame Favart, L'Ile de Tulipatan

    Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt, Howard Griffiths

    CPO, 2017

    Ich höre mich weiterhin durch Santtu-Matias Rouvalis Interpretationen der Sinfonien von Jean Sibelius.


    Zurzeit erklingt:



    Jean Sibelius (1865-1957)

    Symphonien Nr.6 & 7

    Gothenburg Symphony Orchestra, Santtu-Matias Rouvali

    Alpha, 2024


    -was mir an der gerade beendeten 6. Sinfonie so gut gefällt, ist, neben der fantastischen Klangqualität, des superben Orchesterspiels, der großen Transparenz, Rouvalis Sinn für feine Rubati, mit denen er aufhorchen lässt und die Leidenschaft, mit der das Orchester zu Höchstleitungen inspiriert. Für mich eine der spannendsten Gesamtaufnahmen der Sinfonien.