Beiträge von Norbert

    danke, da kann man mal sehen, ich hab nicht genau mitgezählt, aber ist schon verblüffend wie kurz mir die Leibowitz-Version vorkommt, auch im Vergleich zur Böhm Fassung, die ja natürlich auch die Wiederholungen wegläßt, weil da alles so durchrauscht, die Kürzungen wären nicht das Problem, die Marriner-Version hat mehr Wiederholungen und ich verstehe, wenn man die weglassen möchte, aber diese grundlose Hektik bei Leibowitz, hat die für Dich irgendeinen Nutzen, den ich vielleicht nicht erkenne? Bei der 1.+6. z.B. von Beethoven bewundere ich Leibowitz über die Maßen sehr, aber vielleicht hat er da nur Glück gehabt, das Neutralität und hohes Tempo bei Beethoven die verkleisterte sonstige Praxis überwunden hatte, aber Schuberts Große braucht vielleicht einen Dirigenten, der gestalten kann und subjektiv eingreift, behutsam. Ich denke, die verschiedenen Dirigenten passen jeweils auf verschiedene Werke mehr oder weniger gut. Das es so extrem ausfallen würde bei dieser CD im Vergleich, hätte ich nie gedacht. Aber wer weiß, vielleicht seh ich das in ein paar Jahren anders und verstehe diese Einspielung dann anders und besser.

    Lieber Gerd, um detaillierter auf die Fragen eingehen zu können, müsste ich mir die Leibowitz Aufnahme wieder einmal anhören.

    Allgemein unterscheide ich nicht so gerne in "schnell und langsam", sondern eher in "passend oder nicht passend" - und da kann's in beide Richtungen gehen.

    Bei Karl Böhm z.B. empfinde ich das einleitende Andante im Kopfsatz der Berliner Aufnahme als zu langsam, schwerfällig, weiß aber, dass sie viele Anhänger hat; in seiner späteren Aufnahme mit der Staatskapelle Dresden (Deutsche Grammophon oder Hänssler/Profil) verspüre ich viel mehr "Feuer" und Leidenschaft, "Jugendlichkeit".


    Klar können sich Höreindrücke im Laufe der Jahre ändern, aber ich denke, es ist vollkommen in Ordnung, wenn man zu der ein oder anderen Aufnahme keinen "Zugang" findet.


    Vielleicht (sofern noch nicht geschehen) schaust Du mal in den Auf den Spuren von Beethoven? - Franz Schubert: Sinfonie Nr. 9 C-Dur, D 944 "Die Große" -Thread. Dort können wir ggfs. uns weiter über Leibowitz und andere Dirigenten austauschen.

    Ich bin wirklich großer Leibowitz-Anhänger, aber bei Schubert ist das Tempo zu schnell, man glaubt, Leibowitz wolle die Intention Schuberts geradezu verhindern. Nichts von Lyrik oder Melancholie, kein Platz für irgendein Gefühl, und statt geistigem Feuer wie bei Beethoven fängt man wohl eher an zu frieren. Warum hat L. diese Schubert-Symphonie so gejagt und auch gekürzt?

    Lieber Gerd,


    ich habe die Aufnahme von Schuberts 9. (8.) mit Leibowitz zwar lange nicht mehr gehört, aber aus dem Gedächtnis heraus hat er nichts gekürzt, sondern er hat auf alle Wiederholungen verzichtet. Das war zu Zeiten von Leibowitz gängige Praxis, Karl Böhm ist genauso verfahren und dadurch kommen Dir die Spielzeiten so kurz vor.

    Lieber Klassikfan, das mag sein, den kenne ich noch gar nicht, aber das war ein Irrtum.


    Ich hatte einen "Platzhalter" im Thread über Beethovens 10. Sinfonie ausgebessert und die Bestellnummer immer noch im Zwischenspeicher.


    Aber ich werde mir bei Gelegenheit gerne die Gesamtaufnahme zu Gemüte führen.

    Und weil's gestern so schön war folgt heute:


    Vincenzo Bellini (1801-1835)

    I Puritani

    Künstler: Richard van Allan, Beverly Sills, Nicolai Gedda, Louis Quilico, Heather Begg, Paul Plishka, London Philharmonic Orchestra, Julius Rudel

    Label: DGG, ADD, 73


    Zugegeben, es gibt leichte Bedenken wegen des sehr speziellen Timbres von Beverly Sills, das mir nicht immer zusagt, aber insbesondere auf den Arturo von Nicoali Gedda bin ich schon sehr gespannt.

    Lieber Apollon,


    ich habe noch nicht alles aus der Box gehört. CDs 4 und 5 kommen zu einem späteren Zeitpunkt dran.


    Hm, "ungenügendes Orchesterspiel" konnte ich nicht zwingend hören, aber auf der anderen Seite ist das Sinfonieorchester aus Sydney natürlich nicht gleichzusetzen mit dem Concertgebouworchester.


    Mein Fazit fällt auch entsprechend aus: Gut, aber Concertgebouw ist besser, brillanter, farbiger, auch stimmungsvoller und mitreißender.

    Danke für die Blumen, lieber Fiesco. ;)


    "Gescheit" ist die Oper auf jeden Fall. Ab und an widme ich mich gerne einmal dem Belcanto, und bereits hörte ich diese Woche ja auch



    Auch wenn Stefano Secco seine Sache in der Kuhn-Aufnahme sehr gut machte, sang Alfredo Kraus doch eindeutig in einer anderen Liga.

    Mir ist gerade nach Oper zu Mute:



    Vincenzo Bellini (1801-1835)

    I Puritani

    Montserrat Caballe, Alfredo Kraus, Julia Hamari, Matteo Manuguerra, Agostino Ferrin, Ambrosian Opera Chorus, Philharmonia Orchestra, Riccardo Muti


    "Erstkontakt" mit dieser Aufnahme, aber anhand der Besetzung kann er nur positiv ausfallen.

    Ich höre mich derzeit durch diese Box:


    Sergej Rachmaninoff (1873-1943)

    Sämtliche Symphonien & Orchesterwerke

    Sydney Symphony Orchestra, Vladimir Ashkenazy


    Symphonien Nr. 1-3 (op. 13, 27, 44); Jugendsymphonie (1891); Caprice bohemien op. 12; Die Insel des Todes op. 29; Scherzo d-moll; Symphonische Tänze op. 45; Der Fels op. 7; Vocalise op. 34 Nr. 14; Aleko (Ausz.); Scherzo d-moll

    +Rachmaninoff / Respighi: 5 Etudes Tableaux Prinz Rostislav


    Rachmaninoff und Ashkenazy ist eine gute Kombination. :thumbup:Ich kenne und besitze die Gesamtaufnahme der Sinfonien mit dem Concertgebouw Orchester (Decca) und dem Philharmonia Orchestra (Signum). Nun ist es also Zeit, diese Einspielungen kennen zu lernen, die zeitlich zwischen beiden Gesamtaufnahmen entstanden ist.

    Die Aufnahme hatte ich auch vor nicht allzu langer Zeit gehört. Ein sehr intensiv musizierter, bewegender Konzertmitschnitt.


    Ich mache indes weiter mit:


    -Schubert, Sinfonie Nr. 8


    Hier klingt es gar nicht nach einem hundertfach heruntergespieltes Repertoirestück, sondern ich höre wunderbar sonore Kontrabässe im ersten Satz, einen gelungenen Wechsel zwischen Lyrik und Dramatik in beiden Sätzen und liebevoll ausgelotete Solistenstellen und eine feinsinnig abgestufte Dynamik. Auch hier: Daumen hoch.


    Und weil's so schön war, folgt nun: Franz Schubert / Gustav Mahler: Streichquartett Nr. 14 "Der Tod und das Mädchen" (Orchesterversion)

    -Ein Werk, das ich, wenn überhaupt schon einmal, nicht häufig gehört habe.

    Beim Ausbessern der "Platzhalter" des seit über neun Jahren brach liegenden Thread höre ich mich durch diese vor einem Jahr erschienene Box:



    Heinz Rögner - Konzertmitschnitte aus dem Leipziger Gewandhaus 1994-2001

    Felix Mendelssohn: Meeresstille und glückliche Fahrt op. 27

    +Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 6 "Pastorale"

    +Franz Schubert: Symphonie Nr. 8 "Unvollendete"

    +Franz Schubert / Gustav Mahler: Streichquartett Nr. 14 "Der Tod und das Mädchen" (Orchesterversion)

    +Max Reger: Mozart-Variationen op. 132

    +Maurice Ravel: Le Tombeau de Couperin

    +Anton Bruckner: Symphonie Nr. 6

    +George Gershwin: An American in Paris

    Künstler: MDR Sinfonieorchester Leipzig, MDR Kammerphilharmonie, Heinz Rögner


    Ich bin zwar noch bei CD I (Felix Mendelssohn: Meeresstille und glückliche Fahrt op. 27 +Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 6 "Pastorale"), aber bisher sehr angetan von den Stimmungen, die Heinz Rögner hier zu vermitteln weiß. Mendelssohns nicht allzu häufig zu hörende Ouvertüre beginnt sehr ruhig, bedächtig und bildet einen schönen Kontrast zum schnelleren zweiten Teil des Werkes.

    Bei der "Pastorale" beherzigt der Dirigent Beethovens Ausspruch "Mehr Ausdruck der Empfindung als Malerei" und nutzt die moderaten Tempi (12:16, 14:15, 3:26, 4:04, 10:45 [10:18 ohne Applaus]), um der reichhaltigen Gefühlswelt, die in der Sinfonie offenbart werden, Ausdruck zu verleihen, ohne sich in ihnen zu verlieren. Das "Gewitter" ist kein "Effektstück", sondern fügt sich harmonisch in das Gesamtgeschehen ein, der Finalsatz ist schlichtweg großartig. Die feinen Ritardandi zum Schluss der Sinfonie verstärken diesen Eindruck noch.


    Ich bin gespannt auf die anderen CDs...

    Lieber Apollon,


    okay, die Chorwerke Bruckners sind wiederum nicht so mein Fall. Deswegen habe ich an die von Dir abgebildeten Aufnahmen keine detaillierte Erinnerung mehr.

    Die Bruckner Sinfonien sind natürlich nicht jedermanns Geschmack. Ich liebe sie heiß und innig, kann aber sehr gut nachvollziehen, wenn man sich mit ihnen schwer tut. Heinz Rögners Interpretationen zeichnen sich durch rasche Tempi und druch Vermeidung jeglicher "Weichzeichnerei" aus.


    Ich lernte Heinz Rögner vor knapp 20 Jahren kennen, als ich diese längst vergriffene Box kaufte:



    Inspiriert durch unseren Austausch habe ich spontan Lust bekommen, mich durch diese Box zu hören:


    Heinz Rögner - Konzertmitschnitte aus dem Leipziger Gewandhaus 1994-2001

    Felix Mendelssohn: Meeresstille und glückliche Fahrt op. 27

    +Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 6 "Pastorale"

    +Franz Schubert: Symphonie Nr. 8 "Unvollendete"

    +Franz Schubert / Gustav Mahler: Streichquartett Nr. 14 "Der Tod und das Mädchen" (Orchesterversion)

    +Max Reger: Mozart-Variationen op. 132

    +Maurice Ravel: Le Tombeau de Couperin

    +Anton Bruckner: Symphonie Nr. 6

    +George Gershwin: An American in Paris

    Künstler: MDR Sinfonieorchester Leipzig, MDR Kammerphilharmonie, Heinz Rögner


    Mendelssohns Ouvertüre, die gerade verklang, ist wunderbar stimmungsvoll gelungen. Beethovens "Pastorale", die nun folgt, macht ebenfalls Lust auf mehr.

    Lieber Apollon,


    das ist in der Tat eine hervorragende Aufnahme, eine von vielen mit dem für mich komplett unterschätzten Heinz Rögner. Auch z.B. seine Bruckner Aufnahmen sind ganz ausgezeichnet.


    Ich höre jetzt:



    Antonin Dvorak (1841-1904)

    Symphonie Nr.9

    +Janacek: Sinfonietta op. 60

    Künstler: Anima Eterna Brugge, Jos van Immerseel


    "Hipper" Janacek und Dvorak. Ich bin gespannt.

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    Und zumindest digital wird Fabio Luisis Nielsen-Zyklus für die DG ebenfalls morgen vollendet. Wahrscheinlich kommt das über kurz oder lang in einer CD-Box.

    Lieber Joseph, im April wird die Box erscheinen:


    Zitat


    Produktinformation

    Deutsche Grammophon präsentiert den mit Spannung erwarteten zweiten Teil des Projekts von Fabio Luisi und dem Danish National Symphony Orchestra, die gesamten Sinfonien und Konzerte von Carl Nielsen aufzunehmen. Mit den Sinfonien Nr. 1 und 3 schließt dieses Album an die erste Veröffentlichung an, die die Nr. 4 und 5 umfasste. Nach der digitalen Veröffentlichung der dritten Folge wird eine 3-CD-Edition mit allen sechs Sinfonien erscheinen, die mit der zweiwöchigen Nielsen-Konzertreihe der Künstler im Kopenhagener DR Koncerthuset im April 2023 zusammenfällt.


    Quelle

    Das nehme ich als Kompliment, lieber Norbert. Es freut mich, dass das Werk bei Dir auf so großes Interesse stößt. Ich finde, es ist das am leichtesten zugängliche Orchesterwerk von César Franck. Lohnenswert sind freilich auch die übrigen.

    Das darfst Du gerne, lieber Joseph.


    Ich kenne das Werk schon lange, aber es hat erst jetzt "klick" gemacht und seitdem höre ich es "rauf und runter". Es stimmt wohl, dass "Le chausseur maudit" das am leichtesten zugängliche Werk ist, wenngleich ich insbesondere "Les Eolides" auch sehr mag.

    Einen herzlichen Dank auch an astewes , Garaguly und Thomas Pape .

    Der Zuspruch tut gut, auch wenn nach über einem halben Jahr der Schmerz und die Trauer zum Glück nicht mehr so präsent sind.


    Derweil höre ich gerade:


    Cesar Franck (1822-1890)

    Symphonische Variationen für Klavier & Orchester

    +Le Chasseur maudit

    +Strauss: Burleske für Klavier & Orchester; Tod und Verklärung

    Ekaterina Litvintseva, Nordwestdeutsche Philharmonie, Jonathan Bloxham


    Ohne Joseph II. wäre ich niemals auf diese Aufnahme gestoßen, und mit dieser Aufnahme stieß er ungewollt einen kleinen "Le Chasseur maudit-Hype" bei mir an...

    Heute vor 188 Jahren wurde diese Oper uraufgeführt. Grund genug, um mich mal wieder dieser gelungenen Aufnahme zu widmen:



    Vincenzo Bellini (1801-1835)

    I Puritani

    Stefania Bonfadelli Sopran

    Stefano Secco Tenor

    Vladimir Chernov Bariton

    Michele Pertusi Bass

    Annamaria Popescu Mezzosopran

    Angelo Nardinocchi Bass

    Mario Bolognesi Tenor

    Coro del Teatro Massimo Bellini di Catania

    Orchestra del Teatro Massimo Bellini di Catania

    Gustav Kuhn

    Meine tägliche Portion Franck gib mir heute. ;)


    Ich höre derzeit:


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    Cesar Franck (1822-1890)

    Symphonie d-moll

    +Symphonische Variationen für Klavier & Orchester

    Jorge Bolet, Concertgebouw Orchestra, Riccardo Chailly


    Ach ja, das Orchesterspiel ist schon hervorragend, die Tempi sind recht getragen (20:41, 11:23, 11:27), aber im ersten Satz geht's mir ein bisschen schwerfällig zu. Im zweiten Satz, der derzeit erklingt, habe ich ein ähnliches Gefühl. Der Esprit eines Alain Altinoglu z.B., dessen neue Aufnahme ich neulich hörte, fehlt hier schon sehr.


    Beethovens 7. Sinfonie hatte ich heute auch schon gehört, zusammen mit der 8. und der Konzertouvertüre für Orchester "Con Brio" von Jörg Widman:


    Ludwig van Beethoven (1770-1827)

    Symphonien Nr.1-9

    Beethoven - The Symphonies and Reflections

    Staud: Maniai für Orchester

    +Mochizuki: Intermezzo zu Beethovens Symphonien Nr. 2 & 6 "Nirai"

    +Schtschedrin: Beethovens Heiligenstädter Testament

    +Serksnyte: Fires

    +Kancheli: Dixi für Chor und Orchester

    +Widmann: Konzertouvertüre für Orchester "Con Brio"

    Künstler: Christiane Karg, Mihoko Fujimura, Michael Schade, Michael Volle, Chor des Bayerischen Rundfunks, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Mariss Jansons

    Wenn man sich durch die sinfonischen Dichtungen des Herrn Franck rauf und runter hört, dann darf Herr Cluytens nicht fehlen:


    Cesar Franck (1822-1890)

    Le Chasseur maudit

    +Les Eolides; Les Djinns; Redemption

    Aldo Ciccolini, Orchestre National de Belgique, Andre Cluytens

    Es ist bei dieser Meinung geblieben. Insbesondere die letzten beiden Sinfonien haben mich in ihrer Intensität begeistert. Die Aufnahmen werde ich sicherlich nicht zum letzten Mal gehört haben.


    Nun aber wieder zu einem Komponisten, dessen Werke ich in letzter Zeit mit ebenfalls viel Vergnügen gehört habe, ibs. was die sinfonischen Dichtungen angeht:


    Cesar Franck (1822-1890)

    Symphonie d-moll

    +Le Chasseur maudit; Les Eolides

    Arnhem Philharmonic Orchestra, Roberto Benzi

    ich empfehle:

    on hearing the first cuckoo in spring

    Das mache ich gerade und zwar eingespielt von Norman del Mar und der Bournemouth Sinfonietta:



    Frederick Delius (1862-1934)

    Orchesterwerke

    Song before Sunrise; 2 Aquarelles; On Hearing the first Cuckoo; Summer Night on the River; Intermezzo & Serenade aus "Hassan"; Late Swallows; Irmelin-Prelude; Intermezzo aus "Fennimore and Gerda"

    Künstler: Bournemouth Sinfonietta, Norman del Mar


    Okay, vielleicht wirkt das Stück mehr bei entsprechendem Wetter. Beim nasskalten Winterwetter kam es nicht über ein gefälliges "ganz nett" hinaus. Und da das nächste Stück, "Summer Night on the River" auch keine nachhaltige Änderung meiner Höreindrücke verspricht, verschiebe ich wohl tatsächlich den nächsten Anlauf auf eine wärmere Jahreszeit und mache mit der 4. Sinfonie aus dieser Box weiter:



    Jean Sibelius (1865-1957)

    Symphonien Nr.1-7

    Pietari Inkinen, Japan Philharmonic Orchestra


    Die ersten drei Sinfonien haben mir ausgezeichnet gefallen. Pietari Inkinen und das bestens disponierte Orchester schaffen einen für mich idealen Spagat zwischen Leidenschaft und Offenlegung einiger schöner Details, die gerne einmal im Orchestermischlang untergehen. Auch sind hier die Pauken, einiges Manko der früheren Aufnahmen Inkinens mit dem New Zealand Symphony Orchestra, sehr gut eingefangen und im Orchester integriert.


    Und da sich die 4. Sinfonie in den ersten beiden Sätzen auch in diesen hervorragenden Gesamteindruck einfügt, bin ich bisher der Meinung, dass ich viel besseres zum Thema "Sibelius Sinfonien" bisher nicht gehört habe.

    Ich beginne jetzt mit:


    Jean Sibelius (1865-1957)

    Symphonien Nr.1-7

    Pietari Inkinen, Japan Philharmonic Orchestra



    Inkinens frühere Sibelius Aufnahmen mit dem New Zealand Symphony Orchestra haben mir ausgezeichnet gefallen, so dass ich nicht nur gespannt bin, sondern mich bereits auf die musikalische Auseinandersetzung freue.