Beiträge von Norbert

    Das vermutete Stylesheetproblem der JPC-Seiten im Firefox verschwindet bei mir, wenn man die Seiten uber den Forenlink in einem privaten Fenster öffnet (ich habe keine Erklärung dafür). Dann sieht man alle Infos und kann auch Produkte dem Warenkorb hinzufügen und auf den Warenkorb gehen ...

    Lieber astewes,


    eine Erklärung könnte ein evtl. verwendeter Ad-Blocker bei Firefox sein. Wenn Du diesen bei Tamino deaktivierst, sollte alles normal funktionieren.

    Für mich gehört er in die "erste Reihe", aber das ist mein persönlicher Geschmack.


    Reznicek wurde einmal als "musikalisches Chamäleon" bezeichnet und das charakterisiert ihn im positiven sehr gut. Er blieb stets tonal, aber bewies eine große musikalische Wandlungsfähigkeit. Keine seiner fünf Sinfonien gleicht stilistisch der anderen, er zeichnete mal mit "dickem Pinsel", konnte aber auch feinsinnig zurückhaltend und sehr melodiös komponieren. Was mir persönlich sehr gut gefällt ist Rezniceks Sinn für Ironie.

    Alfreds Graener Post hat meiner Bestellung den letzten Schubs verpasst. Denn eigentlich waren die Scheiben schon lange fällig, ebenso der Reznicek.


    Naja, und bevor die CDs ganz verschwinden wird jetzt bestellt.

    Lieber Apollon,


    ich wünsche Dir viel Hörvergnügen mit den Reznicek CDs.


    Das mit dem "ganz verschwinden" könnte tatsächlich angehen, denn ich wollte noch zu "Ritter Blaubart" raten, diejenige der drei veröffentlichten Opern Rezniceks, die mir mit Abstand am besten gefällt, aber die, wie ich gerade sehe, "derzeit nicht erhältlich" ist.


    Nicht nur Du, lieber Garaguly. Auch ich mag das Requiem von Franz von Suppé sehr. Und weil auch ich das Werk (zu) lange nicht mehr gehört habe, befindet sich jetzt im CD-Spieler:


    Bis zum 28.02. ist



    vergünstigt für € 29,99 erhältlich.


    Offiziell erscheint die Box am kommenden Freitag, 14.01., aber ich habe sie gestern schon erhalten, wenngleich zum "regulären" Preis von € 39,99.

    Das ist in Ordnung, aber ich erinnere mich an einen "Ex-Werbepartner non grata", bei dem es eine "Vorbesteller-Preisgarantie" gibt, also der Kunde von Preissenkungen nach der Vorbestellung profitiert.

    Da JPC diese nicht hat, ziehe ich daraus die Lehre, mich künftig in Geduld zu üben und nichts mehr vorzubestellen, denn € 10 Ersparnis sind € 10 Ersparnis...


    Im Übrigen sind die schon seit Mitte 2020 erhältlichen ersten fünf Sinfonien auch günstiger geworden und kosten ebenfalls € 29,99.



    Ich höre gerade die "Pastorale" und befinde mich in der "Szene am Bach", also im zweiten Satz, der für mich immer ein "Prüfstein" für Interpretationen darstellt. Er darf nicht zu langsam, "schwer" sein, aber ich kenne auch etliche "hippe" oder "hip-orientierte" Aufnahmen, in denen er lieblos schnell "runtergespielt" wird. Nichts davon ist bei Savall zu hören.


    Gleichzeitig transparent und "liebevoll" spielen zu lassen, ist eine große Kunst. Savall beherrscht sie...

    Vielen Dank für Deinen Hinweis. Ich freue mich schon auf die Kassette.

    Ich bin gespannt auf Deine Höreindrücke.


    Ich liebe insbesondere die Interpretation der 36. Sinfonie, der "Linzer". Wie sich im ersten Satz die sich gegenübersitzenden ersten und zweiten Violinen die "musikalischen Bälle" zuspielen, ist einzigartig.

    Ich frage einfach mal hier:


    Kann mir jemand sagen, ob der Mozart-Mackerras mit den Pragern oder mit den Schotten vorzuziehen ist? Mit dem Scottish Chamber Orchetsra scheint er nur einen Teil eingespielt zu haben und dummerweise Nummer 25 nicht :no:, dafür ist sie aber etwas jünger.


    Lieber astewes,


    um es mal plakativ auszudrücken: Die früheren Aufnahmen mit dem Prague Chamber Orchestra sprühen vor Spielfreude, Engagement und Esprit und die mit dem Scottish Chamber Orchestra sind schnell.


    Mir geht's da wie bei Beethoven. Die späteren Aufnahmen mit Mackerras scheinen dem Diktat des Tempos zu unterliegen. Spielwitz und Charme bleiben mir da zu sehr auf der Strecke.


    Ich denke, Du hast die richtige Kaufentscheidung getroffen.


    Leider wieder bei jpc nicht gefunden!


    LG Siamak

    Lieber Siamak,


    viele CDs lassen sich finden, indem auf der linken Seite beim Werbepartner "Auch nicht erhältliche Artikel anzeigen" angeklickt wird, aber die beiden Aufnahmen tatsächlich nicht mehr mit bebildertem Cover.


    Bei mir befindet sich derzeit im CD-Spieler:


    Das heutige Neujahrskonzert habe ich akustisch eher beiläufig überflogen, auch weil ich wenig vorfand, was mich wirklich gefesselt hätte.


    Der mehrfach geäußerte Wunsch nach einer Frau am Pult der Wiener Philharmoniker beim Neujahrskonzert wird auch 2023 nicht erhört werden. Wie ich soeben auf der Homepage des Orchesters las, wird Franz Welser-Möst das nächste Neujahrskonzert leiten, zum dritten Mal nach 2011 und 2013.

    An die Moderatoren:

    Verzeiht, mein Beitrag hatte jetzt wenig mit Musik zu tun gehabt. Falls gewünscht, kann er auch gerne gelöscht werden.

    Alles im grünen Bereich, lieber Apollon. ;) Alleine schon deswegen, weil auch ich ein großer Fan der Star Wars Trilogie bin...


    Norbert als Moderator


    Und als "Privatmensch" höre ich gerade eine Neuerwerbung, die mich gestern erreichte:



    Auf isländisch heißt das Jahresende "árslok", habe ich gestern gelernt. Dem ist nicht viel hinzuzufügen. ;)


    Möge das neue Jahr ein "besseres" werden, was auch immer darunter verstanden werden mag...

    Ach herrlich, lieber Norbert!


    Ein feine Auswahl hast du da getroffen. Komischerweise habe ich die Meistersinger erst sehr spät für mich entdeckt. Ein großer Fehler, wie ich dann festellen musste :S.


    Ähnlich ergings es mir auch mit Verdis Falstaff. Späte Liebe, dafür jetzt umso heftiger;).

    Da hast Du mir etwas voraus, lieber Apollon, denn zum Falstaff habe ich bisher noch keinen Zugang finden können, warum auch immer. Vielleicht liegt's daran, dass es die, wenn ich mich nicht vertue, einzige Oper Verdis ist, in der nicht gestorben wird. ;)


    Ich denke, ich werde im neuen Jahr den Vorsatz fassen, mich der Oper hörend zu nähern.


    Derweil höre ich:



    Die CDs habe ich gewonnen, mit vom Pianisten signierten Cover. Ich kann mich zwar nicht mehr daran erinnern, am Preisausschreiben teilgenommen zu haben, weil Solo-Klaviermusik keine von mir bevorzugte Musikgattung darstellt, aber "Klassikakzente" ist als Initiator des Preisausschreibens über alle Zweifel erhaben, so dass an der Teilnahme wohl kein Zweifel besteht... ;)

    ....höre in letzter Zeit verhältnismäßig viel Rossini. Seine irgendwie "ehrliche" Art (....der Begriff sprang mir gerade ins Hirn) von Musik hat es mir angetan. Alles ist klar, aber doch meist kunstvoll auskomponiert. Herrlich!!!


    Lieber Apollon,


    bei mir sind's die "Meistersinger von Nürnberg".


    Nach dem (größtenteils) tontechnischen Komplett-Flop der Thielemann Aufnahme hatte ich spontan Lust auf die Oper bekommen und so folgte auf



    die sehr lange nicht mehr gehörte Aufnahme mit Karajan



    Derzeit befindet sich



    im CD-Spieler, und es werden wohl noch


    und folgen.


    So bekommt man seine Tage sehr gut rum... ;)

    Noch jemand mit Schnauze/ Ohren voll von irgendwas? ;-)


    Das, lieber Accuphan, deckt sich nicht ganz mit dem Threadtitel ( ;) ), aber zu Deinem Beitrag höre ich gerade eine Neuerwerbung



    und auch wenn ich erst CD 1 zu Ende gehört habe, ist das ein guter Anwärter für eine Entsorgung...


    Ich war schon sehr enttäuscht von Thielemanns "Gurre-Liedern"



    und das hauptsächlich wegen der für mich indiskutablen Tontechnik und stelle nun mit einigem Bedauern fest, dass die "Meistersinger" genauso misslungen sind.

    Okay, das Orchester ist noch einigermaßen präsent eingefangen (aber auch nicht auf dem technischen Stand 2019), wenngleich nicht sonderlich brillant, aber die Sänger/-innen klingen viel zu weit weg und dumpf, wie durch einen Teppich. Das ist in etwa vergleichbar mit der Dolby Rauschunterdrückung der 80er, die den Aufnahmen Höhen, Tiefen und Brillanz beraubt hat. Dass es dann mit der Textverständlichkeit nicht zum Besten steht, dürfte auf der Hand liegen.


    Hinzu kommt, dass David (Sebastian Kohlhepp) und Stolzing stimmlich ähnlich leichtgewichtig daherkommen, aber das hat man bei der Besetzung des Stolzings mit Klaus Florian Vogt ahnen können.

    Zugegeben, die prägnanten Szenen von Hans Sachs und Sixtus Beckmesser kommen erst nach dem 1. Aufzug, aber die bisherigen Auftritte von Georg Zeppenfeld (den ich sehr schätze) und ibs. Adrian Eröd animieren mich derzeit nicht ansatzweise, mir die anderen CDs anzuhören.


    Ich habe in der Vergangenheit etliche hervorragende CDs aus der "Profil" Serie von Hänssler gekauft, auch mit der Staatskapelle Dresden, aber in beiden Fällen habe ich eindeutig zu vorschnell Geld ausgegeben.


    PS.: Zur "Ehrenrettung" der Oper habe ich mir die Bayreuther Aufnahme mit Silvio Varviso von 1974 herausgeholt und höre nun CD 1:



    45 Jahre früher aufgenommen, aber in Bezug auf Räumlichkeit, Atmosphäre, Abbildung der Sänger/-innen und des Orchesters in einer ganz anderen Liga.

    Derzeit im CD-Spieler:



    Die Aufnahme habe ich mir erst jetzt gegönnt, höre sie zum ersten Mal und bin sehr angetan.


    Dass das Requiem bei Giuseppe Patané in allerbesten Händen sein wird, habe ich mir schon gedacht, aber das Solistenquartett, das mir, abgesehen vom Bass Bonaldo Giaiotti, vorher nicht bekannt war, gefällt mir sehr gut, nicht nur stimmlich, sondern auch im zusammen-singen. Alle vier harmonieren sehr gut miteinander.


    Das hat man wahrlich nicht immer so, denn bei dieser ebenfalls sich neu in meinem Eigentum befindenden Aufnahme



    empfand ich stellenweise ein eher gegeneinander als ein miteinander, abgesehen davon, dass mir mehr als einmal bei Jonas Kaufmann seine sich überschlagende Stimme ausgesprochen unangenehm auffiel und ich, bei aller Wertschätzung für den Vortrag, bei René Pape den Wohlklang in der Stimme vermisste.


    Sonderlich viel Geld habe ich für beide Aufnahmen jeweils nicht ausgegeben, aber für die letztgenannte Aufnahme hätte ich es mir eher sparen können.

    Nachtrag zu



    Der größte Nachteil dieser Aufnahme ist der stellenweise kreischend-hysterische Vortrag von Barbara Sokova als Sprecherin. Es war für mich kein Vergnügen, ihr zuhören zu müssen.


    Derzeit befindet sich im CD-Spieler:



    Eine Aufnahme, die es in meinen Ohren verdiente, in einem Atemzug mit den "ganz großen Aufnahmen" des Werkes genannt zu werden, also etwa mit Carlo Maria Giulini (EMI), Herbert von Karajan (1972 mit Freni und Co), Sir Georg Solti (Decca mit Pavarotti etc.) oder Fritz Reiner.


    In allen Bereichen hervorragend.

    Lieber Apollon,


    wenn mir etwas besonders positiv oder negativ auffällt, dann werde ich mich melden. ;)


    Ich schätze beide Werke sehr, bin aber mal gespannt, wie viele Aufnahmen ich mit wirklicher Freude oder mit wirklichem Genuss hören kann. Es sind ja beides nicht gerade kurze Stücke...


    Zu Salonen ist im ersten Teil anzumerken, dass er schier in Klangfarben schwelgt, was ich aber nicht als unangenehm empfinde. Leider ist Soile Isokoski als Tove schlecht zu verstehen, was auch für Monica Groops Part der Waldtaube gilt...

    Tja, das hat man nun davon. Erst lässt man das ein oder andere Werk über Jahre hinweg quasi links liegen, um sich ihnen dann umso intensiver zu widmen. Ich denke, ich werde in nächster Zeit etliche Aufnahmen von Verdis Requiem und Schönbergs "Gurre-Liedern" hören.


    Derzeit im CD-Spieler:


    Beim Ausbessern der "Platzhalter" im Verdi: Messa da Requiem - Thread hörte ich passenderweise



    -eine Aufnahme, bei der es wenig zu meckern gibt. Orchester, Chor und Solisten sind ausgezeichnet eingefangen und harmonieren sehr gut miteinander. Kleiner Wermutstropfen: Leider ist Tenor Charles Castronova den enormen Anforderungen im "Ingemisco" und "Hostias" nicht ganz gewachsen und muss sich hier und dort ins Falsett retten.


    Aber die Aufnahme hat spontan Lust Lust auf mehr gemacht und zwar auf meine erste Aufnahme des Requiems:


    ,


    die ich seit über 30 Jahren besitze und die bei mir so aussieht: