Beiträge von Norbert
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Ich habe jetzt den ganzen thread durch gelesen - und bin hier hängengeblieben. Eigentlich habe ich wahrlich genug, aber Herreweghe scheint doch noch eine Alternative zu sein, deshalb habe ich sie in der Bucht sehr günstig gefunden und bestellt. HIP bei Bruckner erscheint mir ja merkwürdig, aber andererseits mag ich transparenten Klang. Bin schon gespannt.
Ich bin ebenfalls gespannt, lieber kalli, wie Dir die Aufnahme gefallen wird.
"Hip" funktioniert selbst bei Mahler, wie Philipp von Steinaecker in seiner sehr gelungenen Aufnahme der 9. Sinfonie aufgezeigt hat...
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Seit heute streambar (zusammen mit Beethovens 1. Klavierkonzert mit dem sehr früh verstorbenen Dino Ciani), aber auf youtube zu hören:
Der junge Abbado und die junge Argerich und ein schlichtweg göttlicher 2. Satz...
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Zumal, lieber astewes , Bruckners 1. derzeit beim Werbepartner für 9,99 € erhältlich ist. Für den Preis ist die Aufnahme ein "Muss", weil die 1. Sinfonie tonsprachlich schon eindeutig Bruckner ist, aber mit knappen 48 Minuten weitaus weniger monumental ausfällt als spätere Sinfonien, und wenn man sich eingehender mit dem Werk Bruckners befasst, dann stellt man fest, dass die Scherzi der 1. und 3. Sinfonie sich alles andere als unähnlich sind...
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Werte Kollegen moderato und Thomas Pape , wie der Zufall es will, hatte ich mir vorgestern auch die Aufnahme von Mahlers 9. Sinfonie angehört. Es ist eine tief bewegende, transparente, detailfreudige, insbesondere im Kopfsatz tempomäßig flexibel gestaltete und im Finalsatz sehr "warme" Aufnahme, die durch die Verwendung von Originalinstrumenten an Klangfarben gewinnt und für mich eine Bereicherung des Repertoires darstellt.
Bruckners 1. ist für mich "Sturm und Drang pur" und ist, auch durch den raueren Klang als gewohnt, inzwischen zu meiner liebsten Aufnahme der 1. Sinfonie geworden. In keiner anderen Aufnahme höre ich mehr das von Bruckner selbst so bezeichnete "kecke Beserl".
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Ich habe mir die Aufnahme inzwischen angehört. Man darf trotz der Restaurierung und trotz des Produkttextes keine verzerrungsfreie Aufnahme erwarten. Aber immerhin, sie ist in Stereo zu hören und das ist für eine Live-Aufnahme von 1961 eher die Ausnahme als die Regel.
Wer sich von Verzerrungen und Nebengeräuschen und von einem enthusiastischen Publikum, das stellenweise sogar in eine Arie oder eine Szene mit mehreren Personen reinklatscht, nicht stören lässt, der wird seine Freude haben an der kultivierten stimmlichen Klangpracht von Ettore Bastianini, an der weniger kultivierten, dafür aber umso stimmprächtigeren Rollengestaltung von Franco Corelli und an einer Antonietta Stella, die ihrer Rolle stimmlich und gestalterisch mehr als gerecht wird.
In sofern ist das für Liebhaber schöner Stimmen eine gelungene Wiederveröffentlichung, zumal, siehe Produkttext, die Oper sehr selten zu hören ist.
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Mir ist's gerade hiernach:
Nikolaus Harnoncourt - Walzer Revolution
Mozart: Kontretänze KV 603 Nr. 1 & KV 609 Nr. 1 & 4; 6 Deutsche Tänze KV 571
+J. Strauss I: Radetzky-Marsch op. 228 (Urfassung); Erste Kettenbrücke-Walzer op. 4; Schäfer-Quadrille op. 217; Der Carneval in Paris-Galopp op. 100; Walzer a la Paganini op. 11
+Lanner: Pas de neuf nach Mercadante; Sehnsuchts-Mazur op. 89; Hans Jörgel-Polka op. 194; Malapou-Galopp op. 148a; Hexentanzwalzer op. 203; Marsch aus Corso Donati-Ballett; Cerrito-Polka op. 189; Jagd-Galopp op. 82; Die Schönbrunner-Walzer op. 200
Concentus Musicus Wien, Nikolaus Harnoncourt
Sony, 2011
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Brandneu (seit gestern) ist erhältlich:
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Streichoktett Es-Dur op. 20
+George Enescu (1881-1955)
Streicheroktett op.7
Belcea Quartet, Quatuor Ébène
Erato, 2024
-Mendelssohns Oktett, das ich gerade höre, ist mir sehr gut bekannt, dasjenige von George Enescu hingegen noch gar nicht. Ich bin also gespannt...
Die Interpretation von Mendelssohns Oktett ist "zupackend" und schwungvoll, eher auf der "raueren" als auf der "gemütlichen" Seite. Ich war sehr angetan, aber auch Enescus noch unbekanntes Werk hinterließ bei mir einen sehr guten Eindruck, so dass ich mir eine weitere Aufnahme beider Werke gönne:
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Oktett op.20
+George Enescu (1881-1955): Oktett für Streicher op. 7
Emmanuel Coppey, Anna Egholm, Lorenzo Gatto, Luka Ispir, Amia Janicki, Liu Pelliciari, Karen Su, Edoardo Zosi, Benedetta Bucci, Miguel da Silva, Violaine Despeyroux, Riana Anthony, Stefano Cerrato, Zachary Mowitz
Fuga Libera, 2022
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Brandneu (seit gestern) ist erhältlich:
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Streichoktett Es-Dur op. 20
+George Enescu (1881-1955)
Streicheroktett op.7
Belcea Quartet, Quatuor Ébène
Erato, 2024
-Mendelssohns Oktett, das ich gerade höre, ist mir sehr gut bekannt, dasjenige von George Enescu hingegen noch gar nicht. Ich bin also gespannt...
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Bedauerlicherweise ist es so, dass Sony seit einigen Jahren, zumindest in der Streaming-Version, den Applaus nach den Stücken weglässt, was den Mitschnitten komplett die Atmosphäre nimmt. Stellenweise ist es sogar zu hören (zumindest per Kopfhörer), dass der Applaus "weggenommen" wurde, was diese Vorgehensweise noch ärgerlicher macht.
Ich erwarte nicht, dass der ganze Applaus nach den Stücken festgehalten wird; die gängige Praxis aus vielen Neujahrskonzerten, den Applaus ein paar Sekunden hören zu lassen und ihn dann auszublenden, hat sich für mich als sehr praktikabel erwiesen, aber spontane Reaktionen des Publikums wegzulassen in einem Konzert, das auch von Emotionen lebt, macht die Veröffentlichung per Streaming steril und somit sinnlos, zumal das Konzept des Ausblendens des Publikums nicht konsequent durchgehalten wurde/werden konnte.
Die ersten Takte des "Donauwalzers", die vom Applaus unterbrochen werden, sind zu hören, ebenso das Lachen im Publikum als Yannick Nézet-Séguin seinen Neujahrsgruß mit den Worten "Please do not worry, we will play it" beginnt, die Neujahrsansprache ist der einzige Track, bei dem der Applaus original belassen wurde, während beim abschließenden Radetzky-Marsch zwar das von Neujahrskonzerten bekannte leisere und lautere Klatschen zu hören ist, nicht aber die überschwängliche Freude des Publikums, als der Dirigent den Marsch im Publikum dirigierte.
Was soll das? Ist das auf CD auch so?
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Lieber greghauser2002 , danke für den Hinweis auf das Neujahrskonzert. Auch auf mich hat Rosa Feola einen ausgezeichneten Eindruck gemacht.
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Sturmtief "Elli" sorgt dafür, dass ich heute keinen Fuß vor die Haustür setzen werde.
Stattdessen höre ich sehr selten gehörtes:
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Schottische Volkslieder op.108
+Klaviertrio WoO. 39; Rondo op. 51, 1 f. Klavier
Klaus Mertens, Jaap ter Linden, Daniel Sepec, Richard Fuller
NCA, 1998
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Danke für den Hinweis, lieber Gregor.
Da ich die Oper (als eine der sehr wenigen von Verdi) noch gar nicht kenne und die Besetzung mit Antonietta Stella, Ettore Bastianini und Franco Corelli sehr interessant klingt, werde ich sie mir demnächst mit großem Interesse zu Gemüte führen...
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Wer's verpasst hat, und nachträglich noch hören will
oder nur auschnittsweise mit Konzentration auf Joseph Strauß' Friedenspalmen Op. 207
Die beiden Videos sind nicht mehr abrufbar, aber bis zum 30.06.2026 ist das Neujahrskonzert in der ARD Mediathek zu sehen.
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Zudem wird es am Samstag, 03.01., um 20.15 h auf 3sat wiederholt.
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YNS war wunderbar, er hatte richtig Bock auf das Ding, hatte sichtlich gute Laune und Spaß am Dirigieren, an der Musik und wirkte ansteckend mit seiner Art.
Ohne Partitur habe ich noch nie jemanden das NJK dirigieren gesehen - oder ich kann mich nicht daran erinnern. Der erste Kontakt, der in Erinnerung ist, war Maazel 1986 (live); ob er eine Partitur nutzte, weiß ich nicht.
Das mit dem auswendig dirigieren finde ich sehr interessant, lieber Accuphan.
Zumindest Carlos Kleiber (1989 und 92) wird ebenfalls ohne Partitur dirigiert haben, aber bei anderen Dirigenten könnte ich es aus dem Stegreif auch nicht sagen.
ZitatBleibt abzuwarten, wann die erste Frau das Ding dirigieren darf.
Voraussetzung dafür ist, dass ein Dirigent ein Abonnementskonzert der Wiener Philharmoniker dirigiert haben muss, um zum Neujahrskonzert eingeladen zu werden. Das ist bei der Damenwelt bisher nur bei Mirga Gražinytė-Tyla der Fall, die das letztes Jahr zum ersten Mal tat. Diese Saison werden Joana Mallwitz (Salzburger Festspiele) und Karina Cannelakis (Mozartwoche Salzburg) die Philharmoniker dirigieren. Das wird wohl noch etwas dauern, bis zum ersten Mal eine Dirigentin das Neujahrskonzert leiten wird.
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Wer hat es gesehen, wie hat es gefallen?
Nach zwei eher schwerfälligen, zu groß-sinfonischen Jahren hat mir das diesjährige Neujahrskonzert unterm Strich gut gefallen. Yannick Nézet-Séguin wusste, obwohl er debütierte, um welche Veranstaltung es sich es sich hier handelt und bediente das Publikum trefflich, indem er mitpfiff und -klatschte und zum Schluss den Radetzky Marsch aus dem Zuschauerraum dirigierte (ein Novum, wenn ich mich nicht irre).
Die Programmauswahl, in der erstmals zwei Komponistinnen gespielt wurden, hat mir ebenfalls gut gefallen. Das Dirigat war leicht-beschwingt, kurzum, ich habe mich gut unterhalten gefühlt.
Nach dem Neujahrskonzert ist vor dem Neujahrskonzert und so vermelden die Wiener Philharmoniker das nächste Debüt: 2027 wird Tugan Sokhiev erstmals das Neujahrskonzert dirigieren.
Ich bin gespannt...
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Möge auch dieses Jahr eins werden mit vielen schönen Neuerwerbungen...
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Gestern wurde Tschaikowskys 1. Sinfonie, "Winterträume", gehört.
Auch wenn es zumindest heute nicht sonderlich winterlich ist bei 5°C und Regen, finde ich die Inspiration gut, da ich die Sinfonie sehr mag.
Also erklingt bei mir zum ersten Mal:
Peter Iljitsch Tschaikowsky (1840-1893)
Symphonie Nr.1 "Winterträume"
+Capriccio Italien op. 45
Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, Christoph Poppen
Oehms, 2009
-Der erste Satz gefällt mir sehr gut. Er hat "Zug" und wird mit viel Leidenschaft, Detailfreude und Engagement gespielt.
Auch die anderen drei Sätze und das oftmals verkitschte "Capriccio Italien" sind vorzüglich gelungen und klingen hervorragend.
Die Box der Sinfonien gab es mal beim Werbepartner für 12,99 €. Ein Schnäppchen sondergleichen.
Schade, dass ich nicht früher darauf aufmerksam geworden bin. So mache ich weiter mit den Einzelaufnahmen und höre jetzt:
Peter Iljitsch Tschaikowsky (1840-1893)
Symphonien Nr.2 & 3
Deutsche Radio Philharmonie, Christoph Poppen
Oehms, 2009/10
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Gestern wurde Tschaikowskys 1. Sinfonie, "Winterträume", gehört.
Auch wenn es zumindest heute nicht sonderlich winterlich ist bei 5°C und Regen, finde ich die Inspiration gut, da ich die Sinfonie sehr mag.
Also erklingt bei mir zum ersten Mal:
Peter Iljitsch Tschaikowsky (1840-1893)
Symphonie Nr.1 "Winterträume"
+Capriccio Italien op. 45
Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, Christoph Poppen
Oehms, 2009
-Der erste Satz gefällt mir sehr gut. Er hat "Zug" und wird mit viel Leidenschaft, Detailfreude und Engagement gespielt.
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Transkriptionen von Earl Wild [jpc]https://www.jpc.de/jpcng/class…-re-visions/hnum/10419946[/jpc]
Lieber Hegel,
für die korrekte Verlinkung benötigst Du lediglich die Artikelnummer des entsprechenden Werks, das Du hörst, also in Deinem Fall die 10419946.
Diese kannst Du z.B. mittels copy and paste in die jpc-Felder einfügen und erhältst
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Ich starte beschwingt in den musikalischen Sonntag:
Zuerst einmal CD 1 mit den Ouvertüren zu W. Tell; Il Signor Bruschino; Il viaggio a Reims; La gazza ladra; La scala di seta; Il turco in Italia; L'italiana in Algeri.
Die Interpretationen gefallen mir aber so gut, dass ich mir sehr sicher bin, danach auch noch CD 2 zu hören mit den Ouvertüren zu Barbier; Torvaldo e Dorlinska; La cambiale di matrimonio; Otello; Semiramide; Le Siege de Corinthe; Tancredi
National Philharmonic Orchestra, Riccardo Chailly
Decca, 1981/84
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Ist es nicht auf der linken Seite oben? Ich frag nur, um Verwirrungen vorzubeugen oder stellt sich die jpc-Seite bei jedem anders dar?
Grüße
Garaguly
Du hast natürlich recht, lieber Garaguly. Keine Ahnung, wieso ich auf "rechte Seite" kam...


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Dieses Werk lief bei mir auch:
Tschaikowski, Pjotr Iljitsch (1840-1893)
Symphony No 4 F Minor Op 36
Royal Philharmonic Orchestra,
Daniele Gatti
Aufnahme von 2005 | Cover leider zu groß geraten – vielleicht schafft das jemand zu verkleinern …
Nichts leichter als das, lieber Maurice:
Zwar ist die Aufnahme nicht mehr beim Werbepartner JPC erhältlich, aber sehr wohl zu finden, wenn man im Suchfeld "Tschaikowsky Gatti" eingibt und, nachdem keine exakten Treffer angezeigt wurden, auf der rechten Seite oben "Auch nicht erhältliche Artikel" anklickt.
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Auch ich wünsche allen frohe Weihnachten, auch wenn mir musikalisch gar nicht weihnachtlich zu Mute ist.
Nach
Dmitri Schostakowitsch (1906-1975)
Symphonie Nr.8
Dallas Symphony Orchestra, Andrew Litton
Delos, 1996
folgt jetzt:
Jean Sibelius (1865-1957)
Finlandia op.26,7
+Karelia-Suite; En Saga; Pohjolas Tochter; Schwan von Tuonela
Atlanta Symphony Orchestra, Yoel Levi
Telarc, 1992

