Beiträge von nina

    Hallo,
    die ultimative Operettenaufnahme ist es sicher nicht, aber dafür selten zu hören: Offenbach´s "Le pont des soupirs" . Ich habe leider nur Ausschnitte und obendrein auch lediglich aus dem Radio auf einer Kasette aufgenommen...ich würde so gerne das Ganze hören, aber keiner konnte mir weiter helfen- weder in Stuttgart (Fachgeschäfte), noch sonst wo (z.B. "Da Caruso" in Wien). Diese Operette ist so gut wie unbekannt! Über "meine" Aufnahme weiß ich leider auch nichts, außer, daß ungarische Künstler singen. Kann mir vielleicht jemand weiter helfen?
    LG
    nina

    Hallo,
    jeden Tag sieht meine Liste anders aus. Bevor ich sie noch zehnmal umändere, hier die momentane Zusammenstellung:


    12 Punkte: Rossini- Il barbiere di Siviglia
    11 Punkte: Bellini- I puritani
    10 Punkte: Puccini- Tosca
    9 Punkte: Bizet- Carmen
    8 Punkte: Verdi- Rigoletto
    7 Punkte: Verdi- La Traviata
    6 Punkte: Donizetti- Don Pasquale
    5 Punkte: Rossini- L´italiana in Algeri
    4 Punkte: Donizetti- L´elisir d´amore
    3 Punkte: Mozart- Don Giovanni
    2 Punkte: Verdi- Simon Boccanegra
    1 Punkt: Mascagni- Cavalleria rusticana.
    LG
    nina

    Hallo Waldi,
    vielen Dank für deine ausführliche Antwort! Simandy kenne ich nur aus der Arie aus "Bánk bán" und fast immer daselbe Aufnahme (da war er nicht mehr der Jüngste...) Und deshalb kann ich auch kein Urteil abgeben. János B. Nagy habe ich nur als Adorno gehört auf einer Hungaroton Aufnahme von Simon Boccanegra (Miller Lajos, Gregor József, Kincses Veronika, B.Nagy János, Giuseppe Patané). Der Name József Réti ist mir auch bekannt, hat er vieleicht in einer Zauberflöte mitgewirkt? (Karola Ágai als Königin der Nacht, József Gregor als Sarastro,György Melis als Papageno-das war die erste Zauberflöte die ich gehört habe...)
    LG
    nina

    Hallo,
    ich habe Raimondi nur einmal live erlebt: letztes Jahr in Zürich, in Don Pasquale. Ich war von ihm begeistert, vor allem, weil ich ihn selten in komische Stücke erlebt habe. "Il turco..." war mir zwar bekannt, und auch als Don Basilio in der Barbiere aus Madrid, aber als Don Pasquale hat er mich begeistert! Und wenn man sein Escamillo sieht und hört (hier denke ich an das Film), wundert es mich nicht, dass Carmen irgandwann doch ihn bevorzugt, nach dem sie Don Jose "vernascht" hat! Auch als Scarpia ist er so überzeugend, dass man schon fast denken könnte, er sei tatsächlich ein Bösewicht- von dem Gegenteil habe ich mich nach dem Don Pasquale überzeugen können.Er ist ein sehr angenehmer, netter und scharmanter Mensch :)
    Wann singt er den Mephisto in Zürich? (Vermutlich bin ich, mal wieder, vieeel zu spät dran...)
    Gruß
    nina

    Hallo Waldi,
    ich habe deine Liste mit etwas Staunen gelesen: gleich zwei ungarische Sänger dabei, Namen die im "Westen" wahrscheinlich nicht wirklich bekannt sind. Kennst du die beide nur von CD-s, bzw. LP-s, oder hast du sie auch live erlebt?
    LG
    nina

    Hallo,
    meine erste Oper habe ich mit 5 gesehen: Puccini´s Butterfly als Film im Fernsehen. Meine Mutter hat mir im voraus die Handlung als "Märchen" vorgelesen, so daß ich recht gut verstehen konnte (auf meinem damaligen Niveau, natürlich) worum es geht. Klassische Musik hat mir schon immer sehr gut gefallen und von Butterfly war ich begeistert (das hat sich bis heute nicht geändert). Es folgte ein kurzer Abstecher in der Welt der Operette (Franz Lehár´s "Zigeunerliebe" und "Land des Lächelns") und danach kam der Gnadenschuß: zu meinem 9. Geburtstag bekam ich eine Schallplatte mit Arien aus der "Zauberflöte" und ich war nicht müde monatelang immer dieselbe Musik zu hören! Sehr rasch kam die Entscheidung, daß ich auch Sängerin werden möchte, es entwickelte sich aber leider anders. Ich wuchs in einem kleinen Dorf auf, wo die Möglichkeiten in Richtung Oper sehr begrenzt waren, fast gar nicht vorhanden. Trotzdem blieb ich dieser Kunstart treu, selbst als Teenager, als das sehr "uncool" tituliert wurde. In all die Jahre hat meine Begeisterung nicht im geringsten nachgelassen ( im Gegenteil!) und bin froh, daß ich endlich gleichgesinnte gefunden habe (im Opernhäuser weiss man nicht immer, ob die andere Leute wegen der Musik und Gesang dort sind, oder nur, um gesehen zu werden...)
    Liebe Grüße
    nina

    Hallo Thomas,
    als ich deine Antwort gelesen habe, blieb ich erst ohne Worte und dachte, daß ich etwas so geschrieben habe, daß du mich mißverstanden hast. Das war aber nicht der Fall. So, wie du versuchst mir klar zu machen was mir tatsächlich gefällt, erinnerst mich an einem Bekannten von mir (ein Sänger, übrigens), der sehr gerne meine Worte so lange umgedeutet hat, bis deren Inhalt ihm gepasst hat, aber leider nichts mehr mit das zu tun hatte, was ich ursprünglich gemeint habe. So ist es auch in diesem Fall passiert, aber was soll´s, Georg hat mich verteidigt- vielen Dank dafür! ;)
    Ich versuche also nochmal zu erklären, was ich bei dem Abstimmen gemeint habe: ich schaue auch moderne Inszenierungen an (hier, in Stuttgart, gibt´s nur solche), die sind aber für mich kein Grund dafür "abzuheben". Im besten Fall denke ich : es war OK. Dafür, dass ich dahinschmelze, oder Gänsehaut bekomme, oder von lauter Wonne in Tränen ausbreche, brauche ich einiges mehr. Oper ist für mich ein Fest für meine Ohren UND meine Augen. Und wenn ein Teil hinkt, oder gar nicht vorhanden ist, dann kann mein Genuss nicht vollkommen sein! Ich bleibe dabei: ich bevorzuge konservative Aufführungen.
    Liebe Grüße
    nina

    KONSERVATIV,
    wobei ich schon auch moderne Inszenierungen gesehen haben, die mir gefallen haben.Trotzdem mag ich die Oper doch lieber ,wenn sie mich in einer Traumwelt entführen können (von der kalte, graue-grausame Realität kriege ich genug im Tagesschau und auch andere Sendungen mit).
    nina

    Hallo Severina,
    natürlich war ich am Montag da! Ich bin noch am Nachmittag ein Paar mal vor dem Plakat vorbeigeschlendert, immer mit der Befürchtung "Jemand sagt ab". Es ist zum Glück nicht passiert! Ich habe die Premiere zwar im 3Sat gesehen, aber live dabei zu sein ist etwas ganz anderes.Ich muß zugeben, daß mich die Frensehvariante, trotz fantastischer Besetzung,nicht wirklich überzeugen konnte. Ich kann es nicht erklären warum, etwas hat gefehlt...Ich hatte kein schnelleren Herzklopfen und auch kein Gänsehaut.Es hat mir gefallen, aber nicht mehr. Aber als ich dann drin saß, war alles anders.Ich habe die Vorstellung von Anfang bis zur Ende genossen. Viele kleine Gags waren im Fernseher gar nicht zu sehen, manchmal gab es auch winzige Änderungen gegenüber der Prmeire. Die erste Arie von Florez,die "Paradearie", finde ich auch toll, habe aber sie schon (viel zu) oft an seine Solokonzerte gehört, sie wird mir langsam zu viel. Bei der 2. Arie konnte ich mich nicht mehr zurückhalten und weinte, wie ein Schlosshund (ihr dürft mich dafür auslachen). Diese Vorstellung bleibt sicherlich eine der schönsten und gelungensten, die ich je gesehen habe. Was mir allerdings den Abend verdorben hat, war das Verhalten der Menschen an dem Bühnenausgang. So etwas habe ich dort noch nie erlebt, man hat mich fast zusammengequetscht. Bis die Künstler aufgetaucht sind, habe auf nichts mehr Lust gehabt. Sonst gab es immer die Möglichkeit in aller Ruhe mit Florez zu reden, diesmal wollte ich nur noch raus! Er wirkte auch sehr Müde und ich hatte das Gefühl, das er auch nur mühsam sein Ärger verbergen konnte.
    Ich habe noch gelesen, dass am 20. April eine Florez-Signierstunde stattgefunden hat (im Operladen).Warst du dabei? Wenn ja, wie ist es dort zugegangen?
    Liebe Grüße
    nina

    Hallo Severina,
    ich beneide dich sooo dafür, dass du die Möglichkeit hast all die tolle Vorstellungen mit zu erleben! Ich habe zwar eine Karte für den 16.April gebucht,traue mich aber noch garnicht zu freuen, erst wenn ich drin sitze und niemand abgesagt hat werde ich mich entspannen können. Ich hatte schon zwei mal Pech mit Florez: in Zürich mit "Don Pasquale" (Dez.2005) und in Wien mit "L´italiana in Algeri" (Mai 2004). Ich war beides mal so von der Absage enttäuscht, dass kein Ersatzsänger hätte mich zufrieden stellen können... Somit habe ich mich verraten, ich gebe zu, bin seit 2002 ein echter Florez Fan. Schön, dass es auch anderen "erwischt" hat, wobei ich das Gefühl habe, dass er in Deutschland nicht so erfolgreich ist, wie z.B. in Italien.
    Bitte drückt mir den Daumen, dass ich den "Zauber" auch erleben darf...
    Liebe Grüsse
    nina

    Hallo,
    noch eine Geschichte zu Tosca, leider nicht selbst erlebt, nur gelesen.
    Es geschah in der Met, daß kurzfristig Studenten als Statisten engagiert wurden.Ihnen hat man lediglich gesagt, daß sie als Exekutionskommando auf die Bühne marschieren,auf Befehl des Offiziers schiessen und anschließend, genau so, wie die andere Mitwirkende, die Bühne verlassen sollen. Die Jungs folgen dem Rat, gehen auf die Bühne, der Offizier winkt und sie erschissen...Tosca!!! Cavaradossi ist völlig bestürzt und erstmal ratlos, dann aber singt die letzte Arie von Tosca und stürzt sich von der Mauer in die Tiefe. Die Statisten-Neulinge warten noch ein Paar Sekunden und so wie die Regieanweisung lautete, folgten dem Cavaradossi: sie sprangen auch. Es hat selten so eine heitere Ende zur Tosca gegeben...
    Selbst, wenn die Geschichte nicht 100% echt ist, schon die Vorstellung ist recht witzig!
    Euere
    Nina

    Hallo Basilio!
    Die Arie "Eccomi finalmente" taucht nur in der italienische Fassung der Oper auf, an die Stelle von "Ah, mes amis". Sie soll eine musikalische Anleihe aus Donizettis früherer Oper "Gianni di Parigi" sein.
    Gruß
    Nina