Beiträge von mimi

    Das habe ich mich zunächst gefragt.


    Dann habe ich mir das Filmchen angeschaut und war auch begeistert von seiner Stimme. Daß er eine Ausbildung in Operngesang haben muß, ist wohl ganz klar. Ansonsten wäre er wohl eines der 7 Weltwunder...


    Aschenputtel als Tenor? Diese Überschrift finde ich etwas seltsam und irgendwie unpassend. Außerdem Aschenputtel war nie "unschön" (um das Wort häßlich zu umgehen). Das war doch eine ganz andere Geschichte... Oder beziehst Du es auf den Erfolg?


    Wie dem auch sei - das Aussehen oder der Beruf sollte bei einem Talentwettbewerb eh keine Rolle spielen.


    Vielleicht würde der Titel "Phönix aus der Asche" besser passen... ??


    Auf jeden Fall fand ich das hier über ihn (auf dem von Dir genannten Link):

    Zitat

    Paul Potts ist ausgebildeter Opern-Profi. Noch im Jahr 2003 sang er an der Oper in der historischen Stadt Bath in Südengland die Rolle des Radames in der Oper Aida. Auch kann er auf eine erfolgreiche Karriere als Sänger zurückblicken. Seine Biografie auf der Homepage der «Bath Opera» liest sich wie folgt: «Paul, der bei Ian Comboy studiert hatte, ist von Auftritten am nationalen und lokalen TV und Radio bekannt. Er hat zwei Sommer in Norditalien mit Touren verbracht und liess sich an einer der wichtigsten Opernschulen ausbilden. Seine Meisterschulen absolvierte er bei Vilma Vernocchi, Katia Ricciarelli und Luciano Pavarotti. Er hatte auch Auftritte mit dem Royal Philharmonic Orchestra. An der Bath Opera hat er die Rollen des Don Basilia (Die Hochzeit des Figaro), Don Ottavio (Don Giovanni) und die Titelrolle in Verdis Don Carlos gesungen.»


    Und somit hat er in einem solchen Wettbewerb wohl eher weniger zu suchen.... (aber gut ist er trotzdem).


    Liebe Grüße
    Mimi

    Hallo zusammen


    Das muß ich jetzt direkt hier loswerden. Meine Freundin schenkte mir gestern ein Buch, das ich aufgrund seines Titels recht skeptisch beäugte.


    Soeben nahm ich es zur Hand und begann ein bißchen darin zu lesen - und ich finde es genial!


    Das ideale Sommerlochlesebuch für die Stunden des Tages, an denen man eigentlich keine Lust auf schwere Lektüre hat.


    Es nimmt den sogenannten Lifestyle unter die Lupe in wirklich sehr lustiger und teilweise auch tiefsinniger Form.


    [ama]3550078978[/ama]


    Leichte Lektüre über die man nicht groß nachdenken muß, über die man einfach nur lachen soll (die mich aber trotzdem zum Nachdenken anregt).


    Kleiner Auszug - Buchstabe "A" - Stichwort Alcopops:


    "Viele Jahre lang hatte die Spirituosenindustrie große Probleme damit, Kinder an ihre Produkte heranzuführen. Gerade die kaufkräftige Gruppe der 9- bis 12-jährigen hat sich oft schwergetan mit den Spirituosen: "Papa, der Whiskey brennt so im Rachen", war eine typische Ausrede, wenn der kleine Lausebengel das Becherchen wieder mal nicht ausgetrunken hatte. Dann hat endlich jemand die Alcopops erfunden. Die sind wirklich gut für Kinder, weil sie süß schmecken und nicht im Hals brennen...".


    Möchte nicht zu lange zitieren, weil es auch (glaube ich zumindest) rechtlich nicht erlaubt ist... oder :rolleyes: ?


    Auf jeden Fall lese ich jetzt weiter und freu mich schon, was und wer da noch alles auf die Schippe genommen wird (z.B. die Kinositzenbleiber und die, die beim Rotweintrinken ein Schlückchen mit spitzem Mund schlürfen, nach dem Schlucken die Augen schließen und dann gaaanz langsam nicken... :stumm::hahahaha: ).


    Liebe, FAULE Grüße
    Mimi

    8oHallo Kurzstückmeister


    Bäh - ist das grässlich und hässlich. :no:


    Zitat

    Grüne Zähne, Pickel im Gesicht
    winkt einer Lidrandentzündung.
    Fett im Haar
    spricht zu offenem Mund mit Rachenmandel


    Ich hätte noch zu ergänzen (als weitere Aneinanderreihung von Ekelhaftigkeiten):


    Mitesser auf der Nase, Warzen am Hals
    mit Schuppen auf den Schultern.


    Mundgeruch macht sich breit wenn die Trompete bläßt


    Ich konnte mit den Werken von Benn schon zu Schulzeiten nichts anfangen...


    Gänsehaut-Grüße von Mimi

    Hallo zusammen


    mir fällt momentan nichts passendes ein - aber es wurden ja wirklich zahlreiche gute Beispiele aufgeführt, da bin ich wirklich platt.


    Allerdings lieber Prometeo - "Hochgewölbte Blätterkronen - Baldachine von Smaragd" ... :stumm:


    Ich glaube, da geht es nicht so richtig um Edelsteine sondern eher um die grüne Farbe der Bäume... Ich glaube, das läuft unter die Kategorie "Thema verfehlt" ;)


    Liebe Grüße Mimi

    Hallo zusammen


    Ich glaube, ich kann da keine Antwort geben. Ich kann mich einfach nicht in einen Vertreter des anderen Geschlechts versetzen - dazu fehlt mir das männliche Denken und vor allem der Wunsch (Haare auf der Brust und unter der Nase? Ih ! Nee!).


    Ich kann wirklich nicht sagen "Ich wäre gerne Chopin gewesen, da mir seine Musik gefällt". Das allein ist doch zu wenig, um in die Rolle eines Menschen schlüpfen zu wollen. Denn alls ANSTÄNDIGE Frau gefallen mir seine zahlreichen Liebschaften natürlich ÜBERHAUPT nicht - und jetzt fängt es an schwer zu werden... denken Männer da vielleicht anders !!!??? X(


    Ich glaube, das ist ein Männer-Thread... :motz:


    Für uns Frauen hätte ich dann den Vorschlag "Wenn Ihr die Wahl hättet - die Geliebte welches Komponisten wärt Ihr gerne gewesen?" :stumm::D


    Grüßle Mimi

    Hallo zusammen


    Ulli

    Zitat

    Ich esse und trinke ja auch sorglos weiter, wenns gut schmeckt und die sieben Mägen bereits voll sind


    Das kann ich leider nicht. Wenn ich satt bin, esse ich nicht weiter, weil es dann zur Qual wird und irgendwann der gute Geschmack einem NichtMehrSchluckenWollen weicht... Allerdings kenne ich das Gefühl bei Musik nicht. Das liegt aber sicher auch daran, daß ich diese nur höre, wenn ich Lust und Zeit dazu habe.



    €Blackadder

    Zitat

    Mir geht es mittlerweile so, dass ich sämtliche Musik, die nebenher läuft, als unangenehm empfinde.


    Musik höre ich zu 90 % bewußt - man könnte es auch Zuhören nennen. Die restlichen 10 % gehen für ein festliches Abendessen drauf, das ab und zu mal vorkommt und nach musikalischer Untermalung schreit.


    Dieses Dauergedudel im Supermarkt, in Hotels, Restaurants, Urlaubsanlagen etc. ignoriere ich, weil es ansonsten an meinen Nerven bohren würde.


    Eine Hörpause brauche ich aber schon öfters - auch die musikalische. Wenn ich aus stundenlangen Besprechungen komme oder auf dienstlichen Besichtigungstouren vollgequasselt wurde, habe ich das Verlangen nach Ruhe. Auf der Rückfahrt im Auto gibt es dann keine Musik - nur Gedanken und Stille.


    Eine Übersättigung mit Musik kann ich mir trotzdem nicht vorstellen. Höchstens den Wunsch nach Stille aufgrund tonreicher Tage. Aber dafür kann die Musik nichts.


    Viele Grüße Mimi

    Hallo Michael


    Zu Deiner Frage (die irgendwie gegensätzlich ist)


    Zitat

    wieso wir heute überhaupt so viel Sex auf Bühnen zu sehen bekommen


    versus


    Zitat

    Ganz neu scheint mir dieses Phänomen ja nicht zu sein



    möchte ich folgendes sagen. Mich nervt diese extreme Freizügigkeit gewaltig. Wenn ich sehe, daß Mädchen von 10 / 11 Jahren im Lolita-Look durch die Stadt staksen kann ich mich nur fragen, liegt das am Elternhaus? Haben die keinen Einfluß mehr?


    Jedes noch so peinliche und intime Thema wird in die Öffentlichkeit gezerrt, um Einschaltquoten zu erreichen (womit wir beim Thema Sex sells sind). Filmszenen, die früher kurz angedeutet und dann abgeblendet wurden (egal ob Sex oder Crime) werden heute ausführlich gezeigt.


    Keiner kann die nervigen 0190er Einblendungen in den Werbepausen verbieten (die offensichtlich auch gutes Geld bringen, obwohl jeder mittlerweile wissen müßte, daß es oft "Hausfrauen" und nicht die gezeigten Girls sind, die da in den Höhrer stöhnen und dabei auch nicht das tun, was sie sagen, sondern z.B. Schnitzel panieren, Kartoffeln schälen oder Fingernägel feilen).


    Es schwappt zu uns - keiner kann es verhindern. Und anscheinend macht es keinen Unterschied mehr, ob man ins Grazy Horse oder ins Staatstheater geht. Je obzöner, je besser.


    Und warum? Es füllt die Kassen und gefällt somit offensichtlich der Masse. Alles was heute noch wirklich zählt ist schnelles Geld, Erfolg und stetige Gewinnsteigerung um jeden Preis.


    Viele Grüße
    Mimi

    Hallo Paul?


    Zitat

    Villazón hat sogar die Socken ausgezogen


    Es ist ja auch eine Oper und kein Western. Nur im Western behalten die Männer die Stiefel inklusive der Strümpfe an.


    Liebe Grüße Mimi

    Hallo zusammen


    Mein Kollege liest grade die Bildzeitung. ISCH würde das ja NIE tun. Schundblatt...


    Da fiel mein Auge so rein zufällig auf dieses Bild



    mit dem Titel "So sexy kann Oper sein - Anna N. verdreht WIEDER allen den Kopf".


    Und irgendwie dachte ich mir, es ist so still im AN-Thread geworden - schütte doch mal etwas Öl ins Feuer.... hähä ...


    Die Berliner Vorstellungen sind im übrigen ausverkauft, aber es gibt da noch eine Riesenleinwand auf dem Bebelplatz und der Hammer - es kostet nix !! Warum wohl? :rolleyes:



    Liebe Grüße
    Mimi

    Hallo Zusammen


    Bei einem guten Tässchen Kaffee und einem Stück selbstgebackenem Bienenstich auf der Terrasse im Halbschatten, bewaffnet mit kurzer Hose und Top (messe hier 27° !!) zum Träumen und Genießen meine Neuerwerbung:


    [jpc]7978700.[/jpc]


    [Tip]7978700[/Tip]


    Ich war ja ziemlich skeptisch, da Schostakowitsch mich bisher überhaupt nicht angesprochen hatte. Wahrscheinlich habe ich aber immer die falschen Ausschnitte gehört, denn: Ich bin begeistert. Sehr schön.


    Faule Grüße
    Mimi

    Hallo Zusammen


    Auf der Suche nach einer Schostakowitsch-CD fand ich diesen jungen Mann, dem offensichtlich irgend etwas auf den Magen geschlagen ist - sei es nun der Hörgenuß dieser CD oder ein zu spät gefundenes Osterei:



    (Die gesuchte CD kam übrigens gestern per Post und ist gleich zu finden unter "Was höre ich grade jetzt?")


    Viele Grüße Mimi

    :hahahaha::hahahaha:


    Muß wohl an ihrem Vornamen liegen: "I da" ist aber jemand gruselig anzuschauen - oder so :stumm:


    Mein 1. Gedanke zu dem Cover war übrigens "Huch - das ist ja Miss Piggy"...


    Und dann finde ich noch, daß der Arm da irgendwie nicht hingehört - der sieht so angeschraubt aus... 8o


    Liebe Grüße Mimi

    Hallo Bubba


    Vielen Dank für Deine Stellungnahme und Antwort zu meiner Aussage.


    Allerdings:

    Zitat

    Aber die Fragestellung war explizit die Technik


    Das habe ich wohl überlesen. Habe den Thread so verstanden, daß es um Schwierigkeit in jeder Hinsicht geht.


    Daß dieses Notenchaos von Sorabji - entschuldige mir fällt dazu kein anderes Wort ein - mit irrsinnigen Läufen, übervollen Akkorden und Griffen, für die es von Vorteil wäre Gummifinger zu haben und einer Geschwindigkeit, die man eigentlich nur aus dem Rennsport kennt, nahezu unmöglich ist gespielt zu werden, ist sicher allgemein bekannt.


    Und nein, Du brauchst mir davon keine Noten zu schicken, da ich a) diese mit Sicherheit nicht spielen könnte, weil mir die Fingerfertigkeit fehlt und auch das Interesse am Üben, da ich b) seine Musik weder gerne höre noch demzufolge spielen möchte.


    Ich habe nicht daran gezweifelt, daß es Stücke gibt, die so irrsinnig schwer sind, daß man sie kaum spielen kann bzw. daß es einem nicht möglich ist, das herauszuholen, was der Komponist damit sagen wollte.


    Mich störte beim Durchlesen des Threads mehr diese Thematik:


    A nennt Stück
    B sagt "Ha X ist doch Pippifatz - probier mal Y, dann weißt Du was schwer ist"
    A denkt "Mist, bin ich ein armes Würstchen. Voll das falsche genannt. Viel zu einfach. Peinlich.
    C sagt "Mensch, ich schick Euch mal was, da zersägt Ihr anschließend das Instrument"


    UND: Nach wie vor ist es meine Meinung, daß das Schwierigste an einem Stück ist, die Seele darin zu erkennen, herauszuarbeiten und umzusetzen.


    Liebe Grüße Mimi

    :yes:

    Zitat

    Also immer weiter so wir lehrnen alle


    Lieber Padre, Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen, denn das stimmt mit augenscheinlicher Sicherheit.


    Lieber Walter, ich mag das Lied "Der Tod und das Mädchen" sehr gerne (wie die meisten Schubert Lieder). Und ich glaube, daß es der Gegensatz war, der Schubert dazu brachte, das Stück zu schreiben.


    Der Gegensatz zwischen unschuldiger Jugend wie sie schöner nicht sein kann, nämlich in Form eines jungen Mädchens und dem grausamen, unabdingbaren Ende - dem Sensemann mit den kalten Händen, der auch nicht davor zurückschreckt, sich das blühende Leben zu holen.


    Ein herrliches Thema zu dem es sicher viele Bilder gibt. Allerdings hat das von Dir gezeigte Bild der zusammengekauerten Frau für mich keinen Bezug zu Schuberts Lied. Ich kann darin weder den Tod noch ein junges Mädchen finden. Es sei denn ich würde das Gemälde so interpretieren, daß da ein einst junges Mädchen in sich versunken sitzt, welches nun zur alten Frau geworden ist und über das vergangene Leben nachdenkt bzw. über den nahestehenden Tod. Aber das ist nicht der Inhalt des Liedes bzw. des Textes.


    Mir gefällt sehr gut die Umsetzung von Hans Baldung:



    Hier kann ich deutlich sehen, wie der häßliche Tod versucht, Besitz von dem jungen Mädchen zu ergreifen.


    Liebe Grüße Mimi

    Also das ist ja jetzt...


    Naja - wenn ich jetzt anfange, lieber Padre, die ganzen "vergessenen" und verdrehten Buchstaben zu suchen, um mich darüber zu verkringeln... naja...


    Aber gut - mit dem Spaß verstehen ist das eben so eine Sache. Manche müssen dann immer schnell nach der Retourkutsche suchen, auch wenn es ein bißchen an den Haaren herbei gezogen ist. Oder so.


    RICHTIGSTELLUNG
    Ich, Mimi, gebe zu, der Satz
    "Bekanntlich leiden Schwangere an Folsäure"
    war und ist nicht witzig und ist keine Stielblüte. Mea culpa.


    Aber das vergessene "s" an höchstens - das war wirklich ein Lacher. :hahahaha: Guck der Ulli rollt jetzt noch rum.


    Ich muß noch viel lernen. Bin halt noch klein.... Verzeihung.


    Grüßchen
    Mimi

    Hallo


    Gott-sei-Dank sind wirkliche Schmerzen für mich ein Fremdwort. Kopfschmerzen habe ich vielleicht zweimal im Jahr (wenn überhaupt), die Knochen und Muskeln sind auch in Ordnung und mein Magen jammert nur, wenn er nichts zu essen bekommt.


    Wenn es mich dann doch irgendwo mal zwickt und ich wirklich nicht meiner Arbeit nachgehen kann, setze ich mich an ein Instrument und spiele ein bißchen was. Die Konzentration lenkt mich ab und hilft mir, das Wehwehchen zumindest zeitweise zu vergessen.


    Aber wie gesagt. Das gilt für Zwicken - nicht für Schmerzen. Da kann ich nicht mitreden. Ich kann mir nur denken, daß ich bei starken körperlichen Schmerzen absolute Ruhe vorzöge.


    Viele Grüße Mimi

    Hallo


    Eine grauenhafte Krankheit treibt ihr Unwesen.


    Zitat

    Bekanntlich leiden Schwangere, häufig an Folsäure


    Leise, still und heimlich schleicht sie sich an, diese Form der Säure. Infektionen gehen mit einer leichten Kommaschwäche einher...


    Nix für Ungut, lieber Padre! Aber es ist soooo ein schöner Satz von Dir.


    :hello: Mimi

    Lieber Padre


    Ich bin entsetzt und froh, nicht schwanger zu sein... 8o


    Zitat

    Bekanntlich leiden Schwangere, häufig an Folsäure


    (Schnell diesen Satz in die Stilblüten bringen) hähähä....


    Liebe Grüße Mimi

    Hallo Zusammen


    Ich bin definitv kein Fan von Mozartkugeln (und sonstiger Pralinen). Der ganze gefüllte, fette Süßkram ist nicht mein Geschmack. Welche besser schmeckt, vermag ich daher nicht zu sagen.


    Früher hab ich ab und zu mal eine Kugel gegessen. Dann ging ein guter Bekannter von mir für 2 Jahre nach Wien und glaubte, mich regelmäßig während seiner Heimataufenthalte mit einer Riesendose Mozartkugeln überraschen zu müssen. Die meisten habe ich weggeworfen, was mir in der Seele leid tat. Aber jetzt mag ich die wirklich nicht mehr essen... :no:


    Wußte gar nicht, daß es bei Aldi welche gibt. Da ich aber eher selten Lebensmittel kaufe, ist das auch kein Wunder. Könnte mir denken, daß die Aldi-Kugel bei Lambertz produziert wird. Ist doch Aldi-Hausmarke.


    Aber einen gewissen Gesundheitswert kann man den Kugeln nicht absprechen - immerhin ist da Ballast, Calcium, Eisen, Flour, Folsäure, Zink, jede Menge Wasser und ... äh ... was ist das "KALORIEN" ?? drin...


    Mahlzeit. Mimi


    Nährwerte Inhalt pro 100 g


    Arachidonsäure 0 mg
    Ballaststoffe 2.226 g
    Biotin 0.001 mg
    Calcium 9 mg
    Einfach ungesättigte Fettsäuren 2.032 g
    Einfachzucker 68.154 g
    Eisen 1.049 mg
    Eiweiß 1.451 g
    Fett 35 g
    Fluor 8 µg
    Folsäure 4 µg
    Gesättigte Fettsäuren 3.644 g
    Iod 0 µg
    Kalium 144 mg
    Kalorien 500 kcal
    Kohlenhydrate 0 g
    Kupfer 0.271 mg
    Magnesium 30 mg
    Mangan 0.214 mg
    Max. Alkohol 832 mg
    Max. Cholesterin 0 mg
    Max. Purin 2 mg
    Mehrfach ungesättigte Fettsäuren 0.198 g
    Natrium 2 mg
    Pantothensäure 0.106 mg
    Phosphor 51 mg
    Vitamin A 0.001 mg
    Vitamin B1 0.009 mg
    Vitamin B12 0 µg
    Vitamin B2 0.034 mg
    Vitamin B3 0.345 mg
    Vitamin B6 0.017 mg
    Vitamin C 0 mg
    Vitamin D 0 µg
    Vitamin E 0.094 mg
    Vitamin K 0.001 mg
    Wasser 19.811 ml
    Zink 404 µg

    Hallo Zusammen


    Ich habe den Thread zum ersten Mal heute durchgelesen, weil ich ihm von Anfang an eher skeptisch und mit der Frage "Was soll das sein" gegenüber stand. Daß es offensichtlich ein schwieriges Thema ist, bemerkt man beim Durchlesen schnell - der Faden ging mehr als einmal verloren und der Thread hätte sonst wie heißen können...


    Ich finde hier Kommentare wie:


    Zitat

    Naja... vom rein technischen her für jeden geduldigen Tastenquäler machbar der schon länger die Tasten quält


    Zitat

    Die Toccata von Prokofiev und auch die von Schumann (die IMHO schwerer ist als die von Prokofiev) sind wirklich Kindergarten im Vergleich zu Sorabj


    Zitat

    Nun, die zweistimmigen Inventionen, das ist doch icht dein Ernst, oder?


    etc.


    Du liebe Güte - seid Ihr alle solche Profis? Ich bin beeindruckt. :jubel:


    Aber es geht doch nicht darum, ein genanntes Stück zu toppen und das genannte als Kinderkram hinzustellen sondern darum, was man selbst als eines der schwierigsten Stücke empfindet.


    Ob ein Stück wirklich so extrem schwierig zu spielen ist, kann man doch vom Zuhören allein nicht entscheiden - zumal, wenn man selbst kein Instrument spielt. Wie soll ich entscheiden, ob ein Stück für Geige schwierig ist, wenn ich überhaupt keinen wohlklingenden Ton aus diesem Instrument herausbekomme?


    Und ob man ein Stück spielen kann, ist übrigens nicht allein eine Frage der Übung/des Übens.


    Ich bespiele nun schon viele Jahre verschiedene Tasteninstrumente und habe meine Stücke, mit denen ich kämpfe (meist sind es bestimmte Takte, die mir einfach nicht gelingen wollen). Andere lachen darüber und finden die Stellen einfach - und umgekehrt.


    Schwierigkeit ist Empfindungssache und was für den einen unüberwindlich ist für den anderen ein Klacks. Somit kann man immer nur für sich selbst sprechen, wenn man sagt, Stück A ist wohl ein ganz schwieriges. Und somit verstehe ich Aussagen wie "Das ist doch Kindergarten, spiel mal Stück B" überhaupt nicht.


    Im übrigen besteht für mich als Musiker die Schwierigkeit eines Stückes nicht in der Technik oder der Anhäufung möglichst vieler Noten in einem Takt oder gar der extremen Schnelligkeit sondern vor allem darin, das Herz und die Seele des Stückes zu finden.


    Also zu musizieren.


    Viele Grüße Mimi

    Hallo Amateur


    Zitat

    Rührend und ein bisschen unheimlich, aber so müssen gute Schlaflieder doch sein, oder?

    :no:


    Unheimlich? Ne - wirklich nicht. Ein Schlaflied dient dazu - wie der Name schon sagt - jemanden in den Schlaf zu singen - aber sicher nicht um den Schlaf zu bringen...


    Ich würde keinem Kind diese Zeilen vorspielen / singen.


    Dieses Stück hat für mich definitv KEINEN Wiegelied-Charakter, denn die Vorahnung der Mutter wird von Zeile zu Zeile schlimmer. Dazu kommt ein Zweitonmotiv, welches in diesem Fall für das "Vergehen menschlichen Lebens" interpretiert wird. Die Chromatik tut ihr Bestes, damit das Stück unheimlich und düster wirkt.


    Das Stück ist sicher außergewöhnlich, aber für mich kein Schlaflied im eigentlichen Sinne. Es geht mir schon eher in die Richtung Sterbe-/Todeslieder. Allerdings gibt es da ja auch die bekannt Gradwanderung - der kleine Tod = Schlaf bzw. der Schlaf ist der kleine Bruder des Todes.


    Der tief religiöse Charakter des Liedes läßt im übrigen auch eher auf den ewigen Schlaf als auf den nächtlichen schließen.


    Liebe Grüße Mimi

    Hallo Zusammen


    Knabenstimmen können durchaus ihren Reiz haben. Es kommt wohl eher auf das Stück an, das sie zu singen beabsichtigen...


    Ein Stück, das Tiefe und Volumen erfordert kann nicht mit einer Knabenstimme besetzt werden... d.h. kann schon, aber wer möchte das hören.


    Wenn es auch nicht so ganz paßt - wollte ich doch einmal kurz auf diese CD verweisen - ich liebe die Musik, die Knabenstimmen und vor allem die Solistenstimme!



    Liebe Grüße Mimi

    Hallo Widor


    Diesen Thread habe ich leider zu spät entdeckt...


    Meine 1. Sakralorgel war eine Dr. Böhm, die ein Bekannter aus Spaß am Bauen zusammengebaut hat und sie dann zum Selbstkostenpreis verkaufte. Sie hatte 2 Manuale und ca. 30 Register. Allerdings ist das schon ca. 15 Jahre her, so daß ich nicht mehr weiß, was für ein Modell es war. Ich glaube, sie hat damals 4.000 DM gekostet. Ich war mit dem Klang und vor allem mit der fehlenden Anschlagsdynamik nie zufrieden. Zum Üben, denn damals war ich noch Anfänger, war sie aber absolut in Ordnung - die ideale Einsteiger-Orgel. Allerdings möchte ich anmerken -


    Zitat

    ein vorteil des instruments...: 120 REGISTER!


    das ist für mich KEIN Vorteil. Bei mir geht Qualität vor Quantität. Und wenn von 120 Registern 80 gleich klingen, sind definivit 40 überflüssig - wobei ich bitte nicht sagen möchte, daß dies bei Deiner Orgel so ist. Das ist nur eine generelle Aussage und eine Erfahrung, die ich gemacht habe.


    Mittlerweile habe ich sie verkauft und mir nach langer Recherche über elektronische Sakralorgeln eine Eminent DSC 400 gekauft. Als ich sie zum ersten Mal hörte, war ich nur noch begeistert. Natürlich läßt sich die damalige Technik mit der heutigen nicht vergleichen - da liegen Welten dazwischen.


    Auszug aus der Beschreibung: "Man entwickelte ein vollkommen neues Verfahren, das bis zu 128 Obertöne pro Register getrennt erzeugen kann. Von jeder beliebigen Pfeifenorgel lassen sich nun Klangmuster genau auf ihre Obertöne hin analysieren. Dieses Obertonspektrum wird dann auf die eminent-Orgel übertragen.
    Zumindest in Fachkreisen hat es sich mittlerweile herumgesprochen, dass - jedenfalls bislang - keine andere digitale Sakralorgel auf dem Markt die Möglichkeit bietet, einzelne Registerklänge mit bis zu 1922 Intonationsparametern den Klangvorstellungen eines jeden Organisten und gleichzeitig den akustischen Bedingungen jeder Räumlichkeit individuell anzupassen."


    An dieser Orgel stimmt wirklich alles - das Spuckgeräusch, das Anblasen, der Wind, das Einschwingen des Tones, die Zusammenstellung der Register, der Anschlag. Der Hall wurde beim Aufstellen optimal auf den Raum (Turm mit 4 m Deckenhöhe) einstellt.


    Für mich ist mit dieser Orgel ein langer Traum in Erfüllung gegangen, nämlich das Spielen und Üben in den eigenen 4 Wänden - ohne Störungen durch Publikum, ohne lästiges Nachfragen und Abstimmen mit anderen Organisten, ohne kalte Finger im Winter. Sogar mein früherer Orgellehrer, ein Gegner von elektronischen Orgeln, war überrascht und begeistert.


    Das ist die Disposition meines Schatzes:


    Hauptwerk:
    Prinzipal 16', Bordun 16', Prinzipal 8', Harmonie Flöte 8', Rohrflöte 8', Oktave 4', Flöte 4', Quinte 2 2/3', Oktave 2', Mixtur V, Kornett V, Trompete 16', Trompete 8', Koppel III-II, Koppel II-I, Tremulant

    Schwellwerk:
    Quintatön 16', Prinzipal 8', Gedeckt 8', Gamba 8', Vox Coelestis 8', Oktave 4', Rohrflöte 4', Nasat 2 2/3', Waldflöte 2', Terz 1 3/5', Sifflöte 1', Scharff IV, Fagott 16', Oboe 8', Vox Humana 8', Tremulant



    Positiv:
    Prinzipal 8', Gedecktflöte 8', Quintatön 8', Salizional 8', Oktave 4', Koppelflöte 4', Gemshorn 2', Larigot 1 1/3', Mixtur IV, Zimbel III, Sesquialtera II, Dulzian 16', Trompete 8', Schalmey 4', Koppel III-I, Tremulant



    Pedal:
    Prinzipal 32', Prinzipal 16', Subbass 16', Oktave 8', Gedeckt 8', Rohrquinte 5 1/3, Oktave 4', Mixtur V, Bombarde 32', Posaune 16', Trompete 8', Schalmey 4', Koppel I-P, Koppel II-P, Koppel III-P


    Lieber Widor - ich hoffe, Du bist mit deinem "Oldie" zufrieden. Und doch bin ich sicher, eines Tages steht Deine Böhm wieder in Ebay...


    Bis dahin wünsche ich Dir viel Spaß damit
    Mimi

    Hallo


    @Melot

    Zitat

    ja noch Hoffnung für viele Überdrüssige, die dort beruflich festsitzen

    ... also ich sitz da auch öfters mal beruflich fest und finde das gar nicht so schlecht und wenn man sich ein wenig bemüht und die richtigen Leute kennenlernt, kann man durchaus eine ganze Menge über die Kultur des Landes lernen. Aaaaber: Klassische Musik findet man dort wirklich sehr, sehr selten. Umso erfreulicher, daß die Araber jetzt Interesse an dieser zeigen.


    Wahrscheinlich überlegt der gute Scheich, was ihm in seiner Märchenwelt, in der nichts unmöglich ist, noch fehlt - Skihalle, Skilift und Hüttengaudi für die, die es eher zünftig lieben, gibt es bereits, was liegt da näher als eine Oper oder ein Konzerthaus zu bauen, das natürlich gigantischer und luxuriöser sein muß, als alles, was das menschliche Auge bisher gesichtet hat, für die, die Klassik lieben.


    Ich freue mich jedenfalls auf einen Tamino im Dishdash mit Shisha statt Flöte...


    Salam alaikum - Mimi :jubel:

    Hallo Zusammen


    Zitat

    Crossover ist der illegitime Versuch zwei nicht miteinander kompatible Musikrichtungen miteinander zu verschmelzen...

    .


    Also diese Formulierung könnte glatt aus Wikipedia stammen - entschuldige bitte, lieber Alfred. Aber das finde ich doch etwas überzogen. Wieso illegitim?


    Ganz zu Anfang des Threads hatte ich bereits meine Meinung zu dem Thema geäußert - ich bin auf keinen Fall dagegen. Es gibt durchaus sehr viele gute Beispiele. Ich hatte mir z.B. in den frühen 80er Jahren eine Schallplatte "Classic Rock" gekauft mit dem London Symphony Orchester (LSO) (u.a. Bohemian Rhapsody, A whiter shade of pale, Nights in white satin, Lucy in the sky with diamonds), die mich damals (und auch heute noch, wenn ich einen Plattenspieler hätte) total begeistert hat. LSO war eines der ersten bekannten und berühmten Orchester, welches sich mit dem Genres "Rock meets Classic" erfolgreich auseinandergesetzt hat.


    Meiner Meinung nach kann man nicht jeden Rock- oder Popsong in ein klassisches Gewand stecken (man kann schon, aber es paßt nicht bzw. klingt nach nix). Aber solche Granatensongs wie von Queen, Pink Floyd, den Beatles, Moody Blues etc. haben durchaus klassisches Potiential. Ich finde es auch nicht weiter schlimm, wenn z.B. ein Tenor eine schöne Rockballade singt, wenn er Lust hast, auch mal ein anderes Terrain zu betreten. Hier kann ich als positives Beispiel meine CD Pavarotti & Friends, speziell den Song "All for love" nennen. Ich finde es genial wenn die markante, rauhe (aber im Vergleich vom Volumen her natürlich schwache) Stimme von Brain Adams ergänzt wird durch Pavarottis Stimme. Die beiden harmonieren prima und keiner versucht den anderen zu übertrumpfen oder niederzusingen. Im Gegenteil - man lernt dadurch die Unterschiedlichkeit der Stimmen zu schätzen.


    Sicher gibt es auch viele Negativbeispiele, aber deshalb ist die Idee ja nicht grundsätzlich schlecht sondern einfach nur die Umsetzung gescheitert. Für mich ist Musik ein Lebenselexier. Ich akzeptiere alle Richtungen, mag eben nur die eine mehr als die andere bzw. manches spricht mich gar nicht an. Das Mixen der verschiedenen Richtungen ist für mich somit auch kein Problem, wenn es perfekt gemacht ist und in meinen Ohren auf Harmonie, auf meiner Haut auf Gänsepickel und in meiner Seele auf Wohlgefühl stößt.


    Liebe Grüße
    Mimi

    Hallo Zusammen


    Habe grade das von Gentilhombre vorgestellte Cover entdeckt mit Wurzelsepp und Liesel von der Pfalz... Ich schmeiß mich in die Tonne. :hahahaha: Ein Wunder, daß man bei diesem Cover überhaupt zugreift...


    Bei dem von SMOB gezeigten Cover könnte man jetzt diverse Überlegungen anstellen. Z.B. - warum ist es nicht nur das kleine, zarte Köpfchen von Beethoven, das da links und rechts etwas verdeckt? Warum hängt da unten noch ein Hals mit Sockel dran :stumm: Und warum schaut der so skeptisch, erschrocken, gar gequält??? (T'schuldigung - wollte der abgebildeten Dame, die mich irgendwie schminkehaarundmundbedingt an die freie Liebe der 70er Jahre erinnert, nicht zu nahe treten.)


    Lustige Grüße
    Mimi

    Hallo Zusammen


    Eigentlich müßte man, um diese Frage ausreichend zu beantworten, unterscheiden zwischen Art der Feier (Party oder festlich), Anzahl der Gäste, Raumgröße etc.


    Bei großen Feiern gibt es bei mir grundsätzlich gar keine Hintergrundmusik. Viele sprechende und lachende Menschen empfinde ich - trotz der schönen Feier - als sehr anstrengend. Eine zusätzliche Erhöhung der Geräuschkulisse durch Musik ist mir einfach zu viel. Außerdem wäre es schade um die Musik, da man sich unterhalten möchte, würde sie sowieso nicht beachtet.


    Wenn die Feier vorwiegend aus einem großartigen Essen besteht - was es ja auch hin und wieder gibt - handhabe ich das so, daß es zwischen den Gängen Musik gibt. Aber auch dann spielt der Grund der Feier eine Rolle - bei einem sehr festlichen Anlass hatten wir mal ein Duo Harfe und Querflöte.


    Wenn die Gäste mich auffordern "komm spiel mal was" - dann ist das etwas anderes und dann sind alle eingebunden. Die Steirische oder das Akkordeon kommen in Aktion und es wird kräftig mitgesungen - was natürlich keine Hintergrundmusik mehr ist - hier steht die Musik im Vordergrund.


    Anders sieht es bei einer 2er Feier aus - leckeres Essen und so...
    Dann spielt immer Musik im Hintergrund, und hier bevorzuge ich die Klassik, weil ich das Gefühl habe, daß klassische Musik der würdigere Partner eines festlichen Menüs ist als Rock oder Pop.


    Liebe Grüße
    Mimi

    Hallo Zusammen


    Bei mir dreht sich grade ein bis vor wenigen Minuten noch nicht gehörtes (aber natürlich ausgepacktes) Weihnachtsgeschenk auf dem CD-Teller...


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    Mit der spanischen Orgelmusik habe ich mich noch gar nicht befaßt und betrete somit Neuland. Aber wie ich schon nach kurzer Zeit feststellen kann, ein sehr schönes. Wunderbare Musik - wohltuend und harmonisch; und sie hilft sogar irgendwie gegen den Wetterfrust.


    Viele Grüße Mimi