Beiträge von m.joho

    Da Dr. Pingel auf meiner Frage "Alzheimer?" noch nach über zwei Jahren ewig herumreitet, entschuldige ich mich dafür.

    Aber es wird mir ewig unerklärlich bleiben, wie man Mahlers Werk "das klagende Lied" als Oper bezeichnen kann.

    Das Ausscheiden von nemorino würde ich auch sehr bedauern und hoffe, dass wir ihn zum Bleiben veranlassen können.

    Zurück zum Stein des Anstosses:

    Stimmenliebhabers Kompetenz zu den Sängern der DDR ist nicht bestritten. Aber wehe, jemand äussert Kritik an seiner Einschätzung! Sofort wird er aggressiv und greift die Person des jeweiligen Kritikers an. Viele Taminos haben darauf schon mit Stillschweigen reagiert und sich inhaltlich von diesem Forum entfernt. Nicht einmal der alles verzeihende Operus konnte in letzter Zeit ruhig und gelassen bleiben.

    Man muss sich doch einmal fragen, warum er trotz mehrmaliger Sperrung nicht lernfähig wird. Kaum ein Mitglied provoziert so viel Aggression. Wie Alfred richtig sagte: "Es handelt sich um ein Mitglied, über das ich in regelmäßiger Folge Beschwerden erhalte..."

    Woher kommt das bloss????

    Lieber Alfred,

    Meine Stellungsnahme zu "Stimmenliebhaber" ist bekannt. (Auch habe ich (zum 1.Mal!) den Beitrag, auf den Nemorino Bezug nimmt den Moderatoren gemeldet. Passiert ist allerdings nichts...)

    Es wäre wirklich an der Zeit diesen Menschen ohne jeden Anstand definitiv vom Forum auszuschliessen.

    MfG,

    M. Joho

    P.s. Dir wünsche ich gute Besserung!

    Was ich zu diesem Thema ergänzen möchte:

    Es wäre empfehlenswert, wenn man einem jungen Menschen (so ca. ab 14 Jahren) das Buch von Dietrich Schwanitz, "Bildung, Alles was man wissen muss" in die Hände geben würde. Das Buch gibt (allerdings ohne die Naturwissenschaften zu berücksichtigen) einen vergnüglich zu lesenden Überblick über die Geistesgeschichte Europas und ist bei Amazon für 14 Euro als Taschenbuch zu kaufen.

    Lieber Hans,

    Mit Deinem letzten Satz hast du den Kern des Problems eigentlich schon angesprochen:

    Gewisse Stimmen "liebt" das Mikrophon geradezu, andere nicht. Gerade grosse Stimmen scheinen ein Problem gewesen zu sein. Fritz Wunderlich, der eine eigentliche Mikrophon-Stimme hatte, scheint live ein viel kleineres Organ besessen zu haben. Ein Beispiel für eine grosse Stimme: Birgit Nilsson musste für Aufnahmen immer einen gewissen Abstand zum Mikro einhalten.

    Noch ein Wort zu Heinz Imdahl: 1. Seine Berühmtheit war dadurch, dass er nie in Bayreuth auftrat ziemlich eingeschränkt. Auch hatte er riesige Konkurrenz. Hermann Uhde beispielsweise hatte einfach das schönere Organ, auch Gustav Neidlinger, Eberhard Wächter und vor allem Fischer-Dieskau sangen doch in einer anderen Liga.

    Ähnliches lässt sich bei den Tenören konstatieren. Während Hopf und Beirer über die weitaus grösseren stimmlichen Mittel verfügten, konnte das Mikro Windgassens Stimme weitaus besser abbilden.

    Übrigens warte ich nur darauf, bis ein genialischer Regisseur die Idee des Russen Kuljabin auf die Oper überträgt.

    Vor allem Wagner-Werke wären dazu ja praedestiniert. Ohne Sänger und Orchester, d.h. keine schwurbeligen Texte, keine laute Musik und viel billiger wäre es auch: Dann aber bitte in deutscher Gebärdensprache.

    :no:

    Auf Kalethas absurde Äusserungen einzugehen, erspare ich mir!

    Gastspiel am 7. & 8.3., 18:30, Schiffbau/Halle

    Drei Schwestern


    Freuen Sie sich auf Tschechows Theaterklassiker „Drei Schwestern“ in einer neuartigen Interpretation aus Russland! Nach seiner Neuinszenierung von Ibsens „Nora oder Ein Puppenhaus" stellt sich der junge russische Regisseur Timofej Kuljabin am 7. & 8. März mit einer weiteren Arbeit in Zürich vor: Er inszeniert den weltbekannten Klassiker in russischer Gebärdensprache!

    „Nach Moskau, nach Moskau!“ Die drei Schwestern Olga, Mascha und Irina leben in der russischen Provinz, in die ihr Vater als Brigadegeneral vor Jahren versetzt wurde. Ihre Heimatstadt Moskau liegt weit entfernt und mit ihr die glücklichen Kinder- und Jugendjahre. Geblieben ist der Traum von einem anderen Leben. Das Stück erzählt von Menschen, die sich diesen Traum gerne erfüllen würden – wenn sie nur wüssten wie. Die Figuren Tschechows bleiben in dieser Inszenierung stumm, allein die Gesten und der nonverbale Ausdruck der SchauspielerInnen werden zum tragenden Element des Abends.


    Einzig unter Zuhilfenahme von Gebärden und unzähligen Geräuschen entsteht Tschechows Stück verblüffend neu im Museumsquartier: ein Festwochen-Höhepunkt aus Nowosibirsk. Der Standard


    Die rein gestischen Interaktionen verstärken jede Szene umso mehr; selten war Tschechow so pur, so emotional, so dringlich und so radikal zu sehen. Der Kurier

    Schiffbau/Halle

    Do, 07 Mär | 18:30 – 22:45 | Karten

    Fr, 08 Mär | 18:30 – 22:45 | Karten


    In russischer Gebärdensprache

    Mit deutschen und englischen Übertiteln


    Ist zwar keine Oper, passt doch aber gut hierher....

    Ich bin nicht sicher, ob das hier im richtigen Thead gepostet ist. Aber das ist für mich Oper, natürlich in Wien in der alten Wallmann_ Inszenierung:

    Die Oper für die Sänger und nicht für die Regisseure!!

    • Ich finde es generell bedauerlich, dass die Opern dieser Zeit (neben dem Evangelimann und dem Kuhreigen fallen mir spontan noch das Tiefland, bzw. der Barbier von Bagdad ein) weitgehendst vom Spielplan der deutschen Bühnen verschwunden sind,
    • Ich finde es generell bedauerlich, dass die Opern dieser Zeit (neben dem Evangelimann und dem Kuhreigen fallen mir spontan noch das Tiefland, bzw. der Barbier von Bagdad ein) weitgehendst vom Spielplan der deutschen Bühnen verschwunden sind,