Beiträge von Tresor

    War gerade bei JPC, Filiale Minden, und habe folgendermaßen zugeschlagen.



    Was ich bisher von Charles Ives kenne, gefällt mir gut. Deshalb werde ich mich noch umfassender mit seinen Werken beschäftigen.



    Futter für das Orgelforum.


    So, das waren die teuren SACDs. Jetzt einige günstige CDs.



    Robert Schumann, Sinfonien 1 - 4. Brilliant



    Musik für Klavier war auch mal wieder nötig. Hier mehr spätromantisch...



    ... und hier impressionistisch.



    Und mal was ganz anderes, Musik für Gitarre von verschiedenen Komponisten der Zeitspanne 1640 bis zeitgenössisch.


    Das (Musik-) Wochenende ist gerettet.


    Gruß
    Tresor

    Liebe Eponine2,


    Zitat

    Original von Eponine2
    (ich habe auf der britischen Tastatur leider kein Accent und weiss den ALT-Code irgendwie nie)


    Im Windows gibt es unter Start->Alle Programme->Zubehör->Systemprogramme->Zeichentabelle. Dort findet man alle Zeichen und kann sie kopieren.


    Zurück zum Thema. Ich finde auch, man sollte nur über etwas reden und (meinetwegen auch subjektiv) urteilen, das man einigermaßen gut kennt. Ansonsten entstehen leicht Pauschalurteile, Klischees und Intoleranz. In diesem Zusammenhang weise ich noch einmal auf meine humorvoll gemeinte Gegenüberstellung unterschiedlicher Ansichten zur E- und U-Musik in diesem Thread hin (man suche nach Klischee).


    Nach den Ermahnungen von Rideamus scheint es hier doch ruhiger zu werden. Mal abwarten. :beatnik:


    Gruß
    Tresor

    Hallo miguel54,


    Kabelkanäle kann man auch dorrt verlegen, wo keine Fußleisten sind. Es gibt auch flache Kabel, die man unter der Ausllegeware verschwinden lassen kann.



    Dann ist mir noch ein Erkennungszeichen eingefallen.


    DSD - Direct Stream Digital


    Es kennzeichnet die 1-Bit Aufnahmetechnik mit einer Samplingrate von 2,8 MHz. Das Zeichen findet man meist auf der Rückseite des Covers.


    Gruß
    Tresor

    Der Thread wird immer interessanter!


    Carola

    Zitat

    Das "Tabu" war in den Siebzigern sowieso eher die Klassik als der Pop.


    Stimmt nur eingeschränkt. "Original"-Klassik war out, "progressive" und "modern" gespielte Klassik waren gerade in den 70ern in. In dieser Zeit entstand auch die Stilrichtung des Art-Rock.


    Wulf


    Ich unterstütze deine Thesen voll und ganz.
    Nur mal so ein Tip für Popmusik-Unbedarfte: Beatles - Yesterday, geradezu kammermusikalisch, einfach schön.


    Allgemein wird m.E. in diesem Thread der Begriff Popmusik zu sehr über einen Kamm geschoren. Popmusik ist nicht nur das, was man derzeit - zugegebenermaßen in vielen Wiederholungen - im Radio hört, sondern Popmusik hat eine Geschichte. Da gibt es viele Stilrichtungen. Leider muss ich feststellen, dass Popmusik immer kommerzieller und schnelllebiger wird. Sternchen kommen und gehen, einen Hit gelandet und schon wieder vergessen. Aber es gibt in Teilbereichen der Popmusik auch so etwas wie Wertbeständigkeit, Legenden und Kult (Bsp. Beatles, siehe oben).


    rappy

    Zitat

    Aber auch nur diese - die meiste Rockmusik basiert doch auf immer demselben 4/4 Beat, der sich auch im ganzen Stück nicht bzw. kaum ändernt - jedenfalls die, die ich so im Alltag mitkriege.


    Was man so "im Alltag mitkriegt" spiegelt nicht die Gesamzheit der Popmusik wieder. Nur so als Anregung, schon mal Raggae gehört?


    Uwe Schoof

    Zitat

    Für den Bereich der Popmusik muss ich allerdings feststellen, dass vor einigen Jahrzehnten im Großen und Ganzen stilvoller musiziert wurde als heute. Zumindest ist dies meine Empfindung.


    Richtig. Das sehe ich auch so.


    @Eponine2

    Zitat

    In einigen Beitraegen finde ich leider immer noch die unsaegliche Arroganz der "Kunstmusiker" gegenueber den "Poppern". Wieder frage ich mich: Wer kann anhand dessen, was er im Radio vorgesetzt bekommt, beurteilen, dass alle Popmusik schlecht sei? Grundsaetzlich unterbelichtet, rhythmusbetont (im uebrigen hat alle Musik ihre Wurzeln dort, auch, wenn es dem einen oder anderen nciht gefallen mag - aber die abendlaendische Kultur war ja schon immer was Besonderes, ich weiss Pfeifender ) und ueberhaupt ganz fuerchterlich. Das ist ungefaehr genauso, als wolle man die gesamte Klassik nach dem beurteilen, was auf Klassikradio gespielt wird. Na dann gute Nacht.


    Volle Zustimmung. Man muss Popmusik differenziert betrachten. Es gibt die ganze Bandbreite von Sperrmüll bis Schmuckstück.


    Fairy Queen

    Zitat

    Gottseidank habe ich keinerlei Kollegen(mehr) oder Familienmitglieder , die mir diesbezügich ihren Geschnmack aufzwingen könnten.


    Geschmack läßt man sich nicht aufzwingen, sondern man entwickelt ihn selbst. Und das ganz unabhängig davon, ob es sich um Popmusik oder Klassik handelt.


    Das war erstmal der grobe Abwasch. Später mehr.


    Gruß
    Tresor

    Hallo miguel54,


    Zitat

    Capriccio bringt inzwischen ältere Aufnahmen als 5.1 SACD auf den Markt, die durch einen Remix der in Mehrspurtechnik aufgenommenen Bänder enstehen - das finde ich ziemlich fragwürdig. Diese Aufnahmen sind doch gar nicht hierfür konzipiert gewesen, so daß der Raumeindruck durch die hinteren Lautsprecher eine künstlich erzeugte Sache ist.


    Da gibt es noch eine ganze Reihe anderer Label, die 5.1 SACDs auf den Markt werfen mit hochgesampleten älteren Stereo-Aufnahmen. Diesen Aufnahmen hört man das allerdings auch an. Was dann aus den hinteren Lautsprechern kommt ist nur Surround im Sinne von Rundumklang, allerdings ohne zusätzliche echte Rauminformation.


    Bei gut gelungenen echten Mehrkanalaufnahmen kommt der Raumeindruck wirklich gut zur Geltung. Diese Aufnahmen sollte man dann auch mehrkanalig hören. Beim Umschalten auf Stereo klingt es nicht so gut.


    Woran erkennt man nun echte und unechte 5.1 SACDs?


    Die echten erkannt man eher als die unechten. Die genauen Angaben findet man häufig nur im Booklet, außen stehen sie leider nicht immer drauf. Echte hochauflösende Aufnahmen sind z.B. gekennzeichet durch 24/96 multichannel recording. Das bedeutet Mehrkanalaufnahme mit 24 Bit und 96KHz Auflösung. :jubel: Wenn da etwa steht New surround mix oder Surround remixing bzw. wenn die Aufnahme bereits vor der SACD-Aera entstand, kann man davon ausgehen, dass hier keine :no: hochauflösende Mehrkanalaufnahme vorliegt.


    Zitat

    Inzwischen gibt es neue SACD-Spieler, die auf Mehrkanalwiedergabe verzichten und nur die ersten beiden von mir genannten Layers lesen.


    Stereo-SACD-Spieler sind keine Neuerfindung. Die ersten SACD-Spieler gab es nur in Stereo.


    Zitat

    Ich hatte z.B. keine Lust auf Lautsprecherkabel im ganzen Raum


    Das Problem hatte ich anfangs auch. Mich hätte es nicht so sehr gestört, aber meine bessere Hälfte meinte, das die Strippen nicht so ins Wohnzimmer passen. Nachdem ich die Kabel in Kabelkanäle entlang der Fußleisten verlegt habe, sind wir nun alle zufrieden und genießen den Mehrkanal-Sound. :angel:


    Gruß
    Tresor

    Liebe Musikfreunde,


    an anderer Stelle habe ich schon einmal ausführlich beschrieben, wie ich zur Klassik kam. Mein Interesse für Musik galt im Jugendalter der Popmusik. In den 60er und 70er Jahren verarbeiteten eiinige Popgruppen klassische Themen in ihrer Musik. Vieles davon fand ich sehr gelungen. Und so wurde die Neugierde für die Originale geweckt.


    Im Wechsel höre ich immer wieder mal Klassik, Pop oder Jazz. Allerdings höre ich in einer Sitzung meist auch nur eine Richtung, also nicht im fliegenden Wechsel. Wofür ich mich entscheide, hängt ganz von der Stimmung ab.


    Eine strikte Einteilung in E = Klassik und U = Pop halte ich für falsch. U und E gibt es in allen Musikrichtungen. Ok, in Klassik ist mehr E, in Pop mehr U und der Jazz ist irgendwo dazwischen. Aber letztendlich ist Klassik genauso unterhaltend wie Pop oder Jazz, vielleicht nur auf eine andere Art und Weise. Jeder hat eben seine Vorlieben für die eine oder andere Richtung.


    In der Popmusik gefällt mir allerdings längst nicht alles. Was da mitunter so im Radio läuft, ist mitunter doch sehr kommerziell und oberflächlich. Hitparaden interessieren mich schon lange nicht mehr. Wenn es mir im Radio zuviel wird, lege ich mein eigenes Programm auf.


    Auch in der Klassik finde ich nicht alles ansprechend (für meinen speziellen Musikgeschmack). Aber das geht, so glaube ich, wohl jedem so.


    Gruß
    Tresor

    Hallo,


    meine Erfahrungen mit JPC sind fast überwiegend positiv.


    Nun habe ich das Glück, dass es hier in Minden ein Filiale gibt. Da schaue ich öfter rein und gehe selten mit leeren Händen wieder heraus. Allerdings ist der Laden nicht so riesig, dass man das ganze Sortiment vorfindet. In der Vorweihnachtszeit geht es in den schmalen Gängen recht eng zu. Dann macht das Stöbern keinen Spaß.
    Spezialwünsche kann ich auch im Laden bestellen und in wenigen Tagen abholen. Wenn ich mal wieder eine längere Wunschliste habe, bestelle ich auch Online.
    Im Laden hat man mir einmal die falsche CD ins Cover gepackt. Das habe ich erst zu Hause gemerkt. ?( Zurück mit dem Kassenbon wurde dann anstandslos umgetauscht. :jubel: Und man hat sich entschuldigt, weil ich den Weg noch einmal antreten musste. :D


    Insgesamt bin ich seit über 30 Jahren Kunde bei JPC und ich finde das Unternehmen seriös. Was Severina passiert ist, halte ich für eine Ausnahmeerscheinung. Da wußte der eine Mitarbeiter nicht, was der andere versprochen hat. Eine Absicht unseriöser Kundenbindung sehe ich da nicht.


    Gruß
    Tresor

    Hallo Karsten,


    Zitat

    Original von mir
    Das Musette ist ein kurzes, ruhiges und melodisches Stück. :angel:


    Der Engel sollte nicht bedeuten, dass ich das Musette für harmlos halte. Es hört sich locker und leicht an, so dass man dabei in den Wolken schweben könnte, wie ein :angel: . Ist manchmal schwierig, ein passendes Smilie zu finden.


    Gruß
    Tresor

    Zitat

    Original von Karsten
    Von dem US-Amerikaner Michael Murray, einem der letzten Schüler Duprés, gibt es eine sehr umfangreiche Biografie über Dupre.


    Ja, und von Michael Murray gibt es auf dieser CD zwei Stücke von Dupré.


    - Carillon, op. 27, Nr. 4
    und
    - Musette, op. 51


    Die beiden Stücke zeigen, dass Dupré wirklich sehr unterschiedliche Kompositionen kreiert hat. Das Carillon kommt virtuos daher und steigert sich toccata-ähnlich zum Ende hin. Wer anderswo Dynamik vermißt, der höre sich hier an wie die 32-Füßer voll zutreten. 8o Das Musette ist ein kurzes, ruhiges und melodisches Stück. :angel:


    Die Aufnahmequalität ist trotz des Alters (1982), und somit zu Beginn der CD-Aera, wie gewohnt bei TELARC ganz hervorragend. :jubel:


    Gruß
    Tresor

    Hallo Prometeo,


    der Wackelkontakt an deinem Kopfhörer könnte auch an einer Oxidation der Steckkontakte liegen. Durch das raus- und reinstecken des Kabels wird die oberflächliche Oxidschicht abgekratzt, so dass die Verbindung wieder leitet. Nach einiger Zeit bildet sich die Oxidschicht neu und das Problem ist wieder da. Im Fachhandel gibt es Kontaktspray, der dieses Problem für längere Zeit beseitigen sollte.


    Gruß
    Tresor

    Hallo Karsten,


    Zitat

    Original von Karsten
    BTW: da ja hier nur über die Aufnahmequalität "gemeckert" wird, was sagt ihr zur Interpretation Scotts? Oder ist die nicht so wichtig? 8)


    Meine Ausführungen über die problematischen akustischen Verhältnisse in St. Paul's und die damit im Ergebnis etwas "dünne Dynamik" auf der CD, sollte keine Meckerei sein. Der Klang der Orgel ist ansonsten gut eingefangen. Da ich jedoch nur die Duruflé-Aufnahme besitze, wollte ich zum Werk und der Interpretation nicht hier im Dupré-Thread antworten. Das werde ich dann im Duruflé-Thread tun. Der befindet sich allerdings nicht im Orgelforum, sondern unter Allgemeine Klassikthemen .


    Nur soviel zu den "kreischenden Hochdruckzungen". Die sind mir auch unangenehm aufgefallen. Ist allerdings kein akustisches Problem, sondern hier hätte Scott eine Fußlage tiefer wählen sollen.


    Gruß
    Tresor

    Hallo Karsten und Münti,


    Zitat

    Aber Scott war in der Tat lange Jahre Organist in St.Paul's.


    Stimmt, von 1990 - 2004.


    Zitat

    Es ist in St.paul's nicht viel mehr oder weniger schwierig, Orgelaufnahmen zu machen als in anderen vergleichbaren Kirche mit entsprechendem Hall.


    Stimmt nicht ganz.
    Die Orgel ist in mehrere Sektionen aufgeteilt, sozusagen im ganzen Raum verteilt. Man benötigt für die Aufnahme viele Mikrofone. Da diese nicht alle an der gleichen Stelle stehen, ergibt sich ein Höreindruck, der mit zwei Ohren so nie möglich wäre. Sind die Mikrofone auch noch weit von den Pfeifen entfernt, schleicht sich mehr Raumhall ein und es kann zu Überlagerungseffekten kommen. D.h., mehrere Mikrofone decken den gleichen Raum ab und es kommt beim Zusammenmischen zu phasenverschobenen Überlagerungen, die zu (teilweise) Auslöschungen oder Verstärkungen führen können und somit den Klang- und Raumeindruck und evtl. das Dynamikverhalten verfälschen.


    Ich besitze die CD Durufle mit Scott in St. Paul's. Die Tonqualität und Akustik ist annehmbar, aber für solch eine gewaltige Orgel ist die Dynamik ein bißchen dünn.


    Gruß
    Tresor

    Hallo an alle Mitstreiter,


    Zitat

    Original von ThomasNorderstedt
    Soeben hat die Auslosung stattgefunden. Der Gewinner heißt:


    Janacek - Sinfonietta


    Vorgeschlagen wurde das Werk von Khampan.


    Auch meinen Glückwunsch an Khampan. Bin schon gespannt auf das Werk und den Eröffnungsthread. Da ich die Sinfonietta noch nicht kenne, lasse ich mich überraschen.


    Schade, dass mein Vorschlag nicht ausgelost wurde. Aber dafür kann ich nun ein neues Werk kennen lernen.


    Zitat

    Original von Johannes Roehl
    Wird verraten, was zweimal nominiert wurde?(zur Not per PN)


    Warum per PN? Und warum nur die Doppelnennungen?
    Sollten wir nicht alle erfahren, welche Vorschläge (alle) eingegangen sind? Oder soll alles geheim bleiben bis zur nächsten Auslosung?



    Gruß
    Tresor

    Hallo Musiksammler,


    i.d.R. sammle ich mehr in der Breite. Das liegt daran, dass ich noch so viel Neues finde und dies kennen lernen möchte.


    Allerdings reizen mich auch interessante Einspielungen bestimmter Interpreten, auch wenn ich das Werk bereits in einer anderen Version oder Zusammenstellung habe. Mitunter haben sich Mehrfacheinspielungen auch deshalb bei mir angesammelt, weil die Zusammenstellung der CDs ungünstig sind, z.B. von 5 Titeln sind 3 neu und 2 bereits vorhanden. Die 3 neuen Titel reizen mich dann doch :yes: , die CD zu erwerben. Die 2 bekannten Titel müssen aber kein Verlust :no: sein, denn abweichende Interpretationen verleiten dazu, die Komposition genauer zu betrachten. 8)


    Manchmal kaufe ich auch gezielt eine Mehrfacheinspielung, weil mir die vorhandene(n) nicht so sehr gefallen :kotz: , also im Sinne der Qualitätssteigerung. :D


    Gruß
    Tresor

    Hallo Rideamus,


    das kommt darauf an, ob man eher eine "demokratische" oder "zufällige" Auslosung möchte. :rolleyes:


    Bei Mehrfachnennungen handelt es sich wahrscheinlich um ein bekannteres Werk. Würde man es automatisch heranziehen, so hätten unbekanntere Werke weniger Chancen auf Erfolg. :( Damit würden wir uns selbst die Gelegenheit nehmen, etwas Neues zu entdecken. :no:


    Pro Nominierung sollte auf jeden Fall ein Stimmzettel in den Hut. Bei der Auslosung wären dann Mehrfachnennungen entsprechend ihrer Nominierung vertreten und könnten statistisch gesehen eher gezogen werden. Andererseits hätten Einfachnominierungen auch eine Chance und wären nicht gleich ausgeschlossen. :yes:



    Gruß
    Tresor

    Hallo Norbert und Thomas,


    schönen Dank für die Hinweise. Ich werde meinen Vorschlag dann an Thomas mailen.


    Vorerst muss ich noch ein wenig recherchieren. Ich wüsste schon einige Werke, die einen Vorschlag wert wären. Aber es kostet einige Mühe nachzuforschen, ob diese Werke hier bereits ausgiebig besprochen wurden. Ich denke, ich werde noch rechtzeitig etwas geeignetes finden.


    Gruß
    Tresor

    Zitat

    Original von Hildebrandt
    Und Alfreds Worte legen zudem nah, dass Kritiker nah am Fleischhauerhandwerk arbeiten.


    Nun, wer sich mästen läßt, muss damit rechnen, dass er irgendwann einmal geschlachtet wird. Es sei denn, er entwickelt sich zu einem außergewöhnlichen Individuum, das zum Abschlachten viel zu wertvoll ist.


    Anscheinend ist LL nicht dieses wertvolle Individuum.



    Gruß
    Tresor

    Hallo Thomas,


    ich finde die Idee des Projekts toll und möchte auch daran teilnehmen.


    Meinen Musikvorschlag kann ich leider nicht abgeben, denn die PN-Benachrichtigung funktioniert bei mir nicht.


    Liegt es womöglich daran ,dass ich noch nicht genügend Sternchen habe oder wurde die Freischaltung bei mir einfach vergessen?
    Ich bitte einen der Moderatoren, sich des Problems anzunehmen.


    So oder so bin ich schon gespannt auf das ausgeloste Werk.



    Gruß
    Tresor

    Lieber Alfred,


    mitunter äußere ich mich bewusst provokativ, um andere aus der Reserve zu locken. Das scheint mir diesmal gut gelungen zu sein.


    Zitat

    von Alfred
    NEIN und NEIN und NEIN


    Das ist Scharlatanerie - NICHT High End.


    Ich hoffe nur, dass dein Adrenalinspiegel nicht auf ein gesundheitsschädliches Level angestiegen ist, denn das wäre bestimmt nicht mein Anliegen gewesen.


    Dafür haben wir nun die Definition für HighEnd.


    Zitat

    von Alfred
    High End ist definitionsgemäß messtechnisch an der Grenze des Machbaren !!


    Trotzdem ist das, was sich hinter dem Begriff HighEnd verbirgt schlecht greifbar.
    Wo beginnt HighEnd, wo endet HighEnd?
    Ist ein HighEnd-Produkt von gestern auch heute noch highendig?
    Wie lange ist ein aktuelles HighEnd-Produkt in Zukunft noch highendig bzw. wann ist es bereits wieder veraltet?
    Oder bleiben HighEnd-Produkte immer HighEnd, auch wenn die Entwicklung weiter geht?


    Fragen über Fragen.
    Wem nutzt HighEnd?
    Dem Verbraucher? Nein, für ihn ist HighEnd unerschwinglich. Er darf bestenfalls davon träumen.
    Dem Hersteller? Von den Kosten abgesehen, bringt es in erlauchten Kreisen sicher einen Image-Gewinn.
    Dem Konstrukteur? Ist sicher gut für sein Ego und rückt seinen Namen ins Rampenlicht.
    Dem technischen Fortschritt? Zweifelsohne wird die Technik ausgereizt. Ob diese Technik einmal in bezahlbaren Produkten einer breiteren Käuferschicht zugänglich sein wird, ist allerdings fraglich. Vielfach entpuppt sich HighEnd als Eintagsfliege. Außerdem ist HighEnd kein HighEnd mehr, sobald es ein Midrange- oder Massenprodukt wird.
    Dem klanglichen Fortschritt?

    Zitat

    von Alfred
    HIGH END PRodukte müssen eigentlich immer hervorragende Messdaten aufweisen, damit sie ihren Namen verdienen - gut klingen müssen sie indes nicht -


    M.E. sollte der gute Klang zumindest das Ziel sein. Ob das Ziel dann erreicht wird, ist nicht garantiert. Trotzdem gibt es immer mal wieder phänomenale Klangergebnisse. Ob das Erreichte den Aufwand lohnt, bleibt fraglich. Schließlich ist HighEnd kompromisslos, Geld spielt keine Rolle.


    Der klangbewusste Endverbraucher kann leider nicht aus dem Vollen schöpfen. Für ihn bedeutet die Anschaffung von HiFi-Geräten immer einen Kompromiss, da sein Budget begrenzt ist. Deshalb sind mir Techniker, die ebenfalls bereit sind Kompromisse einzugehen, mit dem Ziel innerhalb einer bestimmten Preisklasse ein möglichst gutes (gut klingendes) Gerät zu entwickeln, viel lieber als HighEnd-Konstrukteure, die mit ihren Vorstellungen auf Wolke7 schweben.


    HighEnd hat wenig mit Vernunft zu tun, die Mittel dienen lediglich dem Selbstzweck, nämlich dem Erhalt des abgehobenen Images. Deshalb bleibe ich bei meiner Definition


    Zitat

    aus dem Tresor
    HighEnd ist das obere Ende der Preisskala und mehr nicht!


    Gruß
    Tresor

    Zitat

    Original von teleton

    8) Es ist noch von keinem klar definiert worden was wirklich HighEnd ist und was nicht.


    Dem kann ich nur beipflichten.


    Mit HighEnd soll assoziiert werden, dass solche Anlagen das tollste, beste und teurste sein sollen. Auf jeden Fall soll HighEnd für Otto-Normalverdiener und Otto-GehobenerDurchschnitts-HiFiist unerreichbar sein, weil es eben zu teuer ist. Trotzdem sind viele HiFi-Zeitschriften voll mit solchen Tests, also für eine kleine erlauchte Minderheit. Deshalb habe ich für mich den Begriff HighEnd selbst definiert.


    HighEnd ist das obere Ende der Preisskala und mehr nicht!


    Es gibt auch weit unterhalb der HighEnd-Preisskala Bereiche, wo man vernünftige Anlagen und Geräte findet, mit denen man dann auch glücklich werden kann. HighEnd ist ganauso vernünftig, wie mit einem Formel1-Renner zum Einkaufen fahren zu wollen.


    Gruß
    Tresor

    Hallo Orgelfreunde,


    diese wunderbare CD ist eine meiner Lieblings-CDs. Deshalb höre ich sie mir auch immer mal wieder an.



    Das Konzert für Orgel und Orchester von Poulenc ist einfach fantastisch und hier in der Symbiose mit Michael Murray an der Orgel und Robert Shaw mit dem Atlanta Symphony Orchestra bestens gelungen.


    Auch die Einzelstücke für Orgel spielt Murray locker und leicht, dabei mit viel Ausdruck aber nicht überakzenturiert. Das herrliche Instrument in der Bostoner Symphony Hall kommt auch wegen der hervorragenden Aufnahmequalität voll zur Geltung.


    Gruß
    Tresor

    Durch und durch genial finde ich das


    Te Deum


    von


    Jean Langlais.



    Das Stück ist nicht an einer bestimmten Stelle genial, sondern vom Anfang bis zum Ende. Darin gibt es keine Längen. Dieses Stück höre ich immer in vollster angespannter Konzentration (mit Gänsehauteffekt), vom ersten bis zum letzten Ton. Hier ist wirklich keine Note zuviel und auch keine zuwenig. Es paßt alles zusammen.


    Das Te Deum gehört zu den wenigen Kompositionen, die ich mir immer wieder anhören kann, ohne das es langweilig, altbekannt oder abgedroschen wirkt. Ich finde es immer wieder spannend.


    Gruß
    Tresor

    Zitat

    Original von rolo betman
    und dann schiebe ich gleich noch diese Goldscheibe nach :



    Gustav Mahler, Symphonie Nr 5, Inbal


    Hallo rolo,


    das nennt man Gedankenübertragung. Habe um 19 Uhr ebenfalls die 5. von Mahler gehört, allerdings mit Benjamin Zander und dem Philharmonia Orchestra.



    Gruß
    Tresor


    Da selbst die größten Kirchen für eine 256' nicht hoch genug sein dürften, müssten die 256'er dann 'längsschiff' eingebaut werden. Damit bekommt das ganze dann aber den Charakter einer von Pipelines umschlungenen Raffinerie. Man stelle sich auch die Dimensionen der notwendigen Windwerke vor. Bei Konzerten müsste man sich warm anziehen, bei dem Wind!


    Gruß
    Tresor

    Das menschliche Gehör kann als tiefste Frequenz 16 Hz wahrnehmen.


    Bei einem 32' Register kommt man an diese Grenze. Ein 64' reicht herab bis 8 Hz, die man nicht hören kann. Wozu also noch 64' ?


    Der Infraschall wurde schon angesprochen. Man kann ihn nur fühlen, über die Haut oder über mitschwingende Körper. Allerdings bezieht sich die Frequenzangabe immer auf den Grundton. Jede Orgelpfeife erzeugt zusätzlich Obertöne, die den Klang ausmachen. Ein 64' erzeugt auch Obertöne, die dann doch hörbar sind. Auf Grund der Obertöne assoziert das Gehör - oder besser das Gehirn -, dass es zu diesen Obertönen einen Grundton geben muss. Der Rückschluß auf den Grundton erzeugt dann im Gehirn den Höreindruck unterhalb 16 Hz, also die Frequenzen, die man akustisch nicht hört!


    Alles klar?


    Gruß
    Tresor

    Eine zumindest im Ursprung ebenfalls sehr alte Orgel steht in der St. Martinikirche zu Minden.



    Sie wurde 1591 vermutlich von Jürgen Slegel gebaut. Durch Reparaturen und Umbauten wurde die Orgel mehrfach verändert und erweitert. Das Rückpositiv-Gehäuse von 1591, das überarbeitete Hauptwerks-Gehäuse und etwa 10 Register von 1591 sollen erhalten sein. Das spätbarocke Klangbild ist durch die Neuintonation von 1990 mitbestimmt.


    Ich habe die Orgel in vielen Konzerten gehört und bewundere immer wieder das direkte und gut durchhörbare Klangbild. Daran wirkt sicher auch die gute Akustik des Raumes mit. Die Nachhallzeit ist für eine Kirche dieser Größe sehr gering. Deshalb finden hier auch regelmäßig Konzerte mit großem Orchester statt.


    Gruß
    Tresor