Beiträge von Pius

    Hallo!


    Auch ich bin glücklich! :jubel::jubel:


    Da werde ich wohl eine reine Arcana-Bestellung bei JPC losschicken mit dem, was mir noch fehlt (op. 33, op. 50, Schubert-Quintett).
    Die Preise finde ich auch o.k., früher hatten die CDs ja mehr gekostet. Und die 18 Euro für die Schubert-CD lohnen sich auch.


    Ich hoffe, der Back-Katalog wird weiter verfügbar gemacht.
    Meine nächsten Wünsche wären die Schubert-Sonaten mit Badurs-Skoda sowie die Biber-Sonaten mit Letzbor.


    Viele Grüße,
    Pius.

    Zitat

    Original von Pius
    Heute habe ich des Gogol-Jahres 2009 wegen begonnen mit:




    Schade, daß sich keine Leserunde dazu ergeben hat.
    Diese Komödie ist derart köstlich und interessant, daß ich mir nun auch etwas Sekundärliteratur dazu gönne.


    Viele Grüße,
    Pius.

    Zitat

    Original von Blackadder
    Das Archiv bei Napster ist in der neuen Version eine Katastrophe. Die Vorgängerversion bat noch die Möglichkeit nach Alben zu sortieren, jetzt kann man das nur noch, indem man die einzelnen Tracks nach Alben sortiert und dementsprechend eine unübersichtliche Ansicht bekommt, wenn man mal eben 20 Alben im Archiv besitzt...


    :motz:


    Und CPO haben sie auch nicht im Programm.


    :motz:


    Ob das auf Dauer eine befriedigende Lösung meiner Platzprobleme wird, weiß ich nicht. Ich fürchte, eher nicht.

    Hallo!


    Wo soll ich diesen Beitrag denn hinplazieren? Wirklich vergessen ist Bertali ja nicht; ich finde aber nichts passenderes...


    Es ist vielleicht etwas gemein, diese CD anzupreisen:



    Den verfügbar ist sie derzeit nicht.
    Die Sonaten (für vier bis fünf Instrumente) und auch deren Interpretation sind allerdings sehr lohnenswert.
    Da ist es wirklich schade, daß man die Biber-Rosenkranz-Aufnahmen von Letzbor nirgends zu vernünftigen Preisen bekommt... aber vielleicht kommen die bei Arcana auch bald wieder zum Vorschein.


    Viele Grüße,
    Pius.

    Zitat

    Original von Pius
    Ich höre mir gerade diesen Koloß an:



    Ich glaube, ich kann mit dem Konzert durchaus was anfangen...


    Tja, was ein Klavierkonzert ist, hätte dem guten Busoni vielleicht vorher jemand sagen sollen... ist aber egal, denn dieses Werk ist wirklich ein Hörerlebnis! :yes:


    Und nun gibts noch zum Einschlafen:



    Spohr: Streichsextett.


    (wir brauchen noch dringend einen Schnarch-Smiley!)

    Hallo Martin,


    ich möchte ein paar Anmerkugen zu der von mir sehr geschätzten Legrand-Aufnahme machen, die ich sogar in meine Unverzichtbaren aufgenommen habe (ich sehe da auch momentan keinen Revisionsbedarf).


    Zitat

    Original von Philhellene
    Ein kurzer Vergleich: Die besten Solisten sind eindeutig Victoria de los Ángeles und Dietrich Fischer-Dieskau in der Cluytens-Aufnahme. Sie gibt dem Pie Jesu wirklich Seele, Wärme und Innigkeit, derer dieses intime Gebet unbedingt bedarf; er singt ruhig "wie ein Kantor", wie es die Vorstellung Faurés war. Barbara Bonney (Legrand) erinnert im Pie Jesu eher an einen Engel, Agnes Mellon an einen Chorknaben, der mit seinem Solo überfordert ist. Überhaupt spielen Legrand und Herreweghe das Pie Jesu meiner Meinung nach viel zu langsam (4'36'' bzw. 4'28'' gegenüber nur 3'19'' bei Cluytens), so dass ich beim Zuhören schon nervös werde, weil überhaupt nichts weitergeht. Thomas Hampson (Legrand) ist im Offertorium gut, im Libera me aber zu dramatisch (eine weit verbreitete Unsitte!). Peter Kooys (Herreweghe) Stimme klingt in der Höhe (die gar keine ist!) irgendwie eng und spitz, jedenfalls unschön.


    Das beste Dirigat dieser drei würde ich auch Cluytens zuschreiben, entgegen der Meinung Alan Blyths. Seine Tempi klingen in meinen Ohren immer richtig, was ich von Herreweghe und Legrand nicht behaupten kann. Das zu langsame Pie Jesu habe ich schon angesprochen, im Libera me hingegen sollten sie langsamer sein - es mangelt ihrer Deutung dieses Satzes an der nötigen Ruhe, dabei ist für mich gerade das Libera me der mystische Kern des Werkes: ein langsames Hinübergleiten von dieser Seite auf die andere. Auch das Dies irae hier drückt wohl kaum Furcht vor dem jüngsten Tag aus, sondern eher ein Zurückschrecken vor der ungeheuerlichen Barmherzigkeit Gottes. Am wenigsten poltert es bei Cluytens. Dort ist auch der pianissimo-Unisonoeinsatz des Chores mit der Baritonmelodie eine meiner liebsten Gänsehautstellen. Herreweghe und Legrand verschenken diesen Augenblick, weil sie viel zu hektisch daran vorbeidirigieren. Und Legrand bietet noch zwei sonderbare Tempoentscheidungen: Er nimmt schon das Sanctus extrem langsam (4'23'' gegenüber jeweils 3'19'' bei Herreweghe und Cluytens), was allerdings im Großen und Ganzen durchaus funktioniert und lediglich gewöhnungsbedürftig ist. Und im Agnus Dei dreht er beim Lux aeterna völlig durch: Anstatt es, wie von Fauré notiert, im selben Tempo wie den Beginn des Satzes bringen, beschleunigt er abrupt und macht zusätzlich noch ein starkes accelerando bis zu "quia pius es". Und in den darauffolgenden vier (!) Takten Orchesternachspiel bremst er ganz plötzlich wieder, bis das eigentlich gewünschte Tempo wieder erreicht ist. Die Stelle klingt nur noch lächerlich, vom ewigen Licht ist da überhaupt nichts mehr zu hören. Dabei ist das der Höhepunkt des Satzes, der entsprechend innig musiziert werden sollte. (Überhaupt, fürchte ich, werden beim Fauré-Requiem oft Intensität und Innigkeit mit Expression und Dramatik verwechselt, oder man versucht der Musik "Action" aufzudrücken, die nicht in ihr steckt. Dabei ist das Requiem, gut musiziert, spannend genug!)


    Zitat

    Original von Philhellene aus TMOOx
    Diese Aufnahme ist, was Chor und Sopran betrifft, die beste, die ich kenne, wenngleich auch nicht perfekt! Leider haben der Dirigent Michel Legrand und der Baritonsolist Thomas Hampson (dem solche fatalen Irrtümer meiner Erfahrung nach sehr oft - zu oft! - unterlaufen) das Fauré-Requiem mit dem Verdi-Requiem verwechselt und entsprechend interpretiert. Für den, der sich damit abfinden kann, dieses intime, zarte und christlich-spirituelle Werk wie eine italienische Oper zu hören, ist diese Aufnahme sicher eine gute Wahl; ich kann es nicht und tröste mich daher mit dem zweiten Werk auf dieser CD: dem Duruflé-Requiem, dem diese Interpretationshaltung entschieden besser steht und das zusätzlich mit einer expressiven Jennifer Larmore gesegnet ist.


    Meiner Meinung nach sind Chor (da sind wir uns einig) und Sänger erstklassig. Daß Bonney wie ein Engel klingt, würe ich als Kompliment auffassen. Und auch Hampson finde ich prima (alles unter dem Vorbehalt, soweit ich das als Laie überhaupt beurteilen kann); die Dramatik im Libera me ist IMO durchaus legitim, denn erstens gibt der Text Dramatik her und zweitens ist Faures Requiem kein Plüschpuschel.
    Da unterscheidet sich, glaube ich, unsere Auffassung. Ein paar "Kanten" sind hier bei der Interpretation IMO erlaubt und im Sinne des Werkes (das als Ganzes gesehen freilich vergleichsweise sehr sanft und ruhig ist).
    Legrands Tempowahl und Akzentuierung kann man mögen oder auch nicht. Genau wie in vielerlei Aufnahmen bei Harnoncourt ist dies streitbar, aber IMO auch sehr interessant. Manchmal passen NHs Meriten für mich punktgenau. Und so in etwa ist das hier für mich bei Legrand. Das sehr langsame Sanctus und Pie Jesu bildet wohl einen deutlich stärkeren Kontrast zu dem dann in Gegenteiliger Richtung akzentuierten Agnus dei und Libera me als dies anscheinend bei Cluytens der Fall ist und eher Deiner Vorstellung entspricht.
    Wieviel davon "Vorprägung" ist, ist oft schwer zu sagen, wahrscheinlich bei Dir relativ wenig, da Du mehrere Aufnahmen sehr gut kennst. Allerdings hatte auch ich das Requiem nicht mit Legrand kennengelernt (das war die Zweitaufnahme).
    ich hoffe, ich komme am Wochenende zu meinem Vorhaben, bei napster intensiv die Cluytens-Aufnahme anzuhören. Wer weiß, vielleicht sieht danach bei mir die Welt auch etwas anders aus...
    Ach ja, einen Kommentar finde ich doch recht überzogen: Wie eine Verdi-Oper dirigiert Legrand das Werk nun wirklich nicht!


    Viele Grüße,
    Pius.

    Hallo Peter,


    Zitat

    Original von petemonova


    So richtig von den Socken holt mich eigentlich immer wieder nur der erste Satz. Das ist so ganz untypisch. Es beginnt mit 32 schnellen Achtelschlägen (ich habe das nachgezählt) auf einem Ton, ich glaube a'. Danach geht es 2 Oktaven tiefer, wieder 32 Achtel. Und so zieht sich dieser simple Rhytmus durch den ganzen Satz, Melodien gibt es kaum, immer nur dieses Hämmern des Klaviers, es ist Wahnsinn.


    Auch wenn es einem nicht gefällt (mir gefällt es), sollte man sich diesen Satz mal angehört haben... :jubel:


    als Napster-Abonnent kann ich ja nun solchen Tips nachgehen.
    Dieser erste Satz ist in der Tat sehr originell und markant. Echte Begeisterung verspüre ich zwar nicht nicht, aber kennenlernenswert ist er allemal (den Rest des Konzertes habe ich mir aber gespart). Danke für den Tip! :hello:


    Viele Grüße,
    Pius.


    P.S.: Bist Du sicher, daß Du den Beitrag damals in den richtigen thread geschrieben hast? :P

    Zitat

    Original von miguel54


    Meinst Du das ernst? Hogwoods Messias gilt vielen, auch hier im Forum, als Referenzaufnahme ...


    Bekanntermaßen bin ich kein Fan von Knabenchören.
    Aber auch ohne diese reicht die Aufnahme IMO nicht an z.B. McCreesh heran.
    Mißlungen ist wohl zu hart formuliert; ich wollte nur bei eventuellen Käufern der Box Enttäuschungen wegen des Messias vorbeugen.
    Aber anscheinend mögen es ja viele so.

    Hallo!


    Ich habe das Werk in den letzten Tagen mehrfach gehört, und bin begeistert! :jubel::jubel::jubel:


    Zitat

    Original von Fairy Queen
    Ein frühes Oratorium des 23Jährigen, in Rom komponiert udn uraufgeführt und fast näher an Bachs Kantaten als an Händels späteren grossen Chor-Oratorien.


    Eher nahe an einer italienischen Oper. Die Wikipedia meint dazu:


    Zitat

    Die Aufführung fiel in jenen Zeitraum zwischen 1702 und 1709, in dem Papst Clemens XI. zur Hebung der Religiosität in der Stadt und zur Bekämpfung des allgemeinen sittlichen Niedergangs, einer Bittschrift aus dem Kreis der Konservatoren folgend, alle Theater- oder Opernaufführungen untersagte.
    [...]
    Chöre sind sonst nicht vorgesehen, wie dem Werk auch der Erzähler/Evangelist fehlt. Insofern ist dieses Werk tatsächlich einer Oper ähnlicher als einem Oratorium, wie man es heute kennt (und wie es von Händel selbst in späteren Jahren erst ausgebildet wurde).


    Einen Chor vermisse ich gar nicht, und das Opernhafte hält sich zumindest so weit in Grenzen (von der "Naufragando"-Arie der Cleofas und noch ein paar Stellen abgesehen), daß ich das Werk auch als geistliches Oratorium betrachten kann.


    Zitat

    Neben der Ouvertüre, zwei Qintetten und Duetten besteht dieses Werk aus kammermusiklaisch serh variabel und abwechslungsreiche begleiteten Solo-Arien.
    Da gibt es von der Uni-Sono-Violinbegleitung, bis zu Laute, Cello und Cembalo, über diverse Bläser/Continuo-Kombinationen alles, was die barocke Kûche zu bieten hat. Ich musste unwillkürlich und oft an die Bach'sche Arienbegleitung denken, aber Händels Stimmenführung und Behandlung der Singstimme ist doch eine ganz Andere.


    Ja, von sanglichen Köstlichkeiten und feinsinnigen Instrumentierungen wimmelt es geradezu.
    Besonders gefallen mir im 1. Teil die Lucifero-Arie "O voi dell Erebo" und die Magdalena-Arie "Ho un non so che nel cor" und im 2. Teil finde ich die erste Arie (Giovanni) super, in der die tiefen Streicher die Erdbeben-Stimmung verdeutlichen.
    Zudem möchte ich die wunderbar gefühlvolle Magdalena-Arie "Notte, notte funesta" sowie die Lucifero-Arie "Per celare il nuovo scorno", bei der die Baßstimme in tiefste Tiefen steigt, hervorheben.
    Leider geht Händel, wie ich finde, gegen Ende etwas die Luft aus (sprich: weniger glänzende Ideen).
    Der Beginn (Sonata I und die erste Angelo-Arie) hingegen ist auch genial.


    Wikipedia meint:


    Zitat

    Das Oratorium „La Resurrezione“ ist als Frühwerk des 23-Jährigen Komponisten unverkennbar. Kühne harmonische Fortschreitungen fügen sich noch nicht so elegant wie in späteren Jahren in den musikalischen Kontext. Auch satztechnisch und in den Rezitativen ist noch nicht alles perfekt gestaltet. Ein reicher und oft überraschender musikalischer Ausdruck steht im Zentrum, und alle anderen Aspekte scheinen diesem untergeordnet.


    In dem Fall pfeif' ich auf mangelnd-kühn-sich-fügende Harmonik und eleganten Kontext - und genieße die Musik! :yes:


    Viele Grüße,
    Pius.


    P.S.: Mein CD-Tip:



    (den Messias in der Box bitte nicht beachten, der ist irgendwie mißlungen)

    Zitat

    Original von Johannes Roehl


    Seit September 08?
    Oder was ist aus den seinerzeitigen Schnäppchen geworden? Angekommen oder nicht?


    Den Vilsmayr hatte ich gestern bestellt, der ist natürlich noch nicht angekommen...


    Das Vorjahresschnäppchen kam an, ja - ich überlege gerade, welche CD es war. Aber so günstig war sie längst nicht - das dreißigfache mindestens...

    Hallo!


    Bei diesem herrlichen Wetter hole ich ein besonderes Schmuckstück aus der Sammlung hervor:



    Schütz: Musikalische Exequien
    und andere deutsche Totengesänge des Frühbarock


    Zum Sterben schön... :jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:


    Und in voller Lautstärke... :yes:


    Viele Grüße,
    Pius.

    Hallo!


    Um mein Budget etwas und mein Regal sehr zu entlasten, probiere ich es nun mit Napster-Online.
    Bei der Registrierung gibts die erste Hürde - mir wurde in einer großen fehlermeldung präsentiert, daß man mit dem Safari-Browser nicht weiterkommt. Was interessiert mich das?? Ich habe Opera! Es ging aber auch mit Opera nicht weiter, und so habe ich extra den ungeliebten Firefox runtergeladen - damit klappts auch.
    Das ist die erste professionelle Website, auf die ich stieß (Microsoft mal ausgenommen ;) ), die mit Opera nicht funktioniert. :motz:


    Wulf hatte mir gesagt, daß im Bereich Klassik quasi alle großen Label (außer Hyperion) ihre CDs bei Napster zur Verfügung gestellt haben. Naja, MDG und Carus fehlen auch, wie ich bereits feststellte - vermutlich viele weitere kleine Labels mehr.
    Aber das Vorhandene kann man anscheinend komplett online anhören - prima. =)


    Nur die Suchfunktion, die wird mich in den Wahnsinn treiben - ich sehe es kommen.
    Die finde ich einfach beknackt und absolut erbärmlich. :motz: :kotz:
    Da bin ich von praktisch allen professionellen Websites, die ich kenne, besseres gewohnt.


    Na ja, mal sehen, wie mein Gesamt-Fazit nach einem Monat ausfallen wird.


    Viele Grüße,
    Pius.

    Hallo!


    Nun habe ich auch die Missa Bruxellensis kennengelernt. Auffällig ist die große stilistische Ähnlichkeit zur Missa Salisburgensis. Auch qualitativ kann sie IMO mithalten, zudem liegst sie in einer tollen Aufnahme vor:



    Da frage ich mich, warum das Werk im vergleich zur Salisburgensis, die ja in Insider-Kreisen längst berühmt-berüchtigt ist, so unbekannt ist. Nur weil kein Stimmen-Rekord vorliegt?
    Also: Wer die Missa Salisburgensis toll findet, für den ist die Missa Bruxellensis sicher sehr lohnenswert (die drei anderesn Biber-Messen, die ich noch kenne, finde ich weniger ausdrucksstark).


    -------


    Zitat

    Original von salisburgensis
    Zu den beiden Aufnahmen mit dem Collegium Aureum und den Tölzern (Missa Salisburgensis) bzw. Regensburger (Missa Sancti Henrici) Knaben: Gott sei Dank gibt es heute wesentlich bessere Aufnahmen von Bibers Vokalwerken. :jubel: Wer Koopmans oder Goebel/McCreeshs Aufnahme der Salisburgensis mal gehört hat, der wird die Aufnahme von 1974 in eine finstere Ecke verbannen.


    Nein, das habe ich nicht gemacht. ich habe mich selbst gewundert. Die olle DHM-Aufnahme hat IMO auch eine interessante Ästhetik (wenn auch wahrscheinlich historisch unkorrekt) und Klangwirkung.
    Referenz ist für mich aber natürlich trotzdem inzwischen Goebel / McCreesh.


    Viele Grüße,
    Pius.

    Hallo!


    Zitat

    Original von Bernhard


    Maarten´t Hart zählt diesen Eingangschor -eine Sarabande- zu den schönsten Chören Bachs und stellt ihn z.B. in eine Reihe mit den Schlußchören der Johannes- und Matthäuspassion.


    Diesen wunderbaren Chorsatz habe ich erst dieses Ostern "entdeckt".
    Auch ich halte ihn für großartig und auch innerhalb Bachs Oevre herausragend. Wie sich das "Bleib bei uns" eine Minute vor Ende in einem intensiven Klimax geradezu flehentlich "entlädt", ist Gänsehaut pur... :jubel::jubel::jubel:


    Viele Grüße,
    Pius.

    Hallo!


    Zitat

    Original von maticus
    1. Sehr viele Werke (und im Extremfall die nur in einzelnen Aufnahmen) von sehr viele unterschiedlichen Komponisten, im Extremfall aus verschiedensten Epochen, verschiedenste Musikstile, etc. ("Absolut breit")


    Ich bin dann wohl ein Typ-1-Sammler (durch Tamino geworden).
    Mich interessiert vom Mittelalter bis zur Moderne prinzipiell alles und in jeder Musikgattung.
    Mehr als fünf Aufnahmen zu dem selben Werk halte ich für nicht notwendig und mehr als zwei Aufnahmen ohnehin nur angebracht bei für mich wichtigen Werken, die ich regelmäßig hören möchte.


    Mein CD-Regal ist nun allerdings voll, und ich will kein weiteres anschaffen.
    Mal sehen, ob das Napster-Abonnement das Problem löst.


    Viele Grüße,
    Pius.

    Hallo Ulli!


    Inzwischen habe ich ja diese CD:



    Enthalten sind die Klavierquintett-Versionen von KV 414, 415 und 449.


    Zusammen mit


    Zitat

    Original von Ulli



    Mozart • Concertos 11-12 [KV 413 & 414]
    Authentische Kammerversion


    habe ich nun schon vier Mozart-Klavierquintette.


    Bei KV 413 und KV 414 hast Du geschrieben, sie seien authentisch. Auch bei der Gramola-CD habe ich dem Booklet keine Hinweise auf einen Bearbeiter entnehmen können.


    Sind die Klavierquintette dennoch als (Eigen-)Bearbeitung zu werten oder als Originalkomposition? ?(


    Viele Grüße,
    Pius.

    Hallo!


    Sehr empfehlen kann ich diese CD mit Kammermusik von Pleyel:



    :jubel::jubel::jubel:


    Trio für Klavier, Violine und Violoncello D-Dur B 436 (1788 )


    Trio für Klavier, Violine und Violoncello B-Dur B 440 (1791)


    Sonate für Klavier und Violine B-Dur B 573 (1788 )


    Trio für Klavier, Violine und Violoncello f-moll B 442 (1788 )


    Pleyel ist ja einer der besten Kammermusik-Komponisten seiner Zeit (Platz 4 nach Haydn, Mozart, Boccherini?), und das Pleyel Trio plays Pleyel playful. 8)


    Viele Grüße,
    Pius.

    Hallo!


    Wirklich faszinieren tut Händel (sein Werk bzw. seine Person in Gänze gesehen) mich nicht. Ich hatte nie eine Phase, bei der die Musik von Händel deutlich im Vordergrund war.
    Dennoch ist er ein Komponist, den ich sehr schätze, obwohl ich nur wenige seiner Werke regelmäßig höre.
    Momentan fasziniert mich sein Oratorium "La Resurrezione" - das finde ich wirklich großartig!
    Dauerbrenner sind bei mir (wie auch sicherlich bei anderen) der Messias und die Wassermusik. Ansonsten interessieren mich insbesondere die Oratorien sowie die Kammer-/Cembalo-Musik.
    Das Dixit Dominus finde ich ebenfalls faszinierend. Vielleicht sollte ich mal in der frühen geistlichen Musik von Händel weiteres kennenlernen...


    Mir geht es umgekehrt wie dem Lullisten - bei Händel fehlt mir irgendetwas, das ich bei Bach finde... es ist schwer in Worte zu bringen.


    Viele Grüße,
    Pius.


    Ich freue mich jetzt mit! :yes:

    Hallo!


    Ich habe diese Aufnahme, und dachte bis jetzt, da sei die ganze Schauspielmusik drauf (wie im Titel versprochen).



    Aber da scheint doch nur die Allerwelts-Suite drauf zu sein. Ich hatte mir die Aufnahme glaube ich nie angehört, da mir schon die Ouvertüre nicht gefiel. Also rate ich in zweierlei Hinsicht vom Kauf dieser CDs für das "Alle hören..."-Vorhaben ab. :no:


    Ich werde wohl bei Napster nach einer passenden Aufnahme suchen, und dann die hören.


    Ach ja:


    Zitat

    Original von Maik
    Brahms : Klarinettensonaten op. 20


    op. 120 !!! (s.o.) :rolleyes: :boese2:


    Ich verbessere es gleich mal hier und im anderen thread.


    Viele Grüße,
    Pius.

    Hallo!


    Ich war so frei, die threads zusammenzufügen und den alten thread ein wenig umzubenennen.
    Der Foren-Unsystematik folgend, ist der richtige Platz für den thread das Barock-Forum (analog zur barocken Klavier-, Chor- und Kammermusik). Demnächst werde ich die weiteren barocken Orgel-threads also auch hierher umsiedeln.


    Fachliches habe ich leider nicht beizusteuern, da mich Händels Orgelkonzerte ungerührt lassen. Näher auseinandergesetzt habe ich mich allerdings noch nicht mit ihnen.
    Er hätte lieber ein paar Violinkonzerte komponieren sollen... :untertauch:


    Viele Grüße,
    Pius.