Beiträge von Klassikpianofan

    Caro Alfred,
    danke für Deine Ausführung, ich fand über Maria Tipo so gut wie gar nichts im Netz, außer, daß sie aus Neapel stammt, und mit 17 Jahren bereits den 1. Preis in Genf gewonnen hat, und später noch einen Preis in Moskau. Und eben auch über ihren Erfolg weltweit. Geboren ist sie 1931, und sie gab dann ihren Rücktritt von der Konzertbühne bekannt, indem sie gleichzeitig alle noch ausstehenden Konzerte absagte. Und ferner stand im Netz, daß sie nicht wenige Meisterkurse vorwiegend in Genf gab, und illustre Schüler hatte.
    ich selbst sah sie nur mal im italienischen Fernsehen, miit dem 4. Klavierkonzert von Beethoven, als sie allerdings schon eher ein gewisses Alter hatte, und ich ihren Anschlag nicht mehr so locker fand.


    Gentilmente


    Mike

    Na ja Richard, ich mag die Maria Tipo allgemein nicht, denn was ich von ihr gehört habe, war bisher nicht besonders gut, weder Beethoven noch sonst was. Besonders viel Lob hab ich über sie eigentlich nie gehört. Sie gilt eher als kühl und wenig einfallsreich.
    Ich muss dazu allerdings bemerken, daß ich zwar viele Einspielungen, sprich Schallplatten und CDs besitze, nicht so von ihr, aber auch wenig Zeit hatte dies alles genau zu hören, da ich ja irre lange mit dieser Klavierausbildung und noch einer laurea beschäftigt war. Heute ginge dies wohl gar nicht mehr.


    Grüße aus bella Italia


    Mike

    Ich wollte nur sagen, daß Domenico Scarlatti in Italien, wo ich Klavier studiert habe, Pficht ist, im 5. Jahr von 11 Jahren Studium.
    Er gilt als besonders schwierig, im Sinne, daß man ihn eigentlich erst viel später erlernen sollte, wenn man über eine sehr ausgefeilte Technik verfügt, da die Läufe sehr weich klingen müssen, und gefürchtet ist Scarlatti nicht zuletzt der Sprünge wegen, die man irre lange üben sollte.
    Dazu vielleicht noch kurz: das WTC von Bach ist jeweils zur Hälfte im 8. Jahr Pflicht (bei einer Monsterprüfung), und an sich bei jeder Prüfung, und auch bei der Abschlußprüfung im 11. Jahr, die in etwa ein Konzertabend ist. Dazu hatte ich die Konzertedtüde n. 1 von Liszt "un sospiro" auf dem Prorgamm, die damals sehr gut "saß", halt nach ewigem Üben, wie wohl jeder Pianist weiß.