Beiträge von Klassikpianofan


    Na ja es gab Zeiten, als alles deutsch gesungen wurde........

    Vielen Dank Peter.
    Ich kam auch nur darauf, weil eine Geigerin, die das Abschlussdiplom in Geige machte, mir sagte, Paganini sei ein harter Brocken, was man so von Liszt nicht sagen kann, da es bei ihm eine reine Frage der Zeit ist, bis man ihn kann (mit viel üben natürlich), und er sich weit schwieriger anhört, als er ist, was auch die Bewunderung Liszts für Paganini erklären würde, wie du es sagst. Wieder was dazugelernt, Peter, danke.


    PS: bei Liszt würde ich meinen, daß man über eine korrekte Technik verfügen muss, um seine akrobatischen Werke spielen zu können, aber die braucht man für Bach auch.

    Ich weiß nicht, ob wir Geiger hier in unseren Reihen haben: meines Wissens gilt Paganini für Geiger als reiner Horror, zumal er die Methode, wie man ihn spielt, absichtlich mit ins Grab genommen haben soll, was man bei Liszt für Pianisten nun wirklich nicht sagen kann.

    Zitat

    Original von Ulli


    Du meinst das doch nicht etwa so?


    :no: Also wirklich... tssssk!


    Du meine Güte, ich habe ihn zuletzt hier als Gast bei eine Klavierwettbwerb vor fünf Jahren gesehen, aussehen tut er noch quirlig, schlank und rank, und fit,und man würde ihm die Jährchen gar nicht geben.
    Ich meinte nur, daß er nach so einem aufreibenden Leben ein wenig Ruhe verdient hätte.
    Ob er in Wien noch seinen Lehrstuhl für Liedbegleitung hat, weiß ich nicht.


    möchte hier nur mal zu Bachs Inventionen sagen, daß sie auch für einen perfekten Pianisten äußerst nützlich sind,
    man lernt damt sozusagen nie aus.
    Außerdem klingen sie traumhaft schön.

    Hallo Ulmo,
    ich denke mal, dass die abendländische Musik erst sehr spät zu ihrer Reife gekommen ist, die morgenländische bleibt uns ja eher verschlossen. Der Anfang dürfte wohl die menschliche Stimme gewesen sein, die man mit Instrumenten zu imitieren versuchte.
    Nur was zum Komponieren und Interpretieren: an sich läuft es aufs gleiche hinaus, denke ich mal, auch wenn mit völlig unterschiedlichen Vorzeichen.
    Eine Komposition ist wohl eine völlige Neuschaffung, da man sonst in das Epigonentum verfällt. Aber auch hier gibt es immer schon zuvor Geschaffenes, auf das man wohl aufbaut. Siehe Bach und seine Italiener, Franzosen, Engländer oder Buxtehude.
    Bei der Interpretation sollte es wohl so sein, dass man dem Autor möglichst gerecht wird, und dennoch so interpretiert, als hätte man ein Werk eben gerade selbst komponiert, na ja alles ein Buch mit sieben Siegeln wohl.
    Und immer wieder "ohne Fleiß kein Preis", wie Michael Schlechtriem wohl richtigerweise betont.


    Freut mich sehr dies zu hören Emotione, ich denke genauso.
    Micha


    PS: Pesaro liegt verkehrsmäßig recht günstig an der s.g. "Adriatica" also der Schnellbahn und Autobahn Bologna - Bari, ist also relativ gut zu erreichen.

    Hallo Norbert, hier ein Foto des Chores Schola S. Rocco di Vicenza aus dem Palladio Theater (Teatro Olimpico di Vicenza, das Weltkulturerbe der UNESCO ist):



    Hier noch die Webseite dieses Chores, leider nur in italienischer Sprache, aber immerhin hat Ennio Morricone Werke für diesen Chor komponiert, also sicher ein guter Chor:
    http://www.scholasanrocco.it/index.php


    LG Michael


    PS: gehörte privat: geht aber leider noch nicht, bitte daher die anderen um Nachsicht. Danke


    In Toblach (Dobiacco), ließ sich Mahler ein Komponierhäuschen bauen, damit er von Alma Ruhe habe. Steht heute noch das Häuschen.


    Ich möchte hier nur wieder mal darauf hinweisen, dass ABM viele Einspielungen nicht autorisiert hat, und auch nachträglich autorisierte Einspielungen aberkannt hat, bezüglich Autorisierung. Ferner:
    wie anno 1965 die Tontechnik war, weiß ich persönlich nicht, ich war damals ja noch ein Kind, trotz meines hohen Alters heute.


    Jedenfalls gibt es unheimlich viele Einspielungen, die von ABM nicht autorisiert wurden, die heute in Massen kursieren.


    Lieben Gruß
    Micha

    Heute


    Wagner: Das Rheingold
    Aufzeichnung aus der Stuttgarter Staatsoper, Dezember 2002. Inszenierung: Joachim Schlömer. Musikalische Leitung: Lothar Zagrosek.
    Keine Aufführung von Richard Wagners "Der Ring des Nibelungen" hat seit dem "Jahrhundert-Ring" aus den Bayreuther Festspieljahren 1976 bis 1980 anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Festspiele so viel Aufsehen erregt wie die vier Inszenierungen von 1999/2000 aus der Stuttgarter Staatsoper. Das lag am ungewöhnlichen und in dieser Konsequenz nie zuvor realisierten Ansatz, jedes der vier Stücke von einem anderen Regie-Team auf die Bühne bringen zu lassen. Das Stuttgarter Opernhaus wurde mit diesem geteilten "Ring" unter der musikalischen Leitung von Lothar Zagrosek von der Kritik zur "Oper des Jahres" gewählt.
    3Sat 9.05 Uhr, 160 Min.


    Wagner: Die Walküre Aufzeichnung aus der Stuttgarter Staatsoper, Januar 2003. Inszenierung: Christof Nel. Musikalische Leitung: Lothar Zagrosek.
    3Sat 11.45 Uhr, 240 Min.


    Wagner: Siegfried
    Aufzeichnung aus der Stuttgarter Staatsoper, Januar 2003. Inszenierung: Jossi Wieler, Sergio Morabito. Musikalische Leitung: Lothar Zagrosek.
    3Sat 15.45 Uhr, 255 Min.


    Wagner: Götterdämmerung Aufzeichnung aus der Stuttgarter Staatsoper, Januar 2003. Inszenierung: Peter Konwitschny. Musikalische Leitung: Lothar Zagrosek.
    3Sat 20.15 Uhr, 270 Min.

    Also was ich mich noch an den Unterricht in Harmonielehre erinnern kann, (3 Jahre lang), ging dies so vor sich, dass wir immer ein Notenblatt mit einem vorgegebenen Bass bekamen (mit Bleistift und Radiergummi), auf den drei Stimmen aufgesetzt werden mussten, und dies nach den Regeln der Harmonielehre (Koch), also keine parallelen Quinten, Oktaven, nicht mehr als 3 Terzen oder Sexten in Folge, ohne übermäßige Intervalle, so in etwa in Kurzform, wobei dann Übung den Meister macht.


    Lieben Gruß
    Micha

    Gestern lief von 20.15 bis ca. 01.00 auf ORF 2 Eugen Onegin aus Salzburg: ich weiß beim ORF allerdings nie wo man hin außerhalb Österreichs frei empfangen kann, meines Wissens in der Schweiz und den Niederlanden, vielleicht kommt ja eine Wiederholung.
    Das Bühnenbild fand ich diskutabel, die Ausführung unter Daniel Barenboim hingegen sehr gut, bis gut, und am Ende folgte noch eine sehr gute Doku über das East-Divan- Orchestra.


    Lieben Gruß
    Micha


    PS: auf Ö1, das ja frei empfangbar ist kam am Samtsag ebenfalls aus Salzburg die "Armida" von Joseph Haydn

    Ich bin ja kein Lollobrigida Kenner, nur, dass sie Sängerin gewesen sei, oder Gesang gelernt hätte, wäre mir neu. Malen hat sie ja gelernt, dies ist ja bekannt.
    Für Informationen, mangels besseren Wissens, bin ich dankbar.


    LG Micha