Beiträge von Klassikpianofan

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    Original von Draugur
    Und was hat das mit der bisherigen Diskussion zu tun? Übrigens: schön aus Wikipedia kopiert ;) Der Begriff "indoeuropäisch" ist nicht sehr sinnvoll, weil gar nicht alle Europäer (z. B. die Finnen) zu dieser Sprachfamilie gehören. Der Begriff "Indogermanisch" beruht auf der Annahme, dass das Germanische der westlichste und das Indische der östlichste Sprachzweig dieser Sprache gewesen sei, was aber aus heutiger Sicht nicht mehr stimmt; auf dem heutigen Forschungsstand wäre das Keltische am westlichsten und das Tocharische am östlichsten.


    Hallo Draugur, dein Tonfall gefällt mir nicht: wenn du schon alles besser weißt, dann erübrigt sich ja eine Diskussion in einem Forum.


    Zu tun hat mein Beitrag gar nichts mit was auch immer hier: wenn man sein Wissen, das durchaus nicht auf Wikipedia beruht, sondern von ausländischen Universitäten hier nicht kundtun kann, dann wird das Forum fade und müßig und man kann auch einem anderen beitreten, zumal ein Minimum an Kinderstube einem Menschen auch nicht schaden würde.
    Vivat Germania!!!!!!!!!!!!!!



    :boese2:

    Ich möchte hier im Zuge dieses Threads mal eines festhalten, was wir Deutschen nicht begreifen wollen, und uns im Ausland niemand abnimmt:
    Die Bezeichnung indogermanisch wurde im deutschen Sprachraum beibehalten; in anderen Sprachen wird hingegen nur die Bezeichnung indoeuropäisch (IE) verwendet.
    (Allgemeinbildung sozusagen.................)



    :hello:

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    Original von Draugur
    Ich muss gestehen, dass ich Herrn Flamingo genauso ausgesprochen hätte - Placidio? nicht wirklich, oder?


    Festetics müsste man dann ja Feschtetitsch auschschpreschen - ich wusste gar nicht, dass der Name ungarisch ist, ich dachte, das sei so eine Art Englisch?


    das C spricht man im Spanischen immer als S aus wenn es vor einem E oder I steht, sonst als k
    Romanische Sprachen haben allerdings sehr ähnliche Aussprachregeln, was das ganze schon wesentlich leichter macht.


    :hello:

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    Original von Blackadder


    Wieder was gelernt :D


    Im Spanischen spricht man das doppel L immer als J aus: also nicht Mallorca wie wir im Deutschen immer sagen, sondern Majorca, wodurch man den Menschen dort auch ein wenig Ärger ersparen könnte zumal es nicht schwer zu merken ist.


    :hello:

    Extrem kurze Anleitung für die Aussprache im Italienischen…………



    Man geht nicht ganz fehl, wenn man die Geschlechter umkehrt:
    z.B: DER Sonne, DIE Mond ...
    Ferner geht es besser, wenn man alles umgekehrt betont, wie im Deutschen:
    z.B: accadeeeeeeeeeemia, inteeeeeeeeeeeeerpreti.....


    Vor a+u+o wird c zu k, vor e+i zu tsch (wie im Deutschen ausgesprochen)
    Vor a+u+o bleibt g ein g, vor e+i wird es ein tsch (weich ausgesprochen)
    Einfach oder? .............. :rolleyes:


    Lieben Gruß


    Michael :hello:

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    Original von Caesar73
    Lieber Michael.....................


    ich empfand die Tempi sehr sehr gedehnt. Da stimmten für mein Empfinden die Temporelationen zwischen den einzelnen Sätzen nicht.
    Herzliche Grüße,
    Christian


    Diesen Eindruck hatte ich auch lieber Christian, manchmal wird er völlig unerwartet langsam, und zwar später als man erwartet, und dies wenn der Ausdruck (das Gefühl oder Herz oder die Eindringlichkeit) erhöht werden soll.


    :hello:

    Zitat

    Original von Caesar73
    Lieber Michael,
    einige Zeilen , zu dem Konzertausschnitt:.................
    Christian


    Tja lieber Christian, mir kamen auch Zweifel, vor allem bei Liszt, in dieser „Don Juan Reminiszenz“. Es klingt vielleicht nicht fair, aber einige Patzer waren dabei, was wohl durch das überhöhte Tempo mit zu erklären ist. Ansonsten fiel mir auf, dass Lang Lang den Puls sehr hoch hält, was ja an sich nicht verboten ist, er dies dazu benützt um Fortis und extrem rasche Läufe zu vollführen. Neben der starken Oberkörperbewegung aus der russischen Schule, eine seiner Besonderheiten.
    Ich würde hier nicht so weit gehen und meinen, dass er ein Produkt der Computeranwendung ist, durch die man sozusagen alle Methoden der bisher besten Pianisten theoretisch kopieren könnte, Show inbegriffen.


    Lieben Gruß


    Michael :hello:

    Mich würden Meinungen zu diesem Lang Lang Konzert interessieren: ich persönlich kann ihn nicht einordnen. Reine Technik finde ich es nicht, aber alles von ihm gegeben finde ich auch nicht. Schuberts Biedermeier aus China?


    Von Kissin, dessen Zugaben aus diesem Haus Furore machten, ist es ja ein wenig stiller geworden.


    :hello:

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    Original von Renua
    ..........................
    Das würd ich alles gerne per PN schreiben, aber wie macht man so was????


    :hello:
    Renua


    Lieber Renua, Zugang zum PN bekommst du vom adminsitrator hier, wenn du etwas länger hier bist, kannst dich aber schon mal an Alfred wenden.


    :hello:


    Na ja Renau, so war dies nicht gemeint, es richtete sich nicht gegen dich.
    Mit dem langen Spielen ist es so eine Sache: lernst du Klavier als Hauptfach an einem Wiener Konservatorium oder an der Akademie? Und wenn ja, was übst du gerade und was lernst du ein?


    Über ein PN von dir würde ich mich freuen und danke dir bereits im Voraus dafür.



    :hello:

    Hier mal ein umgekehrtes Beispiel, Lohengrin 1. Akt – 1. Szene (lach)


    DER HEERRUFER


    Hört! Grafen, Edle, Freie von Brabant!
    Heinrich, der Deutschen König, kam zur Statt,
    mit euch zu dingen nach des Reiches Recht.
    Gebt ihr nun Fried und Folge dem Gebot?


    L'ARALDO DI GUERRA


    Udite! Conti, nobili e uomini liberi del Brabante!
    Enrico, il re tedesco, in questo luogo è venuto,
    per trattar con voi secondo il diritto dell'impero.
    Or promettete pace ed obbedienza al suo comando?


    Viel zu sülzig, aber anders geht es wohl nicht, also sollte man beim Original bleiben, zumal die Sprache bei Wagner so wichtig ist.



    :hello:

    Hier vielleicht noch ein Notenbeispiel, mit der traumhaft schönen Stimme von Fritz Wunderlich:
    http://www.youtube.com/watch?v=YctVLb1Etug
    Hier wird anstatt „cara ed amabile“, schlicht „ca raed am a bile“ geschrieben, wohl aus gesangtechnischen Gründen. Klingt fast englisch nicht? (lach).
    Was mir aber immer bei "nicht" italienischen Sängern auffällt, ist dieses harte „K“ bei „cara“, das weder als „k“ noch als „g“ ausgesprochen gehört, sondern „dazwischen“, leider wird dies in der Regel nie befolgt. „Liebste“ oder „Beste“ sollte denn auch eher weich und romantisch klingen (lach) Ich dachte immer die phonetische Schrift wäre bekannt (lach). Nur einen vergleichbaren Laut gibt es im Deutsche nicht. Lucia Popp sang dies noch korrekt..............


    PS: Na ja Thomas, wir sind uns sicher einig: „Übersetzen sein harte Arbeit, wenn nicht unmeglich“ (lach).
    Ach ja noch was Thomas: „il colpo arresta“ könnte man rein grammatikalisch richtig mit „das Schicksal lähmt“ übersetzen (lach), tunwa aber nich gelle? (lach)


    :hello:


    Hallo Thomas, dem stimme ich schon zu: zumindest bei groben „Schnitzern“, welche den Sinn total umkehren, wie etwa bei „con te“ = „mit dir“ und „conte“= „Graf“.
    Im Detail lassen sich allerdings manche Wörter schlicht nicht übersetzen, da es sie in einer anderen Sprache oft schlicht nicht gibt, ganz abgesehen von den Feinheiten, die es in der Regel nur in der Herkunftssprache gibt. Mir erklärte ein Franzose, der passabel Deutsch spricht und schreibt, mal ganz plakativ, dass im Französischen das Wortspiel eine Art nationale Tugend sei, und jedes Wort im Französischen etwa eine Bedeutung habe und eine genau gegenteilige. In der deutschen Sprache ist mir dies unbekannt, da man dort wohl genauer vorgeht. Dazu kommt allerdings auch noch, dass beim Singen, ein Satz nicht länger sein sollte, als das Original, da man das Stück sonst umkomponieren müsste, und vieles im Deutschen dann so ganz anders klingt, aber lustig finde ich diesen Thread allemal.


    :hello:

    Ich weiß wieder mal so gar nicht, was an diesem „chromatischen Galopp“ so anders sein soll, als in anderen anspruchsvollen Werken von Franz Liszt: mir scheint da wieder mal so typisch der „Nicht Pianist“ zu sprechen. Liszt spielen, gilt unter Pianisten, schlicht als „Gold für die Finger“, man muss ein gewisses technisches Niveau haben um ihn spielen zu können, aber nicht alles was dem Laien als schwierig erscheint, ist es auch.
    So nun werde ich mich mal zurückziehen, es droht Hagel zu kommen (lach)..........


    :hello:

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    Original von Khampan
    Hallo Michael,


    ein wenig nach "funktionale Harmonielehre" googeln würde weiterhelfen......... Khampan



    Ja schon Khampan: nur, dass die Harmonielehre eine Funktion hat, liegt ja in ihrem Wesen, denn wozu gäbe es sie sonst denn? Eine „unfunktionale“ Harmonielehre im Umkehrschluss ist mir nicht bekannt.
    Kommt mir so vor, wie etwa „Konjunktiv ersten oder zehnten Grades“, wobei ein Konjunktiv, schlicht ein Konjunktiv ist und nichts anderes: man kann auch vieles völlig unnötig „verkomplizieren“, denke ich mal. Daß man dann in Pisastudien ganz hinten rangiert, wundert mich dann nicht mehr, denn wer soll sich da noch auskennen?


    :hello:

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    Original von Alviano
    Lucia Popp besass eine jener sehr persönlichen Stimmen, die man nach wenigen Tönen erkennen konnte..............


    Ich finde auch, sie ist eine der ganz ganz großen. Ich habe eine DVD von ihr in Haydns Schöpfung, köstlich muss ich sagen:

    Also: was mein armes Hirn noch an Harmonielehre gelernt hat, ist sie der kleine Bruder des Kontrapunktes. „Funktional“ habe ich noch nie gehört, aber ich bin auch nicht allwissend.
    Wir hatten das Lehrbuch eines Herrn Koch, das uns nicht so viel genützt hat, man lernt es eher durch Übung, sprich aufsetzen auf vorgegebene Bässe der drei restlichen Oberstimmen, weil ja der Bass so viel bestimmt. Also mit Blättern mit Pentragrammen drauf, Bleistift und Radiergummi, sonst lernt man es wohl nie.
    Die Gesetzmäßigkeiten nach denen vorgegangen werden muss, würden hier wohl zu weit führen.
    Übrigens habe ich mich mal extrem unbeliebt gemacht bei einer Bekannten, die sich da wohl besonders klug glaubte, und noch nie etwas von einem C Schlüssel gehört hatte, so zirka Menschen halt. Ich habe es aber überlebt (lach)

    Zitat

    Original von Michael PS:


    Ich möchte hier vielleicht noch mal eines anführen, was jedem Interpreten so am Herzen liegt:
    Zwischen Hören und Spielen/Singen liegen Welten. Und etwa Sviatoslav Richter meinte immer, er habe so gar keinen Sinn, wenn Zuhörer das Spiel zu ergründen versuchten, im Sinne, wie man was spielt. Dies sei der Musik nicht dienlich, im Gegenteil: es könne ihr nur schaden.
    Man könnte dies grob gesagt so erklären: ein Chirurg will ja auch nicht, dass ihm ein Patient im OP Raum sagt, was er wie zu machen hat, und er will ihm dies auch nicht im Detail erklären. In weiten Zügen schon, aber mehr nützt auch niemandem etwas, dafür ist eine Uni zuständig, würde ich mal meinen. Und man muss sich dafür auch Jahrzehnte lang Tag und Nacht abplagen, um dies zu begreifen. Anders geht es schlicht nicht.

    Zitat

    Original von klaus
    Was machen wir mit den Oktaven-Glissandi?
    Weiss jemand, welche Pianisten sie wie lösen?
    Sind sie auf modernen Flügeln lösbar?


    Lieber Klaus, die „glissandi“ in der Waldstein, sind so wie sie geschrieben sind, schlicht nicht spielbar. Ich habe die drei Jahre lang bis zum 11. Jahr der vorgeschrieben 11 Pflichtjahre eingelernt, und es geht mit einigen Tricks, die hier zu weit führen würden, was der Zuhörer überhaupt nicht mitbekommt, und der Flügel soll natürlich keinen zu harten Anschlag haben, zumindest nicht beim endgültigen Spiel, beim Üben schon: übrigens werden auch einige Triller darin nicht mit einer Hand gespielt, sondern mit beiden. Dies ist bei Beethoven nichts ungewöhnliches. Es reicht ja schon der Rest an Problemen.


    Dazu ist zu sagen, dass Beethoven wohl der einzige Komponist ist, der beim Komponieren nicht an die Hand gedacht hat, sondern an ein Orchester, und er ist auch der einzige weit und breit, bei dem man so vorgehen muss, denn bei Liszt, Chopin, in deren schwierigsten Klavierstücken wäre dies völlig undenkbar, bei Bach auch und bei allen anderen auch.



    Pas de probleme Klaus


    :hello:

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    Original von Ulli
    Ulli


    Ich sehe mich hier mal so ganz gegen meine Gepflogenheiten gezwungen, festzustellen, dass Herr U. grundsätzlich nie auf PN Nachrichten oder Mails antwortet, den Grund dafür kenne ich nicht.

    Digitalfernsehen
    Hier vielleicht etwas zu dieser neuen Form der TV Übertragung, zumal sie ab 2010 die einzige sein wird, sofern sie nicht ins Kabel eingespeist wird. Abgesehen vom digital terrestrischen TV (dvb-t), über das ja im Netz mehr genug zu erfahren ist, und das auch von Gegend zu Gegend unterschiedlich (was die Sender betrifft) schon verbreitet sein dürfte, und das wenige Probleme mit sich bringt, nun was zum „echten“ Digitalfernsehen, wenn man dies mal so nennen will. Da es an sich keine Frage des Geldbeutels ist, sondern eher eines, des sich „Herumplagens“ mit so vielen Sendern der Welt, folgendes: So man sich dafür entscheidet, sollte man sich einen „receiver“ anschaffen, der mindestens 4.000 Programme speichern kann, was nicht mehr kostet, so ab 70 Euros, und dies reicht meines Erachtens völlig aus. So man noch keine Analog Schüssel hat, sollte man sich informieren, ob und wo man die anbringen darf. So man die hat reicht ein eher günstiges Umschaltgerät auf Digital, das auch zusammen mit Analog verwendbar ist und so gut wie gar nichts kostet. Hat man die nicht, kann man von einem Preis ab 80 Euro ausgehen. Theoretisch geht es auch auf einem Balkon (Terrasse) immer Richtung Süden, da die Satelliten über den Äquator kreisen. Vor- und Nachteile des Digitalfernsehens Vorteil: man bekommt völlig kostenlos irre viele Programme aus aller Welt und auch in allen Sprachen. Nachteil: man findet schwer die Programme im Netz, und bei so vielen Sendern verliert man auch leicht die Übersicht, wann, was wo gesendet wird. Und vor allem haben Digitalsender kein VPS, das ich so praktisch finde, und man muss also in etwa die Aufnahmezeit vor- und nachverlegen. Dies nur mal eine Info für Taminos, die sich damit noch nicht beschäftigt haben, rein aus der Praxis. Sorry für die Länge dieses Beitrages, aber kürzer schien es mir nicht möglich zu sein.

    Seit 19.40 Uhr läuft auf dem ZDF Theaterkanal Mozarts "Idomeneo". Erste Wiederholung am 19. Juli 07, wie auf diesem Sender üblich.


    Toll gesungen. Über die Regie möchte ich mich enthalten, da meine diesbezgüche Meinung hier schon öfters zu lesen war.


    :hello:

    Ich sehe soeben, dass Caruso und vor allem Toscanini am Erfolg Puccinis nicht wenig beteiligt waren, was wohl auch prägend war, da die weltweit Erfolg hatten, welcher von beiden mehr, lasse ich mal dahingestellt sein. Na ja ich vermute mal, Puccini trifft vor allem „tiefe Seelen“, oder Gefühle. Diese Mischung von Seelentiefe und Bombastik in dieser Perfektion, gab es wohl nicht alle Tage.


    :hello:

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    Original von Edwin Baumgartner
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    Wenn ich also die Wahl zwischen Kienzl und Puccini habe, wähle ich Puccini. Wenn ich allerdings die Wahl zwischen d'Albert und Puccini oder Charpentier und Puccini habe, fällt die Wahl auf d'Albert oder Charpentier. Und wenn ich die Wahl zwischen Janácek und Puccini habe, weiß ich gar nicht mehr, wer dieser Puccini eigentlich sein soll... :D
    :hello:


    Lieber Edwin, dem ist wohl wenig hinzuzufügen. Wen man nun von diesen Komponisten mehr mag, könnte man als eine Art Geschmackfrage interpretieren, denke ich mal. Vielelicht magst auch nicht unbedingt Opern, in denen man ein Taschentuch bereit haben sollte, Edwin. Tatsache ist, dass Puccini ein Dauerrenner auf allen Operbühnen ist, wohl aus dem von dir genannten Grund. In Italien etwa ist die „Tosca“ eine Art Nationalheiligtum, aus welchem Grunde auch immer (B.d.A. ein typischer Puccinifan bin ich nicht).
    Dies mit der Operette in Italien kann ich nur voll und ganz unterschreiben, mehr als im K.u.K. Hafen Triest, hat die deutsche, vowiegend Wiener Operette in italienischer Sprache (wirklich original italienische Operetten kenne ich in der Tat keine) nie wirklich Fuß gefasst, außer vielleicht heute, wo man eine Art erster Auferstehung der Wiener Operette vorwiegend mit Ensembles aus Triest feiert, hier zumindest, und immer in italienischer Sprache: wohl auch ein Nachwirken der Wiener Walzerseligkeit.
    Also wat stimmt, dat stimmt, würde der Berliner sagen, denke ich mal @Edwin.....
    :hello: