Beiträge von Davidoff

    Gerade mit großem Getöse verklungen:


    Siegmund Hausegger (1872 - 1948 )


    Natursymphonie für großes Orchester und Schlusschor (1911)


    WDR Rundfunkchor Köln
    WDR Sinfonieorchester Köln
    Ari Rasillainen


    CPO



    Vom Gebirg zum Gebirg
    Schwebet der ewige Geist,
    Ewigen Lebens ahndevoll!


    Goethe



    Und nun folgt:


    Hans Werner Henze (*1926)


    La selva incantata (Der verwunschene Wald) - Aria und Rondo für Orchester (1991)


    NDR-Sinfonieorchester
    Peter Ruzicka


    Wergo



    Davidoff

    Live aus der Rudolf-Oetker-Halle in Bielefeld:



    Erich Wolfgang Korngold (1897 - 1957)


    The adventures of Robin Hood - Sinfonische Suite



    Ernst von Dohnányi (1877 - 1960)


    Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 h-moll op. 42 (1947)



    Ludwig van Beethoven (1770 - 1827)


    Symphonie Nr. 8 F-Dur op. 93 (1812)



    Vladimir Stoupel, Klavier
    Bielefelder Philharmoniker
    Bong Kim



    27.03.2009 · 20:03 Uhr
    Deutschlandradio Kultur


    LiveStream


    Davidoff

    Und nun eine weiteres sinfonisches Juwel:


    Felix Draeseke (1835 - 1913)


    Symphonie Nr. 3 C-Dur op. 40 "Tragica" (1885 - 1886)


    Radio-Philharmonie Hannover des NDR
    Jörg-Peter Weigle


    CPO



    „…Es war mir immer aufgefallen, und ich habe auch in meinen musikgeschichtlichen Vorträgen darauf hingewiesen, dass die Tragik, die durch Beethoven in die Instrumentalmusik eingeführt worden, rein instrumental weder in der Eroica noch in der c-moll-Symphonie ihre ganz befriedigende Lösung gefunden habe und Beethoven deshalb in der Neunten nochmals nach einer Lösung ausschauen musste, die diesmal nicht auf rein instrumentalem, vielmehr auf vokalem Gebiet erfolgen sollte. Bei der Tragica kam mir der Wunsch, zu versuchen, ob es auf instrumentalem Weg nicht doch möglich sei, und diesem Wunsch verdankt das Finale die Entstehung.“


    Felix Draeseke nach einer Aufführung der Symphonie durch Arthur Nikisch in Leipzig 1907.


    Davidoff

    Von Epigonentum keine Spur:


    Friedrich Gernsheim (1839 - 1916)


    Symphonie Nr. 3 c-moll op. 54 "Mirjam" (1888 )


    Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
    Siegfried Köhler



    Der in Worms geborene Komponist schildert in seiner 3. Symphonie den biblischen Auszug durch das Rote Meer. Die vier Sätze sind wie folgt Untertitelt: "In der Knechtschaft", "Mirjams Gesang", "Die Flucht" und "Freiheit; Sieges- und Freudengesänge".


    "Durch die Plastik und Klarheit seiner Tonschöpfungen und die ihnen inne wohnende Poesie und Frische erscheint Gernsheim unter den Componisten der Gegenwart besonders befähigt, ... im edelsten Sinne des Wortes zu Popularität und Anerkennung seiner Werke zu gelangen", heißt es im “Musikalischen Conversations-Lexikon" (Berlin 1874, S. 206).


    Davidoff

    Und nun Musik, die schon Gustav Mahler sehr schätzte:


    Hermann Gustav Goetz (1840 - 1876)


    Konzert für Violine und Orchester G-dur op. 22 (1868 )


    Gottfried Schneider, Violine
    Radio-Philharmonie Hannover des NDR
    Werner Andreas Albert


    CPO



    Der Komponist verstarb vier Tage vor seinem 36. Geburtstag an Tuberkulose.


    Davidoff

    Gerade gehört:


    Paul von Klenau (1883 - 1946)


    Streichquartett Nr. 2 (1942)


    Sjællands Strygekvartet


    Dacapo



    Der deutschstämmige Däne war Schüler von Ludwig Thuille, Max Bruch und Max von Schillings.



    Und nun folgt:


    Emil Nikolaus von Reznicek (1860 - 1945)


    Symphonie Nr. 2 B-Dur "Ironische" (1904)


    Berner Symphonie-Orchester
    Frank Beermann


    CPO



    Davidoff

    Paul von Klenau (1883 - 1946)


    Die Weise von Liebe und Tod des Kornetts Christoph Rilke (1918 - 1919)
    Für Bariton, Chor und Orchester nach einem Text von Rainer Maria von Rilke


    Bo Skovhus, Bariton
    Philharmonic Choir Brno
    Odense Symphony Orchestra
    Paul Mann


    Dacapo



    Ein Tag durch den Troß. Flüche, Farben, Lachen: davon
    blendet das Land. Kommen bunte Buben gelaufen. Raufen und
    Rufen. Kommen Dirnen mit purpurnen Hüten im flutenden Haar.
    Winken. Kommen Knechte, schwarzeisern wie wandernde Nacht.
    Packen die Dirnen heiß, daß ihnen die Kleider zerreißen.
    Drücken sie an den Trommelrand. Und von der wilderen
    Gegenwehr hastiger Hände werden die Trommeln wach, wie im
    Traum poltern sie, poltern –. Und Abends halten sie ihm
    Laternen her, seltsame: Wein, leuchtend in eisernen Hauben.
    Wein? Oder Blut? – Wer kanns unterscheiden?


    Davidoff

    Ernst Boehe (1880 - 1938 )


    Taormina - Symphonische Dichtung op. 9 (1906)


    Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
    Werner Andreas Albert


    CPO



    Taormina ist eine Stadt an der Ostküste Siziliens. Die Gründung der Stadt geht auf die Sikuler zurück, die schon vor der griechischen Kolonisation auf den Terrassen des Monte Tauro siedelten. Im 4. Jahrhundert vor Christus wurde die Stadt griechisch. Die heutige Stadt ist eine Neugründung aus dem Mittelalter, nachdem die Araber die antike Stadt zerstört hatten.


    Quelle: Wikipedia


    Davidoff

    Albert Roussel (1869 - 1937)


    Les Mélodies intégrale


    Marie Devellereau, Sopran
    Yann Beuron, Tenor
    Laurent Naouri, Bariton
    Étienne Plasman, Flöte
    Billy Eidi, Klavier
    Orchestre Philharmonique du Luxembourg
    Jean-Yves Ossonce


    Timpani





    Felix Weingartner (1863 - 1942)


    Frühling - Symphonische Dichtung op. 80 (1931)


    Symphonie Nr. 6 h-moll op. 74 "La Tragica" (1928 )


    Sinfonieorchester Basel
    Marko Letonja


    CPO



    Davidoff

    Gerade gehört:


    Albert Roussel (1869 - 1937)


    Pour une Fête de printemps - Poème symphonique op. 22 (1920)


    Orchestre National de L'O.R.T.F.
    Jean Martinon


    Erato (ohne Cover)


    Das knapp zwölf minütige Werk wurde 1921 erfolgreich von Gabriel Pierné uraufgeführt.



    La Menace - Pour chant et orchestre op. 9 (1907, orch. 1908 )
    Poésie de Henri de Régnier


    Laurent Naouri, Bariton
    Orchestre Philharmonique du Luxembourg
    Jean-Yves Ossonce


    Timpani




    Und nun folgt:


    Felix Weingartner (1863 - 1942)


    Symphonie Nr. 6 h-moll op. 74 "La Tragica" (1928 )


    Baseler Sinfonieorchester
    Marko Letonja


    CPO



    Weingartners musikalische Hommage an Franz Schubert.


    Davidoff

    Florent Schmitt (1870 - 1958 )


    Antoine et Cléopâtre - Première Suite pour orchestre op. 69a


    Antoine et Cléopâtre - Deuxième Suite pour orchestre op. 69b


    Mirages pour orchestre op. 70


    Orchestre National de Lorraine
    Jacques Mercier


    Timpani



    Davidoff

    Alexander Zemlinsky (1871 - 1942)


    Lyrische Symphonie in sieben Gesängen nach Gedichten von Rabrindranath Tagore op. 18 (1922 - 1923)
    Für Orchester, eine Sopran- und eine Baritonstimme


    Deborah Voigt, Sopran
    Bryn Terfel, Bariton
    Wiener Philharmoniker
    Giuseppe Sinopoli


    DGG



    Davidoff

    Phillipe Gaubert (1879 - 1941)


    Symphonie en fa (1936)


    Les Chants de la mer (1929)


    Concert en fa (1932)


    Orchestre Philharmonique du Luxembourg
    Marc Soustrot


    Timpani





    Arthur Honegger (1892 - 1955)


    L'oeuvre pour piano


    Toccata et variations, Sept Pièces brèves, Prélude, Arioso et Fughette, Deux Esquisses,
    Le Cahier romand, Trois Pièces, Sarabande, Hommage à Roussel, Berceuse,
    Petite pièce en sol, Scenic railway, Souvenir de Chopin, Matamore, Partita



    Jean-Francois Antonioli, Klavier


    Timpani





    Florent Schmitt (1870 - 1958 )


    Antoine et Cléopâtre - Première Suite pour orchestre op. 69a


    Antoine et Cléopâtre - Deuxième Suite pour orchestre op. 69b


    Mirages pour orchestre op. 70


    Orchestre National de Lorraine
    Jacques Mercier


    Timpani



    Davidoff

    Louis Théodore Gouvy (1819-1898 )


    Symphonie Nr. 3 C-Dur op. 20


    Symphonie Nr. 5 B-Dur op. 30


    Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern
    Jacques Mercier


    CPO



    Erscheinungstermin: 23.03.2009


    Ein typisches Grenzschicksal


    1819 wurde er als preußischer Bürger in einem Vorort bei Saarbrücken namens Goffontaine (heute Scheidt–Schafbrücke) geboren. Zwischen den Polen Deutschland und Frankreich spielte sich denn auch sein weiteres künstlerisches Leben ab. Als Theodore Gouvy 1898 starb, wurde er in Deutschland für einen Franzosen und in Frankreich für einen Deutschen gehalten. Seltenheit dürfte auch haben, dass er sowohl Mitglied im „Institut des Beaux Arts“ als auch in der „Preußischen Akademie der Künste“ war: Deutsch-französische Freundschaft in personam, und das nur ein paar Jahre nach dem deutsch-französischen Krieg. Gouvy stammte aus begütertem Hause und musste nicht von Komponieren leben. Das wäre ihm wohl auch schwer gefallen, ging er doch der in Frankreich allein gültigen Gattung der Oper konsequent aus dem Weg und komponierte vornehmlich Sinfonien. Diese wurden allerdings in Deutschland sehr geschätzt: Weder seine Landsleute Berlioz oder Onslow, noch überhaupt irgendein anderer ausländischer Komponist wurde in den 1850er Jahren in Leipzig so häufig gespielt wie Gouvy.


    cpo beginnt diesen Monat mit der Gesamteinspielung seiner sinfonischen Werke.


    Quelle: CPO


    Davidoff

    Aram Il'yich Khachaturian (1903 - 1978 )


    Spartacus - Ballett in drei Akten op. 82 (1950 - 1954, rev. 1956, 1958, 1962, 1968 )


    Rias-Kammerchor
    Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
    Michail Jurowski


    Capriccio



    Das Ballett wird gerade an der Deutschen Oper am Rhein, Düsseldorf gespielt.


    Davidoff

    Vincent d'Indy (1851 - 1931)


    Jour d'été à la montagne d'après Roger de Pampelonne op. 61 (1905)*


    Orchestre Philharmonique de Radio France
    Marek Janowski


    Apex



    *Das Werk habe ich wunderbar interpretiert am Mittwoch in Duisburg gehört.


    Weitere Programmpunkte waren:


    Ahmed Adnan Saygun (1907 - 1991)
    Symphonie Nr. 5 op. 70 (1985)


    Bela Bartok (1881 - 1945)
    Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 Sz. 112


    Solist: Kolja Blacher, Violine


    Duisburger Philharmoniker
    Jonathan Darlington


    Davidoff

    Kurt Weill (1900 - 1950)


    The Firebrand of Florence - Broadway operetta in two acts (1944)


    Book by Edwin Justus Mayer, based on his play "The Firebrand"
    Lyrics by Ira Gershwin


    Rodney Gilfry
    Felicity Palmer
    George Dvorsky
    Simon Russell Beale
    BBC Singers
    BBC Symphony Orchestra
    Sir Andrew Davis


    Capriccio



    Life, Love, and Laughter


    Davidoff

    Georg Friedrich Händel (1685 - 1759)


    Faramondo - Opera in tre Atti HWV 39 (1737)


    Terry Wey
    In-Sung Sin
    Marina De Liso
    Sophie Karthäuser
    Max Emanuel Cencic
    Fulvio Bettini
    Philippe Jaroussky
    Xavier Sabata


    Choeur de La Radio Suisse
    I Barocchisti
    Diego Fasolis


    Virgin



    Davidoff

    Kurt Weill (1900 - 1950)


    Royal Palace - Oper in einem Akt op. 17 (1925 - 1926)


    Der Neue Orpheus - Kantate für Sopran, Violine und Orchester op. 15 (1925)


    Janice Watson, Stephen Richardson, Ashley Holland, Richard Coxon
    BBC Symphony Orchestra
    Sir Andrew Davis


    Capriccio





    Gabriel Pierné (1863 - 1937)


    Sophie Arnould - Opéra comique en un acte (1927)


    Ballet de cour pour orchestre (1901)


    Sophie Marin-Degor, Jean-Sébastien Bou, Doris Lamprecht
    Orchestre Philharmonique du Luxembourg
    Nicolas Chalvin


    Timpani



    Davidoff

    William Walton (1902 - 1983)


    Konzert für Violine und Orchester (1938 - 1939, rev. 1943)


    James Ehnes, Violine
    Vancouver Symphony Orchestra
    Bramwell Tovey


    Onyx



    Das Konzert feiert in diesem Jahr seinen siebzigsten Geburtstag. Die Uraufführung am 07.12.1939 in Cleveland spielte Jascha Heifetz, der auch Widmungsträger des Werkes ist.


    Davidoff