Beiträge von Irmgard

    Mit etwas Mühe gelang es mir, dieses Büchlein Fischer-Dieskaus zu bekommen:



    Da ich Furtwängler und natürlich Dieskau noch so "hautnah" erlebt habe, ging mir dieses Büchlein nahe, deshalb möchte ich es hier vorstellen.




    Klappentext zu: Jupiter und ich



    Als "bester Liedersänger" (Times) füllte Dietrich Fischer-Dieskau die Konzerthäuser rund um die Welt. Die stimmlich nuancierte Geistigkeit seiner Interpretationskunst ist bis zum heutigen Tag nicht überboten worden. Nun erinnert er sich an seine Begegnungen mit dem Dirigenten und - meist übersehen - Komponisten Wilhelm Furtwängler: Blicke zurück auf einen Lehrermeister, eine väterliche Figur. Dietrich Fischer-Dieskau erzählt einfühlsam vom "schicksalsträchtigen Jahr" der ersten persönlichen Begegnung 1950 und seinem ersten Engagement im darauffolgenden Jahr, Brahms "Deutsches Requiem" unter Wilhelm Furtwängler zu singen. Angezogen von dem "besonders subjektiven Musiker" entsteht zwischen den beiden Jahrhundertgestalten eine Geistesverwandtschaft, die bei den Werken von Beethoven und Brahms, Bruckner und Wagner zur Zusammenarbeit auf der Bühne und bei Tonaufnahmen führt. Es eint sie die Unbedingtheit ihres Verständnisses von Musik, die "totale Unterwerfung des Hörens". Bei aller Nähe aber verliert Dietrich Fischer-Dieskau nicht die kritische Distanz: fern aller Mystifizierung hat er früh die Tragik dieses Künstlers gesehen, der naiv und seelisch ambivalent, sich die Nationalsozialisten wie deren Gegner zum Feind machte.
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    Mystisches Zittern





    Dietrich Fischer-Dieskau: "Jupiter und ich - Begegnungen mit Furtwängler"
    Berlin University Press, ca. 100 Seiten, 19.90 Euro

    Es ist wohl kein Zufall, dass das Interesse an Wilhelm Furtwängler gerade in den vergangenen Jahren wieder zugenommen hat. Nicht nur jenes Interesse, das sich mit der Beziehung Furtwänglers zu den Nazis beschäftigt, sondern auch jenes, das dem einzigartigen Dirigenten und seinen eigenwilligen Interpretationen gilt. Vielleicht wünschen sich gerade in dieser Zeit mit ihren modelhaften, oft auch künstlerisch allzu glatten Stars und -Sternchen doch manche ein Gegenbild. In dem sperrig genialischen Musiker Wilhelm Furtwänglers kann man es zweifellos finden. Und so ist es vielleicht auch kein Zufall, das der 84jährige Dietrich Fischer-Dieskau nun sein Buch mit Erinnerungen an Wilhelm Furtwängler veröffentlicht.


    Bereits als Schüler pilgerte der gebürtige Berliner Fischer-Dieskau zu Furtwänglers Konzerte in die alte Berliner Philharmonie. Aber erst später erfasste er die Bedeutung von Furtwänglers Musizieren: "Sein Musizieren zielte nicht nur auf Welterfassung, sondern diente dazu, den ganzen einzelnen Menschen zu packen, zu hypnotisieren und zu verändern. Sicher, sein Dirigieren wirkte auf Anhieb subjektivistisch, fern den vertrauten, in Lehrbüchern festgehaltenen Regeln."


    Fischer-Dieskau versucht das "mystische Zittern", das Arturo Toscanini dazu veranlaßte, Furtwängler einen "genialen Dilettanten" zu nennen, als ein wesentliches Ausdrucksmittel des Musikers Furtwängler zu beschreiben. In ihm erkennt Fischer-Dieskau jene "gewollte Entschlusslosigkeit", mithilfe der er seine Interpretationen in einem "Schwebezustand" hielt. Der Augenblick bekommt so die höchste Bedeutung, in ihm - und nicht in den Proben davor - entsteht das Werk.


    "Er war zu Pausen oder Stockungen fähig, die den Hörern den Atem nahmen. Er produzierte Steigerungen oder Diminuendi, die den Hörenden außer sich geraten ließen. Dabei kannte er kein Forcieren und mied es ganz bewusst zugunsten einer Natürlichkeit, die das Gegebene anerkannte."


    Persönlich lernte Fischer-Dieskau Furtwängler 1950 bei den Salzburger Festspielen kennen, als der junge Sänger, über gemeinsame Bekannte zu einem Vorsingen eingeladen wurde. Daran schlossen sich Auftritte mit Furtwängler im Brahms-Requiem in Wien und in den "Liedern eines fahrenden Gesellen" von Mahler in Salzburg an. Fischer-Dieskau beschreibt Furtwängler als durch und durch romantischen Künstlertypus, dessen Musizieren vergessen ließ, dass die Musik, die er dirigierte, gar nicht von ihm stammte. Dabei war Furtwängler auch Komponist - was für das Verständnis seines Musizierstils entscheidend sei, wie Fischer-Dieskau meint. Dass er sich als Komponist fühlte, immer als Mitleidender an Musik herantrat, mache den Unterschied seiner Wiedergaben zu denen der Nur-Interpreten aus. "Ein Leben lang ging das Komponieren als energisches Agens in sein Dirigieren ein."


    Nüchtern analysiert Fischer-Dieskau Furtwänglers Haltung während der Nazizeit. An Beschönigung ist ihm bei aller Bewunderung für den Dirigenten nicht gelegen. Dennoch erscheint ihm Furtwängler nach dem Krieg auch ein wenig als Sündenbock-Figur.
    "An Furtwänglers Verhalten machten vornehmlich viele, die notgedrungen im Ausland gelebt hatten, ihre verbitterte Enttäuschung fest. Die Konzessionen, die zahllosen Künstlern unter Hitlers Regime zugestanden wurden, um sich des Ruhmes zu bedienen, brachten im Fall Furtwängler gewaltige Teile der westlichen Welt gegen ihn auf."


    Dietrich Fischer-Dieskaus nicht mal 100seitiges Büchlein über den großen Furtwängler ist natürlich keine Biographie. Es ist ein äußerst subjektives Erinnerungsbuch, eine späte Wieder-Annäherung an einen außergewöhnlichen Musiker, die letztlich auch offenbart, wie viel Furtwängler in Dieskau steckt.


    Robert Jungwirth


    http://www.klassikinfo.de/Dieskau-Furtwaengler.870.0.html

    Inspiriert durch diese Gedanken zu FiDi und Prey habe ich heute im youtube einen Tag mit dem Ponnelle-Film "Nozze Di Figaro" verbracht. Beide unvergleichliche Künstler gemeinsam mit Unvergleichlichen (Freni, Kanawa..) sind hier vereint in einem hinreißenden Opernfilm. Ich wünsche euch ebenso viel Freude damit, wie ich sie hatte!



    1. http://www.youtube.com/watch?v=487d9LNyj0I&feature=relatedACt 1 Part 1
    2. http://www.youtube.com/watch?v=ViX6aQKENxEACt 1 Part 2
    3 http://www.youtube.com/watch?v=qMfVF2x2JEkACt 1 Part 3
    4 http://www.youtube.com/watch?v=YUh-eGXlbwo&feature=relatedACt 1 Part 4
    5 http://www.youtube.com/watch?v=8fQZp-aLJXs&feature=relatedACt 1 Part 5
    6 http://www.youtube.com/watch?v=U_orbRsYXbw&feature=relatedACt 1 Part 6

    7 http://www.youtube.com/watch?v=4rgdVB8UGII&feature=relatedACt 2 Part 1
    8 http://www.youtube.com/watch?v=4rgdVB8UGII&feature=relatedACt 2 Part 2
    9 http://www.youtube.com/watch?v=bUl0AlIwW78&feature=relatedACt 2 Part 3
    10 http://www.youtube.com/watch?v=HqOP2nqiKTg&feature=relatedACt 2 Part 4
    11 http://www.youtube.com/watch?v=J6lbbSXCutw&feature=related ACt 2 Part 5
    12 http://www.youtube.com/watch?v=tyxsLareUbs&feature=related ACt 2 Part 6

    13 http://www.youtube.com/watch?v=6D7c8HSTAVs&feature=related ACt 3 Part 1
    14 http://www.youtube.com/watch?v=m0V1bzHWeIg&feature=related Act 3 Part 2
    15 http://www.youtube.com/watch?v=yWUs22dAN3c&feature=related Act 3 Part 3
    16 http://www.youtube.com/watch?v=qoWAF7H1HdM&feature=related Act 3 Part 4
    17 http://www.youtube.com/watch?v=okAwfzOQZ2o&feature=related Act 3 Part 5
    18 http://www.youtube.com/watch?v=5AFPiEi4WRE&feature=related Act 3 Part 6 Act 4 part 1
    19 http://www.youtube.com/watch?v=zeGbiRKYI4Q&feature=related ACt 4 Part 2
    20 http://www.youtube.com/watch?v=z2Tfey4hjSQ&feature=related Act 4 Part 3
    21 http://www.youtube.com/watch?v=KXIIe3K3VcU&feature=related Act 4 Part 4
    22 http://www.youtube.com/watch?v=HWZ-gbIPKnU&feature=related Act 4 Part 5
    Wolfgang Amadeus Mozart
    Le Nozze Di Figaro k. 492


    Hermann Prey Figaro
    Mirella Freni Sussana
    Dietrich Fischer-Dieskau Count
    Kiri Te Kanawa Countess
    Maria Ewing Cherubin d'amore
    Karl Bohm Conductor


    habe ich Traxel als halbes Kind. Seine Stimme hat mich damals enorm beeindruckt, so sehr, dass sie mir unvergessen blieb. Über youtube "fand" ich den großen Sänger heute wieder und kaufte mir gleich die zuletzt vorgestellte CD, die außer der Box derzeit die einzige erhältliche zu sein scheint. Traxel wieder als Ottavio hören zu können, wünschte ich mir eigentlich, diese Aufnahme fehlt auf der sonst großartigen CD, also werde ich mir morgen auch die Box bestellen. Nein, Josef Traxel ist nicht vergessen!


    [Mir fällt unwillkürlich Florian Preys sorgenvoller Satz ein: "Ich möchte nicht, dass mein Vater vergessen wird." ... Hermann Prey ist 1998 gestorben (Traxel 1975) ... . Wie sollte Prey vergessen werden, da wir uns doch immer noch an Traxels Stimme erfreuen und all jener, die wir von viel, viel älteren Aufnahmen her kennen (Leo Slezak z.B., Elisabeth Schumann, Lotte Lehmann undundund..)!?]

    Ein Leben lang haben mich die beiden begleitet. Zum ersten Mal erlebte ich FD, als ich 1954 zufällig bei einer Probe zur Matthäus-Passion "vorbeikam". Damals war es üblich, dass Familienangehörige des Orchesters jederzeit Zutritt zu Proben hatte. Ich blieb wie gebannt stehen, FD sang! Unvergesslich!
    Durch FD lernte ich ein Jahr später das Kunstlied kennen, ich weiß noch, wie nachhaltig aufgeregt ich auf die "Winterreise" reagierte. Mein Vater hatte die Schallplatte nach Hause gebracht, und meine kleine Schwester und ich "sangen" bald den ganzen Liederzyklus auswendig... :) . Dann kam der erste Liederabend, und ich stellte erstaunt fest, dass man nicht umblättern durfte, während FD sang, erst nach einem Zyklus von Liedern klatschen durfte - das war alles ungewöhnlich, eine neue Disziplin, die ab da Schule machte und heute eine Selbstverständlichkeit ist. In den nächsten Jahren gab es als Liedersänger nur Dieskau für mich.


    Ja, und irgendwann hörte ich Prey. Was ich hörte, weiß ich nicht mehr, aber sein Gesang drang direkt ins Herz, und das hat er dann immer getan. Mir war egal, ob er falsch sang (mein philharmonischer Vater mit seinem absoluten Gehör missbilligend kopfschüttelnd : "Warum er immer zu tief singt!?") oder sich wie einmal bei einem Salzburger Liederabend hoffnungslos in einem Liedtext (Schwanengesang-Die Ferne) verhedderte, Prey ging mir immer nah. Ein Leben lang. Und nicht nur mir, auch mein Mann kämpft jedes Mal mit den Tränen, wenn wir "Ich grolle nicht" (Dichterliebe) von HP gesungen hören.


    Schluchzend verließ ich tatsächlich einmal den Musikverein: Prey hatte schwerst indisponiert die "Winterreise" gesungen. Nie hat mich dieser Zyklus vorher und nachher so erschüttert wie an diesem Abend.


    Eine CD mit HP liebe ich besonders:



    Und damit ist es eigentlich gesagt: FD bewundere ich, HP liebe ich. In all seiner Menschlichkeit.

    1803 ist es entstanden, 1816 "An die ferne Geliebte". In diesem Liederzyklus, im "Nimm sie hin, denn diese Lieder" fand ich erstaunliche "Verwandtschaft".. . Dem Experten ist dies sicher wohl bekannt, für mich war es neu.


    Habe ich bei all den Aufzählungen hier diese Aufnahme womöglich übersehen? (Da ich mich grad einer Art Grippe "erfreue", wäre es wegen des getrübten Blickes nicht auszuschließen. :S ) Guldas Beethoven-Interpretation jedenfalls ist einfach großartig.



    http://www.klassikakzente.de/m…lda-diabelli-variationen/


    Gulda: Diabelli Variationen
    eloquence, Friedrich Gulda
    Format: CD Audio |CD |Album |0028948018352 Label: MPS Records Erscheinungsdatum: 20.02.2009

    Gestern war ich im Wiener Ehrbar-Saal und hörte mir diesen Liederabend an: (Die Anzeige aus dem "Falter" hatte mich neugierig gemacht)


    Wolfgang Holzmair (Bariton) & Russell Ryan (Klavier)
    (Musik-E)


    1840 stellte Robert Schumann 16 Gedichte aus Heinrich Heines "Lyrischem Intermezzo" zusammen und vertonte sie in seinem Liederzyklus "Dichterliebe". Der gilt bis heute als ein Höhepunkt des romantischen Kunstlieds - doch auch andere Komponisten schrieben Musik auf dieselben Texte, darunter Franz Lachner, Giacomo Meyerbeer, Hugo Wolf, Johanna Kinkel, Franz Liszt, Charles Ives, Fanny Hensel, Edvard Grieg, Johann Hoven, Ferdinand Loewe, Felix Mendelssohn und Franz von Suppé. Der Bariton Wolfgang Holzmair präsentiert all diese Heine-Vertonungen (auch die Schumanns) an einem Abend.


    EMPFOHLEN!



    http://www.ram.ac.uk/events


    Ich hatte verschiedene (ältere) Aufnahmen des Sängers in recht guter Erinnerung (Schubert, Schumann, Brahms) und war daher gespannt auf diesen Abend. Was ich zu hören und zu sehen und zu spüren bekam (Letzteres zuerst: Die Sessel im Ehrbar-Saal sind Folterinstrumente und waren vor allem der Grund dafür, dass ich Schumanns "Dichterliebe" nach der Pause nicht mehr anhörte) :


    Das erste und das letzte Lied waren Vertonungen des "Belsazar". Abgesehen davon, dass mir Holzmairs Fortissimo in den Ohren weh tat, war ich doch irgendwie fasziniert von seiner Ausdruckskraft. Eine schöne Stimme, die grausam verzerrt wurde, um dem unheimlichen Inhalt der Ballade gerecht zu werden - so dachte ich. Leider verzerrte Holzmair, um seiner Interpretation gerecht zu werden, die Stimme in vielen der folgenden Lieder auch und in immer der gleichen Weise.. Und - an Stellen, bei denen solch bitterer Hohn und solche Bitternis nicht zu erwarten gewesen wären wie z.B. in einer Vertonung von "Im Dom, da steht ein Bildnis". Der stetige Wechsel von Verzerrung und Zartheit wirkte auf mich schließlich unerträglich, ebenso Holzmairs Gestik. (Abgesehen davon, dass zu dieser seltsam übertriebenen Interpretation nicht recht passen wollte, dass der Sänger manchmal abwechselnd die Hände in die Hosentasche steckte, was ja eher lässig wirkt oder die Arme verschränkte, während er die Noten las, welche auf dem Pult lagen. So, als würde er üben..) .


    Wenn ich die Vita Holzmairs lese*, erstaunt mich das alles: Er hat mit großen Persönlichkeiten gesungen, hat eine große, gepflegte Stimme, singt außerordentlich deutlich, alle Möglichkeiten stehen ihm noch zur Verfügung, warum also missbraucht er sein Organ auf diese Weise?


    Die Tatsache, dass Holzmair in einem halb leeren Saal sang (eine Schande übrigens, wie vernachlässigt dieser historische Raum wird), passt nicht zu dem, was man von ihm liest - s.u. und die Interpretation an diesem Abend passt nicht zu den Intentionen* (s. letzter Link unten), zu denen er sich bekennt. Nicht nur ich verließ ratlos und befremdet das Konzert nach der Pause. (Dies allerdings v.a. wegen meiner angeschlagenen und nun noch mehr malträtierten Wirbelsäule.)



    Wolfgang Holzmair wurde in Vöcklabruck (Österreich) geboren und studierte an der Musikhochschule Wien bei Hilde Rössel-Majdan (Gesang) und Erik Werba (Lied).


    Als Liedsänger tritt der Künstler regelmäßig in den führenden Musikzentren der Welt auf, wie etwa in London, Lissabon, New York, Washington, beim Risör Festival, Bath Festival (GB), Menuhin Festival Gstaad (Schweiz), den Bregenzer Festspielen sowie beim Carinthischen Sommer.


    2008 und 2009 führen ihn Liederabende erneut nach London, New York, Washington, aber auch Southampton, Den Haag, Salzburg, Graz, Linz etc. Wolfgang Holzmair schätzt als Partner am Klavier Imogen Cooper, Till Fellner, Russell Ryan, Roger Vignoles und Gérard Wyss.


    Auf der Opernbühne sang er 2006 und 2007 Papageno (Zauberflöte) in Dallas unter Graeme Jenkins, Don Alfonso (Così fan tutte) in Lyon unter William Christie und in Toronto unter Richard Bradshaw, Faninal (Rosenkavalier) in Seattle unter Asher Fish und in Hongkong unter Edo de Waart, den Musiklehrer (Ariadne) in Madrid unter López-Cobos sowie Wolfram (Tannhäuser) in Erfurt unter Gugerbauer. Für die nächsten Saisonen sind u. a. Eduard (Neues vom Tage von Hindemith) in Ancona, Eisenstein (Fledermaus) in Dallas, erneut Don Alfonso (Così fan tutte) in Lyon, die Partie des Vaters (Hänsel und Gretel) auf einer Japan-Tournee unter Ozawa und Demetrius (Midsummer Night’s Dream von Britten) in Toronto geplant.


    Wolfgang Holzmair arbeitet mit führenden europäischen und amerikanischen Orchestern zusammen, wie dem Israel Philharmonic Orchestra, den Berliner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Cleveland Orchestra, dem Orchestra of the Age of Enlightenment, den Wiener Symphonikern oder dem Concertgebouw unter Dirigenten wie Blomstedt, Boulez, Chailly, v. Dohnany, Frühbeck de Burgos, Haitink, Harnoncourt, Norrington, Ozawa etc.


    Umfangreiche und von der Kritik hochgelobte Aufnahmetätigkeit, u. a. Lieder von Clara und Robert Schumann und Lieder diverser Komponisten nach Eichendorff mit Imogen Cooper (Philips), diverse Schubert-Einspielungen mit Gérard Wyss (Tudor), Pelléas et Mélisande mit dem Orchestre National de France unter Haitink (naïve).


    Seit Jahren setzt sich der Künstler auch für die Verbreitung von Werken, insbesondere Liedern, ehemals verfolgter Komponisten ein, wovon seine Krenek-, Mittler- und Zeisl-CDs (ORF, cpo) zeugen.


    Eine Theresienstadt-CD ist in Vorbereitung. Holzmairs Aufnahme von Brahms’ „Ein deutsches Requiem“ unter Herbert Blomstedt wurde mit dem Grammy ausgezeichnet.


    Seit 1998 leitet er eine Lied- und Oratorienklasse am Mozarteum in Salzburg und gibt Meisterkurse in Europa und Nordamerika. Außerdem ist er Visiting Professor am Royal College in London.

    http://styriarte.com/de/kuenstler_archiv/wolfgang_holzmair



    http://www.wolfgangholzmair.com/taurus/index.php?lang=de


    Hier ein Link von Holzmairs Homepage: Tonbeispiele

    http://wolfgangholzmair.com/taurus/index.php
    http://www.sabine-m-gruber.at/…fgang-holzmair-.1520.html


    Charles Adrien Wettach (1903)


    (* 10.Januar 1880 als Charles Adrien Wettach in Loveresse, Schweiz
    † 14. Juli 1959 im Stadtteil Oneglia in Imperia, Italien)


    war ein berühmter Akrobat, Musikclown und Komponist... Er beherrschte 15 Instrumente und spielte virtuos Violine, Klavier und Konzertina. Riesige Schlappschuhe, riesige Schlabberhose und winzige Instrumente waren seine Markenzeichen ebenso wie sein in allen Tonarten hervorgebrachtes «Waruuuuuum?», gefolgt von einem «Nit möööööglich!»...
    Grock sprach sechs Sprachen fließend: Französisch (Muttersprache), Englisch, Italienisch, Deutsch, Spanisch und Ungarisch.


    http://de.wikipedia.org/wiki/Grock
    http://www.clown-grock.ch/Aktuell_01.html


    Hier u.a. zu sehen und zu hören:
    http://www.youtube.com/watch?v=EptNJsdEgQ0&feature=related






    Da ist sie, meine Lieblingsaufnahme:


    51QviWsPkgL.jpg



    Makellos, Schubert pur! (So, wie ichs mir halt vorstelle, dass er´s auch gewollt hätte :) )
    Seltsamerweise kaum noch zu bekommen... .


    Horcht doch beim Link hinein, noch gibt es ihn!




    Hier noch weitere (ausgezeichnete) Schubert-Chöre aus meiner Sammlung:



    gcovFSchubertCE5.jpg


    1 Nachtgesang im Walde D 913 Hörprobe
    2 Zur Namensfeier meines Vaters D 80
    3 Das Grab D 330
    4 Der Morgenstern D 203
    5 Jägerlied D 204
    6 Lützows wilde Jagd D 205
    7 Der Wintertag D 984
    8 Das Grab D 377
    9 Die Advokaten D 37
    10 Mailied D 199
    11 Mailied D 202
    12 Punschlied D 253
    13 Beitrag zur 50 - jährigen Jubelfeier - Adagio molto D 407
    14 Andantino - So Gut und Weisheit strömen mild D 407
    15 Canon a tre - Unser aller Grosspapa D 407
    16 Das Grab D 569
    17 Das Leben D 269
    18 Gesang der Geister über den Wassern D 714



    Die Singphoniker


    Alfons Brandl, Tenor
    Hubert Nettinger, Tenor
    Ludwig Thomas, Bariton
    Gunnar Mühling, Bassbariton
    Christian Schmidt, Bass
    Berno Scharpf - Klavier und Gesamtleitung (1,18 )


    Gäste:


    Sänger: Anton Rosner - Tenor, Wolfgang Mirlach - Bariton, Willie Pirzer - Bass
    Gitarre: Franz Halasz (2)
    Hörner: Wolfgang Gaag (1), Stefan Wagner (1), Alexander Boruvka und
    Thomas Kollar (1,4-6,9,10)
    Streicher: (18 )
    Viola: Robert Fässler, Bernhard Tluck
    Violoncello: Markus Wagner, Gabriele Tluck
    Kontrabass: Werner Booz



    http://www.singphoniker.de/pag…scografie/SchubertCE5.php





    l75140nfleo.jpg


    http://www.akuma.de/various-ar…r/album,w90687,index.html


    1 space.gif Ständchen ("Zögernd, leise"), for alto, chorus & piano ("Notturno"), D. 920 (Op. posth. 135) space.gif 5:00
    2 space.gif Frühlingsgesang II ("Schmücket die Locken"), quartet for male voices & piano, D. 740 (Op. 16/1) space.gif 3:59
    3 space.gif Naturgenuss II ("Im Abendschmmer..."), quartet for male voices & piano, D. 422 (Op. 16/2) space.gif 3:45
    4 space.gif Sehnsucht ("Nur wer die Sehnsucht kennt"), quintet for male voices, D. 656 space.gif 5:04
    5 space.gif Im Gegenwärtigen Vergangenes, quartet for male & piano, D. 710 space.gif 6:33
    6 space.gif Gondelfahrer II (Es tanzen Mond und Sterne"), quartet for male voices & piano, D. 809 (Op. 2 space.gif 3:27
    7 space.gif Widerspruch ("Wenn ich durch Busch und Zweig..."), quartet for male voices & piano, D. 865 (Op. 105/1) space.gif 3:14
    8 space.gif Zur guten Nacht ("Horcht auf!"), for baritone, male chorus & piano, D. 903 (Op. 81/3) space.gif 3:07
    9 space.gif Grab und Mond ("Silberblauer Mondenschein"), quartet for unaccompanied male voices, D. 893 space.gif 3:36
    10 space.gif Nachthelle ("Die Nacht ist heiter..."), for tenor, male voices & piano, D. 892 (Op. posth. 134) space.gif 4:21
    11 space.gif Mondenschein ("Des Mondes Zauberblume lacht"), quintet for male voices & piano, D. 875 (Op. 102) space.gif 6:10


    http://www.akuma.de/various-ar…r/album,w90687,index.html


    Bei http://www.youtube.com/watch?v=eub2GTPKRIE könnt ihr in die Aufnahme reinhören, fand ich eben heraus.



    l59968zr6cw.jpg


    (Chor des öst. Rundfunks unter Gottfried Preinfalk)


    Gesang der Geister über den Wassern IV ("Des Menschen Seele..."), for male voices & strings, D. 714 (Op. posth. 167)


    Die Nacht ("Wie schön bist du"), quartet for unaccompanied male voices, D. 983c (Op. 17/4)
    2:34


    Die Nachtigall ("Bescheiden verborgen..."), quartet for male voices & piano, D. 724 (Op. 11/2)
    4:07


    Klage um Ali Bey I ("Lasst mich!"), trio for voices (& piano), D. 140
    3:29


    Franz Schubert
    Jägerlied ("Frisch auf, ihr Jäger"), for two voices or two horns, D. 204
    1:45


    Lützows wilde Jagd ("Was glänzt dort vom Walde"), for 2 voices & 2 horns, D. 205
    1:28


    Kantate zur Feier der Genesung des Fräulein Irene von Kiesewetter, sextet for mixed voices & piano, 4 hands, D. 936
    3:18


    Gondelfahrer II (Es tanzen Mond und Sterne"), quartet for male voices & piano, D. 809 (Op. 28 )
    3:18


    Das Dörfchen, quartet for male voices (2 versions, 2nd formerly D. 641), D. 598 (Op 11/1)
    4:26


    Psalm 92 ("tôw l'hôdôs ladônoj"), for baritone solo & chorus, D. 953
    5:12


    Psalm 23 ("Gott ist mein Hirt"), for female voices & piano, D. 706 (Op. posth. 132)
    4:50


    Chor der Engel ("Christ ist erstanden"), for mixed chorus, D. 440
    3:19


    Glaube, Hoffnung und Liebe ("Gott, lass die Glocke"), for soloists, chorus & winds (or piano), D. 954
    4:44


    http://www.allmusic.com/album/schubert-choruses-w233025



    Eben höre ich wieder nach langer Zeit diese Aufnahme. Ich bin ganz hingerissen und möchte sie wirklich allen ans Herz legen, die Schuberts Chormusik lieben. Man bekommt ja heute so gut wie keine wirklich gut gesungene weltliche Chormusik von Schubert. Das kann ich überhaupt nicht verstehen. Für mich ist dieser Schubert-Chor-Abend heute einfach wunderbar!!!



    Missa Cellensis, for soloists, chorus, organ & orchestra in C major ("Mariazellermesse"), Hob.XXII:8 (1782)



    with Benjamin Luxon, Robert Tear, Jennifer Smith, John Scott
    Academy of St. Martin-in-the-Fields
    George Guest, conductor



    http://www.youtube.com/watch?v=VtlSqDcda_U&feature=related 1) Kyrie
    http://www.youtube.com/watch?v=QU1Q7E5TIjA&feature=related2) Gloria
    http://www.youtube.com/watch?v=HYV6_fYtQME&feature=related 3) Credo
    http://www.youtube.com/watch?v=ODL1CN2Neog&feature=related 4) Sanctus
    http://www.youtube.com/watch?v=ewFmpxICZ6w&feature=related 5) Benedictus
    http://www.youtube.com/watch?v=FI_rg-gOf3U&feature=related 6) Agnus Dei

    Seit Stunden vergleiche ich verschiedene Aufnahmen und bleibe doch immer bei Kubelik hängen. Nun gibt es auch eine DVD, die ich mir vorhin gleich bestellte:



    http://www.amazon.de/gp/product/B0046HCOMU/ref=oss_product



    Im Zuge meiner Recherchen fand ich eine sehr schöne CD-Aufnahme, die in diesem Thread noch nicht genannt wurde und die ich hier empfehlen möchte:


    51klbmfGFdL._SS400_.jpg
    http://www.amazon.de/Joseph-Ha…B001QSD8CW/ref=pd_sim_m_3



    Und nun frage ich um Rat. Ich suchte lange nach der 2. Mariazeller Messe: Missa Cellensis Hob. XXII:8.


    Die Ankündigung auf dieser einzigen Aufnahme verwirrt mich aber völlig:



    http://www.amazon.de/Grosse-Or…B0000669KQ/ref=pd_sim_m_3


    Da stimmt doch einiges nicht! Es beginnt schon auf dem Cover mit "Missa Cellensis" (No.2). Ah, damit ist die 2. Cäcilien-Messe gemeint! :thumbsup: (Trotzdem eine sehr undurchsichtige Angabe, nicht?) Aber nun seht euch bitte die Ankündigungen an: Große Orgelmesse, Missa Sancti Josephi..." . (So verschlungen wie die Gestalten auf dem Cover.. :huh: )


    Was ich eigentlich bei meiner Suche bezweckte: Beide Cäcilien-Messen einander gegenüber zu stellen! Das ist mir bisher nicht gelungen.



    Wo ist Klingsor, der diesen Thread gegründet hat und fortsetzen wollte? Ich bitte um Verzeihung, dass ich als Neuling nicht am Laufenden bin. (Ich selbst gelobe, mich im Forum mehr zu betätigen. Wie ich schon andernorts gesagt habe, das Jahr war "heftig".)


    Ohne Liebe kann man keine Musik machen. Inkl. CD. Erinnerungen [Gebundene Ausgabe]


    (Ein größeres Bild gibt es leider nicht.. :huh: )



    Die CD: (14 Tracks)


    Vortrag für den Wiener Kulturkreis am26.November 1973
    im Brahmssaal des Musikvereins.
    Aufgenommen von der Österreichischen Phonothek


    Krips erzählt von seinem Werdegang, besonderen Ereignissen und Begegnungen, z.B. von denen mit Richard Strauss, Hans Pfitzner u.v.a.
    Ich kann nur sagen, faszinierend! So lebhaft, begeistert und begeisternd, man taucht in diese längst vergangene Zeit ganz ein.
    Man kann nicht von "Vortrag" sprechen, es ist eine mit Leidenschaft und Humor und Demut (!) vorgetragene Erzählung.


    Ebenso lebhaft und spannend ist das von Henrietta Krips herausgegebene und dokumentierte Buch gestaltet - 575 Seiten! Zahlreiche Bilder, ausführliche Verzeichnisse verschiedenster Art!



    Elisabeth Grümmer: Vocal Legends Vol. 11
    1953-1958
    Brahms:
    Ihr habt nun Traurigkeit (Ein Deutsches Requiem, Op. 45)
    Berlin Philharmonic Orchestra, Chorus of St. Hedwig's Cathedral, Berlin, Rudolf Kempe
    Humperdinck:
    Brüderchen, komm tanz mit mir (Dance Duet from Hänsel und Gretel)
    Elisabeth Schwarzkopf (Gretel)
    Der kleine Sandmann bin ich (from Hänsel und Gretel)
    Abendsegen 'Abends will ich schlafen gehn' (Hänsel und Gretel)
    Philharmonia Orchestra London, Herbert von Karajan
    Mozart:
    Bald prangt, den Morgen zu verkünden (from Die Zauberflöte)
    Ach, ich fühl's (from Die Zauberflöte, K620)
    Temerari! Sortite! - Come scoglio! (from Così fan tutte)
    Sung in German as 'Fest, wie Felsen'
    Porgi amor (from Le nozze di Figaro)
    Sull' aria che soave zeffiretto (from Le Nozze di Figaro)
    Erna Berger (Susanna)
    E Susanna non vien! … Dove sono i bei momenti (from Le nozze di Figaro)
    Berlin Philharmonic Orchestra, Wilhelm Schüchter
    Strauss, R:
    Mir ist die Ehre widerfahren (from Der Rosenkavalier)
    Erika Köth (Sophie)
    Berlin Philharmonic Orchestra, Wilhelm Schüchter
    Verdi:
    Mia madre aveva...Piangea cantando...Ave Maria (from Otello)
    Sung in German as 'Bei meiner Mutter...Sie sass mit Leide...Jungfrau Maria'
    Orchestra of the Deutsche Oper Berlin, Richard Kraus
    Weber:
    Und ob die Wolke sie verhülle (from Der Freischütz)
    Berlin Philharmonic Orchestra, Josef Keilberth
    http://www.prestoclassical.co.…searchString=gr%C3%BCmmer



    Nicht einmal 12 Jahre war ich alt, als ich in Salzburg die unvergessliche Aufführung des "Don Giovanni" erlebte, im nächsten Sommer dann noch einmal: Noch heute kann ich jede Szene beschreiben, habe ich "die Grümmer" vor Augen, und natürlich die anderen herrlichen Sänger (übrigens: Ja, die VHS-Aufnahme ist besser, keine Frage! Ich habe aber "zur Sicherheit" auch die DVD ;) . Da fällt mir ein: Ich kann die Kassette ja überspielen, hm... . Ob da die Qualität auch so verliert? Mal probieren ^^ )



    http://www.jpc.de/jpcng/classi…-12-25-27-29/hnum/5557297


    Unter der Adresse ist folgendes zu lesen :


    "Das Wiener Publikum sehnte sich nach hochwertigen Alternativen zum Streichquartett. Mit seinem e-Moll-Trio (Hob. XV: 12) erfüllte Haydn 1789 noch vor seinen England-Reisen die Erwartungen voll und ganz. Kaum fertig gestellt, wurde es ihm von seinen Verlegern schon förmlich aus den Händen gerissen.


    Durch diese Erfolge angespornt, ließ sich Haydn während der zweiten England- Reise in den Jahren 1794 / 95 zusätzlich von der Pianistin Therese Jansen-Bartolozzi zu seinen bedeutendsten Trios inspirieren, widmete ihr die beiden Trios C-Dur und Es-Dur (Hob. XV: 27 und 29) und stand ihr außerdem bei der Hochzeit mit einem Kunsthändler als Trauzeuge zur Seite.


    20 Jahre jung, ehrt das Wiener Klaviertrio den großen Joseph Haydn zu dessen 200. Todestag mit einer exquisiten Aufnahme von vier Klaviertrios aus dessen mittlerer und später Schaffensphase, darunter das äußerst populäre „Zigeunertrio“ in G-Dur.


    Mit dieser Einspielung knüpft das Trio nahtlos an die hervorragenden Aufnahmen sämtlicher Klaviertrios von Schubert und Dvorák an und bestätigt damit wieder einmal seine hohe künstlerische Qualität. Hier finden Wiener Charme und sprichwörtlicher Haydnscher Witz zu einer zwingenden und absolut elektrisierenden Wiedergabe. "


    Kennt jemand von euch diese Aufnahme?
    Ich persönlich tendiere verständlicherweise zu der des Beaux Art Trios - aber der Preis...... :huh: