Beiträge von Divettina

    Interessanterweise behaupten die Franzosen, sie sei in einem Pariser Krankenhaus gestorben.


    Ich habe heute nachmittag im Auto noch eine der CDs zum 80. Geburtstag gehört. Unter anderem ist auch Puccini in französischer Sprache drauf.
    Sie war eine wundervolle Sängerin ihrer Generation.


    Es grüsst LaCastafiore

    Zitat

    Original von Harald Kral
    Im PC lassen sich allerdings alle Formate abspielen.
    Grüsse


    Guten Abend Harald Kral,


    da habe ich allerdings gerade eine üble Überraschung erlebt:


    Ich hatte kürzlich den Madama Butterfly Film von Ponnelle erworben, Ländercode 0. Einen DVD Player am Fernseher habe ich nicht, aber einen schönen Sony-Laptop mit grossem Bildschirm.


    Die Vaio Zone sagte mir freundlich, dass sie diesen Film nur ohne Ton abspielen könnte,
    der gleichen Meinung waren auch Real-Player und Windows Media Player...


    Nun sind die Bilder ja ganz hübsch, aber ich hatte ja eine Opernverfilmung gekauft und hatte auch am Soundtrack ein gewisses Interesse.


    Glücklicherweise habe ich am Wochenende den VLC MediaPlayer runtergeladen, um online aufgenommene Filme sehen zu können. Dieser Player war schliesslich willig, meinen Film samt Ton abzuspielen....


    Liebe Grüsse sendet LaCastafiore

    Es gibt wohl einen "Klassiker" aus den 60er Jahren mit Micheline Dax und Michel Dens, bei EMI erschienen. Ich selbst habe in französischer Sprache nur einen Querschnitt.


    In der vorletzten Saison gab es eine zauberhafte Produktion an der Opera Comique unter Savary, in der Missia grosse Ähnlichkeit mit Jacky Kennedy hatte, sie landete im Hubschrauber am Trocadero - aber leider ist die Ära Savary dort beendet.


    Es grüsst LaCastafiore



    P.S. @Musika - ich kenn "dann geh ich zu Maxim" schon, nur können wir damit nur die Deutschen anlocken...

    Ich erlaube mir noch die Ergänzung, dass in der französischen Fassung die Namen der Protagonisten, mit Ausnahme des Grafen Danilo (der in der französischen Fassung ein Prinz ist) verändert sind


    Hanna Glawari wird zu Missia Palmieri
    Valencienne zu Nadia
    Baron Mirko zu Baron Popoff
    und aus Camille de Rosillon wird Camille de Cotillon


    und in der Tat kann ein jeder "Heure Exquise" ansummen, während unser
    Lieblingshit "Dann geh ich zu Maxim" eher unbekannt ist.


    Es grüsst LaCastafiore

    Zitat

    Original von Prometeo
    wenn ein erwachsener in der generalpause plötzlich ein "pscht" produziert finde ich dies ehrlich gesagt nicht viel geistvoller als ob jemand im liebestrank oder im barbier plötzlich die kolloraturen der sängerin nachäffen würde..


    ja, diese Reaktion war eben so ein typisches Verhalten des Bildungsbürgers - nur hat der Arme nicht den rechten Moment erwischt.


    Zitat


    cite de la musique
    ist das nicht der konzertsaal des ircam ?


    nein, das Ircam ist ja dem Centre Pompidou "angegliedert", der dortige Saal heisst Stravinsky-Saal. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich dort noch nicht war - es besichtigt sich aber. Die Cite de la Musique ist ein Musikmuseum im Nordwesten der Stadt. Es gibt dort ein Auditorium.


    Zitat


    pascal dusapin
    vor geraumer zeit habe ich seine oper "perela-uomo di fumo" gehört und war davon ausserordentlich beeindruckt. wunderbar subtile musik von grosser ausdruckskraft !!! :jubel::jubel::jubel:


    Ja, ich war in der Uraufführung und habe dann noch 2 weitere Vorstellungen besucht, weil es so toll war. Er hat auch wunderschönes Cello-Konzert geschrieben.


    Liebe Grüsse sendet LaCastafiore

    Meine 1. Begegnung mit Ligeti fand im LK Musik statt - Atmospheres und Aventures - und es fehlte mir absolut der Zugang. Besonders das Gehechel und die Geräusche der Solisten in den Aventures fand ich gruslig. Nichtsdestotrotz habe ich in meinem Schrank eine alte Vinylplatte der beiden Werke - ob ich sie mal angehört habe, weiss ich nicht.


    2. Begegnung - während des Studiums... wir gehen in die Oper... was gibt es denn ? "Le Grand Macabre"... ich erinnere mich, dass ich drauf gewartet habe, dass es endlich vorbei ist, während meine Begleitung durchaus angetan war.


    3. Begegnung - ca. 25 Jahre später. Cite de la Musique - ein Konzert in dem u.a. Aventures auf dem Programm stehen. Inzwischen habe ich Erfahrungen mit "Creationen" gemacht, habe Uraufführungen von Werken von Mathias Pintscher, Pascal Dusapin, Philip Manoury, Peter Eötvös etc. miterlebt.


    Der Konzertsaal der Cite de Musique ist im Vergleich zu den anderen Sälen in Paris eher nüchtern, viel Beton. Man sieht auf der Bühne interessante Aufbauten, besonders im Bereich der Percussionsinstrumente - das Publikum ist eher jung, weniger das Publikum der Salle Pleyel, Gaveau als eher Studenten, auch eine junge Familie mit 2 kleinen Kindern (Kindergartenalter). Das Programm ist interessant und abwechslungsreich. Schliesslich kommen wir zu den Aventures, die Solisten marschieren auf, mit Stimmgabel und Megaphon bewaffnet. Es ist spannend zuzusehen - da wird eine Zeitung zerrissen, ein Kissen mit dem Teppichklopfer bearbeitet - und es ist durchaus interessant zuzuhören. Die Sänger machen alle möglichen Geräusche, brrrrrrr sch k p t ...
    Das eigentliche Spektakel findet aber im Zuschauersaal statt - die beiden Kinder aus der ersten Reihe stehen auf - und antworten den Solisten. brrrr sch p k t... wieder und wieder. Vor lauter Begeisterung und unterdrücktem Lachen laufen mir Tränen herunter. Ich giggle ebenfalls friedlich vor mich hin und bin überzeugt, soooooo muss zeitgenössische Musik sein....
    Doch dann kommt der Höhepunkt... in eine Pause des allgemeinen Amüsements macht ein beflissener Zuhörer ganz laut.... pscht
    Ich bin überzeugt, dass stand nicht in der Partitur. :baeh01:
    So ein Spassverderber !


    :hello: Es grüsst LaCastafiore


    P.S. und ich bin überzeugt, dass bei diesen Sachen der Zugang mit dem Live-Erlebnis eher zu erreichen ist, als mit einer Einspielung - diese Werke muss man mit allen Sinnen geniessen.

    Meine persönlichste Musik sind


    Brahms Sinfonie Nr. 1 und 4


    Brahms Deutsches Requiem "Ihr habt nunTraurigkeit" (Sopransolo)


    Brahms Doppelkonzert 3. Satz


    Brahms Altrhapsodie


    Rossini Preghiera aus Moise in Egitto


    Es grüsst LaCastafiore

    Zitat

    Original von Fairy Queen
    Ich finde dieses Thema auch sehr interessant.
    Castafiores Beitrag zeigt mir, dass persönlche Identifikation und Projektionen der eigene Entwicklung eine grosse Rolle spielen können. Als ausübender Musiker sich mit den Interpreten zu identifizieren und das jeweils zu hören/zu bevorzugen, was dem Eigenen ien bisschen nahekommt-das kenne ich bis zu einem gewissen Grade auch.


    Liebe Fairy Queen,


    da habe ich mich wahrscheinlich nicht sehr präzise ausgedrückt - denn ich sprach in keinster Weise von Identifikation und Projektionen - sondern analysierte mein Auswahlverhalten in bestimmten Jahren in Relation mit der eigenen Stimmentwicklung. Natürlich gab es darum herum auch andere Kriterien - aber bei diesem Thema habe ich natürlich die Schere im Kopf angesetzt und manches etwas vereinfacht auf den Punkt gebracht.


    Ganz persönlich fand bei mir vokale Musik bis 1995 nur als Accessoire statt - mal für eine Messe, ein Requiem - aber weder Oper noch Lieder erwärmten mein Herz so sehr wie eine Sinfonie oder ein Klavier- oder Violin - oder gar Doppel oder Tripelkonzert. So wie ich heute noch - von Ausnahmen abgesehen - wenig Zugang zu einem reinen Klavier-Solo-Programm habe. Es gibt einfach verschiedene Geschmäcker und verschiedene Sozialisationen - zum Glück. Wie schrecklich, wenn alle das gleiche hören würden.


    Und natürlich kommen viele Ideen und Anstösse von aussen - durch Repertoire, das angeboten wird - die Entdeckungsreise, die dann unternommen wird, muss jeder in seiner Art machen. Ich habe durch einen Kollegen Zugang zu zeitgenössischer Musik gefunden - ohne ihn wäre ich wohl nie in "solch ein" Konzert gegangen.


    Nur ein kleines Beispiel aus jüngster Zeit - ich wäre nie auf die Idee gekommen, mich mit deutscher Operette näher zu befassen, hätte nicht Musika uns entsprechende Programmvorschläge gemacht - inzwischen bin ich von dem Virus befallen, besitze etliche KAs - die ersten Cds. Wer weiss, was danach kommt.
    :hello:


    Herzliche Grüsse sendet LaCastafiore

    Ein interessantes Thema. Dazu ein ganz persönliches Statement:


    Ich habe vor ca 12 Jahren begonnen, Gesangsunterricht zu nehmen. Ganz zu Beginn (bei einer Sängerin, die in einem Alte Musik Ensemble singt) suchte ich den kleinen, feinen Klang - aus dieser Zeit stehen in meinem Regal beispielsweise eine Aufnahmen mit Barbara Hendricks.


    Meine Technik und mein Geschmack entwickelten sich - vor allem auch nach einem Lehrerwechsel - weiter. Nun waren es die lyrischen Stimmen, die mir besonders gefielen - Barbara Bonney füllte zu dieser Zeit mein Cd-Regal - auch Nathalie Dessay - ich entdeckte Montserrat Caballe, Mirella Freni und Katia Ricciarelli für mich - und entsprechend das Repertoire drumherum.


    Dann mochte ich eine Zeitlang "the beautiful Voice" Renee Fleming (auf Cd) - bis ich sie live hörte. Trotzdem kaufe ich immer wieder ihre "Gemischtwarenladen-Cds" - nicht zuletzt, weil sie sehr interessante Programme zusammenstellt.


    Seit etlichen Jahren hatte ich immer wieder Gelegenheit, Karita Mattila im Konzert bzw. auf der Bühne zu erleben.
    Ich glaube, zu Beginn meiner Beschäftigung mit der Sopran-Stimme hätte mir das nicht gefallen - aber heute entspricht es meinem (ganz persönlichen) Ideal.
    Langsam entwickelt sich mein Interesse in alle möglichen Richtungen - und ich beginne sogar, bei Männerstimmen genauer hinzuhören.


    Ähnlich hat sich auch mein Operngeschmack von Mozart ausgehend in alle möglichen Richtungen entwickelt - manches begeistert mich - manches weniger. Nach wie vor kann ich mit Belcanto-Opern wenig anfangen - aber das ist auch nicht mein Repertoire (wie günstig :pfeif: )
    Im Moment entdecke ich deutsche Operette - absolutes Neuland.


    Und es ist kein Ende abzusehen... zum Glück. :hello:


    Herzlich grüsst LaCastafiore

    Liebe Fairy Queen,


    ich habe die "sogenannte" Edition Originale von Heugel - da ist der Orphee in 4 Akten bereits Opera Feerie geworden. Die Ausgabe ist wunderschön gemacht, mit vielen Fotos, Bildern, Erklärungen und dem Libretto in französischer Sprache. Allerdings nicht geschenkt - ich weiss nicht mehr, wann ich es gekauft habe, aber damals kostete es 71 €.


    @Peter, ich habe irgendwo noch das Programm zu der Masterclass vergraben, in dem Keck ganz ausführlich zu seiner Arbeit Stellung nahm. Allerdings habe ich diese Woche 2 Konzerte und keine Muße, auf die Suche zu gehen.


    Viel Spass beim Umdichten wünscht LaCastafiore

    Mit L'amour masqué veröffentlichte der Komponist André Messager eine Art "Comédie musicale". Den Text schrieb kein Geringerer als Sacha Guitry, der auch bei der Uraufführung am 15. Februar 1923 im Theatre Edouard VII mit Yvonne Printemps und Pierre Darmant mitwirkte.


    Messager ist ein Schüler von Fauré und schrieb dies Werk, als er bereits in den 70ern war.


    Herzlich grüsst LaCastafiore

    Liebe Fairy Queen,


    ein französischer Musikwissenschaftler, Jean-Christophe Keck, arbeitet gerade an der Neu-Edition aller Werke von Offenbach für Boosey and Hawkes, wenn Du Offenbachedition Keck bei google eingibst, findest Du eine sehr interessante Seite, er spricht dort sogar von "Pariser und Wiener Fassungen" der Werke, bezieht sich allerdings primär auf die Orchestrierung.


    Ich hatte das Vergnügen, einer Masterclass unter Leitung von Michel Senechal zuzuhören, der gemeinsam mit Keck in Royaumont einen Kurs zu den Werken Offenbachs leitete. Ich meine, dass in diesem Zusammenhang erwähnt wurde, dass noch während der Entstehung einzelner Werke beispielsweise für die Bouffes Parisiens an der deutschen Fassung für Wien gearbeitet wurde.


    Aber wenn Du es ganz genau wissen möchtest, kannst Du sicher über die angegebene Web-Site Kontakt aufnehmen.


    Es grüsst LaCastafiore


    Lieber Joschi,


    genau dies versucht seit Jahren Pierre Jourdan im Theatre imperial de Compiegne - mit gutem Erfolg.


    Leider wurde jetzt in der aktuellen Ausgabe des Lettre du Musicien veröffentlicht, dass eine grosse Subvention gestrichen wurde und deshalb die Aufführung von "Jean de Paris" von Boeildieu nicht mehr szenisch stattfinden kann.


    Bemerkenswert ist aber, dass alle Beteiligten sich mobilisiert haben - und nun zumindest eine konzertante Aufführung stattfinden kann.


    Ich war mehrmals in Compiegne und beeindruckt von der Liebe zur Oper, mit der dort für wenige Aufführungen vergessene Werke wieder zum Leben erweckt werden.


    Es grüsst LaCastafiore

    Schade, das hab ich leider verpasst.


    Ich habe beim zappen auf F3 eine Dokumentation zu Carmen entdeckt - und hab mich da festgeguckt - und nun wird eine uralte Carmen aus Orange (oder vielleicht auch Aix) übertragen - aber schön ist sie doch....


    Es grüsst LaCastafiore

    Vor allen Dingen sind die deutschen Fassungen noch zu Offenbachs Zeiten - teilweise von Offenbach "autorisiert" veröffentlicht worden.


    Liebe Grüsse sendet LaCastafiore


    P.S. Aber ich hab es auch nur auf französisch.

    Das ist ja eine lustige Idee.


    Ich teile den Gedanken, dass ich gerne bei der Uraufführung des Sacre de Printemps dabei gewesen wäre, sonst weiss ich aber nicht genug über Stravinskis Leben, deshalb würde ich mich auf einige Stunden in seiner Haut beschränken.


    Ja, die Komponistinnen, da würde mich die Pauline Viardot reizen, Tochter des Manuel Garcia und Schwester der Malibran. Gefeierte Diva, Muse für Franz Liszt und ich weiss nicht wen, vermögender Ehemann und genialer Liebhaber (Ivan Tourgeniev) - das hat doch was. Die 3 K waren bei ihr nur Accessoire.


    Sie soll super Klavier gespielt haben (wenn ich das richtig erinnere, war u.a. Liszt ihr Lehrer) und zwar nicht sehr attraktiv gewesen sein, aber toll gesungen haben, enorm viel Bühnenpräsenz. Und ihr Salon...



    @Fairy - es gibt einen wunderbaren Roman über ihr Leben, La Vestale, musst Du mal lesen.


    Es grüsst LaCastafiore


    Ich habe diesen Thread nun gerade erst entdeckt und da ich damals im Chor des Orchestre de Paris mitgesungen habe, möchte ich nur folgendes ergänzen:


    Die Aufnahme wurde nicht in einer Kirche gemacht, sondern im Saal der Mutualité in Paris. Sowohl die Orgel als auch Roberto Alagna wurden später dazugeschnitten, wir haben sie nicht zu Gesicht bekommen.


    Aber Chor und Orchester waren gleichzeitig da :stumm:


    und zu Herrn Nelson sag ich lieber nichts :stumm:


    aber das Werk, das ist wunderschön


    Liebe Grüsse sendet LaCastafiore

    :pfeif:Ich komme mal ganz sachlich zurück auf das Thema und die Ausgangsfrage.


    Ich habe mehrere Male Opern konzertant erlebt und bzgl. der Notenfrage scheinen sich die Geister zu scheiden.


    Mein 1. Erlebnis vor vielen Jahren war Fidelio - die Solisten hatten Notenpulte vor der Nase - guckten aber kaum rein. Sie standen in Konzertaufstellung.


    Dann Romeo und Juliette von Berlioz - auch da - Noten ja - aber man muss nicht unbedingt reingucken. Auch hier Konzertaufstellung und keine grosse Bewegung.


    Vor einigen Jahren konzertante Meistersinger in der Opera Bastille - da gab es keine Pulte - die Herren (und wenigen Damen) gingen auf und ab und hatten offensichtlich eine "mise en espace" - es war eines meiner schönsten Erlebnisse. Dennoch meine ich mich an "im Halbkreis aufgestellte Stühle" zu erinnern.


    Voriges Jahr - Fidelio - Heppner / Mattila ... es war toll - alle hatten Pulte stehen, aber nicht auf allen Pulten lagen Noten. Eine unglaubliche dramatische Intensität - von diesem Erlebnis werde ich noch meinen Enkelkindern vorschwärmen. Es gab einen Augenblick des Zögerns - Florestan wollte gerne seine Leonore in den Arm nehmen - die stand aber auf der anderen Seite des Dirigenten und hätte über das Podest, vorbei an Mikrophonen krabbeln müssen - also sangen sie ihr Duett... auf Distanz (hätte ja auch eine Inszenierung von Robert Wilson sein können... :pfeif: )


    In der vergangenen Saison - konzertanter Holländer... ebenfalls eine Art mise en espace - alle sangen auswendig und turnten teilweise höchst eigentümlich herum - sehr eigentümlich.


    Ganz vor kurzem - konzertante Thais (mit Mme Fleming eingenäht in einen Fischschwanz von Dior). Auf- und Abgänge... ein Sänger kommt mit Noten auf die Bühne - er ist aber als Einspringer angesagt worden.


    Mein persönliche Meinung: Man kann sich mit und ohne Noten irren, man kann mit oder ohne Noten gut singen. Wichtig ist, dass es schlüssig ist und dass alle es gleich machen. Ich persönlich finde "Oper konzertant" - aber dennoch mit eigentümlichen Platzwechseln etc. inkonsequent - die Noten dagegen stören mich nicht, wenn die Sänger gut singen.


    Allgemein ist meine Einstellung: Lieber mit Noten sicher, gut und schön singen - als mich ohne Noten unwohl fühlen. Aber es ist ein tolles Gefühl, wenn man etwas richtig sicher auswendig kann.


    Auswendige Grüsse sendet Casta

    Zitat

    Original von Melot1967
    Über Qualitäten der Netrebko steht da in dem Bericht der Wiener Zeitung aber nichts.


    das Bild in der Wiener Zeit ist ja aus der von Arte übertragenen Manon-Produktion...


    aber warum sprechen sie in dem Artikel über Manon Lescaut und Puccini ? :stumm:


    Wurde das Programm kurzfristig geändert ? Was wurde denn da nun auf den Bebelplatz übertragen ?


    :baeh01: Das versteh ich nicht. :untertauch:


    Es grüsst LaCastafiore

    Zitat von Fairy Queen

    Auch wenn sie leider nciht mehr unterrichten kann: mir ist sie mit ihren Aufnahmen schon in mancher Hinsicht eine phantastische "Lehrerin", Korrepetitiorin und ein Idealbild gewesen.


    Dass mein franzoesischer Korrepetitor sie kannte und so von ihr geschwaermt hat, zeigt, dass sie keinesfalls ganz vergessen sein kann. :yes:


    Liebe Fairy Queen,


    mein französischer Lehrer schwärmte auch immer sehr von ihr, er erzählte immer gerne von ihr und der Zeit als er bei ihr studiert hatte.


    Nach der tollen Einfühung oben verstehe ich nun auch endlich die Zusammenhänge, das muss in Nizza gewesen sein.


    Liebe Grüsse sendet LaCastafiore

    Seit heute wird nunmehr Werbung gemacht für eine Doppel-CD aus dem Hause EMI in Zusammenarbeit mit Radio Classique - mit den Lieblingen der
    Franzosen.


    Der Gewinner ist übrigens ein Auszug aus der neuesten CD der Brüder Capucon.... (wurde heute so im Radio "erklärt") - und auf dieser Doppel-CD kann man dann dem Booklet Anregungen entnehmen, welche der Referenz-Aufnahmen aus dem Hause EMI man käuflich erwerben kann, falls einem der Auszug so gut gefällt, dass man das ganze Werk kennenlernen möchte.


    Eines Kommentares enthält sich LaCastafiore

    Ich erlaube mir ein paar Erklärungen dazu:


    Die Ausschnitte waren vorausgewählt und standen dann für die entsprechenden Werke. Es gab viel Werbung (auf Radio Classique) und heute wurden in einer Sondersendung aus dem Olympia die Sieger gekürt. Man konnte eine kostenpflichtige Telefonnummer anrufen und seinen Favoriten wählen, es gab Prominente, die für bestimmte Musikausschnitte als "Paten" auftraten.


    Das ganze war sehr beworben... und teilweise befremdlich. Nun muss man dazu sagen, dass Radio Classique ein Sender ist, der einzelne Sätze präsentiert... kein Kommentar dazu.


    Herzlich grüsst LaCastafiore

    Liebe Musika,


    ich oute mich jetzt einfach mal....


    Dank Dir habe ich jetzt endlich auch die "deutschsprachige" Operette für mich entdeckt.


    Und in diesem Zusammenhang brennt mir die Frage auf den Nägeln:


    Kommt mein Liebling Oscar Straus denn in den Wiener, den Berliner oder den Pariser Topf ? Eigentlich hatte ich ihn innerlich, obwohl in Wien geboren, nach Berlin "geräumt" (in meinem Sopran-Denken) ... aber in den Berliner Thread passt er wohl nicht wirklich. Denn er ist ja auch voller Walzerseligkeit.


    Ich hatte in der vergangenen Saison Gelegenheit, die 3 Walzer (in französischer Sprache) in einer Inszenierung von Savary an der Opera Comique zu erleben, dann fand ich schliesslich auch antiquarisch die Noten dazu - aber wirklich zu- oder einordnen kann ich ihn noch nicht.


    Herzlich grüsst LaCastafiore

    Ich hatte das Glück, als junges Mädchen nicht nur Rostropowitsch, sondern auch Oistrach, Richter etc. mehrfach in Konzerten im Festsaal der Universität in Tübingen zu erleben.


    Und natürlich habe ich etliche seiner Aufnahmen im Regal. Gestern wurde auf Radio Classique eine Sondersendung nach der anderen mit Aufnahmen von ihm ausgestrahlt.


    Es ist schmerzlich, zu erleben, dass diese Musikergeneration stirbt - und man selbst älter wird.


    Besinnlich grüsst LaCastafiore


    Meine Begeisterung für Wagner ist noch relativ neu - Dein zitiertes Statement entspricht aber auch meinem "Empfinden".


    Im vergangenen Jahr habe ich Seifert mehrmals im Ring gehört. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir seine Stimme allerdings nicht.


    Dagegen hat mich Ben Heppner so sehr (allerdings anlässlich eines konzertanten Fidelio) für sich eingenommen, dass ich bei der nächsten Gelegenheit Karten für sein Wagner-Recital besorgt habe und mich auf ihn im kommenden Monat im Lohengrin freue. Mir gefällt besonders die sehr lyrisch geführte Stimme und sein Timbre sowie seine ausgezeichnete Diktion. Meine Zuneigung hat sogar zum Erwerb von etlichen CDs geführt - obwohl ich normalerweise eher Soprane sammle.


    Herzlich grüsst LaCastafiore

    Zitat

    Original von Ulli
    Salut,


    würde mich allein wegen Mme. Gens schon interessieren... aber den Sender kann ich wohl via Satelliten-Teller nicht empfangen, oder?


    Coucou Ulli,


    ich bin natürlich naseweis gewesen... und "Radiostephansdom" bietet einen Livestream an... sofern Du eine schnelle Verbindung hast, kannst Du Mme. Gens doch geniessen.


    Ich finde sie auch ganz zauberhaft.


    Herzliche Grüsse sendet LaCastafiore

    Zitat

    Original von helmutandres
    CD in den PC einlegen, einlesen und fertig :D



    Das macht Sonic Stage (von Sony), gratis, wenn man die CD in die Bibliothek importiert. Inzwischen habe ich auch gelernt, dass man die Vorgaben korrigieren kann.


    Herzlich grüsst LaCastafiore