Beiträge von Gregor

    Jakub Hrůša


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    Jakub Hrůša ist heute vor allem als einer der bedeutendsten Dirigenten seiner Generation bekannt. Doch bevor er sich dem Dirigieren zuwandte, hat der am 23. Juli 1981 in Brünn geborene Künstler zunächst Klavier und Posaune studiert. Erst danach widmete er sich an der Akademie der musischen Künste in Prag dem Dirigierstudium und in der Folge nahm er an einigen bekannten Dirigierwettbewerben teil, bei denen er als Preisträger hervorging.


    Inzwischen dirigiert Hrůša, der auch als Operndirigent gefragt ist, praktisch alle großen Symphonieorchester auf der Welt, ist Chefdirigent der Bamberger Symphoniker (bis Sommer 2026) und seit der Saison 2025/26 Musikdirektor der Royal Opera in London. Zudem soll er ab September 2028 Chefdirigent der Tschechischen Philharmonie werden.

    Hrůša bezeichnet sich selbst zwar als untrainierten Pianisten, er beherrscht das Instrument allerdings fabelhaft. Für die Aufnahmen zur Richard-Strauss-CD "Tag und Nacht" mit der Sopranistin Kateřina Kněžíková tritt er sowohl als Dirigent als auch als Klavierbegleiter in Erscheinung. So leitet er die Bamberger Symphoniker bei "Vier letzte Lieder" und begleitet Kněžíková zudem am Klavier bei dreizehn weiteren Liedern von Richard Strauss.



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    Erste Preise für die Mezzosopranistin Ekaterine Buachidze und den Bariton Mihai Damian.

    Diese beiden erhielten auch den Publikumspreis.

    Damians Gewinn gilt als Überraschung, da doch Sänger wie William Thomas, Bo Wang und Alexander Grassauer im Laufe des Bewerbes mehr Eindruck gemacht haben.


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    Die Zweiten Preise gingen an Natalie Lewis (Mezzo) und Grisha Martirosyan (Bariton), die Dritten Preise an Samira Galimova (Sopran) und Dave Monaco (Tenor).

    Buachidze und Martirosyan gewannen den Zarzuela-Bewerb.

    Alexander Grassauer und Natalie Lewis erhielten den Birgit-Nilsson-Preis, William Thomas wurde der Culturarte Preis zuerkannt.

    Mit folgender Auswahl sind die Opern-Finalisten heute in Sofia angetreten:


    Grisha Martirosyan

    Il barbiere di Siviglia (Rossini) "Largo al factotum della città"

    Natalie Lewis

    La favorita (Donizetti) "Fia dunque vero ... O mio Fernando"

    Nathan Bowles

    Der Freischütz (Weber) "Nein, länger trag' ich nicht die Qualen ... Durch die Wälder, durch die Auen"

    William Thomas

    Eugen Onegin (Tschaikowsky) "Lyubvi vse vozrasti pokorni"

    Samira Galimova

    Don Giovanni (Mozart) "Non mi dir, bell'idol mio"

    Alexander Grassauer

    Der fliegende Holländer (Wagner) "Die Frist ist um"

    Ekaterine Buachidze

    La cenerentola (Rossini) "Nacqui all'affanno"

    Mihai Damian

    Attila (Verdi) "Dagli immortali vertici"

    Dave Monaco

    La cenerentola (Rossini) "Si, ritrovarla io giuro"

    Jasmin White

    Maometto II (Rossini) " Non temer d'un basso affetto"

    Bo Wang

    Aleko (Rachmaninow) "Ves tabor spit"

    Ins Finale geschafft haben es:


    Finalists Opera

    Nathan Bowles, tenor, USA

    Ekaterine Buachidze, mezzo-soprano, Georgia

    Mihai Damian, baritone, Romania

    Samira Galimova, soprano, Russia

    Alexander Grassauer, bass-baritone, Austria

    Natalie Lewis, mezzo-soprano, USA

    Grisha Martirosyan, baritone, Armenia

    Dave Monaco, tenor, Italy

    William Thomas, bass, UK

    Bo Wang, bass-baritone, China

    Jasmin White, contralto, USA



    Finalists Zarzuela

    Ekaterine Buachidze, mezzo-soprano, Georgia

    Samira Galimova, soprano, Russia

    Grisha Martirosyan, baritone, Armenia

    Dave Monaco, tenor, Italy



    Ich habe mir das Halbfinale angesehen. Das Niveau ist wirklich hoch. Aber es haben sich schon deutlich Favoriten herauskristallisiert. Neun der 11 Opernfinalisten habe ich dann genauso vorhergesagt.

    Alexander Grassauer brillierte auch bei Operalia mit der buffonesken Dulcamara-Arie aus dem Liebestrank. Absolut top auch William Thomas mit der Gremin-Arie aus Tschaikowskys Eugen Onegin.

    Natalie Lewis als auch Jasmin White konnten beide mit Weiche, Wotan, Weiche aus Das Rheingold punkten, während Dave Monaco die diesjährige Belcanto-Stimme des Wettbewerbs ist und sich
    Cessa di più resistere aus dem Barbier zugetraut hat. Im gleichen Fach hat aber auch die Mezzosopranistin Ekaterine Buachidze mit einer Arie aus Bellinis I Capuleti ed i Montecchi besonders geglänzt.

    Und wieso sind die ostasiatischen Sänger so gut im slawischen Fach? Bo Wang fesselte mit seinem Vortrag aus Rachmaninovs Aleko. Beeindruckend auch die Sopranistin Samira Galimova mit der Arie D'amor sull'ali rosée aus Verdis Troubadour.


    Das Finale findet am Sonntag statt und kann live auf Medici.TV angesehen werden.

    Die Halbfinalisten stehen fest:


    Semi-finalists Opera
    Amin Ahangaran, bass, Iran
    Davide Battiniello, tenor, Italy
    Nathan Bowles, tenor, USA
    Ekaterine Buachidze, mezzo-soprano, Georgia
    Mihai Damian, baritone, Romania
    Aleksandra Domashchuk, soprano, Ukraine
    Samira Galimova, soprano, Russia
    Alexander Grassauer, bass-baritone, Austria
    Geon Kim, baritone, South Korea
    Natalie Lewis, mezzo-soprano, USA
    Grisha Martirosyan, baritone, Armenia
    Dave Monaco, tenor, Italy
    Luna Seongeun Park, soprano, South Korea
    Ian Rucker, baritone, USA
    Caterina Maria Sala, soprano, Italy
    William Thomas, bass, UK
    BaoPeng Wang, bass, China
    Bo Wang, bass-baritone, China
    Jasmin White, contralto, USA
    Elen Yeghiazaryan, soprano, Armenia



    Semi-finalists Zarzuela
    Ekaterine Buachidze, mezzo-soprano, Georgia
    Aleksandra Domashchuk, soprano, Ukraine
    Samira Galimova, soprano, Russia
    Grisha Martirosyan, baritone, Armenia
    Dave Monaco, tenor, Italy
    Caterina Maria Sala, soprano, Italy
    Elen Yeghiazaryan, soprano, Armenia

    Mzia Bakhtouridze


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    Die aus dem georgischen Tiflis stammende Pianistin Mzia Bakhtouridze startete bereits kurz nach ihrem Klavierabschluss am Moskauer Konservatorium ihre internationale Konzerttätigkeit. Am selben Ort arbeitete sie zunächst als Professorin für Kammermusik und mit dem Bolschoi Theater und Sängern wie Elena Obraztsova und Paata Burchuladze.

    1990 zog Bakhtouridze nach Italien wo sie ihre Fähigkeiten an der Mailänder Scala intensivierte. Durch ihre dortige Lehrtätigkeit kam es zur Zusammenarbeit mit vielen namhaften Dirigenten wie Riccardo Muti, Giuseppe Sinopoli, Seiji Ozawa, Georges Pretre, Daniel Barenboim, Nicola Luisotti, Daniel Harding oder Gianandrea Noseda, um nur einige zu nennen.

    Die Pianistin begann dann sich auf das Liedrepertoire zu spezialisieren und ist heute als Begleiterin sehr gefragt. So arbeitet sie in Liederabenden mit Sängern wie Renato Bruson, Ramon Vargas, Luca Pisaroni, Elina Garanca, Olga Borodina, Barbara Frittoli, Anna Pirozzi, Marina Rebeka, Marcelo Alvarez, Vittorio Grigolo, Piotr Beczala, Fabio Sartori oder Vitalij Kowaljow zusammen.


    https://www.youtube.com/watch?v=3z8zSRlkz7A

    Der morgen beginnende Operalia-Wettbewerb hat kürzlich die Mitglieder der Jury 2025 bekanntgeben. Darunter befindet sich heuer mit Sonya Yoncheva auch eine der führenden Sopranistinnen der Gegenwart und frühere Gewinnerin von Operalia.


    Isamay Benavente

    Künstlerische Direktorin des Teatro de la Zarzuela Madrid

    Sophie de Lint

    Direktorin der Niederländischen Nationaloper Amsterdam

    Marta Domingo

    Regisseurin

    Jonathan Friend

    Künstlerischer Berater der Irischen Nationaloper Dublin

    Besetzungsberater der Königlichen Schwedischen Oper Stockholm

    Paolo Gavazzeni

    Künstlerischer Koordinator der Mailänder Scala

    Tobias Hasan

    Künstlerischer Direktor der Staatsoper Berlin

    Peter Katona

    Besetungsdirektor am Royal Opera House London

    Robert Körner

    Besetzungsdirektor der Wiener Staatsoper

    Joan Matabosch

    Künstlerischer Direktor am Teatro Real Madrid

    Erik Malmquist

    Besetzungschef der Bayerischen Staatsoper München

    Evamaria Wieser

    Besetzungsberaterin und Direktorin des Young Singers Project der Salzburger Festspiele

    Europäische Besetzungsberatin der Lyric Opera Chicago

    Sonya Yoncheva

    Sopranistin und Gründerin von SY11 Events

    MIRIAM KUTROWATZ


    Ebenfalls aus Österreich stammt die 1997 in Wien geborene Sopranistin Miriam Kutrowatz. Sie schloss ihr Bachelor- und Masterstudium bei Sopranistin Edith Lienbacher und Bassbariton Florian Boesch an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien ab. Zudem absolvierte sie Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender, Linda Watson oder Malcolm Martineau.


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    Kutrowatz nahm an einer Reihe von Gesangswettbewerben teil. So gewann sie beim Internationalen Cesti-Gesangswettbewerb für Barockoper der Innsbrucker Festwochen 2019 den Publikumspreis als auch den Young Artist Award. 2020 stand sie im Halbfinale beim Glyndebourne Opera Cup. Im selben Jahr war sie bereits die Gretel in Humperdincks Hänsel und Gretel am Schlosstheater in Schönbrunn, während sie beim Opernfestival JOpera in Jennersdorf die Morgana in Händels Alcina interpretierte.

    Von 2020 bis 2022 war Kutrowatz mit dem Theater an der Wien verbunden wo sie in Il Bajazet, Orphée et Eurydice oder Der Waffenschmied auf der Bühne stand. Ab 2022/23 war sie Mitglied des Opernstudios der Wiener Staatsoper. So konnte sie im Haus am Ring unter anderem bereits als Giannetta in L'elisir d'amore, Papagena in Die Zauberflöte und Barbarina in Le nozze di Figaro auftreten.

    Als Konzertsängerin trat die Sopranistin beispielsweise in Haydns Die Schöpfung, in Mozarts Große Messe in C-Moll und in dessen Requiem auf.

    Miriam Kutrowatz' Vater ist der Komponist und Pianist Eduard Kutrowatz, der immer wieder als Klavierbegleiter seiner Tochter in Erscheinung tritt.



    Benjamin Bernheim erhält heute abend im Berliner Konzerthaus den Opus Klassik als Sänger des Jahres. Die Veranstaltung wird ab 22.15 Uhr im Programm von ZDF ausgestrahlt.

    Weitere Preisträger sind Emily D'Angelo (Sängerin des Jahres), Joana Mallwitz (Dirigentin des Jahres), Golda Schultz (CD-Einspielung des Jahres) oder Aigul Akhmetshina (Nachwuchstalent des Jahres).


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    Nach Robert Redford hat die Filmwelt eine weitere Hollywood-Ikone verloren:


    DIANE KEATON (1946 - 2025)


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    Seit den 1970er Jahren galt Diane Keaton als eine der bedeutendsten Schauspielerinnen. In jenem Jahrzehnt traf sie auf Woody Allen, mit dem sie nicht nur eine jahrelange private Beziehung verband, sondern der sie auch zur Hauptdarstellerin in einigen seiner Filme gemacht hat. Für den gemeinsamen Streifen Annie Hall (1977) - Deutscher Titel: "Der Stadtneurotiker" - gewann sie den Oscar als Beste Schauspielerin. Weltberühmt wurde sie jedoch mit Der Pate (1972) von Francis Ford Coppola. 1974 und 1990 war sie auch in den anderen beiden Filmen der Trilogie zu sehen.

    Für Ein Mann kämpft für Gerechtigkeit (1982), Marvins Töchter (1996) und Was das Herz begehrt (2003) erhielt sie weitere Oscar-Nominierungen.

    Zu ihrer umfangreichen Filmografie zählen auch Baby Boom (1987), Vater der Braut (1991), Manhattan Murder Mystery (1993), Der Club der Teufelinnen (1994) oder Book Club - Das Beste kommt noch (2018) und Book Club - Ein neues Kapitel (2023). Immer wieder Filme, die sie zur Königin der romantischen Komödie Hollywoods machten.

    Bis zuletzt stand Keaton vor der Kamera und war damit eine der wenigen Schauspielerinnen Hollywoods, die auch im fortgeschrittenen Alter noch gute Rollen bekam.

    Im letzten Jahr kam mit Summer Camp (2024) ihr letzter Film heraus.

    Nun ist Diane Keaton, die in den letzten Monaten mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und sich zurückgezogen hatte, mit 79 Jahren verstorben.

    Im vorigen Beitrag wurde der Liedsänger Alexander Grassauer akustisch vorgestellt. Beim Wettbewerb "SWR Junge Opernstars" ist er hingegen mit der Arie des Kaspar aus Der Freischütz und jener des Dulcamara aus Der Liebestrank aufgetreten (beim Start springt das Video an die entsprechende Stelle):





    Das Video beinhaltet zum Schluss auch die Preisverleihung, bei welcher Alexander Grassauer als einer der beiden Preisträger hervorging.

    Alexandra Dariescu


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    Die 1985 in Rumänien geborene Alexandra Dariescu begann ihr Klavierstudium im Alter von sieben Jahren und gab ihr Konzertdebüt mit neun Jahren.

    17-jährig gewann sie ein Stipendium, durch welches sie nach Großbritannien kam, wo sie am Royal Northern College of Music studierte. 2008 gewann sie den Young Concert Artist Wettbewerb. Weitere Auszeichnungen wie der Guildhall Wigmore Preis folgten. Zu ihren Lehrern zählt Andràs Schiff.

    Dariescu tritt mit namhaften Orchestern auf und hat CD-Aufnahmen mit Klaviermusik von Schumann, Liszt, Grieg, Chopin oder Tschaikowsky vorgelegt.

    Ihre Landsfrau Angela Gheorghiu lässt sich gerne bei Liederabenden von Dariescu begleiten. Die rumänische Sopranistin hat auch für ihr Arienrecital Plaisir D'amour Alexandra Dariescu als Begleiterin ausgewählt.




    ALEXANDER GRASSAUER


    Werfen wir mal einen Blick auf einen der österreichischen Teilnehmer des heurigen Wettbewerbes:


    Der Bassbariton Alexander Grassauer, geboren am 30. Mai 1996 im steirischen Bruck an der Mur, erhielt seinen ersten Gesangsunterricht in seiner Heimatstadt. An der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien studierte er Gesang und wurde in der Liedklasse von Prof. Florian Boesch unterrichtet.


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    Bis zur Saison 2023/24 war Grassauer Mitglied des Ensembles am Staatstheater am Gärtnerplatz in München, wo er Partien wie Masetto, Leporello, Alidoro, Don Basilio oder Graf Walter gesungen hat. Zudem war er der Masetto am Stadttheater in Baden bei Wien oder Mozarts Figaro am Schlosstheater Schönbrunn.

    Im Rahmen einer Tournee mit der Mailänder Scala sang er in Shanghai den Sprecher in Die Zauberflöte und gastierte an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf als Frank in Die Fledermaus.

    In der vergangenen Saison kehrte der junge Bariton als Dulcamara ans Münchner Gärtnerplatztheater zurück und trat an der Wiener Kammeroper in von Einems Der Prozess auf.

    Im Sommer war er Hermann Ortel in Wagners Die Meistersinger von Nürnberg bei den Bayreuther Festspielen.

    Neben seiner Operntätigkeit befasst sich Grassauer intensiv mit dem Liedgesang.


    Alexander Grassauer ist Preisträger mehrerer internationaler Gesangswettbewerbe. So gewann er erste Preise beim Hariclea Darclée Gesangswettbewerb 2017, beim

    internationalen Brahms Wettbewerb 2017, beim 24. Ferruccio Tagliavini Gesangswettbewerb und den zweiten Preis beim internationalen Wettbewerb für Liedkunst Hugo Wolf 2022 in Stuttgart.

    Zudem erhielt er den Preis als bester Nachwuchssänger beim Vierten Internationalen Otto Edelmann Wettbewerb in Wien und ging als Sieger bei Elina Garancas Wettbewerb "ZukunftsStimmen" hervor.

    Das führte dazu, dass er bereits als 23-jähriger an der Seite der lettischen Mezzosopranistin bei ihren schon traditionellen Konzerten "Klassik unter Sternen" in Stift Göttweig und "Klassik in den Alpen" in Kitzbühel auftreten konnte.

    2025 wurde ihm beim Wettbewerb "SWR Junge Opernstars" der Förderpreis zuerkannt.




    SEMYON ANTAKOV


    Semyon Antakov absolvierte das Rachmaninov Konservatorium und 2021 kam der junge Bariton erstmalig an das Bolschoi-Theater in Moskau. Ein Jahr darauf dann an das Marinsky Theater in

    St. Petersburg, wo er Mitglied des Ensembles wurde. Im gleichen Jahr nahm er an einer Reihe von Meisterklassen teil, so beispielsweise bei Sergei Leiferkus.


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    Antakov verfügt über einen klangvollen Bariton, den er u.a. in Partien wie Marcello (La bohème), Escamillo (Carmen), Alfio (Cavalleria Rusticana), Silvio (Pagliacci), Jeletsky sowie Tomsky (Pique Dame), Belcore (L'elisir d'amore), Figaro (Il barbiere di Siviglia), Valentine (Faust), Robert (Iolanta) und in der Titelpartie des Eugen Onegin einzusetzen weiß.

    Antakov gewann den Zweiten Preis beim Internationalen Vishnevskaya-Wettbewerb und war bereits im Jahr 2023 im Finale von Operalia.





    Robert Redford ist am 16. September im Alter von 89 Jahren gestorben.


    1973

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    "Das trifft mich hart", sagte Jane Fonda heute, mit der Redford eine 60-jährige enge Freundschaft verbunden hat. Und die Worte kann auch ich benutzen.

    Dieser Mann war wirklich eine Ikone im Filmgeschäft. Das Gewissen Amerikas nannte man ihn. Ein wunderbarer Film nach dem anderen ziert seine Filmografie. Der hochintelligente Redford konnte einen mit seinen Worten immer zum Nachdenken bringen. Er war als unermüdlicher Umweltaktivist und Naturschützer bekannt.


    Barfuß im Park (mit Jane Fonda), Der Clou, So wie wir waren, Die Unbestechlichen, Der Kandidat, Jeremiah Johnson, Jenseits von Afrika (mit Meryl Streep - Lieblingsfilm!), Die drei Tage des Condor, Der Pferdeflüsterer, Der große Gatsby, Spy Game, All is Lost ... Die Liste der wunderbaren Filme ist endlos lang.

    Den Oscar gab es für seine erste Regiearbeit für Eine ganz normale Familie. Er inszenierte zudem u.a. Aus der Mitte entspringt ein Fluß und Quiz Show.


    Unzählige Reaktionen kommen aus Hollywood. Meryl Streep sagte "Einer der Löwen ist von uns gegangen". Jane Fonda meinte, die Nachricht habe ihr einen tiefen Schlag versetzt und sie weint schon den ganzen Tag. "Er stand für ein Amerika um das wir nun kämpfen müssen", so Fonda.

    Die Wiener Staatsoper lädt dazu am 7. September um 19.00 Uhr bei freiem Eintritt ein.

    Es singen Elīna Garanča , Sonya Yoncheva, Jonas Kaufmann, Benjamin Bernheim, Boris Pinkhasovich.
    ORF III über­trägt li­ve-zeit­ver­setzt ab 20.15 Uhr. Ab 18. Sep­tem­ber gibt es das ganze Kon­zert auf Arte Con­cert.


    Benjamin Bernheim singt die Arien des Romeo aus Gounods Romeo et Juliette und des Nadir aus Bizets Die Perlenfischer. Zudem singt er gemeinsam mit Sonya Yoncheva das St. Sulpice-Duett von Manon und Chevalier Des Grieux aus Massenets Manon. Im Finale singen Elina Garanca, Sonya Yoncheva, Benjamin Bernheim, Jonas Kaufmann und Boris Pinkhasovich "Im Feuerstrom der Reben" aus Strauss' Die Fledermaus.


    Das komplette Programm des Galakonzerts mit den Gesangsdarbietungen aller Künstler hat die Wiener Staatsoper online gestellt:


    Opern Air - Die Wiener Staatsoper im Burggarten

    Lisette Oropesa hat sich zur führenden Belcanto-Sopranistin ihrer Generation entwickelt. Als Lucia, Elvira, Fiorilla oder zuletzt als Maria Stuarda bei den Salzburger Festspielen sorgt sie, so wie es in der Fachpresse heißt, für Belcanto par excellence.

    Doch Oropesa singt nicht nur die gängigen Rollen des Repertoires, sondern wandelt auch abseits des Mainstreams.

    So sang sie die Adina in Rossinis gleichnamiger selten gespielter Oper beim Rossini Festival in Pesaro. Eine Aufzeichnung ist kürzlich auf DVD erschienen.


    WILLIAM THOMAS


    Der wohl bekannteste unter den heurigen Teilnehmern ist der britische Bass William Thomas, Jahrgang 1995.

    Wobei dessen Name leider durch einen unangenehmen Vorfall nicht künstlerischer Natur mit Dirgent John Eliot Gardiner im Jahr 2023 in die Schlagzeilen geriet. Der Dirigent hat Thomas während einer Vorstellung beim Berlioz-Festival körperlich angegriffen, nachdem der junge Bass nach dem ersten Teil von Berlioz' Trojanern von der falschen Seite des Podiums abgegangen ist. Der Dirigent habe daraufhin die Nerven verloren und er soll den Sänger backstage geschlagen bzw. geohrfeigt haben. Der Eklat blieb nicht ohne Konsequenzen. Gardiner entschuldigte sich für sein Verhalten, legte das Dirigat der weiteren Vorstellungen nieder und nahm sich eine längere Auszeit.


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    William Thomas gilt bereits seit einiger Zeit als DIE große Nachwuchs-Hoffnung unter den jungen Bässen. Er verfügt über eine gleichmäßige und geschmeidige Stimme. Der Klang des jungen Sängers ist bereits erstaunlich reif und kräftig. Er hat eine gute Höhe und die tiefen Töne erklingen gehaltvoll. Thomas gilt als richtiger Bass und sein Timbre erinnert an den großen Nicolai Ghiaurov.


    Er hat einige Preise bei Gesangwettbewerben erhalten und seine Karriere nimmt bereits rasant an Fahrt auf. Er trat inzwischen in Glyndebourne, bei den Salzburger Festspielen, an der Wiener Staatsoper, der Opera National in Paris, der Mailänder Scala, der Bayerischen Staatsoper in München oder der Royal Opera in London auf. Für die Einspielung der kürzlich erschienenen Urfassung von Verdis Simon Boccanegra hat das Label Opera Rara William Thomas als Jacopo Fiesco verpflichtet.

    Thomas singt nicht nur Opernpartien wie zuletzt Colline oder Sparafucile sondern er hat auch als talentierter Liedsänger auf sich aufmerksam gemacht.





    Herrlich leichtes Sommerkino mit großem Unterhaltungswert. Sonny Hayes kehrt als Mentor für einen jungen Rennfahrer in die Formel 1 zurück, doch dann ...

    Brad Pitt trägt und prägt den im wahrsten Sinne des Wortes rasanten Streifen mit seiner enormen Leinwandpräsenz. Dazu amüsante Dialoge, ein toller Score, die hervorragende Kamera und der gewaltige Sound bereiten einen vergnüglichen und kurzweiligen Kinobesuch. Weit mehr als 600 Millionen Dollar am internationalen Box Office machen den Film nicht nur mit Abstand zum erfolgreichsten Rennfahrer-Film aller Zeiten sondern auch zum ertragreichsten Film in Brad Pitts (an Filmhits ohnehin sehr reichen) Filmkarriere.

    Prädikat: Sehenswert!


    Eine Reihe von Auftritten in Deutschland als auch in Frankreich und in Wien dominieren Benjamin Bernheims Auftrittskalender der neuen Saison:



    Benjamin Bernheim - Saison 2025/26:


    September 2025 OPERN AIR Galakonzert zur Saisoneröffnung Wiener Staatsoper Burggarten Wien

    September/Oktober 2025 MASSENET Manon Opernhaus Zürich

    November 2025 BERLIOZ La damnation de Faust Théatre des Champs-Elysées Paris

    November 2025 Arienkonzert Smetana Halle Prag

    Dezember 2025 PUCCINI La bohème Bayerische Staatsoper München

    Dezember 2025 Silvesterkonzerte Philharmonie Berlin

    Januar 2026 MASSENET Manon Wiener Staatsoper

    Februar 2026 Liederabende Princeton University, Kennedy Center Washington und Tonhalle Zürich

    Februar 2026 Arienkonzert Opernhaus Bordeaux

    März 2026 OFFENBACH Les contes d'Hoffmann Staatsoper Unter den Linden Berlin

    April 2026 Liederabende Kirche Saint Pierre Le Jeune Straßburg und Cabell Hall Charlottesville, University of Virginia

    Mai 2026 Liederabend Staatsoper Unter den Linden Berlin

    Mai 2026 VERDI Requiem Konzertreihe Palau de la Musica Catalana Barcelona, Ibermusica Madrid, Musikverein Wien, Philharmonie Paris

    Juni 2026 Arienkonzert Elbphilharmonie Hamburg



    Die Wiener Manon ist gesichert, so auch die Konzerte im Burggarten und das Verdi-Requiem im Musikverein, bei dem ja auch Elina Garanca dabei ist.

    Zeitlich gingen sich für mich diesmal auch die Münchner Bohème, der Liederabend in Berlin oder das Konzert in Hamburg aus. Eventuell auch die Manon in Zürich.

    Die Silvesterkonzerte in Berlin wären ja auch sehr reizvoll. Ob man dafür jetzt noch Karten bekommt?

    In Berlin macht er ja auch den Hoffmann. Hier stellt sich für mich die Frage, wie dort die Inszenierung ist.

    Mal schauen, was sich für mich ausgeht ...

    Von einem Kampf zwischen zwei Ländern will ich auch gar nichts wissen, lieber Alfred. So etwas interessiert mich nun wirklich nicht. Aber wie man sieht gibt es Leute die meinen einen Wettbewerb daraus machen zu müssen. Da auch gleich noch Ergebnisse wie im Sport zu präsentieren ist lächerlich und reichlich infantil.


    Ich persönlich finde es erfreulich, dass da auch mal wieder ein Teilnehmer aus Österreich dabei ist. In diesem Falle sogar zwei. Das ist ja nun wirklich nicht oft der Fall.

    Und dabei habe ich mich halt gewundert, dass kein deutscher Teilnehmer am Start ist. Denn Sänger aus Deutschland kommen einem natürlich eher unter. Das wurde übrigens an anderer Stelle sehr interessant diskutiert. Es geht also.

    Und natürlich habe ich mich erstmals auf die Sänger aus Österreich und Deutschland konzentriert, weil wir hier vorwiegend Mitglieder und Leser aus deutschsprachigen Ländern haben. Da ist es ja auch interessant eventuell zu erfahren, ob jemandem der eine oder andere Name schon irgendwo aufgefallen ist.


    Nein - die Ausbildung ist dort nicht besser. Aber die Sänger sind weniger selbstbewusst, pflegeleichter im Umgang und - BILLIGER zu haben - vor allem zu Beginn ihrer Karriere.


    Nun, Albert Dohmen hat in seinem inzwischen schon fast legendärem Whats-Opera-Doc-Interview erklärt, warum es beispielsweise jetzt so viele erfolgreiche Sänger aus Südkorea gibt. Das geht auf ein gnadenloses Aussieben der Besten der Besten zurück. Im Interview ist das innerhalb der ersten fünf Minuten.


    Operalia 2025


    findet heuer vom 20. bis 26. Oktober im bulgarischen Sofia statt.

    Die Teilnehmer der diesjährigen Ausgabe wurden gefunden. Erfreulicherweise befinden sich zwei österreichische Sänger im Rennen.

    Auffällig, dass wie bereits im letzten Jahr es auch heuer wieder keine Teilnehmer aus Deutschland in die Auswahl geschafft haben. Kommt der deutsche Sängernachwuchs nicht mehr mit?


    Hier die Teilnehmer für 2025:


    Amin Ahangaran, Bass, Iran
    Semyon Antakov, Bariton, Russland

    Davide Battiniello, Tenor, Italien

    Nathan Bowles, Tenor, USA


    Bozhidar Bozhkilov, Bass, Bulgarien

    Ekaterine Buachidze, Mezzosopran, Georgien

    Gabriela Celińska, Mezzosopran, Polen

    Mihai Damian, Bariton, Rumänien


    Inna Demenkova, Sopran, Russland

    Oleksandra Diachenko, Mezzosopran, Ukraine

    Aleksandra Domashchuk, Sopran, Ukraine

    Samira Galimova, Sopran, Russland


    David Goldberg, Tenor, Israel

    Alexander Grassauer, Bassbariton, Österreich

    Hae Kang, Bariton, Südkorea

    Geon Kim, Bariton, Südkorea


    Miriam Kutrowatz, Sopran, Österreich

    Natalie Lewis, Mezzosopran, USA

    Grisha Martirosyan, Bariton, Armenien

    Dave Monaco, Tenor, Italien


    Granit Musliu, Tenor, Kosovo

    Yejy Nam, Sopran, Südkorea

    Luna Seongeun Park, Sopran, Südkorea

    Valentina Puskás, Sopran, Rumänien/Ungarn


    Ian Rucker, Bariton, USA

    Caterina Maria Sala, Sopran, Italien

    William Thomas, Bass, Vereinigtes Königreich

    BaoPeng Wang, Bass, China


    Bo Wang, Bassbariton, China

    Jasmin White, Alt, USA

    Elen Yeghiazaryan, Sopran, Armenien

    Egor Zhuravskii, Tenor, Russland

    Werther aus Paris auf Ö1


    Ein Mitschnitt von Massenets Werther aus dem Pariser Theatre des Champs-Elysées vom April 2025 ist auf Radio Ö1 abrufbar.

    Interessant ist, dass dieser Werther auf Originalinstrumenten gespielt wird, was der Musik Massenets einen besonders schlanken Klang verleiht.

    Benjamin Bernheim brilliert in der Titelpartie. Marina Viotti überzeugt als Charlotte.


    Der Mitschnitt steht noch bis 01.September auf dem Ö1-Player zur Verfügung:


    Werther/Bernheim/Paris_2025


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    Im April 2026 ist Brian Jagde als Bacchus an der Berliner Staatsoper besetzt.


    Es behaupten ja zum gegenwärtigen Zeitpunkt interessanterweise gleich zwei Opernhäuser, dass Jagde bei ihnen im April 2026 auftritt. So nennt die Deutsche Oper Berlin drei Ariadne-Vorstellungen im Zeitraum von 17. bis 23. April in denen Jagde den Bacchus singen soll. Gleichzeitig kündigt das Teatro La Fenice in Venedig von 12. bis 26. April Brian Jagde als Lohengrin an. Beides geht natürlich nicht.


    [EDIT] Heute wurde bekannt, dass Brian Jagde sein Lohengrin-Debüt in Venedig geben wird. Damit gibt es definitiv keinen Bacchus in Berlin.


    Damit sieht der Kalender jetzt folgendermaßen aus:


    Brian Jagde - Saison 2025/26:


    September/Oktober 2025 VERDI Otello Teatro Real Madrid

    November 2025 PUCCINI Tosca Deutsche Oper Berlin

    November/Dezember 2025 PUCCINI Madama Butterfly Staatsoper Unter den Linden Berlin

    Februar/März 2026 LEONCAVALLO I pagliacci Teatro Maggio Musicale Florenz

    April 2026 WAGNER Lohengrin Teatro La Fenice Venedig

    Mai/Juni 2026 PUCCINI Turandot Metropolitan Opera New York

    Juni 2026 CILEA Adriana Lecouvreur Teatro San Carlo Neapel

    Juli 2026 PUCCINI Turandot Teatro San Carlo Neapel

    Brian Jagde hat ja erst jüngst seine schwere chronische Erkrankung öffentlich gemacht. Umso bewundernswerter ist es, wie er es schafft, mit dieser Krankheit überhaupt eine so erfolgreiche Gesangskarriere führen zu können.

    Ich hoffe, dass er sich von seiner Operation gut erholt und er tatsächlich sein Otello-Debüt im Herbst geben kann. Aber da steht jetzt wohl noch ein großes Fragezeichen dahinter.


    Brian Jagde hat inzwischen seinen Auftrittskalender für die nächste Saison veröffentlicht:


    Brian Jagde - Saison 2025/26:


    September/Oktober 2025 VERDI Otello Teatro Real Madrid

    November 2025 PUCCINI Tosca Deutsche Oper Berlin

    November/Dezember 2025 PUCCINI Madama Butterfly Staatsoper Unter den Linden Berlin

    Februar/März 2026 LEONCAVALLO I pagliacci Teatro Maggio Musicale Florenz

    Mai/Juni 2026 PUCCINI Turandot Metropolitan Opera New York

    Juni 2026 CILEA Adriana Lecouvreur Teatro San Carlo Neapel

    Juli 2026 PUCCINI Turandot Teatro San Carlo Neapel

    Heute abend um 20.15 Uhr überträgt 3sat von den Bayreuther Festspielen:


    Richard Wagner

    DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG


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    Georg Zeppenfeld (Hans Sachs), Jongmin Park (Veit Pogner), Martin Koch (Kunz Vogelsang), Werner Van Mechelen (Konrad Nachtigal), Michael Nagy (Sixtus Beckmesser), Jordan Shanahan (Fritz Kotner), Daniel Jenz (Balthasar Zorn), Matthew Newlin (Ulrich Esslinger), Gideon Poppe (Augustin Moser), Alexander Grassauer (Hermann Ortel), Tijl Faveyts (Hans Schwarz), Patrick Zielke (Hans Foltz);

    Michael Spyres (Walther von Stolzing), Matthias Stier (David), Christina Nilsson (Eva), Christa Mayer (Magdalene), Tobias Kehrer (Nachtwächter);

    Chor und Orchester der Bayreuther Festspiele;

    Musikalische Leitung: Daniele Gatti;

    Inszenierung: Matthias Davids


    Eine erste Kritik hat Markus Thiel auf Youtube veröffentlicht:


    Edgardo Rocha legt seine erste Arien-CD vor und widmet sie ausschließlich der Musik von Wolfgang Amadeus Mozart.

    Auf Feeling Mozart singt Rocha Arien aus Mitridate, La Clemenza di Tito, Idomeneo, Lucio Silla, Zaide, Apollo et Hyacinthus und Il re pastore.


    Dazu entstand der Werbekurzfilm Feeling Mozart - Eine Reise mit Edgardo Rocha, in welchem der Belcanto-Tenor in seiner Heimat Uruguay versucht, alles über Mozart und dessen Musik in Erfahrung zu bringen und zu der Erkenntnis kommt, dies am besten tun zu können, wenn er in die Heimatstadt des Komponisten reist. So findet sich Rocha in Salzburg auf den Spuren des musikalischen Genies wieder wo er auch auf den Intendanten der Mozart-Woche, Rolando Villazon, trifft.

    Der Film ist mal eine andere Form der Werbung, hervorragend gemacht und auf Youtube zu sehen.




    Auf den Werbepartner ist ein Verlinken nicht möglich, denn JPC bietet die CD - zumindest aktuell - nicht an.




    Benjamin Bernheim ist wohl der Tenor für die großen Klassik-Events. Letztes Jahr trat er sowohl bei der Schlussfeier der Olympischen Spiele als auch beim Wiedereröffnungskonzert von Notre-Dame auf.

    Nun war er abermals beim Concert de Paris dabei, welches jedes Jahr am französischen Nationalfeiertag in Paris stattfindet und in dem er heuer mit der Arie des Werther glänzte.


    Das Erste sendet morgen, Montag, 21.07. um 22.15 Uhr, eine Aufzeichnung des Konzerts bei dem unter anderen auch Aida Garifullina, Julie Fuchs und Rihab Chaieb aufgetreten sind.

    Es soll auch eine Fernsehübertragung bei 3sat geben. Sobald ich weiß wann, werde ich informieren.


    Im Finale sang Benjamin Bernheim mit allen Künstlern des Abends als Chor die Marseillaise.


    Ja sie gehörte leider zu den Sängerinnen die nicht rechtzeitig aufhören konnten.


    Aufgehört hat sie ja eigentlich nie. Denn noch im Jahr 2001 stand sie 89-jährig und wenige Monate vor ihrem Ableben noch als Amme in Boris Godunow auf der Bühne der Komischen Oper Berlin. Ob das damals ihre endgültig letzten Auftritte waren weiß ich nicht. Sie sind auf jeden Fall durch Fotos dokumentiert, die im Netz zu finden sind.


    Filmisches Material von Opernauftritten aus ihrer Glanzzeit gibt es eher nicht. Schließlich sang sie zu einer Zeit als Opernaufführungen noch nicht mitgefilmt wurden. Umso wertvoller ist der 1958 entstandene Liebestod der Isolde der für ein TV-Special an der alten Metropolitan Opera gefilmt wurde und bei dem Martha Mödl von Leonard Bernstein am Pult begleitet wird, der gegen Ende des Videos auch groß im Bild zu sehen ist. Es handelt sich hier jedoch um keine reguläre Aufführung, denn Mödl hat nie mit Bernstein eine komplette Aufführung von Tristan und Isolde an der MET gemacht. Sie sang dort zwar drei Vorstellungen, die aber alle von Fritz Stiedry geleitet wurden.

    Mödls MET-Karriere war interessanterweise nur von kurzer Dauer und umfasst gerade mal ein Dutzend Aufführungen von 1957 bis 1960. Es ist also auch ein großer Zufall, dass Mödl gerade am richtigen Ort war, um diese filmische Aufnahme von Mild und Leise überhaupt machen zu können.


    Schön, dass es das gibt.