Beiträge von William B.A.

    Heute folgt nun das erste Beispiel der CD Schiller-Lieder Vol. I, das Lied Nr. 1 Der Taucher (2. Fassung) D. 111.

    Zugleich möchte ich einem Problem begegnen, das durch die schiere Länge etlicher Schiller-Gedichte entsteht, wie z. B. hier im ersten Beispiel. Deswegen werde ich bei solchen Beispielen nur die ersten zwei oder drei Strophen posten und dann einen Link setzen zur Naxos-Homepage und dem entsprechenden Kapitel, wo der ganze Text einsehbar ist:


    Es singt hier Dietrich Fischer-Dieskau, begleitet von Karl Engel, in einer Aufnahme vom 8. und 9. Januar 1959 aus Berlin:



    81GpoNa6leL._SS355_.jpg

    Hier das Cover der CD!


    Der Taucher


    “Wer wagt es, Rittersmann oder Knapp,

    Zu tauchen in diesen Schlund?

    Einen goldnen Becher werf’ ich hinab,

    Verschlungen schon hat ihn der schwarze Mund.

    Wer mir den Becher kann wieder zeigen,

    Er mag ihn behalten, er ist sein eigen.”


    Der König spricht es und wirft von der Höh’

    Der Klippe, die schroff und steil

    Hinaus hängt in die unendliche See,

    Den Becher in der Charybde Geheul.

    “Wer ist der Beherzte, ich frage wieder,

    Zu tauchen in diese Tiefe nieder?”


    Und die Ritter und Knappen um ihn her

    Vernehmen’s und schweigen still,

    Seh’n hinab in das wilde Meer,

    Und keiner den Becher gewinnen will.

    Und der König zum drittenmal wieder fraget:

    “Ist keiner, der sich hinunter waget?”


    Weiter geht es hier: https://www.naxos.com/schubert…bert_Lieder_sung_text.pdf


    Liebe Grüße


    Willi:)

    Das nächste und zugleich letzte Herzbeispiel in den Goetheliedern passt auch vom Titel her hierhin. Es ist das Lied Nr. 24, Willkommen und Abschied, D. 767, und das Herz durchzieht gleichsam alle vier Strophen:


    Es singt hier Hermann Prey, begleitet von Karl Engel in einer Aufnahme von 1974:



    51G1ZozKqNL._AC_UL355_.jpg

    Hier das Cover der CD!


    Willkommen und Abschied


    Es schlug mein Herz, geschwind zu Pferde!

    Es war getan fast eh’ gedacht.

    Der Abend wiegte schon die Erde,

    Und an den Bergen hing die Nacht;

    Schon stand im Nebelkleid die Eiche,

    Ein aufgetürmter Riese, da,

    Wo Finsterniss aus dem Gesträuche

    Mit hundert schwarzen Augen sah.


    Der Mond von einem Wolkenhügel

    Sah kläglich aus dem Duft hervor,

    Die Winde schwangen leise Flügel,

    Umsausten schauerlich mein Ohr;

    Die Nacht schuf tausend Ungeheuer,

    Doch frisch und fröhlich war mein Mut:

    In meinen Adern welches Feuer!

    In meinem Herzen welche Glut!


    Dich sah ich, und die milde Freude

    Floss von dem süssen Blick auf mich;

    Ganz war mein Herz an deiner Seite

    Und jeder Atemzug für dich.

    Ein rosenfarbnes Frühlingswetter

    Umgab das liebliche Gesicht,

    Und Zärtlichkeit für mich – Ihr Götter!

    Ich hofft’ es, ich verdient’ es nicht!


    Doch ach, schon mit der Morgensonne

    Verengt der Abschied mir das Herz:

    In deinen Küssen welche Wonne!

    In deinem Auge welcher Schmerz!

    Ich ging, du standst und sahst zur Erden,

    Und sahst mir nach mit nassem Blick:

    Und doch, welch Glück, geliebt zu werden!

    Und lieben, Götter, welch ein Glück!


    Liebe Grüße


    Willi:)


    P.S. Im nächsten Kapitel stelle ich Herzbeispiele Schubertscher Lieder nach Gedichten von Friedrich Schiller vor. Es ist dies eine CD mehr, allerdings mit weniger Beispielen, die aber für sich zum Teil umfangreicher sind.

    Heute schließe ich an das Lied Nr. 20, Trost in Tränen D. 120:


    Hier singt noch einmal Matthias Goerne, wiederum begleitet von Eric Schneider in einer Aufnahme von 2012:



    Hier die CD!



    Trost in Tränen


    Wie kommt's, daß du so traurig bist,

    Da alles froh erscheint?

    Man sieht dir's an den Augen an,

    Gewiß du hast geweint.


    "Und hab' ich einsam auch geweint,

    So ist's mein [eigner] Schmerz,

    Und Thränen fließen gar so süß,

    Erleichtern mir das Herz."


    Die frohen Freunde laden dich,

    O komm an unsre Brust!

    Und was du auch verloren hast,

    [Vertraue] den Verlust.


    "Ihr lärmt und rauscht und ahnet nicht,

    Was mich den Armen quält.

    Ach nein, verloren hab' ich's nicht,

    So sehr es mir auch fehlt."


    So raffe dich denn eilig auf,

    Du bist ein junges Blut.

    In deinen Jahren hat man Kraft

    Und zum Erwerben Muth.


    "Ach nein, erwerben kann ich's nicht,

    Es steht mir gar zu fern.

    Es weilt so hoch, es blinkt so schön,

    Wie droben jener Stern."


    Die Sterne, die begehrt man nicht,

    Man freut sich ihrer Pracht,

    Und mit Entzücken blickt man auf

    In jeder heitern Nacht.


    "Und mit Entzücken blick' ich auf,

    So manchen lieben Tag;

    Verweinen laßt die Nächte mich,

    So lang' ich weinen mag."


    Liebe Grüße


    Willi:)

    Ich fahre nun fort mit dem zweiten Beispiel des 3. Goethelieder-Abschnitts,

    Lied Nr. 12, Sehnsucht: D. 123:


    Hier singt Dietrich Fischer-Dieskau, begleitet von Gerald Moore in der Aufnahme von 1970:



    Hier die entsprechende Box!

    Sehnsucht


    Was zieht mir das Herz so?

    Was zieht mich hinaus

    Und windet und schraubt mich

    Aus Zimmer und Haus?

    Wie dort sich die Wolken

    Am Felsen verziehn,

    Da möcht ich hinüber,

    Da möcht ich wohl hin!


    Nun wiegt sich der Raben

    Geselliger Flug;

    Ich mische mich drunter

    Und folge dem Zug.

    Und Berg und Gemäuer

    Umfittigen (=umfliegen) wir;

    Sie weilet da drunten,

    Ich spähe nach ihr.


    Da kommt sie und wandelt;

    Ich eile sobald,

    Ein singender Vogel,

    Im buschigten Wald.

    Sie weilet und horchet

    Und lächelt mit sich:

    “Er singet so lieblich

    Und singt es an mich.”


    Die scheidende Sonne

    Vergüldet die Höh’n;

    Die sinnende Schöne,

    Sie läßt es geschehn.

    Sie wandelt am Bache

    Die Wiesen entlang,

    Und finster und finstrer

    Umschlingt sich der Gang.


    Auf einmal erschein ich,

    Ein blinkender Stern.

    “Was glänzet da droben,

    So nah und so fern?”

    Und hast du mit Staunen

    Das Leuchten erblickt,

    Ich lieg dir zu Füßen,

    Da bin ich beglückt!


    Liebe Grüße


    Willi:)

    Ich beginne nun heute mit dem ersten Beispiel aus den Goethe-Liedern Vol. III, Lied Nr. 7 Mahomets Gesang: D. 549 (Fragment, 1. Bearbeitung):


    Hier singt es der Tenor Johannes Kalpers, begleitet von Burkhard Kehring, in einer Aufnahme von 2002 beim SWR in Karlsruhe:



    Hierdie CD!


    Mahomets Gesang


    Seht den Felsenquell,

    Freudehell,

    Wie ein Sternenblick;

    Über Wolken

    Nährten seine Jugend

    Gute Geister

    Zwischen Klippen im Gebüsch.


    Jünglingfrisch

    Tanzt er aus der Wolke

    Auf die Marmorfelsen nieder,

    Jauchzet wieder

    Nach dem Himmel.


    Durch die Gipfelgänge

    Jagt er bunten Kieseln nach,

    Und mit frühem Führertritt

    Reißt er seine Bruderquellen

    Mit sich fort.


    Drunten werden in dem Tal

    Unter seinem Fußtritt Blumen,

    Und die Wiese

    Lebt von seinem Hauch.


    Doch ihn hält kein Schattental,

    Keine Blumen,

    Die ihm seine Knie umschlingen,

    Ihm mit Liebesaugen schmeicheln:

    Nach der Ebene dringt sein Lauf,

    Schlangenwandelnd.


    Bäche schmiegen

    Sich gesellig an. Nun tritt er

    In die Ebne silberprangend,

    Und die Ebne prangt mit ihm,

    Und die Flüsse von der Ebne


    Und die Bäche von den Bergen

    Jauchzen ihm und rufen: Bruder!

    Bruder, nimm die Brüder mit,

    Mit zu deinem alten [Vater,

    Zu dem ew’gen Ozean,

    Der mit ausgespannten Armen

    Unser wartet,

    Die sich, ach! vergebens öffnen,

    Seine Sehnenden zu fassen;

    Denn uns frißt in öder Wüste

    Gier’ger Sand; die Sonne droben

    Saugt an unserm Blut; ein Hügel

    Hemmet uns zum Teiche! Bruder,

    Nimm die Brüder von der Ebne,

    Nimm die Brüder von den Bergen

    Mit, zu deinem Vater mit!


    Kommt ihr alle! -

    Und nun schwillt er

    Herrlicher, ein ganz Geschlechte

    Trägt den Fürsten hoch empor!

    Und im rollenden Triumphe

    Gibt er Ländern Namen, Städte

    Werden unter seinem Fuß.


    Unaufhaltsam rauscht er weiter,

    Läßt der Türme Flammengipfel

    Marmorhäuser, eine Schöpfung

    Seiner Fülle, hinter sich.


    Zedernhäuser trägt der Atlas

    Auf den Riesenschultern; sausend

    Wehen über seinem Haupte

    Tausend Flaggen durch die Lüfte,

    Zeugen seiner Herrlichkeit.


    Und so trägt er seine Brüder,

    Seine Schätze, seine Kinder

    Dem erwartenden Erzeuger

    Freudebrausend an das Herz.]


    Anmerkung: der kursiv gedruckte Text in der eckigen Klammer ist nicht mehr vertont.


    Liebe Grüße


    Willi:)

    Ich schließe das Vol. II der Goethelieder mit Lied Nr. 19, Die Spinnerin D. 247:


    Hier singt noch einmal RuthZiesak, begleitet von Ulrich Eisenlohr:



    Die Spinnerin


    Als ich still und ruhig spann,

    Ohne nur zu stocken,

    Trat ein schöner junger Mann

    Nahe mir zum Rocken.


    Lobte, was zu loben war;

    Sollte das was schaden?

    Mein dem Flachse gleiches Haar,

    Und den gleichen Faden.


    Ruhig warer nicht dabei,

    Ließ es nicht beim Alten;

    Und der Faden riß entzwei,

    Den ich lang’ erhalten.


    Und des Flachses Steingewicht

    Gab noch viele Zahlen;

    Aber, ach! ich konnte nicht

    Mehr mit ihnen prahlen.


    Als ich sie zum Weber trug,

    Fühlt’ ich was sich regen,

    Und mein armes Herze schlug

    Mit geschwindern Schlägen.


    Nun, beim heißen Sonnenstich,

    Bring’ ich’s auf die Bleiche,

    Und mit Mühe bück’ ich mich

    Nach dem nächsten Teiche.


    Was ich in dem Kämmerlein

    Still und fein gesponnen,

    Kommt -wie kann es anders sein? -

    Endlich an die Sonnen.


    Liebe Grüße


    Willi:)

    Ich fahre fort mit dem nächsten Beispiel , Lied Nr. 13, An Mignon D. 161 (2. Fassung)


    Eigentlich wollte ich mal wieder Dietrich Fischer-Dieskau zu Wort kommen lassen, aber er hat, wie es leider öfter bei ihm der Fall ist, eine Strophe ausgelassen, in diesem Falle die vierte. Deshalb lasse ich hier Werner Güra zu Worte kommen, begleitet von Christoph Berner:



    Hier das CD-Cover:



    An Mignon


    Über Tal und Fluß getragen,

    Ziehet rein der Sonne Wagen.

    Ach, sie regt in ihrem Lauf,

    So wie deine, meine Schmerzen,

    Tief im Herzen,

    Immer morgens wieder auf.


    Kaum will mir die Nacht noch frommen,

    Denn die Träume selber kommen

    Nun in trauriger Gestalt,

    Und ich fühle dieser Schmerzen,

    Still im Herzen

    Heimlich bildende Gewalt.


    Schon seit manchen schönen Jahren

    Seh ich unten Schiffe fahren,

    Jedes kommt an seinen Ort;

    Aber ach, die steten Schmerzen,

    Fest im Herzen,

    Schwimmen nicht im Strome fort.


    Schön in Kleidern muß ich kommen,

    Aus dem Schrank sind sie genommen,

    Weil es heute Festtag ist;

    Niemand ahnet, daß von Schmerzen

    Herz im Herzen

    Grimmig mir zerrissen ist.


    Heimlich muß ich immer weinen,

    Aber freundlich kann ich scheinen

    Und sogar gesund und rot;

    Wären tödlich diese Schmerzen

    Meinem Herzen,

    Ach, schon lange wär ich tot.


    Liebe Grüße


    Willi:)

    Ich schließe an als nächstes Beispiel das Lied Nr. 11, Suleika II, D. 717:


    Es singt her Dame Janet Baker, begleitet von Gerald Moore, in einer Aufnahme von 9 u. 12/1970:



    61AhCGF-QXL._AC_UY355_.jpg

    Hier das Cover der Box, in der dieses Lied enthalten ist!


    Suleika II

    Marianne von Willemer


    Ach, um deine feuchten Schwingen,

    West, wie sehr ich dich beneide:

    Denn du kannst ihm Kunde bringen

    Was ich in der Trennung leide!


    Die Bewegung deiner Flügel

    Weckt im Busen stilles Sehnen;

    Blumen, Auen, Wald und Hügel

    Stehn bei deinem Hauch in Tränen.


    Doch dein mildes sanftes Wehen

    Kühlt die wunden Augenlider;

    Ach, für Leid müsst’ ich vergehen,

    Hofft’ ich nicht zu sehn ihn wieder.


    Eile denn zu meinem Lieben,

    Spreche sanft zu seinem Herzen;

    Doch vermeid’ ihn zu betrüben

    Und verbirg ihm meine Schmerzen.


    Sag ihm, aber sag’s bescheiden:

    Seine Liebe sei mein Leben,

    Freudiges Gefühl von beiden

    Wird mir seine Nähe geben.


    Liebe Grüße


    Willi:)

    Heute nun komme ich zum nächsten Beispiel, Lied Nr.. 10, Suleika I, D.720:

    Hier singt Christiane Oelze, begleitet von Eric Schneider, in einer Aufnahme von 1992:

    Hier die CD!

    Suleika I

    Marianne von Willemer

    Was bedeutet die Bewegung?

    Bringt der Ost mir frohe Kunde?

    Seiner Schwingen frische Regung

    Kühlt des Herzens tiefe Wunde.


    Kosend spielt er mit dem Staube,

    Jagt ihn auf in leichten Wölkchen,

    Treibt zur sichern Rebenlaube

    Der Insekten frohes Völkchen.


    Lindert sanft der Sonne Glühen,

    Kühlt auch mir die heissen Wangen,

    Küsst die Reben noch im Fliehen,

    Die auf Feld und Hügel prangen.


    Und mir bringt sein leises Flüstern

    Von dem Freunde tausend Grüsse;

    Eh’ noch diese Hügel düstern,

    Grüssen mich wohl tausend Küsse.


    Und so kannst du weiter ziehen!

    Diene Freunden und Betrübten.

    Dort wo hohe Mauern glühen,

    Dort find’ ich bald den Vielgeliebten.


    Ach, die wahre Herzenskunde,

    Liebeshauch, erfrischtes Leben

    Wird mir nur aus seinem Munde,

    Kann mir nur sein Atem geben.


    Liebe Grüße


    Willi:)

    Zitat von MDM

    Der deutsche Philosoph Karl Marx entwickelte einst die Idee von der "klassenlosen Gesellschaft", auch Kommunismus genannt.

    Irrst du dich da nicht, lieber MDM? Stammt diese Idee nicht von Jesus, der mit seinen 12 Jüngern diese Art der Gesellschaft gründete, auch wenn er so klug war, sie nicht "klassenlose Gesellschaft" zu nennen?

    Wie dem auch sei, auch Jesu Idee hat schließlich nicht zum Erfolg geführt, wie wir heute sehen, wenn wir seine Nachfolgeorganisation betrachten.


    Liebe Grüße


    Willi:)

    Ich möchte dann auch noch an den deutschen Komponisten Johann Ludwig Bach, * 14. 2. 1677 - +

    1. 5. 1731. Er wurde auch der „Meininger Bach“ genannt.

    Sein Vater war der Organist und Kantor Jacob Bach (1655–1718). Johann Ludwig hatte zwei Söhne, Samuel Anton und Gottlieb Friedrich, die als Organisten und Pastell-Maler in Meiningen tätig waren. Ihre Nachkommen leben heute noch. Mit Johann Sebastian Bach (1685–1750) war er entfernt verwandt und wurde von diesem als Künstler sehr geschätzt.

    1688 bis 1693 besuchte Johann Ludwig das Gymnasium in Gotha, ab 1699 war er als „Hoboist und Laquay“ am Meininger Hof tätig, hier hat er wahrscheinlich weiteren Kompositionsunterricht vom Kapellmeister Georg Caspar Schürmann erhalten. Ab 1703 diente er als Kantor und Pagenlehrer. Im Oktober 1706 bewarb sich Bach vergeblich um die Kantorenstelle an der Georgenkirche in Eisenach, die vorher Andreas Christian Dedekind († 1706) innehatte. Ab 1711 stand er der Meininger Hofkapelle als Kapellmeister vor, nachdem er bereits ab 1709 „Capell Inspector“ war, als solcher oblag ihm die Verwaltung der Instrumente, sowie die Komposition von weltlichen Werken.

    Weiteres über sein Leben und seine Werke kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Ludwig_Bach






    Heute ist sein 344. Geburtstag.


    Liebe Grüße


    Willi:)

    Heute hat auch noch der Schweizer Dirigent und Komponist Michel Corboz, * 14. 2. 1934, Geburtstag.

    Michel Corboz besuchte zuerst in Freiburg (Schweiz) das Lehrerseminar und studierte dann am dortigen Konservatorium Gesang und Theorie sowie im Institut Ribaupierre in Lausanne Komposition. 1961 gründete er das Ensemble vocal et instrumental de Lausanne, dessen Leiter er auch ist und mit welchem er zahlreiche Konzerte im In- und Ausland gegeben sowie Plattenaufnahmen gemacht hat.

    Seine umfangreiche Diskografie kann man auch hier sehen: https://de.wikipedia.org/wiki/Michel_Corboz






    Heute feiert er seinen 87. Geburtstag.


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi:jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:

    Lieber Hans,


    heute habe ich im neuen Künstler-Gedenk-Thread an den 122. Geburtstag des Dirigenten Lovro von Matacic, geb. in Rijeka, erinnert. Du wirst ihn sicher kennen, denn ich habe die Erinnerung u. a. mit dieser Aufnahme verknüpft:


    Mussorgsky: Boris Godunow


    Da sie in der Gottlob-Frick-Gesellschaft nicht verzeichnet ist, habe ich sie anderweitig bestellt. Es gab nur noch ein Exemplar, das in den nächsten Tagen bei mir eintrifft.

    Die Hauptrollen singen neben Gottlob Frick Martti Talvela, Erika Köth und Rudolf Schock. Ich gehe davon aus, dass die Oper in deutscher Sprache aufgenommen wurde.


    Liebe Grüße


    Willi:)

    Ich erinnere auch an den jugoslawischen Dirigenten und Komponisten Lovro von Matacic, * 14. 2. 1899 - + 4. 1. 1985.

    Matačić war der jüngste Sohn der bekannten Wiener Schauspielerin Constance von Linden (geb. 14. Mai 1877 in Budapest). Matačić war zunächst Wiener Sängerknabe, bevor er in der österreichischen Hauptstadt Komposition und Dirigieren erlernte. Zeit seines Lebens blieb er an das österreichische Repertoire von Joseph Haydn bis Anton Bruckner gebunden, wofür er 1981 von den Wiener Symphonikern mit dem Anton-Bruckner-Ring geehrt wurde.

    Von 1945 bis 1946 wurde Matačić vom jugoslawischen Regime im Gefängnis Stara Gradiška inhaftiert.

    In den Jahren 1948 bis 1954 war er als Opern- und Orchesterdirigent in Skopje und Rijeka tätig. 1956 bis 1958 war er Chefdirigent der Dresdner Staatskapelle,

    Weiteres kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Lovro_von_Mata%C4%8Di%C4%87





    Lovro_von_Matacic.jpg


    Heute ist sein 122. Geburtstag.


    Liebe Grüße


    Willi:)

    Des Weiteren erinnere ich an den spanischen Komponisten und Gitariisten Fernando Sor, * (get.) 14. 2. 1778 - + 10. 7. 1839. Er schuf bedeutende Werke für die Gitarre, aber mit weniger Erfolg auch Opern und Ballette.

    1778 wurde Fernando Sor in Barcelona geboren. Als 1790 sein Vater starb, hatte die Familie kein Geld mehr für die Fortsetzung des Musikunterrichts von Fernando. Im Jahr darauf aber konnte ihn seine Mutter in der Klosterschule Montserrat unterbringen, die kostenlos war und in der vor allem Musik unterrichtet wurde. 1795 verließ Sor die Schule und begann in Barcelona eine militärische Laufbahn; er besuchte vier Jahre lang die Armeeschule, die ihm sehr gut gefiel.

    Weiteres über sein Leben und einen Überblick über seine Werke kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Fernando_Sor






    Heute ist sein 233. Tauftag.


    Liebe Grüße


    Willi:)

    Dann erinnere ich an den italienischen Komponisten und Organisten Francesco Cavalli, eigentlich Pier Francesco Caletti-Bruni, * 14. 2. 1602, 14. 1. 1676.

    Cavallis Vater und erster Lehrer Giovanni Battista Caletti (1577 – um 1642) war Domkapellmeister und Organist in Crema. Federigo Cavalli, der venezianische Gouverneur von Crema, wurde sein Patron, der ihn nach Venedig mitnahm und dessen Namen er später als Opernkomponist übernahm. 1616 engagierte Claudio Monteverdi Cavalli als Sänger am Markusdom in Venedig, zuerst als Knabensopran, dann als Tenor. 1620 wurde er Organist in der Kirche San Giovanni e Paolo, was er erst aufgab, als er 1630 die wohlhabende Witwe Maria Schiavina heiratete. Die Ehe blieb kinderlos, und seine Frau starb 1652.

    Weiteres in dem umfangreichen Artikel kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Francesco_Cavalli





    Francesco-Cavalli.jpg

    Heute ist sein 419. Geburtstag.


    Liebe Grüße


    Willi:)

    Ich beginne gerne mit meinem Lieblingsdirigenten Günter Wand, * 7. 1. 1212 in Wuppertal und + 14. 2. 2002 in Ulmiz, Schweiz.

    Wand studierte bei Paul Baumgartner und Walter Braunfels an der Hochschule für Musik Köln sowie Franz Dorfmüller (Klavier) und Walter Courvoisier (Komposition) an der Hochschule für Musik und Theater München.Nach ersten Praxiserfahrungen in Köln, Allenstein (Ostpreußen) (1934–1938) und Detmold (1938/1939) wurde er 1939 unter GMD Karl Dammer Erster Kapellmeister der Kölner Oper, an der er 35 Jahre blieb. Eine Stelle als Musikalischer Oberleiter am Salzburger Landestheater trat er, wegen des Krieges, nicht an, baute dort aber das versprengte Mozarteum-Orchester wieder auf und leitete so am 30. April 1945 das letzte Symphoniekonzert des „Dritten Reiches“ und arbeitete nach Kriegsende bei der Truppenbetreuung der US-Army. Im Jahr 1946 erfolgte seine Ernennung anstelle von Eugen Papst zum Generalmusikdirektor und zum Leiter der Gürzenich-Konzerte.

    Weiteres über Leben und Wirken u. a. Kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnter_Wand


    Mit diesem singulären Konzert, dem im Programm der Neunten Bruckner die Unvollendete Schubert vorausging, eröffnete Günter Wand in Lübeck das SHMF 2001, und ich hatte das Glück, diese Aufführung live mitzuerleben. Die Atmosphäre, die über diesem Konzert lag, war unbeschreiblich.


    Schuberts Neunte dirigierte er im Abschlusskonzert des SHMF 1995, ebenfalls in Lübeck. Leider war ich damals noch nicht dabei.


    Eine Perle meiner Günter-Wand-Sammlung ist auch dieses grandiose Konzert vom 13. 12. 1974 in Köln mit einem meiner Lieblingspianisten, Emil Gilels. Leider hat sich diese Konstellation nie mehr ergeben.



    Heute ist Günter Wands 19. Todestag.


    Liebe Grüße


    Willi:)

    Das nächste Beispiel ist Lied Nr. 8, Gretchen im Zwinger (Gretchens Bitte) (Fragment), D. 564:


    Hier singt Arleen Auger, begleitet von Walter Olbertz, in einer Aufnahme vom Oktober 1976 aus der Dresdner Lukaskirche:



    51hHFSF8YDL._AC_UL320_.jpg

    Hier die CD!


    Gretchen im Zwinger


    Ach neige,

    Du Schmerzenreiche,

    Dein Antlitz gnädig meiner Not!


    Das Schwert im Herzen,

    Mit tausend Schmerzen

    Blickst auf zu deines Sohnes Tod.


    Zum Vater blickst du,

    Und Seufzer schickst du

    Hinauf um sein’ und deine Not.


    Wer fühlet,

    Wie wühlet

    Der Schmerz mir im Gebein?

    Was mein armes Herz hier banget,

    Was es zittert, was verlanget,

    Weißt nur du, nur du allein!


    Wohin ich immer gehe,

    Wie weh, wie weh, wie wehe

    Wird mir im Busen hier!

    Ich bin ach kaum alleine,

    Ich wein’, ich wein’, ich weine,

    Das Herz zerbricht in mir.


    Liebe Grüße


    Willi:)

    Ich möchte zum Schluss an den deutschen Pianisten und Komponisten Conrad Ansorge erinnern, der am 15. 10. 1862 geboren wurde und am 13. 2. 1930 in Berlin starb.starb.

    Conrad Ansorge studierte von 1880 bis 1882 am Leipziger Konservatorium, lebte von 1883 bis 1885 in Weimar und war dort 1885 Schüler von Franz Liszt. Anschließend unternahm er zahlreiche Konzertreisen durch ganz Europa und in Amerika. Ansorge ließ sich 1893 in Weimar nieder und lebte dann ab 1895 in Berlin. Von 1898 bis 1904 und erneut von 1916 bis zu seinem Lebensende war er Lehrer am Klindworth-Scharwenka-Konservatorium. 1910–1925 war Ansorge in den Sommermonaten Leiter einer Meisterklasse am Konservatorium in Königsberg. Seit 1920 war er Leiter der Meisterklasse für Klavier an der Deutschen Akademie für Musik und Darstellende Kunst in Prag. 1918 erhielt er die Ernennung zum königlichen Professor.

    Weiteres über sein Leben, seine Werke und seine Aufnahmen kann man hier lesen:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Conrad_Ansorge





    Heute ist sein 91. Todestag.


    Liebe Grüße


    Willi:)

    Heute Abend habe ich den polnisch-amerikanischen Pianisten und Komponisten Leopold Godowsky, der am 13. 2. 1870 geboren wurde und am 21. 11. 1938 starb.

    Godowskys wurde als Sohn einer jüdischen Familie geboren, seine Eltern waren Mordkhel Godowsky (1848–1872), aus Merkinė, und Khana-Sheyna Godowsky (geb. Levin, 1848–1918), aus Gelvonai. Das musikalische Wunderkind zeigte sich bereits im Alter von 3 Jahren. Im Alter von 7 Jahren entstanden erste Kompositionen; und im Alter von 9 Jahren – in Wilna – trat Godowsky erstmals als Pianist vor Publikum auf. Sein Lehrer im Klavierspiel scheint bis dahin ein Ernst Friedrich gewesen zu sein.

    Weiteres in dem sehr umfangreichen Artikel über sein Leben und seinw Werke kann man hier ksen:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Leopold_Godowsky





    Heute ist sein 151. Geburtstag.


    Liebe Grüße


    Willi:)

    Nun erinnere ich an den deutschen Komponisten , Organisten und Cembalisten Johann Caspar von Kerll, * 9. 4. 1627 - + 13. 2. 1693.

    Obwohl zu seiner Zeit einer der bekanntesten Komponisten und besten Lehrer, ist Kerll heute fast vergessen, seine Musik wird selten gespielt, und auch Aufnahmen gibt es nur wenige.

    Der Sohn des Orgelbauers und Organisten Caspar Kerll und seiner Frau Catharina, geb. Hendel, erhielt vermutlich den ersten Unterricht durch seinen Vater. Dieser wirkte an der Michaeliskirche in Adorf, deren Orgel er zusammen mit Jacob Schedlich baute. Die weitere Ausbildung führte ihn nach Wien und Rom (um 1645 bis 1649), wo er bei Giacomo Carissimi und vielleicht auch bei Johann Jakob Froberger studierte. Vermutlich zu dieser Zeit ist er auch zum katholischen Glauben übergetreten, eine wichtige Voraussetzung für seinen weiteren Werdegang im süddeutsch-österreichischen Raum.

    Weiteres über sein Leben und seine Werke kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Caspar_von_Kerll




    Dem geneigten Leser wird aufgefallen sein, dass ich diese CD

    schon bei Johann Joseph Fux gepostet habe. Dies war Absicht!




    Heute ist sein 328. Todestag.


    Liebe Grüße


    Willi:)

    Dann erinnere ich an den österreichischen Komponisten und Musiktheoretiker Johann Joseph Fux, * um 1660 - * 13. 2. 1741.

    Fux wurde ungefähr im Jahre 1660 als Bauernsohn in Hirtenfeld geboren, das damals zur Pfarre St. Marein gehörte, heute jedoch zur Gemeinde Langegg bei Graz und zur Pfarre Nestelbach bei Graz zugehörig ist. Seine Eltern waren Andreas und Ursula Fux.[1] Über sein frühes Leben ist nur bekannt, dass er um 1680 an der Universität Graz und von 1683 bis 1687 an der Universität Ingolstadt studierte.

    Am 5. Juni 1696 heiratete er Juliana Clara, Tochter des niederösterreichischen Regierungssekretärs Johann Josef Schnitzenbaum. Im gleichen Jahr wurde er zum Organisten am Schottenstift in Wien ernannt. Er behielt diesen Posten bis 1702.

    Weiteres über sein Leben und Wirken und seine Werke kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Joseph_Fux






    Heute ist sein 280. Todestag.


    Liebe Grüße


    Willi:)

    Ich erinnere heute an den italienischen Komponisten und Geiger Giuseppe Cambini, * 13. 2. 1746 - * 1818 od. 29. 12. 1825, der Ende des 18. Jahrhunderts sehr erfolgreich in Paris wirkte. Dennoch ist seine Vita – einschließlich der Lebensdaten – nur bruchstückhaft bekannt, was der Legendenbildung Vorschub leistete. Die Geschichtsschreibung muss sich teilweise auf die Biographie universelle des musiciens von Fétis stützen, der selbst auf unsicheren Quellen aufsetzte, und beispielsweise Cambinis Vornamen fälschlich mit „Giovanni Giuseppe“ (Jean-Joseph) angibt.

    Über Cambinis musikalische Ausbildung ist wenig bekannt. Offenbar studierte er Violine bei Filippo Manfredi. Im Vorwort einer seiner Kompositionen gibt er selbst an, dass er in einem Streichquartett gemeinsam mit den damaligen Berühmtheiten Nardini, Manfredi und Boccherini gespielt habe (dies könnte 1765 in Mailand stattgefunden haben). Eine Anekdote besagt, dass Cambini um 1767 nach dem Misserfolg einer seiner Opern gemeinsam mit seiner Verlobten Neapel auf einem Schiff verließ, das von Piraten gekapert wurde. Ein reicher Venezianer habe ihn daraufhin in Spanien von der Sklaverei freigekauft.

    Weiteres über sein Leben und Werk kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Giuseppe_Cambini





    Heute ist sein 275. Geburtstag.


    Liebe Grüße


    Willi:)

    Der französiche Komponist Henri Duparc, an dessen 173. Geburtstag ich vor drei Wochen erinnert habe, ist heute vor 88 Jahren gestorben.

    Hier habe ich zur Erinnerung an den 88. Todestag eine Reihe von Liedern, die Gerard Sozay 1972, begleitet von Dalton Baldwin, aufgneommen hat:



    Liebe Grüße


    Willi:)

    Ich erinnere auch an den italienischen (Opern)-Regisseur Franco Zeffirelli, * 12. 2. 1923 - + 15. 6. 2019. Er wurde international unter anderem durch aufwendige Operninszenierungen sowie seine preisgekrönten Shakespeare-Verfilmungen bekannt.

    Franco Zeffirelli wurde 1923 als nichteheliches Kind eines Stoffhändlers und einer Kostümbildnerin geboren. Wie im April 2016 bekannt wurde, war Zeffirelli weitläufig mit Leonardo da Vinci verwandt; so habe ein Vorfahre Zeffirellis im Jahre 1794 Teresa Alessandra da Vinci geheiratet, eine Nachfahrin von Leonardo da Vincis Schwester. Zeffirellis Mutter starb, als er sechs Jahre alt war, und sein Vater erkannte ihn erst mit 16 Jahren als legitimen Sohn an. Er wuchs im englischsprachigen Umfeld der Scorpioni auf. Zeffirelli besuchte die Accademia di Belle Arti und studierte in den Kriegsjahren Kunst und Architektur an der Universität Florenz. 1946 kam er zu der Theatertruppe von Luchino Visconti, Paolo Stoppa und Rina Morelli. Visconti übte großen Einfluss auf seinen Assistenten Zeffirelli aus und hatte auch privat eine Liebesbeziehung mit Zeffirelli. Dieser arbeitete später mit weiteren Regiegrößen wie Vittorio De Sica und Roberto Rossellini, ehe er sich selbst einen Namen machen konnte.

    Weiteres über Leben und Wirken kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Franco_Zeffirelli


    Hier ist eine meiner Zeffirelli.Lieblingsoperminszenierungen: Carmen. Die zweite, La Traviata (1982), scheint mir hier momentan nicht momentan zu sein.


    Zumindest ist sie hier verfügbar.


    190615-franco-zeffirelli-al-1100_74ab8ccaf8456f8cff91f087461a637c.fit-760w.jpg?format=1500w


    Heute wäre Franco Zeffirelli 98 Jahre alt geworden.


    Liebe Grüße


    Willi:)

    Ich erinnere auch an den bekannteren Namensvetter Jan Ladislav Dussek (Johann Ludwig Dussek), den ebenfalls böhmischen Komponisten und Pianisten, der mit Franz Xaver jedoch weder verwandt noch vewrschwägert war, * 12. 2. 1760 - + 20. 3. 1812,

    Dussek ist die Eigenschreibung des Komponisten und die Normalform in der deutsch- und englischsprachigen Fachliteratur;der Eintrag im Taufbuch lautet auf Wenceslaus Joannes Dussik.

    Johann Ladislaus Dussek war der erstgeborene Sohn des Musiklehrers Johann (Jan) Josef Dusík (* 1738 in Mlazowitz (Mlazovice) bei Neupaka, † 1818 in Tschaslau) und der Harfinistin Veronika, geborene Štěvetová (1735–1807). Sein Vater war bis 1808 Chordirektor und Organist in Tschaslau. Ein Onkel von Johann Ladislaus Dussek war Wenzel Georg Dussek (Dusik) (1751–1815), Organist in Olmütz, Kantor in Großbirtesch und Mohelno, dessen Nachkommen bekannte Organisten in der Brünner Gegend in Mähren waren. Seine Tante Katharina Viktoria (* 1769 in Tschaslau, † 1833 in London), verehelichte Cianchettini, konzertierte als Sängerin, Pianistin und Harfenistin.

    Weiteres in dem umfangreichen Artikel über Leben und Wirken kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Ladislaus_Dussek






    Heute ist sein 261. Geburtstag.


    Liebe Grüße


    Willi:)

    Dann habe ich den böhmischen Komponisten, Cembalisten und Pianisten František Xaver Dušek, (Franz Xaver Duschek), * (get.) 8. 12. 1731 - - 12. 2. 1799.

    Duschek wurde in Wien von Georg Christoph Wagenseil zum Cembalisten ausgebildet und ließ sich um 1770 in Prag als erfolgreicher Klavierlehrer nieder. Er komponierte Sonaten, Variationen und Konzerte für das Cembalo und das Klavier und mehrere Sinfonien und Streichquartette.

    Zu seinen Schülern zählten Leopold Koželuh, Vincenc Mašek und Jan August Vitásek. Auch seine spätere Ehefrau Josepha Hambacher (1754–1824, Enkelin von Ignatz Anton von Weiser) wurde von ihm ausgebildet und war eine berühmte Pianistin und Sängerin. In ihrer Villa Bertramka, einem Landhaus in Smíchov bei Prag, vollendete Mozart als Gast des Ehepaares Duschek 1787 die Oper Don Giovanni, möglicherweise auch 1791 La clemenza di Tito.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Xaver_Duschek





    03319132.jpeg


    Heute ist sein 222. Todestag.


    Liebe Grüße


    Willi:)


    P.S. Wenn ich noch Alkohol trinken würde, würde ich mir in diesem speziellen Fall jetzt einen Becherovka genehmigen. ^^

    Dann erinnere ich an den italienischen Komponisten, Diplomat und Titularbischof Agostino Steffani, * 25. 7. 1654 - + 12. 2. 1728.

    Steffani verbrachte seine Kindheit bei seinen Verwandten in Padua, wo er das Gymnasium besuchte. Er wurde dort vom bayerischen Kurfürsten Ferdinand Maria gefördert und begleitete das Kurfürstenpaar 1667 nach München. Er lebte dort 21 Jahre lang. In München bekam er Orgelunterricht durch Johann Caspar von Kerll.

    1672 reiste Steffani zur weiteren musikalischen Ausbildung bei Ercole Bernabei für zwei Jahre nach Rom. Daneben begann er auch ein Studium der katholischen Theologie. 1674 veröffentlichte er sein erstes musikalisches Werk, die Psalmodia vespertina. Es folgten weitere Vokalwerke; Steffani trat Studienreisen nach Frankreich und Oberitalien an, bei denen er möglicherweise auch diplomatische Aufträge zu erfüllen hatte. In Paris trat er vor Ludwig XIV. am Cembalo auf.

    Weiteres über sein Leben und Wirken in dem umfangreichen Artikel kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Agostino_Steffani





    Heute ist sein 293. Todestag.


    Liebe Grüße


    Willi:)

    Ich erinnere heute zuerst an den schwedischen Pianisten, Komponisten und Dirigenten Hans Leygraf, * 7. 9. 1920 - + 12. 2. 2011. Er hat mich überzeugt durch seine Schubert-Aufnahmen, als ich vor vier Jahren begann, für den Thread über Schuberts B-dur-Sonate zu recherchieren.

    Hans Leygraf, Sohn deutsch-österreichischer Eltern, trat im Alter von neun Jahren erstmals als Pianist mit den Stockholmer Philharmonikern öffentlich auf. Im Alter von zwölf Jahren gab er seinen ersten Soloabend.

    Leygraf studierte Klavier bei Gottfrid Boon in Stockholm und bei Anna Hirzel-Langenhan in der Schweiz. Des Weiteren absolvierte er ein Kompositions- und Dirigierstudium an der Hochschule für Musik und Theater München und der Königlichen Musikhochschule in Stockholm.

    1967 gründete er das Leygraf Klavierquartett, mit dem er in vielen Ländern Europas, in der UdSSR und in Japan konzertierte. Schwerpunkt dieser Konzertreisen waren die Klavierquartette von Wolfgang Amadeus Mozart.

    Als Solist veröffentlichte er mehrere Schallplatten mit Werken von Joseph Haydn, W. A. Mozart, Franz Schubert, Frédéric Chopin, Claude Debussy, Wilhelm Stenhammar und Béla Bartók.

    Weiteres kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Leygraf






       


    PappabildS.jpg


    Heute ist sein 10. Todestag.


    Liebe Grüße


    Willi:)


    Das Cover mit den drei Schubertrecitals steht übrigens nicht nur bei unseren Freunden aus dem Teutoburger Wald, sondern auch am großen Urwaldfluss auf dem Kopf.