Beiträge von WolfgangZ

    Korsticks Totale habe ich mir auch zugelegt und einmal komplett gehört. Absolut nicht schlecht. Korstick hat die richtige Pranke, kann aber Lyrik vermitteln und gegen die orchestrale Finesse ist nichts einzuwenden.


    Wenn schon derartige Vollständigkeit, dann müsste eigentlich auch das Opus 80 dabei sein. Aber gut - genügend Alternativen findet man allenthalben. Das sechste Konzert, das nur im Hess-Verzeichnis enthalten ist, hat seine (rekonstruierten?) Qualitäten, stellt aber (natürlich) keinen Geniestreich dar. Es mag gewisse Parallelen zum Kaiser-Konzert aufweisen, bleibt aber doch schwach im Material. (Freilich sollte ich es ein zweites Mal hören, bevor ich hier Töne schwinge ...)


    Du darfst Dich darauf freuen, Andrew! Am Fragezeichen oben siehst Du, dass ich das ausführliche Booklet noch nicht studiert habe.


    :) Wolfgang

    Danke Dir, Axel! Die CD - schon die mit Madge - setze ich auf die Warteliste. Es hat ja keine Eile. Sorgen um mein Verständnis brauchst Du Dir sicherheitshalber erst mal gar nicht zu machen. Das Schlimmste, was bei so langen und schwierigen Nummern passieren kann, ist, dass ich ein wenig wegtrete geistig. Das ist das Schlimmste. Langeweile kommt selten vor, anderes seltener. Ich bin ein offener Hörer. eigentlich ohne Wenn und Aber, solange das Gehörte so etwas wie Grundintelligenz ausstrahlt ...;)

    Die Hörproben lassen auf den Zwölftöner schließen, der Skalkottas wohl vorwiegend war. Die Besetzung scheint mir so faszinierend wie originell. All das schließt zwar nicht aus, dass die Musik ermüdend sein oder werden könnte, aber ich bin jetzt neugierig. Von der Existenz der Komposition hatte ich keine Ahnung - ein anderes Klavierkonzert von Nikos Skalkottas kenne ich zwar, habe aber keine sonderlich präzise Erinnerung:



    Die einschlägigen Griechischen Tänze gehören auf eine andere Baustelle. ;)


    Magst Du noch einige wenige Sätze äußern, Axel?


    :) Wolfgang

    Interessant, was ich da vor bald anderthalb Jahrzehnten so von mir gegeben habe. ;)


    Mittlerweile gibt es eine gute Handvoll Gesamtaufnahmen im Regal, Diverses einzeln, und ich schätze die drei Rasumowsky-Quartette eigentlich gleichermaßen.


    Die Bearbeitung von Gerd Prengel höre ich mir später gerne mal an.


    :) Wolfgang

    Werter Axel, Du gehörst zu den radikal Lernfähigen! Die haben's nicht immer ganz leicht, insgesamt aber schon leicht, quasi mittelfristig setzt sich der Sympathiefaktor durch.


    Werter Fiesco, die Sache sehe ich ähnlich wie Du, aber ich wäre mit einem einzigen Smiley ausgekommen, einem grinsigen ... Auf meine eigene Person bezogen, halte ich es mit der biblischen Bauernregel: Wer von Euch wirklich intelligent ist, der werfe den ersten Fettklumpen. Insofern muss ich mich leider zurückhalten.


    :) Wolfgang

    [...] Ich bin gefahren'e; wo sind die Lebkuchen'e?; woll'n wir mal lüften'e?; Zitate Magdalena Neuner: "das muss man erst mal durchhalten'e" und "zum Dritten'e"


    Das ist kein dezidiert gesprochenes "e" am Ende, aber eine e-ähnliche Auslautung; wie ein kleineres, leiseres "e" am Ende.

    Das gibt's echt bei ausgebildeten Sängern !? Muss ich mal drauf achten, vielleicht bei Deinen Beispielen, Meister Accuphan.


    In der (nur süddeutschen?) Umgangssprache hat das etwas Vulgäres an sich, aber man hört es oft. Ich nehme an, dass Deine Beschreibung akustisch in etwa dem klassischen schwa-Laut entspricht und im Inlaut natürlich sehr häufig vorkommt. Doch am Wortende ist so ein Schwach-Vokal nach Konsonant eben wirklich nichts Korrektes.


    :) Wolfgang

    Auch dem werten Axel noch einen Gruß! "Wirklich beurteilen" kann ich die Dinge auch nicht, habe das ja angedeutet. Und die "gewaltigen Probleme" mit der Notation bei Ferneyhough sind gewiss nicht die von uns Halblaien allein, sondern es dürften sich hier quasi musikphilosophische Perspektiven eröffnen.


    Jetzt will ich noch wissen, wie der verstorbene Pianist wirklich heißt (1). Steffen Schleiermacher erfreut sich jedenfalls hoffentlich guter Gesundheit. Mal eruieren ...


    Edit: Gerade erst gesehen - das Zitat von Mark Knoop. :jubel:Ich war ja auch mal im lokalen Bus (nicht als Selbstfahrer, das hätte ich nie gewagt) im Südwesten der Türkei unterwegs. Falls das in Ostanatolien schlimmer sein sollte ...


    :hello: Wolfgang


    (1) EDIT: Soeben bin ich die recht passable Liste der deutschen Wikipedia durchgegangen. Also entweder habe ich den Namen übersehen oder ich liege irgendwo falsch. Ich meine natürlich nicht Tokarev und ich meine doch auch nicht Stefan Mickisch !? Oder ist der Name nicht dabei? Oder habe ich an Henck gedacht dahingehend, dass er nicht mehr musizieren kann? Ach was ... EDIT: Ich glaube allmählich an Letzteres. Aber jetzt ist Schluss mit diesem Anteilnehmenlassen an meinen Gedächtnislücken ...

    Klavierwerke



    Diese hier relevante CD kenne ich zumindest. Leider ist sie beim Partner wohl nicht oder nicht mehr erhältlich.


    [NB: Ich wollte zunächst auch schreiben, dass Herbert Henck verstorben sei. Das wäre eine dumme Verwechslung gewesen und ich frage mich gerade, mit welchem ebenfalls der Moderne verpflichteten Pianisten ich Henck verwechselt habe.]


    PS: Das von Dir verlinkte Stück Çoğluotobüsişletmes scheint mir so interessant wie komplex vor allem im Rhythmischen - vorsichtig ausgedrückt ;)8-). Hör- und spürbar ist die Beeinflussung durch orientalische oder indische Folklore - genauer möchte ich das nicht bestimmen, weil mir die Kompetenz fehlt. Bei aller Komplexität des Notenbilds scheint mir diese Musik in sich zwingender als was das Notenbild so manches Brian Ferneyhough betrifft, bei welchem ich die Erwartung an den oder die Ausführenden als Hochstapelei empfinde. Mag aber ausschließlich mein Problem sein.


    [Und noch ein Schwatz-NB: Ein Emblem auf den türkischen Straßenverkehr? Immerhin kommt ja der otobüs vor ...]


    :) Wolfgang

    Ich habe kein großes Interesse an Dirigenten. Ich sehe, dass es eine schwierige Aufgabe ist, einen Berg Musiker zu kontrollieren .... Jaja, aber habe mir nie viele Gedanken dazu gemacht.


    Francois-Xavier Roth hatte ich in der Berliner Philharmonie gesehen mit einem Programm von Edgard Varèse, was wirklich beeindruckend war. Und jetzt noch den Don Quichotte mit dem Gürzenich Orchester, eine wunderschöne Einspielung bei Musik, die ich selten höre. Auch, wenn er optisch nicht so viel hermacht wie manch einer der Dirigenten, die zumindest in den Aufmachungen einen Kontakt nach oben signalisieren, finde ich Roth als Musiker im Endeffekt doch recht beeindruckend. Also ist auch der gemahlte Titan auf meiner Bestelliste gelandet :)

    Mir geht's mit Dirigenten ähnlich. Das will ich auch gar nicht weiter ausführen - Gefahr der Uferlosigkeit und des Schwatzens - sondern wollte nur Zustimmung signalisieren, da ich mir gut vorstellen kann, dass wir in dieser Hinsicht eher abweichen von einem Gros der Musikhörer.


    Roth ist halt keine Schönheit und schaut auch für mich ein wenig katholisch drein - warst Du das jetzt, der das geschrieben hat, Axel?? Aber er scheint ein sehr fähiger Mann zu sein und hat ja auch einen bekannten Musiker-Vater, dem man das Elsässische noch nicht einmal im Namen anhört.


    :) Wolfgang

    Berio mit Zender e.a.

    Das hat mich jetzt auch neugierig gemacht, zumal ich die Schubert Sinfonien noch gar nicht habe .... Auch bestellt für € 8,76.

    Doch, doch, das haben die Bamberger sehr schön gemacht - ich besitze eine ältere CD, die gleiche, die in der zuvor von Amdir verlinkten Sammlung enthalten ist.


    Rendering habe ich auch mal im Konzert gehört - eine äußerst originelle Nummer, hätte ich vor Erwerb der Scheibe gar nicht erwartet und war auch live mit einem Orchester, das nicht ganz den Rang der Bamberger hat, vollauf überzeugend.


    Und auch die anderen Nummern zeigen ein sehr interessantes und breites Spektrum an zeitgenössischem Parodie- und Travestie-Umgang mit Franz Schubert - jeweils in einem weiten Sinne, aber nie in desavouierender Absicht.


    :) Wolfgang

    Die Frage war aber nicht "welche sind die unbekanntesten Malereien" ...

    Du bist ein alter Trocken-Spötter, Meister des Kurzstücks! Denn so unbekannt dürfte dieses Bild wirklich nicht sein!


    Mein Beitrag zum Thread - Bild habe ich keines auf die Schnelle hier gefunden. Sollte es indes erwähnt und die Erwähnung von mir übersehen worden sein, bitte ich um dezente Nachsicht. Mit dem Gemälde habe ich schon manchen Ober- und in selteneren Fällen Mittelstufenunterricht in Deutsch (und sogar Englisch) angerissen. Das bekannteste Bild des Schweizengländers ist es gewiss - ansonsten dürfte es zumindest nicht ganz unbekannt sein auch außerhalb dieses Forums.


    Es gibt verschiedene Versionen.


    Schnelle und passable Analyse:


    https://www.daskreativeunivers…mahr-von-fuessli-analyse/


    Johann Heinrich Füssli (Henry Fuseli): Der Nachtmahr (1781 und später)



    1280px-John_Henry_Fuseli_-_The_Nightmare.JPG



    :) Wolfgang

    Suchtpotential Schnittke:



    Das ist ein Vollfett-Schnittke, aber ich mag ihn so richtig.


    Und als Gegenstück die späte Magerstufe (1) - ganz anders und doch der gleiche Meister, wenn man genau hinhört:



    (1) Die wenigen Noten in der Partitur der achten Sinfonie sind auch eine Folge der Schlaganfälle, so seltsam das vielleicht zu sein scheint und so traurig es auf jeden Fall ist.


    :) Wolfgang

    Werter Axel - in allen Ehren für Deine Bemühungen und Deine Geduld! Aber es wird Dir nichts nützen! Es gibt Mechanismen, die Du mindestens so schnell durchschaust, wie ich das einst getan habe. Deine Geduld, Deine Ruhe, Deine Sachlichkeit, die hatte ich nicht. Damit sich Geschichte [:P] indes hier nicht wiederholt, verspreche ich mein Schweigen in diesem Thread hinfort, gleich, was als mögliche Antwort(en) jetzt kommen sollte(n) oder auch nicht.


    Eins vielleicht noch, weil es für mich relativ neu ist: Politische Unterstellungen der unfeinen Art gehören jetzt auch zum Konzept.


    Sachlich habe ich zur russischen Pianistenschule längst nicht so viel beizutragen wie Ihr zwei Kadetten. Ein bisschen was weiß ich schon, aber Du wirst verstehen - gleich ob meine Positionen sich eher Deiner oder eher der Deines Kontrahenten annähern sollten - dass ich keine Lust habe ...


    :hello: Wolfgang

    ... doch noch mal: Stojowski -Klavierkonzerte



    Auch wenn ich die Kurzrezension beim Partner für eine Nuance übertrieben halte, möchte ich doch mein vages, aus spärlicher Erinnerung gespeistes negatives Urteil von weiter oben revidieren. Garaguly hat mich bestärkt, die beiden Konzerte ein vermutlich drittes Mal anzuhören. Und zu bereuen gibt es da nichts.


    Das erste Konzert mag noch ein wenig Dutzendware sein, das zweite ist es nicht. Das liegt nicht am Stil - denn der ist noch kein persönlicher, sondern ein zeitgebundener, überdies ein hochromantischer und kommt insofern für Musik um die Jahrhundertwende leicht zu spät. Das Booklet weist auch darauf hin, dass von mancher Seite in der Vergangenheit die Musik als altmodisch bis kitschig empfunden wurde. Kitsch-Charakter sehe ich nicht - die Themen des zweiten Konzerts und deren Verarbeitung sind recht eingängig, aber relativ originell, eben keine Abziehbilder. Auch der Orchesterpart ist so beliebig und blass nicht. Der Finalsatz stellt ungewöhnlicherweise einen Variationensatz über ein markantes Thema dar und er verklingt leise und nachdenklich. So sieht Kitsch nicht aus. Sicher - es sind keine Variationen, die sich auf Beethoven- oder Reger-Höhe befinden. Doch das erwartet ja auch niemand von einem Komponisten, den kaum jemand mehr kennt.


    Ich will nicht den Rahmen des Threads sprengen, aber ich wollte auch nicht ein problematisches Pseudo-Urteil meinerseits stehen lassen.


    :) Wolfgang

    Danke Dir! Dann muss ich zumindest zweimal revidieren - eben auch bei Tschaikowsky. Doch damit kann und konnte ich leben. Lehrer, die sich mal irren und das dann rasch zugeben, haben es letztlich leichter ... :)


    :hello: Wolfgang

    Ich fand sie tatsächlich im Regal und ich fand sie besser als die gestern gehörte Sxmphonie. In den Konzerten ist mehr Bewegung drin, die Symphonie kam nicht so richtig vom Fleck, da fehlte mir der Bogen, der das alles zusammenhält und der das Ganze spannend machen würde.


    Grüße

    Garaguly

    Danke Dir! Muss ich doch noch mal nachhören! Man ist ja auch von der Hyperion-Reihe verwöhnt - was da alles ausgegraben wird! Dann entwickelt man halt unterschiedliche Präferenzen, die sich verändern können.


    Ein Drittel aus der Reihe besitze ich wohl - hin und wieder wird ergänzt. Ich finde es ausgesprochen gut und sinnvoll, dass man von Anfang an nicht bestrebt war, die Renner neu aufzunehmen und schon gar nicht, dies erst einmal zu tun. Wenn ich das richtig sehe, gibt es nach wie vor keinen Chopin, keinen Schumann, keinen Tschaikowsky, keinen Brahms, keinen Grieg, keinen Rachmaninoff. Bei Liszt bin ich mir unsicher, aber der hat ja bekanntlich nicht nur das erste und das zweite Klavierkonzert geschrieben ...


    :) Wolfgang

    Wie findest Du die Klavierkonzerte, werter Garaguly?


    Dass Du sie im Regal findest, das ist keine Überraschung. ;)


    :) Wolfgang

    Leicht möglich, dass ich Dir folgen kann! ;) Ja, die Musik ist nervös und zugleich in Haltung und Instrumentarium gewichtig, robust, schwer - das könnte allein jene gewisse Nähe zur Tonsprache eines Carl Nielsen bewirken. Mittlerweile mag ich auch die Fünfte sehr, die ist radikaler, moderner. Nicht ganz so sehr interessiert mich die Neunte, die oft empfohlen wird. Bruckner-Attitüde? Ich weiß nicht recht - Bruckner ist nicht nur zweifellos viel bedeutender, sondern hat auch eine feierliche, oft blockhafte und dennoch an einem Ziel orientierte Haltung, die ich so bei Simpson weniger sehe - gut, bei der Neunten noch am ehesten.


    Vielleicht meinst Du Letzteres, wenn Du die Musik nicht recht "in einen Fluss bekommen" kannst.


    Aber da hier nach wie vor gerne Schnittke gehört wird und eben auch von Dir: Der interessiert mich auf jeden Fall noch mehr. Gut, einen ernsthaften formalen oder gedanklichen Vergleichsaspekt zwischen den beiden Komponisten finde ich nicht.


    :) Wolfgang

    Empfehlung, lieber Garaguly?

    Diese CD kenne ich nicht, die Klavierkonzerte schon.



    Die sind bequem zu hören, halt füllige Spätromantik-Konfektion, spannend sind sie nicht wirklich. Vermutlich käme ich mit Garaguly zusammen.


    EDIT: Wiederholung erforderlich? - Wäre vermutlich das dritte Mal. Der Rezensent bei jpc ist begeistert ... :/;)


    Im Übrigen bin ich allerdings so gebaut, dass mich oft das Klavierkonzert eines Kleinmeisters anspricht, eine Sinfonie von ihm dann noch lange nicht ...


    :) Wolfgang

    Die beste schnelle Erfahrung habe ich mit der Vierten gemacht, also derjenigen mit den Beethoven-Elementen und dem Haydn-Zitat. Schau vielleicht mal in den Faden vor Ort - wenn Du das nicht längst gemacht hast, Meister Apollon!


    :) Wolfgang

    Ich finde diese Werke eigentlich ganz gut zu hören, anders als sein Opus Clavicembalisticum kann man hier einfache Unterteilungen finden und die Stücke sind abwechslungsreich.


    Ich höre sie jetzt nicht häufig genug, um die genauen Eigenheiten differenzieren zu können. Aber jede Scheibe, die ich bisher aufgelegt habe, hat mir eigentlich ganz gut gefallen (Das letzte Doppelalbum habe ich noch nicht gehört .... müsste auch mal ran :))

    Danke Dir! Ich werde zugreifen, da ich das eigentlich schon länger will. Die Musik muss man nun nicht am Stück hören, sie hat aber einen ganz eigenwilligen Reiz. Und das ganz große Klavieropus mit dem schönen Titel muss nicht sein. Dann kommt erst noch ein anderer Exzentriker überhaupt mal an die Reihe ... Leopold Godowsky - den kenne ich so gut wie gar nicht über seinen Namen hinaus.


    :) Wolfgang

    Da könnte ich auch mal wieder reinhören. Ich finde die ersten beiden CDs im Regal. Lohnt sich der Rest, Meister Axel? Oder ufert nur alles noch stärker aus? Gut, das wahrscheinlich sowieso.


    :) Wolfgang

    Orchestra Sinfonica di Roma

    Das Orchester wurde 2014 aus finanziellen Gründen aufgelöst.


    Aus diesem Grunde konnte La Vecchias Einspielung von Respighis Orchesterwerken nicht vollendet werden. In anderen Worten entspricht das "Complete Orchestral Works", was Brilliant auf dem Cover der Box angibt, nicht der Wirklichkeit: Es fehlt mindestens ein Dutzend Kompositionen.

    Danke Dir für die Information, werter adriano!


    Mir ist auch schon aufgefallen, dass da Diverses fehlt - auf ein gutes Dutzend wäre ich nicht gekommen, da fehlt jetzt mir der genauere Einblick. Aber es sind Nummern dabei, die ich sogar schon vorher in anderen Einspielungen besessen habe - das frühe Klavierkonzert (sicher noch nicht so charakteristisch) und die Belfagor-Ouverture zumindest.


    Er scheint auch ein Oboenkonzert geschrieben zu haben. Gibt's vermutlich nicht akustisch zu entdecken.


    Ein wenig ärgerlich, dass man da seitens der produzierenden Firma nicht ehrlicher ist. Allerdings auch keine Überraschung - generell betrachtet.


    :) Wolfgang

    Also, wenn Du so angenehm berührt bist von diesen Schnittke-Kompositionen, die nun nicht seine einfachsten sind, dann empfehle ich Dir auf jeden Fall das erste Cellokonzert.


    :) Verbunden damit ist die Bitte um Nachsicht, solltest Du das Werk und vielleicht auch die Aufnahme längst kennen.


    Alfred Schnittke (1934-1998): Violakonzert (1985), CD


    Die folgende kenne ich ebenso und natürlich ist die ebenso wenig zu verachten. Ich empfinde sie als nicht ganz so intensiv, dafür wohl klanglich noch etwas besser. Regelrecht brutal ist mit Natalia Gutman dieser Höhepunkt bereits gegen Ende, wo man den Eindruck gewinnt, das Cello sei verstärkt worden - könnte natürlich sein. Schnittke hat gerne manipuliert, Klaviere etwa.



    :hello: Wolfgang