Beiträge von oper337

    Lieber Frank! Lieber Josef II.


    Hilde Güden hat das gehabt, was man immer als eine echte Wienerin bezeichnen konnte, sie war ganz Dame,


    sei es in der Oper oder in der Operette oder im Wiener Lied, diese bezaubernde Frau konnte so herrlich erklären,


    dass in "Sievering, draußen, wieder der Flieder blüht".


    Liebe Grüße sendet Euch Peter aus Wien.

    Lieber Milletre!


    Musik ist die Kunstart, die uns kaum enttäuscht und Josef Schmidt hatte das bewahrt, was uns das damalige Regime nahm, den Glauben an den Menschen.


    Wenn er singt "Es wirdim Leben dir mehr genommen, als gegeben" dann stimmt es vollkommen, aber ohne Resignation. :yes:


    Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute und erfreue Dich an der Musik Deiner Wahl.


    Liebe Grüße sendet Dir Peter. :hello::hello:

    DVD UV 1999


    Orchestra de Paris, Chor von Radiotelevisione Paris, Dir.: James Conlon - 5


    Madame Butterfly - Ying Huang - 5 Wirkt jung und zerbrechlich
    Suzuki - Ning Liang - 5
    Pinkerton - Richard Troxell - 4
    Sharpless - Richard Cowen - 4,5 Sympathischer als es die Partie eigentlich vorschreibt.
    Rest - 4,5


    Wertung: 28/ 6 = 4,67



    BQ + TQ - 5 Ein Film der alles verspricht - und hält!

    NAXOS Historial 1939


    Chor und Orchester des Opernhauses Rom, Dir.: Oliviero de Fabritis - 5


    Madame Butterfly - Toti dal Monte - 5 Dieser kleinen Frau Schmetterling, glaubt man, am Anfang, das Kind, bis zum Zusammenbruch.
    Suzuki - Victoria Palombini - 4,5
    Pinkerton - Benjamino Gigli - 5 Nicht umsonst noch heute so berühmt.
    Sharpless - Mario Basiola - 4,5
    Rest - 4


    Wertung: 28/6 = 4,67



    TQ - 4 Für eine Aufnahme vom Juli 1939 aus Rom.

    EMI 1955


    Orchestra and Chorus of la Scala Milano, Dir.: Herbert von Karajan - 4


    Madame Butterfly - Maria Callas - 5 Wirkt am Anfang wie ein Kind, und ist dann die zermürbte "alte" Frau!
    Suzuki - Lucia Daniella - 5
    Pinkerton - Nicolai Gedda - 4 Nicht die Ideal -Besetzung, aber stimmlich nicht ganz schlecht!
    Sharpless- Mario Borriello - 4
    Rest - 4


    Wertung: 26/6 = 4,33



    TQ - 4 Trotz meiner 3er LP Gesamtaufnahme.


    Lieber Operngernhörer!


    Das war des Debut des, damals weitgehend unbekannten, Luciano Pavarotti, ich habe diese Aufführung auch erlebt, in einem herrlichen Logenplatz, den ich immer,von Hilde Güden, geschenkt bekam.


    Hilde Güden war ja als Mimi auch einzig gut. :jubel: :jubel:


    Liebe Grüße sendet Dir Peter. :hello: :hello: :hello:

    OPD Live 1963


    Orchester der Scala Milano, Dir.: Gianandrea Gavazzeni - 5


    Santuzza - Giulietta Simionato - 5 + Hinreißend und so dramatisch, beim Fluch über die Ostern.
    Turiddu - Franco Corelli - 5 + Eine Taumstimme, mit einer Traumwiedergabe der Partie.
    Alfio - Giangiacomo Guelfi - 5 Passend herrlich.
    Rest - 5


    Wertung: 25/5= 5



    TQ - 5 Für eine Aufnahme von 1963 ,LIVE!

    DG 1987


    Wiener Philharmoniker, Wiener Staatsopernchor, Dir.: Claudio Abbado - 5 +


    Mustafa - Ruggero Raimondi - 5 ++ Unübertrefflich im Humor und Gesang!
    Isabella - Agnes Baltsa - 5 ++ Grandios im Humor, mit Raimondi prachtvoll!
    Elvira - Patrizia Pace - 5
    Lindoro - Frank Lopardo - 5
    Taddeo - Enzo Dara - 5
    Rest - 5


    Wertung: 35/7 = 5



    TQ - 5


    Ein Juwel aus dem Jahr 1987 von der Wiener Staaatsoper!

    DECCA 1987


    The Akademy of St. Martin in the Field, Dir.: Sir Neville Marinner - 5 +


    Angelina / Cenerentola - Agnes Baltsa - 5 + hervorragende und humorvolle Leistung!
    Don Ramiro - Francisco Araiza - 5 Ein richtiger schwelgender Rossini -Tenor!
    Dandini - John de Carlo- 5
    Don Magnifico - Ruggero Raimondi - 5 ++ Eine so großartige Leistung, so humorvoll!
    Alidoro - Simone Alaimo - 5


    Wertung: 30/6 = 5



    TQ - 5


    Für mich eine der besten Aufnahmen.

    Habe eben eine Aufnahme entdeckt wo Dame Margaret Price die Agathe im "Freischütz" singt, diese Partie hat sie, meines Wissens, nicht in Wien gesungen, bestimmt aber in München.



    Die Aufnahme stammt aus Rom 1973.


    Liebe Grüße sendet Euch Peter aus Wien, wo es regnet und kühl ist. :hello: :hello:

    DG 1975


    Salzburger Rundfunkchor, Mozarteum Orchester Salzburg, Dir.: Leopold Hager - 5


    Lucio Silla - Peter Schreier - 4
    Giunia - Arleen Auger - 5
    Cecilio- Julia Varady - 5
    Lucio Cinna - Edtih Mathis - 5
    Celia - Helen Donath - 5
    Aufidio - Werner Krenn - 5


    Wertung: 34/7 = 4,86



    TQ - 5 Bei meiner 4er LP Gesamtaufnahme


    Das Cover der 4er LP Gesamtaufnahme ist bedeutend geschmackvoller.

    DECCA 1967


    Chor und Orchester der Wiener Staatsoper, Dir.: Istvan Kertesz - 5


    Tito - Werner Krenn - 5
    Sesto - Teresa Berganza - 5
    Vittelia - Maria Casula - 4,5
    Servilla - Lucia Popp - 5
    Annio - Brigitte Fassbaender - 5
    Publio - Tugomir Franc- 4,5


    Wertung: 34/7 = 4,86



    TQ - 4,5 Trotz meiner 3er LP Gesamtaufnahme.

    Über Leontyne Price wird eine andere Sängerin,die auch an der Wiener Staatsoper sang, fast vergessen: Margaret Price!


    Margaret Price wurde am 13.4.1941 in Wallis, in England geboren.


    Margaret Price kam ab den späten 1970er Jahren nach Wien, wo sie in der "Hochzeit des Figaro" eine bezaubernde Gräfin, eine gleichfalls sehr gute Pamina, wie ihre Namenskollegin Leontyne, Jahre vorher, in der "Zauberflöte" oder Fiordiligi in der "Cosi fan tutte" war.



    Jedoch sang sie auch Verdi, wie die Troubadour Leonore oder die Amelia im "Maskenball", die Dedemona im "Otello", wie die Elisabetta im "Don Carlos".


    [


    Vor allem ihre Liederabende waren immer sehr gern besucht, denn auf diese konzentrierte sich ihr Wiener Aufenthalt dann mehr.



    Da sie ihre Tätigkeit mehr nach München verlegte und auch dort mehr auf der Bühne sang, kam es zu Richard Strauss Opern, wo mir gesagt wurde, dass sie eine bezaubernde Marschallin im "Rosenkavalier" war und auch die Ariadne in "Ariadne auf Naxos" gesungen hatte.


    Bald wurde Margaret Price Bayerische Kammersängerin, zog sich aber gegen 1999, nach ihrer Heimat in Wales, zurück, wo ihr von Königin Elisabeth II. der Adelstitel für ihre Verdienste verliehen wurde.


    So wurde aus Margaret Price, Dame Margaret Price, und eine Dame war sie ja immer auf der Bühne schon.

    Meine Lieben!


    Bei Josef Metternich fallen mir in seine Opernaufnahmen der italienischen Oper, in deutscher Sprache, aber auch sein Tenor - Partner Rudolf Schock ein, jedoch nicht nur dieser.



    Die italienische Oper, in deuscher Sprache kam in solch blendenden Gesamtaufnahmen heraus, und sie wurde ja auch in den Opernhäusern so gesungen, auch in Wien, an der Staatsoper sogar bis 1956.



    Ich selbst schätze ihn aber auch in der Operette. Eine besonders gute Aufnahme ist diese:


    wo er als Tenor angegeben wird. Sachen gibts?


    Dass Josef Metternich nicht nur in München und Berlin sang, weiß man heute kaum, aber er sang auch an der MET in New York.



    Am 21.2.2005 ist Josef Metternich in Feldafing gestorben.


    Lieber Diabolus!


    Man könnte es manchmal meinen, wennman die Inszenierungen sieht.


    Aber Scherz beiseite,wir hatten für junge Sänger die Volksoper zum Ausprobieren, und dann haben die ein großes Repertoire gesungen hatten,


    denn das Repertoire der WStO ist jamit etwa 40 Opern ja sehr klein, vor 30 Jahren hatten wir noch etwa 60 Opern am Programm und in guten Inszenierungen.


    Übrigens habe ich wegen Gundula nicht auf Dich vergessen, sie war aber im Februar nicht da, das Wetter in Wien war zu mies.


    Liebe Grüße sendet Dir Peter aus Wien. :hello: :hello:

    Zitat

    Original von Harald Kral
    Ein weiteres Beispiel für die Qualität des Verdi-Baritons Marcel Cordes ist die WDR-Aufnahme von "Die Macht des Schicksals" von 1958.
    Cordes singt den Carlos, sein Partne Alvaro ist Jess Thomas, Gerda Scheyrer die Leonora, Sonja Draksler die Preziosilla. Die Bässe Josef Greindl und Fritz Ollendorf singen Padre Guardian und Fra Melitone. Dirigent ist wieder Mario Rossi.
    Und das alles natürlich in deutscher Sprache (ich gehe schon mal in Deckung....) :stumm:


    Liebr Harald!


    Da hast Du, wegen der deutschen Sprache, in Wien, einen Verbündeten, schon wegen Cordes und Scheyrer und besonders Sonja Draksler.


    Lieb Grüße sendet Dir Peter aus Wien. :hello: :hello:

    An die, am 27.6.1893, in der Provinz Treviso, geborene Koleratursopranistin kann ich mich durch Erzählungen meiner Tante erinnern.


    Ihr Auftreten bei einem Gesamtgastspiel der Scala Milano an der Wiener Staatsoper, unter Arturo Tosanini, sang sie, nach Jahren der "Lucia- Abstinenz" unter anderem auch die Lucia in der gleichnamigen Oper von Donizetti, muss ein Ereignis gewesen sein;



    ganz Wien war auf den Beinen, zumindest was die Opernliebhaber betrifft, wie 1956, als Herbert von Karajan die Lucia mit der Callas gab.


    Die RAVAG übertrug diese Aufführung, aber leider gibt es keinen Mitschnitt, dieser Aufführung, dafür aber eine, schon nach 1943 aufgenommen "Madame Butterfly",



    wo Toti dal Monte ihre "zwitschernde" Stimme unter Beweis stellt.


    Ihr Koloratursopran machte sie zum Star an den größten Bühnen Italiens, jedoch nicht nur, ihre Violetta in Verdis "La Traviata", ihre Gilda im "Rigoletto" und ihre Butterfly führten sie an die MET, an die Covent Garden und nach Paris, wie Australien.



    Von den 1920er Jahren war Toti dal Monte, wahrscheinlich, eine der beliebtesten Sängerinnen.


    1935 wiederholte Toscanini nochmals das große Scala Gastspiel,auch wieder mit Toti dal Monte, diesmal als Rosina im "Barbier von Sevilla", an der Wiener Staatsoper.



    1943 trat Toti dal Monte von der Bühne ab, im Vollbesitz ihrer Stimme, was die späteren Aufnahmen im Schallplattenstudio beweisen.



    Toti dal Monte starb am 25.1.1975 in Pieve de Soligo in Treviso.

    Muss jetzt wieder einmal an Hilde Güden denken und da sind mir zwei Gesamtaufnahmen in die Hände gekommen.


    Ein "Hochzeit des Figaro" wo sie die ehemaligen Susanne und Cherubin, eine traumhafte Gräfin singt,


    ist aber in deutscher Sprache, was mir nichts ausmacht.


    :jubel: :jubel:


    und die, zumindest für mich, beste Gesamtaufnahme der Johann Strauss Operette "Der Zigeunerbaron"


    :jubel: :jubel: :jubel:


    Liebe Grüße Peter aus Wien. :hello: :hello:

    Zitat

    Original von Joseph II.
    Die Besetzung liest sich irgendwie wie das "who is who" der 80er. :D


    Lieber Joseph II.!


    Ab er welches "Who is Who" diese Aufnahme ist schon eine der Besten.


    Als Einlage "Wer unds getraut" mit Lucia Popp und Peter Seiffert, Eva Lind im "Il baccio" und Agnes Baltsa in "So elend und so treu" und Placido Domingo im "Gondellied" -zumindest auf meiner LP Gesamtaufnahme.


    Liebe Grüße sendet Dir Peter. :hello: :hello:

    Liebe Jolanthe


    Eine besonders gut gelungene "Fledermaus" mit Lucia Popp als Rosalinde und Peter Seiffert als Eisenstein, soll hier nicht unerwähnt bleiben.



    Auch das andere Ensemble kann sich hören lassen.


    Liebe Grüße sendet Dir Peter aus Wien. :hello::hello:

    Zitat

    Original von Harald Kral
    Lieber Peter,


    der "Schmachtfetzen" war früher ein Paradestück von Anton Dermota.
    Ich habe die Platte von ihm damals rauf und runter gedudelt....


    LG Harald :pfeif: :pfeif:


    Lieber Harald!


    Ich weiß,den hat Anton Dermota ja auch in Wien gesungen. :pfeif:


    Recht liebe Grüße sendet Dir Peter aus Wien. :hello: :hello:

    Lieber Harald!


    Gerade dieser "Schmachtfetzen" wie Du schreibst gefällt mir so gut, das werde ich mir noch besorgen.


    Danke frden Tipp,diese Oper ist früher oft in Wien gespielt worden.


    Liebe Grüße sendet Dir Peter aus dem stürmischen Wien. :hello: :hello:

    Lieber Harald!


    Eine Gesamtaufnahme von Kálmáns "Zirkusprinzessin", wo Franz Fehringer den Mister X singt, denn sprechen tut ihn ein anderer.



    Eine der wenigen Gesamtaufnahmen dieser bezaubernden Operette.


    Lieb Grüße sendet Dir Peter aus Wien. :hello: :hello:



    BITTE VERDOPPELN - das muss sein!

    Lieber Operngernhörer!


    Herzlich willkommen im Klub der Opernfreunde! :hello: :hello:


    Auch ich habe, Seinerzeit, ja einen Koloratursopran gehabt, und bei den Sängerknaben Messen gesungen,also weiß ich wie schön das ist.


    Liebe Grüße sendet Dir Peter aus Wien. :hello: :hello:

    Liebve Ulrica!


    Mit Dir möchte ich gerne mitfahren, wir könnten so manches Duett singen - und die Straßen frei machen. :yes: :yes:


    Ja diese CDs die Du erwähnst die hatte ich auch schon, Seinerzeit, aber ich sang lieber daheim, denn Führerschein, Siehe meine Bericht oben, geht nicht mehr, bin gesperrt worden, nur weil ich mich mit dem Fahrlehrer überschlagen habe. :untertauch: 8o


    Da habe ich aber nicht gesungen, bitte.


    Liebe Grüße sendet Dir Peter aus Wien. :hello: :hello:

    Eine meiner Lieblingssängerinnen ist die, am 22.9.1944 in Bulgarien geborene, Sopranistin Anna Tomowa-Sintow.


    Ihr großes Repertoire reicht von Verdi, Puccini zu Mozart und den beiden Richards [Wagner und Strauss].



    Ihre Auftreten und ihre Erscheinung hatten sie aber für mich als Ideal-Interpretin der Marschallin im "Rosenkavalier" gemacht.



    Sie hat diese Partie mit ihrer, wie sie sagte, Lieblingskollegin Agnes Baltsa gesungen.


    Aber auch ihre Ariadne, in der gleichnamigen Richard Strauss-Oper sang sie mit Agnes Baltsa, wo diese den Komponisten gab.


    Aber nicht nur in Richard Strauss Opern war sie hervorragend, ihre Donna Anna in Mozarts "Don Giovanni", ihre Desdemona in Verdis "Otello" machten sie weltberühmt.


    Sie sang diese Partie auch an allen führenden Opernhäusern der Welt, sei es in Wien, München, Berlin, den USA also der MET, der Covent Garden, in Paris an der Großen Oper, wo sie aber auch die anderen großen Verdi Partien sang, die beiden Leonoren im "Troubadour" oder in der "Macht des Schicksals", sowie die Elvira im "Ernani".



    Herbert von Karajan schätzte Anna Tomowa-Sintow sehr, was ich ihm sofort abnehme.


    2001 wurde Anna Tomowa-Sintow Österreichische Kammersängerin, sowie auch an der Berliner Staatsoper Kammersängerin.


    Wenn man alle Partien aufzählen würde, in denen Anna Tomowa-Sintow auftrat, wäre dieser Thread zu klein, denn auch im russischen Fach,war sie daheim.


    Besonders in den großen Requien von Mozart und Verdi trat Anna Tomowa-Sintow, im Konzertsaal, hervor.



    Dass Anna Tomowa-Sintow in Wien jetzt selten auftritt tut mir sehr leid. Jedoch ihre Liederabende hält sie weiterhin in Wien.


    Eine der großen Sängerinnen der Welt, die in Wien, finde ich, etwas zu wenig gewürdigt wurden.