Beiträge von oper337

    Zitat

    Original von Gurnemanz


    Lieber Peter,


    vielen Dank für das freundliche Angebot, ich komme gern darauf zurück (auch wenn mir Tannhäuser deutlich näher liegt als Lohengrin). Von der Lohengrin-Parodie habe ich noch nie gehört; eine Kurzrecherche bei Wikipedia ergibt (stimmt natürlich auch nicht immer, was dort steht), daß das Libretto der Operette Lohengelb, oder Die Jungfrau von Dragant (Tragant) nicht von Nestroy, sondern von Carl Costa und Moritz Anton Grandjean stammt - was ja nicht gegen die Qualität dieser Parodie sprechen muß (Musik übrigens von Franz von Suppé).


    Lieber Gurnemanz!


    der Großteil der Angaben bei Wikipedia sind von mir :yes: :yes:, wenn auch Carl Costa steht, der Urtext ist von Nestroy - und wird auch verwendet. Suppé verwendt Wagner Motive- Gralserzählung u.a.m.


    Liebe Grüße sendet Dir Peter aus Wien. :hello: :hello:

    LIVE - Aufnahme 1949 in Mexico City in Italienisch.


    Chor und Orchester Palacio di las bellas Artes Mexico City, Dir.: Guido Picci - 5


    Mignon - Giulietta Sinionato- 5 + Herrlich, man kann sie nur bewundern!
    Philine - Verdad Luz Guarjardo - 5 Blendend in den Koloraturen!
    Wilhelm Meister - Giuseppe di Stefano - 5 + In seinen besten Tagen.
    Lothario - Cesare Siepi - 5 + Einfach zum Niederknien schön.
    Rest - 4


    Wertung: 29/6 = 4,83



    TQ - 4,5 Für eine LIVE - Aufnahme von 1949.


    Lieber Gurnemanz!


    Bei Wagner - Parodien bin ich zu haben, es gibt einen "Lohengelb" aus der Wiener Kammeroper, ca.1986, hat es aber nie auf DVD gegeben, den habe ich. Auch von Nestroy. :jubel: :jubel:[Sende mir eine PN, wennst ihn haben willst?]


    Beim "Tannhäuser in 80 Minuten" da war ich dabei, es war eine Gaudi. :jubel: :jubel:


    Liebe Grüße sendet Dir Peter aus Wien. :hello: :hello:

    Live Aufnahem 4.1.1958 , Rom.


    Orchestra e Coro del Opera di Roma, Dir.: Gabriele Santini - 5


    Norma - Anita Cerquetti - 5
    Polione - Franco Corelli - 5 + Diese strahlend schöne Stimme, immer wieder bewundernswert!
    Adalgisa - Miriam Pirazzini - 5
    Orovese - Giulio Neri -5
    Rest -5


    Wertung: 30/6 = 5



    TQ - 4 für eine Aufnahme von 1958!

    Lieber Michael 2!


    Ja, warum denn nicht. Nicht nur Karl Kraus war ein begnadeter Übersetzer von Offenbach - Operetten, später Gustaf Grüngens.


    Nur sind die jetzigen Übersetzungen aus zweiter Hand, also weniger gut.


    Wenn ich mir da nur die Rothenberger Aufnahmen abnhöre, da merkt man wie mies alles ist, bei "La Vie Parisienne" ganz zu schweigen,


    da hat nur Herbert Prikopa, in den 1980er Jahren eine gute Übersetzung machen lassen, etwas andere Handlung, aber sehr gut, ich glaube es war ein polnisches Paar am Werken.


    Liebe Grüße sendet Dir Peter. :hello: :hello:

    Lieber Herbert!


    Das habe ich nicht gewusst, das mit der Erkrankung, ich dachte seine Schulung wäre vielleicht nicht vollkommen. Tut mir sehr leid, denn er sah auch sehr gut aus, konnte also nicht nur eine Partie interpretieren.


    Lieber Harald!


    Danke für den Tipp mit dem Abhören der Eboli Arie, schaut schon etwa originell aus mit den Untertiteln.


    Liebe Grüße asu den kalten aber sonnigen Wien sendet Euch Peter. :hello: :hello:

    Dimiter Usunov gehört bestimmt, heute, zu den Vergessenen, ich denke nur an seinen Cavaradossi mit Antoinetta Stella an der Wiener Staatsoper, das muss in den 1965er Jahren gewesen sein,


    wo er auch den Kalaf in der "Turandot" sang und an seinen Radames in der "Aida".


    Seine strahlende Stimme hatte leider technische Probleme und so verlor gegen 1975 seine Stimme, aber er blieb der Oper treu, um sich dem Regietheater zu widmen.


    Vielleicht weiß Harald mehr über ihn, ich habe ihn aber sehr gerne gehabt und er hatte, bestimmt nicht nur mir, schöne Stunden gebracht.


    Liebe Grüße Peter aus Wien. :hello: :hello:

    1977 CBS


    New Philharmonia Orchestra, Ambrosian Chorus , Dir.: Lorin Maazel - 4


    Sour Angelica - Renata Scotto - 5
    La Zia Principessa - Marylin Horne - 5
    Suor Genoveva - Ileana Cotrubas - 5
    Rest - 4


    Wertung: 23/5 = 4,6


    TQ - 4,5 Bei meiner LP Gesamtaufnahme CBS 76570.

    LIVE Aufnahme 1955 Melodram 17


    Orchestra Sinfonica e Coro di Roma della Radiotelevisione Italiana, Dir.: Tullio Serafin -5


    Norma - Maria Callas - 5 +
    Polione - Mario del Monaco - 4,5
    Adalgisa - Ebe Stignani - 5
    Orovese - Giuseppe Modesti - 4,5
    Rest - 4


    Wertung: 28/6 = 4,67



    TQ - 4,5 Bei meiner 3er LP LIVE Gesamtaufnahme vom 29.6.1955!

    Zitat

    Original von Brangäne
    Peter, du bist ein Hit mit deinen Threads über die Sänger dieser Generation. :angel:
    Ein bißchen hätten wir's vielleicht eh vergessen.
    Da ich ja in den 70-er Jahren in der Staatsoper "gewohnt" hab, konnte ich Bizerka Cvejic natürlich ganz oft sehen und hören und sie ist mir nur in guter Erinnerung. Eboli, Amneris, Carmen.
    Aufnahme besitzt ich leider gar keine und ich schätze auch hier wieder die Anregungen dieses Forums :jubel:


    Ja, nicht nur Mezzosopranistinnen, überhaupt erstklassige Sänger gab es damals ja zu Hauf. Da war das halt ganz selbstverständlich, nahezu Alltag, dass "die Cvejic die Amneris singt". Heute sind wir da schon rarer bedient und eine Frau Cvejic wäre dieser Tage ein Top-Weltstar ganz in der ersten Reihe.


    Lieb Brangäne!


    Da hast Du Recht, aber sie war auch in der damaligen Zeit ein Star, sie sang ja auch an der MET und da werden die Sänger vom Publikum eingeladen, da die Aufführungen sponsert.


    Habe ein Cover gesehen wo Biserka Cvejic die Principessa in "Adriana Lecouvreur" sang.


    Wurde leider ja nie auf CD gebrannt.


    Liebe Grüße sendet Dir Peter. :hello: :hello:

    Zitat

    Original von MosesKR1
    Ich habe mir vor vielen Jahren mal eine Knolle eingefahren, weil ich laut mitgesungen habe. Ich musste mich für ein Konzert einsingen, weil ich zeitlich knapp dran war. Es waren 30 DM wegen Unachtsamkeit im Verkehr.


    Seit dem lasse ich lieber im Auto singen :D :D


    Lieber MosesKr1!


    Vielleicht war das ein Einstieg in eine große Karriere, nun hast Du es verpasst, da ich keinen Führerschein habe, und immer das Gaspedal mit der Bremse verwechslete,


    meinte mein Fahrlehrer ich sei ungeeignet habe sogar das Geld für den Kurs zurückbekommen :untertauch: :untertauch:, so kann ich also singen, außer bei Mitternacht, da ist es Ruhestörung.


    Aber denke daran, eine kleine Investition lohnt sich immer um auf die Bretter zu kommen, die die Welt bedeuten.


    Liebe Grüße aus dem gar nicht frühlinghaften Wien sendet Dir Peter. :hello: :hello:


    BITTE VERDOPPELN - Höre sie mir eben an!

    DVD Verfilmung 1958


    Orchestra and Chorus of Radioteelvisione Italaina Milano, Dir.: Fernando Previtali - 5


    Turandot - Lucille Udovich - 5 +
    Kalaf - Franco Corelli - 5 + Ein wahrer Prinz im Aussehen und in der Stimme!
    Timur - Plinio Clabassi - 5
    Liú - Renata Mattioli - 5
    Altoum - Nino del Sole - 5
    Rest - 5


    Wertung: 35/ 7 = 5



    TQ + BQ - 4 Trotz einer Verfilmung, in SW, vom 23.12.1958!


    Nur Cover eingefügt!

    Der am 1.10.1926 in Dessau geborene Gerhard Stolze, ist mir in den frühen 1960er Jahren, als Charaktertenor unvergessen.


    Neben der ersten "Carmina Burana", die ich meinem Bruder, Seinerzeit, kaufte, wo Gerhard Stolze den Tenor - Part sang, war er vor allem Wagner- und Richard Strauss Tenor.


    Sein Aegisth in der Richard Strauss Oper "Elektra" war eine stimmliche und schauspielerische Meisterleistung.



    Jedoch hatten wir in Wien, bei der ersten "Fledermaus" im Haus am Ring, nach der Wiedereröffnung einen blendendenen Orlofsky, eben Gerhard Stolze.



    Sein Tenor war enorm felixbel und hoch, wie ich ihn als "Oedipus der Tyrann" von Carl Orff, in Erinnerung habe.


    Sein Monostatos in der "Zauberflöte" war von einer Ausdruckskraft und er hatte hier nicht, wie viele anderen Sänger in dieser Partie, als Gegenpart zu Peter Klein gewirkt, der ja diese Partei, fast immer sang, wo ich Gerhard Stolze kennenlernnen durfte, es war ja die Zeit, wo ich den Ersten Knaben sang.


    Nicht, weil er als der beste Charaktertenor seiner Zeit galt, schätzte ich ihn, er war auch als Mensch bescheiden und zugänglich.


    Ich, der ich kein großer Wagnerianer bin liebte ihn als David in den "Meistersingern" und als Walther von der Vogelweide im "Tannhäuser", das soll, bei mir, was heißen.



    Gerhard Stolze kam aus Berlin zu uns nach Wien, an die Wiener Staatsoper, Herbert von Karajan schätzte ihn sehr, nicht zu Unrecht, denn sein Herodes in der "Salome" war eine solche Klasse, dass mir erst wieder Heinz Zednik imponierte.


    Seine Gastspielreisen führten ihn nach Bayreuth, nach Salzburg, an die Staatsoper Stuttgart dem Nationaltheater in München, an die MET und die Covent Garden.


    Neben seinen Ausflug in die moderne Oper, in der er äußerst geschätzt wurde, war er aber auch ein umworbener Lied-, Oratoriensänger.



    Gerhard Stolze verstarb am 11.3.1979, mit 52 Jahren, und liegt in Garmisch-Partenkirchen begraben.


    Liebe Frank!


    Darauf kannst Du lange warten, aber um eine Lanze für das Bühnenbild zu brechen, mir gefällt es bedeutend besser als das in Zürich,


    und ich hoffe, dass die neue Direktion sich nicht damit abgibt, die guten alten Inszenierungen mit modernen und unpassenden auszutauschen.


    Liebe Grüße sendet Dir Peter aus Wien. :hello: :hello: :hello:

    Zitat

    Original von Herbert Henn
    Lieber Alviano,
    Du brauchst doch diese Threads garnicht zu lesen,
    wenn Du von vorne herein weißt, daß dir das Frühstück hochkommt.
    Lies doch nur die Threads, die Dich erfreuen. ;)


    :hello:Herbert.


    Lieber Herbert!


    Gut geantwortet, ich hätte ja bei Anny Konetzni auch etwas in dieser Richtung reinschreiben könenn, habe es aber unterlassen,weil ich die Künstlerschaft dieser Sängerin hervorheben wollte,


    nicht ihre politische Vergangenheit, in der NS Zeit!
    Liebe Grüße sendet Dir Peter aus Wien. :hello: :hello:


    Lieber Frank!


    Weißt Du denn nicht, dass die großen Sängerinnen der Vergangenheit bei Severina nichts gelten??????


    Frau Netrebko begibt sich, gesanglich, immer gern auf Gebiete die ihr nicht liegen.


    Liebe Grüße sendet Dir Peter. :hello: :hello:

    [/quote]


    BITTE VERDOPPELN! Alles was Micheal M. geschrieben hat stimmt.

    Lieber Harald!


    Da will ich mich anschließen, dieser großen Dame und Sopranistin, zu gratulieren. :hello: :hello:


    Ihre Glawari und Rosalinde wie Saffi an der Volksoper und dann später ihre Butterfly und Liú an der Staatsoper, bleiben mir immer in Erinnerung.


    Herzlichen Glückwunsch meine lieben Lotte Rysanek. Übrigens dürfte das Geburtsdatum stimmen. :yes::yes:


    Liebe Grüße sendet Dir Peter. :hello: :hello:

    Ende der 1970er Jahre kam eine slowenische Sängerin aus Laibach an die Wiener Staatsoper um als Carmen , als Amneris, als Azucena das Wiener Publikum zu bezaubern:


    Marjana Libovsek.



    Marjana Lipvosek wurde am 3.12.1946, in Ljubljana, damals noch Jugoslawien, geboren.


    Ihr Charme in der Carmen zeigte keinesfalls eine Vulgarität, sondern aufschäumendes Temperament.


    Ihre Dorabella, mit Gundula Janowitz als Fiordiligi, hatte eine ungemeine Ausstrahlung. Aber nicht nur im Mozart Opern feierte sie Erfolge, auch in Richard Strauss - Partien, wie als Amme in der "Frau ohne Schatten" oder als spitzbübischer Octavian im "Rosenkavalier".


    Aber auch als Klytämnestra war sie darstellerisch und gesanglich einer Christa Ludwig zu vergleichen.



    In Bregenz sang Marjana Lipovsek die Dalila in Camille Saint - Saens "Samson et Dalila". Eine Produktion die leider nicht nach Wien kam.


    Sie sang an fast allen Festspielorten, wie Salzburg, Florenz und Edinburgh, aber auch bei den Wiener Festspielen.


    Jedoch auch den anderen Richard [Wagner], hatte sie im Programm, so war sie eine herrliche Kundry im "Parsifal", sowie eine rufende Brangäne im "Tristan"


    Marjana Lipovsek die in den angehenden 1996er Jahren zur Österreichischen Kammersängerin ernannt wurde, gastierte aber auch, neben der Wiener Staatsoper, in der Folge an vielen großen Opernhäusern der ganzen Welt, wie in München, wo sie schon 1993 zur Kammersängerin ernannt wurde, Berlin, Stuttgart, an der Covent Garden in London, an der MET, hier auch im slawischen Opernrepertoire.



    Neben ihrem gorßen Opernrepertoire entwickelte Marjana Lipovsek auch eine internationale Konzerttätigkeit, wie sie auch als Lied - Sängerin, äußerst beliebt war.



    Als es noch TV Produktionen von Richard Strauss Opern gab, da sang Marjana Lipovsek auch die Gae in der "Daphne", die sie aber auch am Haus am Ring, mit Mimi Coertse als Daphne, sang.



    Heute lebt Marjana Lipovsek, so viel ich weiß, in Salzburg. Mir wird sie aber unvergesslich bleiben.



    Lieber Waldi!


    Das kann ich nur bestätigen, Otto Schenk und Leopold Lindberg brachten eine guten Nestroy und die Aufführungen von "Einen Jux soll er sich machen" im Burgtheater mit Josef Meinrad und Inge Konradi, von Lindtberg, waren Nestoy-Sternstunden.


    Gerade Otto Schenk versteht von Regie - Arbeit, auch bei Nestroy, mehr als zehn, der so genannten, modernen Regisseuren zusammen!!!


    Nur ist heute modern, wenn alles verfremdet wird, und Nestroy dreht sich schon wie ein Ventilator im Grab herum.


    Liebe Grüße sendet Dir Peter. :hello: :hello:


    Lieber Peter!


    Das denke ich zwar auch, aber jetzt wird alles Mögliche gespielt, nur kein Nestroy, weder in der "Josefstadt" noch in der "Burg",


    manchmal "ringt" sich das Volkstheater durch, aber es entsteht ein vollkommen verzerrter Nestroy - und der geht am Dichter vorüber.


    Du weißt was ich meine. Es geht die Kritik von Nestroy unter, denn auf Zeitgemäßes lässt sie sich nicht so anwenden, zumindest denken es so die Regisseure, alles neu bringen auch die Pointen, das war vor zig-Jahren anders. Sien "Höllenangst" mit Moser, Putz, Horeschovski und der unverwüstlichen Elfriede Ott.


    Liebe Grüße sendet Dir Peter, schönen Wochenbeginn, wünscht Dir Peter aus Wien. :hello: :hello:

    Zitat

    Original von rita
    Ich bin eine Bewunderin von Ramey.
    Habe eine hervorragende DVD ,wo er im Nabucco den Zaccaria blendend singt.
    Auf der Bühne habe ich ihn in in Die Reise nach Reims gehört.


    Rita


    Liebe Rita!


    Diese Aufnahme habe ich ja auch, finde es ist die beste "Nabucco" DVD die es gibt.


    Samuel Ramey ist so überzeugend, noch dazu das ganze Ensemble dazu.


    Übrigens auch in "Il Vaggio" da sind aber alle großartig.


    Liebe Grüße sendet Dir Peter aus dem verregneten Wien. :hello: :hello:

    Zitat

    Original von pbrixius


    Dass wir heute unsere Probleme haben, Juden als Pappkameraden auf die Bühne zu stellen, ist nicht das schlechteste Zeichen. Wenn wir sie irgendwann wie die Ostfriesen, die Schwaben und die Schotten wieder sehen können, dann haben wir unsere Geschichte bewältigt. Das wird wohl nicht ganz so schnell gehen, wie es die Herren Fassbinder oder Martin Walser meinten ...


    Liebe Grüße Peter


    Lieber Peter!


    Ich hoffe doch sehr, dass auch unsere Zeit es erleben wird Juden, und das jüdische Volk, endlich als den Kulturfaktor ansehen wird, der ihnen gebührt,


    heißt es doch schon in der Ethiklehre Jerusalem / Athen.


    Unsere abendländische Kultur steht nicht nur in der griechisch / römischen Kultur,sondern auch in der jüdisch / christlichen Kultur.


    Liebe Grüße sendet Dir Peter aus Wien.

    Zitat

    Original von operus
    Die Konetzni Schwestern, Anny und Hilde, beide hatten große, prachtvolle Sopranstimmen mit strahlender Leuchtkraft. Sie prägten eine ganze Opernära.
    Der Wiener Kritiker Löbl soll es gewesen sein, der die Damen einmal despektierlich "Kommoden auf Rad'ln" genannt haben soll.
    Die erhaltenen Aufnahmen sagen nichts über die Bühnenerscheinungen aus, vermitteln aber einen sehr positiven Eindruck besonders von Hilde Konetzni.
    Herzlichst
    Operus


    Lieber Operus!


    Etwas bühnenverdrängend waren die beiden Schwestern schon, ich kann mich an eine Aufführung, im Theater an der Wien, erinnern,


    es war "Don Giovanni", Hilde als Donna Elvira und Anny als Donna Anna, und die kamen auf einer großen Freitreppe herunter, dazwischen ein ganz schlanker Mann als Don Ottavio, unser Anton Dermota. :yes: :yes:


    Aber die beiden Schwestern Konetzni sangen so traumhaft, dass man das vergaß. :jubel: :jubel:


    Beide waren ja, wie ich schon geschrieben habe, herrliche Marschallinen oder "Fidelio" Leonoren.


    Liebe Grüße sendet Dir Peter aus dem verregneten Wien. :hello: :hello: