Beiträge von pt_concours


    Hallo Joschi,


    das ist, soweit ich weiß, von H. ISAAC.
    Das bekannteste Werk von Senfl könnte Das Geläut zu Speyer sein.


    Gruß pt_concours

    Zitat

    Original von Gurnemanz
    Wie wär's mit den beiden Sonaten für Klarinette und Klavier, vom Komponisten selbst in einer Fassung für Viola und Klavier herausgegeben:


    Johannes Brahms: Sonaten op. 120 (f-moll und Es-dur)


    Hallo,


    dass wäre auch ein idealer "Übergang" zu den Trios für:
    Klarinette, Bratsche und Klavier
    denen ich sogar mal einen eigenen Thread gewidmet hatte.


    Gruß pt_concours

    Zitat

    Original von Pamina1791
    ....frage ich Euch, was sind so Eure Lieblingswerke für Bratsche und Klavier?


    Hallo Pamina (1791),
    zwei kurze Empfehlungen von mir:


    .


    Gruß pt_concours


    edit: Wie ich jetzt bemerkt habe, hatte zumindest bei der ersten abgebildeten CD etwas die Vorgabe "Bratsche & Klavier" missachtet, obwohl zumindest einige der Stücke sowohl in originaler Fassung mit Klavier bzw. Orchester existieren (z.B: BRITTENs Lachrymae)

    Zitat

    Original von Roman
    Kennt jemand eventuell eine Aufnahme mit Casadesus Balladen? Ich habe im Netz keine gefunden.


    Hallo Roman,


    auf der Internet-Seite zu Robert Casadesus finden sich im Verzeichniss der Aufnahmen vier Aufnahmenserien der Balladen
    - 1928 und 1930
    - 1950
    - 1955
    - 1960


    L'encyclopédie discographique


    Auf der oben gezeigten CD von Sony wurde die Serie von 1960 veröffentlicht, weitere Hinweise finden sich auf der Internetseite.
    Interessieren würden mich die Aufnahmen auch, denn zumindest bei MOZART, BEETHOVEN, SCHUMANN, FAURÉ, FRANCK, DEBUSSY und RAVEL schätzte ich Casadesus bereits sehr.


    Gruß pt_concours


    siehe auch den Thread zu R. Casadesus, wo ich bereits auf die Diskographie im Internet hingewiesen hatte:
    Robert Casadesus

    Hallo,


    der Sommernachtstraum von W. Shakespeare ist seit kurzem in einer neuen Inszenierung am Schauspielhaus Dresdn inkl der (kompletten ?) Bühnenmusik (Dresdner Philharmonie/ ) zu sehen und zu hören.
    Eigentlich war von mir der Besuch einer Vorstellung nicht unbedingt geplant, vielleicht animiert mich jetzt aber die Diskussion hier doch dazu...


    Gruß pt_concours


    als Nachtrag sei noch erwähnt, dass man auch den Gegenstand der vorherigen Diskussion demnächst in Dresden hören kann:
    IVES "The Unanswered Question" mit D. Upshaw im Eröffnungskonzert (Mi, 20. Mai 2009, 20:00 Uhr) der diesjährigen Musikfestspiele. (obwohl ich die Sängerin sehr schätze ist auch hier kein Besuch geplant, denn das Konzert findet in der Frauenkirche statt, und das heisst leider zuerst tuere Karten bei oft wenig guter Akustik..)

    Zitat

    Original von Johannes Roehl
    außerdem (deutlich günstiger bei E**y, aber was es bei Amazon nicht alles gibt... ;))



    8o


    Hallo Johannes,


    und schon angehört .... äh angehabt?
    Die Sohle scheint ja eher weich zu sein, d.h. wohl besser für Reibungsschleicherei geeignet, als für schmale Leisten oder gar Risse. Auch mit Klettverschlüssen habe ich noch so meine Vorurteile, es gibt einfach Stellen im Gebirge, da möchte ich nicht die Schuhe erneut schließen müssen, da die Hände relativ unabkömmlich beschäftgit sind, ich bleibe dann doch beim klassischen Schnürschuh. Und ob der Preis besser ist, als beim Hudi in Hrensko muss ich demnächst mal schauen.
    Na ja, falls Du mal hier in der Gegend bist, kannst Du Dich gerne bei mir melden, die Gegend von Dresden bis Prag ist nich nur aus musikhistorischer Sicht sehr reizvoll, auch zur Betätigung in der Vertikalen bietet sie einzigartige Gelegenheiten..
    (siehe auch: -http://www.teufelsturm.de/-, -http://db-sandsteinklettern.gipfelbuch.de/-)



    Berg Heil
    pt_concours


    ...womit jetzt wohl auch klar ist, dass mein Avatar nicht n u r aus Verehrung für einen großen Landschaftmaler gewählt wurde....
    :pfeif:

    Zitat

    Original von Backwoods
    Mir wurde neulich eine CD geschenkt, die eine richtige Entdeckung für mich bedeutete: Böhmische Lieder von Mozart-Zeitgenossen wie Kozeluch, Dussek, Rösler, Becvarovsky, Masek, Vorisek und Rössler-Rosetti, die außerordentlich schön sind und von Claron McFadden und Bart van Oort sehr überzeugend interpretiert.
    Habe dann nach Noten gegoogelt und bin außer einer Fundstelle im Beethovenhaus in Bonn nicht richtig fündig geworden.
    Ob es wohl hier im Forum jemanden gibt, der sich mit dem Thema schon mal beschäftigt hat und für den das Repertoire der böhmischen Lieder keine böhmischen Dörfer mehr sind und der einen auf eine Fährte helfen kann?
    Sonnige Grüße aus Freiburg


    Hallo Backwoods,


    herzlich willkommen im Forum, zu dem Du ja einen interessanten Einstieg gewählt hast!
    Die Komponisten KOZELUCH, DUSSEK, oder VORISEK sind mir bisher noch nicht als Liederkomponisten, sondern vorallem mit ihren Klavierwerken (mein "Speizialgebiet"), aber auch mit Orchster- und Kammermusikwerken begegnet.
    Hier gibt es wirklich immer noch viel reizvolles zu entdecken, auch wen die Werke jetzt wieder öfter aufgeführt werden. Eine Reihe der Klavierwerke habe ich selber auch nur durch stöbern in Bibliotheken gefunden, und bei einigen vermute ich sogar, dass sie vielleicht noch gar nicht eingespielt wurden (kleiner Sonaten und Charakterstücke, die ich von Zeit zu Zeit -mehr schlecht als recht- mit großer Begeisterung am Klavier spiele).


    Dresden ist sicher kein schlechter Ausgangspunkt für jegliche Erkundungen ins böhmische, ist man doch von hier in einer knappen Stunde (Auto oder Bahn) bereits in Böhmen- in in gut zwei Stunden in Prag! Diese räumlich Nähe ist auch in der sächsisch-bäöhmischen Geschichte vielfach nachzuspüren.


    Und was suchst Du genau? Noten, Literatur, CDs? Ich habe mal kurz im webopac der SLUB (Die Sächsische Landes- und Universitätsbibliothek Dresden) geschaut, dort findet sich einiges:


    z.B: ein Notenheft mit Lieder von 1961 (Státní Naklad. Krásné Literat., Hudby a Umení) mit Lieder von DUSSEK; RÖSLER und VORISEK- 106 Seiten,
    http://webopac.slub-dresden.de…=IEBUARUTrH1845&Z=1&SET=4


    auch ein Druck(?) mit Lieder von KOZELUCH aus dem JAhre 1785, aber den kann man natürlich nicht entleihen.
    http://webopac.slub-dresden.de…=GjlIOOTaFE2266&Z=1&SET=2


    Aber böhmische Musiker waren ja schon lange berühmt, und so finden sich sicher auch weitere zeugnisse in Wien, London, Rom oder Paris.


    Vielleicht bringen Dich diese Informationen etwas weiter.


    Grüße aus DD
    pt_concours

    Zitat

    Original von bachiana
    Hallo pt_concours!


    Karfreitagsresponsorien ....Zelenka


    Würde mich freuen, wenn ich diese Stücke bei Gelegenheit hier in Dresden mal hören könnte.


    Hallo Kerstin,


    morgen abend :rolleyes: :untertauch: bietet sich die Möglichkeit- sogar im dirketen Vergleich der Responsorien mit den Lamentationen- , wie ich bereits hier erwähnte:


    Konzerte des Collegium (Vocale) 1704, Prag


    J.D. ZELENKA –Responsoria et Lamentationes
    Markéta Cukrová, Tomáš Král
    Collegium 1704 & Collegium Vocale 1704/ Václav Luks
    Do.09.4.2009, 19.30 Uhr, Annenkirche Dresden


    Ich werde mir dieses Konzert auf alle Fälle anhören!


    Gruß pt_concours

    Zitat

    Original von Matthias Oberg
    Neben Poulenc und Ligeti fallen mir auf Anhieb auch noch sehr überzeugende Werke von Frank Martin und Iannis Xenakis ein, um nur bei den Altmeistern :D zu bleiben. Denn Kompositionen für dieses schöne Instrument sind sogar eher wieder am Kommen.


    :hello: Matthias


    Hallo,


    darf ich fortsetzen? Erwähnt werden muss da unbedingt noch de FALLAs Cembalokonzert! Auch von H. DISTLER gibt es mind. zwei Werkefür Cembalo und (Kammer)orchester!



    Und ich glaube, es war im Beiheft dieser CD, wo die folgende Situation beschrieben wurde:
    Zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als man begann die Werke der Barockzeit wieder auf dem Cembalo zu spielen, tat man dies zuerst auf Nachbauten, die nur wenig mit den alten Cembalos gemein hatten,. Vielleicht könnte man sie "Konzertsaal-Cembalos" nennen. Nun die Wiedergabe dieser Musik, durch Interpreten, wie z.B: W. Landowska inspirierte dann Komponisten wie POUELNC oder de FALLA zu ihren Werken für dieses Instrument. Heute aber spielen diese Cembalonachbauten, zur Wiedergabe der Barockmusik (aus verständlichen Gründen) keine Rolle mehr, könnte also wieder aus der Musizierpraxis als Zwischenstufe verschwinden. Aber sie sind die historisch richtigen Instrumente für die Wiedergabe der Werke von POULENC, MARTIN, de FALLA, etc....
    :rolleyes: :D


    Auf der ersten oben abgebildeten CD kann man übrigends sogar de FALLA selber am Cembalo hören (und POULENC und FRANCAIX am Klavier!)


    DEBUSSY wollte übrigends die vierte seiner sechs geplanten Solosonaten für Oboe, Horn und Cembalo schreiben. Leider konnte er nur die ersten drei Sonaten verwirklichen, diese wäre sicher ein weiterer Höhepunkt geworden!


    Gruß pt_concours


    Ich hatte soagr mal über einen eigenen Thread zu den Cembalokonzerten des 20. Jahrhunderts nachgedacht...

    Hallo,


    ich nominiere in folgenden 3 (persönlichen) Kategorien:


    1. instrumental: P.-L. Aimard




    2. leitend:: P. Herreweghe




    3. vokal: Niederländischer Kammerchor




    Bei allen drei Interpreten bin ich grundsätzlich an j e d e r neuen CD interessiert, und es dürften in den folgenden Jahren noch einiges zu erwarten sein!
    Chor oder Orchester sind für mich ebenso wie Ensembles klar "ein" Interpret!


    Gruß pt_concours

    Zitat

    Original von Pius


    Reclams Kammermusikführer meint dazu:


    HAllo,


    auf folgender CD findet man eine Version für Flöte und Klavier:



    leider biete das äußere keinen Hinweis darauf, dass es sich (zumindest zumTeil) um fremde Bearbeitungen handelt, :boese2:
    sondern man erfährt es erst im Booklett, wenn man die CD bereits aus der Bibliothek augeleihen hat. :D


    Da liest man dann: "....A-Dur Sonate für Violine, Viola, Cello oder Flöte und Klavier.... ( Nein Pius, kein neues Klavierquintett!)


    Immerhin wird bei dem anderen Werk, der 2. Klaviersonate von C.M.v.WEBER eindeutig erwähnt, das es sich um eine (autorisierte) Bearbeitung von fremder Hand handelt.


    ?( ?( ?(


    Gruß pt_concours

    Ave Caesar,


    schön, dass dieser Thread –noch einer längeren Pause- jetzt mit Deinem Beitrag zu WEBERs zweiter Klaviersonate weitergeführt wurde.
    Obwohl mir die erste Sonate immer noch am besten gefällt, so hat doch WEBER- für meinen Geschmack- mit dem erste Satz der 2. Sonate den für mich schönste einzelne Satz aller seiner Sonaten geschaffen.
    „..farbenreiche Melodie und Harmonie, wie kühne Rhythmik, alles getragen von seelenvollem Fantasieschwunge“ so kommentiert Jähns die Sonate seh gelungen.


    Kennen gelernt habe ich das Werk in einer Einspielung mit E. Gilels (rec. 1967), der für mich ohne Frage zu den größten Piansiten zählt, auch gerade bei Werken von WEBERs Zeitgenosse, wie z.B. BEETHOVEN . Trotzdem konnte ich mich gerade mit seiner Einspielung erstmal wenig für das Werk begeistern.
    Das änderte sich schlagartig mit der Aufnahme von A. Paley (rec. 1994). Diese gefällt mir von den drei mir bekannten Einspeilungen immer noch am besten. Zwar verfügt Paley nicht über eine solch einzigartige Klangpalette, wie die ganz großen Piansiten, also z.B. Arrau, Gilels oder Richter, spielt die Sonate aber mit viel Charme und Eleganz, hat aber vor allem für mich das überzeugendste Tempo für den ersten Satz gefunden.
    Die weiter oben von mir genannte Aufnahme mit A. Cortot (rec. 1939) besitze ich mittlerweile ebenfalls. Erwartungsgemäß eine großartige Darstellung, die mich aber beim ersten Hören noch nicht so in den Bann schlagen konnte, wie das bei seinem CHOPIN – und SCHUMANN-Spiel der Fall ist.
    Ich habe mir jetzt für diesen Thread die Einspielung mit E. Gilels noch einmal angehört und muss mein oben geäußertes Urteil teilweise revidieren. In den zarten und langsamen Passagen des Werkes gelingen ihm ganz außergewöhnliche Klangfarben, dunkel und geheimnissvoll, s o hört man das von keinem anderen. Doch so sehr diese Stellen von seinem langsamen Tempo profitieren, so problematisch bleiben für mich die schnellen Passsagen, die für mich dann doch sehr behäbig wirken. Dies trifft so aber nur für den ersten Satz zu, im dritten Satz z.B: sticht Gilels Paley mit seiner großartigen Virtuosität locker aus.
    Alle drei Aufnahmen lohnen es, gehört zu werden! Dennoch geht hier meine Empfehlung –gerade auch zum Einstieg- an die Einspielung von Paley.



    Unbedingt kennen lernen möchte ich noch die Aufnahme mit A. Brendel, die ja leider schon seit längerem aus dem Katalog verschwunden ist.
    In der Bibliothek habe ich noch eine Rarität entdeckt, eine Aufnahme des Werkes in einer Bearbeitung für Klavier und Flöte. Diese Version wurde vermutlich für den Weimarer Flötisten Klauser bei WEBER in Auftrag gegeben, der diese Arbeit aber aus Zeitgründen an den Hofkapellmeister Eberhard Müller (1767 – 1817) weitergegeben hat. Obwohl die Version reizvolle Momente hat, kann sie mich im Ganzen nicht überzeugen. Für meinen Geschmack gerät durch die Doppelung mit der Flötenstimme die Struktur zu oft aus dem Gleichgewicht, d.h. Phrasen treten so hervor, die es meiner Meinung so nicht unbedingt sollten. (Das Autograph dieser Bearbeitung liegt in der Klosterbibliothek zu Einsiedeln.)



    Dabei gefällt mir das Spiel des Pianisten Boris Berman (Im Zusammenspiel mit dem Flötisten Andre Nicolet) in dieser Aufnahme ganz ausgezeichnet, so dass ich mir von ihm eine Aufnahme der originalen Version (sowie auch der anderen Sonaten) wünsche.
    Diese Wunsch bringt mich zur Frage, von wem man sich noch weitere Aufnahmen erhoffen könnte: G.Oppitz und N. Demidenko, z.B., die ja ihre Fähigkieten bereits bei WEBERs Klavierkonzerten (aber auch bei vielen Anderen!) bewiesen haben. Wünschen würde ich mir auch noch eine Aufnahme auf dem Hammerklavier mit A. Staier.


    Neben den bereist erwähnten sechs Gesamtaufnahmen der Sonaten, sowie den Einspielungen von Gilels, Brendel und Cortot habe ich noch folgende weitere Aufnahmen der 2. Sonate entdeckt:
    - J.-F. Heisser (Piano Erard 1874)
    - M. M. v. Slawik
    - P. Moss
    - J. Khouri (Fortepiano Jacob Pfitzner 1825)



    Da der von mir oben zitierte Text von M. Endres bei einer Jahreszahl einen kleinen Fehler enthielt, habe ich den Piansiten via E-Mail darüber informiert. In seiner sehr freundlichen Antwort nannte M. Endres als wahrscheinlichen Grund, warum man die Sonaten so selten gespeilten werden, auch ihre große technische Schwierigkeit, besonders der schnellen Sätze, wie z.B. in der 1. und 3. Sonate, deren Schwierigkeit sich bei der Ausführung auf dem modernen Klavier noch erhöhen. Dem steht natürlich immer die hohe musikalische Qualität der Werke gegenüber.


    Auch wenn mir der Vergleich mit BEETHOVENs Sonaten klar übnertrieben scheint (seine 32 Soanten sind einzigartig) und auch das Klavierschaffen SCHUBERTs WEBERs Werke an Umfang und Gewicht doch klar überragen, möchte ich hier nochmal betonen, dass die Sonaten unbedingt lohnen, entdeckt zu werden.
    Den wesentlich bekannteren Sonaten von CHOPIN, BRAHMS oder SCHUMANN sind sie meiner Meinung vom Umfang wie von der Qualität absolut ebenbürtig.


    Gruß pt_concours


    @Chrsitian: Kennst Du denn noch andere Einspielungen, als die beiden von Dir genannten?

    Hallo,


    zwar kein Werk, aber ein Musiker, der auch Schach spielt (und sogar Großmeister ist) fiel mir noch ein. Leider kenn ich keine Aufnahme von ihm, obwohl ja eigentlich gerade die Klaviermusik mein Spezialfeld ist, sein Name: Mark Taimanov . Er wär mir sicher auch nicht bekannt geworden, wenn er nicht in einer Folge der Great Pianists of the 20th Century gekommen wäre.



    Übrigends, Pianisten die Poker gespielt haben, wären mir mehr eingefallen :D


    Hier findet man vielleicht auch noch etwas Anregung:
    Ausstellung „Schach und Musik“ der Emanuel Lasker Gesellschaft
    -http://www.lasker-gesellschaft…5.31-schachundmusik.html-



    Gruß pt_concours


    PS: diese wurde auch noch nicht genannt: :boese2:



    :D :D :D
    ....kene sie aber nicht...
    :untertauch:.

    Hallo Roman,


    schön, dass Du Dich dieser Lücke annimmst, zumal es sich ja um echte "Leckerbissen" handelt. Fast erscheint mir aber Deine Einleitung etwas zu kurz, und ich habe überlegt, ob man nicht zu viert die einzelnen Werke noch etwas genauer vorstellen könnte? Jeder wählt sich eine Ballade und stellt sie etwas ausführlicher vor. Im Anschluss an jede Vorstellung wäre dann eine kleine Diskusion über Werk und Interpretationen schön. (Und so käme vielelicht endlich mal dazu Mickiewicz zu lesen).
    Sponatan würde ich anbieten, die vierte (oder zweite) Ballade hier vorzustellen.
    Es sollte für die Beiträge ein gewisser (d.h. großzügiger) Zeitraum abgesteckt werden.
    Gibt es weitere Interessenten?


    Ich besitze einige Aufnahmen der Balladen, A. Cortot ist für mich bei Chopin fast immer erste Wahl! Ebenfalls sehr gut gefällt mit A. Rubinstein. Weiterhin vorhanden: I. Moravec (noch ungehört) und A. Harasevicz und viele Einzelaufnahmen.


    Gruß pt_concours

    Zitat

    Original von Edwin Baumgartner
    Ich muß noch eine Korrektur anbringen: Die Klavierwerke Wagners enthalten ein Kleinod, das oft übersehen wird: Joseph hat es angeführt mit dem Titel "WWV 93 Thema in As-Dur". Diese paar Adagio-Takte sind auch bekannt als "Elegie" und werden hin und wieder "Porazzi-Thema" genannt. Es handelt sich um ein paar harmonisch sehr zweideutige Takte, scharf dissonierend, die erst am Schluß nach As-Dur aufgelöst werden. Die Stimmung ist in etwa "Parsifal", es gibt aber auch die "Tristan"-Chromatik; das Stück ist Schmerzensmusik und Trost zugleich - und das in unglaublicher Konzentration.
    Da dieses Stück grifftechnisch allerdings sehr ungut liegt, vermute ich, daß Wagner einfach einen Einfall notiert hat, eventuell für spätere Verwendung. Wenn man irgendwie an dieses Stück herankommen kann: Es ist den Kauf einer ganzen CD wert!
    :hello:


    Hallo Edwin,


    eigentlich wollte ich dieses Stück auch bereits erwähnen... da es das einizge Klavierwerk von WAGNER ist, welches ich bisher kenne.
    Deshalb war es auch für mich besonders interessant Deinen Beitrag zu lesen. In der Tat hatte ich die hier mehrfach geäußerte Kritik, die Stücke seinen eher unbedeutend, nur anhand dieses Werkes skeptisch beurteilt.
    Sviatoslav Richter hat dieses Stück über 50mal (als Zugabe) gespielt. Leider habe ich das Zitat nicht mehr gefunden, aber ich glaube, er hat irgendwo geäußert, dass die meisten Menschen beim ersten Hören (ohne Kenntniss des Autors, da Zugabe) ein Werk von SKRJABIN vermuten. (SKRJABIN wurde ja in seiner Entwicklung stark von WAGNER beeinflusst)
    Ein Aufnahme ( Dauer: 1:50 ) findet sich auf der CD-Beilage des Buches ("Sviatoslav Richter: Portraits - 20 ans de fêtes musicales à la Grange de Meslay"), welches Anfang der 90er Jahre zusammen mit der Philpis-Edition "The authorised Recordings" erschien. (Aufnahmen, die Richter übrigends nie autorisiert hat, wie er in seinem Tgaebuch vermerkt!)


    Gruß pt_concours

    Hallo,


    drei sind mir defeinitv zu wenig! Diese Beschränkung führt (nur bei mir?) zu einem verzerrtem Ergebnis!
    Dennoch will ich die Spielregeln einhalten:


    - Harmonia Mundi France (s.o. )
    - Brilliant Classics (besonders, aber nicht nur, für die vielen Wiederveröffentlichungen)
    - Supraphon (unverzichtbar wenn man tschechische Musik und Interpreten schätzt, besonders aber für die beiden Editionen zu Talich und Ancerl!)


    Gruß pt_concours

    Hallo,
    kürzlich mit einem Chorwerk von PARRY ( 1848 - 1918 ) im Konzert bekannt geworde, offenbart ein Lexikon, dass auch PARRY ein Klavierquartett geschrieben hat:


    Klavierquartett A-Dur (1884)


    Bisher konnte ich keine Aufnahme des mir noch unbeakannten Werkes entdecken.


    Gruß pt_concours

    Wie ich bereits an anderer Stelle angekündigt hatte, haben Chorknabe und ich Fr. (27.03.09) abend gemeinsam in Leipzig folgendes Konzert besucht:


    Nachtgesang 14:


    - Iannis XENAKIS ( 1992 - 2001 ) „ Pour la paix“ ( 1981 )
    für gem. Chor, vier Sprecher und Tonband
    - Charles Hubert PARRY ( 1848 – 1918 ) „ Songs of farewell“ ( 1916 )
    für gem. Chor a cappella
    MDR Rundfunkchor/ Howard Arman


    Die Reihe Nachtgesang hat in Leipzig bereits ein großes Renomée, trotzdem waren wir erstaunt, dass ein halbe Stunde vor Konzertbeginn (22 Uhr), die Peterskirche bereits fast zu Hälfte besetzt war.
    Natürlich lockt der freie Eintritt sicher zahlreiche Zuhörer an, aber dass Programm hatte es ja durchaus in sich (und es war- wie in Leipzig wohl selbstverständlich- nicht das einzige Konzert des Abends, P. Herreweghe dirigierte z.B. zur selben Zeit im Gewandhaus das dortige Orchester).


    Das erste Stück von Xenakis, von dem ich bisher nur ganz wenige Werke etwas kenne, bestand aus drei Ebenen, vier Sprecher, Einspielungen von Tonband und einigen Chorstellen.
    Obwohl alle drei Ebenen für sich genommen sehr interessant waren, hatte ich mit dem Zusammenspiel der drei Ebenen doch meine Probleme. Dem Text der Sprecher kam dabei sicher das größte Gewicht zu, die Klänge und Geräusche vom Tonband waren manchmal merkwürdig Geräuschimitationen nahe der Groteske. Die Einwürfe des Chores waren kurz,dabei aber anspruchsvoll.
    Besonders die vier Sprecher seien hier für ihre hervorragende Leistung gelobt. Von sehr charakteristische Stimmen mit viel Ausdruck gesprochen war. Das ganze Werk kam mir eher wie ein Hörspiel vor.


    Im zweiten Teil folgten die „Songs of farewell“ von C. H. PARRY, ein engl. Komponist, der mir bisher nur dem Namen nach bekannt war. Stilistisch erinnerten mich die sechs Stücke an die Chorwerke von ELGAR. Ich hatte die Stücke etwas moderner vermutet, sie waren in ihrer faszinierenden Klangwelt aber (trotzdem) eine echte Entdeckung. Sicher auch wegen der exzellenten Wiedergabe durch den MDR- Rundfunkchor, der hier voll und ganz seine große Klasse beweisen konnte. Besonders die Klangkultur und Homogenität des Chores ist zu loben. Keine (Einzel)stimme trat hervor, tragfähiges Piano, raumfüllendes Forte. Eine solche gelungene Interpretation erlaubt eine volle Konzertration auf das Werk, für mich eigentlich ein Idealzustand.
    Verdient gab es am Schluss viel Beifall.


    Der Mitschnitt des Konzertes wird am 23. April 2009 (XENAKIS) und am 2. Juni 2009 (PARRY) von MDR Figaro gesendet.


    Der nächste „Nachtgesang“ (Nr.15) findet am 12.06.09 statt.



    Gruß pt_concours



    Hallo,


    die CD ist auch Bestandteil der 30 CDs umfassenden 30th Anniversary Box Set des Labels Chandos.
    Da sie jemand dadurch doppelt besaß, bin ich für ein paar Euro in den Besitz dieser CD gelangt, angeregt sicher auch durch die Empfehlung hier von Chorknabe.
    Schon beim ersten Hören zeigten sich die vielen hier bereits genannten Vorzüge dieser CD.
    Unglaublich homogener Chorklang, der immer –also inallen Lagen- unglaublich schön samtig bleibt. Dazu ein Chorleiter, der sehr umsichtig viele Details hervorzuheben weiss- mal durch ein kleines Ritardando, mal durch dass Hervorholen einer Stimme.
    Dennoch gibt es neben diesen positiven Dingen, auch einige negative Eindrücke: vor allem ist die Intonation immer wieder nur unzureichend, besonders die Soprane singen leider viel zu oft deutlich hörbar zu tief! Auch kann mich die Musik von GRETSCHMANINOV nicht über einen längeren Zeitraum fesseln, trotz vieler schöner Deatils nutzt sich die Musik für mich doch zu schnell ab. (allerdings kann ich nicht sagen, wie stark dieses Urteil beinflusst wurde, durch das mir bereits vorher bekannte (Vor?)-Urteil, dass GRETSCHMANINOV nur ein eher unwichtiger Epigone sei...)
    So stellt sich doch während des Hörens dieser CD für mich immer mehr Ernüchterung ein, trotz einzelner immer wieder großartiger Stellen. Deshalb gibt es von mir für diese CD nur eine Empfehlung mit Einschränkungen.


    In jedem Fall empfehle ich Interessierten, einen Vergleich mit den „Zwölf Chören“ op.27 von S. TANEJEW (die mir stilistisch ähnlich erscheinen) mit dem Niederländischen Kammerchor unter T. Kaljuste. Für mich sind Werk und Interpretation dort doch von einem ganz „anderem Kaliber“.


    Gruß pt_concours

    Hallo,


    an dieser Stelle sollte auch unbedingt die Klaviersonate fis-moll Nr. 24 op.61 von J.L. DUSSEK genannt werden. Ihr Untertitel:
    "Elegie harmonique sur la mort de son Altesse Royale le Prince Louis Ferdinand de Prusse"
    weist den Bezug zu diesem Thread.
    Der Prinz wollte wohl auch im Feldlager nicht auf die Anwesenheit seines Freundes und "Diener" verzichten, so dass dieser wahrscheinlich auch den Tod des Prinzen 1806 aus nächster Nähe erlebt hat. Die wenig später entstandene Klaviersonate ist Zeugniss einer Klage um den geliebten Menschen.
    Schon beim ersten Hören auf der rundum gelungenen Einspeilung von M. Becker (rec. 2003) hat mich dieses Werk stark beeindruckt.



    Gruß pt_concours

    Zitat

    Original von Prometeo
    In welche persönliche Rangfolge bringt Ihr folgende Komponisten nach....


    Hallo,


    ich persönlich zähle O. LASSUS zu den besten zwölf Komponisten.
    Unter seinen ca. 2000 Werken finden sich eine große Zahl von herrlichen Juwelen (aber auche eine ganze Reihe von "nur" Gebrauchsmusik").


    Allen die BYRD, PALESTRINA, JOSQUIN (DESPREZ), VICTORIA oder GESUALDO sehr hoch schätzen, kann ich nur beipflichten.
    Von den übrigen Namen kenne ich einige wenig (mit ebenfalls schönen Werken) andere kaum oder gar nicht....
    Eine direkte Rangfolge mag ich nicht erstellen.


    Gruß pt_concours

    Zitat

    Original von Cassiodor
    Nachdem sie die Violinsonaten schon zweimal eingespielt hat (einmal mit Klavier- und einmal mit Cembalobegleitung) nun endlich das "Alte Testament" der Geigenliteratur mit der Mullova - man darf gespannt sein!


    :



    Hallo Cassidor,


    also zumindest die 3 Partiten BWV 1002/4/6 hat sie bereits 1992 aufgenommen:



    eine ausgezeichnete Aufnahme, wie ich finde!
    :jubel:


    Gruß pt_concours

    Zitat

    Original von ThomasNorderstedt
    Jetzt noch zu Horowitz als Kammermusiker....
    Er hat niemals in seiner langen Karriere ein Streichquartett aufgeführt (nicht aufgenommen)......


    Öööh, ja. Das kann man ihm tatsächlich vorwerfen. Allerdings betrifft dass wohl alle großen Pianisten! Meines Wissens haben weder Richter noch Gieseking, weder Rubinstein noch Arrau, weder Gilels noch Brendel jemals ein Streichqaurtett aufgeführt oder aufgenommen.
    :D :D :D
    Aber vermutlich meinst Du Klavierquartett oder - quintett.


    Lieber Thomas, bitte nicht böse sein, aber diese Vorlage war zu schön....
    :untertauch:

    Zitat

    Original von Rolducien



    Ich kann diese Aufnahme auf dem japanischem Label Otaken sehr empfehlen. Es ist eine Aufzeichnung von einem Live-Konzert in Carnegie Hall. Ausser das Klavierkonzert spielt Backhaus nog die Sonaten 25 und 26 (Les Adieux) und einige Zugaben. Er war in Höchstform!


    Zitat

    Original von Frank Georg Bechyna
    Ich werde versuchen , diese Aufnahme u bekommen , da ich früher schon die Kunst Guido Cantellis wie die von Wilhelm Backhaus gesonders bewundert habe .


    Über wen hast Du diese Aufnahme bekommen ?


    Hallo,


    besonders, da es noch Rückfragen gab, die Aufnahme BEETHOVENs Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op.58 mit G. Cantelli ist auf mehreren CDs erscheinen.
    Z.B. in einer 3-CD-Box "Cantellit Great Beethoven Recordings" bei dem Label Andromeda (gab es vor ca. einem Jahr bei Z001 für 8 Euro)
    Eine Abbildung des Cover findet sich unter:
    -http://www.musicweb-internatio…/Cantelli_andrcd5092.htm-
    Die Box enthält noch BEETHOVENS Konzerte Nr.1 (mit R. Serkin), Nr.3 (mit R. Firkusny) und Nr. 5 (mit R. Casadesus), sowie die Sinfonien Nr. 5 & 7.
    Näheres dazu vielleicht später im Thread zu Guido Cantelli .


    Das Konzert Nr.4 zusammen mit Klaviersonaten von BEETHOVEN findet man auch auf folgender (bei jpc) lieferbarer Doppel-CD:



    * * *



    Wer hat Erfahrungen mit der 4-Cd-Box bei andante?



    Sie enthält auche ine Aufnahme der Klaviersonate Nr.1 von C.M.v. WEBER, diese Aufnahme würde mich sehr interessierein!
    (Wohl nur Satz Nr. 4 , d.h. das Perpetuum mobile, wie ich gerade bemerke, schade!)


    Gruß pt_concours


    Hallo Thomas


    kennt ihr das auch? Man möchte etwas posten, findet aber keine Zeit dafür. Ja dann wünscht man sich eine Sekräterin, der man schnell ein paar Sätze diktieren kann. Oder noch besser: Jemand postet ohne Anweisung die einfachen Antworten. Das erspart wirklich Arbeit!
    Also, lieber Chorknabe, Du darfst mir noch öfter zuvorkommen!
    :yes: :D :baeh01:




    Ich bin ja selber erstaunt, dass diese CD (auf der ich auch selber mitgesungen habe) offensichtlich die einzige Einspielung ist, nicht nicht vom Dresdner Kreuzchor stammt.
    Für Eine mögliche Erklärung hielt ich, dass dieses Stück längerer Zeit nur schwer zugänglich war.
    Obwohl schon in Zeiten der DDR einige Werke von MAUERSBERGER als Noten erschienen sind, wusste ich nicht, seit wann das Stück offiziell erhältlich ist. Ich erinnere mich, das wir im Kreuzchor noch im Jahre 1989 zum 100. Geburtstag von MAUERSBERGER das Dresdner Requiem aus Schulheftern mit handschriftlichen Abschriften oder alten Photokopien gesungen haben. Allerdings sehe ich gerade, das die Motette bereits 1949 im Merseburgverlag Berlin erschien. Die Noten des Dresdner Requiems erschienen erstmals Mitte der 90er Jahre bei Carus zusammen mit folgender CD (unter der Leitung des komissarischen Kreuzkantors M. Jung (rec. 1994):



    Eine weitere Aufnahme machte davor der Nachfolger des Nachfolgers von MAUERSBERGER G. Stier (der M. Jung als Assistenten zum Kreuzchor holte) auf folgender CD:



    Ob der direkte Nachfolger M. Flämig das Werk eingespielt hat weiß ich leider nicht, ebenso wenig wie beim aktuellen Kreuzkantor R. Kreile.


    Aber natürlich hat R. MAUERSBERGER selber dass Werk mit den Kruzianer aufgenommen (re. 1967). Und obwohl es aus einer Zeit mit einer anderen Klangvorstellung stammt, sicher immer noch eine Aufnahme, an der man nicht vorbeikommt. Auf der CD ist noch eine ca. vierminütige Ansprache von MAUERSBRGER zu diesem Stück zu hören, bei dem die Tonmeister vermutlich einfach das Band mitlaufen ließen. Hier erklärt der Komponist auch, dass das Stück eigentlich nur am 13. Februar vor dem Dresdner Requiem in der vollbesetzen Kreuzkirche in der richtigen Stimmung erklingt. Er wünschte vielleicht gar keine weitere Aufführungen dieses sehr persönlichen Werkes (?) Auchspäter zu "meiner Zeit" wurde das Werk zwar jedes Jahr gesungen, aber nicht als allgemeines Konzertstück ge-/"miss"braucht.


    Es ist sicher kein Zufall, dass die möglicherweise einzige weitere Aufnahme von einem Chorleiter stammt, der ebenfalls selber Kruzianer war: H.-C. Rademann.


    Nein! Es gibt noch eine weitere Aufnahme mit einem Knabenchor (irgendwie dachte ich, der ist ebenfalls ein ehemaliger Kruzianer, bin mir jetzt aber nicht mehr sicher?):



    Windsbacher Knabenchor/ K.-F. Behringer


    Vielleicht höre ich demnächst nochmal in die einzelnen Aufnahmen hinein (von denen mir zumindet im Moment vier vorliegen)


    Wer kann etwas zur Rezeption diese Werkes außerhalb von Dresden sagen, wann, wie oft und zu welchen Anlässen wurde es von welchen Chören aufgeführt?


    Gruß pt_concours

    Zitat

    Original von Michael Schlechtriem
    Zu Rachmaninoffs sehr von Selbstzweifeln geprägtem Charakter paßt es gut, daß er der Legende nach behauptet hat, daß Horowitz wie auch Gieseking sehr viel bessere Interpreten seines 3.Klavierkonzertes seien als er selber.
    Ich kann das beim besten Willen nicht nachvollziehen, denn Rachmaninoffs eigene Einspielung bleibt für mich nach wie vor der Maßstab, an dem sich wirklich alle messen müßen, und der strenggenommen niemals überboten wurde.


    Hallo Micheal,


    ich mag mich jetzt nicht auf die Suche nach dem genauen Zitat begeben, aber ich glaube, dass Du das überlieferte Zitat (ich meine keine Legende!) vielleicht falsch interpretierst. Nach meiner Erinnerung sagt RACHMANINOFF eher, dass Horowitz und Gieseking j e t z t dass Konzert besser spielen können, als er selber. Also in einer Zeit, wo RACHMANINOFF immer mehr komponierte (und immer weniger konzertierte?), sah er, dass andere (die nur konzertiereten) inzwischen besser spielten, als er selber. Das heißt ja nicht, dass sie es besser spielen, als es der komponist jemals getan hat. Zumal er vielleicht auch froh war, dass sein Werk mittlerweile bei den Pianisten "angekommen" war, d.h. nicht mehr auf seine Interpretation angewiesen war.
    Deiner Bewunderung für RACHMANINOFFs Klavierspiel kann ich (allgemein) voll und ganz zustimmen. Allerdings wurde die Tatsache, dass er seine eigene Werke sehr unsentimental spielte auch von eingien so gedeutet, das er dem oft geäußerten Vorwurf der Sentmentalität ganz aus dem Wege gehen wollte.

    Deine Gedanken zur Sonate aus Sicht eines Cellisten habe ich mit großem Interesse gelesen!


    Die Cellosonate habe ich erst kürzlich in folgender Aufnahme gehört:



    Im Gegensatz zu der ebenfalls enthaltenen Cellosonate von CHOPIN (die mir ich zu "russisch" kraftvoll musiziert wird), hat mir die Interpretation des Werkes von RACHMANINOFF gut gefallen- ohne dass sich allerdings durch Werk oder Interpretation ein außergewöhnlich tiefes Empfinden eingestellt hätte.
    Ich höre die Sonate gelegentlich gerne, "benötige" sie aber nicht (dringend).


    Mir ist noch einer weitere Aufnahme mit Y. Ma und E .Ax in (vager) Erinnerung:



    Leider kann ich hier aus der Erinnerung auch nichts Substanzielles berichten.


    Gruß pt_concours


    Hallo Frank,


    mal (provokativ) gefragt: Warum interessiert Dich diese CD???
    Obwohl ich oft versuche die Sonatenfolgen eines Komponisten komplett zu besitzen, reizt mich diese CD wenig.
    Ich besitze die 3 Sonate bereits mit Horowitz und Moiseiwitsch, sowie die Sonatine Nr.1 mit Ciccolini, und obwohl ich den Pianisten der Naxos-Aufnahme nicht kenne, zweifele ich doch sehr, ob er wirklich an diese Künstler heranreichen kann. Und von den Sonaten Nr. 1 & 2 erwarte ich ehrlichgesagt auch eher wenig Sunstanzielles (zumal wenn stimmt, was man oft darüber liest) und die beiden Sonatinen kann man docheigentlich auch selber spielen.
    Ganz ehrlich, wenn nicht ganz besonderes Interess an wirklich allen drei Sonaten besteht empfehle ich da eher, sich mit einer der beiden oben genannten Aufnahmen der 3. Sonate zu begnügen :



    Die weiteren Srücke auf beiden CDs sind auch empfehlenswert! Wenn überhaupt, dann würde mich von KABALEVSKY eher noch Werke wie die Preludes op. 38 reizen...


    Gruß pt_concours