Beiträge von pt_concours

    Zitat

    Original von miguel54
    Und eine CD mit Mendelssohn-Liedern mit Staier/Prégardien oder LeBlanc/Nézet-Seguin, am besten beide!


    Hallo miguel54,


    es ist sicher kein Ersatz für Prégardien/Staier, aber die CD mit Mammel / Schoonderwoerd könnte auch sehr interessant sein.



    Der Tenor Hans-Jörg Mammel hat mich schön in vielen Konzerten durch seine schöne musikalische Gestaltung überzeugt (auch wenn Prégardien wohl die schönere Stimme und die bessere Technik besitzt). Und Schoonderwoerd -denn ich beiher noch nciht kenne- wurde hier im Forum ja schon oft gelobt.
    Kenn jemand diese CD bereits? (Wurde sie schon erwähnt?)


    Gruß pt_concours

    Hallo,


    seit ich einmal die As-Dur Messe von SCHUBERT selber im Chor gesungen habe, bin ich auf der Suche nach einer gelungenen Einspielung dieses schönen Werkes.
    Bisher kenne ich die Aufnahmen mit W. Sawallisch und N. Harnoncourt, die ich beide für gelungen, aber nicht durchewg überzeugend in Erinnerung habe:



    (Ich besitze noch ältere Einzelausgaben).


    Für ein genaueren Bericht müsste ich nochmal vergleichshören. Harnoncourt habe ich vom Dirigat, sowie der Chor- und Orchesterleistung sehr gut in Erinnerung. Alledrings ist mir das Solistenquartett (wie leider sehr oft bei Harnoncourt) viel zu "opernhaft".


    Wer kennt die Aufnahmen mit Gardiner?




    Zitat

    Original von klingsor


    ja, leider, ich kann mit herreweghe auch lkaum etwas anfangen, lasse mich auch über die lobreden immer mal wieder 'reinlegen' ... ich habe fast keine gute aufnhame von ihm. auch den hochgelobten bruckner (messe nr. 3) finde ich stinklangweilig und ein klangbrei ist es noch dazu. das wars jetzt erstmal mit ihm ... :no: :motz:


    Hallo klingsor & Ulli,


    mich würde jetzt interessieren, welche CDs ihr hier genau meint. Ich selber bin eine großer Bewunderer von Herreweghe! Ich besitze ca. 30 CDs- und vielles davon halte ich für unerreichte Referenzeinspielungen. Allerdings beobachte auch ich in den letzten Jahren bei ihm eine Tendenz in der Interpretation, die mir immer weniger gefällt (weswegen ich auch seine CDs der letzten jahre nicht gekauft habe...). Außerdem muss man wohl seine sehr weichen Klangvorstellungen mögen. Aber in den Aufnahmen ab Ende der 80er Jahren bis zu Beginn der Jahrtausendwende hat er sehr viele mich durchweg überzeugende CDs vorgelegt. Vielleicht mögt ihr Eure Sicht im Thread zu Herreweghe genauer erläutern?


    Herreweghe


    Gruß pt_concours

    Hallo,


    wer die Version für (nur) zwei Klaviere kennenlernen wil, hat auf dieser Doppel-CD Gelegenheit, zusammen mit allen Klavierwerken SCHUMANNs für vier Hände:



    E. Margolina & A.v. Arnim (rec. 2001/2002)


    Im Beiheft wird erwähnt, dass das Andante und Variation op.46 einst eines der beliebtesten Stücke für zwei Klaviere war. Obwohl es mich beim ersten Hören sehr begeistert hatte, hat dieser Enthusiasmus mit dem weiteren Hören doch etwas nachgelassen. Das diese Werk ursprünglich für einer andere Kammermusibesetzung gedacht war, lese ich hier mit Erstaunen und Interesse.
    Zur gesamten Doppel-CD, die neben einigen Nebenprodukten, doch auch eingie Werke enthält, die wirklich mehr Bekanntheit verdient hätten (z.B: Bilder aus dem Osten op.66) vielleicht einmal mehr im Klavierforum mehr...


    Gruß pt_concours


    edit: Ich finde die Interpretation auf obengenannter Doppel-CD insgesamt gelungen, bin mir aber nicht sicher, ob-gerade bei dem hier besprochenen Werk- durch die Interpretation anderer Pianisten noch mehr "herauszuholen ist".

    Hallo,


    habe jetzt die Zeit gefunden, mal wieder etwas die DEBUSSY-Études gehört. Wie angekündigt diese beiden CDs:


    [jpc]7619911073138.jpg[/jpc]



    J.Boguet spielt die Études (ich hörte nur Heft1) seltsam zurückhaltend, geradezu unvirtuos und eher unpersönlich. Man könnte auch sagen: ohne jegliches romantisches Kalkül, sehr klar und von innen heraus,. "Nur" den Notentext.
    Das ist teilweise sogar ganz interessant, aber auf Dauer fehlt mir doch etwas die persönliche Note.


    S. Richter (Études Nr. 1, 2, 3, 4, 8, 10, 12) steht dazu im (erwarteten) Kontrast. (Obwohl auch er sich ja immer zu absoluter Notentexttreue bekannt hat). Doch gibt er diesen Stücken viel Charakter. Und spielt sehr virtuos! Und sensibel. Geradezu überwältigend ist Nr.12 im aberwitzigen (vorgeschriebenen) Tempo- so habe ich das noch nie gehört. Dabei gehen zwar (live) ein paar Töne daneben, aber was für ein Erlebniss!!


    Leider kann ich zu den zwei "geforderten" Etüden nichts sagen, habe einfach mehrere Stücke gehört (und genossen...). Aber hier noch eine Frage in die Runde: Sind die Etüden als Zyklus geschrieben (d.h. zu hören)- und wie haltet ihr es damit? Ich höre gerne eine Reihe, vorzugsweise ein Heft, mindestens aber drei oder vier. Sie sind so abwechslungsreich geschrieben...


    Vielleicht später mehr zu den beiden Etüden(?).


    Gruß pt_concours

    Hallo,


    kann hier eigentlich jemand der viele CDs mit S.L.WEISS (und Musik der Barocklaute) besitzt oder kennt diese mit meiner oben empfohlenen CD von K. Junghänel vergleichen? Er dürfte einer der ersten gewesen sein, der dieser Repertiore aufgenommen hat (1984), und galt meiner Meinung lang als Referenz. Mir gefällt diese Aufnahme auch heute noch sehr gut!


    Gruß pt_concours



    Zitat

    Original von miguel54
    Die Aufnahme aller Stücke des Londoner Manuskripts durch den Kanadier Michael Cardin ....
    ... und Zeit hat er sich gelassen: während von Barto bei Naxos 1-2 CDs im Jahr erscheinen, ist Cardin seit 1994 zu Gange!


    Das versteh ich nicht!
    Barto beginnt 1996 mit Vol.1 und ist 2009 bei Vol. 9
    Cardin beginnt 1994 mit Vol.1 und ist 2009(?) bei Vol.12
    ?(


    Hallo bachiana,


    Danke für Deine Informationen! Kennst Du die CDs? (Du kannst einige in Dresden in den Bibliotheken ausleihen).
    Ja, in der Dresdner Lukaskirche dürften wohl wirkliich ca. 90% der Dresdner Aufnahmen entstehen- und wahrscheinlich nicht nur der Dresdner...
    Schön, dass Du auch Philharmonie-Fan bist, vielleicht sieht man sich mal im Konzert...


    :hello:


    Gruß pt_concours


    @Michael: ich fand Deinen Beitrag nicht so schlecht, dass man ihn komplett löschen musste...Das Du mit Deiner Vermutung falsch lagst war auch nicht tragisch. Zumal ich gar nicht weiß- ob man nicht in einem Saal der für die Zuhörer weniger schön klingt, nicht durch eine geschickte Mikrofonierung noch einiges "herausholen" kann... (optimal, bleibt natürlich ein Saal der immer gut klingt...)

    Zitat:
    Neuer Konzertsaal in Dresden



    Hallo,


    vielen Dank für den Hinweis! Das war mir bisher wirklich entgangen.
    :untertauch:
    Jetzt bin ich auch unsicher, ob die CDs wirklich als Live-Miitschnitt im Kulturpalast entstanden sind. Wer es besser weiss, korrigiere mich bitte.
    Ich hoffe, Du wirst über die Box berichten. (und ich müsste die CDs nochmal aus der Bibo ausleihen)


    Gruß pt_concours

    Hallo,


    kennt hier jemand die Aufnahmen der fünf Klavierkonzerte BEETHOVENs die Kubelik zusammen mit R.Serkin aufgenommen hat?



    Die meisten Meinungen, die ich zu bisher zu dieser 3-CD-Box gehört habe, wirkten auf mich doch etwas unschlüssig....


    Gruß pt_concours


    Hallo Gurnemanz,


    wenn die Klavierquartette in dieser Einspielung dabei sind (?), ...



    Suk, Kodousek, Chuchro, Hala (rec. 1982)


    ...dann gibt es von mir eine klare Empfehlung. Durchweg sehr überzeugend, eigentlich für mich referenzwürdig!
    Na ja , tschechische Musiker halt...


    Gruß pt_concours

    Hallo Bernd,


    dann werde ich mich mal schnell "dazwischenschleichen". Obwohl die Musik der Barocklaute (bisher?) eher im Randbereich meines musiklischen Interesses liegt, besitze ich zwei gelungene CDs mit der Lautenmusik von S.L.WEISS:



    Wobei ich persönlich die CD mit K. Junghänel (rec. 1984) musikalisch (und auch technisch) noch höher einstufen würde als R.Barto (rec. 1996).
    Eigentlich wäre dieser Thread ein willkommener Anlass die CDs mal wieder zu hören...


    Gruß pt_concours

    Zitat

    Original von Wiener Klang
    oder wie ich lernte ein Orchester zu lieben.


    Das Wissen, dass ich einem einzigartigen Konzerterlebnis mit einem Weltklasseorchester beiwohnen durfte, und dass es nicht immer ein Fehler sein muss, einen Chefdirigenten zu haben und diesen zu kennen, trat spontan ein.


    Hallo "Wiener Klang"


    auch von mir ein herzliches Dankeschön für Deinen Beitrag! Ich habe in den letzen Jahren ein gutes Dutzend an Konzerten mit diesem Orchester gehört- viele davon natürlich unter de Burgos (und leider auch einige schöne versäumt)- und ich teile Deine Meinung zu Orchester und Dirigent. Hier in Dresden steht die Philharmonie ja immer etwas im Schatten der Staatskapelle, die hier (völlig zurecht), die unumstrittene" Nr.1" ist. Schwer zu sagen, ob das eher Fluch oder Segen ist, denn sicher ist die "Konkurenz" auch Ansporn für hervorragende Leistung ebenso wie für interessante Programme. Und auch, wenn die Streicher der Staatskapelle immer doch deutlich überlegen waren, so sind (und waren), gerade die Bläser doch immer (fast) auf Augenhöhe (und genauso, wie Du es beschreiben hast, habe ich es auch schon oft im Konzert gehört). Meiner Meinung hat auch die Philharmonie, seit R. de Burgos 2004 Chefdirigent wurde, nocheinmal deutlich ihre Leistung steigern können, und so verdanke ich diesem Orchester seitdem auchviele außergewöhnliche Konzerterlebnisse. Übrigends hatte ich öfters den Eindruck, das die Leistung dieses Orchester stärker vom Dirigenten abhängig ist, als bei anderen Klangkörpern. Steht ein mittlermäßiger Dirigent am Pult spielen sie solide, steht aber ein großartiger Dirigent am Pult, dann spielen sie auch "weltklasse" (im Vergelich dazu kann die Staka z.B. auch ein Konzert notfalls "selber dirigieren").
    Einige Konzerte der letzen Jahre wurden übrigends als Mitschnitt auf CD herausgebracht (z.B. STRAUSS Alpensinfonie). Diese CDs scheint es aber nicht offiziel im Handel zu geben (amazon oder jpc), haben mir aber-soweit ich sie kenne- auch nicht immer gefallen, besonders auch wegen der eher schlechten Akustik im eigenen Haus ("Dresdner Kulturpalast").


    PS. Allerdings bedeutet für mich Dein schöner Beitrag auch einen kleinen "Wermuthstropfen". Ich habe ja im Thread zu Konzerterlebnissen bereits einige Beiträge zu Konzerten der Philharmonie geschrieben, die ich demnächst- wofür ich hier ja bereits geworben hatte- in einem eigenen "Philharmonie-Thread" zusammenfassen wollte. Dabei hätte ich ja immer auch mal auf einen Beitrag eines Auswärtigen gehofft, die dann das Bild diese Orchesters noch besser abrunden. da ist wohl die erste Chance vertan...
    ;(


    Gruß pt_concours

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    Original von tukan
    auch ich habe mir darüber schon Gedanken gemacht.


    Hallo tukan,


    danke!! Ich dachte schon, ich bin wirklich der einzige, den das interessiert.


    Zitat

    Original von tukan
    Mir würde eine Aufteilung nach Aufführungsregionen sinnig erscheinen, da sich dann vielleicht mehr Teilnehmer zu einem Konzert äußern würden, weil jeder gezielt nachschauen könnte, was über Veranstaltungen in seiner Region gepostet würde. Oft ist es ja auch so, dass Konzerte in benachbarten Städten wiederholt werden, so dass man mehr Besucher hätte, die eventuell dazu posten würden.


    Mmmh, mittlerweile habe ich ja begonnen für einige Orchester/ Ensembles schon einen eignenen Thread anzulegen, weil ich inzwischen glaube, dass es so am interessantesten ist. Besonders bei Orchestern, Ensembles etc. , von denen ich glaube, dass ich sie in nächster Zeit öfter hören werde und (oder) möchte.
    Darüber hinaus denke ich, dass für gewisse Spezialgebiete ein eigener Thread reicht.Ich meine damit z.B.:
    - Klavierrectals
    - Liedabende (auch tagsüber)
    - Chorkonzerte
    - evtl. auch Kammermusik


    Natürlich hat auch Dein Vorschlag seine Vorteile, diese empfinde ich aber nur sehr kurzfristig (wenn mehrere Konzerte in der Region).
    Vielleicht kommen ja hier doch noch ein par Meinungen- oder es bildet sich in eine Konvention der Praxis. So oder so, ich hoffe zum Konzert heute Abend bald einen Bericht von DIr hier lesen zu können.


    Gruß pt_concours

    Zitat

    Original von pt_concours
    August der Starke war nach Aussage der Ausstellung derjenige, der es mit dieser Mode auf die Spitze trieb.


    Kürzlich ist als Nr.96 in der Reihe Dresdner Hefte folgender Band erschienen;
    Im Banne Ostasiens - Chinoiserie in Dresden
    aus dem Inhalt:
    - Menzhausen, Joachim: Merkantilismus - Kunst - Aufklärung . Chinoserie in Dresden; S. 4-19
    - Ströber, Eva: Die Sammlung ostasiatischen Porzellans August des Starken und ihre politische Funktion; S. 20-29
    - Welich, Dirk: Pillnitz - ein chinoises Gesamtkunstwerk; S. 30-39
    - Bischoff, Cordula: Vorlage und Inspiration. Ostasiatica und Cinoiserien in der Graphiksammlung August des Starken; S. 40-48
    - Holler, Wolfgang: Ukiyo-e, Japanismus und das Dresdner Kupferstich-Kabinett; S. 49-58
    - Schmidt, Werner: Woldemar von Seidlitz und seine Idee eines Museums der asiatischen Kunst; S. 59-66
    - Bräutigam, Herbert: Wettiner Lande im Kontakt mit Ostasien - Facetten eines Kennenlernens; S. 67-79
    - Riedel, Marion u. Matthias: Kamelien, Rhododendron, Bonsai. Die wundersamen Pflanzen Asiens in Sachsen; S. 80-87
    - Chronik der Ausstellungen der Dresdner Kunstsammlungen im Fernen Osten und von chinesischer und japanischer Kunst in Dresden 1951-2007; S. 88-94
    - Haßkamp, Kathrin: "China in Dresden in China". Zum Ausstellungsprogramm der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden 2008; S. 95-101


    Kaufen werde ich mir dass wohl nicht, aber vielleicht mal bei Gelegenheit aus der Bibliothek ausleihen- um den einen oder anderen Artikel zu lesen.


    Gruß pt_concours

    Zitat

    Original von klingsor


    ja, so sehe ich das auch leider ... letztlich hat mich noch keines seiner - mir bekannten - vokalwerke überzeugt. (allerdings kann ich generell fast nichts mit dem dresdner barock-chorwerken anfangen).


    Hallo klingsor,


    interssant, dass es Dir ähnlich geht. Allerdings hatte ich öfters geschrieben (und auch so gemeint), d.h. weder meistens noch immer! Also z.B., die bekannteste Messe von ZELENKA Missa Dei Filii Zwv 20 höre ich sehr gerne, und halte sie für ein vollfertiges Meisterwerk. Besonders schön mit dem bereits mehrfach zu Recht empfohlenen F: Bernius, oder auch H.-C. Rademann.




    Eine weitere Empfehlung für ein sehr hochwertiges Chorwerk, wäre auch das "Te Deum" ZWV 146, zu hören in dieser Einspielung:



    Meine liebsten Chorwerke von ZELENKA aber hatte ich bereits hier empfohlen:


    Lamentazioni (Klagelieder) zur Renaissance- und Barockzeit




    Zitat

    Original von klingsor
    Ich halte ihn indes für einen sehr guten und erfindungsreichen Orchesterkomponisten.


    Da sind wir absolut einer Meinung!


    Zitat

    Original von klingsor
    eine ausnahme jedoch. und da bin ich schon ewig auf der suche. vor ca. 25 jahren hörte ich einmal eine großartig besetzte, sehr festliche und sehr ausschweifende messe mit pauken und trompeten. mit damals recht komplizierten beinamen. ich dachte es wäre die trinitatismesse oder die beschneidungsmesse. aber nach hineinhören können die es doch nicht gewesen sein. es sei denn, mir hätte die circumcisionis damals besser gefallen ... (mir sind die einspielungen auch alle zu lasch, gerade die dresdner ...)wer kann mir raten?


    Hier stellt sich schon für mich die Frage, welche Interpretationen meinst Du? Und welche Werke von ZELKENKA kennst Du? Was das gesuchte Stück betrifft, kann ich Dir leider auch nicht weiter helfen, aber ich habe mal im Netz eine Seite eines ZELENKA-Enthusiasten gefunden- vielleicht hilft die Dir?
    -http://www.mynetcologne.de/~nc-waltergu/Zelenka/Zelenka.htm-


    Gruß pt_concours



    PS. hier gibt es ja ganz große Fans von ZELENKA, die sogar, wenn sie nach Tschechien reisen, sich ein Trikot des gleichnamigen Fußballspielers Ludek Z. (aktuell bei Dukla Prag) kaufen!
    :D :D


    Hallo Wulf,


    Interesse ist auf jeden Fall da, aber im Moment leider keine Zeit!
    Vielleicht am WE...
    Auf jeden Fall würde ich dann die Versionen mit S. Richter hören, die ich mittlerweile besitze, etvl. noch (aus aktuellem Anlass) J. Boguet, ...und dann wahrscheinlich noch M. Jones oder P.-L. Aimard.


    Gruß pt_concours

    Zitat

    Original von a.b.
    Kennt das wer? Jean Boguet spielt Debussy (Tudor)? Ist das empfehlenswert?



    Hallo a.b.,


    auch von mir noch eine kurze Antwort. Ich habe die CD-Box ca. Mitte der 90er Jahre gekauft, die damals -so glaube ich zumindest- gerade wiederveröffentlicht wurde...
    Es war meine erste GA der Klavierwerke von DEBUSSY. Ich finde die Aufnahme pianistisch und musikalisch tadellos, dabei ist meiner Meinung eine große Stärke dieser Aufnahme, dass der Piansit den Notentext mit sämtlichen Anmerkungen sehr genau beachtet. Ich selber habe im meinem Klavierunterricht (mehr schelcht als recht) einige der Stücke aus "Childrens Corner" gespielt- und kann hier sagen: Boguet spielt wirklich jedes cresc. und decrecs. etc. genau so, wie es vorgeschreiben ist ( man mag sich wundern, dass ich hier etwas betone, was selbstverständlich sein sollte, aber ich glaube, es gibt gar nicht so viele Pianisten, die hier wirklich so genau nehmen).
    Die Schwäche der Interpreataionen von Boguet offenbaren sich aber in einem dirketen Vergleich mit Pianisten wie Gieseking, Richter, Moravec, Aimard o.ä.: Es fehlt etwas an verfeinertem, raffiniertem Klangsinn- und manchmal vielelicht auch etwas an der persönlichen Note. Deshalb höre ich mittlerweile -dank eines großen Bestandes an Einspielung mit DEBUSSYs Werken- diese CDs nur noch selten, die Konkurenz ist einfach zu groß...
    Falls Du eine genauere Stellungnahme zu 1 oder 2 Werken wünschst, auch im Vergleich zu gängigen Einspielung (habe z.B. Gieseking, Richter, Arrau, Moravec, Zimerman, Gulda, Jones, Michelangeli, Casadesus, Francois, u.a.) würde ich mittlerfristig auch mal vetwas ergleichen.
    Meine beiden Lieblingseinspielungen auf dieser Box sind übrigends "Suite bergamasques" und "Childrens Corner".
    Mein Fazit: Zum Kennelernen möglich, aber es gibt bessere GAs (z.B: Gieseking, Jones, Francois, etc.), als Dritt- und Viertaufnahme mit Schwerpunkt Werktreue aber durchaus interessant.


    Boguet soll übrigends auch eine GA der Klavierwerke von ROUSSEL eingespielt haben (laut dem Booklet dieser CD-Box), die würde mich auch interessieren, kennt die jemand? (OT)


    * * *


    Ich hatte mal begonnen sätmliche GA der Klavierwerke , die jemals aufgenommen wurden, herauszusuchen, hätte hier jemand Interesse sich daran mit zubeteiligen? Am liebstenb in einem eigenen Thread, der nur den Gesamtaufnahmen gewidmet ist, und dabei auch noch klären könnte, welche Stücke dazu unbedingt gehören (dieser Thread ist doch mittlerweile recht unübersichtlich...)


    Gruß pt_concours


    bisher habe ich folgende gefunden:


    W. Gieseking (EMI)
    J. Boguet (Tudor)
    S. Francois (EMI) -unvollendet
    J.-F. Thiollier (Naxos),
    M. Jones (Nimbus),
    N. Ogawa (BIS),
    N. Lee (?),
    M. Tirimo (Regis),
    P. Crossley (S Ess)
    A. Ciccolini (EMI)
    M. Haas (erato)
    G. Fergus-Thompson (Brilliant)
    W. Haas (Philips)


    Das sind aber bestimmt noch nicht alle!

    Hallo,


    eine Woche nach dem Abschlusskonzert möchte ich auch noch ein paar Eindrücke von dem Projekt niederschreiben.


    Leider konnte ich mir aus zeitlichen, d.h. beruflichen Gründen nicht die interessanten Vorträge anhören- ließ mir aber immer zumindest von chorknabe immer aus erster Hand darüber berichten....


    So werde ich hier vor allem etwas zu einigen Stücken des Konzertes sagen:
    Die Auswahl der drei Komponisten war sehr glücklich, da sie alle drei mit sehr unterschiedlichen Ansätze bekannt machten.
    Zuerst einmal finde ich es interessant, dass alle drei Werke eine große Mehrstimmigkeit verlangten: FÜTING (SSATBB/ SSATB), KEUK (SSS/AAA/TTT/BBB) und HEIEGENHAUSER noch eher moderat (SSATTB- teilweise noch weiter unterteilt bis zur Achtstimmigkeit).


    Das Werk von Reiko FÜTING (*1970) begann mit der ersten Strophe des Abendständchens („Hör, es klagt die Flöte wieder“), welches aber vom Komponisten von original 6 auf 12 Stimmen verteilt wurde. Die erste Strophe des Brahmsliedes ging dann nahtlos in die eigene Komposition über, welches mit sehr sparsamen und zurückhaltenden Mitteln, die Struktur des Liedes aufgriff und dieses immer weiter durch Verfremdungen auflöste. Besondere Bedeutung erlangte hier auch die Sprache, bei der die Worte bis hin zu einzelnen Konsonanten (s, sch, f, etc.) in verschiedene kleinere komplexe Strukturen aufgelöst wurden. Dabei war die ganze Zeit der Ton D als Orgelpunkt von wechselnden Stimmen gesummt. Das Stück schloss mit der 2. Srtophe des originalen Abendstänchens (wieder auf 12 Stimmen verteilt).
    Eine Besonderheit dieses Werkes war, dass Noten entsprechend der Dynamik rhythmisiert notiert wurden, d.h. eine gehaltene Dreiviertel-Note wurde in zwei (übergebundene) dreiviertelachtel-Noten unterteilt, um eine gleichmäßiges crec. – decres. zu notieren.
    Das Stück ist zwar tonlich nicht besonders schwer (und auch rhythmisch nur selten komplizerter), offenbarte aber große Anforderung in Hinsicht auf Intonation Homogenität und Präzision.


    Das Stück von Alexander KEUK (*1971) war mehr mit spielerischen Lautmalereien erfüllt und enthielt (meiner Meinung) auch einige ironische Elemente. Mit teilweise recht einfachen Mitteln (verfremdete Atemgeräusche) wurden sehr schöne Stimmungen erzeugt, so stand hier der für mich das Atmosphärische im Vordergrund.


    Das Werk von Florian HEIGENHAUSER (*1963) war für micht das anspruchsvollste, aber vielleicht auch das interessanteste Stück dieser „Trilogie“, Rhythmisch -zumindest beim ersten Kontakt- sehr ungewohnt (3+4+2+3+3/ 8- Takt im Mittelteil 5+5+5/ 8-Takt), war es auch tonlich durch starke Clusterbildungen im Zusammenklang anspruchsvoll. Geschickt wurde hier vom Ausgangspunkt des BRAHMSschen „Leblos gleite Blatt um Blatt“ Texte aus dem „Deutschen Requiem“ (z.B. „...alles Fleisch ist wie Gras...“) sowie auch aus den „Vier ernsten Gesängen“ verwoben. Gerade bei diesem Stück war für mich die Anwesenheit des Komponisten sehr interessant. Da dieser erst gegen Ende der Probenphase hinzukam, wurden dann noch relativ kurzfristig Korrekturen in der Interpretation (z.B. Tempo) vorgenommen, die den Charakter des Werkes doch stark veränderten. Dabei hat der Komponist mit dem ersten Hören seines Werkes auch spontan einige seiner Anweisung (besonders der Dynamik) gerändert. Gerade hier war es für mich sehr spannend, da man hier den interessanten Vergleich hatte, wie man das Werk „nur“ aus den Noten interpretiert, und wie weit dies mit den Vorstellungen des Komponisten übereinstimmt.
    Interessant, dass die Schwierigkeit der einzelnen Werke von den verscheidenen Stimmgruppen zum Teil erheblich unterschiedlich emfunden wurde.
    Ebenso faszinierend war für mich auch, im persönlichen Kontakt mit den „Werkschöpfern“ zu erleben, wie ich doch deutliche Ähnlichkeiten zwischen dem Charakter der Werke und der Komponisten warnahm.


    Erwähnen möchte ich hier auch unbedingt die Werkstattkurskomposition von Karsten. GUDNERMANN (*1966), die ich im Konzert zum ersten Mal hörte (und sah).
    Ausgangspunkt waren (die uns hier ja auch sehr vertrauten) kleinen Graphiken, wie z.B. Simleys, die uns im Leben immer häufiger begegnen. Zum anderen versuchte der Komponist mit diesem Werk auch für die -in Besetzung und Können- vorher eher unbekannten Workshop-Teilnehmer ein anpassungfähiges Stück zu schreiben.
    Den korrekten Titel des Werke kannman hier auch leicht wiedergeben:
    E M :) T I K
    Die Notation erfolgte in Form eines Films, welcher in zeitlicher Anfolge die Graphiken erscheinen liess, die zum Teil mit einem kurzen Wort erklärt wurden. Dabei verlangt das Stück fünf Gruppen, wobei die fünfte Gruppe das Publikum bildet (welches deshalb erst im Konzert hinzutrat). Art, Dauer, Lage (oben/ unten) sowie Intensität des Zeichens waren die nötigen Angaben zur Ausführung. Es begannen immer die vier Gruppen der Workshop-Teilnehmer, welche in vier Gruppen im Raum verteilt waren, sie stellten die „Themen“ in der Art eines „Vorsängers“ vor, später wurde dann das Publikum miteinbezogen. Schade nur, dass sich der Komponist -meiner Meinung- zuviel auf den „Spass“ seiner Idee verlassen hatte, und das ganze mehr ein Spiel wurde (d.h., das Publikum, welches größtenteils freudig mitwirkte, war mehr damit beschäftig alle Anweisungen richtig auszuführen, als sich auf Stimmung und Klänge einzulassen.), als die große Kraft dieser schönen Idee zu besonderen Klängen zu nutzen.
    Interessant, das man dieser Werk wohl mit jedem Publikum überall auf der Welt aufführen kann (so ein Bildschirm/ Beamer zur Verfügung steht) und auch für Kinder erscheint mir dieses Werk hervorragend geeignet. Dabei dürfte auch der Part der „Workshop-Teilnahmer“ leicht von vielen zu erlenen sein.


    pt_concours


    Schön, dass es auf diesem Wege zum ersten „Tamino-Stammtisch“ in Dresden kam, wobei natürlich das Thema „Chormusik“ eine Hauptrolle spielte.

    Zitat

    Original von Matthias Oberg
    Hat Pollini die Boulez-Sonate auch irgendwann einmal eingespielt? Eine Aufnahme würde mich brennend interessieren.


    :hello: Matthias



    Hallo Matthias,


    ähm... also Du meinst die 2. Klaviersonate von BOULEZ mit Pollini?
    Also das ist doch wirklich ein "Klassiker"! Deshalb auch bei den Originals



    Interessanter wäre für mich ein Verglleich mit Helffer, Henck oder Birit.... u.a.


    Gruß pt_concours



    edit: da war jemand schneller... :rolleyes:

    Obwohl es nicht erst gestern im war möchte ich hier noch über ein Konzert des Collegium (vocale) 1704/ Václav Luks berichten.


    Zum ersten Mal habe ich dieses Ensembles aus Prag mit ZELENKAs „Missa votiva“ bei den Musikfestpielen in Dresden im Jahre 2006 gehört-und war damals sehr angetan von der handwerklichen und musikalischen Leistung des Ensembles. Deshalb hatte ich mich auch sehr auf das Konzert mit dem BACHschen Weihnachtsoratorium (Kantaten 1,3,5 & 6) gefreut. Auch, weil dieses Konzert am 28. Dezember 2008 die Kantaten in zeitlich annähernd richtiger Umgebung präsentierte (und mich eine Aufführung in der Adventszeit immer etwas iritiert).


    Der Dirigent junge Vaclav Luks nahm alle Tempi sehr rasch. Sicher hatte ich mir auch diese Aufführung des Weihnachtsoratoriums herausgesucht, weil ich mir einen frischen Interpretationsansatz wünschte. Hier entäuschte mich Luks nicht, doch überschritt er für meinen Geschmack an einigen Stellen die Schwelle vom barocken Affekt zur romantischen Kunstausdeutung. So z.B. wenn er den Choral „Ach mein herzliebes Jesulein“ vom zartesten pp bis ins f steigert (wobei der Höhepunkt auf dem Wort „Schrein“ von „Herzens Schrein“ erreicht wurde). Besonders aber bei dem Choral „Ich steh an deiner Krippen hier“ den Luks im piano a cappella singen ließ. Das war natürlich eine großartige Wirkung, wobei durch das Fehlen der Intrumente dieser Satz durch völlig aus dem Werk herausbrach, was ich dann doch als störend empfunden habe, zumal auch die dynamische Gestaltung eher romantische gehalten war.
    Neben solchen kleineren Unstimmigkeiten musizierten aber sowohl der Dirigent, wie auch das Orchester- mit allen solistischen Intrumentalisten - in einer rundum gelungene Interpretation.
    Der Chor, das Collegium Vocale 1704, sang in sehr kleiner Besetzung (5 /4 /3 /3 ). In punkto Homogenität, Intonation und Sicherheit sang der (Profi)-Chor mit großer Perfektion, allerdings war die Gestaltung der Chöre doch sehr unflexibel und etwas eintönig. Gerade in diesen größeren Chören wurden in den langen Passagen (z.B. Koleraturen) alle Töne absolut gleichmäßig gesungen, dabei eher kraftvoll und angespannt. Bei der schönen Musik von BACH und der großen handwerklichen Meisterschaft des Chores war das noch erträglich, wirkte aber auf Dauer doch etwas ermüdend. Und wenn man z.B. die Gestaltung der Chöre durch das gleichnamigen Vokalensembles aus Gent gegenüberstellt, wie dort den Linien durch Schwerpunkte und plastisches Gestalten jeder Note eine große Lebendigkeit erzielt wird, so erschien mir die Art, wie dieser Chores sang, ist für mich doch noch von einer wesentlich höheren Qualität. (Wobei man natürlich noch diskutieren muss, welche Variante denn historisch richtiger sein könnte. Denn so faszinierend die musikalische Gestaltung eines z.B. P. Hereweghe ist, bin ich doch nicht immer ganz überzeugt, ob dass zu BACHs Zeiten wirklich so flexibel musiziert wurde...)
    Dass der Chor so musiziert war für mich auch erstaunlich, da die Instrumentalisten genau im Gegensatz dazu in dieser lebendigen Art ihre Stimmen gestalteten.
    Die Solisten agierten bis auf den Evangelisten aus dem Chor heraus und bildeten ein homogenes Vokalquartett ( Sophie Klussmann & Barbora Sojkova/ Sopran, Markéta Cukrová/ Alt, Jaroslav Brezina/ Tenor, Tomás Kral/ Bass), aus dem besonders der Bass Tomas Kral (durch eine schöne Stimme, sichere Technik und subtile Gestaltung) sowie mit kleinen Schwachstellen auch die Altistin Markéta Cukrová herausragten.


    Das Ensembles 1704 hatt in Dresden bereits einen größere Anzahl von treuen Anhängern, welche die Musiker am Ende des Konzertes –sicher zu Recht- mit enthusiastischem Beifall feierten. Nach einer kurzen Zugabe („Ich steh an deiner Krippen...“ a cappella), gab es dann für die Zuhörer des Konzertes am Ausgang ein Gläschen Schnaps vom Hauptsponsor des Ensembles (Becherovka) zum Abschluss des Konzertjahres. Prost!
    Unter dem Titel: Musikbrücke Prag – Dresden hat das Ensembles auch für das Jahr 2009 eine Reihe von interessanten Konzerten (z. B. PISENDEL, ZELENKA, MONTEVERDI, BACH und HÄNDEL) angekündigt. Ich kann nur jedem, der sich für dieses Repertoire interessiert empfehlen, die Konzerte in Prag, Dresden oder einer anderen Stadt zu besuchen (so dass für ihn möglich ist). Bei Werken wie der Marienvesper von MONTEVERDI oder der Johannes-Passion von J.S. BACH wird sich aber auch zeigen, ob dass Ensembles, welches in den letzter Zeit durch eine Reihe sehr beachtlicher Konzerte (und auch CDs) auf sich aufmerksam gemacht hat, die dabei geweckten Erwartungen auch wirklich erfüllen kann.


    pt_concours


    weitere Informationen unter
    "http://www.collegium1704.com/index-de.php"


    PS. Es war für mich etwas ungewöhnlich, diese in Deutschland von beinahe jeder Kantorei gesungenen Kantaten, von nicht muttersprachlichen Sängern zu hören. Und wenn auch die Aussprache aller Mitwirkenden sehr gut war, d.h. man konnte wirklich jedes Wort verstehen, so hörte man doch bei manchen Betonungen oder Vokalen dass hier (größtenteils) keine deutschsprachigen Sängern musizierten (worüber ich manchmal einfach etwas schmunzeln musste).

    Hallo,


    ich bin großer Bewunderer des Klavierspiels von E.Koroloiv ! Von den CDs, welche er mit Werken von BACH aufgenommen hat, kenne ich die meisten, diese sind alle überragend! Im Konzert habe ich ihn auch noch mit SCHOSTAKOWITSCH und LIGETI gehört- ebenso hervorragend.
    Kennt jemand seine SCHOSTAKOWITSCH-CD, die 2006 erschienen ist:



    irgendwie findet man über diese CD nur wenig bewertende Informationen.
    Und hat Koroloiv auch schon LIGETI aufgenommen?


    Gruß pt_concours!

    Hallo,


    wer kennt bereits die GA der Klavierwerke von HAYDN auf 15-CDs mit R. Bräutigam?



    Interessieren würden mich hier, wie stark die Qualität der Werke schwankt, ebenso wie eine Einschätzung der Leistung des Pianisten gerne auch im Vergleich zu bekannten HAYDN-Interpreten wie Richter, Brendel, Ax oder Schiff.


    Gruß pt_concours

    Zitat von audiamus

    Hier wage ich mal zu behaupten, dass ein Bündel von Individualisten der historischen (Ur-)Aufführungspraxis näher kommt als ein hochgetuntes (nicht hochtuntiges), präzisionsfanatisches Bügelfaltenensemble.


    Hallo,


    obwohl auch ich mich dem Lob für die Aufnahme des RIAS-Kammerchores unbedingt anschließen möchte, so habe ich doch beim Anhören immer weider das Gefühl, dass eine Gruppe junger Amateursänger diesen Stücken mehr Autenzität geben würde- ähnlich wie audiamus dass oben bereits beschrieben hat.
    (gilt eigentlich auch für die von beryllo erwähnten Chorlieder von MENDELSSOHN)


    Gruß pt_concours

    Hallo Josquin-Freunde,


    wie mir ein Freund am Wochenende mitgeteilt hat, führt der Leipziger Kammerchor "Josquin des Préz" zur Zeit alle Werke von JOSQUIN im Konzert auf.
    Na ja , zur Zeit heisst - wie eine kurze Internetrecherche ergab- seit 2004 und 2010 soll das Projekt abgeschlossen sein. Das meiste haben wir dann wohl bereits verpasst!
    :wacky:
    Ich habe dieses Ensembles vor bald 10 Jahren bereits zweimal im Konzert gehört und als hörenswert in Erinnerung, wobei die Interpretationen von z.B. Herreweghes oder dem Orlando Consort nach meiner Erinnerung schon noch eine Qualitätstufe höher anzusiedeln sind.


    Näheres zu dem Projekt findet man auf folgender Internetseite:


    "http://www.josquin-projekt.de/de/index.php?page=1&subpage=0&lang=de"


    Gruß pt_concours

    Hallo,


    schön, dass hier jetzt ein interessantes CD-Portrait von Pešek entstanden ist. Allen Antwortern: Vielen Dank!
    Wobei schon der erste Beitrag von Harald Kral durch die persönliche Anekdote hochinteressant ist. Ich hatte irgendwo im Netz bereits gelesen, dass Pešek auch Posaune studiert hat- und sogar zu Beginn seiner Karriere Jazzposaunist gewesen sein soll.
    Mittlerweile bin ich noch auf eine 8-CD-Box mit einer GA der Sinfonien DVORAKs gestossen (+ weitere sinfonische Werke), die er zusammen mit seinen beiden Orchestern aufgeneommen hat:



    Tschechische Philharmonie,
    Royal Liverpool Philharmonic Orchestra
    Libor Pešek


    Ich denke, die bereits erwähnten Aufnahmen von einzelnen DVORAK-Sinfonien entstammen (zum Teil?) dieser GA. Die Aufteilung zwischen den beiden Orchestern kenne ich nur teilweise.( z.B. Tschechische Philharmonie Sinfonien Nr. 4 & 6, Royal Liverpool Philharmonic Orchestra Sinfonien Nr. 7 & 9)


    Gruß pt_concours

    Hier noch das Programm des Abschlusskonzertes
    am Sa. 17.01.2009 um 20 Uhr
    im Neuen Konzertsaal der Hochschule für Musik Dresden:


    - Helmut LACHENMANN (*1935) Consolation II für 16 gemischte Stimmen (1968 )


    - Luciano BERIO (1925-2003) Sequenza für Stimme solo ( 1966 )

    - Johannes BRAHMS (1833-1897) "Abendständchen", aus: Drei Gesänge op. 42
    - Reiko FÜTING (*1970) "der töne licht" ( 2008 ) UA


    - Johannes BRAHMS (1833-1897) "Vineta", aus: Drei Gesänge op. 42
    - Alexander KEUK (*1971) Vineta- Exerzitien ( 2008 ) UA


    -Pause -


    - Karsten GUNDERMANN (*1966) EMOTIK ( 2008 ) _UA


    - Kurt SCHWITTERS (1887-1948 ) Auszüge aus: Die Ursonate ( 1923 - 32 )


    - Johannes BRAHMS (1833-1897) Letztes Glück, aus: Fünf Gesänge op. 104
    - Florian HEIGENHAUSER (*1963) Letztes Glück 2.1 ( 2008 ) UA


    - MESSIAEN / GOTTWALD (*1925) Louange à l’Éternité de Jésus (1992) aus dem "Quatuor pour la fin du temps"
    arr. für 19-stimmigen Chor a cappella


    Ausführende:
    Angelika Luz, Stimme solo
    Teilnehmer der Dresdner Chorwerkstatt für Neue Musik
    Dresdner Kammerchor
    Dirigent: Hans-Christoph Rademann, Jörg Genslein

    Hallo,


    ich habe gerade eine weitere Einspeilung dieser sechs Etüden entdeckt.
    Sie befindet sich in diesem 35-CD-Koffer mit Aufnahmen von A. Brendel aus den 60er (?) Jahren.



    Gruß pt_concours



    edit: und noch eine neuere Aufnahme wäre anzufügen:



    - Grandes Etudes de Paganini;
    - Trois études de Concert (Il Lamento; La Leggierezza; Un Sospiro);
    - Zwei Konzertetüden (Waldesrauschen; Gnomenreigen)
    mit Erika Haase

    Hallo,


    weiter oben fand sich die Erwähnung der folgende Werke ohne CD-Hinweise:


    Zitat

    Original von romeo&julia
    Sonaten für Fagott und Klavier sind dünn gesät; schon aus diesem Grund verdient Koechlins Sonate op. 71, die erst seit 1990 im Druck vorliegt, Beachtung. Der Komponist verfasste zwischen 1911 und 1925 neun Sonaten (so auch für Fagott), die heute zu seinen meistaufgeführten und relativ bekanntesten Werken zählen. In diesen Werken versuchte Koechlin, die traditionelle Sonatenform, die ihn bis dahin nicht besonders interessiert hatte, mit zeitgenössischen Inhalten zu füllen und eine persönliche Sprache zu finden.
    Die „Trois pièces“ op. 34 für Fagott und Klavier, komponiert zwischen 1898 und 1907, stehen am Anfang von Koechlins Beschäftigung mit Kammermusik. Nachdem sich der Komponist zuvor in seinen zahlreichen Liedern als subtiler Textausdeuter erwiesen hatte, war es für ihn nun eine recht schwierige Aufgabe, ohne literarische Vorlage zu komponieren. Obwohl er selbst seinen ersten Versuchen, so auch dem op. 34, keine besondere Wichtigkeit beimass, hat man heute eher den Eindruck, dass er mit wenig äusseren kompositorischem Aufwand ausserordentlich stimmungsvolle und durchsichtige Werke in der Tradition seiner Lehrer Massenet und Fauré geschaffen hat.



    eine Interpretation dieser beiden Werke von KOECHLIN findet man auf dieser CD:



    D. Jensen (Fagott), M. Kitagawa (Klavier)
    zusamen mit weiteren Werken von TASNMAN, MIHALOVICI, BOZZA, BITSCH und DUTILLEUX


    Gruß pt_concours