Beiträge von thdeck

    Domingo hat zusätzlich das Pech, ein alter weißer Mann zu sein. Damit hat er eh schlechte Karten. Da geht es einfach um Verwertbarkeit. Wäre er jünger und auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft, würden sie um ihn he­r­um­schar­wen­zeln und sich in seiner Strahlkraft sonnen. Aber jetzt, mit fast 80, ist er für die meisten Leute nutzlos.


    Ich bin jetzt 55. Immer noch guter Steuerzahler. Letztes Jahr Reha, nach Unfall. Wollte 3 Tage Verlängerung. Kein Problem. Wer in die Rentenkasse einzahlt, ist wichtig. Haben die mir genau so erklärt. Mit 70 hätte ich die Verlängerung nicht bekommen. Wieder was gelernt...



    Thomas

    Also der Vergleich mit Judenhetze ist unmöglich.

    Der Vergleich mit der Judenhetze ist genau der richtige. Es ist der gleiche Typ Mensch, der hier agiert. Immer nach denen treten, die gerade zum Abschuss freigegeben sind. Da muss ja was dran sein, nicht wahr.


    Das hat übrigens mit Politik nichts zu tun. Eher mit Anstand. Gerechtigkeit. Fairness. Menschlichkeit.


    Selten anzutreffende Tugenden. Damals wie heute.



    Thomas

    Es haben einige Organisationen in Spanien den Kontakt zu Domingo abgebrochen, darunter auch das Teatro de la Zarzuela.

    Geplant sind hingegen nach wie vor Vorstellungen des Sängers in Spielstätten wie der Arena di Verona, der Wiener Staatsoper, dem Maggio Musicale in Florenz oder der Mailänder Scala.

    So haben sie es in den 30er Jahren mit den Juden gemacht. Immer schön das Fähnchen nach dem Wind hängen. So etwas verursacht bei mir Würgreiz.


    Teatro de la Zarzuela. Klar, in dem Schuppen wird Domingo eh nicht mehr auftreten. Die hatten sich nur mit seinem Namen geschmückt. Wie billig, wie abgeschmackt. Aber das dumme Volk jubelt. Und ich muss kotzen.



    Thomas

    Das ist gegenüber dem Stand vom 2. Januar 2020 immerhin noch ein Minus von 10%. Da gibt es bessere ETFs. Aber das hat rein gar nichts mit dem Thema Nur Oper-Konzert-Theater - Museum zu tun

    Ich hab's doch gerade erklärt. Du, ich und der Rest formulieren Einzelmeinungen. Die Börse spiegelt dagegen die Summe aller Meinungen wider.


    Es gibt übrigens keine "guten" und "schlechten" ETFs. Jeder ETF repräsentiert einen bestimmten Index, also einen bestimmten Markt. Der von mir genannte eben den Gesamtmarkt. Natürlich nur näherungsweise, weil nur börsennotierte Unternehmen ab einer gewissen Größe enthalten sind. Aber eine bessere Annäherung an die Weltwirtschaft gibt es nicht.


    Die Kultur, insbesondere die hier so geschätzte "Hochkultur", hängt zu 100% von der Wirtschaft ab. Das betrifft Künstler und Publikum gleichermaßen.


    Meine Aussage ist, dass wir mittelfristig wieder den alten Zustand haben werden. Es gibt keinen Grund zur Annahme, dass sich strukturell etwas ändern wird.



    Thomas

    Es werden zwei gegenläufige Tendenzen miteinander konkurrieren:

    Zum einen wird es einen Ansturm in Urlaubsregionen, Restaurants, Konzerthäuser, Theater, Museen, etc. geben. Zum anderen wird ein Teil der Leute knapp bei Kasse sein.


    Auf mittlere Sicht wird sich das Bedürfnis nach Konsum (egal ob Shopping, Essen oder Kultur) durchsetzen. Parallel dazu wird natürlich auch wieder lange und hart gearbeitet werden. Das BIP wird steigen. In spätestens 3 Jahren wird es höher sein als Anfang 2020.


    Die Aktienkurse sind übrigens jetzt schon wieder am Steigen. Seht euch nur mal diesen ETF an:

    https://www.finanzen.net/etf/i…ci-world-etf-ie00b4l5y983


    Ich habe zu folgenden Kursen (in Euro) gekauft: 43,85 - 47,95 - 51,30. Aktuell sind wir bei 50,50. Tiefststand war bei knapp über 40.


    Börsen bilden nicht die Zukunft ab, sondern die Zukunftserwartungen. Aber basierend auf den Daten der Gegenwart. Und die deuten nun mal auf Erholung hin. Falls sich die Daten ändern (z.B. zweite Infektionswelle) sind die heutigen Zukunftserwartungen natürlich Makulatur. Egal ob bzgl. Theater/Konzerte oder bzgl. Börsen.



    Thomas

    Hallo moderato,


    Raffael und Cranach sind korrekt, Franceso Raibolini passt leider nicht ganz, aber das Werk kommt mit Sicherheit aus seinem Umkreis.


    Emanuel de Witte könnte passen, oder auch Hendrik van Vliet. Das konkrete Werk habe ich aber nicht gefunden.


    Aber einen Treffer habe ich jetzt doch noch, dank deiner Hilfe:

    Die Paradiesdarstellung (du meinst wahrscheinlich Mittelteil, zweite Reihe von unten, rechter Rand) ist das hier:


    garden_of_eden.jpg


    Jacob Bouttats (ca. 1660-1718): Garten Eden, Privatsammlung


    Jetzt hätte wir also drei.


    Falls du nicht weiteres mehr findest, kannst du das nächste Rätsel stellen. Wenn dir aber noch jemand zuvorkommen würde, wäre das ein echter Held.


    Vorschlag: Du wartest (oder suchst) noch bis heute um Mitternacht. Wenn bis dahin noch jemand etwas findet, ist er der Gewinner. Ansonsten stellst du morgen das nächste Rätsel.



    Thomas

    Historisches-Museum-Frankfurt-Das-Morgensternsche-Miniaturcabinet-I-Ffm-658.jpg


    Dann geht die Bitte an dich, das nächste knifflige Coverbild-Rätsel zu stellen.

    Ok, jetzt machen wir es mal so:

    Gesucht sind möglichst viele Werke aus dem oben abgebildeten Morgensternschen Miniaturkabinett. Also nur das obige (es gibt noch 2 weitere).


    Das zentrale Bild ist einfach, beim Rest habe ich mir die Zähne ausgebissen. Ein einziges weiteres habe ich gefunden. Sieger ist also, wer insgesamt mindestens 3 findet. Titel und Maler würden reichen.



    Thomas

    Jetzt fiel mir's wieder ein:

    Es gibt zwar Christian Morgenstern als Maler: https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Morgenstern_(Maler)


    Aber das führt nicht zum Ziel. Man muss vielmehr akg-images bemühen: http://www.akg-images.de


    Dort "Morgenstern" eingeben. Der Kandidat heißt Carl Morgenstern (1811-1893). Entfernter Verwandter vom Christian. Hier das Werk:


    AKG385812.jpg


    “Sonnenaufgang am Rhein bei Rüdesheim mit dem Adlerturm”, um 1838/43

    Frankfurt am Main, Kunsthandlung J.P.Schneider jr.


    Den Laden gibt's wirklich. Ob sie mir einen Corona-Rabatt geben?



    Thomas

    Es geht die Einladung an thdeck oder wen auch immer den Namen des Malers zu nennen.

    Der Maler heißt Morgenstern. Hast du uns ja mehr oder weniger explizit mitgeteilt. Orfeo ist jetzt schlichtweg zu bequem, die Sache zu Ende zu bringen. Obwohl er tatsächlich etwas zur Lösung beigetragen hat. Im Gegensatz zu mir. Hab ja nur deinen Hinweis ausgewertet.


    Jetzt hätten wir also den Maler. Aber das Werk hatte ich letztens nicht abgespeichert. Muss ich jetzt von vorne suchen? Geht wohl nicht anders...



    Thomas


    PS: Wir sollten mal zusammen ein Museum besuchen. Zumal ich in der Schweiz noch ziemlich viele dunkle Flecken habe. Kenne ein bisschen Basel und Zürich, aber das war's dann. Leider ist private Kontaktaufnahme hier nicht möglich. Manche würden sagen: Zum Glück. Hm...

    Wenn du das nächste Rätsel stellst, geht es in diesem Thread weiter.

    Aber nur wenn. Also gut. Wegen Corona mal was Einfaches:


    http://cps-static.rovicorp.com/3/JPG_500/MI0001/011/MI0001011020.jpg?partner=allrovi.com


    Gesucht wie üblich Maler und Museum, in dem das Werk ausgestellt ist.


    Für Fleißpunkte, dieses hier ist bekannter. Hier hat unsere Julia schöne Muskeln, so muss es sein:

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/2d/Francesco_Hayez_053.jpg/417px-Francesco_Hayez_053.jpg


    Wo kann man das bestaunen?


    Ich muss übrigens zugeben, dass ich, obwohl schon weit rumgekommen, bisher keines der beiden Bilder real gesehen habe. Dabei hängt das zweite nur stark 300 km südlich von München...



    Thomas

    Ihr klammert euch an den letzten Strohhalm. In diesem Fall ist es aber einfach: Nach Corona wird das Regietheater eher aufblühen. Man hat ein neues Thema. Und die Theater werden sich zunächst von alleine füllen, wg. Nachholbedarf. Man muss also nichts "Populäres" bringen.


    Allgemein rate ich dazu, die Naturgsetze zu beachten. Die "Alten" werden erst pensioniert, d.h. sie sind nicht mehr künstlerisch aktiv, dann sterben sie, d.h. sie fallen als Publikum weg. Ersetzt werden sie durch die "Jungen", und die machen eben das, wozu sie Lust haben. Ob uns das passt oder nicht. Ganz sicher werden sie keine Texte von irgendwelchen Rentnern lesen, so weise diese auch sein mögen. Selbst wenn sie den größten Blödsinn machen: Das ist dann eben die neue Normalität.


    Biologie eben.



    Thomas


    PS: Es ist sogar noch schlimmer: Die jungen Regisseure haben jetzt viel Zeit, um sich "kreative" neue Inszenierungen auszudenken. Macht euch auf was gefasst...

    Keine Ahnung habe ich, wer der Maler sein könnte.

    Der Mann im Vordergrund mit dem roten Umhang und Hut mit Feder sitzt lässig die Beine übereinandergeschlagen. Er trägt Stiefel, die eine weite Öffnung haben. Sind es Reiterstiefel? Er raucht eine weisse Tonpfeife in seiner Linken haltend. Im Hintergrund ist seitlich ein Schimmel mit einem Reiter, der zwischen einem Baumstamm und einer schrägen Steinwand steht. Links ist ein Stück Himmel zu ahnen. Rechts unten kauert ein bärtiger Alter mit einem Krug. Vor ihm ist ein Fass oder ein anderes zyindrisches Gebilde. Perspektivisch geht die Darstellung für mich nicht auf. Sind das Teile einer Rüstung? Links vom alten Mann schaut ein Kopf hervor. Hinter dem Schriftzug ranken vermutlich Blumen eines Heckengewächses...


    Moderato stapelt mal wieder tief. Sicher hat er schon die Lösung und lässt uns schmoren. Oder er ist in Urlaub. Oder gar krank? Hoffentlich nicht!

    Eigentlich darf ich die Lösung nicht präsentieren, ich habe nämlich geschummelt. Aber da schon 2 Tage vergangen sind...


    Mein Problem ist: Ich tippte auf einen Caravaggio-Nachfolger, also erste Hälfte 17. Jahrhundert. War ja nicht ganz falsch. Und doch viel zu wenig. Dann bin ich irgendwie auf das Buch "Les cadets de Gascogne" von Véronique Larcade gestoßen. Dort ist das Bild auf dem Cover.


    Mit dieser Info gehe man auf Amazon.com:


    Und was sehen meine trüben Äuglein da, wenn man auf das rechte Bild klickt:

    "En couverture: Osteria au fumuer de pipe dit Halte de bohémiens et de soldats (vers 1640-43), par Sébastien Bourdon. Musée Fabre, Montpellier"



    Thomas

    Warum hat der Mann hinter dem Trommler eine Blume in Händen?

    "Los miembros masculinos de ambas familias dirigen la procesión, encabezada por el novio con una flor en la mano, evidente símbolo matrimonial."


    Mit anderen Worten: Das ist der Bräutigam. Entsprechend der Frau hinter den anderen Musikern, die ebenfalls eine Blume in der Hand hält, sie ist die Braut. Die Blumen sind ein Symbol für die Ehe.



    Thomas

    Per Zufall hab ich's gefunden, habe aber leider keine Zeit, das nächste Rätsel zu stellen. Also einfach ein Tipp: Der Künstler hat den Vornamen Chaim. Ist natürlich mega-bekannt, aber seine ikonischen Werke sind doch etwas gegenständlicher. Das Museum, in dem das Bild hängt, ist vor allem für die Seerosenbilder von Claude Monet bekannt...


    Thomas

    Rheingold hat das Rätsel gelöst.


    Und ich fände es toll, wenn er den Verbleib des Gemäldes verifizieren könnte. Aber als Warnung vorab: Die einzelnen Säle werden laufend umgestaltet, in Berlin und anderswo.


    Dass das Werk der Gemäldegalerie gehört, ergibt sich hieraus:

    https://www.smb.museum/veranst…rei-im-faktencheck-4.html


    Man sollte daraus entnehmen können, dass es zumindest am 7.12.2019 auch ausgestellt war, idealerweise im Saal VII, wie von moderato angegeben.


    Sicherheitshalber könnte man vorher nachfragen: gg@smb.spk-berlin.de



    Übrigens ist die Online-Datenbank der Museums nicht hilfreich:

    http://www.smb-digital.de/


    Dort gibt es für Snyders nur 2 Treffer. Dabei habe ich seinen "Hahnenkampf" in der Gemäldegalerie schon mit eigenen Augen gesehen. Berlin halt.



    Thomas


    PS: Unabhängig davon ist das Personal in Berlin (Gemäldegalerie, Kupferstichkabinett) freundlich und hilfreich. Ich durfte sogar schon mal ein Werk im Archiv betrachten.

    Moderato wird doch nicht etwa krank sein??? Normalerweise braucht er dafür keine zwei Tage.


    Wie auch immer, ich hab es jetzt mit viel Mühe gefunden:

    54b8c05b8c839_l-oracio-a-l-hort.jpeg


    Anton Raphael Mengs: La oración en el huerto (1769)


    Hängt angeblich im Museu de Lleida (auf halber Strecke zwischen Saragossa und Barcelona).


    Theoretisch gibt es auch eine Version im Palacio Real in Madrid. Dort sind aber bei weitem nicht alle Räume zugänglich. Also lieber nach Lleida (spanischer Name: Lérida) fahren...



    Thomas

    Mit der Oper Rheingold wurden 1876 die ersten Bayreuther Festspiele eröffnet.

    Wieder was gelernt. Also müsste ich mich "L'infedeltà delusa1773" nennen. Hm... Lieber würde ich mich in "Ecclitico" umbenennen. Das ist dieser Typ aus "Il mondo della luna", der sich über die Leichtgläubigkeit seiner Mitmenschen lustig macht. Wobei mir immer noch nicht klar ist, ob der Schreibfehler absichtlich ist. Der "Ekliptische" würde sich ja "Eclittico" schreiben. Das kommt davon, wenn man in Österreich-Ungarn italienische Opern schreibt. Womit wir wieder beim Thema wären: Bis jetzt habe ich in "Il ritorno di Tobia" keinen Rechtschreibfehler gefunden. Das Oratorium ist somit gut geeignet zum Italienisch lernen.



    Thomas

    Rheingold1876 (warum eigentlich 1876?) ist der Checker!


    Muss er jetzt seine Wissenslücke füllen und das Werk durchhören? Einerseits ja, andererseits: Wenn selbst ich als Haydn-Fan so lange mit der Beschaffung warte...


    Allerdings ist das Werk voll auf der Höhe. Also auf der Höhe von Haydns Karriere im Jahr 1775. Da war er ca. bei der Sinfonie Nr. 54, und opernmäßig kam 2 Jahre später "Il mondo della luna". Letztere ist heutzutage, zusammen mit "Orlando paladino" (1782), seine meistgespielte. Und in den Opern ist dann halt doch mehr Action. Nicht so viel wie bei Mozart, aber immerhin.


    Fazit: "Il ritorno di Tobia" braucht man. Aber erst nach der Beschaffung der beiden bekannteren Oratorien und ca. 5 Opern.


    Rheingold1876 stellt das nächste Rätsel.



    Thomas

    Irgend so ein Idiot hat inzwischen ein Stück Felsen weggehauen. Unglaublich:

    P1100187-Chile4.jpg


    Wer mit dem Taxi hinfahren will, sollte dem Fahrer diese Adresse angeben: RP97, Provincia de Santa Cruz, Argentina

    Oder besser die Koordinaten nennen, damit er sie in sein Navi eingeben kann: -47.1563, -70.6575


    Der Besuch sollte baldmöglichst erfolgen. Die Höhle ist zwar sehr abgelegen, aber der Tourismus wird weiter zunehmen. Und dann wird die Höhle gesperrt. Oder sie bleibt nur für Radfahrer zugänglich. Laut Navi sind es 1743 km ab Buenos Aires. 4350 Höhenmeter. In 351 Stunden gut machbar.



    Thomas

    Das hier gesuchte Bild kenne ich zwar nicht, aber es erinnert mich sehr an andere Bilder von Felix Nussbaum (1904 bis 1944), für den Liebeskind ein spektakuläres Museum in Osnabrück entworfen hat.

    Jetzt, wo du's sagst... In dem Museum in Osnabrück war ich sogar schon. Das Bild ist dann einfach zu finden:

    AKG43111.jpg


    Felix Nussbaum: Die Vertriebenen (1941). Privatbesitz.


    Das Rätsel wurde von dir gelöst, nicht von mir.



    Thomas