Beiträge von thdeck

    Warum hat der Mann hinter dem Trommler eine Blume in Händen?

    "Los miembros masculinos de ambas familias dirigen la procesión, encabezada por el novio con una flor en la mano, evidente símbolo matrimonial."


    Mit anderen Worten: Das ist der Bräutigam. Entsprechend der Frau hinter den anderen Musikern, die ebenfalls eine Blume in der Hand hält, sie ist die Braut. Die Blumen sind ein Symbol für die Ehe.



    Thomas

    Per Zufall hab ich's gefunden, habe aber leider keine Zeit, das nächste Rätsel zu stellen. Also einfach ein Tipp: Der Künstler hat den Vornamen Chaim. Ist natürlich mega-bekannt, aber seine ikonischen Werke sind doch etwas gegenständlicher. Das Museum, in dem das Bild hängt, ist vor allem für die Seerosenbilder von Claude Monet bekannt...


    Thomas

    Rheingold hat das Rätsel gelöst.


    Und ich fände es toll, wenn er den Verbleib des Gemäldes verifizieren könnte. Aber als Warnung vorab: Die einzelnen Säle werden laufend umgestaltet, in Berlin und anderswo.


    Dass das Werk der Gemäldegalerie gehört, ergibt sich hieraus:

    https://www.smb.museum/veranst…rei-im-faktencheck-4.html


    Man sollte daraus entnehmen können, dass es zumindest am 7.12.2019 auch ausgestellt war, idealerweise im Saal VII, wie von moderato angegeben.


    Sicherheitshalber könnte man vorher nachfragen: gg@smb.spk-berlin.de



    Übrigens ist die Online-Datenbank der Museums nicht hilfreich:

    http://www.smb-digital.de/


    Dort gibt es für Snyders nur 2 Treffer. Dabei habe ich seinen "Hahnenkampf" in der Gemäldegalerie schon mit eigenen Augen gesehen. Berlin halt.



    Thomas


    PS: Unabhängig davon ist das Personal in Berlin (Gemäldegalerie, Kupferstichkabinett) freundlich und hilfreich. Ich durfte sogar schon mal ein Werk im Archiv betrachten.

    Moderato wird doch nicht etwa krank sein??? Normalerweise braucht er dafür keine zwei Tage.


    Wie auch immer, ich hab es jetzt mit viel Mühe gefunden:

    54b8c05b8c839_l-oracio-a-l-hort.jpeg


    Anton Raphael Mengs: La oración en el huerto (1769)


    Hängt angeblich im Museu de Lleida (auf halber Strecke zwischen Saragossa und Barcelona).


    Theoretisch gibt es auch eine Version im Palacio Real in Madrid. Dort sind aber bei weitem nicht alle Räume zugänglich. Also lieber nach Lleida (spanischer Name: Lérida) fahren...



    Thomas

    Mit der Oper Rheingold wurden 1876 die ersten Bayreuther Festspiele eröffnet.

    Wieder was gelernt. Also müsste ich mich "L'infedeltà delusa1773" nennen. Hm... Lieber würde ich mich in "Ecclitico" umbenennen. Das ist dieser Typ aus "Il mondo della luna", der sich über die Leichtgläubigkeit seiner Mitmenschen lustig macht. Wobei mir immer noch nicht klar ist, ob der Schreibfehler absichtlich ist. Der "Ekliptische" würde sich ja "Eclittico" schreiben. Das kommt davon, wenn man in Österreich-Ungarn italienische Opern schreibt. Womit wir wieder beim Thema wären: Bis jetzt habe ich in "Il ritorno di Tobia" keinen Rechtschreibfehler gefunden. Das Oratorium ist somit gut geeignet zum Italienisch lernen.



    Thomas

    Rheingold1876 (warum eigentlich 1876?) ist der Checker!


    Muss er jetzt seine Wissenslücke füllen und das Werk durchhören? Einerseits ja, andererseits: Wenn selbst ich als Haydn-Fan so lange mit der Beschaffung warte...


    Allerdings ist das Werk voll auf der Höhe. Also auf der Höhe von Haydns Karriere im Jahr 1775. Da war er ca. bei der Sinfonie Nr. 54, und opernmäßig kam 2 Jahre später "Il mondo della luna". Letztere ist heutzutage, zusammen mit "Orlando paladino" (1782), seine meistgespielte. Und in den Opern ist dann halt doch mehr Action. Nicht so viel wie bei Mozart, aber immerhin.


    Fazit: "Il ritorno di Tobia" braucht man. Aber erst nach der Beschaffung der beiden bekannteren Oratorien und ca. 5 Opern.


    Rheingold1876 stellt das nächste Rätsel.



    Thomas

    Irgend so ein Idiot hat inzwischen ein Stück Felsen weggehauen. Unglaublich:

    P1100187-Chile4.jpg


    Wer mit dem Taxi hinfahren will, sollte dem Fahrer diese Adresse angeben: RP97, Provincia de Santa Cruz, Argentina

    Oder besser die Koordinaten nennen, damit er sie in sein Navi eingeben kann: -47.1563, -70.6575


    Der Besuch sollte baldmöglichst erfolgen. Die Höhle ist zwar sehr abgelegen, aber der Tourismus wird weiter zunehmen. Und dann wird die Höhle gesperrt. Oder sie bleibt nur für Radfahrer zugänglich. Laut Navi sind es 1743 km ab Buenos Aires. 4350 Höhenmeter. In 351 Stunden gut machbar.



    Thomas

    Das hier gesuchte Bild kenne ich zwar nicht, aber es erinnert mich sehr an andere Bilder von Felix Nussbaum (1904 bis 1944), für den Liebeskind ein spektakuläres Museum in Osnabrück entworfen hat.

    Jetzt, wo du's sagst... In dem Museum in Osnabrück war ich sogar schon. Das Bild ist dann einfach zu finden:

    AKG43111.jpg


    Felix Nussbaum: Die Vertriebenen (1941). Privatbesitz.


    Das Rätsel wurde von dir gelöst, nicht von mir.



    Thomas

    Das ist wie mit dem Euro: Die einen sagen, es geht uns wegen des Euros gut, die anderen, es geht uns trotz des Euros gut. Und wenn's uns schlecht geht, ist die Argumentation analog. Man weiß ja nicht, wie Griechenland ohne Euro dastehen würde. So wie Bulgarien? Oder so wie Dänemark?


    Bei der Oper hätte man die theoretische Möglichkeit, beide Szenarien halbwegs objektiv zu vergleichen. Man nehme zwei vergleichbare Städte und betreibe in der einen ein "konservatives" und in der anderen ein "modernes" Musiktheater. Mit gleichem Budget.


    Aber selbst dann würde man die Ergebnisse subjektiv deuten...



    Thomas

    Hallo moderato,


    vielen Dank für die Recherche. Mehr kann man wirklich nicht verlangen.


    Es ist unglaublich, wie viele schöne Kunstwerke erschaffen wurden, und dann lagern sie in irgendwelchen privaten Archiven. Bei den Aquarellen kommt noch hinzu, dass man selbst dann nicht so einfach an sie herankommt, wenn sie einem öffentlichen Museum gehören. Aus konservatorischen Gründen lagern sie auch dort im Archiv, und man muss hoffen, dass man sie nachTerminabsprache im Lesesaal vorgelegt bekommt...



    Thomas


    PS: In seltenen Fällen kann man stattdessen einfach das "Original" besuchen, also den realen Ort:

    Hohe_Synagoge_Prag_2.jpg

    Ich muss euch jetzt mal schnell missbrauchen. Und komme mir keiner mit metoo. Ihr wollt es doch auch.


    Es geht um das hier:



    Maler und Titel stehen auf dem Cover. Nur: Wo kann ich das Werk besichtigen??? Dazu brauche ich eure Hilfe.


    Ich hab's leider nicht herausgefunden. Angeblich wurde das Aquarell im Rahmen eines Buches veröffentlicht. Kann ja sein. Dann aber nur als Druck. Und wo ist das Original? Oder ist es doch kein Aquarell?


    Jetzt hoffe ich erst mal, dass ihr den Maler herausfindet. Die Hauptfrage lautet aber: Wo befindet sich das Werk???



    Thomas


    PS: Man kann sich langsam herantasten: Welche Stadt? Welche Gebäude? Danach wird's dann ernst...

    Im Depot des Kunsthistorischen Museums in Wien lagert das Gemälde "Stilleben mit Kürbissen", das der Flame Jan Anton van der Baren (1615/16-1686) im Jahr 1657 gemalt hat. In römischer Schreibweise ist über der Tür des linken Gebäudes MDCLVII das Jahr der Entstehung angegeben.


    Eiine "krasse" Ausstellung? Dabei kann es sich nur um die Ausstellung in der Albertina handeln, die Albrecht Dürer gewidmet ist. Bis zum 6. Januar 2020 kann man die Werke des Nürnbergers betrachten.

    Alles richtig. Auch die Feststellung, dass das Gemälde im Depot ist. Zum Glück haben dafür in der Albertina einige Dürer-Werke ihr Depot verlassen...



    Thomas

    Vera spricht wahr. Sonst würde sie ja Falsa heißen. Die Libreria Piccolomini (Betonung auf dem zweiten o) muss besucht werden. Alles andere ist sinnlos. Nicht nur wegen des ausgestellten Buches, sondern vor allem auch wegen der Fresken von Pinturicchio.


    Aber wer hat jetzt eigentlich die Fragen beantwortet?


    Die ersten beiden (wer und was) gehen klar auf das Konto von moderato. Aber das "wo" beantwortete er sinngemäß mit "nirgends" (außer man ist Forscher). Da hat dann Vera bewiesen, dass ihre Eltern bei der Namenswahl einen guten Riecher hatten.


    Also würde ich vorschlagen, Vera stellt das nächste Rätsel. moderato müssten eh so langsam die Ideen ausgehen...



    Thomas

    Ich habe tatsächlich ein passendes Cover gefunden. Die von mir sehr geschätzte CD scheint in dieser Aufmachung zwar nicht mehr greifbar, was aber keinen Einfluss hat auf die ülichen Fragen. Wer schuf diese Darstellung? Was stellt sie dar?


    Johann Andreas Ziegler (1749-1812): Ansicht der Stadt und Gegend von Bonn (evtl. vom Kreuzberg aus)


    Ergänzung: Radierung, koloriert, um 1790, von Johann Ziegler nach Lorenz/Laurenz Janscha (1749-1812)


    561s040a.jpg


    Das war recht hart. Ich hatte die ganze Zeit nach "Wien" gesucht. Irgendwann suchte ich dann nach "Johann Ziegler" ohne "Wien"...



    Thomas

    Feedback eines Zaungastes:


    Es gibt ein "Konkurrenzforum", das war bzgl. der aktuellen Tannhäuser-Inszenierung am Anfang echt schwach. Die halten sich dort ja für die Intellektuelleren. In vielen Dingen sind sie aber einfach etwas lahm.


    Wer also etwas zum Bayreuth-Tannhäuser lesen wollte, musste hierher kommen. Am Anfang hat sich das auch gelohnt. Später hat die "Konkurrenz" dann aufgeholt, d.h. inhaltlich aufgeschlossen. Man erfährt inzwischen auch dort etwas zur Inszenierung. Dennoch ging die erste Woche klar an Tamino.


    Aber inzwischen???

    "Dort" gab es in der Folge den üblichen Smalltalk. Kann man lesen, muss man nicht.

    Hier: Nur noch Gehässigkeiten. Es ist mir ein Rätsel, wie erwachsene, kulturbeflissene Menschen so tief sinken können. Schämt ihr euch gar nicht???



    Thomas

    Ich habe keine Ahnung, wer der Maler sein könnte. Eine kleine vielleicht schon: Aus der Zeit Mendelssohns ist es, wie ich vermute, nicht. Schwierig ist die Lösung zu finden, weil es sich wohl um einen Ausschnitt handelt und diese Rätsel sind sehr schwierig zu knacken.


    Frau Merkel ist es nicht. 8)

    Du bist auf gutem Weg.


    Merkel ist es nicht: Korrekt!

    Aus der Zeit Mendelssohns ist es nicht: Korrekt!!


    Aus der Zeit Haydns ist es auch nicht!!! Aber das war dir auch so klar.


    Dabei fragt man sich, was so ein Motiv auf einer CD mit Streichquartetten von Mendelssohn Bartholdy verloren hat. Auch wenn es zur Lösung nichts beiträgt, möchte ich dennoch anmerken, dass auf den beiden anderen CDs dieser Reihe ebenfalls Hände abgebildet sind, und zwar recht leicht erkennbare. Jetzt habe ich halt mit den "schwierigsten Händen" angefangen...



    Thomas