Beiträge von bachiana

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    Original von Peter Fiedler
    Natürlich per pedes, nur schicky-micky’s und uns Angie fahren mit dem Auto auf dem Grünen Hügel vor…


    Es gibt noch eine zweite umweltfreundliche Variante - mit Schmunzlen erinnere ich mich (ich habe in Bayreuth studiert) an den skurrilen Anblick, den manche Festspielgäste (vor allem die fortgeschrittenen Semester, die wohl den Fußmarsch verständlicherweise scheuten) in Smoking und Fliege bzw. langem Abendkleid an einem heißen Augustnachmittag um drei im Linienbus des Bayreuther Verkehrsbetriebs boten.


    Im Übrigen vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht. Ich hab's während meiner Bayreuther Jahre lediglich zu einer Parsifal-Generalprobe gebracht (das muss noch mit Sinopoli gewesen sein, aber sicher bin ich mir nicht mehr). Mit Grausen erinnere ich mich, dass dort WÄHREND DER VORSTELLUNG ein Handy geklingelt hat. Wär's eine reguläre Aufführung gewesen, wäre der oder die Gute wohl gelyncht worden, vermute ich. :D


    (Und während des zweiten Akts habe ich es - trotz Wagners Trick mit den harten Sitzen - geschafft einzunicken. Das ist mir sonst nur noch bei Peter Handke im Burgtheater passiert... :untertauch:)


    Viele Grüße,


    Kerstin

    Ich erinnere mich, vor einiger Zeit auf Bayern 4 Klassik eine der beiden Nachtmusiken aus Mahlers mir sonst eher unzugänglichen Siebten in der neuen Liveaufnahme des London Symphony Orchestra unter Valery Gergiev gehört zu haben. Wie überrascht war ich damals, wie gut mir die sonst so schlecht verdauliche Musik plötzlich gefiel.


    Trotzdem konnte ich mich immer noch nicht aufraffen, die Aufnahme zu kaufen. Da sind die Vorbehalte gegenüber dieser Symphonie wohl doch noch zu groß. Kennt jemand diese CD und kann mich doch noch zum Kauf motivieren? Oder vielleicht ist der Gesamteindruck der Einspielung dann doch nicht so gut, so dass ich froh sein kann, nicht zugegriffen zu haben? Ich würde mich freuen, wenn jemand einen Kommentar dazu abgeben könnte.



    Viele Grüße,


    Kerstin

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    Original von Hildebrandt


    Warum traut sich niemand, ein großes Instrument zu verwenden?


    Naja, man muss McCreesh ja nicht mögen, aber als niemand würde ich ihn jetzt ungern bezeichnet hören. :untertauch: Oder findest Du die Roskilder Orgel immer noch zu klein?


    Bei Live-Aufführungen tippe ich mal ganz stark darauf, dass die Publikumswirksamkeit einer Aufstellung der Musiker im Altarraum alle anderen (musikalischen) Erwägungen schlägt. Wollte man nun aber die große Orgel verwenden, müßten auch alle anderen Mitwirkenden ab auf die Empore. Welche Barockorgel hat schon einen Spieltisch vorne in der Kirche? Und selbst wenn es durchführbar wäre, dass Chor und Orchester vorne sitzen und die (sich hinten im Kirchenraum befindende) Orgel ebenfalls von vorne bedient wird, wäre es in den allermeisten Räumen sicher ein sehr störender akustischer Effekt, wenn die Orgel als einziges Instrument von hinten tönt.


    Originalklang hin oder her, live habe ich den Chor und das Orchester ehrlich gesagt auch lieber vor als hinter mir... (Da wäre die Bestuhlung in vielen englischen oder belgischen Kirchen doch praktisch, da könnte man einfach alle Stühle zur Empore hin ausrichten :D).


    Lieber Medard,


    sprichst Du da von der obigen Aufnahme? ?( Ich hatte die jetzt eine Weile nicht mehr im Player, aber habe die doch als sehr vibrato-arm im Gedächtnis. Viel weniger macht auch die heutige Barock-Fraktion nicht mehr...


    Viele Grüße


    Kerstin

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    Original von Ulli
    'nem geschenkten Golf... äh... Gaul..., ne?


    :hello:


    Ich würd ja nix sagen, wenn's nicht bei anderen offenbar klappen würde! Aber so ist das doch total unfair *schmoll*


    Dowland-Button, ja, den such ich auch noch... :beatnik:

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    Original von cimbria
    ... Leider mußte diese CD wieder eingestampft werden, weil der angebliche Rechteinhaber nach § 71 UrhG, Herr Dr. Gerhard Ropeter aus Hardegsen, eine Verbreitung verboten hat. Auch die Aufführung von "Les Talens Lyriques" wollte er stoppen (obwohl ihm Nutzungshonorare angeboten wurden), hat dann aber vom Einsatz einer einstweiligen Verfügung Abstand genommen, da seine Rechte nach § 71 UrhG aufgrund des sogenannten Motezuma-Urteils des Oberlandesgerichtes Düsseldorf mehr als fraglich sind. ...


    Nachdem vor kurzem der BGH im Fall "Motezuma" entschieden hat (ich habe die Pressemitteilung des BGH für Interessierte mal unten angehängt, auch wenn's vielleicht eher in einen Vivaldi-Thread passen würde ;) ) würde mich ja brennend interessieren, ob sich das auf den oben angesprochenen Fall "Keiser" irgendwie auswirkt.


    Denn wenn, wie die Kantorei Hardegsen auf ihrer Homepage stolz berichtet, selbst Bach die Keiser'sche Brockes-Passion mehrmals aufführte, kann ja spekuliert werden, ob diese Komposition nicht bereits zu Lebzeiten Keisers veröffentlicht war. Der BGH erachtet dafür offenbar als ausreichend, wenn "die Zahl der Kopien ausreicht, um dem interessierten Publikum die Kenntnisnahme des Werkes zu ermöglichen."


    Ob man die cpo-Aufnahme (wenn ich mich nicht irre, mit Hermann Max und der kleinen Kantorei?) jemals wieder hören wird, hängt wohl auch davon ab, ob cpo noch ausreichend Interesse an einer Vermarktung der Aufnahme hat, um notfalls eine gerichtliche Auseinandersetzung zu riskieren. Für alle interessierten Musikhörer wäre es ja zu wünschen. (Naja, im schlimmsten Fall endet der Urheberrechtsschutz 25 Jahre nach der ersten Veröffentlichung; das könnte man vielleicht sogar noch erleben...)


    Wäre interessant, wenn Cimbria sich hier nochmal melden würde. Soweit ich weiß, hat sein Verlag ja erstmal darauf verzichtet, die Noten der Brockespassion nach Deutschland auszuliefern. Dort besteht bestimmt ebenfalls Interesse an einer Klärung der Rechtslage.


    Mhmm, also eigentlich hab ich ja das ganz genauso gemacht (bin auch registriert), aber es klappt trotzdem nicht so recht. Könnte es daran liegen, dass ich das Abspielen der Playlist immer über diesen "Smart-Playlist"-Button beginne? Denn dann wird immer ein Anfangstrack nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Gibt's denn vielleicht noch eine andere Möglichkeit, eine Playlist abzuspielen, abgesehen von besagter "Smart Playlist"? Ich hab schon auf alles geklickt, was anklickbar aussah, aber es hat mir nichts geholfen. ?(



    Vielen Dank jedenfalls schon mal für die Hilfestellung!


    (Im Moment hab ich jedenfalls endlich den Eingangschor zur JoPa erwischt. Mal sehen, womit's danach weitergeht... :D)


    Liebe Grüße,


    Kerstin



    PS: Ich stelle auch gerade fest, dass immer nur ein einziges Stück gespielt wird. Um ein neues zu hören, muss ich dann wieder auf "Smart Playlist" klicken. Da stimmt doch was nicht... :motz:

    Leider habe auch ich die von Prometeo genannte Aufnahme noch nicht gehört. Da ich mit der Jacobs-Einspielung immer noch vollends glücklich bin und dieser sehr oft höre, kann mich eine Aufnahme, zumal wenn sie nur zum Hochpreis erhältlich ist, kaum locken. Dazu kommt, dass ich zwar die von BBB weiter oben genannten Buxtehude-Aufnahme von Musica Lingua recht gut finde, aber dann doch nicht wieder so gut, dass ich mir alle weiteren Einspielungen besorgen müßte. Daher kann ich hier leider nichts beitragen. Sorry!


    Allerdings möchte ich das Wiederauftauchen dieses Threads gerne zum Anlass nehmen, eine hier noch nicht genannte Einspielung mit Vokalwerken Dietrich Buxtehudes zu nennen, die ich sehr gern habe und ebenfalls regelmäßig höre. Es handelt sich um die folgende Einspielung des Ensemble Jacques Moderne unter Joel Suhubiette:



    Auch auf dieser CD finden sich robuste Evergreens, wie "Alles was ihr tut mit Worten oder mit Werken" oder "Jesu, meine Freude" neben seltener zu hörenden Werken wie dem von mir wegen seines Ostinato-Schlusses sehr geschätzten BuxWV 15, "Der Herr ist mit mir".


    Ich fürchte, diese Einspielung wird hier recht bald in der Luft zerrissen werden (ähnlich wie die von mir so geliebte Aufnahme der Bach-Motetten, siehe ebenda :baeh01:), denn der Chor ist nicht an jeder Stelle über jeden Zweifel erhaben und auch die deutsche Aussprache läßt hie und da zu wünschen übrig. :untertauch:


    Aber die Liebe ist nun mal selten rational zu erklären, und so landet diese CD trotz ihrer Makel überdurchschnittlich häufig bei mir im Player. Da wird Buxtehude mit soviel Schwung und Freude musiziert, dass der Funke einfach überspringt und alle kleinen Mängel dagegen in den Hintergrund rücken. Falls also jemand die 10 Mücken investieren will, den die CD zusammen mit dem Ligia-Katalog kostet, ist das Geld bestimmt nicht so falsch angelegt wie vormals in einer Geldanlage der Gebrüder Lehman. ;)

    Ich bin auch ein großer Fan der Niquet-Aufnahme, nicht nur wegen des herrlich schief-mitteltönigen Natur-Blechs. Auch die 24 (26?) Oboen produzieren einen ungeahnten Sound, so dass ich zumindest im Moment gar nichts anderes mehr hören möchte. Solche Mischklänge ist man ja sonst nur von Streicherapparaten gewöhnt. Ich frag mich ja schon lange, warum Komponisten gerade heutzutage nicht mehr mit solchen Klängen experimentieren. Wann hört man denn schon mal mehr als drei oder vier Holzbläser desselben Typs unisono spielen? (Abgesehen von meiner Lieblingsstelle in Mahlers Dritter mit vier unisono-Piccoloflöten :D)


    Mit den Tempi bin ich im großen und ganzen einverstanden; auch sonst gefällt mir die Interpretation sehr gut. Es muss ja nicht die einzige Aufnahme sein, die man von der Wasser-/Feuerwerksmusik kennen sollte. Aber gehört haben sollte sie jeder Händel-Fan einmal im Leben!


    Was die schiefen Klänge vor allem der Naturhörner betrifft: Ich habe noch die alte Glossa-Ausgabe der CD, in der ausführlich Stellung zur aktuellen Forschung und zu den für die Aufnahme verwendeten Instrumenten genommen wird (sind diese Beiträge auch in der neuen CD?).


    Offenbar kam man zu dem Schluss, dass die Hornisten zu Händels Zeit nicht die rechte Hand benutzt haben, um die Stimmung aus- und an die anderen Instrumente anzugleichen, so dass - wenn ich das richtig verstanden habe - die reine Naturtonreihe erklingt und so zu manchmal recht (für unsere Ohren) ungewohnten Ergebnissen führt.


    Die Gewöhnung stellt sich aber nach ein paarmal Hören der Aufnahme recht schnell ein, und dann erscheint einem die "saubere" Intonation dagegen bald ziemlich langweilig.

    Zitat

    Original von Ulli


    Jaja, der böse Wolf... :D


    Ooops, hätt ich das rote Käppchen heut doch mal lieber zuhause gelassen. Sorry, Wulf!!! (Ich hätt aber auch schwören können, dass es im Forum einen Wolf gibt; aber das war wohl doch eher meine C-Saite... :D)


    Zitat


    Als ob die Reihenfolge an der Sinnlosigkeit dieses Unterfangens etwas ändern würde... :untertauch:


    Als ich's noch getippt hab, ahnte ich schon, dass da ein Kommentar nicht lange auf sich warten lassen wird... :baeh01:

    Ich habe seit ein paar Tagen auch einen Deezer-Account und bin ebenfalls vom Klassik-Angebot sehr angetan. Zu den von Wolf genannten Labels scheinen beispielsweise auch die Label Teldec und Analekta hinzuzukommen.


    Allerdings scheint es nicht möglich zu sein, die Tracks einer bestimmten CD in der richtigen Reihenfolge zu hören (????? - falls doch, wäre ich für diesbezügliche Tipps sehr dankbar), was zum Beispiel das Hören der Harnoncourt-Johannespassion etwas sinnlos gestaltet... :motz:


    Bin ebenfalls ein ausgesprochen glücklicher Besitzer der abgebildeten CD, nicht zuletzt, weil mir auch die Aufnahme der Amerikanischen Suite mit Dorati sehr gut gefällt (ich glaube ich habe die CD vor ein, zwei Jahren auch schon gebraucht erstanden). Ich finde aber auch die Tips mit Naxos und dem Prager Kammerorchester spannend und werde bei Gelegenheit mal reinhören.


    Während mich nämich die Streicherserenade schon seit längerem ziemlich kalt läßt (sorry an die Fans von op. 22!), liebe ich die Bläserserenade heiß und innig und kann gar nicht verstehen, warum sie so im Schatten ihrer kleinen Streicher-Schwester steht. :motz:


    Daher wird sich in meinem CD-Regal bestimmt Platz für mehr als eine Aufnahme davon finden. :yes:

    Zitat

    Original von Oolong
    Hallo zusammen,


    übrigens: eine Sammlung von Vertonungen aller Psalmen, also 1-150, die in St. Paul´s in London gesungen werden liegt hier bei Hyperion vor:


    Eine kleine Warnung mag hier aber doch vonnöten sein, denn wie eine kleine Stichprobe beim Dreibuchstaben-Versand verrät, handelt es sich bei dieser Aufnahme wohl zum überwiegenden Teil, wenn nicht sogar vollständig, um anglikanische Psalmen.


    So gern ich diese im Rahmen eines Evensong in einer englischen Kathedrale höre (und hier und da sogar schon selbst gesungen habe, und wenn ich das hier kurz einschieben darf: das Psalmensingen ist eine Kunst für sich...), so sehr bezweifle ich, dass der Durchschnittshörer oft Lust haben wird, alle hundertfuffzig am Stück zu hören. :untertauch: (Obwohl zugegebenermaßen ein paar schöne Klassiker dabei sind, wie z. B. die erste Version vom 150. Psalm, von Charles Villiers Stanford, wenn ich mich recht erinnere). Also vielleicht doch noch ein zweites Mal überlegen, bevor man die stolzen 83 Euro investiert. :)



    Mir persönlich genügt da völlig die folgende Doppel-CD mit dem Westminster Abbey Choir, die eine schöne Auswahl von anglikanischen Psalmen bietet, aber im Moment hier in Deutschland leider vergriffen scheint, daher hier der Link zum britischen Dschungelfluss:


    wewewe.amazon.co.uk/Psalms-Choir-Westminster-Abbey/dp/B0007DHQ4I


    Eine nette Mischung aus anglikanischen Psalmen und "richtigen" Psalmvertonungen bietet die folgende Naxos-CD:


    [ama]B00004VXDB[/ama]


    Besonders das "They that go down to the sea in ships" von Herber Sumsion und "The reproaches" von John Sanders haben es mir angetan (das wär vielleicht auch was für den "Geschmacklos - na und?-Thread" :D). Mittlerweile gibt es auch schon ein oder zwei mehr dieser CDs. Der Chor gefällt mir persönlich sehr gut, zum Kennenlernen sind sie jedenfalls allemal geeignet.

    Hallo Thomas, hallo an alle anderen, die sich hier geäußert haben,


    vielen Dank für Euere Ausführungen.


    Ohne weiteres akzeptiere die These, dass in jeder individuellen Aufführung jeweils ein individuelles Werk entsteht.


    Zitat

    Original von ThomasNorderstedt
    [quote]Original von Michael M.
    Vor diesem Hintergrund ist es sehr naheliegend, das aufzuführende Werk eben doch nur als Material zu verstehen.


    Hier liegt für mich der Punkt, wo ich zumindest im Moment dem Gedankensprung nicht mehr folgen mag, zumal ich fürchte, dass aus dem "naheliegend" sehr schnell über das "kann man als Material verstehen" ein "muss man als Material verstehen" werden könnte.


    Das wiederum widerspricht erstens schon mal meiner ganz persönlichen Lebenserfahrung, denn ich habe schon einige paar bewegende Opernabende erlebt, ohne dass dem Original neuer Text/neue Musik hinzugefügt wurde. Zu behaupten, dass mit dem Aufführungstext, der Partitur als Material umgegangen werden muss, klingt für mein Empfinden so, als wolle man sagen, dass das Material, was uns der Komponist und Librettist hinterlassen haben, nicht ohne Hinzufügungen für sich alleine stehen könnte, und auch das entspricht zumindest nicht meiner Lebenserfahrung.


    Ich halte solche Eingriffe durchaus für legitim und geeignet, neues Licht auf ein Werk zu werden, aber ich sehe doch einen deutlichen qualitativen Unterschied zwischen dem, was natürlich zwangsläufig bei dem In-Szene-Setzen mit einem Stück passieren muss, d.h. die Ausdeutung des Textes, die im Sprechen/Singen des Textes, in der Gestik, in der Realisierung des Bühnenbilds, etc. liegt, und aus dem Werk die jeweilige individuelle Aufführung macht, und andererseits einer bewußten Manipulation des Textes bzw. der Musik, und das letztere folgt für mich zumindest nicht zwingend aus ersterem.

    Ich muss ja gestehen, dass ich mich in den letzten Jahren an der "Italienischen" etwas sattgehört hatte. Meine Billig-CD aus Jugendtagen war schon lange auf den Müll gewandert, aber immer noch war sie durch keine vorzeigbare Aufnahme ersetzt worden. John Eliot Gardiner hätte mich vor ein paar Monaten fast zum Kauf seiner Einspielung verführt, aber dann waren doch wieder andere Anschaffungen wichtiger, und so ziert immer noch keine Aufnahme dieser Symphonie mein CD-Regal.


    Da ließ mich heute MDR Figaro (aus einem Autoradio scheppernd) aufhorchen. Wer könnte wohl mit solch einer Brachialgewalt durch den Finalsatz aus Mendelssohns 4. Symphonie hechten (das Orchester scheins an der Grenze seiner technischen Fähigkeiten)? Ich wartete gespannt auf die Ansage und war sehr erstaunt zu erfahren, dass es sich um folgende Aufnahme handelte:



    Thomas Fey war mir bisher nur über seine Haydn-Einspielungen bekannt, die in schöner Regelmäßigeit in Form von Ein-Satz-Schnipseln das Nachmittags-Berieselungs-Programm von NDR Kultur bereicherten. Jedenfalls hatte ich nichts an diesen Aufnahmen gefunden, was mir großartig im Gedächtnis hängen geblieben wäre.


    Und jetzt sowas? Ich gebe zu, ich bin überrascht.


    Ich bin ja noch nicht mal sicher, ob mich das Ganze musikalisch überzeugt hat. Aber es war jedenfalls erfrischend anders (und das muss eine "Italienische" sein, damit ich hinhören mag). Hat hier jemand Erfahrung mit dieser Einspielung und würde seinen Eindruck hier schildern?


    Viele Grüße,



    Kerstin

    Es sind heute ja schon fast doppelt soviele wie gestern, als ich unterschrieben habe. Hoffentlich geht der Trend so weiter! Wäre ja toll, wenn die Zahl noch deutlich in die fünfstelligen Bereiche wandern würde (oder vielleicht sogar sechsstellig?). Ich hab's auf jeden Fall auch schon weitergegeben.

    Für die Alpensinfonie kann ich's zufälligerweise grade bestätigen, dass die Aufnahme ein Live-Mitschnitt aus dem Kulturpalast ist, weil ich's gerade letzte Woche erst aus berufenem (d.h. Philharmoniker-)Mund gehört habe.


    Das muss aber deswegen durchaus nicht für die übrigen Aufnahmen gelten. Offenbar macht auch für die Philharmonie oft Aufnahmen in der Lukaskirche (das ist hier in Dresden der übliche Aufnahmeort für CD-Produktionen, wenn ich mich nicht irre - korrigiere mich bitte, pt_concours, wenn ich da falsch liege).


    Viele Grüße,


    bachiana
    (ebenfalls ein leidenschaftlicher Philharmoniefan) :lips:

    Vielen Dank schon mal an alle, die bereits so umfangreich geantwortet haben, für die hilfreichen Tips!


    Scherchen scheint ja ein heisser Tip zu sein, den merk ich mir. Zusammen mit Harnoncourt und Gielen sammelt sich da langsam eine Reihe interessanter Einspielungen von Beethovens Achter an, obwohl ich doch gar kein besonderer Beethoven-Freund bin... :untertauch: Aber die Achte ist schon eine tolle Symphonie.



    Zitat

    Original von Johannes Roehl
    Szell Schöne Zusammenstellung und auch einigermaßen repräsentativ, aber wie Gurnemanz sagt, lieber den Schumann komplett (EUR 12 bei jpc); die Mozart-Sinfonien sind ebenfalls problemlos erhältlich (ca. Euro 7)


    JR


    Danke für diesen Tip! Ich schiele schon so lange nach der Aufnahme der Schumann-Symphonien in dieser Ausgabe (in der ich auch die späten Dvorak-Symphonien habe) - war aber bisher immer zu geizig dafür.

    Folge meiner Fixierung war offenbar, dass ich die von Dir empfohlene Ausgabe bis jetzt komplett übersehen habe. Für diesen Preis muss ich unbedingt demnächst mal zuschlagen, auch wenn mir im Moment eigentlich gar nicht so nach Schumann ist. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.


    Zitat

    Original von Robert StuhrlAllerdings fehlt Dir ja Bruckners 7, das könnte für Dich ein Argument sein.


    Hier gab's ein kleines Missverständnis, lieber Robert (mein Fehler): Bruckner 7 besitze ich bereits zweimal (ich höre im Gegensatz zu Dir ganz gerne hin und wieder Bruckner), nur fehlt mir eben noch Walters Einspielung bei Sony, die derzeit wohl nur in der Szell-Box (zu teuer) oder eben beim Marketplace zu haben ist. Ich bin aber von Walters Dirigat der 4. und der 9. so angetan, dass ich die 7. mir früher oder später zulegen werde. Was natürlich nicht grundsätzlich gegen die Anschaffung Furtwänglers spricht, aber den würde ich jetzt nur kaufen, wenn mir jemand glaubhaft versichert, dass es sich dabei um eine unverzichtbare Deutung handelt.

    Bin soeben beim Surfen auf die von KulturSpiegel und Sony präsentierte Reihe "Die großen Dirigenten" gestossen, die vermutlichen schon etwas länger zu haben ist. Nun sind unter den Vorgestellten einige Dirigenten, die ich schätze, und andere, mit denen ich mich schon seit längerem auseinandersetzen wollte (und dann wieder andere, aber von denen schweige ich lieber :stumm:).


    Hier ein paar Cover der Reihe als Beispiele:








    Daher möchte ich hier gerne die Frage in die Runde werfen, welche der enthaltenen Aufnahmen empfehlenswert sind, welche anderweitig vielleicht im Moment gar nicht erhältlich sind und welche man sich vielleicht doch lieber in einer anderen Ausgabe oder vielleicht sogar Einspielung zulegen sollte?


    Da die Reihe offenbar bei Sony produziert wird, hege ich die Hoffnung, dass es sich bei den verwendeten Aufnahmen in erster Linie um Studioaufnahmen aus dem Backkatalog von Sony handelt und nicht um wiederausgegrabene Live-Mitschnitte, LP-Überspielungen oder Radioübertragungen suboptimaler Tonqualität, die hier zu Geld gemacht werden sollen. Liege ich richtig? Für Tipps und Hinweise wäre ich sehr dankbar. :)


    PS: Mist, hätten die für Bruno Walter nicht Bruckner 7 anstelle Bruckner 9 nehmen können? Die fehlt mir nämlich noch... :motz:

    Lieber Uwe,


    obwohl Brahms mittlerweile bei mir schon lange zu den ganz großen gehört (einer meiner drei Lieblingskomponisten), hatte ich auch eine Weile lang Mühe mich ihm zu nähern. Und wie man ja unschwer an den Beiträgen meiner Vorgängern sehen kann, bleibt einem gar nichts anderes übrig, als seinen ganz individuellen Zugang zu suchen, denn was dem einen sofort ins Ohr geht, liegt dem anderen schwer im Magen. Zudem ist wenigstens für mich Brahms DER Bing-Komponist (siehe Blackadders Thread), d.h. meist braucht es mindestens 4 bis 5 Anläufe, bis es mir wie Schuppen von den Ohren fällt.


    Für mich zum Beispiel waren gerade die mehrfach genannte 1. Symphonie wie auch das von vielen geliebte Klavierquintett harte Brocken. Die 1. Symphonie wird von mir übrigens immer noch stiefmütterlich behandelt, während das Klavierquintett (vor allem durchs Selber-Spielen) mir mittlerweilse langsam ans Herz gewachsen ist.


    Besonders unterstützen möchte ich gerne diesen Vorschlag,


    Zitat

    Original von Johannes Roehl
    Was spräche als Sänger dagegen, sich Lieder oder Chorwerke vorzunehmen (einstudieren oder anhören)?


    denn vor kurzem wurde ich auf diese ganz besonders wunderbare Aufnahme mit weltlichen Chorstücken von Johannes Brahms aufmerksam gemacht:


    Kann man "Vineta" hören und nicht unweigerlich zum Brahms-Fan werden? :jubel:


    Bei den empfohlenen Aufnahmen mit Brahms-Liedern möchte ich vor allem auf die wunderbaren zwei Lieder für Alt, Bratsche und Klavier op 91 hinweisen, die sowohl auf der genannten Fassbaender-CD

    Zitat

    z.B. die anderswo schon empfohlene Auswahl mit Brigitte Fassbaender?


    als auch auf der ebenfalls empfohlenen Aufnahme mit Jessye Norman enthalten sind.


    Zuletzt möchte ich noch folgenden ketzerischen Vorschlag beisteuern: Ich persönlich fände auch nichts dabei, den Zugang zu Brahms über Einzelsätze mehrsätziger Werke zu finden. Für mich waren frühe Lieblingsstücke beispielsweise der Finalsatz aus dem ersten Klavierkonzert, der zweite Satz aus dem zweiten Klavierkonzert, das Scherzo aus der dritten Symphonie und der zweite Satz aus dem Deutschen Requiem. Hat man erstmal einen Satz so richtig ins Herz geschlossen, beschäftigt man sich auch gerne mit dem Rest des Opus. :)

    Zitat

    Original von Pius
    Ist die Harnoncourt-Aufnahme, die Ulli loswerden will, besser?


    Viele Grüße,
    Pius.


    Zwr kenne ich die gennante Narnoncourt-Einspielung nicht, was mich aber trotzdem nicht davon abhalten soll, meinen Senf hier zuzugeben. :baeh01:


    Mit meiner Aufnahme bin ich hoch zufrieden:


    Wenn Catherine Bott auch nicht ganz meinen idealen Stimmtypus verkörpert, so singt sie gerade das Lamento so herzzerreissend schön, dass ich keine andere mehr hören möchte.


    Naja, ganz wörtlich darf man das aber vielleicht doch nicht nehmen, denn manchmal würde ich ganz gerne auch mal in die Jacobs-Einspielung reinhören, da ich von seiner Version von Blows "Venus und Adonis" sehr angetan bin:



    Diese gab es zwischenzeitlich auch schon mal für die Hälfte, so dass sich hier das Warten lohnen könnte.


    Die Christie-Einspielung hatte ich vor Jahren mal aus der Bibliothek ausgeliehen und war nicht so überzeugt davon, auch wenn ich mich kaum an Details erinnern kann (die Hexen gingen mir glaube ich etwas auf den Keks). Auch Christies "King Arthur" fand ich etwas zu manieriert für meinen Geschmack, so dass ich hier lieber bei Gardiner bleibe und hoffe, dass vielleicht das Purcell-Jahr 2009 etwas neues bringt. (Christies CD mit Purcells geistlichen Werken hingegen zählt zu meinen allerliebsten CDs! Ganz wunderbar.)


    Kennt eigentlich jemand diese Aufnahme hier?


    Das klingt ja zumindest interessant, oder?


    Viele Grüße


    Kerstin

    Zitat

    Original von pt_concours
    Liebe bachiana,


    1. ist das Stück „in the bleak midwinter“ (wirklich?) von HOLST, oder nur der Satz?


    Also, meine Ausgabe besagt ganz deutlich "Melodie und Satz G. Holst", was aber nicht heißt, dass den Herausgebern kein Fehler unterlaufen sein könnte.


    Zitat


    viele der von Dir angesprochenen Weihnachtslieder (wie auch obiges) kenne ich übrigens von der sehr schönen 3-CD-Box „Christmas Collection“ von "The Sixteen“.


    Leider habe ich davon (d.h. nur von einer der dreien) die billische Classic FM-(= britisches Klassikradio)-Ausgabe (offenbar vergriffen - zumindest bei jpc), deren Booklet mir leider auch keine Erkenntnisse über Holsts Autorenschaft liefert. Die CD ist allerdings tatsächlich sehr schön und empfehlenswert.



    Zitat

    2. Solltest Du zwischen Weihnachten und Neujahr in Dresden sein, dann empfehle ich Dir unbedingt den Besuch der Aufführung der „Nine Lessons and Carols“ in der Loschwitzer Kirche am 26.12.2008 mit dem Körnerschen Singverein, pardon Dresdner Vocalconcert.


    Ganz großes Dankeschön für den Tip. Leider hab ich das Dresdner Vocalconcert bis jetzt noch nicht hören können, obwohl ich sehr daran interessiert bin.
    Allerdings wird's wohl, so verlockend das Loschwitzer Konzert auch klingen mag, auch diesmal nix werden, denn zu Weihnachten werde ich in heimatlichen Gefilden weilen, d.h. etwas weiter südlich. ;(


    Zitat

    3. Kennst Du denn den wunderschönen Satz zu "Maria durch ein Dornwald" von G. RAPHAEL noch nicht?
    Oder kennst Du ihn und magst ihn nicht?


    Ein kurzer Blick in mein schlaues Notizbuch verrät mir, dass ich ihn beim letztjährigen Adventskonzert des Dresdner Kammerchors in der Dreikönigskirche gehört haben muss. Offensichtlich hab ich damals nicht als optimal empfunden, sonst hätt ich ihn mir gemerkt und wohl auch die CD schon gekauft. :D


    Irgendwie ist mir schleierhaft, wie und warum hier die Stimmung plötzlich so umgekippt ist (weihnachtlicher Friede ist was anderes, meine Herren), aber wenn ich meinen Senf als langjährige Amateurchorsängerin dazugeben darf (das war eine rhetorische Frage, ich tu's natürlich ungefragt), dann würde ich sagen, dass auch ich bei der knappen Probenzeit wie sie Moses und seinen Sängern zur Verfügung steht, keine Risiken eingegangen wäre, zumal auch der existierende Fundus sicher erst einmal aufgefrischt werden muss, bevor er aufgeführt werden kann. Man tut weder sich noch den Zuhörern einen Gefallen damit, wenn das Konzert zum Stress ausartet.


    Die Auswahl, so weit ich sie überblicken kann, scheint mir eine sehr schöne zu sein. Toitoitoi für die Aufführung, Moses! Und vielleicht kann man ja im nächsten Jahr mal noch eine schöne anspruchsvolle Motette dazupacken, wenn der Fundus noch ein bisschen angewachsen ist und mehr Probenzeit zur Verfügung steht.


    "O Heiland reiss die Himmel auf" von Brahms hab ich zum Beispiel vor ein paar Jahren mal in einem recht ordentlichen Kammerchor gesungen, und das hat soweit ich mich erinnere ganz gut geklappt, obwohl das auch nicht ganz ohne ist. Ohne in die Noten zu blicken, bleibt der Satz aber - glaube ich - weitgehend vierstimmig, so dass er auch mit nicht allzuvielen Sängern zu bewältigen sein sollte.

    Zitat

    Original von Philhellene


    (Und was das "Sinn machen" betrifft, so bin ich hartnäckig der Meinung, dass es einfach eine sachlich falsche Aussage ist. Sinn kann nicht gemacht werden, der wohnt inne oder nicht!)


    Liebe Grüße,
    Martin



    Mhmm, sollte das heissen, dass "Sinn ergeben" ebenfalls sachlich falsch ist/war? Ich war der Meinung, dieser Ausdruck wäre zwischenzeitlich einfach durch "Sinn machen" verdrängt worden.
    Und das etwas, was eben erst wird, im Moment seiner Entstehung auch "Sinn macht/ergibt" (oder auch nicht), scheint mir ein oft anzutreffender Sachverhalt zu sein, für den ich persönlich gerne einen Ausdruck zur Verfügung habe. Wer ihn nicht mag, kann ja gerne darauf verzichten. Dass "Sinn machen" sich so rasant eingebürgert hat, ist für mich aber eher ein Zeichen dafür, dass ein wie auch immer gearteter Bedarf (keine Notwendigkeit!) für diese Wendung bestand.


    NB.: Dass ein inhaltlicher Unterschied zwischen "Sinn haben" und "Sinn ergeben/machen" besteht, ist freilich klar.



    Zum Thema: Das Wort Kleinod wird zumindest solange nicht in Vergessenheit geraten, solange Jugendliche "Die unendliche Geschichte" von Michael Ende lesen. Ich hoffe sehr, dass das noch eine lange Zeit sein wird. (Ich habe das Wort dort damals zum ersten Mal gelesen und mußte mich auch erstmal informieren, was ich darunter zu verstehen habe). :hello:

    Tja, zu so einem weltbekannten Komponisten kann ich doch auch mal was beitragen! :D


    Ich kenne von Braga Santos nur ein einziges Stück, nämlich sein Streichquartett Nr. 2 in a-moll von 1956, das man auf dieser CD hören kann:



    Ein sehr reizvolles Stück, das sich leicht erschließt. Stilistisch schien es mich beim ersten Hören ständig an etwas bekanntes zu erinnern, ich konnte aber den Finger nicht so recht darauf legen, was es war. Möglicherweise ein bisschen wie Vaughan Williams oder Walton? Insgesamt macht die Musik auf mich wirklich eher einen keltischen Eindruck als einen portugiesischen (auch wenn ich von portugiesischer Musik eigentlich gar keine so klare Vorstellung habe).


    Jedenfalls wird das Quartett vom Eosander-Quartett, das sich aus Mitgliedern des Orchesters der Deutschen Oper Berlin zusammensetzt, sehr klangschön und mitreissend dargeboten.

    Eins meiner Lieblings-Weihnachts-Chorstücke ist hier leider kaum bekannt, aber im angloamerikanischen Raum recht häufig anzutreffen:


    "E'en so, Lord Jesus, quickly come" von Paul Manz.



    Wunderschön, aber leider treten die Sopräne meist in Streik, da von ihnen das hohe b gefordert wird. Sehr schade, denn das Stück ist sehr effektvoll.


    Außerdem weitere Lieblinge:



    "Carol of the bells" von ich-weiss-nicht-wem


    "In the bleak midwinter" von Gustav Holst


    "Shiloh" von William Billings


    "Heilige Nacht" von Reichardt (ein absolutes Muss an Weihnachten)


    "Machet die Tore weit" von Hammerschmidt


    Durch mehrere Hispano-Barock-CDs bin ich auch zu einem großen Fan von "Serafin, que con dulce harmonia" von Juan Cereols geworden.


    Oh, und natürlich "Once in royal David's city", am besten mit einem einsamen Sopran-Solo am Anfang, so wie bei den Nine Lessons and Carols (oder heißt das umgekehrt) in Cambridge.



    Und ja, zu Weihnachten bricht meine Ader für Kitsch unaufhaltsam hervor. :angel::D



    PS: Wenn irgendwer einen richtig schönen Chorsatz von "Maria durch ein Dornwald" kennt, bitte bescheid sagen. Ich hab noch keinen gehört oder gesungen... ;(

    Zitat

    Original von Gurnemanz


    Am besten unzerpflückt lassen, Sammlerwert: Gerade eben bemerke ich, daß JPC das Sonderangebot wieder zurückgezogen hat, nachdem fairerweise alle interessierten Taminoaner/innen noch bedient wurden.



    Oi, das ging aber schon wieder schnell mit dem Streichen.


    Mein Problem hab ich jetzt durch einen guten Kompromiss gelöst - die Box steckt säuberlich zusammengefaltet seitlich im CD-Regal. Ein "Reassembly" ist also jederzeit möglich, wenn die Sammlerpreise plötzlich in schwindelerregende Höhen schnellen sollten. 8)