Beiträge von HolgerB

    Ohne Worte …

    Für mich disqualifiziert sich der Schreiber (Bachianer) damit.


    Viele Grüße,

    Holger

    Der ganz große Schorr-Fan war ich auch nie (siehe bereits meinen Uralt-Beitrag von 2009), obschon ich seinen Rang mittlerweile durchaus zu würdigen weiß. Mir geht es ein wenig anders als meinem geschätzten Vorredner. Bockelmann schätze ich schon überaus, eigentlich mehr als Nissen. Mein liebster Heldenbariton dieser Zeit ist über die Jahre indes Wilhelm Rode geworden. Nicht zu vergessen (zeitlich ein wenig später) Josef Herrmann. Aber auf welch hohem Niveau nörgelt man hier eigentlich. Gäbe es auch nur einen einzigen dieses Formats im heutigen Wagner-Fach!


    Da würde mir auf jeden Fall Michael Volle einfallen 😉


    Viele Grüße,

    Holger

    Jetzt ist dieser Film auch bei JPC gelistet. Er soll am 1. April 22 erscheinen und auch in die Kinos kommen. Ob dies schon geschah, wie aus der Ankündigung hervorgegangen ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Gehört habe ich davon nichts. Man achte auf die Namen der Personen, die darin eine Rolle spielen. Bei Werbepartner heißt es dazu:


    "Wagner Bayreuth – und der Rest der Welt ist weder eine Biographie Richard Wagners noch eine musikwissenschaftliche Analyse seines Werks. Es ist vielmehr ein Dokumentarfifilm, der sich einzig und allein mit der Faszination beschäftigt, die dieser Mann weltweit auslöst. Wie konnte ein derartiger Hype und Kult um einen so umstrittenen Künstler entstehen? Die abendfüllende Dokumentation zeigt, wie es sich in Bayreuth mit Wagners Erbe von Festspielen zu Festspielen lebt, wie begeisterte Wagnerianer überall auf der Welt ihren Komponisten feiern und was Menschen zu erzählen haben, die sich intensiv mit seinem Werk auseinandersetzen oder es als aktive Künstler auf der Bühne interpretieren."

    Ich habe den Film im November 2021 in einem Kino (Arthaus) in Frankfurt am Main gesehen.

    In den Social Medien hat Brüggemann auch ordentlich Werbung dafür gemacht.

    Teilweise waren bei den Vorführungen auch „Darsteller“ des Filmes vor Ort mit denen man danach diskutieren konnte.

    Beispiel Piotr Beczala.

    Meines Wissens war auch Brüggemann bei jeder Vorstellung vor Ort.

    Ein Film den es sich lohnt, als Wagner Fan, anzuschauen.


    Viele Grüße, Holger


    Gänzlich absurd wird die aktuelle Russophobie, wenn man bedenkt, dass fast 20 % der Bürger der Ukraine Russen sind (und die haben die Truppen Putins keineswegs freundlich begrüßt, wie jener wohl erwartet hatte). Selensky als Lichtgestalt zu verklären, mag aus Propagandagründen zur Zeit zweckmäßig sein, entspricht aber keineswegs der Realität wie jeder weiß, der (wie ich) enge familiäre und freundschaftliche Bindungen in die Ukraine hat.


    Ansonsten denke ich, dass sich die Russen von den aktuellen Boykott Maßnahmen nicht sehr beeindrucken lassen. Der (sicherlich unverdächtige) MDR berichtete vor zwei Tagen, dass die Sanktionen dazu geführt haben, dass die Zustimmung zur Putins Politik bei steigender Tendenz neue Höchstwerte reicht hat. Und im übrigen denke ich, dass ein Volk, dass zum Beispiel die Blockade von Leningrad überstanden hat, mit Sicherheit auch den Entzug von Netflix und Macdonalds überleben wird.

    Was wäre dann Dein Vorschlag?

    Wie sollte man darauf reagieren ?

    „Lucerne Festival hat beschlossen, die für 21. und 22. August geplanten Konzerte des Mariinsky Orchestra und Valery Gergiev abzusagen. «Angesichts der völkerrechtswidrigen Kriegshandlungen Russlands setzen wir ein klares Zeichen der Solidarität für die Menschen in der Ukraine. Wir sind zutiefst betroffen und verurteilen den Angriff auf die Ukraine und auf Unschuldige aufs Schärfste», kommentiert Intendant Michael Haefliger.
    Lucerne Festival informiert zu einem späteren Zeitpunkt über die neuen Programme und Aufführenden der beiden Konzerte.“

    Lieber Holger,

    danke für das Video 😊

    Habe es mir gleich mal angeschaut.

    Da lag ich ja dann mit meiner Entscheidung bzw. meinem Empfinden gar nicht mal so falsch 😉

    Du beschreibst es auch genau richtig.

    Nicht jedes gute Kabel passt am Ende an die Anlage.

    Gleiches gilt natürlich auch für die LS, Verstärker und den CD Player.

    Auch jeder Hörraum ist anders.

    Daher bin ich froh, einen Händler zu haben, wo man so etwas zuhause auch mal testen kann.


    Viele Grüße, Holger

    Audioquest Rocket 44 ;) - die habe ich auch! Ein vorzügliches LS-Kabel! :)


    Schöne Grüße

    Holger

    Absolut …

    Aber auch hier, zum Thema Preis.

    Ich hatte mir von meinem Händler ein paar Audioquest 😉44 und 88 ausgeliehen und damit Verschiedenes gehört.

    War ein Blindtest.

    Mein Sohn hat unterstützt….

    Tatsächlich fand ich das 44er besser als das 88er.

    Preis 44 : rund 850€ für ein Paar

    Preis 88: rund 1700 € für ein Paar


    Mit dem ROCKET 88 fand ich es gerade in der Spitze teilweise etwas schrill und alles in allem etwas zu dumpf

    Und gerade bei Kammer- und/oder Klaviermusik hat mir das gar nicht gefallen.

    Klar ist das eine Geschmacksache aber zeigt auch, das der Preis wirklich nicht alles ist.

    Die Kette war im Übrigen ansonsten immer gleich, wie in meinem Post davor beschrieben.


    Als seit Jahren bekennender Fan von Bowers & Wilkins (ich liebe den Klang) hatte ich im Übrigen vor der Anschaffung

    der BW 702 S2 Signature auch ein paar BW 804D3 zum Probehören.

    Die Unterschiede gab es, waren aber aus meiner Sicht und in meinem Hörraum nur marginal.

    Die 804 spielte etwas klarer auf.

    Der Unterschied im Preis war aber deutlich.

    Die Signature 5000€ das Paar und die 804D3 für rund 10.000 € das Paar.


    Viele Grüße, Holger

    Da bin ich voll bei Dir, was Bowers & Wilkins betrifft, lieber astewes

    Ich habe zwei B+W 702 S2 Signature, als Verstärker einen Rotel RA 1592 und als CD Player einen Rotel RCD 1572.

    Als Lautsprecherkabel dienen mir zwei Audioquest Rocket 44

    In Summe kostete das alles rund 10.000€

    Na klar kann man eine Anlage noch „besser“ betreiben.

    Habe aber für mich herausgefunden, dass irgendwann der Moment kommt, wo die Hörverbesserung zum höheren Invest nicht mehr im Verhältnis stehen.


    Viele Grüße, Holger

    Naja, aber um als Künstler Geld zu verdienen, auch Spitzenkünstler, braucht es auch das Publikum.


    Darüber hinaus finde ich den Vergleich mit dem Supermarkt nicht gerade angebracht.

    Bei den Superstars gebe ich Dir fast recht, wenn es um den Verdienst geht.

    Aber auch die haben laufende Kosten und mal über ein Jahr kein Einkommen, schwierig.

    Und ich weiß auch nicht welche Gehaltsvorstellung Du da hast …

    Ich kenne sie.

    Oper z.B. besteht aber nicht nur aus den Superstars, da braucht es noch mehr Darsteller.

    Du meintest, die sollen das dann alles aufgeben und in den Supermarkt gehen.

    Dann wird es aber nicht mehr möglich sein, auf der Bühne eine Oper.



    Viele Grüße, Holger

    Lieber Alfred,

    da magst Du bzgl. Deiner OP natürlich recht haben.

    Man sollte aber bedenken, dass es hier nicht „nur“ um das Singen alleine geht.

    Für die Künstler geht es auch um ihr täglich Brot.

    Keine Aufführungen, kein Geld.

    Ganz einfach, außer man ist Mitglied in einem Ensemble, dann gibt es teilweise wenigstens etwas.

    Ich kenne viele freischaffende Künstler (Sänger) hier in Deutschland, die haben während Corona von Hartz 4 leben müssen.

    Was das für eine Familie bedeutet, die vielleicht noch ein Haus abzahlen muss, muss man glaube ich nicht weiter ausführen.


    Nicht jeder hat die Möglichkeit, wie z.B. Du, zuhause zu bleiben.


    Viele Grüße, Holger

    Habe gerade von meinem Freund, Andreas Schager erfahren, dass wegen mehrerer Omikron Fälle zunächst alle Aufführungen bis einschl. 05.01. abgesagt sind.

    Das ist wieder sehr schade für die Künstler


    Viele Grüße, Holger

    Was hat Spielberg geritten, diesen Filmklassiker neu zu verfilmen? Mit der ersten Fassung bin ich zufrieden. Den kurzen Trailer habe ich mit angeschaut. Hat der Regisseur wirklich etwas Neues hinzuzufügen, frage ich mich. Wäre es nur eine Imitation, dann würde mein Urteil vernichtend ausfallen. Selbst im Schriftzug des Titels erinnert der neue Film an den sechszigjährigen Klassiker. Mutig hätte ich es gefunden, die Handlung in der Trump-Zeit anzusiedeln.


    Aber wie Joseph II. erwähnt, man müsste ihn sich anschauen, um sich ein Urteil bilden zu können.


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    Würde dann im Umkehrschluss bedeuten, dass man das Werk nicht mehr im Filmformat anfassen sollte.

    Weil es ja schon so eine überragende Aufnahme gibt.

    Das halte ich für schwierig.

    Ich kann mir vorstellen, dass durch diese Neuauflage, Menschen das Werk erstmals kennenlernen.


    Warum sollte also Spielberg nicht seine Interpretation des Werkes zeigen ?


    Wie heißt es doch so schön : "Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme"


    Viele Grüße, Holger

    Endlich sagt das mal jemand! Ich höre es genauso. Effekthascherei, etwa am Ende des 1. Aktes der "Götterdämmerung", wenn Siegfrieds Stimme künstlich zur Gunther-Stimme nachgedunkelt wird. Von der Papierform, also der Besetzung her, müsste das eigentlich DER "Ring" sein. Leider ist er es nicht. Hotter ist in "Siegfried" und "Walküre" deutlich über seinen Zenit hinaus - und Frick als Hagen, live in diversen Mitschitten oder auch in anderen Studio-Szenen ein Naturereignis als Hagen, wirkt hier merkwürdig gehemmt und ungefähr.

    Windgassen ist mir für den Siegfried zu lyrisch und die Diktion zu verwaschen, ich habe andere Siegfried-Ideale. Da empfinde ich den Mitschnitt der aktweisen konzertanten RAI-Aufführung unter Furtwängler als weit geschlossener und authentischer als diesen ersten Studio-"Ring", der sich nicht wirklich schloss. Ein nicht geglücktes Labor-Experiment.

    Lieber Stimmenliebhaber,


    dem ist nichts mehr hinzuzufügen.


    Viele Grüße, Holger

    Das war Soltis typischer, sehr eigenwilliger Dirigierstil, den man ja auch in zahlreichen anderen Filmmitschnitten ersehen kann. Nicht wenige Orchestermusiker hatten mit seinen "Zuckungen" ihre Probleme, soviel ich hörte. Aber so war er eben. Ich halte das nicht für Effekthascherei, sondern Individualität.

    Naja, die einen sagen so und die anderen so.

    Der Instrumentalist muss beim Dirigat wissen, was der Dirigent möchte.

    Kann man das nicht ableiten, ist es überflüssiges „Gehüpfe“ und eben ein Stückweit Effekthascherei.

    Schau mal wie Richard Strauss dirigiert hat.

    Absolute Ruhe und das Orchester ist nicht stehen geblieben.


    Viele Grüße, Holger

    In meiner Sammlung befinden sich 32! Ring Aufnahmen.

    Ich muss sagen, dass der Solti Ring für mich lediglich im Mittelfeld spielt.

    Zuviel Effekthascherei (Blech) und mir fehlt irgendwie, der große Bogen.

    Hört sich für mich zu sehr zusammen geschnipselt an.


    Zum Thema Effekthascherei passt auch gut das Video zum Trauermarsch.

    Da frage ich mich echt, was dieses herum gehampel von Solti da teilweise soll 🤦🏻‍♂️



    Viele Grüße,

    Holger

    Den Ring kann man bereits in einer Box, direkt bei der Oper am Rhein bestellen.


    https://webshop.operamrhein.de…shop/webticket/itemgroups


    Viele Grüße,

    Holger

    wobei das kein Jazz ist 😉

    ich schätze Daniel Behle sehr finde ihn aber als Lohengrin nicht gut.

    Habe ihn in Stuttgart gesehen und gehört.

    Mir fehlt bei ihm die Tiefe aber auch das strahlende Leuchten in der Höhe.


    Seine neue CD mit Liedern von Richard Strauss, in Begleitung eines Klaviers, kann ich nur empfehlen.

    In Bonn habe ich in 2020 mehrmals den Lohengrin gesehen mit Mirko Roschkowski in der Titelpartie. Dieser, leider nicht ganz so bekannte Tenor, ist für mich deutlich mehr ein Lohengrin.

    Da befinden sich für mich zu Behle, Welten.


    Viele Grüsse

    HolgerB

    Im Bayreuther Tannhäuser 2019 ging es in die Hose.

    Er kam mit dem „Graben“ und den Musikern, bedingt durch wohl nur eine Probe, nicht zu recht.

    Ich war damals in der Premiere dabei.

    War schlimm ...und das Publikum ließ es ihn auch spüren.