Beiträge von HolgerB
-
-
-
-
Die Lösung bei jpc steckt bei Apollon in den Wörtern "müsste" und "müssten". Abgesehen davon, dass sie das gar nicht müssen, vermute ich, dass der Bestelleingang nicht direkt zur Bestandsveränderung führt.
Da zwischen dem Klick zum Hinzufügen zum Warenkorb und dem Versand einiges passieren kann, wäre diese unmittelbare Beeinflussung der Daten durch Externe (=Kunden) zu riskant.Ein bisschen wie die zeitliche Differenz zwischen Buchung und Wertstellung bei Banken (das hinkt etwas, fiel mir halt gerade dazu ein. Bessere Analogie willkommen).
In diesem Fall ist es blöd für den Kunden, wenn er nachträglich enttäuscht wird. Das ginge mir genauso.
Naja, ich hatte 4 Artikel zum reduzierten Preis von jeweils 5,99 Euro bestellt.
2 Tage später wurde mit dem Verweis, dass die Artikel beim Lieferanten nicht mehr verfügbar sind, storniert.
Heute sind alle vier zum Preis von jeweils 29,99 Euro bei JPC wieder auf Lager gelustet.
Ich nenne das Konsumententäuschung.
Mail an JPC ist raus.
Bin gespannt ob und wie sich dazu geäußert wird.
-
Alles anzeigen
Ich komme ein wenig zur Titelfrage dieses Themas: Was ist dran an Thielemann ?
An sich schon zu Beginn eine Provokation, denn ich wusste schon damals ganz genau, daß an ihm was dran ist.
66.000 Seitenaufrufe und 283 Beiträge bisher - bestätigen seinen Stellenwert durch die letzten 12 Jhre, wobei durch die Verwendung des Begriff "Phänomen" bereits DAMALS meine Meinung implizit geäussert wurde.
Er hat vieles überdauert, seinen Ruf als "schwierig", seinen Ruf als "rechts" ,Kritik an seinem Dirigierstil etc. Die Wiener Philharmonieker bezeichnet übrigens die Zusammenarbeit mit ihm als "ideal"
Zumimdest in der Vergangenheit hat er in unserem Forum mitgelesen: Hier aus eine Korrespondenz eines Mitgliedanwärters vom Jänner 2010:
mfg aus Wien
Alfred
…und CT liest heute auch noch mit 😉
-
Kein Wunder, dass sein Bruckner-Zyklus mit etwas Abstand betrachtet so enttäuschend und geradezu rückgratlos geraten ist.
Was hat das eine mit dem anderen zu tun?! … da scheint jemand ein grundsätzliches „Problem“ mit Thielemann zu haben.
Ich z.B. finde seinen Bruckner Zyklus sehr gut gelungen.
-
-
Früher (vor 5-10 Jahren) wurde Momox meinerseits häufig frequentiert. Recht schnell kam man auf dreistellige Beträge. In den letzten Jahren kristallisieren sich die genannten 15 Cent nach meiner Beobachtung zunehmend als Standard für gebrauchte CDs heraus. Ob objektiv "wertlos" oder Raritäten, spiegelt sich heute selten im Preis wider. Das Enervierendste aber ist die zunehmende Dichte an CDs, die gar nicht erst genommen werden. Nach welcher Logik das genau funktioniert, ist fraglich. So lassen sich aus zusammengehörigen Reihen manche Discs verkaufen, andere wiederum nicht. Der restliche für Momox in Frage kommende CD-Bestand (der mittlerweile überschaubar geworden ist) konnte auf diesem Wege nicht den Besitzer wechseln. Zuletzt kam ich vor ein, zwei Jahren mit Ach und Krach auf die versandkostenfreien 20 EUR, hauptsächlich aber durch Beigabe alter DVDs (die freilich meist auch nur Cent-Beträge bringen oder gar nicht angenommen werden). Fazit: Die Wertigkeit der Compact Disc ist auf einem Tiefpunkt angelangt.
Also ich habe in den letzten beiden Wochen zwei Karton an Momox mit CD´ s und ein paar Blu-ray verkauft und habe dafür rund 400€ bekommen 😉
-
Hab gerade mal spaßeshalber bei Momox nach einem Ankaufspreis gesucht - für mehrere Klassik-CDs wurde erst gar nicht geboten, meine Firefly Collection (3 CD in Bluray, also die gesamte Serie außer dem nachgedrehten Abschlußfilm) würde 15 Cents bringen. Dito die Telarc-CD "Lago-Spin" mit dem Los Angeles Guitar Quartet und Tschaikovskys "Liturgy of St. John". Also schon mal 45 Cent beisammen!! Wie ich da einen Karton für 20 € füllen soll...
Das Interessante ist ja auch: wahrscheinlich kostet das Abholen Momox bereits deutlich mehr als 20 Euro.
Da habe ich andere Erfahrungen gemacht.
Es kommt natürlich auf die jeweilige CD an.
Die Abholung kostest im Übrigen nichts 😉
-
Bevor du CDˋ s vernichtest wäre auch die Möglichkeit diese an Momox zu verkaufen.
Geht sehr schnell.
Über die App einfach die CD (EAN) einscannen und Du bekommst sofort den Ankaufspreis angezeigt.
Dann ab in einen Karton.
Bei einem Warenwert ab 20€ wird der Karton auch bei Dir direkt an der Tür abgeholt.
Viele Grüße,Holger
-
Alles anzeigen
Sammeln bis zum geht nicht mehr
Und genau dort bin ich jetzt angelangt. Ich schätz, daß ich derzeit an die 7000 cd besitze - vielleicht auch mehr.
Vor einigen Jahren habe ich mir Regale nach von mir gewünschten Maßen bauen lassen (war ein Weihnachtsgeschenk von meiner Mutter)
Sie waren für 5500 CDS konzipiert. Diese Rechnung stimmt nicht mehr, einerseits nehmen die alten Operngesamtaufnahmen mit booklet mehr Platz ein, andrerseits habe ich inzwischen viele Boxen erworben mir 10, 12 , 15 oder mehr cDs in Papphüllen drin die unheimlich plarzsparend sind. Dazu habe ich auch in anderen Räumen CDs gebunkert
Nun ist aber Schluss mit lustig. Es ist so gut wie alles voll. Momentan hole ich CDS aus den egelen mit ungehörten CDs, höre sie, erwähne sie teilweise hier - dann katalogisieren und ab in die Sammlung. Die Regale mit den Ungehörten sollen sich langsam leeren, die anderen ebenso langsam füllen.
Bei dieser Gelegenheit ist mir bewusst geworden (ich wusste es schon seit langem - habe es aber verdrängt) dass eine Menge an ungeliebtem Material auf mich wartet gehört zu werden, was mit Unlost bereite - und ich ausserdem keinen Platz mehr dafür habe.
Somit habe ich mich entschlossen ungehörte CDs, die ich nicht mehr mag, gar nicht erst anzuhören - und auch nicht einzusortieren, sondern sie zu vernichten. Verkaufen oder versenden ist unrentabal, die Versandkosten sind teurer als die CD wert sind, der Weg auf die ost wegen meiner Gehbehinderung verdamt schmerzhaft.
Als zweiten Schritt werde ich auch radikal Unanhörbares aus der (Stichwort Vagn Holmboe etc) Sammlung entfernen.
Der dritte Schritt wäre, CDs zu entfernen, die noch aus der Steinzeit meiner Sammeltätigkeit herrühren, die ich aber inzwischen schon in Komplettboxen nachgekauft habe. Ich zögere hier aber noch, weil zahlreiche dieser Aufnahmen als "Sammlerstücke" gelten und "wertvoll" sind, wogegen Nachpressungen in Pappboxen als "Massenware " gelten. (Inhaltlich sind sie identisch)
Ich werde mch also neu orientiern können. Damit wäre Platz für ebenfalls noch ungehörte Raritäten aus meiner Lieblingsepoche und der Möglichkeit doch noch Neues anzuschaffen - Aufnahmen die mir gefallen werden.
Mal sehen.......
mfg aus Wien
Alfred
PS: Es gibt noch einige zig CDs mir Volksmusik, die wegen meiner Mutter angeschafft wurden. Seit einem knappen Jahrzehnt hab ich keine davon mehr gehört (nicht mal abgestaubt) - aber die Pietät verbot es mir mich davon zu trennen..........
-
-
-
Ich frage mich, ehrlich gesagt, was so etwas soll. Und meine natürlich auch die Antwort zu kennen: Es passt zu unserer schnelllebigen Zeit mit vielen Reizwechseln und kurzen Impulsen. Bloß nicht mal richtig konzentriert hinsetzen und sich einen Ring - z.B. mit begleitender Lektüre - komplett zu Gemüte führen. Diese Best-of-Manie und Verkürzung finde ich persönlich

Vollste Zustimmung!
-
-
Ich war bei der Premiere dabei.
Bin gespannt auf Deine Eindrücke
Viele Grüße, Holger -
-
Alles anzeigen
Genau - Es war Klassikakzente.
Klassikakzente gibts noch immer - allerdings das Forum nicht mehr
Man führt die Seite jetzt unverhüllt als Werbemaßnahme für die Deutsche Grammophon
Das Forum war schlecht geführt- oder besser gesagt überhaupt nicht
Ich hatte mich dort eine Zeitlang engagiert mit dem Hintergedanken vielleicht wird ein Job daraus
Aber es kam kein Angebot. Irgendwann wurden mir die vielen Störaktionen zuviel (das Forum war nicht moderiert)
und ich verliess das Forum in Richtung HIFI FORUM. Dort gab es ein Mini- Klassiforum in einem desaströsen Zustand.
Ich baute es binnen von 2 Monaten auf. Viel länger blieb ich nicht dort.
Klassiakzente soll - so wirde mir berichte das forum letztlich doch in "professionelle Hände" gegeben haber - aber ohne Erfolg
Irgendwann haben sie dann das Handtuch geworfen und offen auf Werbeseite für ihre Produkte umgestellt
Das Tamino Klassikforumforum hatte einen schweren Start -aber irgendwie schafften wir es dann doch.
Keine Plattenfirma wollte uns empfehlen, jeder behandelt uns als uninteressante Hobbyseite
Irgendwann schlug das Pendel um und man wollte Zusammenarbeit mit uns
Aber wer mich Sturschädel kennt , der kann sich meine knallharte Reaktion vorstellen......

Beste Grüße und Dank an alle
Alfred
Stimmt … ich kann mich da auch noch an einen ganz speziellen Teilnehmer Namens Jörg Neumann erinnern 🙄🙈
-
-
Der Satz war eine Antwort auf Bachianers Frage, warum man nie sagt, Beethoven klänge noch wie Haydn, sondern immer umgekehrt, Haydn klänge "schon beinahe wie Beethoven". Im Zusammenhang ist also völlig klar, dass er nicht nur "weitläufig mit Musik zu tun" hatte sondern sich zentral, wenn nicht sogar ausschließlich darauf bezog (jedenfalls wurde kein anderer Bezug formuliert). Ihn anschließend auf Handy- oder Autoproduzenten umzumünzen, ist alberne Sophisterei, an der ich kein Interesse habe. Vielleicht verstehe ich auch einfach nicht, was daran lustig sein soll, aber jedenfalls habe ich für so einen Nonsens, der erkennbar zu keinerlei Erkenntnisgewinn führt, keine Zeit.
Von solchen Auseinandersetzungen halte ich auch nichts. Allerdings bin ich auch nicht so sicher, ob ich der o.g. These in dieser Grundsätzlichkeit zustimme. Ich halte das Thema "Fortschritt in der Musik" für zu komplex, als dass man es mal eben nebenbei abhandeln könnte.
Dann musst Du Dich ja auch nicht beteiligen 😉
Viele Grüße, Holger -
Ich bin weiter mit dem Quatuor Ébène um die Welt unterwegs.
Heute CD 4
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Streichquartett Nr.6 B-Dur op.18Streichquartett Nr. 12 Es-Dur op.127
AD: 18.09.2019, Sala São Paulo, São Paulo, Brasilien
Bin von dieser Gesamteinspielung der Quartette immer wieder begeistert.Viele Grüße, Holger
-
-
-
-
-
-
-
-
-
