Beiträge von Musikkristin

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    Original von operus
    Freuen wir uns doch, dass es so wunderbare Sängerinnen und Sänger gab und gibt. Verehren und lieben wir jeden in seiner unverwechselbaren Art. Vielleicht kommen wir dann doch dorthin, dass die Nachwelt den Mimen Kränze


    Hallo Operus,


    dies ist einer der schönsten Sätze, die ich heute gelesen habe, ich sage auch
    Siepi und Raimondi oder Corelli und di Stefano oder auch Fischer-Dieskau und Prey. Danke


    Liebe Grüße aus München


    Kristin

    Zitat

    Original von Walter Krause
    Diese Aufnahme habe ich noch auf LP. Abweichend von Euch sehe ich Patzak als ausgesprochenen Schwachpunkt an. Er klingt ausgesungen und ältlich, erreicht zwar noch die Höhen, aber einen feurigen Barinkay stelle ich mir anders vor. Diese Clemens-Krauss-Einspielung ist allerdings generell zu akademisch geraten, da lobe ich mir Robert Stolz!


    Lieber Waldi,


    ich habe nur Hörproben von Patzak mitbekommen und das gefiel mir, es ist aber auch zu wenig für mich, um mir ein eigenes Urteil zu bilden. Eigentlich mochte ich Julius Patzak immer sehr gern, d.h. hörte ihn gerne singen. Aber ich gebe schon was auf Deine Bewertung, denn Barinkay höre ich schon lieber auch "feurig", das gehört zu der Rolle.
    Also spare ich mir die 7,99 Euro für was anderes, lach.


    Danke und liebe Grüße


    Kristin

    Lieber Peter, lieber Harald,


    mir gefällt die Schwarzkopf trotzdem, sei's drum! Ich mag einfach die Stimme.


    Allerdings Karl Terkal als Barinkay wäre auch nicht zu verachten, ach was soll ich denn noch alles kaufen! Übrigens: Patzak macht es toll, habe reingehorcht.


    Liebe Grüße


    Kristin - in Überlegungen

    Lieber Harald,


    Mann oh! 20 Zigeunerbarone, hast Du die schon alle angehört?


    Ich finde auch, daß die Aufnahme mit Hilde Güden zu teuer ist, aber schön bestimmt, na ja, alles kann man nicht haben. Aber die mit Julius Patzak würde mich wirklich reizen, da muß ich mal sehen, wie ich günstig zu der komme. Müßte bei dem abgebildeten Label möglich sein. Ich mochte den Patzak und glaube einfach, daß er ein wunderbarer Barinkay gewesen sein muß.


    LG


    Kristin


    Nachsatz: Was sag ich denn, JPC zu 7,99 - bei nächster Gelegenheit!

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    Original von Harald Kral
    Das ist doch die Aufnahme, die Peter weiter oben erwähnt hat


    Richtig Harald, das hat mich dran erinnert, daß ich die CD doch habe, allerdings länger nicht mehr angehört. Es ist wirklich eine Weile her und ich fand sie rundum gelungen.


    Den Zigeunerbaron mit Peter Anders, von dem ich durch Deinen Beitrag erfuhr, habe ich mir gleich ausgeliehen und bin recht angetan.


    Vor allem Peter Anders habe ich als Kind schon gern in Operettenaufnahmen gehört, habe eine ganz alte "Bettelstudent"-Single, die ich sehr liebe, das alte Ding ist mir bei dieser Operette immer noch die liebste Version.


    Liebe Grüße aus München


    Kristin

    VHS Sony 1993



    Orchester der Wiener Staatsoper: Claudio Abbado - 5


    Figaro: Lucio Gallo - 4
    Susanna: Marie McLaughlin - 4,5
    Conte: Ruggero Raimondi - 5
    Contessa: Cheryl Studer - 5
    Cherubino: Gabriele Sima - 4


    Rest - 4


    Gesamtwertung: 31,5/7 = 4,5


    TQ - 4


    Bitte die Wertung verdoppeln, ich sehe das wie oper337. Raimondi ragt wirklich heraus, finde ich und Marguerite als Nonne finde ich daneben.


    Viele Grüße


    Kristin


    Bitte die Wertung von oper337 verdoppeln, speziell Siepi ist überragend


    Grüße aus München


    Kristin

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    Original von Kurt Fischer


    Aber gut, wenn sie wenigstens gelispelt hätte... :)


    Kurt, der hofft, dass er jetzt nicht den Corelli-Fans zu sehr auf die Zehen gestiegen ist...


    Lieber Kurt,


    als bekennenden Corelli-Fan bist Du mir nicht auf die Zehen getreten, lach. Über Corelli habe ich schon viel gehört und gelesen, heute Abend erst in einem Buch, er sei z.B. "neurotisch" gewesen, da härtet man ab. Aber neben all seinen Fehlern hatte er halt auch eine Stimme, die bis heute einmalig ist.


    Von Frau Deutekom hatte ich bisher nichts gehört, erst seit den frühen Verdi-Opern, die ich eigentlich nur wegen Ruggero Raimondi erworben habe.
    Heute habe ich erstmals in "Atilla" reingehört (neu gekauft), was für eine Sopran-Stimme.


    Liebe Grüße aus München
    Kristin

    Hallo zusammen,


    also das ist ja mal ein netter Thread.


    Meine allererste ganze Oper, da war ich 14 oder 15 und ging mit der Schule hin, war "Zar und Zimmermann". Besonders gefiel mir damals der Chorgesang, jedenfalls ist mir das mehr im Gedächtnis geblieben als die Solisten. Ich war ziemlich beeindruckt, allerdings hat es bei mir, was deutsche Oper betrifft, nicht "klick" gemacht.


    Ich war durch den Film "Der große Caruso" schon "verseucht" und liebte italienische Opernarien viel mehr und die Liebe zur italienischen Oper generell ist bis heute geblieben.


    Grüße aus München


    Kristin

    Lieber Frank,


    das Buch heißt "Franco Corelli - Prince of Tenors" von Rene Seghers, ist heuer erschienen und in Englisch.
    Es ist ein wunderbares, liebevoll gestaltetes Buch über den großen Tenor, sehr ausführlich (mit vielen beschriebenen Aufnahmen oder Opernaufführungen), ein Schatz.
    Eigentlich gehört das in den Franco Corelli-Thread, ich weiß es, die Moderatoren mögen verzeihen.


    Liebe Grüße aus München


    Kristin

    Lieber Frank,


    wie in meiner Corelli-Biographie zu lesen, ist damals auch Gigliola Frazzoni sehr positiv bewertet worden und sie singt und gestaltet die Minnie auch sehr schön. Tito Gobbi war ja immer eine Klasse für sich.
    Aber, wie gesagt, der Klang ist schon etwas "historisch".


    Viele Grüße


    Kristin

    Hallo Peter,


    also die Oper "Fanciulla del West" habe ich als CD daheim, live von der Scala 1956, mit Gigliola Frazzoni und, dreimal darfst Du raten, mit Franco Corelli. Der Klang ist zwar ziemlich "historisch" aber ich finde es zauberhaft, vor allem die Duette. Diese Aufnahme ist - unter Corelli-Anhängern - sehr geschätzt, wahrscheinlich gibt es viel bessere im Klang, aber diese ist etwas Besonderes.


    Ich habe schon neuere, auch als DVD mit Placido Domingo, gesehen und gehört, aber diese alte Live-Aufnahme mag ich am liebsten.


    Viele Grüße aus München


    Kristin

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    Original von nala
    Ich kenne auch die Filme mit Bette Davis und Errol Flinn :jubel: und letztens gesehen Helen Mirren als Elisabeth und Jeremy Irons als Roberto.


    Hallo Nala,


    Die Kurz-Serie mit Helen Mirren als Elizabeth I. ist ganz wundervoll,
    allerdings spielt Jeremy Irons Robert Dudley, Earl of Leicester, Stiefvater von Robert Devereux, Earl of Essex. Den Earl of Essex spielt ein für mich eher unbekannter Darsteller, Hugh Dancy. Eine sehr gelungene Verfilmung, die ich mir immer wieder gern ansehe, auch den alten Film mit Bette Davis und Errol Flynn.


    Viele Grüße


    Kristin

    Lieber Harald,


    das ist schade, daß es keine CD gibt, denn Du hast mich jetzt direkt ein bißchen neugierig gemacht.


    Ich mag ja Musicals generell am liebsten in der Originalsprache, in diesem Fall schätze ich die Aufnahmen mit Andrews/Harrison und te Kanawa/Irons.


    Was mir wirklich auch gut gefiel war Josef Meinrad seinerzeit als Higgins. Denn der Higgins, der muß für mich eigentlich gar nicht wirklich schön gesungen sein, da gehört für mich ein guter Schauspieler mit Sprech-Gesang. Das ist so meine Vorstellung.


    Schöne Grüße


    Kristin

    Lieber Harald,


    ein Muß für Peter Alexander-Fans oder für Freunde von "My Fair Lady"?


    Deinen Eintrag vom Januar muß ich nachlesen, danke für den Tipp.


    Wie geschrieben, als Sänger und auch in seinen TV-Shows habe ich ihn geschätzt, er war viel talentierter, als man ihm erlaubt hat, finde ich.


    Grüße aus München


    Kristin

    Hallo Peter,


    also den Peter Alexander kann ich mir irgendwie schwer als Prof. Higgins vorstellen.


    Ich mochte ihn sehr gern als Sänger, nicht immer seine Filme, mit Ausnahmen Weißes Rößl und die alten mit Caterina Valente, nicht so, da war er mir größtenteils zu albern.


    Und genau in dieser Albernheit ist es begründet daß ich ihn nie als Higgins in Betracht gezogen hätte. Aber vielleicht täusche ich mich ja und er kann diesen Gentleman mit Überzeugung singen und irgendwie darstellen, als feiner österreichischer Herr sozusagen.


    Liebe Grüße aus München


    Kristin

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    Original von petra


    Wie Du lasse auch ich mich gern von ganz bestimmten Interpreten zu einer Musikrichtung (ver)führen. Meist suche ich dann aber später auch bewusst nach einem Gegenpart und höre mir beispielsweise auch gern den Feuerkopf an, als den Corelli diese Rolle gestaltet hat. Aber letzten Endes ist es immer das Verhaltene, Zartere, ein klein wenig Distanzierte, das ich gerade in dieser Rolle bei Björling so gern höre - und das in anderen Rollen (wie z. B. Calaf) eben nicht so am Platze wäre.


    Liebe Petra,


    das ist bei mir schon auch so, daß ich immer wieder neue Variationen derselben Oper suche und dabei auch oft sehr glücklich fündig geworden bin. Es gibt ja immer gleich schöne Aufnahmen und manchmal möchte man sich die Sänger am liebsten selber zusammenstellen.


    Der Gegensatz zu Dir ist, daß ich gerade mit dem Distanzierten wenig anfangen kann und deshalb Sänger wie Jussi Björling nicht zu meinen Lieblingssängern gehören. Und die baritonal gefärbten Tenöre, die auch eine strahlende Höhe haben und die sonoren, warmen Baß- oder Baritonstimmen mag ich wirklich besonders.


    Ganz liebe Grüße an den hohen Norden


    von Kristin


    aus dem Süden

    Hallo,


    lange habe ich mir überlegt, zum Thema Jussi Björling was zu schreiben, ein wenig in der Angst, von dem einen oder anderen "gesteinigt" zu werden, lächel. Aber ich tu es jetzt trotzdem:


    Ich finde auch, daß Jussi Björling sehr schön singen konnte, ein paar CD's habe ich von ihm, aber, leider, er läßt mich einfach kalt, seine Stimme erreicht mich nicht, das was ich von ihm kenne ist schön gesungen aber teilnahmslos.


    Das schönste Musikinstrument ist und war für mich immer die menschliche Stimme.
    Beispiele: Ohne Cesare Siepi und seine verführerische Baß-Stimme wäre ich nie zu Mozart, sprich Don Giovanni oder Figaro, gekommen.
    Ohne Franco Corelli und seinen wunderbar trotzig, stolz und mit einer dramatischen Siegerstimme gestalteten Calaf wäre ich nie zu Puccini und all seine Opern gekommen.
    Ohne Ruggero Raimondi und sein großartigen Stimme und vor allem auch sein gestalterisches Talent, das man auch hört, wäre ich nie zu Rossini gekommen und zu vielen anderen Opern.


    Und wenn ich eine wirklich schöne lyrische Stimme hören will, lege ich mir den jungen Giuseppe di Stefano ein.


    Leider hätte mich Jussi Björling, so schön seine Stimme auch klingt, nicht zur Oper gebracht.


    Und daß ich all dies heute schon schreiben kann und so viel mehr weiß, das habe ich wiederum Tamino zu verdanken.


    Liebe Grüße aus München


    Kristin

    Lieber Harald,


    heute ist die von Dir vorgestellte "Turandot" bei mir angekommen. Sie läuft gerade und ich bin begeistert.
    Das ist ja eigentlich der Film-Soundtrack, der Ton ist aber wirklich um einiges besser als von der DVD, wie auch immer das möglich ist.
    Auf jeden Fall ist es eine sehr gelungene Aufnahme, auch ohne Birgit Nilsson, von 1958.
    Sie hat ihre ganz eigene Wirkung. Vielen Dank, ohne Dich hätte ich diese Freude jetzt nicht - und auch noch sehr preiswert. Die CD ist zu empfehlen.


    Viele Grüße aus München


    Kristin