Nachtrag: ach, hier ist es ja, hatte ich bei der ganzen Uploaderei übersehen. Kommt dann auch noch und dann ist es vollständig. Schön wäre auch noch, etwas von A. Rößler auftreiben zu können, mit ihr findet man online nur wenig.
Beiträge von MartinH
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dank der verlinkten CD oben sehe ich, dass jetzt nur noch das Livre d'orgue aus Paris (nicht Stuttgart) fehlt, mehr hatte ich aber glaube ich online nicht gefunden. Aber immerhin...
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Irgendwo hier wurden die Loriod-Wiederauflagen erwaehnt, auf dem Handy mit mom. halbdefektem Display nicht so einfach, sorry. Auf meinem Kanal habe ich auch ein paar, (legal) hochgeladen, natürlich nur die, mit denen ich meinem Hobby fröhnen kann. Tatsaechlich sind trotz Remastering einige monofon geblieben, sicherlich begründet. Wobei ich ja bei der Stereofonisierung keinen Nachteil erkennen kann. Ist aber ein schönes Remastering imho, ohne angegriffenen Klang und mit gutem SNR.
Hier eine Produktion des Erwachens der Vögel, wohl die erste (wohl SWF). Toll, kann ich in Dauerschleife hören. Nehme übrigens gerne Kritik zu meiner Bearbeitung an. Hier habe ich insgesamt zwei verschiedene Einstellungen versucht, der Schnittpunkt dürfte leicht zu finden sein. Oder ist es so zu viel?
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Das geschieht durchaus. Einige Namen von "ernstzunehmenden" Komponisten, deren Werke öfter aufgeführt werden, z.B. bei den ORGEL-MIXTUREN in der Kirche Sankt Peter Köln:
Michael Veltman, Dominik Susteck, Zsigmond Szathmáry, Peter Köszeghy, Christian Wolff, Luis Antunes Pena, Joanna Wozny, Samir Odeh-Tamim, Jamilia Jazylbekova und Martin Schüttler.
Da schätze ich aber doch, dass das abseits der wenigen "praktizierenden Organisten" anlassbezogene Auftragskompositionen waren. Was selbstverständlich nichts Schlechtes ist, aber damit nicht gerade auf reges Interesse schließen lässt. Das war durchaus mal anders.
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Danke für die Korrekturen, dann hatte ich das falsch im Hinterkopf.
Zu der Aufregung um "meinen "Thread folgendes: ich habe mich mitnichten über den von mir(?) hervorgerufenen Hype "echauffiert". Ich bin noch nichtmal wirklich auf die Unterstellungen und persönlichen Angriffe (neidisch, spießig, nichts zu tun, keine Konzertbesucher etc.) eingegangen, weil mir das zu blöd ist. Mit dem Thread bin ich persönlich übrigens durchaus zufrieden - das sollte eine kleine "Gegenmeinung" zu diesem unmöglichen Hype sein, auf den nach meinem Eindruck offensichtlich auch so mancher aufspringt, einfach, um dabei zu sein. Wie gesagt, ich habe fast den Eindruck, die Orgelwelt sei verrückt geworden. Ob Dir oder der anderen Forenmitgliedern diese oder andere OrganistInnen bekannt waren, ist doch letztendlich egal. Fakt ist, dass siie eben momentan überall auftaucht, quasi auf Platz 1 steht. Selbstverständlich ist das ein Hype, und was für einer. Neulich wurde sie aiuch bekannteste britische Organistin vorgestellt. Das mag momentan so sein in der Onlinewelt, die "beste" ist sie m.E. mit sehr großem Abstand garantiert nicht. Ich denke auch nicht, dass den Thread jeder lesen muss. Ich halte mich z.B. aus dem Hifi-Forum fast komplett raus, obwohl da teilweise m.E. wirklich hinterfragungswürdige "Fakten" verbreitet werden.
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Man müsste auch fragen, ob "erstzunehmende" zeitgenössische Komponisten überhaupt noch für die Orgel komponieren (wollen). Da habe ich ja so meine Zweifel. Die Kirchenleitungen und Musikverantwortlichen sind ja abgebogen Richtung populäre Musik, des vermeintlichen "Massen"zuspruchs wegen (Masse ist für die ev. Kirche in Berlin meiner früheren Beobachtung nach in zu vielen Kirchen z.B. schon ein Gottesdienstbesuch über 15). Man vergleiche das mal mit den 50/60er Jahren.
"Orgelruinen" gibt es so einige, nicht nur in Kirchen (vorwiegend in Ostdeutschland), auch richtig große, z.B. Villa Berg/SDR in Stuttgart (75 Register!). M.E. ist aber auch vom Rundfunk (für den man sich dumm und dämlich zahlt) diesbezüglich nicht mehr viel zu erwarten, die spielen doch in Dauerschleife ihre Publikumslieblinge. Sind noch nichtmal bereit,für Interessenten privat was aus ihrem riesigen (steuerzahlerfinanzierten) Archiv zugänglich zu machen, auch schonmal nicht für einen Interpreten der Aufnahmen (! schlicht unverschämt!), geschweige, es ausnahmsweise mal zu spielen. Verstauben lassen macht wohl mehr Spaß und natürlich weniger Arbeit. Sehr wenige Ausnahmen bestätigen die Regel, z.B. BR.
Betr. Villa Berg hier ein Link: https://organindex.de/index.ph…her_Rundfunk_(Villa_Berg), wenigstens ist die Messiaen-Aufnahme online, die ich natürlich gleich bearbeitet habe. Wirklich toll gespielt, gerade die so komplexe Rhythmik. Könnte man sich solcherlei Stücke zu Orgeleineinweihumgen heute noch vorstellen? Ich nie und nimmer. Soviel zu der an klass Musik uninteressierten damaligen Zeit. Übrigens ist den Leuten auch bei diesem schwierig zu hörenden Stück der Humor offensichtlich nicht abhandengekommen, irgendwo ist mal kurzes Gelächter zu hören...
Für eine Aufführung und Fortschreibung der Neuen Orgelmusik wären natürlich keine säkularen Instrumente nötig, sondern nur Interesse und ordentliche Rahmenbedingungen bei den Kirchen und -musikern. Das gibt es durchaus hie und da, aber nicht in der Masse.
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Zu Ulm sollte man auch die kürzlich erfolgte posthume Uraufführung der Tournemire-Oper "La Légende de Tristan" erwähnen, die weitreichende Schlagzeilen erzeugt hat.
Und wenn ich mich recht erinnere, war auch der aus der Gegend stammende Marcus Bosch dort GMD.
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Interessant, dass es hier einen Thread über dieses Orchester und auch Rosbaud gibt. Ich glaube, unter seiner Ära gibt es fast nur oder ausschließlich nicht besonders schön anzuhörende Monoaufnahmen, die man aber -auch hier-erstaunlich vorteilhaft bearbeiten kann. Hier Liszt, Beschreibung kommt noch. Mir ist bewusst, dass es so stellenweise etwas drückend und phasig klingt, ich wollte eben eine gewisse Breite suggerieren, sparte mir auch wechselnde Einstellungen - und zumindest mir Kopfhörer habe ich trotzdem auch eine ganz gute stabile "Mitte". Hatte mich schon länger gefragt, warum gerade Rundfunkproduktionen noch relativ spät mono- und nicht stereofon produziert wurden - jetzt kam ich erst drauf, man scheute den Aufwand für die strenge Monokompatibilität, die per Pflichtenheft gefordert war, da wollte und musste man offensichtlich gar nicht besonders "modern" sein.
Wie wird die Interpretation beurteilt? Ich fände da nichts zum Mäkeln...
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Bestimmt wurde die hier schon besprochen... Bei einem Zufallsfund konnte ich wieder meinem Hobby "aus Mono nach Stereo" frönen - deutlicher,Gewinn imho. Ohne schon gesucht und in den Noten nachgeschaut zu haben, frage ich mich gerade, von wann die Aufnahme ist und ob nicht am Ende mindestens ein halber Takt fehlt. Ansonsten gefällt mir die Interpretation gut -. auch, wenn es ein motorisches Stück ist, wird ansonsten manchmal auch etwas übertrieben mit dem Tempo, finde ich, gerade heutzutage, wo der Tonmeister stark "mitinterpretiert". Habe da irgendwie im Hinterkopf, dass Prokofiev das selber als verflucht schwierig und an seine Spielgrenzen gehend ansah. Auf der Orgel kann man damit auch gut Krach machen, habe auf meinem Kanal einen Livemitschnitt von Jean Guillou vor über 25 Jahren, der die ja für Orgel eingerichtet hat.
Youtube teilt mit
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Und auch Hausorgeln sind dort mittlerweile so einige gelistet:
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Kinoorgeln auf Organ index:
https://organindex.de/index.php?title=Kategorie:Kinoorgel
Eine Orgel in einem Nobelhotel gab es in Berlin (als ich dort wohnte und mal anrief, kam ich viele Jahre zu spät..) - ob die wohl auch genutzt wurde?
https://organindex.de/index.ph…n,_Hotel_The_Westin_Grand
PS Im Übrigen würden "wir" auf Organ index uns über Mitbearbeitende freuen, es sind sehr wenig Leute, die über die Jahre teils unglaublich viel Zeit dort investiert haben (darf man hier wohl schreiben, da es ja keinerlei "Konkurrenz" zu hier darstellt). Z.B. hat ein Einziger Finnland quasi komplett eingetragen, über 1000 Orgeln.
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Gab es früher (vor mehr als 20 Jahren) z.B. in meinem schwäbischen Heimatdorf regelmäßig. Realschul-Konrektor Dirigent, Rektor (auch sonst regelmäßig, Autodidakt, aber sehr erfahren, interessante Impros) an der Orgel, Streicher auch oft mit Schulhintergrund (z.B. mein Vater als Grundschullehrer). Ganz schön großer, jahrzehntelang bestehender Chor, heute "natürlich" nicht mehr existent.
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Ach, unter Kulturkampf geht's nicht, wenn ich (wiederholt) schreibe, dass mir das als Privatmensch 1. nicht gefällt und ich es 2. an diesem Ort für völlig unpassend halte - und auch den andauernden merkwürdigen Widerspruch der kirchenmusikalischen Leitungen und Verlautbarungen dazu erwähne. Kann und darf man als Meinung ernst nehmen, nicht mehr und nicht weniger. Die ganzen, von einer gewissen Massenhysterie angesteckten Jubler werden ja nie hinterfragt. Gnade Gott, wenn deren Massengeschmack künftig die Leitlinie kirchenmusikalischen Wirkens sein sollte (die Kirchenmusiker sind heute m.E. eh schon zuviel Wunscherfüller teils abstrusester und unpassendster Dinge). Keine Ahnung, was jetzt Mafiosi und Nazis damit zu tun haben - dass die Kirche mehr als genug Dreck am Stecken hat, weiß man ja, weiter geht's trotzdem immer, so ist das eben. Wenn hier was spießig ist, dann die Forderung, diese Diskussion verschwinden zu lassen.
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Martin, wovon redest du eigentlich? Was dürfte bekannt sein?
Ich finde es sehr schwierig bis fast unmöglich, deinen Gedankensprüngen zu folgen.
Fest steht aber für mich, dass du gar keinen Gedankenaustausch suchst sondern in erster Linie negative! Statements abgeben willst.
Von was ich rede? Natürlich von den Aussagen des Beitrags davor. Da braucht man nicht umständlich zu zitieren. Dass ich keinen Gedankenaustausch suchen würde, ist eine Unterstellung. Und um negative Statements komme ich bei dem Thema nicht herum, weil das eben meine Ansicht ist. Ich könnte noch mehr dazu sagen, habe aber irgendwie keine Lust mehr. Z.B. wurde irgendwo behauptet, dass es auch in den 50er Jahrne kaum Interesse an klass. Musik gegeben hätte. Das ist einfach so nicht richtig, auch auf die Orgel bezogen. Aber wahrscheinlich ist das eines der Probleme unserer Zeit (neben viel hohlem Geschwätz), dass man die Vergangenheit schlechtredet, um mit unserem eigentlich armseligen Betrieb gut dazustehen. Können die Orgelsachverständigen auch super. Solange genug Geld fließt (bei Orgelsachen meist von Ahnungslosen und Únzuständigen) wird sich nichts ändern. Einen minimalen Wert der Musik an für sich zu vermitteln, da sind die Zuständigen komplett gescheitert.
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Das dürfte vielen in allgemeiner Form bekannt sein, ändert aber nichts an meiner Einstellung zu der Thematik im Hier und Jetzt. Das kann natürlich jeder sehen wie er will und man springt ja auch gerne wider seinen Prinzipien auf angeblich erfolgreiche Züge auf, das ist schlechterdings ein Musterbeispiel.
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Mit Party meinte ich das Lapwood-Konzert. Gut, ich wiederhole mich, aber den Hype finde ich schlicht verrückt. Ob die (institutionellen) Jubler das alles so aus tiefster Überzeugung tun? Oder vielleicht, um nicht "zurückzustehen", wo der Trend (und Anerkennung und Geld) vermutet wird? Wie auch immer, dann müssten sie bislang ja so ziemlich alles falsch gemacht haben. Und die "Ämter für Kirchenmusik" sollten sich vielleicht mal langsam entscheiden, was sie "wollen". Das müsste mit deren Beamtenbesoldungen drin sein. Ggü. Angestellten ist man im Bevormunden und Ausnutzen, Kommastellen-Stellen etc. ja sonst auch immer ganz groß, auch bei den kleinsten Lappalien. Sonst könnte es passieren, dass man sie einfach nicht mehr ernst nehmen kann. Mit Köln hat das m.E. gar nicht so viel zu tun, auch wenn das dort jetzt "extrem" war. Geht ja z.Zt. quer durch Deutschland. Ist offensichtlich auch ein gefundenes Fressen für die Zeitungen, um sich zu "überbieten".
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Apropos Deutungshoheit, das wurde in Facebook gepostet, EB Köln, von 2018. Will irgendwie nicht so recht dazu passen. Genausowenig wie der vermutlich astronomische Spendenertrag dieser Party zum musikalischen Tiefgang. Hab ich was übersehen oder wurde der gar nicht veröffentlicht?
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Vielleicht interessiert es in diesem langen, älteren Thread jemand, ich war gestern fleißig und habe ein paar alte Aufnahmen von Messiaen selbst bearbeitet. Fand nämlich eine gute Quelle. Gibt es von ihm noch was Monophones? Weiß ich momentan gar nicht.
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Und hier doch noch was: die Verklärten Leiber. Wunderbar verinnerlicht gespielt - und mit Kopfhörer mit dem "Stereo" wirklich viel besser.
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Kann gut sein.. Legal ist es auf YT sicher (ok, unverändert jedenfalls, aber das habe ich ja angegeben und es ist m.E. ein deutlicher Gewinn). Lade gleich die Nativite noch hoch, die ich erst jetzt wirklich anhören kann, so aber gut.
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Stimmt, und es muss SDR heißen, auch habe ich 2x digital Null bei den Trackwechseln übersehen, lasse es aber wohl trotzdem, im Text ist es korrigiert.
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Jetzt hab' ich es doch gleich hochgeladen, wenn man schon eine so gute Quelle findet. Beschriftung kommt noch...
Bewundernswert sicher gespielt, finde ich. Er kannte es ja wie kein anderer
Schwieriges Werk, auch zum Hören. Klanglich so auch besser.Das ist heute auch so eine Orgelruine, um die sich keiner so recht kümmern mag - trotz des Glanzes der früheren Zeiten.
Den leichten Brumm links habe ich bewusst stehengelassen, der stört kaum.
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Interessant, hier gibts einen Livemitschnitt aus der Villa Berg, eine Orgel, die Messiaen offensichtlich gefiel, heute unspielbar:
https://music.amazon.de/albums/B0DWXTTN6N
https://organindex.de/index.ph…her_Rundfunk_(Villa_Berg)
Natürlich sehr trocken, aber wer da überzeugend spielen kann, kann es wohl überall. Bin mir auch sicher, dass Pseudo-Stereo einiges angenehmer ist. Werde das noch hochladen, muss allerdings in Echtzeit "mitschneiden". Immerhin HD, wohl unkomprimiert, besser geht nicht.
Von dort gibt es übrigens mehr als 300 Werkeinspielungen, die im Archiv verstauben...
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Die eingebundene.. Click auf den Clip zeigt auf YT dann rechts die Playlist/den Inhalt, da sind auch Mono-Orgelsachen dabei. Klar geht das aus heutiger Sicht besser (Orgel stimmen, schneiden, besserer Klang), aber aus historischer Sicht finde ich das schon interessant.
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Auf dieser CD z.B. gibt es auch einige Orgelsachen mit Messiaen selbst als Interpret. Hat natürlich hohen historischen Wert. Merkwürdigerweise in Mono, obwohl 1956 eigentlich Stereo doch schon verfügbar war. Alles ist zu viel, aber falls jemand Interesse hat und einen Wunsch äußert, könnte ich das gerne noch als Pseudo-Stereo bearbeiten, wollte ich nur anbieten. M.E. ein deutlicher Gewinn.
PS Alles einwandfrei legal, die Stücke werden richtig erkannt und monetarisiert (ok, rein theoretisch könnte diese Art der Bearbeitung verboten werden).
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Übrigens schrieb mir mal jemand, Walcha sei für diese Aufnahmen in Naturalien entlohnt worden, Kartoffelsäcke und so. Inwieweit er dann am Verkaufserlös beteiligt war, weiß ich nicht. Und als Tonmeister taucht ein prominenter Name auf, später dann auch Namensgeber des Detmolder Instituts auf. Walcha, der ja die Umbruchszeit Mono/Stereo nicht nur mitbekommen, sondern aktiv gestaltet hat (war nicht eine Orgelaufnahme von ihm eine allererste klass. Stereoproduktion?), ist ja sehr gut dokumentiert, wie z. B. auch Karl Richter.
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Die Walcha-Orgelvorstellung in Cappel habe ich gerade in Pseudo-Stereo hochgeladen, deutlich angenehmer, imho. Die zwei Bachwerke könnten aber anderswo überzeugender bearbeitet sein, ggü. Mono finde ich es aber auch einiges besser
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Vielleicht hatte ich das schonmal erwähnt - egal. Habe es neu hochgeladen, da die Balance ziemlich verschoben war, über 2 dB, man sollte doch immer sorgfältig hinhören. Hans Musch mit "der" Toccata Widors. Gefällt mir sehr gut, auch die Aufnahme, passt wunderbar zur Orgel. Habe übrigens auch die ganze LP mit den der Orgel eigentlich stilfremden und etwas "transformiert" trotzdem wunderbar passenden Werken hochgeladen.
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Aufwendig musikalisch (aber auch liturgisch) gestaltetes Pontifikalamt aus Würzburg von letztem Sonntag. Mit dem Monostream taten mir die Musiker wirklich etwas leid, so ist es schon besser. Eigentlich auch gut abgemischt mit wahrscheinlich einigen Mikrofonen (und vermutl. "angezapfter" Beschallungsanlage), dort fehlt wirklich nur noch der letzte kleine Schritt zu Stereo. Das ist so nur das simulierte Stereo und ein ganz klein bisschen Equalizer. Sorry, dass das Bild etwas schlechter ist, eine Rekodierung in bester Qualität, um die 8 h (!) mit meinem grafikungeeigneten alten Rechner schlug fehl und so habe ich dann eien mittelmäßige Qualität gewählt (2,5 h immerhin auch noch). Vielleicht will jemand mal mit guten Lautsprechern und im Stereodreieck reinhören (kann ich mom. nicht), ob das da auch halbwegs annehmbar ist. Würde mich interessieren. Dass sich Phantomschallquellen bilden, glaube ich aber eigentlich nicht. Über Kopfhörer jedenfalls gefällt es mir so immerhin ganz gut, bezogen auf das "Original". Vergleichen kann man einfach mit der in der Beschreibung verlinkten urspr. Version. Profidirigenten zuzuschauen macht auch Spaß. Da könnte man glatt wieder katholisch werden.
(Ja, eigentlich bleibt man es sowieso.) PS Ich konnte natürlich nur von der bereits komprimierten Tonspur ausgehend bearbeiten. -