Beiträge von MartinH

    Sehe ich auch so. Ich gebe nur zu bedenken, dass (wie wir alle wissen) es von ersten Aufnahmesitzungen bis zur CD-Veröffentlichung schon mal gut und gerne 1-3 Jahre dauern kann (siehe Naxos - obwohl gerade die ja nicht unbedingt durch Detailversessenheit (Instrumente, Aufnahmetechnik, Schnitte, Bookletausstattung, -texte etc.) auffallen.
    Bleiben wir voll Zuversicht...


    Gruß
    Martin

    Glaub ich nicht, es geht ja hier um ein Projekt, das sich sicher über Jahre zieht. (und vielleicht wird erst dann veröffentlicht, wenn alles fertig ist?)


    Kann bei Gelegenheit aber mal Herrn Strodthoff fragen und das Ergebnis posten (wenn öffentlichkeitsfreigegeben ;) ).

    Reger-Gesamteinspielung im Entstehen mit Jörg Strodthoff: http://auenkirche.de


    Die ersten Aufnahmen werden wohl heuer gemacht, wann die ersten veröffentlicht werden, weiß ich nicht.
    Aber gut Ding will und muss Weile haben (in einem dortigen Gemeindebrief als "Großtat" bezeichnet, was sicher zutrifft...)

    Danke, sehr interessant. Habe prompt die Latry-CDs ausgepackt...
    Messiaen (wie auch vieles andere) höre ich übrigens am liebsten "pur", d.h. nicht diesen typischen Konzertmischmasch mit den Hits aus den Zyklen, sondern einen (oder auch mehrere) alleine - ohne "Nachbarn" wie Froberger oder Mendelssohn...

    Von Simon Preston habe ich zwar nur 2 CDs, aber sein Zugriff ist mir doch zu "brillant" und vordergründig. Rasend schnell, aber da fehlen mir so einige Zwischentöne (Artikulationen...).
    Nachdem Stockmeier in der öffentlichen Kritik ja meist weniger gut wegkommt(?), habe ich jetzt mal bei jpc reingehört und habe mich doch ziemlich erschrocken, wie blutleer und "stur" man Bach auch spielen kann (die Kreienbrinkinnen können da nicht sooo viel für)..
    Naja, so bleibt's spannend ;-)


    Martin


    PS Mein deutlicher Favorit ist Fagius (nebenbei: zumindest die alten schwarzen BIS-CDs (die Lizenzausgaben kenne ich nicht) gehören zu den wenigen mit Preemphasis, die also auf standardkonforme Behandlung (Höhenabsenken) der Abspielgeräte angewiesen sind, was heute keineswegs mehr vorausgesetzt werden kann - auch Softwareplayer berücksichtigen die meist nicht, was sich in einem grellen Klangbild bemerkbar macht - was hier umso "schader" ist, sind doch die Aufnahmen auch klangtechnisch sehr gelungen (obwohl damals die Aufnahme-Digitaltechnik (aber nicht die Mikrofonierungstechnik, die natürlich deutlich wichtiger ist) in ihren ersten Zügen lag..)