Beiträge von D.Minor

    meine lieben
    vielen dank für die vielen tipps, jetzt muß ich nur noch mein budget prüfen, ob ich mir das alles leisten kann :rolleyes:
    viele der anregungen klingen echt interessant und machen neugierig
    :hello:
    lg
    d.

    Zitat

    Original von margitwien
    hat jemand das konzert von franz xaver möst verdis "quattro sacre pezzi" im musikvereinssaal gehört? ich war leider erkrankt.
    wie kann ich zu einer aufnahme von diesem konzert kommen. gibt es davon aufzeichnungen, falls es vom orf übertragen wurde ? wie erhalte ich mehr information dazu?
    margit


    du meinst wohl den welser
    kritik aus der presse:
    Wilhelm Sinkovicz (diepresse.com) 25.10.2006 13:38

    Quattro pezzi sacri im Musikverein



    Sensationeller Erfolg für den Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde und die mit höchstem Animo musizierenden Wiener Symphoniker: Unter der Leitung von Franz Welser-Möst gelang die aufrüttelnde Realisierung zweier Bekenntniswerke eigenwilligsten Zuschnitts:



    Verdis geistliches Spätwerk, vier Chorwerke höchst unterschiedlichen Charakters, rücksichtslos-kühner Dramaturgie, wurden in ihrer Gesamtheit einst in Wien uraufgeführt. Welser-Möst und der Singverein erinnerten im Verein mit den Wiener Symphonikern an diese Premiere im goldenen Musikvereinssaal: Die "Quattro pezzi sacri" erstanden Mittwoch abend in exquisiter Klanglichkeit, mit allen überwältigenden Überraschungs-Effekten, die Verdi ihnen zugedacht hat. Bemerkenswert genug, dass der bekennende Agnostiker am Ende seines Lebens christliche Gebets-Texte in Musik setzte, mit manchen tönenden Fragezeichen zwar, doch in höchster Intensität.


    Die sogenannten "Reformationssymphonie" aus der Feder Felix Mendelssohn-Bartholdys dazu, protestantisches Bekenntnis-Stück eines Sprosses einer bedeutenden jüdischen Familie, von den Symphoniker glühend leidenschaftlich realisiert. Ein ungewöhnliches, zu Recht umjubeltes Konzert im goldenen Saal.





    lg
    d.

    hallo
    ich hab' mal bei wikipedia nachgesehen:
    Vervollständigungen
    Bereits kurze Zeit nach der Erstveröffentlichung gab es Versuche, alternative Vervollständigungen von Mozarts Requiem zu erstellen. So ergänzte der Salzburger Komponist Sigismund von Neukomm, der 1816 nach Rio de Janeiro ausgewandert war, das Werk für eine Aufführung in Brasilien um den Satz "Libera me". Neukomms Fassung wurde kürzlich in den Archiven eines Klosters in Rio entdeckt und von Jean-Claude Malgoire aufgeführt.


    Etwa seit den 1970er Jahren haben verschiedene Musikwissenschaftler, unzufrieden mit der traditionellen Süßmayr-Arbeit, erneut Vervollständigungen des Requiems versucht.


    Marius Flothuis (1941)
    Franz Beyer (1971/79 und 2005)
    Duncan Druce (1992)
    C. Richard F. Maunder (1986)
    H. C. Robbins Landon (1991)
    Robert D. Levin (1993)
    „Traditionelle“ Ausgaben, einschließlich der Beyer-Edition, versuchen lediglich, Aspekte der Süßmayrschen Orchestrierung in einen Mozart gemäßeren Stil zu bringen, wohingegen Robbins Landon sich für die Vervollständigung der bruchstückhaften Arbeit Eyblers als zuverlässigere Anleitung für Mozarts Intention bediente. Die „radikale“ Ausgabe Maunders verwirft vollständig die Süßmayr-Kompositionen, behielt aber das Agnus Dei, nachdem eine umfangreiche Paraphrase aus einer früheren Messe entdeckt wurde. Die Levin-Version ist eher eine Synthese zwischen den beiden Extremen, indem hier die Grundthemen der Süßmayr-Sätze beibehalten, aber neu auskomponiert werden. Maunder und Levin benutzen ferner die Skizze der in den 1960er Jahren entdeckten Amen-Fuge, um ein passendes Ende für das Lacrimosa zu finden.





    lg
    d.


    Liebes Forum
    Gestern ist das "neue" Haydn Requiem bei mir eingetrudelt - sehnlichst erwartet. Gleich vorweg gesagt: gefällt mir gut.
    Laut Begleittext schlummerten die Noten in der Ungarischen Nationalbibliothek in Budapest und sind im Gegensatz zu vielen anderen Noten Michael Haydns (der sehr viel kopiert wurde) ein Unikat.
    Da es keine Widmung gibt wird im Beiheft gleich mal wild spekuliert ob es Haydn nicht für den von ihm sehr verehrten Mozart komponiert hat. Aber nichts kann diese These beweisen.
    Es ist sehr streng und einfach gehalten und die über allem thronenden Violinen sind wohl doch eine Referenz an den verehrten Meister Mozart.
    Bin schon gespannt auf Eure Meinung.
    :hello:
    lg
    d.

    Lieer Ulli
    Vielen Dank für die euphorische Beschreibung, jetzt hab' ich wohl keine andere Wahl als bei ... zuzuschlagen. Was du da schreibt macht einem ja den Mund ganz wässerig.
    lg
    d.
    Maulbertsch hängt bei uns in Ösiland ziemlich viel herum - kommt vom Bodensee
    1724-1796

    Liebe KV626 Freunde
    gestern erhielt ich diese:

    mit exzellenten Solisten (Schmithüsen, Patriasz, Mackie, Hölle), dem Niederländischen Kammerchor und dem Orchester La Petite Bande unter Leitung von Sigiswald Kuijken
    und obwohl ich schon sehr viele interpretationen des requiems habe, hat mich diese schwer beeindruckt. selten eine so gute leistung von chor und solisten gehört. :jubel: :jubel: :jubel:
    schwere empfehlung
    lg
    d.

    Hallo ihr Lieben
    habe diese Woche eine für mich überragende Aufbahme der Winterreise kennengelernt:
    die Interpretation hat mich gefesselt, Klavier und Stimme harmonieren optimal miteinander und man versteht jedes Wort des Sängers (das ist ja nicht gerade selbstverständlich). Weikl und Deutsch haben mich vollkommen überzeugt .
    :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
    kennt ihr diese Aufnahme aus dem Jahr 1994 auch ?????
    lg
    :hello:
    d.