Beiträge von Thomas Pape

    Das Klavierwerk von Gabriel Fauré, gespielt von Evelyne Crochet. Wenn ich mich recht entsinne, ist die Serkin-Schülerin seinerzeit sehr für diese Einspielung gerühmt worden. CD-verfügbar ist allerdings nur ihre Aufnahme des Wohltemperierten Klaviers von Bach.



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    Die Aufnahme stammt von meiner gestrigen Hörsitzung, heute Abend werden die drei Platten umgedreht (bei der Box sind tatsächlich die LP-Seite 1+6, 2+5 und 3+4, also eigens für Plattenwechsler produziert?. Sehr schönes Klavierspiel. In Frankreicht hat später Gabriel Collard mit Fauré-Aufnahmen nachgelegt und jüngst Eric le Sage.Von Collar immerhin habe ich auch was im Plattenschrank


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Einstweilen versuche ich die Platten zusammenzutragen. Dazu bin ich aber auf russische Dealer angewiesen und darauf, dass die Platten irgendwie aus Russland rauskommen. DHL ziert sich ja aktuell. Ein Paket jedenfalls ist im Moment auf dem Weg von Moskau nach Dortmund.


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Interessantes Projekt.



    Derzeit gibt es nur eine Aufnahme mit allen bekannten Versionen.Die allerdings stammt aus der Sowjetunion, ist dort nie als Box erschienen, auch nicht später als Melodija-CD. Leidgliche ein kleines Label hat zwei Boxen à 8 CDs herausgebracht, die natürlich auch nicht mehr greifbar sin. Die Rede ist von der Aufnahme unter Genadi Rozhstwenski. Bei mir mit Genuss die 5.



    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Das war aber nur ein kurzes Vergnügen. Kostet jetzt wieder 19,99 im Warenkorb! Hatte es mir noch für 4,99 in den Warenkorb getan .... Ist das seriös von JPC? Da hat sich der Preis auf dem Weg zur Kasse vervierfacht .... :/

    Ist mir auch gerade passiert, habe den gesamten Kauf dann abgebrochen.

    Zugegeben: ich bin alles andere als ein Karajan-Freund. Die Sibelius-Aufnahmen von ihm sind allerdings sensationell. Die Tondichtungen nahm er zweimal auf, ich ziehe hier die ältere Aufnahme vor. Für EMI hat er die 5. aufgenommen, und seltsamerweise finde ich diese Aufnahme schwach. Neben viel Schatten im opus karajani leuchten bei Sibelius seine Sternstunden auf.

    Mit dem alten Jean-Paul Sartre muss auch das der Einzelne verantworten und verantworten können. Das nicht zu sehen, wäre amoralisch und realitätsblind.



    Schöne Grüße

    Holger

    Wundervoll, der gute, alte Sartre feiert Auferstehung. Sein Aufsatz"Ist der Existenzialismus eine Humanimus" hat mir als Schüler mehr ins Leben gewiesen als die Bibel (und ich war damals sehr katholisch). Vor Jahren las ich im Römerbrief und fand Ähnlichkeiten im Denken Sartres und Paulus'. Und da wird es mit dem Verantworten nicht ganz so einfach, den zu Verantwortung und Handlung gehören Wissen und Absicht. Der Grad meiner Verantwortung ist also abhängig von meiner Bildung und meinem Wissen und meiner Absicht. Nehmen wir das biblische Beispiel David: der schickt den Uija mit einem Brief an die Front eines Krieges, in dem er den Feldherren auffordert, Urija in den vordersten Linien einzusetzen. Urija wird dabei getötet. In Kriegszeiten normal, möchte man meinen. Allerdings hatte David zu vertuschen, dass er mit Urijas Frau nicht nur geschlafen, sondern sie auch noch geschwängert hatte. Dies im Hinterkopf wird aus einem strategisch verbrämtem Einsatz ein absichtsvoller Mord, um das Gesetz dem Schein nach zu wahren. Zurück zu Sartre: der hat ja auch noch die Freiheit der Entscheidung oder die Freiheit der Wahl. Letztlich ist auch Opportunismus eine mögliche Wahl, die von Sartre sogar sanktioniert wäre, wenn sie als bewusste Entscheidung getroffen worden wäre.


    Da ich nun in den Kopf Currentzis nicht hineinschauen kann, enthalte ich mich jedweden Urteils. Zumal ich selbst ja von meinem Kulturkreis und mit den Kommentaren hiesiger Medien zurecht kommen muss, die die Wertung bereits in die Überschrift packen (ganz übel hier: der "Kölner Stadt-Anzünder")


    Zurück zu Currentzis, dem Dirigenten. Aufmerksam auf ihn bin ich durch eine -wie ich fand- formidable Einspielung von Mozarts "Don Giovanni".Beim genaueren Stöbern fand ich noch eine Platte mit Werken von Rameau, die mir ebenfalls gut gefiel. Was mich ans Grübeln bringt ist der Sprung von Barock und Wiener Klassik zu Mahler und Schostakowitsch, dessen 7.Sinfonie Currentzis fulminant aufgeführt haben soll. Das umso mehr, als Musica Aeterna -man korrigiere mich, wenn ich falsch liege- doch eher ein Spezialistenensemble ist. Wird das Orchester für die jeweiligen Bedarfe immer unterschiedlich zusammengesetzt?


    Wie gesagt, ich finde Currentzis durchaus interessant, konnte mich bislang aber noch nicht entschließen, in sein 20. Jh.-Repertoire hineinzuhören. Ein Fehler?


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Seine hier bekannteste Platte dürfte wohl die von Holger gezeigte Platte mit Widors 5. Orgelsinfonie sein. Das war eine meiner ersten CDs.Meine zweite Preston-CD waren die Bachschen Orgelkonzerte. Preston wurde jung an Jahren Cheforganist der Westminster Abbey, später dort auch Chorleiter und verantwortete nicht zuletzt die dortigen Weihnachtsgottesdienste. In Prestons Diskographie finden sich neben dem bekannten Bach, bei dem es in der Tat eine erhebliche Konkurrenz gibt (die drei GAs von Marie-Claire Alain müssten noch erwähnt werden) vielfach weniger bekannte Meister, auch 20 Jh, ein Repertoire, das ich als Spezialitenrepertoire bezeichnen möchte. Das mag wohl auch zu der geringeren Wahrnehmung geführt haben. Zur DGGkam Preston spät, zuvor nahm er für argo auf, ein Spezialistenlabel, das wie auch L'Oiseau Lyre unter das Dach der DECCA geschlüpft ist. erhältlich sind heute die Wiederveröffentlichung bei eloquenz.


    Ich müsste in meiner Bach-Box mal nachschauen, ob Preston für die Aufnahmen zu unterschiedlichen Instrumenten gereist ist oder alles an seine Westminster-Abbey-Orgel eingespielt hat.


    Gleichviel, in meiner Wahrnehmung ein ganz Großer, der da von uns gegangen ist.


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    ...ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh'n, und dann wir dies Version Standard in den Konzertsälen sein...


    Bruckners 9. mit alle vier Sätzen, der vierte in der Rekonstruktion und Vollendung durch Samale, Phillips, Cohrs und Mazzuca. Man könnte dem vierten Satz auch den Beinamen "Bruckners Albtraum und Verklärung" geben. Die ersten fünf min waren wurden bereits 1936 von Siegmund von Hausegger für die Platte aufgenommen.




    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Lieber Holger,


    das Matritzenargument wird immer gerne vorgebracht und erklärt gewiss auch einiges an Strichen bei den Platten der Zeit. Bei der Spielzeit einer Plattenseite bin ich mir nicht sicher, würde die 9 min allerdings für die DGG-Schellacks der Nachkriegszeit vermuten (die hatten da wohl ein Spezialverfahren entwickelt). Da ich selber einiges an Werkaufnahmen von Sinfonien und Konzerten auf Schellack in meiner Sammlung haqbe, sehe ich aus meiner Hörerfahrung die Plattenlaufzeit eher bei 5 bis 6 min (und die sind für moderne Plattenspieler eine echte Herausforderung). Elly Ney ist zuzutrauen, dass die darauf bestanden hat, die Sonate so zu spielen, wie es ihr vorschwebt unter Inkaufnahme des Umstandes, das Electrola ihr eine zusätzliche Plattenseite spendieren musste. Backhau und Kempff mussten ebenfalls keine Kompromisse machen; die spielten in etwa in dem Tempo ihrer späteren Aufnahmen. Gieseking war völlig frei von solchen technischen Überlegungen, seine Aufnahmen für den Runfunk wurden auf Band aufgezeichnet, Einschränkungen lagen da nicht vor.


    Deine Zeitenreihe liest ich insofern interessant, als dass sich offensichtlich im Laufe der Jahrzehnte das Beethovenspiel -zumindest am Beispiel der Arietta- deutlich verlangsamt hat. Ein Beleg dafür wäre die Pogorelich-Aufnahme, die als eine seiner frühen DGG-Aufnahmen aus einer Zeit stammt, wo er die Langsamkeit noch nicht entdeckt hatte.


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Bach bei mir. Jascha Horensteins Großtat aus den frühen 1950ern. Mit den Aufnahmen von August Wenzinger und Karl Münchinger lagen ja schon Einspielungen vor, die sich vom romantischen Orchesterdonner verabschiedet hatten. Horenstein ging noch einen Schritt weiter und ließ ein Solistenensemble von 22 Mitgliedern der Wiener Philharmoniker in einem Mix aus historischen und zeitgenössischen Instrumenten aufspielen, darunter kein geringerer als Nicolaus Harnoncourt als Solist im 6. Brandenburgischen Konzert. Naturgemäß gesplegtes mono. Gibt's auch als CD.



    Liebe Grüße vom Thomas :hello:


    Lieber Holger,


    der nahezu vollständige Zyklus,den Du gepostet hast, ist nicht für Legges EMI entstanden, vielmehr handelt es sich um einen Zyklus für den Rundfunk, dem allerdings auch eine oder zwei Sonate fehlen. Ich vermag aus dem Kopf jedoch nicht zu sagen, welche. Bei diesen Rundfunkaufnahmen lag keine zeitliche Befristung,die aus der Spielzeit einer Schellackplattenseite herrührte zugrunde. Dennoch ist Gieseking ungewöhnlich schnell unterwegs. Das gilt auch für Backhaus und Kempff. Von beiden existieren Schellackaufnahmen von op. 111.Man könnte vermuten,dass das hohe Tempo, mit dem die drei Herren das Adagietto spielen, eben diesem Grund geschuldet ist. Wäre da nicht die Aufnahme von Elly Ney, die ich neben jener von Maria Grinberg sehr hoch schätze. Die genauen Spielzeiten müsste ich nachschauen, ich meine mich aber an einen Spielzeitunterschied von 5 min beim Adagietto erinnern zu können. Was ich enorm finde. Und auch die Aufnahme von Elly Ney erschien auf Schellack. Und heute auf CD erhältlich. Gottlob, wie ich finde:



    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Soeben lese ich den Nachruf auf Minoru Nojima, einem japanischen Pianisten, der am 9.5.2022 im Alter von 76 Jahren verstorben ist. Seine dokumentierte Hinterlassenschaft ist schmal: Nojima zog eine Karriere des Unterrichtens und des Konzertierens vor. Drei Platten sind von ihm erschienen, für die Sammler stolze Preise zahlen, obald sie verfügbar sind. Warum poste ich das hier und nicht im Nekrolog-Thread? Nojima erhielt seine erste Ausbildung n Tokyo, studierte dann aber weiter in Moskau bei Lev Oborin, der hierzulande vor allem als Begleiter von David Oistrach bekannt ist.


    Von seinem Debut-Album hier nun die Paganini-Variationen von Brahms:



    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Bereits am 26.01.2018 ist der russische Pianist und Dirigent Igor Shukov (geb. 31. 08. 1936 in Gorki)
    verstorben.
    A-1320696-1302351014.jpeg.jpg Als Musiker verstummte er bereits 2010. nachdem er einen Schlaganfall erlitten hatte. Shukov war berühmt für seine Einspielungen der Werke Skriabins, hatte aber ein sehr weites Repertoire, das die Werke Rameaus ebenso umfasste wie die Chopins oder Prokoffievs. In den 1980er Jahren trat er zudem als Dirigent auf, nachdem er das neue Moskauer Kammerorchester gegründet hatte. Nach dessen Auflösung wandte er sich wieder seiner Pianistenkarriere zu. Ein bemerkenswerter Musiker war Shukov; auf Wikipedia-Superlative mag ich mich nicht einlassen, persölich habe ich für Shukovs Spiel eine sehr hohe Wertschätzung. Das er nun von uns gegangen ist betrübt mich ebenso wie der Umstand, dass ich die Nachricht von seinem Tode nur zufällig erfahren habe. Westliches Marketing hat diesen bemerkenswerten Piansiten nicht gepushed, so dass sein Heimgang hiesigen Medien offenbar kein Nachruf wert war. Das ist beschämend. Möge er in Frieden ruhen.


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:


    Den eigenen Thread dazu hat dann Holger gestartet mit einer lesenswerten Beschreibung von Shukovs letzter CD.


    Igor Shukov (1936-2018)


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Lieber Holger,


    ich war der feste Überzeugung, zu Shukov in der Vergangenheit etwas gestartet zu haben. Bei der Suche danach bin ich auf einen anderen Thread gestoßen, der in Deinem Zuammenhang auch nicht uninteressant ist, nämlich der zu Dimitri Bashkirov, der mittlerweile leider auch verstorben ist. Seine Tochter Elena Bashkirova, ebenfalls Pianistin, ist mit Daniel Barenboim verheiratet.


    Dimitri Bashkirov-Der große Unbekannte


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Mal schauen, ob das geht: meine großartigste Aufnahme der Kunst der Fuge. Auf der Platte aus dem Jahr 1953 spielt die grossartige Isolde Ahlgrimm ein Pedalcembalo, wodurch manualiter nicht spielbare Stellen mit Hilfe des Pedals spielbar wurden.


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Ich gebe offen zu, dass sich in meiner Sammlung einige russische Pianisten finden, teilweise der originellen Interpretationsansätze wegen (Maria Yudina), teils der Verbindung von Emotion und auslotendem Tiefgang in Verbindung mit einer vorzüglichen Technik.Hier erwähne ich abseits der üblichen Verdächtigen vor allem Maria Grinberg, Tatjana Nikolayeva, Igor Shukov oder imitri Bashkirov. Inwiefern ein spezifischer Stil bei den Schülern russischer Pianisten weiterlebt kann ich schlecht beurteilen. Der Unterrich war jedenfalls durchaus nachgesucht, und ich verweise da auf die unzeitig früh verstorbene Brigitte Engerer, die mit aller Gewalt bei Stanislav Neuhaus studieren wollte und das auch tat. Zu Brigitte Engerer lassen sich hier ein paar Brosamen nachlesen:


    Brigitte Engerer


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Immer wieder eine Freude, diese Box. Seit einigen Tagen die Kunst der Fuge in verschiedenen Variationen. Hier mit Pieter-Jan Belder am Cembalo.



    Ich bin da ja nicht dogmatisch, aber das Cembalo ist für mich bei den Bachschen Clavier-Werken das Instrument der ersten Wahl. Eine Pianoforte ist ihm nur flüchtig begegnet, von einem heutigen Flügel gar nicht erst zu reden. Bei den Solo-Werken mag eine Transkription zum Flügel hin ja noch angehen, bei den Cembalokonzerten klingt's nur noch fürchterlich. Da scheitert auch Murray Perrahia krachend, ungeachtet der unglaublichen Finesse seines Spiels.


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Ich muss ja tiefbeschämt zugeben,dass ich die Schniitke-Box von BIS besessen hatte,der Komponist mir aber so gar nichts sagte und ich die Box darob weiterverkaufte. Die Werke stecken zwar noch in meinem Account des Anbieters, so dass ich nochmal reinhören könnte, derzeit ist mir aber nach Bach. Und seiner Kunst der Fuge.Heute mal diese Aufahme:



    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Betrübt vermelde ich, dass der Klangpionier und Komponist Klaus Schulze vorgestern im Alter von 74 Jahren nach langer, schwerer Krankheit verstorben ist. Möge er in Frieden ruhen. Zum Nachhören empfehle ich diese CD:



    Diese Ausgabe ist insofern interessant, als dass sie das Stück "Geor Trakel" das auf der seinerzeitigen LP nach bereits 5 min. geschnitten werden musste, nunmehr in voller Länge nachzuhören ist. Die Remaster des MIG-Labels sind vorzüglich, und zähneknirschend gebe ist zu, dass in diesem Falle die CD -horribile dictu- der LP überlegen ist.


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Heute habe ich beim Autofahren in dieser Box gewühlt:



    Zunächst Mozarts Klavierkonzerte 12 und 17, später dann Schuberts D.960. Bei D.960 steht ein Vergleich mit Radu Lupu an, dessen Klavierklang ich ähnlich ätherisch und unphysisch in Erinnerung habe wie jenen hier von Maria Joao Pires.


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Oh, die große 28 CDs umfassende Box steht bei mir im Regal,und ich bin immer wieder erschüttert, was alles so aus den Programmen gestrichen wird. Kaufmotivierend seinerzeit waren Lupus Schubertaufnahmen. In den letzten Wochen habe ich gelegentlich nach dieser Box gegriffen und die Mozart-CDs gehört. Die höre ich aktuell alternierend mit Aufnahmen von Maria Joao Pires. Die beiden scheinen sich zu ähneln, in ihrer zurückhaltenden, nicht nach vorne drängenden Art und in der Schönheit des Klaviertones. Aufgefallen war mir Lupu in dem Klotz "DECCA-Sound-The Piano Edition",in dem ihm immerhin drei Cds gewidmet werden, darunter zwei Beethoven-Konzerte, ein paar Beethoven-Sonaten sowie ein Weniges von Brahms. Grund genug, von diesem Pianisten mehr hören zu wollen.


    Man kann nur hoffen, dass DECCA die CDs wieder auflegt. Lässt sich der Inhalt der Box "streamen", was auch immer das meint. Hier gibt's einen Link dazu:


    https://www.deccaclassics.com/…u-complete-recordings-476


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Eine unglaubliche Aufnahme der 9. Sinfonie von Gustav Mahler unter der Leitung von Otto Klemperer. Alternierend habe ich in den vergangenen Tagen die Aufnahmen von Horenstein (1952 mono) und Bruno Walter (stereo) gehört. Zusätzlich Kubelik, Stenz und Rattle. Alle Aufnahmen haben so ihre Meriten, keine möchte ich missen, aber wie es schon bei Paulus in 1. Kor. 13 heißt: "Nun aber bleiben Horenstein, Klemperer und Walter, diese drei; aber Klemperer ist der größte unter Ihnen". (Was Mahler 9 betrifft)


    Good Old Klemp bei mir natürlich als LP, versteht sich.



    Liebe Grüße vom Thomas :hello: